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Die
Erfindung betrifft eine Kissenstruktur und insbesondere eine verbesserte
Kissenstruktur mit Formgedächtnis,
welche Kissenstruktur mindestens drei separaten Stützlagen
mit jeweils unterschiedlicher Elastizität aufweist.
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Kennzeichnenderweise
wurden über
die Jahre verschiedene Versuche unternommen, ein Kissen zu erzeugen,
welches dem Nutzer den größten Komfort
und die größte therapeutische
Wirkung bereitstellt. Diese Kissen wurden so ausgebildet, dass sie
inkorrekte Hals- und Rückenlagen
einer ruhenden Person korrigieren oder reduzieren sollen. Bei vielen Standder-Technik-Kissen
werden eine Vielzahl von Konturen, von Formen und von Materialien
verwendet, so dass eine bequeme Positionier-Vorrichtung für den Kopf
der Person bereitgestellt wird. Diese Kontur-Vorrichtungen sind
zum Verteilen der Körper-Last
einer Person vorgesehen, wobei sie in der Ruhe-Position zum Reduzieren
der Muskel-Belastung und -Verspannung entlang dem Kopf, dem Hals und
dem Schulterbereich des Körpers
ausgebildet sind. Zum Ausbilden der Kissen werden Materialien wie
Schaumstoff, Polyethylen-Schnitzel,
Gänse-Daunenfedern,
Pferd-Haar oder andere leicht verformbare Materialen verwendet.
Konventionelle Schaumstoff-Kissen
wurden mit Formgedächtnis-Schaumstoffen
ausgebildet, so dass eine angemessene Unterstützung für den Kopf und für den Hals
eines Nutzers bereitgestellt ist, wobei jedoch die Struktur des Schaumstoffs
allein zum Stützen
nicht ausreichend ist. Denn leider nimmt während des Verlaufs einer Nacht
die Elastizität
dieser Schaumstoffe ab, was bewirkt, dass das Kissen seine Stützkraft
verliert. Es ergibt sich zu diesem Zeitpunkt, dass der Nutzer übermäßigen Druck
auf bestimmte Körperteile
erfahren kann, was ein allgemeines Unwohlsein bewirken kann, was
den Körper
durchdringen kann.
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Auch
aus diesem Grund besteht daher ein Bedarf für eine verbesserte Kissenstruktur,
wobei die Aufgabe der Erfindung darin liegt, die vorher erwähnten Nachteile
zu lösen.
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Die
Aufgabe wird von der erfindungsgemäßen Kissenstruktur mit Formgedächtnis gelöst, dessen
Merkmale in Anspruch 1 beschrieben sind.
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Weiterbildungen
der Erfindung sind in den unabhängigen
Ansprüchen
beschrieben.
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Die
Kissenstruktur mit der Formgedächtnis-Funktion
weist mindestens drei separate Stützlagen mit unterschiedlicher
Elastizität
auf. Jede Stützlage
weist eine Mehrzahl von Luftzellen auf, von welchen die jeweilige
Stützlage
vollständige
durchdrungen werden, so dass die Luftzellen mit der Umgebungsluft
in Kontakt stehen und ein Luftfluss zwischen den Luftzellen ermöglicht ist,
wobei die separaten Stützlagen
derart übereinander
angeordnet sind, dass die Luftzellen der jeweils angrenzenden Stützlage übereinander
angeordnet sind und die übereinanderliegenden
Luftzellen einen Luftzylinder ausbilden. Die separaten Stützlagen
können
mit jedem geeigneten Verbindungsmittel aneinander angebracht sein,
wie beispielsweise Klebstoff, welcher zur Verwendung in Kissen aus
Schaumstoffen geeignet ist. Die einzelne Luftzelle ist wabenförmig ausgebildet,
wobei die Mehrzahl von Luftzellen in jeder Stützlage so aneinander angeordnet
sind, dass sie eine Wabenstruktur ausbilden. Der jeweilige sich
aus den wabenförmigen, übereinander
angeordneten Luftzellen ergebende Luftzylinder kann eine Stütz- und
eine Komfort- Funktion
für den
Nutzer bereitstellen. Der Luftzylinder ist unter Druckbelastung
so komprimierbar, dass er im Komprimier-Zustand einen ausreichenden Stütz-Funktions-Betrag
bereitstellt. Im unbelasteten Zustand, kehren alle Luftzellen in
ihren Ursprungs-Zustand gemäß der Formgedächtnis-Eigenschaft der Stützlagen
zurück,
welche voneinander unterschiedlichen Elastizitäten aufweisen.
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Zum
Lösen der
oben genannten Aufgabe wird gemäß der Erfindung
eine Kissenstruktur mit Formgedächtnis-Funktion
bereitgestellt, welche mindestens drei separate mit unterschiedlicher
Elastizität
versehene Stützlagen
aufweisen, welche eine Kopf-Stützlage,
eine Mittel-Stützlage
und eine Boden-Stützlage
aufweisen, wobei die Kopf-Stützlage und
die Boden-Stützlage
aus Formgedächtnis-Schaumstoff
gebildet sind, wobei die Mittel-Stützlage aus Schaumstoff mit
hoher Dichte hergestellt ist. Die Kopf-Stützlage, welche die oberste
Stützlage
für den
Kopf und den Hals eines Nutzers ist, ist mit einem Kopf-Stützlageabschnitt
und einem Hals-Stützlageabschnitt
ausgebildet und ist zum Anlegen an den Hals, den Kopf und den Schulterbereich
und zum Anpassen an dieselben konfiguriert. Jede Stützlage weist
eine Mehrzahl von Luftzellen auf, von welchen die jeweiligen Stützlagen
vollständige
durchdrungen werden, so dass die Luftzellen mit der Umgebungsluft
in Kontakt stehen, so dass ein Luftfluss zwischen den Luftzellen
ermöglicht
ist, wobei die separaten Stützlagen
derart übereinander
angeordnet sind, dass die Luftzellen der jeweils angrenzenden Stützlage übereinander
angeordnet sind und die übereinanderliegenden
Luftzellen einen Luftzylinder ausbilden, der eine Stütz- und
eine Komfort-Funktion für
den Nutzer bereitstellen kann. Die Luftzellen in jeder Stützlage sind
so aneinander angebracht, dass eine Wabenstruktur ausgebildet ist.
Die durchgängigen Luftzellen
stellen einen ausreichenden Elastizitäts-Betrag bereit, welcher vom
Luftdruck in der jeweiligen Zelle gesteuert werden kann. Der Luftzylinder
ist unter Druckbelastung so komprimierbar, dass er im Komprimier-Zustand einen ausreichenden Stütz-Funktions-Betrag
bereitstellt. Im unbelasteten Zustand, kehren alle Luftzellen in
ihren Ursprungs-Zustand gemäß der Formgedächtnis-Eigenschaft der Stützlagen
zurück,
welche voneinander unterschiedliche Elastizitäten aufweisen. Gemäß dem vorhergehenden,
erfinderischen Design wird die Kissenstruktur, welche die Erfindung
betrifft, so ausgebildet, dass es möglicht ist, dass das Kissen
eine gute Elastizität
bereitstellt und dasselbe in seine Ursprungs-Form zurückkehrt,
wenn es entlastet wird.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform
mit Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. In der Zeichnung zeigen:
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1 eine
Perspektivansicht der erfindungsgemäßen Ausführungsform der zusammengebauten Kissenstruktur
mit Formgedächtnis,
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2 eine
Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Ausführungsform der Kissenstruktur mit
Formgedächtnis,
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3A und 3B Querschnitts-Ansichten der
erfindungsgemäßen Ausführungsform
der Kissenstruktur mit Formgedächtnis
von 1, und
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4 eine
bevorzugte Ausführungsform
der Kissenstruktur mit Formgedächtnis.
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Wie
aus der 1 und der 2 ersichtlich sind,
sind jeweils in einer Perspektiveansicht und einer Explosionsdarstellung
die erfindungsgemäße Ausführungsform
der Kissenstruktur mit Formgedächtnis
dargestellt. Die Kissenstruktur 5 weist mindestens drei
mit jeweils unterschiedlichen Elastizität versehene, voneinander separate
Stützlagen
auf, welche Stützlagen
eine Kopf-Stützlage 51,
eine Mittel-Stützlage 52 unter
der Kopf-Stützlage 51,
und eine Boden-Stützlage 53 unter
der Mittel-Stützlage 52 aufweisen,
wobei die Kopf-Stützlage 51 und
die Boden-Stützlage 53 aus
zusammendrückbaren Schaumstoffen
gebildet sind, wobei die Mittel-Stützlage 52 aus Schaumstoff
mit hoher Dichte hergestellt ist, welcher weniger einfach zusammendrückbar, d.h steifer,
als die Schaumstoffe der Kopf-Stützlage und der
Mittel-Stützlage
ist. Die Kopf-Stützlage 51,
die oberste Stützlage,
welche für
den Kopf und den Hals eines Nutzers angepasst ist, ist mit einem
Kopf-Stützlageabschnitt 54 und
einem Hals-Stützlageabschnitt 55 ausgebildet,
welche zum Anlegen und Anpassen an den Hals, den Kopf und den Schulterbereich
einer Person konfiguriert sind. Außerdem weist die Kopf-Stützlage 51 durchweg
eine Mehrzahl von Luftzellen 511 auf, von welchen dieselbe
in Querschnitts-Richtung,
d.h. wie aus 2 ersichtlich ist, von oben
nach unten, durchdrungen wird, so dass es der Luft ermöglicht ist,
zwischen den Luftzellen und der Umgebungsluft hin- und her zu strömen. Die
Luftzellen 511 sind so aneinander angebracht, dass sie eine
Wabenstruktur ausbilden. Die Mittel-Stützlage 52, welche
unter der Kopf-Stützlage 51 angeordnet ist,
weist eine Mehrzahl von Luftzellen 521 auf, von welchen
dieselbe in Querschnitts-Richtung durchdrungen wird, so dass der
Luft ermöglicht
wird, zwischen den Luftzellen und der Umgebungsluft zu strömen. Die
Luftzellen 521 sind derart angeordnet, dass sie im Wesentlichen
eine Wabenstruktur ausbilden und mit der Wabenstruktur der Kopf-Stützlage 51 korrespondieren,
so dass die Luftzellen einen Luftzylinder ausbilden, wenn die Luftzellen 521 der
Mittel-Stützlage 52 zu
den Luftzellen 511 der Kopf-Stützlage 51 ausgerichtet
sind. Außerdem
ist die Mittel-Stützlage 52 auch
mit einem Kopf-Stützlageabschnitt 54 und
mit einem Hals-Stützlageabschnitt 55 ausgebildet,
welche an die der Kopf-Stützlage 51 angepasst
sind und welche auch vorgesehen sind, dass sie an den Hals, an den
Kopf und an den Schulterbereich einer Person anpassbar sind und
dass die Mittel-Stützlage 52 an
die Kopf-Stützlage
anbringbar ist. Die Boden-Stützlage 53,
welche unter der Mittel-Stützlage 52 angeordnet
ist, besteht ebenfalls aus einer Mehrzahl von Luftzellen 531,
von welchen die Mittel-Stützlage in
Querschnitts-Richtung durchdrungen wird, so dass der Luft ermöglicht wird,
zwischen den Luftzellen und der Umgebungsluft hin- und her zu strömen. Die
Luftzellen 531 sind derart aneinander angebracht, dass
sie im Wesentlichen eine Wabenstruktur ausbilden und mit der Wabenstruktur
der Mittel-Stützlage 52 korrespondieren,
so dass Luftzylinder ausgebildet werden, wenn die Wabenstrukturen
der Stützlagen
zueinander ausgerichtet sind (siehe 3A).
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Wie
aus der 3A und der 3B ersichtlich
ist, durchdringen die Luftzellen 511, 521, 531 die drei
Stütz-Lagen 51, 52, 53 vollständig und
sind so angeordnet, dass jeweils Luftzylinder ausgebildet sind,
welche für
den Nutzer eine Stütz-
und eine Komfortfunktion bereitstellen können. Die durchgängigen Luftzellen 511, 521, 531 stellen
einen ausreichenden Elastizitäts-Betrag
bereit, welcher über
den Luftdruck in der Zelle steuerbar ist. Der Luftzylinder ist unter
Druckbelastung so komprimierbar, dass er im Komprimier-Zustand einen ausreichenden Stütz-Funktions-Betrag
bereitstellt (siehe 3B, wobei die komprimierte Kissenstruktur
in dicken Linien dargestellt ist). Im unbelasteten Zustand, kehren alle
Luftzellen 511, 521, 531 in ihren Ursprungs-Zustand
gemäß der Formgedächtnis-Eigenschaft
und Elastizitäts-Eigenschaften
bzw. Festigkeit der jeweiligen Stützlagen 51, 52, 53 unabhängig voneinander zurück (siehe 3B,
wobei die unbelastete Kissenstruktur in dünnen Linien dargestellt ist).
Demzufolge ist, wie aus der 4 ersichtlich
ist, die Kissenstruktur der Erfindung zum Bereitstellen einer guten
Elastizität
und zum Aufrechterhalten ihrer Gestalt im Entlastungs-Zustand vorgesehen.
Beim Anwenden, wenn der Nutzer in Rückenlage ist, wird sein Kopf- und
Hals-Abschnitt jeweils von dem Kopf-Stützlageabschnitt 54 und
dem Hals-Stützlageabschnitt 55 des Kissens 5 abgestützt (wie
in 4 zu sehen ist) und der Nutzer kann eine komfortable
und eine vorteilhafte Stützlage
erzielen. Daher wird der Nutzer einen guten Schlaf haben.
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Zusammenfassend
stellt die Erfindung eine verbesserte Kissenstruktur mit Formgedächtnis bereit,
welche Kissenstruktur mindestens drei separate Stütz-Lagen
mit unterschiedlicher Elastizität
aufweist, wobei die drei Stütz-Lagen 51, 52, 53 eine Kopf-Stützlage 51,
eine Mittel-Stützlage 52 und
eine Boden-Stützlage 53 aufweisen.
Jede Stütz-Lage weist
eine Mehrzahl von durchgängigen
Luftzellen 511, 521, 531 und Umgebungsluft
auf, so dass ein Strömen
der Luft und ein Ausbilden von Luftzylindern möglicht ist. Die Wandungen der
Luftzellen jeder Stützlage
sind derart aneinander angebracht, dass sie im Wesentlichen eine
Wabenstruktur ausbilden. Der Luftzylinder kann dem Nutzer eine Stütz- und Komfort-Funktion
bereitstellen. Der Luftzylinder ist unter Druckbelastung so komprimierbar,
dass er im Komprimier-Zustand einen ausreichenden Stütz-Funktions-Betrag bereitstellt.
Im unbelasteten Zustand, kehren alle Luftzellen 511, 521, 531 in
ihren Ursprungs-Zustand gemäß der Formgedächtnis-Eigenschaft
und unterschiedlichen Elastizitäts-Eigenschaften
der Stützlagen 51, 52, 53 unabhängig voneinander
zurück.