DE202006008126U1 - Schraube - Google Patents
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B35/00—Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws
- F16B35/04—Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws with specially-shaped head or shaft in order to fix the bolt on or in an object
- F16B35/041—Specially-shaped shafts
- F16B35/044—Specially-shaped ends
- F16B35/045—Specially-shaped ends for retention or rotation by a tool
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16B23/00—Specially shaped nuts or heads of bolts or screws for rotations by a tool
- F16B23/0076—Specially shaped nuts or heads of bolts or screws for rotations by a tool causing slipping of the tool in loosening rotation, i.e. disabling unscrewing unless another tool is used
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Abstract
Schraube
(4) mit einer ersten Werkzeugaufnahme (13) an einem ersten Ende
(7), wobei die erste Werkzeugaufnahme (13) so geformt ist, dass
sie nur ein Einschrauben, jedoch kein Ausschrauben der Schraube
(4) ermöglicht,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (4) eine zweite Werkzeugaufnahme
(12) an einem zweiten Ende (11) aufweist, die so geformt ist, dass
sie ein Ausschrauben der Schraube (4) ermöglicht.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Schraube mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
- Aus zahlreichen Druckschriften, so z.B.
DE 299 03 686 U ,DE 34 03 063 C2 ,US 1,956,963 , undGB 2 149 872 A sind Schrauben bekannt, die eine Werkzeugaufnahme aufweisen, welche nur ein Einschrauben der Schraube, jedoch kein Ausschrauben der Schraube ermöglichen. Als sog. „Diebstahlschutzschrauben" sind sie allgemein erhältlich. Alle derartigen Schrauben weisen jedoch den Nachteil auf, dass ausschließlich eine zerstörende Demontage möglich ist. Dies ist nicht nur aufwendig, sondern birgt auch die Gefahr, dass umgebende Bauteile beschädigt werden.FR 792 835 - Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannten Schrauben dahingehend zu verbessern, dass sie zumindest für bestimmte Einbausituationen eine zerstörungsfreie Demontage ermöglichen.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die Erfindung schlägt vor, neben der bekannten ersten Werkzeugaufnahme, welche nur das Einschrauben erlaubt, eine zweite Werkzeugaufnahme am entgegengesetzten Ende vorzusehen, die so geformt ist, dass sie ein Ausschrauben der Schraube ermöglicht. Bei einer Montage in einem Durchgangsloch kann somit die Schraube bei entsprechender Zugänglichkeit durch Ansetzen eines Drehwerkzeuges an der zweiten Werkzeugaufnahme demontiert werden. Beispielhaft sei hier die Befestigung einer Zierblende an einem Kofferraumdeckel genannt. Diese kann von außen montiert werden, wobei die erfindungsgemäße Schraube eingeschraubt wird. Ein Ausschrauben ist von der Außenseite des Kofferraumdeckels nicht möglich. Durch Öffnen des Kofferraumdeckels wird jedoch das entgegengesetzte zweite Ende der Schraube zugänglich, so dass die Schraube von der Innenseite des Kofferraumdeckels demontierbar wird. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es für den Einbau der erfindungsgemäßen Schraube entscheidend ist, dass das zweite Ende der Schraube nur schwer zugänglich ist, im Beispiel also nur, wenn der Bediener den Kofferraumdeckel öffnen kann. Die Schraube wird insofern mit einem Schloss oder dgl. kombiniert.
- Vorzugsweise weist die Schraube am ersten Ende, d.h. dem Ende, welches nur ein Einschrauben der Schraube ermöglicht, einen Schraubenkopf auf. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn mit der Schraube etwas befestigt werden soll. Wird die Schraube dagegen im Sinne einer Madenschraube beispielsweise als Element zur Aufnahme von Querkräften zwischen zwei Bauteilen verwendet, so kann der Schraubenkopf entfallen.
- Wie der zitierte Stand der Technik aufzeigt, sind zahllose Möglichkeiten zur Gestaltung der ersten Werkzeugaufnahme bekannt. Auch sind entsprechende Spezialwerkzeuge aus dem Stand der Technik bekannt. Vorzugsweise weist die Werkzeugaufnahme daher Werkzeugangriffsflächen und Werkzeugabweisflächen auf. Die Werkzeugangriffsflächen stehen dabei im Wesentlichen senkrecht oder weisen sogar eine Hinterschneidung auf, während die Werkzeugabweisflächen leicht angestellt gegenüber einer senkrechten Ebene zur Schraubenachse verlaufen.
- Die zweite Werkzeugaufnahme muss so geformt sein, dass sie das Einschrauben der Schraube mit dem zweiten Ende voraus nicht behindert. Hierzu kommen wiederum unterschiedlichste Geometrien in Frage, insbesondere eine Torx-Aufnahme sowie Innen- und Außensechskantaufnahmen. Vorzugsweise wird, wie bei den meisten Madenschrauben, eine Innensechskantaufnahme angebracht. Grundsätzlich wäre es möglich, dass die zweite Werkzeugaufnahme ebenfalls eine Geometrie aufweist, die nur eine Drehrichtung, also das Ausschrauben der Schraube, ermöglicht.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
- Es zeigen:
-
1 das Ausführungsbeispiel in typischer Einbausituation in einer Schnittdarstellung; und -
2 den Kopf der erfindungsgemäßen Schraube in einer perspektivischen Ansicht. - Die in
1 dargestellte Befestigungsanordnung1 dient der Befestigung eines Bauteils2 an einem plattenartigen Untergrund3 . Das Bauteil2 könnte beispielsweise eine Blende sein, welche an einem Kofferraumdeckel aus Blech als Untergrund3 befestigt ist. Zur Befestigung dient die erfindungsgemäße Schraube4 . Sie weist einen Schaft5 mit einem Außengewinde6 auf, welches in den Untergrund3 eingreift. An ihrem dem Untergrund3 abgewandten ersten Ende7 weist die Schraube4 einen Kopf8 auf. Wie aus2 deutlich wird, ist der Kopf8 so geformt, dass er mit einem nicht dargestellten Längsschlitz-Schraubendreher zwar das Eindrehen der Schraube4 ermöglicht, ein Ausschrauben der Schraube4 jedoch nicht möglich ist. Der Kopf8 weist hierzu Werkzeugangriffsflächen9 und Werkzeugabweisflächen10 auf. Sie bilden gemeinsam die erste Werkzeugaufnahme13 . Während die Werkzeugangriffsflächen9 im Wesentlichen parallel zur Schraubenlängsachse verlaufen, sind die Werkzeugabweisflächen10 gekrümmt und angestellt gegenüber einer gedachten senkrechten Fläche zur Schraubenlängsachse. An ihrem dem ersten Ende7 entgegengesetzten zweiten Ende11 weist die Schraube4 eine zweite Werkzeugaufnahme12 in Form einer Innensechskantaufnahme auf. - Die Befestigungsanordnung
1 ist so zu verstehen, dass die erste Werkzeugaufnahme13 gut zugänglich ist, also beispielsweise auf der Außenseite eines Kofferraumdeckels angeordnet ist, während die zweite Werkzeugaufnahme12 schwer zugänglich ist, d.h. beispielsweise nur durch Öffnen des Kofferraumdeckels. Hierdurch wird es möglich, dass die Schraube4 zwar von der Seite des Bauteils2 montiert wird, von dieser Seite jedoch nicht demontiert werden kann. Zur Demontage ist der Zugang zu der gegenüberliegenden Seite mit dem zweiten Ende11 notwendig. Für das Beispiel des Kofferraumdeckels bedeutet dies, dass der Kofferraumdeckel aufgeschlossen werden muss, um die Schraube4 zu demontieren. Die Demontage kann mittels eines nicht dargestellten Innensechskantwerkzeuges, welches an der zweiten Werkzeugaufnahme12 angesetzt wird, erfolgen.
Claims (4)
- Schraube (
4 ) mit einer ersten Werkzeugaufnahme (13 ) an einem ersten Ende (7 ), wobei die erste Werkzeugaufnahme (13 ) so geformt ist, dass sie nur ein Einschrauben, jedoch kein Ausschrauben der Schraube (4 ) ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (4 ) eine zweite Werkzeugaufnahme (12 ) an einem zweiten Ende (11 ) aufweist, die so geformt ist, dass sie ein Ausschrauben der Schraube (4 ) ermöglicht. - Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (
4 ) am ersten Ende (7 ) einen Schraubenkopf (8 ) aufweist. - Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Werkzeugaufnahme (
13 ) Werkzeugangriffsflächen (9 ) und Werkzeugabweisflächen (10 ) aufweist. - Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Werkzeugaufnahme (
13 ) eine Innensechskantaufnahme ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200620008126 DE202006008126U1 (de) | 2006-05-20 | 2006-05-20 | Schraube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200620008126 DE202006008126U1 (de) | 2006-05-20 | 2006-05-20 | Schraube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202006008126U1 true DE202006008126U1 (de) | 2007-10-04 |
Family
ID=38565175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200620008126 Expired - Lifetime DE202006008126U1 (de) | 2006-05-20 | 2006-05-20 | Schraube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202006008126U1 (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1956963A (en) * | 1931-05-09 | 1934-05-01 | Jr Fred Salmen | One way screw |
| FR792835A (fr) * | 1935-07-17 | 1936-01-11 | Perfectionnements aux récipients ou emballages | |
| GB2149872A (en) * | 1983-11-17 | 1985-06-19 | Peter John Gill | Tamper resistant fasteners |
| DE3403063C2 (de) * | 1984-01-30 | 1990-04-05 | Dvg Deutsche Verpackungsmittel Gmbh, 8505 Roethenbach, De | |
| DE29510396U1 (de) * | 1994-07-19 | 1995-09-07 | Lobo S.p.A., Mailand/Milano | Schraube versehen mit Lösungsschutz |
| DE29903686U1 (de) * | 1999-03-02 | 2000-07-13 | fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co. KG, 72178 Waldachtal | Schraube |
-
2006
- 2006-05-20 DE DE200620008126 patent/DE202006008126U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (6)
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| DE29903686U1 (de) * | 1999-03-02 | 2000-07-13 | fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co. KG, 72178 Waldachtal | Schraube |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Effective date: 20071108 |
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Effective date: 20091201 |