DE202006007700U1 - Stangenverschluß mit zwei Verriegelungsstellungen - Google Patents
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Abstract
Stangenverschluß (10) mit
zwei Verriegelungsstellungen, geeignet für Türen von Gehäusen oder Schränken, vorzugsweise
aus dünnem
Wandmaterial wie Stahlblech, der Stangenverschluß (10) bestehend aus einem
Türschild
(12) mit einer Grundplatte (14) und einer Betätigung (16), wie Schwenkhebel,
zur Verschiebung von Verriegelungsstangen (18, 20, 66) mittels einem
in der Grundplatte (14) angeordnetem Ritzel-Zahnstangengetriebe
(22), wobei die Grundplatte (14) an einem Ende eine erste Ausformung
(24) bildet, in die die Betätigung
(16), wenn als Schwenkhebel (26) ausgebildet, aufnehmbar ist, und
an dem anderen Ende eine weitere Ausformung (28) ausgebildet ist,
die bezüglich
der Rotationsachse (30) des Ritzels (34) und der damit koaxialen
Drehachse der Betätigung
(32) rotationssymmetrisch geformt und um 180 Grad versetzt bezüglich der
ersten Ausformung (24) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Ritzel (34) und der Betätigung (16) eine Steckkupplung
(36, 38) vorgesehen ist, die einen Austausch der Betätigung (16)
ermöglicht,
wie Austausch eines mit Gelenkdorn ( 40) als den...
Description
- Die Erfindung betrifft einen Stangenverschluß mit zwei Verriegelungsstellungen, geeignet für Türen von Gehäusen oder Schränken, vorzugsweise aus dünnem Wandmaterial wie Stahlblech, der Stangenverschluß bestehend aus einem Türschild mit einer Grundplatte und einer Betätigung, wie Schwenkhebel, zur Verschiebung von Verriegelungsstangen mittels einem in der Grundplatte angeordnetem Ritzel-Zahnstangengetriebe, wobei die Grundplatte an einem Ende eine erste Ausformung bildet, in die die Betätigung, wenn als Schwenkhebel ausgebildet, aufnehmbar ist, und an dem anderen Ende eine weitere Ausformung ausgebildet ist, die bezüglich der Rotationsachse des Ritzels und der damit koaxialen Drehachse der Betätigung rotationssymmetrisch geformt und um 180 Grad versetzt bezüglich der ersten Ausformung angeordnet ist.
- Ein derartiger Stangenverschluß ist aus der
EP 0 677 131 B1 bereits bekannt. - Aufgabe der Erfindung ist es, den bekannten Stangenverschluß weiterzubilden, derart, dass er vielseitiger einsetzbar ist und es ermöglicht, die Art der Betätigung bei einem bereits eingebauten Stangenverschluß auszutauschen, beispielsweise einen Schwenkhebel einer Art durch einen Schwenkhebel anderer Art auszutauschen, oder verschiedene neue Betätigungen zum Einsatz zu bringen.
- Gelöst wird die Aufgabe dadurch, dass zwischen dem Ritzel und der Betätigung eine Steckkupplung vorgesehen ist, die einen Austausch der Betätigung oder Handhabe ermöglicht, wie Austausch eines mit Gelenkdorn als den einen Kupplungsteil ausgestatteten Schwenkhebels durch einen anderen Schwenkhebel mit Gelenkdorn oder durch einen Steckschlüsseldorn.
- Durch diese Maßnahmen wird es möglich, die Handhabe in einfacher Weise dem Bedarf anzupassen, ohne dass der Stangenverschluß ansonsten verändert werden müßte.
- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das Ritzel auf der einen Seite von der Grundplatte drehbar gelagert und von der anderen Seite durch die Zahnstange axial fixiert. Das vereinfacht die Konstruktion und verbilligt sie.
- Insbesondere kann die Zahnstange auf der einen Seite in der Grundplatte verschieblich gelagert und auf der anderen Seite von der dünnen Wand axial fixiert sein.
- Günstig ist es auch, wenn der Gelenkdorn des Schwenkhebels bzw. der Steckschlüsseldorn mit dem Ritzel formschlüssig zusammensteckbar und mittels einer Schraube oder dgl. sicherbar ist.
- Von Vorteil ist auch, gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die nicht von einem Schwenkgriff benötigte Ausformung oder die zwei Ausformungen von einem Füllstück oder von zwei Füllstücken verschließbar ist.
- Die Grundplatte kann eine Auflagefläche zur Auflage auf der dünnen Wand bilden, und in der Auflagefläche können Gewindelöcher zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, wie Schrauben, vorgesehen sein.
- Es ist günstig, wenn die Grundplatte nahe ihrer Längsenden jeweils einen die Auflagefläche durchstoßenden Durchbruch sowie über die Auflagefläche vorspringende Ansätze aufweist.
- Der Schwenkhebel kann nahe seinem freien Ende einen Aufnahmebereich für eine Plättchen- oder Profil-Zylinderverriegelung zur Arretierung des Schwenkhebels in der in die Grundplatte eingeschwenkten Stellung bilden.
- Die Durchbrüche und/oder Ansätze können zur Aufnahme von von dem Füllstück oder dem Schwenkgriff ausgehenden Federbeinen oder Sicherungsriegel vorgesehen sein.
- Die Dornbetätigung kann mit einem Übergangsstück versehen sein, das die Kugelkontur des Bereichs der Anlenkung des Schwenkhebels an den Schwenkhebeldorn nachbildet. Das ergibt eine besonders stabile und kompakte Anordnung.
- Die Plättchenzylinderschloß-Arretierung des Schwenkhebels kann mit einem Adapterkorb versehen sein, der die Plättchenzylinder-Kontur an die des Durchbruchs nahe dem Ende des Schwenkhebels anpaßt. Dadurch braucht man nicht unterschiedliche Durchbruchkonturen vorzusehen.
- Die Schwenkhebel-Arretierung kann mit einem Vorreiber versehen sein. Anstelle der Plättchenzylinderschloß-Arretierung des Schwenkhebels kann eine Dornarretierung, ggf. mit Verlängerungsadapter vorgesehen sein.
- Im Bereich der Anlenkung des Schwenkhebels an den Schwenkhebeldorn könnte eine Federeinrichtung vorgesehen sein, die den Hebel in eine ausgeschwenkte Stellung drängt. Das erleichtert die Bedienung.
- Das Füllstück kann an die Verriegelungsanordnung für den Schwenkhebel angepaßt sein, so könnte beispielsweise ein hohes Füllstück für Profilzylinder und ein flaches Füllstück für Plättchenzylinder vorgesehen werden.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
- Es zeigt:
-
1A eine Draufsicht auf die Gesamtanordnung einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Stangenverschlusses ohne Rahmen und Türblech, hier für eine Steckschlüsselbetätigung; -
1B eine Seitenansicht der Anordnung gemäß1A ; -
1C eine Rückansicht der Anordnung gemäß1A ; -
2A ein Querschnitt durch den Schnappverschluß gemäß1A , und zwar an dem Bereich der Stangenführung; -
2B eine entsprechende Schnittansicht im Bereich des Verschlußhakens; -
2C entsprechend dem Bereich der Dornbetätigung; -
3 eine perspektivische Ansicht von der Türinnenseite bei geschlossenem Verschluß, der Rahmen ist nicht dargestellt; -
4 in einer Explosionsdarstellung den Verschluß mit einem Schwenkgriff als Betätigung und mit einem Füllstück; -
5 in einer Explosionsdarstellung den Verschluß mit einer Dornbetätigung und zwei Füllstücken; -
6A in einer Explosionsdarstellung einen mittels Plättchenzylinder verriegelbaren Schwenkgriff, wie er erfindungsgemäß eingesetzt werden kann; -
6B anstelle des Plättchenzylinders eine Dornarretierung; -
7 in einer Explosionsdarstellung einen Schwenkhebel als Betätigung mit einer Profilzylinderarretierung; -
8A einen Längsschnitt durch den Schwenkhebel gemäß7 ; -
8B eine perspektivische Darstellung des mit einem Gelenkdorn versehenen Ritzels; -
8C den Gelenkdorn und das Ritzel auseinandergezogen; -
9 und10 in Seitenansichten der Grundplatte die Anwendung von Füllstücken bei einem erfindungsgemäßen Stangenverschluß. -
1 zeigt in Draufsicht einen Stangenverschluß10 mit zwei Verriegelungsstellungen, geeignet für Türen von Gehäusen oder Schränken, die vorzugsweise aus dünnem Wandmaterial wie Stahlblech bestehen, wobei der Stangenverschluß10 aus einem Türschild12 mit einer Grundplatte14 und einer Betätigung16 , hier in Form einer Dornbetätigung116 , die aber auch eine Schwenkhebelbetätigung sein kann, Bezugszahl42 ,142 . Die Betätigung16 dient zur Verschiebung von Verriegelungsstangen18 ,20 ,66 mittels einem in der Grundplatte14 angeordnetem Ritzel-Zahnstangengetriebe20 bzw.22 . Die Grundplatte14 bildet an einem Ende eine erste Ausformung24 , in die die Betätigung, in Form eines Schwenkhebels26 ausgebildet, aufnehmbar ist, siehe auch4 , eine perspektivische Darstellung des mittels Schwenkhebel betätigten Verschlusses, und an dessen anderem Ende eine weitere Ausformung28 ausgebildet ist, die bezüglich der Rotationsachse30 und der damit koaxialen Drehachse32 der Betätigung rotationssymmetrisch geformt und um 180 Grad versetzt bezüglich der ersten Ausformung24 angeordnet ist. Zwischen dem Ritzel34 und der Betätigung16 ist eine Steckkupplung36 ,38 vorgesehen, die einen Austausch der Handhabe16 ermöglicht, wie Austausch eines mit Gelenkdorn40 als den einen Kupplungsteil ausgestatteten Schwenkhebels42 durch einen anderen Schwenkhebel142 mit Gelenkdorn40 oder durch einen Steckschlüsseldorn116 , siehe5 . - Wie
2C erkennen läßt, ist das Ritzel34 des Ritzel-Zahnstangengetriebes22 auf der einen Seite von der Grundplatte14 drehbar gelagert und von der anderen Seite durch die Zahnstange44 axial fixiert wird. Diese Zahnstange44 ist ihrerseits auf der einen Seite in der Grundplatte14 verschieblich gelagert und auf der anderen Seite von der dünnen Wand46 axial fixiert. Der in4 dargestellte Gelenkdorn40 des Schwenkhebels42 bzw. der Steckschlüsseldorn48 sind so gestaltet, dass er mit dem Ritzel34 formschlüssig zusammensteckbar und mittels einer Schraube50 oder dgl. sicherbar ist. - Wie
4 erkennen läßt, kann der nicht durch den Schwenkhebel42 benötigte (linke) Teil der Grundplatte14 mit entsprechender Ausformung28 durch ein Füllstück52 verschließbar sein. Wird statt eines Schwenkhebels42 ein Steckschlüsseldorn116 verwendet, kann auch die zweite dann auch nicht mehr benötigte Ausformung24 durch ein Füllstück152 verschlossen werden, siehe5 . - Wie beim Stand der Technik handelt es sich auch hier bei der Verriegelungsstange um eine Flachbandstange, die in entsprechenden Stangenführungen
54 gelagert ist, welche am Türblech H 46 befestigt, z. B. verschraubt sind, siehe Bezugszahl54 . Nahe den Stangenführungen54 befinden sich jeweils am Rahmen56 befestigte Schließhaken58 , siehe2B , wobei an der Flachbandstange18 ,20 ,66 befestigte Verschlußnocken60 in den beiden Endstellungen des Schwenkhebels Schließhaken hinterfahren und dabei das Türblatt46 mit seiner Dichtung62 an den Rahmen56 anpressen. Die Zahnstange44 besitzt einen Mitnehmer64 der mit dem Mittelteil66 der Flachbandstange18 ,20 ,66 verkuppelt ist. Die Grundplatte14 bildet eine Auflagefläche68 zur Auflage auf der dünnen Wand46 und in der Auflagefläche68 sind Gewindelöcher70 zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, wie Schrauben72 zur Befestigung der Grundplatten am Türblatt vorgesehen, siehe auch3 . In dieser Figur ist auch zu erkennen, dass die Befestigungsschraube50 für die Betätigung bzw. den Schwenkgriff vom Innenraum des Schrankes her zugänglich ist. - Das Stangenmittelteil
66 ist mit dem Außenteil der Stange20 am einen Ende, bzw. dem Außenteil der Stange18 am anderen Ende mittels Verbindungsmitteln verknüpft, beispielsweise mittels Stiftverbindung oder Schraubverbindung67 . - Des weiteren weist, wie
4 erkennen läßt, die Grundplatte14 nahe ihrer Längsenden jeweils einen die Auflagefläche68 der Grundplatte14 der dünnen Wand46 durchstoßenden Durchbruch74 sowie über die Auflagefläche68 vorspringende Ansätze76 auf. - Diese Ansätze
76 durchdringen einen entsprechenden Rechteckdurchbruch im Türblatt46 und fixieren zusätzlich die Grundplatte14 innerhalb des Türblattes46 . - An dem in
4 erkennbaren Gelenkdorn40 ist mittels eines Stiftes78 ein Schwenkhebel42 angelenkt, welcher Schwenkhebel42 nahe seinem freien Ende einen Aufnahmebereich80 für eine Plättchenzylinderverriegelung82 , oder, wie in7 dargestellt, für eine Profilzylinderverriegelung84 zur Arretierung des Schwenkhebels42 ,142 in der Grundplatte14 in eingeschwenkter Stellung vorgesehen. Die Durchbrüche und/oder Ansätze74 ,76 dienen auch zur Aufnahme von von dem Füllstück52 oder dem Schwenkgriff42 , ausgehenden Federbeinen86 oder Sicherungsriegelaufnahme88 . - Um den Aufnahmebereich
80 sowohl für die Dornbetätigung83 wie auch für den Plättchenzylinder82 passend zu machen, ist gemäß4 die Plättchenzylinderarretierung des Schwenkhebels42 mit einem Adapterkorb90 versehen, der die Zylinderkontur an die des Durchbruchs80 nahe dem Ende des Schwenkhebels42 anpaßt. -
5 läßt erkennen, dass die Dornbetätigung116 mit einem Übergangsstück136 versehen ist, das die Kugelkontur des Bereichs der Anlenkung des Schwenkhebels42 an den Schwenkhebeldorn40 nachbildet, siehe138 . Diese Kugelkontur zeigen die8A ,8B und8C besonders deutlich, und eine derartige Kugelfläche dient dazu den Schwenkhebel sowohl ausklappen wie auch – bei vielen Anwendungen – drehen zu können. - Die Drehlagenfunktion übernimmt hier allerdings das Ritzel, das mit dem Gelenkdorn drehstarr verbunden ist.
- Im übrigen zeigt die
8C , das die Gelenkdornbetätigung40 zu diesem Zweck über einen Vierkant36 mit dem Ritzel34 verkuppelt ist. Zusätzlich ist auch eine Nut41 im Ritzel34 vorgesehen, in die die Fußkontur43 des Gelenkdorns40 formschlüssig paßt. - Das gemäß
8A verwendete Profilzylinderschloß84 besitzt einen Daumen45 , der sich hinter einen Rücksprung oder Hintergrifffläche legt, die von der Grundplatte14 gebildet wird. - Alternativ kann die Schwenkhebel-Arretierung auch mit einem Vorreiber
92 versehen sein, siehe6A bei der die Verriegelung in einen von der Grundplatte14 gebildeten Rücksprung anlegt. - Anstelle der Plättchenzylinderschloß-Arretierung des Schwenkhebels, wie in
6A dargestellt, kann auch eine Dornarretierung vorgesehen sein, siehe6B , die ggf. mit einem Verlängerungsadapter94 versehen ist. Im Bereich der Anlenkung78 des Schwenkhebels an den Schwenkhebelgelenkdorn40 kann eine Federeinrichtung94 vorgesehen sein, die den Hebel42 in die ausgeschwenkte Stellung drängt. -
9 und10 zeigen in Seitenansicht die Grundplatte14 und soll verdeutlichen, dass das Füllstück52 an die Verriegelungsanordnung für den Schwenkhebel42 angepaßt ist, wie an einen Profilzylinder, oder an einen Plättchenzylinder. - Der Verschluß eignet sich auch besonders für Umstellung eines Türanschlages von rechts auf links, ohne dass die Tür angepaßt werden müßte.
- Durch den Adapterkorb wird auch ermöglicht, die Standardabmessung aufweisende Dornarretierung gemäß
6B durch einen Plättchenzylinder82 mit dem Adapterkorb90 zu ersetzen. -
- 10
- Stangenverschluß
- 12
- Türschild
- 14
- Grundplatte
- 16, 116
- Betätigung, Dornbetätigung
- 18
- Verriegelungsstangen
- 20
- Verriegelungsstangen
- 22
- Ritzel-Zahnstangengetriebe
- 24
- erste Ausformung
- 26
- Schwenkhebel
- 28
- zweite Ausformung
- 30
- Rotationsachse des Ritzel
- 32
- Rotationsachse der Betätigung
- 34
- Ritzel
- 36, 136
- Steckkupplung, männlich, Übergangsstück
- 38, 138
- Steckkupplung, weiblich, Kugelkontur
- 40
- Gelenkdorn
- 41
- Nut
- 42, 142
- Schwenkhebel
- 43
- Fußkontur
- 44
- Zahnstange
- 45
- Daumen
- 46
- dünne Wand, Türblatt
- 48
- Steckschlüsseldorn
- 50
- Schraube
- 52, 152
- Füllstück
- 54
- Stangenführung
- 56
- Rahmen
- 58
- Schließhaken
- 60
- Nocken
- 62
- Dichtung
- 64
- Mitnehmer
- 66
- Mittelteil der Verschlußstange
- 67
- Schraubverbindung
- 68
- Auflagefläche
- 70
- Gewindelöcher
- 72
- Schrauben
- 74
- Durchbruch
- 76
- Ansätze
- 78
- Stift
- 80
- Aufnahmebereich
- 82
- Plättchenzylinderverriegelung
- 83
- Steckschlüsseldorn
- 84
- Profilzylinderverriegelung
- 85
- Halteschraube
- 86
- Federbein
- 88
- Sicherungsriegelaufnahme
- 90
- Adapterkorb
- 92
- Vorreiber
- 93, 193
- Schraube
- 94
- Federeinrichtung
- 95
- Dornarretierung
- 96
- Übergangsstück, Verlängerungsadapter
- 98
- kugeliges Übergangsstück
Claims (15)
- Stangenverschluß (
10 ) mit zwei Verriegelungsstellungen, geeignet für Türen von Gehäusen oder Schränken, vorzugsweise aus dünnem Wandmaterial wie Stahlblech, der Stangenverschluß (10 ) bestehend aus einem Türschild (12 ) mit einer Grundplatte (14 ) und einer Betätigung (16 ), wie Schwenkhebel, zur Verschiebung von Verriegelungsstangen (18 ,20 ,66 ) mittels einem in der Grundplatte (14 ) angeordnetem Ritzel-Zahnstangengetriebe (22 ), wobei die Grundplatte (14 ) an einem Ende eine erste Ausformung (24 ) bildet, in die die Betätigung (16 ), wenn als Schwenkhebel (26 ) ausgebildet, aufnehmbar ist, und an dem anderen Ende eine weitere Ausformung (28 ) ausgebildet ist, die bezüglich der Rotationsachse (30 ) des Ritzels (34 ) und der damit koaxialen Drehachse der Betätigung (32 ) rotationssymmetrisch geformt und um 180 Grad versetzt bezüglich der ersten Ausformung (24 ) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ritzel (34 ) und der Betätigung (16 ) eine Steckkupplung (36 ,38 ) vorgesehen ist, die einen Austausch der Betätigung (16 ) ermöglicht, wie Austausch eines mit Gelenkdorn (40 ) als den einen Kupplungsteil (36 ,38 ) ausgestatteten Schwenkhebels (42 ) durch einen anderen Schwenkhebel mit Gelenkdorn (40 ) oder durch einen Steckschlüsseldorn (48 ) oder dgl. - Stangenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (
34 ) auf der einen Seite von der Grundplatte (14 ) drehbar gelagert und von der anderen Seite durch die Zahnstange (44 ) axial fixiert wird. - Stangenverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (
44 ) auf der einen Seite in der Grundplatte (14 ) verschieblich gelagert und auf der anderen Seite von der dünnen Wand (46 ) axial fixiert wird. - Stangenverschluß nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkdorn (
40 ) des Schwenkhebels (42 ) bzw. der Steckschlüsseldorn (48 ) mit dem Ritzel (34 ) formschlüssig zusammensteckbar und/oder mittels einer Schraube (50 ) oder dgl. sicherbar ist. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht von einem Schwenkgriff benötigte Ausformung oder die zwei Ausformungen von einem Füllstück (
52 ) oder von zwei Füllstücken verschließbar ist. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (
14 ) eine Auflagefläche zur Auflage auf der dünnen Wand (46 ) bildet und in der Auflagefläche (68 ) Gewindelöcher (70 ) zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, wie Schrauben (72 ) vorgesehen sind. - Stangenverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (
14 ) nahe ihrer Längsenden jeweils einen die Auflagefläche (68 ) durchstoßenden Durchbruch (74 ) sowie über die Auflagefläche (68 ) vorspringende Ansätze (76 ) aufweist. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (
26 ) nahe seinem freien Ende einen Aufnahmebereich (80 ) für eine Plättchen- (82 ) oder Profil-Zylinderverriegelung (84 ) zur Arretierung des Schwenkhebels in der in die Grundplatte eingeschwenkten Stellung bildet. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (
74 ) und/oder Ansätze (76 ) zur Aufnahme von von dem Füllstück (52 ) oder dem Schwenkgriff (42 ) ausgehenden Federbeinen (86 ) oder Aufnahme (88 ) für einen Sicherungsriegel (82 ,92 ) vorgesehen sein. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dornbetätigung (
16 ) mit einem Übergangsstück (98 ) versehen ist, das die Kugelkontur des Bereichs der Anlenkung des Schwenkhebels (26 ) an den Schwenkhebelgelenkdorn (40 ) nachbildet. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Plättchenzylinderschloß-Arretierung des Schwenkhebels mit einem Adapterkorb (
90 ) versehen ist, der die Plättchenzylinder-Kontur an die der Aufnahme (88 ) nahe dem Ende des Schwenkhebels (42 ) anpaßt. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkhebel-Arretierung (
82 ,92 ) von einem Vorreiber (92 ,93 ) gebildet wird. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle der Plättchenzylinderschloß-Arretierung (
92 ) des Schwenkhebels (42 ) eine Dornarretierung (95 ), ggf. mit Verlängerungsadapter (96 ) vorgesehen ist. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Anlenkung des Schwenkhebels (
42 ) an den Schwenkhebeldorn (40 ) eine Federeinrichtung (94 ) vorgesehen ist, die den Schwenkhebel (42 ) in eine ausgeschwenkte Stellung drängt. - Stangenverschluß nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllstück (
52 ) an die Verriegelungsanordnung für den Schwenkhebel (42 ) angepaßt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200620007700 DE202006007700U1 (de) | 2006-05-15 | 2006-05-15 | Stangenverschluß mit zwei Verriegelungsstellungen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200620007700 DE202006007700U1 (de) | 2006-05-15 | 2006-05-15 | Stangenverschluß mit zwei Verriegelungsstellungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202006007700U1 true DE202006007700U1 (de) | 2007-09-20 |
Family
ID=38477246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200620007700 Expired - Lifetime DE202006007700U1 (de) | 2006-05-15 | 2006-05-15 | Stangenverschluß mit zwei Verriegelungsstellungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202006007700U1 (de) |
| WO (1) | WO2007131629A1 (de) |
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