DE202006004090U1 - Einzugsvorrichtung für ein in einem Möbelkorpus längs verschiebbar geführtes Auszugsteil - Google Patents
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Abstract
Einzugsvorrichtung
5 für ein
in einem Möbelkorpus
(2) längs
verschiebbar geführtes
Auszugsteil (3) mit einem Kraftspeicher, der beim Öffnen des
Auszugsteiles (3) gespannt und dessen gespeicherte Kraft ab einer konstruktiv
vorgegebenen Einschubposition des Auszugsteiles (3) freigegeben
und als Einzugskraft auf das Auszugsteil (3) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich
zum Kraftspeicher und zur Verstärkung
der wirksamen Einzugskräfte
in einer bestimmten Einzugsposition ein Permanentmagnetsystem (6,
7) aus einem Permanentmagneten (6) und einem Gegenpolstück (7) aus
einem magnetisierbaren Material oder einem zweiten Permanentmagneten
(7) vorgesehen ist, wobei jeweils eine Komponente (6, 7) dieses
Permanentmagnetsystems am Möbelkorpus (2)
und die andere Komponente (6, 7) am Auszugsteil (3) montiert ist
derart, dass deren Kontaktflächen
beim Aufeinandertreffen beim Einschieben des Auszugsteiles lotrecht zur
Einschubrichtung verlaufen und beim Herausziehen des Auszugsteiles
(3) aus der Schließstellung
heraus parallel zueinander verschiebbar sind.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einzugsvorrichtung für ein in einem Möbelkorpus längs verschiebbar geführtes Auszugsteil mit einem Kraftspeicher, der beim Öffnen des Auszugsteiles gespannt und dessen gespeicherte Kraft ab einer konstruktiv vorgegebenen Einschubposition des Auszugsteiles als Einzugskraft auf das Auszugsteil übertragen wird.
- Einzugsvorrichtungen der vorerwähnten Art sind an sich bekannt. Derartige Einzugsvorrichtungen, die teilweise auch mit einem Dämpfer kombiniert sein können, dienen dazu, ein Auszugsteil kurz vor Erreichen der endgültigen Einschubposition ohne weiteren und zusätzlichen Kraftaufwand von außen in die endgültige Einschubposition in den Möbelkorpus hineinzuziehen. Dabei wird der beim Herausziehen des Auszugsteiles gespannte Kraftspeicher freigegeben und die gespeicherte Kraft dazu genutzt, das Auszugsteil in die endgültige Einschubposition innerhalb des Möbelkorpus hineinzuziehen.
- In der Praxis gibt es Anwendungsfälle, bei denen eine kurzzeitige Verstärkung der Einzugskräfte wünschenswert ist. So kann beispielsweise eine Erhöhung der Einzugskraft wünschenswert sein, um einen über eine Kulissenführung gesteuerten Deckel auf ein kastenartiges Auszugsteil dichtend heranzuziehen. Bei bestimmten Typen von Geschirrspül-Maschinen ist dies der Fall. Es kann aber auch eine Erhöhung der Einzugskraft genutzt werden, um ein Auszugsteil mit entsprechend hohen Kräften an eine umlaufende Dichtung anzupressen.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einzugsvorrichtung der gattungsgemäßen Art dahingehend weiter zu entwickeln, dass eine Erhöhung der Einzugskraft erreicht wird und dass ein Herausziehen mit einem deutlich unterhalb der wirksamen Einzugskräfte liegenden Kraftaufwand möglich ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zusätzlich zum Kraftspeicher und zur Verstärkung der wirksamen Einzugskräfte in einer bestimmten Einzugsposition ein Permanentmagnetsystem aus einem Permanentmagneten und einem Gegenpolstück aus einem magnetisierbaren Material oder einem zweiten Permanentmagneten vorgesehen ist, wobei jeweils eine Komponente dieses Permanentmagnetsystems am Möbelkorpus und die andere Komponente am Auszugsteil montiert ist derart, dass deren Kontaktflächen beim Aufeinandertreffen beim Einschieben des Auszugsteiles lotrecht zur Einschubrichtung verlaufen und beim Herausziehen des Auszugsteiles aus der Schließstellung heraus parallel zueinander verschiebbar sind.
- Der Vorteil einer derartigen Konstruktion liegt darin, dass beim Einschieben des Auszugsteiles die dem Permanentmagnetsystem innewohnenden Kräfte für die Verstärkung der Wirkung der gesamten Einzugsvorrichtung erheblich erhöht werden. Andererseits müssen diese erhöhten Einzugskräfte beim Öffnen nicht wieder überwunden werden, da die Trennung des Permanentmagnetsystems nicht durch ein Auseinanderziehen der Komponenten lotrecht zu den Kontaktflächen erfolgt, sondern eine Trennung der Kontaktflächen durch Parallelverschiebung zueinander erreicht wird, so dass trotz gegebener hoher Einzugskräfte die Kräfte beim Öffnen des Auszugsteiles vergleichsweise niedrig sind.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
- In den beigefügten Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches im folgenden näher beschrieben wird.
- Es zeigen:
-
1 eine schematisch dargestellte Teil-Ansicht eines Möbelkorpus mit einem darin längs verschiebbar geführten Auszugsteil und einer Einzugsvorrichtung -
2 eine Teilansicht der Einzugsvorrichtung in einer gegenüber1 um 180° gedrehten Blickrichtung -
3 eine der1 entsprechende Ansicht bei einer gegenüber1 tieferen Einschubposition eines Auszugsteiles -
4 eine den1 und3 entsprechende Ansicht bei vollständig eingeschobenem Einzugsteil -
5 eine im wesentlichen der3 entsprechende Ansicht bei teilweise aus der Einschubposition gemäß4 wieder herausgezogenem Auszugsteil -
6 eine der5 entsprechende Ansicht bei noch weiter herausgezogenem Auszugsteil -
7 eine der6 entsprechende Ansicht bei noch weiter ausgezogenem Auszugsteil und getrenntem Permanentmagnetsystem -
8 eine bezüglich der7 in einer um 180° gedrehten Blickrichtung gesehene Teilansicht der Einzugsvorrichtung -
9 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IX in1 . - In den Zeichnungen ist mit dem Bezugszeichen
1 jeweils insgesamt ein schematisch dargestelltes Schrankmöbel bezeichnet, welches einen ebenfalls nur andeu tungsweise gezeigten Möbelkorpus2 und ein darin längs verschiebbar gelagertes Auszugsteil3 aufweist. - Das Auszugsteil
3 ist in bekannter Weise über Führungsschienen4 längs verschiebbar mit dem Möbelkorpus2 verbunden und weist eine integrierte Einzugsvorrichtung5 auf, bei der in an sich bekannter Weise beim Öffnen oder Herausziehen des Auszugsteiles3 aus dem Möbelkorpus2 ein Kraftspeicher gespannt wird, dessen gespeicherte Kraft ab einer konstruktiv vorgegebenen Einschubposition des Auszugsteiles3 wieder freigegeben und als Einzugskraft auf das Auszugsteil3 übertragen wird. - Aufbau und Wirkungsweise solcher Einzugsvorrichtungen
5 sind an sich bekannt, so dass hier auf eine detaillierte Darstellung und Beschreibung dieser Komponente verzichtet wurde. - Aus der
EP 0 391 221 B1 ist eine entsprechende Einzugsvorrichtung dargestellt und ausführlich beschrieben worden, auch hinsichtlich ihrer Funktionsweise. Insoweit wird dieEP 0 391 221 B1 hinsichtlich ihres Offenbarungsgehaltes betreffend eine Einzugsvorrichtung zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gemacht. - Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist zur Verstärkung der Einzugskräfte, die auf das Auszugsteil
3 einwirken können, zusätzlich zu der bekannten Einzugsvorrichtung5 mit ihrem Kraftspeicher ein Permanentmagnetsystem vorgesehen, welches aus einem Permanentmagneten6 und einem Gegenpolstück7 aus einem magnetisierbaren Material oder einem weiteren Permanentmagneten7 besteht. Dabei ist jeweils eine Komponente des Permanentmagnetsystems am Möbelkorpus2 und die jeweils andere Komponente am Auszugsteil3 montiert. - Beim dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich der Permanentmagnet
6 am Möbelkorpus2 und das Gegenpolstück7 oder ein weiterer Permanentmagnet7 sind über einen Schwenkhebel8 am Auszugsteil3 angeschlossen. - Der Schwenkhebel
8 ist um eine Achse9 schwenkbar am Auszugsteil3 gelagert. Diese Lagerstelle liegt im unteren Bereich des Möbelkorpus2 , während das am anderen Ende des Hebels8 befestigte Gegenpolstück7 (oder ein weiterer Permanentmagnet7 ) im oberen Bereich des Möbelkorpus2 angeordnet ist, ebenso wie der am Möbelkorpus2 selbst montierte Permanentmagnet6 . - Die beiden einander zugewandten Kontaktflächen der beiden Komponenten
6 und7 des Permanentmagnetsystems liegen auf gleicher Höhe und in einer gemeinsamen Achsrichtung. - Der Hebel
8 verläuft vom Lager9 ausgehend gegenüber der Vertikalen geneigt nach oben, so dass das Gegenpolstück7 stets einen geringeren Abstand zum Permanentmagneten6 aufweist als das Lager9 . - Durch eine Feder
10 ist der Hebel8 auch ständig in die vorstehend skizzierte Richtung vorgespannt. - Am Auszugsteil
3 ist ein Stützstift11 vertikal verschiebbar gelagert, der über einen horizontalen Ausleger12 über eine am Möbelkorpus2 befestigte Führungskulisse13 höhenverstellbar ist. Dabei liegt der Stützstift11 unterhalb des Hebels8 in einer gemeinsamen Ebene mit diesem Hebel8 , so dass sich der Hebel8 an diesem Stützstift11 abstützen kann. - Der Permanentmagnet
6 ist an einem Lagerteil14 befestigt, welches um eine Horizontalachse15 schwenkbar mit dem Möbelkorpus2 verbunden ist. - Der Stützstift
11 ist innerhalb einer nicht weiter dargestellten, vertikal verlaufenden Längsführung im Auszugsteil3 mit einem gewissen Spiel gelagert, so dass dieser Stützstift11 bei seitlicher Belastung innerhalb der Führung blockiert. - Die Kulissenführung
13 ist mit einer in Richtung der Rückseite2a des Möbelkorpus2 ansteigenden Flanke13a und mit einer hiervon ausgehend in Richtung der Rückseite2a des Möbelkorpus2 abfallenden Flanke13b versehen. Der Wendepunkt13c , also der höchste Punkt der Kulissenführung13 bewirkt ein maximales Anheben des Stützstiftes11 über den damit verbundenen Ausleger12 . - Dieses maximale Ausfahren des Stützstiftes
11 erfolgt deutlich vor einer Kontaktierung der beiden Komponenten6 und7 des Permanentmagnetsystems. - In
1 ist eine Position des Einzugsteiles3 dargestellt, die sich ergibt, wenn dieses aus seiner völligen Öffnungsstellung heraus in Richtung der Rückseite2a des Möbelkorpus2 bis zur Erreichung des Wendepunktes13a durch den Querausleger12 des Stützstiftes11 bestimmt ist. In dieser Position liegt der Hebel8 unter Ausübung eines Momentes am oberen Ende des Stützstiftes11 an. Wird das Einzugsteil3 aus dieser Position heraus gegenüber1 weiter nach rechts, d.h., in Richtung der Rückseite2a des Möbelkorpus2 in diesen hinein gefahren, verklemmt der Stützstift11 innerhalb seiner Führung aufgrund der zwischen Führung einerseits und Stützstift11 andererseits vorgegebenen, großen Toleranzen. - Der Hebel
8 wird also auch nach Überschreiten des Wendepunktes13c durch den Querausleger12 in seiner aus1 ersichtlichen Position gehalten. In dieser Position liegen die beiden Komponenten6 und7 des Permanentmagnetsystems, wie schon oben erwähnt, in einer Höhe und in einer Fluchtrichtung einander gegenüber. Die einander zugewandten Kontaktflächen der beiden Komponenten6 und7 verlaufen dabei lotrecht zur Einschubrichtung des Auszugsteiles3 . - In
3 ist eine Verschiebeposition des Auszugsteiles3 gezeigt, bei dem ein Kontakt der beiden Komponenten6 und7 des Permanentmagnetsystems eingetreten ist. Durch die Magnetkräfte wird kurz vor der Kontaktierung der beiden Komponenten6 und7 eine deutlich erhöhte Einzugskraft auf das Auszugsteil3 ausgeübt, als dies lediglich durch die Einzugsvorrichtung5 herkömmlicher Bauart möglich wäre. - Da nun der Hebel
8 über das Gegenpolstück7 (oder einen weiteren Permanentmagneten7 ) am Permanentmagneten6 abgestützt ist, führt ein weiteres Verschieben des Auszugsteiles3 in Richtung der Rückseite2a des Möbelkorpus2 dazu, dass die Belastung auf den Stützstift11 durch den Hebel8 aufgehoben wird. Der Stützstift kann nun in seiner Führung aufgrund der Schwerkraft nach unten bis zu einer Endstellung abfallen. Aufgrund der Tatsache, dass das Gegenpolstück7 durch die Schwenkbewegung des Hebels8 auf einem Kreisbogenabschnitt bewegt wird, muss sich der Permanentmagnet6 um eine horizontale Achse6a verschwenken und auch in vertikaler Richtung verschieben lassen. Damit liegen die Kontaktflächen zwischen den beiden Komponenten6 und7 zwar nach wie vor noch aneinander an, sind aber gegenüber der Vertikalen geneigt, so wie4 dies deutlich zeigt. - Wird aus dieser Position, die der endgültigen Schließstellung des Auszugsteiles
3 entspricht, das Auszugsteil3 wieder in Öffnungsrichtung verschoben, wird zunächst eine Position des Permanentmagnetsystems6 ,7 gemäß5 erreicht. Hier wird deutlich, dass die beiden Komponenten6 und7 nach wie vor aneinander anliegen, aber wieder in einer lotrechten Position zur Verschieberichtung des Auszugsteiles3 liegen. Wird eine weitere Öffnungsbewegung durchgeführt, wird der Hebel8 durch die Feder10 weiter in Richtung der Rückseite2a des Möbelkorpus2 geschwenkt. Dies führt zu einer Parallelverschiebung der beiden Kontaktflächen des Permanentmagnetsystems6 und7 zueinander, so wie6 dies veranschaulicht. Durch diese Parallelverschiebung erfolgt letztendlich auch eine Trennung der beiden Komponenten6 und7 des Permanentmagnetsystems voneinander, ohne dass hierfür bedeutende äußere Kräfte aufgewandt werden müssten. - Wie
7 zeigt, gelangt nach dem Trennen der beiden Komponenten6 und7 des Permanentmagnetsystems der Ausleger12 des Stützstiftes11 auf die der Rückseite2a des Möbelkorpus2 zugewandte Flanke13b der Kulissenführung13 und wird demzufolge innerhalb seiner Führung nach oben bewegt. Der Stützstift11 kommt somit wieder zur Anlage an der Unterseite des Hebels8 . Damit wird ein weiteres Umlenken des Hebels8 in Richtung der Rückseite2a des Möbelkorpus2 verhindert. - Durch das Permanentmagnetsystem
6 und7 kann also die wirksame Einzugskraft, die auf das Auszugsteil3 ausgeübt wird, zu einem konstruktiv vorgegebenen Verschiebebereich beträchtlich erhöht werden, so dass diese auf das diese auf das Auszugsteil3 einwirkenden Einzugskräfte auch noch zur Steuerung anderer, hier nicht dargestellter Funktionen genutzt werden können. - Beim Herausbewegen des Auszugsteiles
3 aus seiner Schließstellung heraus ist es hingegen nicht mehr erforderlich, die angesprochene erhöhte Einzugskraft zu überwinden, da die Trennung des Permanentmagnetsystems6 ,7 durch das Parallelverschieben der beiden Kontaktflächen der angesprochenen Komponenten6 und7 erfolgt, wozu relativ kleine äußere Kräfte ausreichend sind. - Die erhöhte Einzugskraft, die durch das Permanentmagnetsystem
6 ,7 auf das Auszugsteil3 kurzfristig ausgeübt werden kann, kann beispielsweise dazu genutzt werden, einen (hier nicht dargestellten) kulissengeführten Deckel auf ein kastenartiges Auszugsteil dichtend aufzupressen. Eine derartige Lösung ist beispielsweise bei einer entsprechend konzipierten Geschirrspülmaschine von Vorteil. Die erhöhte Einzugskraft kann aber auch dazu ausgenutzt werden, das Auszugsteil3 mit einer Frontblende beispielsweise an eine korpusseitige, umlaufende Dichtung heranzuziehen und die Dichtung zu verformen. Überall da, wo erhöhte Einzugskräfte wünschenswert sind, kann die erfindungsgemäße Lösung Verwendung finden mit dem Vorteil, dass die entsprechenden Kräfte beim Öffnen oder Herausziehen des Auszugsteiles nicht im gleichen Maße steigen wie die wünschenswert erzielbaren höheren Einzugskräfte. - Die Kulissenführung
13 und der darauf geführte Querausleger12 des Stützstiftes11 sind aus einer Materialpaarung mit sehr geringem Gleitreibungskoeffizienten hergestellt.
Claims (9)
- Einzugsvorrichtung
5 für ein in einem Möbelkorpus (2 ) längs verschiebbar geführtes Auszugsteil (3 ) mit einem Kraftspeicher, der beim Öffnen des Auszugsteiles (3 ) gespannt und dessen gespeicherte Kraft ab einer konstruktiv vorgegebenen Einschubposition des Auszugsteiles (3 ) freigegeben und als Einzugskraft auf das Auszugsteil (3 ) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zum Kraftspeicher und zur Verstärkung der wirksamen Einzugskräfte in einer bestimmten Einzugsposition ein Permanentmagnetsystem (6 ,7 ) aus einem Permanentmagneten (6 ) und einem Gegenpolstück (7 ) aus einem magnetisierbaren Material oder einem zweiten Permanentmagneten (7 ) vorgesehen ist, wobei jeweils eine Komponente (6 ,7 ) dieses Permanentmagnetsystems am Möbelkorpus (2 ) und die andere Komponente (6 ,7 ) am Auszugsteil (3 ) montiert ist derart, dass deren Kontaktflächen beim Aufeinandertreffen beim Einschieben des Auszugsteiles lotrecht zur Einschubrichtung verlaufen und beim Herausziehen des Auszugsteiles (3 ) aus der Schließstellung heraus parallel zueinander verschiebbar sind. - Einzugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die am Auszugsteil (
3 ) montierte Komponente (6 ,7 ) des Permanentmagnetsystems am oberen Ende eines Hebels (8 ) montiert ist, dessen unteres Ende um eine Achse (9 ) schwenkbar am Auszugsteil (3 ) angelenkt ist, wobei der Hebel (8 ) gegenüber der Vertikalen in Richtung der zweiten Komponente (6 ,7 ) des Permanentmagnetsystems geneigt und durch eine Feder ständig in die Richtung der zweiten Komponente (6 ,7 ) des Permanentmagnetsystems belastet ist. - Einzugsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Auszugsteil (
3 ) ein Stützstift (11 ) vorgesehen ist, der den Hebel (8 ) an seiner der Rückseite (2a ) des Möbelkorpus (2 ) zugewandten Unterseite in einer Position abstützt, in der die beiden Komponenten (6 ,7 ) des Permanentmagnetsystems in einer gemeinsamen Höhenlage mit ihrer einander zugewandten Kontaktflächen lotrecht zur Einschubrichtung des Auszugsteiles (3 ) positioniert sind. - Einzugsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach Erreichen der Kontaktposition zwischen den beiden Komponenten (
6 ,7 ) des Permanentmagnetsystems die Abstützung des Hebels (8 ) durch den Stützstift (11 ) aufgehoben ist. - Einzugsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützstift (
11 ) mit einem gewissen Spiel in einer Längsführung des Auszugsteiles (3 ) höhenverstellbar geführt und mit einem Ausleger (12 ) versehen ist, der auf einer mit in Richtung der Rückseite (2a ) des Möbelkorpus (2 ) ansteigenden bzw. in Richtung der Rückseite (2a ) des Möbelkorpus (2 ) in Richtung der Rückseite (2a ) abfallenden Flanken (13a ,13b ) versehenen Kulissenführung (13 ) geführt ist. - Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die korpusseitig montierte Komponente (
6 ,7 ) des Permanentmagnetsystems um eine horizontale Achse schwenkbar und in vertikaler Richtung beweglich am Möbelkorpus (2 ) angeschlossen ist. - Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Wendepunkt (
13c ) zwischen den beiden Flanken (13a und13b ) der Kulissenführung (13 ) die maximale Höhenverstellung des Stützstiftes (11 ) bestimmt ist. - Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützstift (
11 ) durch Anlage des federbelasteten Hebels (8 ) in seiner maximalen Höhenposition durch Verkanten des Stützstiftes (11 ) innerhalb seiner Führung auch dann fixiert ist, wenn der Kontakt des Querauslegers (12 ) zur Kulissenführung (13 ) aufgehoben ist. - Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissenführung (
13 ) und der darauf geführte Querausleger (12 ) des Stützstiftes (11 ) aus einer Materialpaarung mit sehr geringem Gleitreibungskoeffizienten bestehen.
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