DE202005020167U1 - Verschluss für einen Beutel - Google Patents
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Abstract
Verschluss
(1) für
die Oberseite eines Beutels insbesondere eines Standbodenbeutels
mit Folienwänden,
wobei der Verschluss einen nach oben ragenden verschließbaren Stutzen
(2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des
Stutzens (2) eine Haube (3) mit konvexer Oberseite befestigt insbesondere angeformt
ist, die in einem äußeren, insbesondere
schräg oder
senkrecht nach unten ragenden Außenrand (6) rundum abschließt, und
dass auf der Haubenober- und/oder Außenseite mindestens eine umlaufende
Schweißrippe
(7) angeordnet ist, auf der die Beutelwand aufschweißbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Verschluss für die Oberseite eines Beutels insbesondere eines Standbodenbeutels mit Folienwänden, wobei der Verschluss einen nach oben ragenden verschließbaren Stutzen aufweist.
- Es ist bekannt, in die obere Öffnung eines Beutels einen Verschluss einzuschweißen, wobei der Innenrand der oberen Beutelöffnung an den Verschluss befestigt insbesondere angeschweißt wird. Hierzu sind im unteren Bereich des Stutzens waagerechte Flächen angeformt, an deren Außenränder die Innenseite der Beutelwand angeschweißt wird. Zu beiden Seiten des Verschlusses liegen die seitlichen Beutelwände mit Schweißnähten aufeinander, wodurch eine schmale Beuteloberseite entsteht.
- Aufgabe der Erfindung ist es, einen Verschluss für die Oberseite eines Beutels insbesondere eines Standbodenbeutels zu schaffen, durch den die obere Seite eine flächige großräumige Ausbildung erreicht bei hoher Stabilität und Dichtigkeit und bei einfacher Befestigungsweise.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der Unterseite des Stutzens eine Haube mit konvexer Oberseite befestigt insbesondere angeformt ist, die in einem äußeren, insbesondere schräg oder senkrecht nach unten ragenden Außenrand rundum abschließt, und dass auf der Haubenober- und/oder -außenseite mindestens eine umlaufende Schweißrippe angeordnet ist, auf der die Beutelwand aufschweißbar ist.
- Ein solcher oberer Abschluss in Form einer Haube mit einem daran angeordneten verschließbaren Stutzen führt zu einem Beutel mit einer großflächigen Oberseite. Dies vergrößert nicht nur den Innenraum des Beutels im oberen Bereich, sondern führt auch zu einem optisch schönen oberen Ende mit hoher Stabilität, großer Dichtigkeit und einfacher Konstruktion und Befestigungsweise.
- Hierbei ist es von Vorteil, wenn die Schweißrippe(n) parallel zum Haubenrand verläuft/verlaufen. Dabei können zwei oder drei Schweißrippen nebeneinander verlaufen.
- Eine hohe Befestigungsvielfalt zeigt sich darin, dass die Schweißrippe(n) auf dem Außenrand, auf der Haubenoberseite und/oder im gewölbten Übergangsbereich zwischen senkrechtem Außenrand und Haubenoberseite angeordnet ist/sind. Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass der Haubenrand oval oder vieleckig geformt ist.
- Von Vorteil ist es, wenn die Haube aus Kunststoff insbesondere aus Polypropylen oder Polyethylen besteht. Hierbei kann die Beutelwand auf die Haubenaußenseite durch Ultraschall oder thermisch aufschweißbar sein. Entsprechend dem Material der Haube wird vorgeschlagen, dass die Beutelwand eine Innenschicht aus Polypropylen oder Polyethylen aufweist.
- Bei einem Verfahren zum Herstellen eines Beutels insbesondere eines Standbodenbeutels mit einem Verschluss wird vorgeschlagen, dass die Haube zuerst in die obere Beutelwandöffnung eingesetzt wird, und dass danach von oben oder seitlich ein Schweißstempel aufgesetzt wird, der den Rand der Beutelwand auf die Schweißrippe(n) aufdrückt und anschweißt.
- Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verschlusses ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
-
1 eine erste Seitenansicht des Verschlusses -
2 eine zweite Seitenansicht des Verschlusses und -
3 eine Ansicht von oben auf den Verschluss. - Der Verschluss
1 besitzt einen senkrechten zylindrischen Stutzen2 , an dessen Unterseite eine Haube3 mit konvexer Oberseite4 angeformt ist. Am Rand der Haubenoberseite4 ist über einem gewölbten Übergangsbereich ein umlaufender Außenrand6 angeformt, der im Ausführungsbeispiel eine senkrechte Wandung besitzt. Diese Wandung kann aber auch schräg nach außen gestellt sein. - Aufgrund der ovalen Form der Haube ist auch der Außenrand
6 oval ausgebildet, wie dies die3 zeigt. - Auf der Haubenoberseite
4 , dem Übergangsbereich5 zwischen Haubenoberseite und Außenrand6 und/oder auf dem Außenrand6 bildet die Außen- bzw. Oberseite angeformte Schweißrippen7 die über die Oberfläche oval umlaufen. Auf diese Schweißrippen wird die Folienwand des nicht dargestellten Beutels rund um gelegt und aufgeschweißt. Hierzu wird die Haube in die obere Beutelwandöffnung eingesetzt und danach wird von oben oder seitlich ein Schweißstempel aufgesetzt, der den Rand der Beutelinnenwand auf die Schweißrippen aufdrückt und anschweißt. Hierzu besteht die Haube und zumindest die Innenseite der Beutelwand aus Polypropylen oder aus Polyethylen. - Vorzugsweise verlaufen auf der Außenseite der Haube zwei oder drei Schweißrippen im wesentlichen parallel nebeneinander.
- Im Ausführungsbeispiel ist der Haubenrand oval geformt. Er kann aber auch vieleckig ausgeformt sein.
- Die Beutelwand kann vollständig aus Polypropylen oder Polyethylen bestehen. Vorzugsweise besteht die Innenschicht der Beutelwand aus Polypropylen oder Polyethylen, je nachdem aus welchem der beiden Materialien die Haube
3 besteht. - Der senkrechte Stutzen
2 ist durch ein Verschließteil verschließbar, dass nicht dargestellt ist. Dies kann z.B. eine Verschlusskappe sein, die mit ihrem Innengewinde auf ein nicht dargestelltes Außengewinde des Stutzens von oben aufgeschraubt wird.
Claims (8)
- Verschluss (
1 ) für die Oberseite eines Beutels insbesondere eines Standbodenbeutels mit Folienwänden, wobei der Verschluss einen nach oben ragenden verschließbaren Stutzen (2 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Stutzens (2 ) eine Haube (3 ) mit konvexer Oberseite befestigt insbesondere angeformt ist, die in einem äußeren, insbesondere schräg oder senkrecht nach unten ragenden Außenrand (6 ) rundum abschließt, und dass auf der Haubenober- und/oder Außenseite mindestens eine umlaufende Schweißrippe (7 ) angeordnet ist, auf der die Beutelwand aufschweißbar ist. - Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißrippe(n) (
7 ) parallel zum Haubenrand (6 ) verläuft/verlaufen. - Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder drei Schweißrippen (
7 ) nebeneinander verlaufen. - Verschluss nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißrippe(n) (
7 ) auf dem Außenrand (6 ), auf der Haubenoberseite (4 ) und/oder im gewölbten Übergangsbereich (5 ) zwischen senkrechtem Außenrand und Haubenoberseite angeordnet ist/sind. - Verschluss nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haubenrand (
6 ) oval oder vieleckig geformt ist. - Verschluss nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (
3 ) aus Kunststoff insbesondere aus Polypropylen oder Polyethylen besteht. - Standbodenbeutel mit einem Verschluss (
1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutelwand auf die Haubenaußenseite durch Ultraschall oder thermisch aufschweißbar ist. - Standbodenbeutel mit einem Verschluss (
1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, ddadurch gekennzeichnet, dass die Beutelwand eine Innenschicht aus Polypropylen oder Polyethylen aufweist.
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Publications (1)
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2005
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