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DE202005011964U1 - Schriftgutbehälter mit sequentiell angeordneten Hüllen - Google Patents

Schriftgutbehälter mit sequentiell angeordneten Hüllen Download PDF

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DE202005011964U1
DE202005011964U1 DE200520011964 DE202005011964U DE202005011964U1 DE 202005011964 U1 DE202005011964 U1 DE 202005011964U1 DE 200520011964 DE200520011964 DE 200520011964 DE 202005011964 U DE202005011964 U DE 202005011964U DE 202005011964 U1 DE202005011964 U1 DE 202005011964U1
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DE200520011964
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Lee Fei-Chen Yonghe
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Lee Fei-Chen Yonghe
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/06Filing appliances comprising a plurality of pockets or compartments, e.g. portfolios or cases with a plurality of compartments
    • B42F7/08Filing appliances comprising a plurality of pockets or compartments, e.g. portfolios or cases with a plurality of compartments expansible

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  • Sheet Holders (AREA)

Abstract

Dokumentenmappe, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
einen verstärkten Behälter (1) mit einer Verschlussklappe (11), um eine Öffnung des Behälters (1) selektiv zu öffnen oder zu verschließen;
einen Riegelmechanismus (6), der an dem Behälter (1) befestigt ist, um eine Verbindung zwischen der Verschlussklappe (11) und einem Teil des Behälters (1) sicherzustellen;
eine erste Hülle (2), deren Bodenfläche fest mit der Bodenfläche, die die Öffnung des Behälters begrenzt, verbunden ist, sodass die erste Hülle (2) unbeweglich gegenüber dem verstärkten Behälter (1) ist;
mehrere sekundäre Hüllen (3), die sequentiell zueinander und zu der ersten Hülle (2) angeordnet sind, wobei die sekundären Hüllen (3) beweglich innerhalb des Behälters (1) aufgenommen sind; und
eine verstärkte Platte (5), die innerhalb des Behälters (1) gleitend gehalten ist und fest mit der am rückwärtigen Ende gelegenen sekundären Hülle verbunden ist, sodass durch eine Bewegung der verstärkten Platte (5) die sekundären Hüllen (3) aus dem...

Description

  • 1. Bereich der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schriftgutbehälter beziehungsweise auf eine Dokumentenmappe und insbesondere auf einen Schriftgutbehälter, der mehrere Hüllen aufweist, die sequentiell miteinander verbunden sind.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Eine übliche Dokumentenmappe hat mehrere Unterteilungen, um das Innere der Mappe in verschiedene Abteile zur Aufnahme und zum Ordnen von Dokumenten aufzuteilen. Eine herkömmliche Dokumentenmappe ist in den 7, 8 und 9 gezeigt. Die Dokumentenmappe weist eine Haupttasche (7) und mehrere sekundäre Taschen (8) auf, die miteinander und mit der Haupttasche (7) trennbar verbunden sind. Die Haupttasche (7) ist mit einer Öffnung (70) versehen, ferner einer Verschlussklappe (73), die abfaltbar von einer rückseitigen Fläche der Haupttasche (7) ausgeht, ferner mit zwei Zungen (73), die aus einer vorderen Fläche der Haupttasche (7) ausgestanzt sind, mit einem elastischen Ring (74) der auf der rückseitigen Fläche der Haupttasche ausgebildet ist, mit einem Beschlag (75), der auf einer vorderen Fläche der Klappe (72) ausgebildet ist, und mit einem ersten Schlitz (76), der in der vorderen Seitenfläche der Haupttasche (7) angeordnet ist.
  • Jede der sekundären Taschen (8) ist mit einer anderen Tasche verbunden und hat eine Öffnung (80), eine Verschlussklappe (82), die sich von einer rückwärtigen Seitenfläche der sekundären Tasche (8) erstreckt und gefaltet werden kann sowie ein Befestigungselement (821), das durch Stanzen gebildet wird, ferner zwei Zungenpaare (83), die aus einer vorderen Seitenfläche der sekundären Tasche (8) ausgestanzt sind, eine Kombination (84) aus einem Schlitz (841) und einem Loch (842), die benachbart in einer rückwärtigen Seitenfläche der Sekundärtasche (8) gelegen sind, und schließlich einen zweiten Schlitz (85), der zwischen den zwei Zungen (83) gelegen ist.
  • Wenn diese herkömmliche Dokumentenmappe zusammengesetzt wird, wird die Verschlussklappe (82) jeder Sekundärtasche (8) in der Öffnung (80) einer vorherge henden sekundären Tasche (80) aufgenommen, wobei das Befestigungselement (821) in einen korrespondierenden zweiten Schlitz (85) der vorhergehenden sekundären Tasche (8) eingeführt wird. Die Verschlussklappe (82) der letzten sekundären Tasche (8) wird dann in die Öffnung (70) der Haupttasche (27) eingeführt, wobei das Befestigungselement (821) in den ersten Schlitz (76) der Haupttasche (7) eingeführt wird. Ferner werden die zwei Zungen (73) der Haupttasche (7) durch entsprechende Löcher (842) und anschließend durch Schlitze (841) der letzten sekundären Tasche (8) gesteckt, und die Zungen (83) jeder sekundären Tasche (8) werden in entsprechende Löcher (842) und Schlitze (841) der voraus liegenden sekundären Tasche eingeführt. Wenn daher die sekundären Taschen (8) miteinander verbunden sind und die letzte sekundäre Tasche (8) mit der Haupttasche (7) verbunden ist, wobei das Befestigungselement (821) in den ersten Schlitz (76) der Haupttasche (7) eingeführt ist, ist diese herkömmliche Dokumentenmappe fertig für den Gebrauch.
  • Man sieht aus den 7 und 9, dass dann, wenn der elastische Ring (74) außer Eingriff mit dem Beschlag (75) gebracht wird, die sekundären Taschen (8) sequentiell aus der Haupttasche (7) herausfallen. Aufgrund der Verbindung zwischen den einzelnen Zungen (83) und der Kombination (84) in den sekundären Taschen (8) und der Zunge (73) in der Kombination (84) der letzten sekundären Tasche (8), sind die sekundären Taschen (8) nur lose und wackelig miteinander verbunden. Wenn dann eine große Menge Papier in irgendeine der sekundären Taschen eingelegt ist, wird die sekundäre Tasche sich deformieren, wobei dann die in den sekundären Taschen enthaltenen Dokumente herausfallen können.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird mit der vorliegenden Erfindung beabsichtigt, eine verbesserte Dokumentenmappe anzugeben, um die oben erwähnten Probleme zu verringern.
  • Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dokumentenmappe mit mehreren Hüllen anzugeben, die sequentiell miteinander verbunden sind.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Dokumentenmappe gemäß der vorliegenden Erfindung einen Behälter, ferner eine erste Hülle, die sicher in dem Behälter aufgenommen ist, und mehrere miteinander und mit der ersten Hülle verbundene Hüllen auf, die in dem Behälter aufgenommen sind.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der Behälter einen Führungsschlitz, der in einer rückwärtigen Seitenfläche des Behälters angeordnet ist, sowie einen Beschlag auf einer rückwärtigen Seitenfläche einer letzten Hülle auf, die in den Führungsschlitz aufgenommen und durch diesen geführt ist, sodass dann, wenn die Hüllen, und zwar sowohl die erste als auch die letzte Hülle aus dem Behälter herausgezogen werden, eine sequentielle Anordnung der Hüllen gegeben ist.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein Riegelmechanismus für den Behälter vorgesehen, sodass ein Benutzer diesen Riegelmechanismus verwenden kann, um die Hüllen zu verriegeln und sicher zu halten.
  • Weitere Aufgaben, Vorteile und neue Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit der begleitenden Zeichnung hervor.
  • In der Zeichnung stellen dar:
  • 1 eine perspektivische Ansicht der Dokumentenmappe gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Dokumentenmappe gemäß der vorliegenden Erfindung:
  • 3 eine perspektivische Darstellung, die eine sequentielle Anordnung der Hüllen innerhalb des Behälters zeigt;
  • 4 eine perspektivische Ansicht, in der dargestellt ist, dass der Behälter einen Führungsschlitz aufweist und einen Beschlag, der in dem Führungsschlitz aufgenommen ist und durch diesen geführt wird;
  • 5 eine perspektivische Ansicht, in der dargestellt ist, dass nach dem Verriegeln des Riegelmechanismus die Hüllen sicher innerhalb des Behälters gehalten sind;
  • 6 eine perspektivische Ansicht des Behälters in offenem Zustand, wobei ein Riegelmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt ist;
  • 7 eine perspektivische Ansicht, in der eine herkömmliche Dokumentenmappe in geöffnetem Zustand gezeigt ist;
  • 8 eine perspektivische Explosionsdarstellung der herkömmlichen Dokumentenmappe; und
  • 9 eine perspektivische Ansicht, in der dargestellt ist, dass die sekundären Taschen innerhalb der Haupttasche aufgenommen sind, nachdem der elastische Ring mit dem Beschlag in Eingriff gebracht ist.
  • In den 1 und 2 ist erkennbar, dass die Dokumentenmappe gemäß der vorliegenden Erfindung einen Behälter (1) und Hüllen aufweist, die jeweils in dem Behälter (1) aufgenommen sind. Die Hüllen sind aufgeteilt in eine erste Hülle (2), sekundäre Hüllen (3) und eine Endhülle (4).
  • Der Behälter (1) ist aus verstärktem Plastik hergestellt und mit einer Öffnung (10), einer Verschlussklappe (11), die mit einer Seitenfläche, die die Öffnung (10) begrenzt, faltbar verbunden ist, und mit einem Führungsschlitz (12) versehen, der in einer rückwärtigen Seitenfläche des Behälters (1) angeordnet ist.
  • Die erste Hülle (2) hat eine Öffnung (20), eine Verschlussklappe (21), die von einer rückwärtigen Seitenfläche der ersten Hülle (2) sich wegerstreckt und faltbar ist sowie ein Befestigungselement (211) aufweist, das durch Stanzen gebildet ist, sowie ferner eine Schlitz- und Lochkombination (23), die in einer rückwärtigen Seitenfläche der ersten Hülle (2) angeordnet ist.
  • Jede der sekundären Hüllen (3) weist eine Öffnung (30), eine Verschlussklappe (31), die sich von einer rückwärtigen Seitenfläche der sekundären Hülle (3) erstreckt und faltbar ist und mit einem durch Ausstanzen gebildeten Befestigungselement (311) versehen ist, zwei Zungen (32), die aus einer vorderen Seitenfläche der sekundären Hülle (3) ausgestanzt sind, einen Schlitz (33) zwischen den zwei Zungen (32) und eine Schlitz- und Lochkombination auf, die nebeneinander in einer rückwärtigen Seitenfläche der sekundären Hülle (3) angeordnet ist. Es sei bemerkt, dass die Schlitz- und Lochkombination der sekundären Hülle (3) die gleiche Konfiguration wie die der ersten Hülle (2) hat, sodass die Schlitz- und Lochkombination der zweiten Hülle (3) in den Zeichnungen aus Übersichtsgründen nicht dargestellt ist.
  • Die letzte Hülle (4) hat die gleiche Konfiguration wie jede der sekundären Hüllen (3), mit der Ausnahme, dass eine verstärkte Platte (5) fest an der rückwärtigen Seitenfläche einer sekundären Hülle (3) anliegt und die verstärkte Platte (5) mit einem Beschlag (51) ausgerüstet ist, der am Boden der verstärkten Platte (5) ausgebildet ist und mit dem Führungsschlitz (12) des Behälters (1) korrespondiert. Ferner ist jede sekundäre Hülle (3) mit einer Identifizierungszunge (35) versehen, die von der rückwär tigen Seitenfläche der sekundären Hülle (3) sich nach oben erstreckt, wobei die verstärkte Platte (5) mit einem Vorsprung (52) versehen ist, der sich von dem oberen Rand der Platte nach oben erstreckt.
  • In 3 und ebenfalls in 2 kann gesehen werden, dass der untere Rand der ersten Hülle (2) fest verbunden ist mit einer inneren Oberfläche des Behälters (1). Zusätzlich werden die Zungen (32) aller sekundären Hüllen (3) in der Schlitz- und Lochkombination der jeweils vorhergehenden sekundären Hülle (3) aufgenommen, um damit eine Korrelation zwischen zwei benachbarten sekundären Hüllen (3) herzustellen. Das Befestigungselement (311) jeder sekundären Hülle (3) ist in dem Schlitz (33) der vorhergehenden sekundären Hülle (3) aufgenommen, um den Zusammenhalt zwischen zwei benachbarten sekundären Hüllen (3) zu verstärken. Da die erste Hülle (2) fest mit der inneren Bodenfläche des Behälters (1) verbunden ist und dann mit einer der zweiten Hüllen (3) verbunden ist, die jeweils miteinander korreliert sind, werden die sekundären Hüllen (3) beim Bewegen der verstärkten Platte (5) durch Ziehen an der vorstehenden Zunge (52) sequentiell aus dem Behälter (1) herausgezogen.
  • Aus den 4 und 5 ist ersichtlich, dass dann, wenn die Klappe (11) geöffnet wird und die sekundären Hüllen (3) aus dem Behälter herausgenommen werden, der Beschlag (51) durch den Führungsschlitz (12) geführt und in Richtung auf das distale Ende des Führungsschlitzes (12) bewegt wird. Nachdem jedoch die sekundären Hüllen (3) in dem Behälter (1) aufgenommen sind und mit der Verschlussklappe (11) die Öffnung (10) des Behälters (11) verschlossen wird, gleitet der Beschlag (51) zu einem proximalen Ende des Führungsschlitzes (12).
  • Aus 6 geht hervor, dass die Dokumentenmappe gemäß der vorliegenden Erfindung ferner einen Riegelmechanismus (6) aufweist, um den Eingriff zwischen der Abdeckklappe (11) und der Außenwand des Behälters sicherzustellen. Der Riegelmechanismus (6) weist eine L-förmige Zunge (61), ein Gehäuse (62) und ein elastisches Element (63) auf.
  • Die Zunge (61) weist eine Leiste (611) auf, die sich von der Zunge (61) weg erstreckt und ein Riegelloch (612) aufweist, das sich durch die Leiste (611) erstreckt. Das Gehäuse (62) ist mit einem Durchloch (621) versehen, das mit der Leiste (611) der Zunge (61) korrespondiert, und mit zwei Anschlägen (622), die jeweils auf zwei gegenüberliegenden Seiten innerhalb des Gehäuses (62) ausgebildet sind. Das elasti sche Element (63) ist mit einem Finger (631) versehen, der sich in Richtung des Durchloches (621) des Gehäuses erstreckt, und mit zwei Armen (632), die sich jeweils von zwei gegenüberliegenden Seiten wegerstrecken und an einer unteren Seitenfläche des Gehäuses (62) anliegen. Wenn der Riegelmechanismus der vorliegenden Erfindung so zusammengesetzt ist, ist das Gehäuse (62) sicher auf einer äußeren Seitenfläche der vorderen Seitenfläche der Wand des Gehäuses befestigt, nachdem das elastische Element (63) in dem Gehäuse (62) mit den beiden Armen (632) aufgenommen ist, die jeweils an die beiden Anschläge (622) und den Finger (631) anschlagen, der in das Durchloch (621) des Gehäuses (62) ragt. Wenn anschließend die Zunge (61) fest auf der äußeren Seitenfläche der Verschlussklappe (11) angebracht ist, kann die Leiste (611) in das Durchloch (621) eingefügt werden. Nachdem die Leiste (611) in das Durchloch (621) eingeführt ist, wird der Finger (631) zunächst weg von dem Durchloch (621) und anschließend in das Gehäuse (62) gedrückt. Nachdem das Riegelloch (612) mit dem Durchloch (621) ausgerichtet ist, da der Finger (631) nicht von dem Durchloch (621) weggedrückt wird, wird der Finger (631) zurück in das Durchloch (621) durch die Rückstellkraft der beiden Arme (632) gedrückt, sodass der Finger nun in das Riegelloch (612) der Zunge (61) hineinragen kann, um so die Öffnung (10) des Behälters (1) der vorliegenden Erfindung durch die Verschlussklappe (11) sicher zu verschließen.
  • Aus der obigen Beschreibung ist es offenbar, dass die Dokumentenmappe gemäß der vorliegenden Erfindung Dokumente in einer geordneten Art aufnehmen kann, und zwar aufgrund der Aufteilung des Behälters (1), der aus verstärktem Kunststoff hergestellt ist. Durch das Vorsehen der Identifizierungszungen (35) an der oberen Kante jeder der sekundären Hülle (3) und durch die erste Hülle (2), ist ein Anwender fähig, das jeweilige Dokument deutlich sehen und lokalisieren zu können, nachdem die letzte Hülle (4) die sekundären Hüllen (3) und die erste Hülle (11) sequentiell aus dem Behälter (1) herausgezogen wurden. Wenn irgendeine der sekundären Hüllen (3) oder die erste Hülle (2) beschädigt wird, kann der Benutzer leicht die beschädigte sekundäre Hülle (3) ersetzen, indem die Klappe (31) aus der Öffnung (30) der vorhergehenden sekundären Hülle (3) gezogen wird. Da ferner die erste Hülle (2) sicher mit der unteren Fläche des Behälters (1) und die letzte Hülle (4) sicher, jedoch in Bezug zu der rückwärtigen Seitenfläche des Behälters beweglich befestigt ist, ist die Dokumenten mappe gemäß der vorliegenden Erfindung sehr handlich und zeigt alle in dem Behälter (1) enthaltenen Dokumente.
  • Obwohl zahlreiche Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung in der obigen Beschreibung aufgeführt worden sind, und zwar gemeinsam mit Details der Struktur und der Funktion der Erfindung, ist es klar, dass die Offenbarung lediglich beispielhaft ist, und dass Veränderungen im Detail, speziell in der Form, in der Größe und der Anordnung der Teile im Rahmen der Prinzipien der Erfindung aufgeführt werden können, soweit die Auslegung der einzelnen Ausdrücke entsprechend der anliegenden Ansprüchen dieses gestatten.

Claims (5)

  1. Dokumentenmappe, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: einen verstärkten Behälter (1) mit einer Verschlussklappe (11), um eine Öffnung des Behälters (1) selektiv zu öffnen oder zu verschließen; einen Riegelmechanismus (6), der an dem Behälter (1) befestigt ist, um eine Verbindung zwischen der Verschlussklappe (11) und einem Teil des Behälters (1) sicherzustellen; eine erste Hülle (2), deren Bodenfläche fest mit der Bodenfläche, die die Öffnung des Behälters begrenzt, verbunden ist, sodass die erste Hülle (2) unbeweglich gegenüber dem verstärkten Behälter (1) ist; mehrere sekundäre Hüllen (3), die sequentiell zueinander und zu der ersten Hülle (2) angeordnet sind, wobei die sekundären Hüllen (3) beweglich innerhalb des Behälters (1) aufgenommen sind; und eine verstärkte Platte (5), die innerhalb des Behälters (1) gleitend gehalten ist und fest mit der am rückwärtigen Ende gelegenen sekundären Hülle verbunden ist, sodass durch eine Bewegung der verstärkten Platte (5) die sekundären Hüllen (3) aus dem Behälter (1) sequentiell herausgezogen werden können.
  2. Dokumentenmappe nach Anspruch 1, wobei die erste Hülle (2) ferner ein Befestigungselement (211), das durch Ausstanzen aus einer ersten Klappe, die sich faltbar von einer rückwärtigen Seitenfläche der ersten Hülle wegerstreckt, gebildet ist und jede sekundäre Hülle (3) ein zweites Befestigungselement (311) aufweist, das durch Stanzen aus einer zweiten Klappe, die sich faltbar von einer rückseitigen Seitenfläche der sekundären Hülle (3) wegerstreckt, gebildet ist, und ferner einen Schlitz (33) aufweist, der durch die vordere Seitenfläche der sekundären Hülle sich erstreckt und zwischen zwei Zungen (32) gelegen ist, die aus der vorderen Seitenfläche der sekundären Hülle (3) ausgestanzt sind, wobei das erste Befestigungselement (211) in dem Schlitz (33) der am weitesten vorne gelegenen sekundären Hülle aufgenommen ist und das zweite Befestigungselement (311) von zwei benachbarten sekundären Hüllen (3) in dem Schlitz (33) der sekundären Hülle aufgenommen ist, die relativ zu der ersten Hülle (2) rückwärts gelegen ist.
  3. Dokumentenmappe nach Anspruch 1, wobei jede der sekundären Hüllen (3) eine Identifizierungszunge (35) aufweist, die sich von einer oberen Seite, die an der ersten Öffnung gelegen ist, wegerstreckt, um auf diese Weise die Identifikation einer enthaltenen Information zu erleichtern.
  4. Dokumentenmappe nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Riegelmechanismus (6) eine Zunge (61), die an der Verschlussklappe (11) des Behälters (1) vorgesehen ist, und eine Leiste (611) aufweist, die sich von der Zunge (61) weg erstreckt und mit einem Riegelloch (612) versehen ist, ferner ein Gehäuse (62) aufweist, das auf einer vorderen Seitenfläche des Behälters (1) angeordnet ist und ein Durchloch (621) sowie ein elastisches Element (63) aufweist, das beweglich in dem Gehäuse (62) aufgenommen ist, und einen Finger (631) aufweist, sodass der Finger (631) in das Durchloch (621) des Gehäuses (62) und das Riegelloch (612) der Leiste (611) hindurchragen kann, um eine sichere Verbindung zwischen der Verschlussklappe (11) und dem Körper des Behälters (1) zu gewährleisten, nachdem das Riegelloch (612) mit dem Durchloch (621) ausgerichtet ist.
  5. Dokumentenmappe nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, wobei die erste Hülle (2) eine erste Öffnung (20), eine erste Klappe (21), die sich von einer rückwärtigen Seitenfläche der ersten Hülle (2) faltbar weg erstreckt und eine erste Schlitz- und Lochkombination (23) aufweist, die in einer rückwärtigen Seitenfläche der ersten Hülle (2) angeordnet ist, wobei jede sekundäre Hülle (3) eine zweite Öffnung (30), eine zweite Klappe (31), die sich von einer rückwärtigen Seitenfläche der sekundären Hülle (3) faltbar weg erstreckt und ein zweites durch Ausstanzen gebildetes Befestigungselement (311), zwei aus der vorderen Seitenfläche der sekundären Hülle (3) ausgestanzte Zungen (32), einen Schlitz (33) zwischen den zwei Zungen (32) und eine zweite Schlitz- und Lochkombination aufweist, die nebeneinander in einer rückwärtigen Seitenfläche der sekundären Hülle (3) angeordnet ist, wobei die erste Klappe (21) in der zweiten Öffnung (30) der vordersten sekundären Hülle (3) und die zweite Klappe (31) von zwei benachbarten sekundären Hüllen (3) in der zweiten Öffnung (30) der sekundären Hülle aufgenommen sind, die relativ zu der ersten Hülle (2) rückwärts gelegen ist, wobei die Zungen (32) der vordersten sekundären Hülle (3) in der ersten Schlitz- und Lochkombination (23) der ersten Hülle (2) und die Zungen (32) der zwei benachbarten sekundären Hüllen (2) in der zweiten Schlitz- und Lochkombination der sekundären Hülle (3) aufgenommen sind, die relativ zu der ersten Hülle rückwärts gelegen ist, sodass die erste Hülle (2) und die sekundären Hüllen miteinander verbunden sind.
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