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Die
Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erfassung und Ortung von
heizstabbezogenen Isolationsfehlern in elektrischen Weichenheizanlagen
mit Leistungs-Schaltgerät
für einen
oder mehrere Heizabgänge.
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Zur
Vermeidung des Einfrierens von Weichen bei niedrigen Temperaturen
werden diese durch Weichenheizungsanlagen mit elektrischen Heizstäben beheizt.
Derartige elektrische Weichenheizungsanlagen bestehen unter anderen
aus einer Weichenheizungsverteilung mit elektrischen Leistungs-Schaltgerät zum Schalten
von Heizabgängen. Die
Heizstäbe
werden an den Schienen befestigt und über Heizstab-Anschlussleitungen
in abgesetzten Anschlusskasten, die neben der Weiche angeordnet sind,
sowie Kabel von der Weichenheizungsverteilung mit Strom versorgt.
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In
elektrischen Weichenheizungsanlagen können durch fehlerhafte Isolation
aufgrund von Alterung der Heizstäbe
zum Beispiel Fehlerströme über die
Schiene und Erde abfließen.
Zum Schutz von Schäden
werden in den Heizabgängen
Fehlerstrom-Schutzschalter angeordnet. Wenn ein Grenzwert überschritten
wird, erfolgt die Abschaltung des fehlerhaften Heizabganges.
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Zur
Vermeidung von Betriebsausfällen
durch Abschaltung fehlerhafter Heizabgänge werden zusätzlich Isolationsüberwachungsgeräte eingesetzt, die
frühzeitig
eine Warnmeldung bei Unterschreitung eines Mindestisolationswertes
abgeben und damit zur bedarfsgerechten Instandhaltung dienen.
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Zur
Isolationsüberwachung
von elektrischen Weichenheizungsanlagen ist bekannt, nach dem Leistungs-Schaltgerät der Weichenheizungsverteilung
ein Isolationsüberwachungsgerät anzuordnen, das
bei abgeschalteten Leistungs-Schaltgerät den Isolationswiderstand über Gleichspannungsmessung über Heizabgangsleiter
und Erde erfasst. Bei Unterschreitung eines minimalen Wertes des
Isolationswiderstandes wird ein Warnsignal als Meldung erzeugt.
Nachteilig bei diesem Verfahren ist, dass ausschließlich der
Isolationswiderstand des gesamten Heizabganges erfasst wird. Da
an jeden Heizabgang über
abgesetzte Anschlusskasten bis zu 12 Heizstäbe angeschlossen sind, ist
der erfasste Isolationswiderstand nur ein Gesamtwert und nicht eindeutig.
Außerdem
ist eine Lokalisierung des oder der fehlerhaften Heizstäbe nicht
möglich.
Das Verfahren ist desto ungenauer, je größer bzw. je mehr Heizstäbe an einem
Heizabgang angeschlossen sind.
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Weiterhin
ist eine Einrichtung zur Isolationsfehlerortung in isolierten ungeerdeten
Wechselstromnetz bekannt, wobei in diesen zur Isolationsüberwachung
ein Isolationsüberwachungsgerät angeordnet ist
und zusätzlich
bei einem auftretenden Isolationsfehler ein Prüfspannungsgenerator einen definierten Prüfstrom zwischen
Netz und Erde erzeugt und dieser mittels Differenzstrom erfasst
wird und die einzelnen Differenzstrom Messwerte über Messleitungen an eine Auswerteeinheit übertragen
werden.
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Aus
der DE 10 2004 018 918 B3 ist für
isolierte Netze weiterhin bekannt, dass bei einer derartigen Anordnung
Netzstörungen
erfasst werden und die Lokalisierung des fehlerhaften Abganges durch zeitgleiche
Erfassung aller Netzabgänge
erfolgt. Der wesentliche Nachteil für Weichenheizungsanlagen besteht
darin, dass zwischen Prüfsignalgenerator und
Differenzstromwandler eine Kommunikationsleitung (Bus) erforderlich
ist und das bei einer Vielzahl von Abgängen mit zeitgleichen merklichen
Isolationsfehlern der Prüfstrom
auf mehrere Abgänge
aufgeteilt wird und eine sichere Messung aller Abgänge nicht
ermöglicht.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
der im Oberbegriff genannten Art zu schaffen, bei dem der Isolationswiderstand
jedes einzelnen Heizstabes einer elektrischen Weichenheizungsanlage
durch entsprechende Einrichtungen vor Auftreten von Isolationsfehlern
sicher erkannt wird und eine schnelle und eindeutige Lokalisierung
des oder der fehlerhaften Heizstäbe
erfolgen kann.
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Nachfolgend
ist die erfindungsgemäße Einrichtung
beispielhaft beschrieben:
Zur Lösung der gestellten Aufgabe
eignet sich ein Verfahren der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten
Art dadurch, dass für
jeden Heizabgang ein netzspannungsunabhängiger Prüfspannungsgenerator angeordnet
ist, der über
eine Prüfimpulsspannung
einen wertmäßig veränderlichen
und stabilisierten Prüfstrom
auf den abgeschalteten Heizabgang einspeist und daraus der Isolationswiderstand
des gesamten Heizabganges ermittelt wird und bei Unterschreiten
eines Mindest-Isolationswiderstandes eine Gleichspannung auf den
Heizabgang geschaltet wird, die in den Anschlusskästen Messzyklen
zum zeitgleichen Erfassen der Isolationswiderstände aller Heizstäbe über Differenzstromwandler
in jeder Heizstableitung aktiviert, das beginnend mit einem kleinsten
Prüfstrom
die dazu gehörenden
Differenzströme aller
Heizstäbe
eines Anschlusskastens zeitgleich erfasst und eine Auswertung durch
Vergleich aller Differenzströme
mit einem Sollwert erfolgt. Ist zumindest ein Messwert gleich oder
größer dem
Sollwert, ist die Messung sicher und gültig und die Übertragung
der erfassten Differenzströme über das
Kabel zur Weichenheizungsverteilung erfolgt. Sind alle erfassten
Differenzströme
kleiner als der Sollwert, ist die erfolgte Messung unsicher und
nicht gültig
und der Prüfstrom
wird um eine Stufe erhöht
und es wird ein neuer Messzyklus eingeleitet. Dieses wiederholt sich
bis zum Erreichen eines maximalen Prüfstromes.
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Eine
geeignete Vorrichtung wird durch einen Prüfspannungsgenerator mit CPU,
Stromquelle, Analog-Digital-Converter und Sen soren für Prüfstrom und
-spannung sowie über
Relais schaltbare Kommunikation und Gleichspannungsquelle gebildet,
die in der elektrischen Weichenheizungsverteilung nach jedem Leistungs-Schaltglied zwischen
Heizabgangsleitung und Erde angeordnet werden. Die CPU übernimmt
alle Funktionen der Steuerung, Schaltung und Stabilisierung des
Prüfspannungsgenerators
und der Gleichspannungsquelle.
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Außerdem sind
in abgesetzten Anschlusskasten Differenzstromwandler für jede Heizstab-Anschlussleitung
angeordnet, die mit Analog-Digital-Converter, CPU, Spannungssensor
und über
Relais schaltbare Kommunikation, bestehend aus Sender und Empfänger verbunden
sind, und dass über den
Empfänger,
z.B. Spannungsdedektor, die geschaltete Gleichspannung auf dem Energie
Kabel des Anschlusskastens erkannt wird und dadurch die Messelektronik
Anschlusskasten über
Relais geschaltet wird, so dass bei vorhandenen Prüfstrom der Ableitstrom
für jeden
Heizstab über
Differenzstromwandler erfasst wird und eine Auswertung aller Messwerte
durch Vergleich mit einem Sollwert hinsichtlich Messbereichskonformität erfolgt
und bei positiven Auswerteergebnis die Übertragung aller erfassten Differenzströme oder
bei negativen Auswerteergebnis die Anforderung zur Erhöhung des
Prüfstromes um
einen Schritt über
einen Sender, z.B. Kurzschlusstransistor, unmittelbar über das
Energie Kabel zum Prüfspannungsgenerator
der Weichenheizungsverteilung erfolgt.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
ist vorteilhaft in elektrischen Weichenheizungsanlagen mit von der
Weichenheizungsverteilung abgesetzten Anschlusskasten und mehrerer
daran angeschlossener Heizstäbe
einsetzbar und erlaubt die Erfassung der Isolationswiderstände für jeden
einzelnen Heizstab und eine schnelle Ortung fehlerhafter elektrischer Heizstäbe.
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Die
Erfindung wird anhand der folgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert und
beschrieben und es zeigen:
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1 Übersichtsdarstellung
von bekannten Einrichtungen zur Isolationsüberwachung
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2 Zeitliche
Darstellung der Messzyklen nach der vorliegenden Erfindung
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3 Übersichtsdarstellung
einer Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung
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4 Draufsicht
auf eine erfindungsgemäße Ausführung eines
Anschlusskasten
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Zunächst wird
auf bekannte Einrichtungen zur Isolationsüberwachung in isolierten Netzen
näher eingegangen.
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In 1 ist
eine bekannte Anordnung einer elektrischen Weichenheizung mit Transformator 1, Leistungs-Schaltgerät 3 und
einen durch denselben gebildeten Heizabgang 32 dargestellt.
Ein unvermeidbarer Isolationswiderstand mit ohmschen Ableitwiderstand
Re 26 stellt einen Isolationswiderstand zwischen Heizabgangsleitungen 4 und
Erde dar. Zur Überwachung
des ohmschen Anteiles der Ableitwiderstände Re 26 ist nach
dem Leistungs-Schaltgerät 3 ein
Isolationsüberwachungsgerät 28 mit
Gleichspannungsmessung zwischen Heizabgangsleitungen 4 und
Erde angeordnet, so dass dadurch der Ableitstrom aller ohmschen
Ableitwiderstände
Re 26 bei abgeschalteten Leistungs-Schaltgerät 3 erfasst
wird, die durch alle an einem Heizabgang 4 angeschlossenen
Heizstäbe 25 gebildet
werden.
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Bei
Auftreten eines maßgeblichen
Isolationsfehlers im Heizabgang 32 erfolgt die Feststellung desselben
mit dem Isolationsüberwachungsgerät 28 mittels
Gleichspannungsmessverfahren und es erfolgt eine Meldung über ein
nicht dargestelltes Auswertegerät.
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Der
wesentliche Nachteil besteht darin, dass damit nur der Isolationswiderstand
des gesamten Heizabganges 32 erfasst wird, der sich aus
der Summe der Leitwerte aller Ableitwiderstände 26 ergibt. Da
bei Weichenheizungsanlagen nach einem Leistung-Schaltgerät 3 bis
zu ca. 200 Heizstäbe 25 angeordnet
sein können,
ist der Mindestwert des Isolationswiderstandes in Abhängigkeit
von der Anzahl der angeschlossenen Heizstäbe 25 projektspezifisch festzulegen
und insbesondere bei mehreren merklichen zeitgleichen Ableitwiderständen 26 ist
eine sichere Diagnose auf der Basis der Warnmeldung bei Unterschreiten
des Isolationswiderstandes nicht möglich. Nachteilig ist ebenfalls
der hohe manuelle Aufwand nach Auftreten der Warnmeldung bei Unterschreiten
des Isolationswertes zur Feststellung der fehlerhaften Heizstäbe, da alle
Heizstäbe 25 manuelle
einzeln vor Ort an der Weiche überprüft werden müssen.
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In
isolierten Netzen, wie beispielsweise in IT-Netzen von Krankenhäusern, ist
zusätzlich
zum Isolationsüberwachungsgerät 28 die
Anordnung von Prüfspannungsgenerator 5 und
Differenzstromwandler 23 zur Isolationsfehlerortung bekannt.
In 1 ist diese Anordnung nach dem Leistungs-Schaltgerät 3 und
Isolationsüberwachungsgerät 28 zusätzlich dargestellt.
Bei Unterschreiten eines Meldewertes des Isolationswiderstandes
in einem isolierten Netz erfolgt durch das Isolationsüberwachungsgerät 28 eine Aktivierung
des Prüfspannungsgenerators 5 dass dieser
einen Prüfstrom
fester Größe zwischen
Heizabgangsleitung 4 und Erde erzeugt und dieser mittels Differenzstromwandler 23 erfasst
wird und die erfassten einzelnen Differenzströme an eine nicht dargestellte
Auswerteeinheit über
Busleitung 33 übertragen
werden. Nach Auswertung der Messwerte kann eine Isolationsfehlerortung
erfolgen.
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Der
wesentliche Nachteil besteht darin, dass der Prüfstrom fester Größe durch
unterschiedliche Ableitwiderstände
Re 26 sich ungleichmäßig verteilt und
dadurch Messfehler auftreten, die besonders bei vielen angeordneten
Heizstäben
groß sind.
Dieses Verfahren eignet sich deshalb ausschließlich nur zur Fehlerortung
in elektrischen IT-Netzanlagen, in denen beispielsweise Isolationsfehler
konzentriert an einer Steckdose oder einem Verbraucher auftreten und
die restlichen Verbraucher keinen merklichen Isolationswiderstand
haben. Bei elektrischen Weichen heizungen ist diese Lösung nachteilig,
da Heizstäbe 25 einer
Alterung unterliegen und dadurch alle einen merklichen Isolationsfehler
aufweisen und damit mit diesem Verfahren eine sichere Erfassung
der Isolationswiderstände
der fehlerhaften Heizstäbe 25 sowie
eine Isolationsfehlerortung nicht möglich ist. Außerdem ist
nachteilig, dass zwischen Differenzstromwandlern 23 und
Prüfsignalgenerator 5 eine Busleitung 33 zum
Datenaustausch und zur Messwertaktivierung der Differenzstromwandler 23 erforderlich
ist. Diese würde
bei elektrischen Weichenheizungsanlagen einen erheblichen Mehraufwand
bedeuten.
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Es
folgt nunmehr die Beschreibung der Besonderheit der erfindungsgemäßen Lösung.
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In 2 ist
für eine
beispielhafte Entwicklung des Isolationswiderstandes Zges zum
Zeitpunkt t0 bis t5 der zeitliche Verlauf des Prüfstromes Iprüf und eines
erfassten Differenzstromes Idiff dargestellt.
Im Off-Line-Betrieb der elektrischen Weichenheizung zum Zeitpunkt
t0 erfolgt die Aktivierung eines Prüfstromes Iprüf mit
der Einspeisung eines minimalen Prüfstromes IPrüf-min.
Aus diesen wird in bekannter Art und Weise der gesamte Isolationswiderstand
Zges ermittelt. Zum Zeitpunkt t1 wird zum
Beispiel der Mindestwert des Isolationswiderstandes ZMelde unterschritten.
Dadurch werden zum Zeitpunkt t1 die Differenzstromerfassung aktiviert
und Meßzyklen
eingeleitet, wobei beginnend mit minimalen Prüfstrom IPrüf-min für jeden
Heizstab 25 zeitgleich während jedes Messzyklus der
Differenzstrom Idiff erfasst wird. In 2 ist
beispielhaft für
einen Differenzstromwandler 23 der zeitliche Verlauf des
Differenzstromes Idiff in Abhängigkeit
vom Prüfstrom
Iprüf dargestellt.
Durch zeitgleichen Vergleich der Differenzströme Idiff aller Differenzstromwandler 23 mit
einem Sollwert erfolgt jeweils zum Zeitpunkt t1+n eine Auswertung
in gültige
und ungültige
Messung. Eine gültige
Messung liegt vor, wenn alle Differenzströme Idiff größer oder gleich
einem Differenzstrom-Sollwert Idiff-Soll ist,
wobei dieser Differenzstrom-Sollwert
Idiff-Soll ca. 10% des Messbereiches des
Differenzstromwandlers beträgt.
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Für den Fall
einer gültigen
Messung wird der Prüfstrom
beibehalten. Für
den Fall einer ungültigen Messung
erfolgt beispielsweise ab Zeitpunkt t2 eine Erhöhung des Prüfstromes und der Messzyklus
wiederholt sich in gleicher Art und Weise. Zum Zeitpunkt t3 werden
in analoger Weise wieder alle Differenzströme Idiff mit
dem Differenzstrom-Sollwert Idiff-Soll verglichen.
Beispielhaft ist in 2 im Messzyklus 2 der Differenzstrom
Idiff wieder kleiner als der Differenzstrom-Sollwert
Idiff-Soll. Damit ist die Messung entsprechend
Messzyklus 2 ungültig
und zum Zeitpunkt t3 wird im neuen Messzyklus 3 der Prüfstrom wiederum um
einen Schritt erhöht.
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Zum
Zeitpunkt t4 wird beispielsweise nach Abschluss des Messzyklus 3 im
Vergleich festgestellt, dass der Differenzstrom Idiff größer als
der Differenzstrom-Sollwert Idiff-Soll ist.
Unter der Voraussetzung für
mindestens einen Messwert, erfolgt zum Zeitpunkt t4 die Auswertung
als gültige
Messung und die Erfassung der Isolationswiderstände aller Heizstäbe 25.
Nachfolgend wird im nächsten
Messzyklus 4 der Prüfstrom
ab Zeitpunkt t4 wieder um eine Stufe verringert.
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In 3 ist
eine Einrichtung bestehend aus Transformator 1, Weichenheizungsverteilung 2 mit Leistungs-
Schaltgerät 3,
Heizabgangsleitungen 4, Prüfspannungsgenerator 5 und über Relais
(Gleichspannung) 15 schaltbare Kommunikation Prüfspannungsgenerator 11 und
Gleichspannungsquelle 16 sowie Anschlusskasten 17 mit
Differenzstromwandler 23 für jeden Heizstab 25 und
Isolationswiderstand mit ohmschen Ableitwiderstand Re 26 dargestellt. Die
Geräte
sind mittels Kabel 27 zur Energieversorgung miteinander
verbunden. Bereits vor Auftreten eines Isolationsfehlers bei abgeschalteten
Leistungs-Schaltgerät 3 wird
ein Prüfstrom über einen Prüfspannungsgenerator 5 zwischen
Heizabgangsleitungen 4 und Erde eingekoppelt, der mit Sensor-Prüfstrom 6 auf
einen minimalen Wert stabilisiert ist. In bekannter Art wird Isolationswiderstand
des gesamten Heizabganges 32 durch Erfassung des Prüfstromes über Sensor-Prüfstrom 6 und
Sensor-Prüfspannung 7 ermittelt
und bei Unterschreitung eines Mindestwertes über Relais-Gleichspannung 15 die Gleichspannungsquelle 16 und
Kommunikation Prüfspannungsgenerator 11 an
die Heizabgangsleitungen 4 geschaltet. Spannungs-Sensor-Anschlusskasten 18 erkennt
die Gleichspannung und aktiviert über Relais Anschlusskasten 19 die
Kommunikation-Anschlusskasten 20 und die Messelektronik
Anschlusskasten 29. Über
Differenzstromwandler 23 werden durch Prüfstrom erzeugte
Ableitströme über Ableitwiderstand 26 für jeden
Heizstab 25 über
Analog-Digital-Converter Anschlusskasten 21 erfasst. In
der CPU Anschlusskasten 22 erfolgt ein Vergleich aller Differenzströme Idiff der Differenzstromwandler 23 mit einem
Sollwert Idiff-soll und nachfolgender Auswertung in
gültige
und ungültige
Messung. Ein gültige
Messung liegt vor, wenn zumindest ein Differenzstrom Idiff gleich
oder größer einem
Sollwert Idiff-soll sind. Eine ungültige Messung
liegt vor, wenn alle Differenzströme kleiner als der Sollwert
Idiff-soll sind. Bei einer gültigen Messung
erfolgt die Übertragung
aller Differenzstromwerte Idiff zum Prüfspannungsgenerator 5 und bei
einer ungültigen
Messung erfolgt die Übertragung eines
Steuersignals zum Prüfspannungsgenerator 5. Die
Kommunikation erfolgt über
das Kabel 27 und Kommunikation Anschlusskasten 20 und
Kommunikation Prüfspannungsgenerator 11.
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In 4 ist
eine Draufsicht eines Anschlusskastens 17 mit Klemmleiste 30 zum
Anschluss der Kabel 27 und zwölf Heizstäben 25 sowie der Messelektronik 29 dargestellt.
Die Differenzstromwandler 23 sind auf der Leiterkarte der
Messelektronik 34 angeordnet, so dass diese unmittelbar über der
Stopfbuchsverschraubung 31 der Leitungseinführung für die Heizstab-Anschlussleitung 24 angeordnet
sind.
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- 1
- Transformator
- 2
- Weichenheizungsverteilung
- 3
- Leistungs-Schaltgerät
- 4
- Heizabgangsleitung
- 5
- Prüfspannungsgenerator
- 6
- Sensor
Prüfstrom
- 7
- Sensor
Prüfspannung
- 8
- Stromquelle
Prüfspannungsgenerator
- 9
- CPU
Prüfspannungsgenerator
- 10
- Analog-Digital-Converter
Prüfspannungsgenerator
- 11
- Kommunikation
Prüfspannungsgenerator
- 12
- Sensor-Heizspannung
- 13
- Sensor-Heizstrom
- 14
- Sensor
Gleichspannung
- 15
- Relais
(Gleichspannung)
- 16
- Gleichspannungsquelle
- 17
- Anschlusskasten
- 18
- Spannungssensor
Anschlusskasten
- 19
- Relais
Anschlusskasten
- 20
- Kommunikation
Anschlusskasten
- 21
- Analog-Digital-Converter
Anschlusskasten
- 22
- CPU
Anschlusskasten
- 23
- Differenzstromwandler
- 24
- Heizstableitung
- 25
- Heizstab
- 26
- Ableitwiderstand
- 27
- Kabel
- 28
- Isolationsüberwachungsgerät
- 29
- Messelektronik
Anschlusskasten
- 30
- Klemmleiste
- 31
- Stopfbuchsverschraubung
- 32
- Heizabgang
- 33
- Busleitung