DE20200500U1 - Anpassbare Treppe - Google Patents
Anpassbare TreppeInfo
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/34—Extraordinary structures, e.g. with suspended or cantilever parts supported by masts or tower-like structures enclosing elevators or stairs; Features relating to the elastic stability
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/02—Stairways; Layouts thereof
- E04F11/022—Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
- E04F11/025—Stairways having stringers
- E04F11/0255—Stairways having stringers having adjustable gradient
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Description
• ·
Firma GTM Gitterroste + Treppen GmbH, Woorteweg 14, D-46354 Südlohn-Oeding
"Anpassbare Treppe"
5
5
Die Neuerung betrifft eine Treppe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Treppen sind aus der Praxis in Form von Stahlkonstruktionen bekannt, die beispielsweise nach Fertigstellung ei-
nes Gebäudes als Außentreppe vor dem Gebäude angebracht werden, Dabei ergibt sich in der Praxis das Problem, dass nahezu jedes Gebäude aufgrund baulicher Besonderheiten unterschiedliche Geschosshöhenmaße aufweist, die von einer zur nächsten Plattform der Treppe zu überbrücken sind. Weiterhin
ergibt sich häufig das Problem, dass die Treppen erst geordert werden, wenn das Gebäude nahezu fertiggestellt ist, sodass dann in möglichst kurzer Zeit eine Treppe erstellt urjd montiert werden muss.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemä: ße Treppe dahingehend zu verbessern, dass diese mit möglichst preisgünstigen Mitteln und in möglichst kurzer Zeit entworfen, hergestellt und montiert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Treppe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, eine Treppe aus vorgefertigten Modulen zu erstellen, die lagermäßig vorrätig sein können, sodass eine spezielle Herstellung der Treppe mit speziellen Einzelelementen nicht erforderlich ist. Bei der Konstruktion der Treppe muss lediglich das jeweilige Geschossmaß des Gebäudes berücksichtigt werden, sodass dann die zu diesem Geschossmaß passenden Abschnitte der Säulen zusammenge
stellt werden, mit denen das Gerüst erstellt wird, welches die
-2-
einzelnen Pattformen trägt. Angepasst an diese Geschosshöhen und Plattformabstände der Treppe werden anschließend die lagermäßig vorrätigen Treppenläufe verwendet, deren Neigungsmaß auf einfache Weise an die jeweiligen baulichen Gegebenheiten angepasst werden kann, indem diese Treppenläufe als
Parallelogramm-Konstruktionen ausgestaltet sind, sodass diese Läufe in unterschiedlichen Neigungswinkeln aufgestellt werden können und dabei stets die korrekt horizontal ausgerichteten Trittflächen ihrer Treppenstufen aufweisen.
Vorteilhaft können die Säulen mit Hilfe sogenannter Verbindungslaschen erstellt werden, durch welche die einzelnen Abschnitte der Säulen miteinander verbunden werden, beispielsweise verschraubt werden. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders preisgünstige Lagerhaltung dadurch, dass nicht die
einzelnen Abschnitte der Säulen in sehr fein abgestuften unterschiedlichen Längen bevorratet werden müssen. Vielmehr kann eine vergleichsweise grobe Abstufung der Säulenabschnitte vorgesehen sein, wobei die Feinabstufung durch entsprechend unterschiedlich lange Verbindungslaschen ermöglicht wird. Die
einzelnen übereinander angeordneten Abschnitte einer Säule eines Plattform-Gerüstes können daher einen Abstand zueinander aufweisen, je nach Abmessung der verwendeten Verbindungslasche.
Zum Anschlag des Treppenlaufs an eine Plattform können Anschlaglaschen vorgesehen sein, die werkseitig vorbereitete Langlöcher aufweisen, sodass nicht bauseits exakte Bohrungen zur Aufnahme von Verbindungsschrauben gesetzt werden müssen. Die Langlöcher verlaufen vorzugsweise horizontal, sodass
bei Belastung der Treppe kein „abrutschen" des Treppenlaufs an seiner zugeordneten Anschlaglasche möglich ist. Zur Aufnahme des Treppenlaufs in unterschiedlichen Höhen an der Anschlaglasche können daher mehrere übereinander angeordnete horizontale Langlöcher vorgesehen sein.
Vorteilhaft können Treppengeländer verwendet werden, welche lösbar mit den einzelnen Treppenläufen verbunden sind. Auf diese Weise kann durch Verwendung standardisierter, gegebenenfalls leihweise zur Verfügung gestellter Treppengeländer innerhalb kürzester Zeit eine den Sicherheitsvorschriften entsprechende Treppe erstellt werden, wobei eine anschließende Individualisierung der Treppe durch Verwendung bestimmter, individuell angepasster Treppengeländer problemlos und kostengünstig dadurch möglich ist, dass das „provisorische" Treppengeländer zerstörungsfrei demontiert werden kann und das end-
Mk gültige individualisierte Treppengeländer anschließend montiert
wird, entweder ebenfalls lösbar mittels einer Verschraubung oder mittels einer dauerhaften Verschweißung.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird anhand der Zeich
nungen nachfolgend näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht auf eine gesamte Treppe, und
Fig. 2 in gegenüber Fig. 1 vergrößertem Maßstab den
Bereich, wo der untere Treppenlauf von Fig. 1 an die untere Plattform von Fig. 1 anschlägt.
In Fig. 1 ist mit 1 allgemein eine Treppe bezeichnet, die aus zwei Gerüsten 2 und dazwischen angeordneten Läufen 3 be
steht. Die Gerüste 2 tragen jeweils Plattformen 4, wobei die Läufe 3 von einer zur nächst höheren Plattform 4 verlaufen.
Die Läufe 3 weisen jeweils zwei seitliche Wangen 5 auf, wobei jede Wange aus zwei Parallelogrammstreben 6 gebildet ist und wobei sich zwischen den Wangen 5 Treppenstufen 7 erstrecken. Die Treppenstufen 7 sind an jeder der beiden Parallelogrammstreben 6 jeder der beiden Wangen 5 gelenkig gelagert, sodass bei einer flacheren oder steileren Anordnung gegenüber der dargestellten Anordnung der Läufe 3 die Treppenstufen 7
jeweils eine horizontale Trittfläche sicherstellen.
-A-
Die Läufe 3 sind mit ihrem oberen Ende jeweils an einer Anschlaglasche 8 befestigt, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Anschlaglasche 8 besteht aus einem L-förmig abgewinkelten Blech, welches mit der Plattform 4 verschraubt ist und weist mehrere horizontale Langlöcher 9 auf, wobei bei dem dar
gestellten Ausführungsbeispiel die Befestigung des Laufes 3 nahe dem rechten Ende der jeweils unteren Langlöcher 9 vorgesehen ist.
Aus Fig. 2 ist weiterhin ersichtlich, dass das Gerüst 2 Säulen 10
aufweist, die aus mehreren übereinander angeordneten Abschnitten bestehen. Ein Basisabschnitt 11 ist mit einer Fußplatte 12 verschraubt und trägt an seinem oberen Ende eine Verbindungslasche 14 . Am oberen Ende der Verbindungslasche 14 ist ein Plattformabschnitt 15 verschraubt, der seinerseits die Platt
form 4 trägt und an seinem oberen Ende mit einer weiteren Verbindungslasche 14 verschraubt ist. Diese trägt ihrerseits am oberen Ende einen Zwischenabschnitt 16, der - wie aus Fig. 1 ersichtlich ist - zur nächsten Plattform 4 verläuft, wo er wiederum an eine Verbindungslasche 14 anschließt.
Für das in Fig. 1 links dargestellte Gerüst 2 gilt ein vergleichbarer Aufbau, jedoch mit entsprechend längerem Basisabschnitt 11, da sich die untere - und einzige - Plattform 4 dieses linken Gerüstes 2 in einer größeren Höhe befindet als die untere Platt
form 4 des rechten Gerüstes 2.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass die Verbindungslaschen 14 die Abschnitte 11,15 und 16 nicht notwendigerweise auf Stoß miteinander verbinden müssen, sondern sie können freie
Bereiche zwischen diesen Abschnitten überbrücken.
Sämtliche bauseits vorzunehmenden Verbindungen sind Schraubverbindungen, sodass eine schnelle und unproblematisehe Erstellung der gesamten Treppe an der Baustelle möglich
ist. Dies betrifft auch die Befestigung von Geländern 17 an den
Läufen 3 sowie für die Befestigung von Geländern an den einzelnen Plattformen 4. Durch die Schraubmontage ist es nach einer besonders schnellen und provisorischen Erstellung der Treppe möglich, diese Geländer gegen individualisierte Geländer auszutauschen.
Claims (4)
1. Treppe,
mit mehreren die Treppenstufen aufweisenden Läufen, und mit Plattformen,
wobei die Läufe jeweils von einer zur nächst höheren Plattform verlaufen,
und wobei die Plattformen in Gerüsten angeordnet sind, welche mehrere Säulen aufweisen, wobei jeweils die Plattform an den Säulen befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Läufe parallelogrammartig ausgestaltet sind, derart, dass bei unterschiedlichen Neigungswinkeln des Laufs die Trittflächen der Treppenstufen stets etwa horizontal ausgerichtet sind,
und dass die Säulen der Plattform-Gerüste aus mehreren übereinander angeordneten Abschnitten bestehen.
mit mehreren die Treppenstufen aufweisenden Läufen, und mit Plattformen,
wobei die Läufe jeweils von einer zur nächst höheren Plattform verlaufen,
und wobei die Plattformen in Gerüsten angeordnet sind, welche mehrere Säulen aufweisen, wobei jeweils die Plattform an den Säulen befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Läufe parallelogrammartig ausgestaltet sind, derart, dass bei unterschiedlichen Neigungswinkeln des Laufs die Trittflächen der Treppenstufen stets etwa horizontal ausgerichtet sind,
und dass die Säulen der Plattform-Gerüste aus mehreren übereinander angeordneten Abschnitten bestehen.
2. Treppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen an ihren Verbindungsstellen mittelbar durch Verbindungslaschen miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungslaschen einen Endes mit dem unteren und anderen Endes mit dem oberen Abschnitt der Säule verbunden sind.
3. Treppe nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Anschlaglaschen, die am Gerüst und/oder an der Plattform vorgesehen sind und die das Ende eines Treppenlaufs aufnehmen, wobei zwei oder mehrere horizontale Langlöcher vorgesehen sind, die übereinander und in Längsrichtung zueinander versetzt angeordnet sind.
4. Treppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Treppengeländer vorgesehen sind, welche lösbar mit jeweils einem Treppenlauf verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20200500U DE20200500U1 (de) | 2002-01-15 | 2002-01-15 | Anpassbare Treppe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20200500U DE20200500U1 (de) | 2002-01-15 | 2002-01-15 | Anpassbare Treppe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20200500U1 true DE20200500U1 (de) | 2002-06-20 |
Family
ID=7966550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20200500U Expired - Lifetime DE20200500U1 (de) | 2002-01-15 | 2002-01-15 | Anpassbare Treppe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20200500U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1712726A3 (de) * | 2005-04-11 | 2009-12-09 | Hymer-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG | Neigungseinstellbare Aufstiegshilfe |
| ITNA20100003A1 (it) * | 2010-01-20 | 2011-07-21 | Vincenzo Terracciano | Scala di emergenza adattabile a diverse quote altimetriche |
| EP2868835A1 (de) * | 2013-11-05 | 2015-05-06 | Obrist Baugeräte AG | Treppe |
-
2002
- 2002-01-15 DE DE20200500U patent/DE20200500U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1712726A3 (de) * | 2005-04-11 | 2009-12-09 | Hymer-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG | Neigungseinstellbare Aufstiegshilfe |
| ITNA20100003A1 (it) * | 2010-01-20 | 2011-07-21 | Vincenzo Terracciano | Scala di emergenza adattabile a diverse quote altimetriche |
| EP2868835A1 (de) * | 2013-11-05 | 2015-05-06 | Obrist Baugeräte AG | Treppe |
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