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Die
Erfindung betrifft ein Verbindungsteil zur Verbindung von Wandelementen,
insbesondere zur Verbindung von Rahmenprofilen, welche zum Aufbau eines
Messesystems dienen.
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Bekannte
Messesysteme werden auf Messen als normale oder doppelgeschossige
Messestände
aufgebaut. Hierbei werden in der Regel an runden oder viereckigen
Trägerelementen
Fertigwände
bzw. Wandelemente befestigt, z.B. durch Einhängen oder durch Festschrauben.
Entsprechende Konstruktionen werden beispielhaft in dem DE-U 1 813
715, der US-A 3 605 851 oder der CH-A 661 110 beschrieben. Sowohl
für einen
Transport zu einer Messe als auch für den Abtransport ist es wichtig, dass
die an sich sperrigen Teile solcher Messesysteme möglichst
raumsparend zusammengepackt werden können. Darüber hinaus ist es aus Zeit- und Kostengründen erforderlich,
dass derartige Messesysteme eine möglichst einfache, unkomplizierte
und schnelle Montage entsprechender Messestände auf Messen ermöglichen.
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei Messesystemen
in diesem Sinne eine Verbesserung zu schaffen.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch ein Verbindungsteil
zur Verbindung von Wandelementen gemäß Anspruch 1 gelöst. Dementsprechend
umfasst ein erfindungsgemäßes Verbindungsteil
mindestens zwei Befestigungselemente. Jedes Befestigungselement
ist in mindestens eine an einem Wandelement vorgesehene Führungsnut
einführbar, um
eine Verschiebung des Verbindungsteils entlang dieser Führungsnut
zu ermöglichen.
In einer Position, in der ein Eingriff eines ersten Befestigungselements
in entsprechende Führungsnuten
eines ersten und eines zweiten Wandelements erfolgt, bewirkt das Verbindungsteil
einen definierten Mindestabstand zwischen dem ersten und dem zweiten Wandelement mittels
einer lösbaren
Arretierung des Verbindungsteils zwischen dem ersten und dem zweiten
Wandelement.
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Man
erhält
so eine stabile Verbindung mit einem gewünschten Mindestabstand zwischen
dem ersten und dem zweiten Wandelement. Diese Verbindung kann einfach
und schnell durch das Einführen des
Befestigungselements des Verbindungsteils in die Führungsnuten
des ersten und zweiten Wandelements und die Arretierung des Verbindungsteils
hergestellt werden. Durch eine Lösung
der Arretierung kann die Verbindung ebenso schnell und einfach wieder
gelöst
werden. Hierdurch können
aufwendige Montagearbeiten, wie ein Verschrauben des ersten und
zweiten Wandelements miteinander, vermieden werden.
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Eine
bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verbindungsteils ist Gegenstand
des Anspruchs 7. Dementsprechend ist ein zweites Befestigungselement
an einer dem ersten Befestigungselement gegenüberliegenden Seite des Verbindungsteils
angeordnet und von diesem über
ein Mittelteil des Verbindungsteils beabstandet. Somit können unter
Verwendung eines einzelnen Verbindungsteils bis zu vier Wandelemente
miteinander verbunden werden, welche jeweils in entsprechenden Abständen zueinander
angeordnet sind.
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Eine
weitere bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verbindungsteils
ist Gegenstand der Ansprüche
9 bis 11. Dementsprechend sind das erste und das zweite Befestigungselement des
Verbindungsteils im Wesentlichen in einem Winkel von 45°, 90° oder 180° zueinander
angeordnet. Hierdurch kann der Aufbau von Messesystemen mit einfachen,
gebräuchlichen
Strukturen, beispielsweise mit geraden Wänden, welche aus mehreren Wandelementen
bestehen, oder rechtwinklig bzw. in spitzen (d.h., 45°-) Winkeln
zueinander angeordneten Wänden,
beschleunigt werden.
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Eine
weitere bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verbindungsteils
ist Gegenstand der Ansprüche
12 und 13. Dementsprechend weist das Mittelteil des Verbindungsteils
ein Scharnier auf, welches eine Einstellung eines veränderbaren
Winkels zwischen dem ersten und zweiten Befestigungselement ermöglicht.
Hierdurch wird der Aufbau von Messesystemen mit komplizierten Winkelstrukturen, z.
B. mit Wänden,
welche in einem Winkel von beispielsweise 45° bis 135° zueinander angeordnet sind,
ermöglicht.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird ebenso durch ein Wandelement
zum Aufbau eines Messesystems gemäß Anspruch 14 gelöst. Dementsprechend
umfasst ein erfindungsgemäßes Wandelement
ein Rahmenprofil und ein Trennelement. Das Rahmenprofil weist mindestens
eine an mindestens einem äußeren Rand
des Rahmenprofils angeordnete Führungsnut
zum Einführen
eines Befestigungselements eines erfindungsgemäßen Verbindungsteils auf. Das
Trennelement ist im Inneren des Rahmenprofils angeordnet und trennt
eine Vorderseite des Rahmenprofils von einer Rückseite des Rahmenprofils.
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Man
kann somit Wandelemente mit einer geringen Dicke und einem geringen
Gewicht vorfertigen, welche als Fertigbauteile zu Messen transportiert
werden können.
Insbesondere können
diese Wandelemente unter Verwendung erfindungsgemäßer Verbindungsteile
schnell und einfach zu einem Messesystem montiert werden.
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Eine
bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Wandelements ist Gegenstand
des Anspruchs 16. Dementsprechend ist ein erstes Füllelement
zur visuellen Ausgestaltung der Vorderseite des Rahmenprofils in
die Vorderseite des Rahmenprofils einführbar. Das erste Füllelement
kann somit unabhängig
von dem Rahmenprofil entworfen und graphisch ausgestaltet werden,
so dass die Vorderseite eines gegebenen Wandelements anwendungsspezifisch
durch Verwendung unterschiedlicher erster Füllelemente ausgeführt werden
kann. Hierbei kann das erste Füllelement
mit verschiedenen geometrischen Formen ausgestaltet werden, beispielsweise
als flaches oder gebogenes, plattenförmiges Element.
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Eine
weitere bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Wandelements
ist Gegenstand des Anspruchs 20. Dementsprechend ist ein zweites Füllelement
zur visuellen Ausgestaltung der Rückseite des Rahmenprofils in
die Rückseite
des Rahmenprofils einführbar.
Das zweite Füllelement
kann somit ebenso unabhängig
von dem Rahmenprofil entworfen und graphisch ausgestaltet werden,
sowie mit verschiedenen geometrischen Formen, beispielsweise als
flaches oder gebogenes, plattenförmiges
Element.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird ebenfalls gelöst durch ein Verbindungsteil
gemäß Anspruch
24. Ein solches Verbindungsteil kann zur Verbindung von mehreren
Wandelementen verwendet werden, sowohl an den Ecken der Wandelemente
als auch an den Seiten. Hierdurch wird die Anzahl der zum Aufbau
benötigten
Teile verringert.
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Weitere
Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den im Folgenden beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten,
in keiner Weise als Einschränkung
der Erfindung zu verstehenden Ausführungsbeispielen. Es zeigt:
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1 eine
Schnittansicht eines Rahmenprofils eines Wandelements entlang der
Linie I-I der 2 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung,
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2 eine
Seitenansicht des Rahmenprofils aus 1,
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3 eine
Seitenansicht auf ein Wandelement gemäß der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung,
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4 eine
Draufsicht auf das Wandelement aus 3,
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5 eine
perspektivische Ansicht des Wandelements aus 4 mit eingesetztem
Füllelement,
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6 eine
Explosionsdarstellung des Wandelements aus 4 mit einem
ersten und zweiten Füllelement
gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung,
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7 eine
Schnittansicht entlang der Linie II–II der 8 von zwei
mittels eines Verbindungsteils verbundenen Wandelementen mit entsprechenden
Füllelementen
gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung,
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8 eine
Draufsicht auf die mittels des Verbindungsteils verbundenen Wandelemente
aus 7,
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9 eine
Schnittansicht von zwei mittels des Verbindungsteils aus 7 verbundenen
Wandelementen gemäß der bevorzugten
Ausführungsform der
Erfindung,
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10 eine
Explosionsdarstellung zur Illustration des Aufbaus einer Wandstruktur
für ein
Messesystem unter Verwendung mehrerer Wandelemente und Verbindungsteile
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung,
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11 eine
perspektivische Ansicht der Vorderseite der gemäß 10 aufgebauten
Wandstruktur,
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12 eine
perspektivische Ansicht der Rückseite
der gemäß 10 aufgebauten
Wandstruktur,
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13 eine
Detailansicht der Vorderseite einer Wandelementverbindung aus 10,
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14 eine
Detailansicht der Vorderseite einer Wandelementverbindung aus 10,
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15–17 perspektivische
Ansichten von Verbindungsteilen gemäß weiterer bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung,
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18 eine
perspektivische Ansicht der Vorderseite einer Wandelementverbindung
unter Verwendung des Verbindungsteils aus 17, und
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19–21 perspektivische
Ansichten der Vorderseiten von Wandelementverbindungen unter Verwendung
von Verbindungsteilen gemäß weiterer
bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung.
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In
der nachfolgenden Beschreibung beziehen sich die Begriffe links,
rechts, oben und unten auf die jeweilige Zeichnungsfigur und können in
Abhängigkeit
von einer jeweils gewählten
Ausrichtung (Hochformat oder Querformat) von einer Zeichnungsfigur
zur nächsten
variieren. Gleiche oder gleich wirkende Teile werden in den verschiedenen Figuren
mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und gewöhnlich nur einmal beschrieben.
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1 zeigt
eine Schnittansicht eines Rahmenprofils 10 eines Wandelements
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung. Das Rahmenprofil 10 weist ein Trägerbauteil 12 auf,
welches einteilig einerseits fest mit einer Führungskante 14 und
anderseits fest mit einem Trennelement 16 verbunden ist.
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In
der dargestellten Ausführungsform
weit das Trägerbauteil 12 parallel
zu dem Trennelement 16 ausgebildete Seitenwände 11' und 11'' auf. Ausgehend von den parallelen
Seitenwänden 11' und 11'' verjüngt sich das Trägerbauteil 12 beispielhaft
zu der Führungskante 14 hin,
und es weist zwei an die parallelen Seitenwände 11' und 11'' angrenzende
abgeschrägte
Seitenwände 12' und 12'' auf. Somit kann bei der Ausbildung
des Rahmenprofils 10 Material eingespart werden, wodurch
das Gewicht des Rahmenprofils 10 insgesamt reduziert wird.
Des Weiteren ist das Trägerbauteil 12 beispielhaft
mit Hohlräumen 19' und 19'' dargestellt, und das Trennelement 16 weist
einen Hohlraum 19''' auf. Diese Hohlräume dienen
einerseits zur Versteifung des Trägerbauteils 12 sowie
des Trennelements 16, und anderseits ebenso zur Einsparung
von Material, wodurch das Gewicht des erfindungsgemäßen Rahmenprofils 10 weiter
reduziert werden kann.
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Wie
aus 1 klar ersichtlich ist, ist in dem Trägerbauteil 12 zwischen
der abgeschrägten
Seitenwand 12' und
der Führungskante 14 eine
Führungsnut 13 und
zwischen der abgeschrägten
Seitenwand 12'' und der Führungskante 14 eine
Führungsnut 15 ausgebildet.
Die Führungsnuten 13 und 15 sind
beispielhaft L-förmig
ausgeführt
und dienen zum Einführen
von erfindungsgemäßen Verbindungsteilen, wie
unten stehend unter Bezugnahme auf die 7 bis 12 in
weiteren Einzelheiten beschrieben wird. Auf der Seite des Trennelements 16 sind
in dem Trägerbauteil 12 zwei
Einhängenuten 17, 18 ausgebildet.
Die Einhängenuten 17 und 18 sind beispielhaft
T-förmig
ausgeführt
und dienen zum Einhängen
von Füllelementen,
wie unten stehend unter Bezugnahme auf die 6 bis 7 in
weiteren Einzelheiten beschrieben wird.
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Es
wird darauf hingewiesen, dass vielfältige Ausgestaltungen des Rahmenprofils 10 möglich sind, welche
ein Erzielen der erfindungsgemäßen Funktionalität ermöglichen.
Beispielsweise kann auf eine Verjüngung des Trägerbauteils 12 verzichtet
werden. Des Weiteren können
die Führungsnuten 13 und 15 und
die Einhängenuten 17 und 18 in
vielfältigen
geometrischen Formen ausgebildet werden, welche ein Einführen und
eine Fixierung von Füllelementen
ermöglichen.
In bestimmten Anwendungen kann sogar gänzlich auf die Einhängenuten 17 und 18 verzichtet werden.
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2 zeigt
eine Seitenansicht einer Seite des Rahmenprofils 10 aus 1,
welche von einer Seite der Führungskante 14,
der abgeschrägten
Seitenwand 12',
der parallelen Seitenwand 11' und
einer Seite des Trennelements 16 festgelegt wird. Wie aus 2 ersichtlich
ist, ergibt sich die Schnittansicht aus 1 aus einem
Schnitt längs
der Linie I-I durch das Rahmenprofil 10, wie es in 2 dargestellt
ist.
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3 zeigt
eine Seitenansicht eines Wandelements 40 gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, und 4 zeigt eine Draufsicht auf
das Wandelement 40. Eine perspektivische Ansicht des Wandelements 40 mit
einem eingesetzten Füllelement
ist in 5 gezeigt.
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In 3 ist
deutlich die Ausbildung der Führungsnut 13 zwischen
der Führungskante 14 und
der abgeschrägten
Seitenwand 12',
sowie die Ausbildung der Führungsnut 15 zwischen
der Führungskante 14 und
der abgeschrägten
Seitenwand 12'' des Rahmenprofils 10 zu
sehen.
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Wie
aus 3 und 4 ersichtlich ist, weist das
Wandelement 40 beispielhaft das Rahmenprofil 10 aus 1 und 2 auf,
welches mit drei weiteren Rahmenprofilen 10', 10'' und 10''' zu
einem Rahmen verbunden ist. Hierbei bilden die Führungskante 14, die
abgeschrägte
Seitenwand 12',
die parallele Seitenwand 11' und
das Trennelement 16 des Rahmenprofils 10 mit entsprechenden
Elementen der Rahmenprofile 10', 10'' und 10'''umlaufende Rahmenstrukturen,
welche wie dargestellt eine Vorderseite 42 des Wandelements
definieren. Die Rahmenprofile 10', 10'' und 10''' haben
erfindungsgemäß einen
identischen Aufbau wie das Rahmenprofil 10 und werden deshalb
nicht weiter beschrieben.
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6 zeigt
eine Explosionsdarstellung des Wandelements 40 aus 5 mit
einem ersten und einem zweiten Füllelement 62, 64 gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung. Erfindungsgemäß ist das
erste Füllelement 62 zum
Einführen
in die Vorderseite 42 des Wandelements 40 vorgesehen,
und das zweite Füllelement 64 ist
zum Einführen in
die Rückseite
des Wandelements 40 vorgesehen. Hierbei können die
Füllelemente 62 und 64 beispielsweise über ein
Einpressen in das Wandelement 40 bis zum Trennelement 16 eingeführt werden.
Ein Herausnehmen der Füllelemente 62 und 64 aus
dem Wandelement 40 kann durch ein Herausdrücken oder
ein Herausziehen der Füllelemente 62 und 64 unter
Verwendung eines Saugnapfes erfolgen.
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Gemäß der bevorzugten
Ausführungsform der
Erfindung sind die Füllelements 62 und 64 zur
visuellen Ausgestaltung des inneren Bereichs des Wandelements 40 vorgesehen.
Hierzu können
die Füllelemente 62, 64 verschiedene
geometrische Formen annehmen und graphisch auf vielfache Art und Weise
ausgestaltet werden. Beispielsweise können die Füllelemente 62 und 64,
wie dargestellt, als flache, plattenförmige Elemente ausgebildet
werden. Andere beispielhafte Ausführungen umfassen einfache,
gebogene Strukturen, wie z.B. einfache konkave/konvexe plattenförmige Elemente.
Allerdings sind auch kompliziertere Ausführungen denkbar, wie beispielsweise
wellenförmige
Elemente. Die graphische Ausgestaltung kann anwendungs- und/oder
anwenderbezogen sein. Dementsprechend können beispielsweise für Messesysteme
vorgesehene Füllelemente
großflächig mit
Firmenlogos und anderen firmenspezifischen Erkennungszeichen und/oder
Werbebannern versehen werden. Füllelemente
für Stände auf
Ausstellungen können
beispielsweise themenspezifisch ausgestaltet werden.
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Somit
ermöglicht
die bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung, eine Vielzahl unterschiedlicher Füllelemente für das erfindungsgemäße Wandelement 40 vorzusehen,
um das Wandelement 40 bedarfsgerecht auszugestalten. Hierdurch
wird eine einfache und unkomplizierte Verwendung und Wiederverwertbarkeit
des erfindungsgemäßen Wandelements 40 erzielt.
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7 zeigt
eine Schnittansicht des Wandelements 40 aus den 4 bis 6,
welches über ein
erfindungsgemäßes Verbindungsteil 75 mit
einem Wandelement 74 verbunden ist, wobei gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung das Rahmenprofil 10 des Wandelements 40 über das Verbindungsteil 75 mit
einem Rahmenprofil 70 des Wandelements 74 verbunden
ist. Das Wandelement 74 weist beispielhaft Füllelemente 78 und 79 auf,
welche durch ein Trennelement 72 voneinander beabstandet
sind. Allerdings greifen die Füllelemente 78 und 79 in
dem dargestellten Ausführungsbeispiel nicht
in Einhängenuten 70' und 70'' des Rahmenprofils 70 ein.
Das Wandelement 40 weist gemäß 6 die Füllelemente 62 und 64 auf,
welche durch das Trennelement 16 voneinander beabstandet
sind. Die Füllelemente 62 und 64 greifen
ebenso nicht in die Einhängenuten 17 und 18 des
Rahmenprofils 10 ein.
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Das
Verbindungsteil 75 weist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ein erstes Befestigungselement 76' und ein zweites
Befestigungselement 76'' auf, welche über ein
Mittelteil 71 miteinander verbunden sind. Das erste Befestigungselement 76' ist beispielhaft
hakenförmig
ausgestaltet, so dass es in die Führungsnut 13 des Rahmenprofils 10 eingreifen
kann. Rückseitig,
d.h. in 7 rechts, erfolgt eine Stützung des
ersten Befestigungselements 76' durch die Führungskante 14 des
Rahmenprofils 10. Das zweite Befestigungselement 76'' ist ebenso beispielhaft hakenförmig ausgestaltet
und greift in eine Führungsnut 73 des
Rahmenprofils 70 ein, wobei rückseitig eine Stützung des
zweiten Befestigungselements 76'' durch
eine Führungskante 77 des
Rahmenprofils 70 erfolgt. Das Mittelteil 71 ist beispielhaft
bogenförmig
ausgestaltet und bewirkt einen erforderlichen bzw. gewünschten
Mindestabstand zwischen den Wandelementen 40 und 74.
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Es
wird jedoch darauf hingewiesen, dass sowohl die hakenförmige Ausgestaltung
der Befestigungselemente 76' und 76'' sowie die bogenförmige Ausgestaltung
des Mittelteils 71 veränderbar
sind, wobei jedoch eine feste und stabile Verbindung der Wandelemente 40 und 74 zu
gewährleisten
ist. Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass im Folgenden der
Einfachheit halber auf eine Darstellung und weitere Beschreibung
von Füllelementen
verzichtet wird, da sich die folgende Beschreibung ausschließlich auf
das Verbinden von unterschiedlichen Wandelementen mittels erfindungsgemäßer Verbindungsteile
bzw. diese Verbindungsteile selbst bezieht, unabhängig davon,
ob die Wandelemente Füllelemente aufweisen
oder nicht.
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8 zeigt
eine Seitenansicht der Wandelemente 40 und 74 mit
den Rahmenprofilen 10 und 70, welche gemäß 7 mittels
des Verbindungsteils 75 in Längsrichtung, d.h. in horizontaler
Richtung miteinander verbunden sind. Wie aus 8 ersichtlich
ist, ergibt sich die Schnittansicht aus 7 aus einem Schnitt
längs der
Linie II-II durch die Rahmenprofile 10 und 70 und
das Verbindungsteil 75, wie diese in 8 dargestellt
sind.
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Wie
des Weiteren in 8 angedeutet ist, kann die Verbindung
der Rahmenprofile 10 und 70 durch ein Einführen bzw.
ein Einschieben des Verbindungsteils 75 in die Führungsnuten
der Rahmenprofile 10 und 70 von links her, d.h.
in Richtung eines Pfeils 82, erfolgen (vgl. hierzu 7).
Insbesondere kann das Verbindungsteil 75 zwischen den Wandelementen 40 und 74 bis
zu einer gewünschten
Position hin und her bewegt werden, d.h., nach links oder rechts,
wie mittels eines Pfeils 84 angedeutet ist. Da hierbei
die hakenförmigen
Befestigungselemente des Verbindungsteils 75 nach außen von
der abgeschrägten
Seitenwand 12' des
Rahmenprofils 10 und einer abgeschrägten Seitenwand 86 des
Rahmenprofils 70 verdeckt werden, bleibt nur das Mittelteil 71 des
Verbindungsteil 75 sichtbar. Somit kann eine optisch ansprechende
Verbindung der Wandelemente 40 und 74 erzielt
werden.
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9 zeigt
eine Seitenansicht der Wandelemente 40 und 74 mit
den Rahmenprofilen 10 und 70 aus 8,
welche gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung mittels des Verbindungsteils 75 in Querrichtung,
d.h. in vertikaler Richtung miteinander verbunden sind.
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Wie
aus 9 klar ersichtlich ist, weist das zweite Befestigungselement 76'' zwei Befestigungsteilelemente 94' und 94'' auf, welche beispielhaft hakenförmig ausgebildet
sind. Wie des Weiteren in 9 angedeutet
ist, weist das erste Befestigungselement 76' ebenfalls zwei Befestigungsteilelemente 92' und 92'' auf, welche vorzugsweise eine ähnliche Ausgestaltung
aufweisen wie die Befestigungsteilelemente 94' und 94''.
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Zur
Verbindung der Rahmenprofile 10 und 70 in vertikaler
Richtung ist das Befestigungsteilelement 92'' in
die entsprechende, an der Führungskante 14 ausgebildete
Führungsnut
(nicht sichtbar) des Rahmenprofils 10 eingeführt und
wird dementsprechend von der abgeschrägten Seitenwand 12' des Wandelements 40 verdeckt.
Das Befestigungsteilelement 92' ist in die entsprechende an der
Führungskante 77 ausgebildete
Führungsnut
(nicht sichtbar) des Rahmenprofils 70 eingeführt und
wird dementsprechend von der abgeschrägten Seitenwand 86 verdeckt.
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Da
jedes der Befestigungsteilelemente 94' und 94'' ebenfalls
in eine entsprechende Führungsnut
eines Wandelements einführbar
ist, können
gemäß der in 9 dargestellten
Ausführungsform
bis zu vier Wandelemente mittels des Verbindungsteils 75 miteinander
verbunden werden, wie untenstehend unter Bezugnahme auf die 10 bis 14 näher erläutert wird.
Somit können
erfindungsgemäß unter Verwendung
eines einzelnen Verbindungsteils bis zu vier Wandelemente einfach
und schnell in einer stabilen, lösbaren
Verbindung miteinander verbunden werden, ohne eine Durchführung komplizierterer Montagearbeiten,
wie beispielsweise eines Verschraubens der Wandelemente.
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10 zeigt
eine Explosionsdarstellung zur Illustration des Aufbaus einer beispielhaften
Wandstruktur 100 gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung unter Verwendung erfindungsgemäßer Wandelemente und Verbindungsteile.
Wie in 10 dargestellt ist, wird die
beispielhafte Wandstruktur 100 aus vier Wandelementen 40', 40'', 40''' und 40'''' aufgebaut,
welche unter Verwendung von sieben Verbindungsteilen 75', 75'', 75''', 75'''', 75''''', 75'''''' und 75''''''' miteinander
verbunden werden.
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Die
Wandelemente 40', 40'', 40''' und 40'''' entsprechen
in Aufbau und Struktur dem Wandelement 40 aus den 4 bis 9 und
werden deshalb nicht weiter beschrieben. Die Verbindungsteile 75', 75'', 75''', 75'''', 75''''', 75'''''' und 75''''''' entsprechen
in Aufbau und Struktur dem Verbindungsteil 75 aus den 7 bis 9 und
werden deshalb ebenfalls nicht weiter beschrieben.
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Beispielhaft
werden gemäß 10 die
Wandelemente 40' und 40''' mittels
des Verbindungsteils 75' in
horizontaler Richtung miteinander verbunden (vgl. hierzu 8).
Die Wandelements 40'' und 40'''' werden mittels
des Verbindungsteils 75''''' in vertikaler
Richtung miteinander verbunden (vgl. hierzu 9). Mittels
des Verbindungsteils 75'''' werden
alle vier Wandelemente 40', 40'', 40''' und 40'''' miteinander
verbunden, wie untenstehend unter Bezugnahme auf die 13 und 14 näher erläutert wird.
Mittels der Verbindungsteile 75'', 75''', 75'''''' und 75''''''' kann die Wandstruktur 100 beispielsweise
mit anderen Wandelementen verbunden werden.
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11 zeigt
eine Vorderansicht der gemäß 10 zusammengebauten
Wandstruktur 100. Zur Verdeutlichung sind in 11 lediglich
die Positionen des Wandelements 40' sowie der Verbindungsteile 75' und 75'' gekennzeichnet. Mit dem Bezugzeichen 110 ist
die Verbindung aller vier Wandelemente 40', 40'', 40''' und 40'''', welche die
Wandstruktur 100 bilden, mittels des Verbindungsteils 75'''' gekennzeichnet,
welche in 13 in einer Detailansicht mit
vergrößertem Maßstab gezeigt
ist.
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12 zeigt
eine Rückansicht
der gemäß 10 zusammengebauten
Wandstruktur 100. Wie in 11 sind
in 12 zur Verdeutlichung lediglich die Positionen
des Wandelements 40' sowie
der Verbindungsteile 75' und 75'' gekennzeichnet. Mit dem Bezugzeichen 120 ist
die Verbindung aller vier Wandelemente 40', 40'', 40''' und 40'''', welche die
Wandstruktur 100 bilden, mittels des Verbindungsteils 75'''' gekennzeichnet,
welche in 14 in einer Detailansicht mit
vergrößertem Maßstab gezeigt
ist.
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Darüber hinaus
zeigt 14 einen an der Rückseite
des Verbindungsteils 75'''' vorgesehenen Abstandhalter 140.
Dieser Abstandhalter 140 bewirkt einen vordefinierten Mindestabstand
zwischen den einzelnen Wandelementen 40', 40'', 40''' und 40'''', welcher Verbindungsteil-spezifisch
definierbar ist. Beispielsweise ist der Abstandhalter 140 in
dem dargestellten Ausführungsbeispiel
derart ausgestaltet, dass zwischen den einzelnen Wandelementen 40', 40'', 40''' und 40'''' identische
Beabstandungen ausgebildet sind. Es ist jedoch ebenfalls möglich, den Abstandhalter 140 derart
auszubilden, dass beispielsweise zwischen den Wandelementen 40' und 40'' ein anderer Abstand bewirkt wird,
als zwischen den Wandelementen 40''' und 40''''. Ebenso könnte zwischen
den Wandelementen 40' und 40''' ein
anderer Abstand bewirkt werden, als zwischen den Wandelementen 40'' und 40''''.
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15 zeigt
ein Verbindungsteil 150 gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung. Das Verbindungsteil 150 weist ein erstes
Befestigungselement 152 und ein zweites Befestigungselement 156 auf,
welche über
ein Mittelteil 155 miteinander verbunden sind. Das Mittelteil 155 weist illustrativ
eine kreisförmige
Ausnehmung 159 auf, in die z.B. mit einem Daumen eingegriffen
werden kann, um das Verbindungsteil 150 bei der Montage
in Führungsnuten
von entsprechenden Wandelementen zu verschieben. Durch das Mittelteil 155 wird
ein fester Abstand zwischen dem oder den an dem Befestigungselement 152 angeordneten
Wandelement/Wandelementen und dem oder den an dem Befestigungselement 156 angeordneten
Wandelement/Wandelementen bewirkt.
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Das
erste Befestigungselement 152 weist ein erstes Befestigungsteilelement 152' auf, welches über ein
Biegeelement 153 mit einem zweiten Befestigungsteilelement 152'' verbunden ist. Die Befestigungsteilelemente 152' und 152'' sind beispielhaft hakenförmig mit
einem dünnen
Steg und einer anschließenden
Verdickung ausgebildet, so dass sie in eine entsprechende Nut eines
Wandelementes eingreifen können.
Das Biegeelement 153 ist beispielhaft mit konkaver Vorderseite 153' und konvexer Rückseite 153'' ausgeführt und weist einen Abstandhalter 154 auf,
welcher auf der konvexen Rückseite 153'' vorgesehen ist. Weiterhin weist
das Biegeelement 153 an der Verbindung zum ersten Befestigungsteilelement 152' ein erstes Ausgleichselement 151' und an der
Verbindung zum zweiten Befestigungsteilelement 152'' ein zweites Ausgleichselement 151'' auf.
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In
einer ersten Eingreifposition ist das Biegeelement gebogen, und
der Abstandhalter 154 kann zwischen zwei Wandelementen
angeordnet werden, um einen Mindestabstand zwischen diesen zu gewährleisten
und ein Verrutschen des Verbindungsteils 150 zu verhindern,
wie dies beispielsweise in 18 gezeigt
ist. In einer zweiten Verschiebeposition kann der Abstandhalter 154 nach
oben gedrückt werden,
so dass die Krümmung
des Biegeelements 153 verringert wird. Dadurch vergrößert sich
der Abstand zwischen den beiden Enden des Biegeelements, und die
Ausgleichselemente 151' und 152' werden zusammengedrückt. Hierdurch
befinden sich das Biegeelement 153 und der Abstandhalter 154 in der
zweiten Position derart in dem Zwischenraum zwischen dem ersten
Befestigungsteilelement 152' und
dem zweiten Befestigungsteilelement 152'',
dass das erste oder zweite Befestigungselement des Verbindungsteils 150 ganz
oder teilweise in eine Nut 13 bzw. 15 eines Rahmenprofils
eingeschoben werden kann.
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Das
zweite Befestigungselement 156 weist ebenfalls ein erstes
Befestigungsteilelement 156' und
ein zweites Befestigungsteilelement 156'' auf. Die
Befestigungsteilelemente 156' und 156'' sind wie die Befestigungsteilelemente 152' und 152'' hakenförmig ausgebildet und über ein
Biegeelement 157 miteinander verbunden. Das Biegeelement 157 ist wie
das Biegeelement 153 ausgeführt und weist dementsprechend
einen (nicht sichtbaren) Abstandhalter auf.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist das erste Befestigungselement 152 in einem
Winkel α mit α = 180° zu dem zweiten
Befestigungselement 156 angeordnet. Dementsprechend ist
das Verbindungsteil 150 zur Verbindung von Wandelementen
beim Aufbau von planaren Wandstrukturen ausgeführt (vgl. hierzu die 10 bis 12).
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16 zeigt
ein Verbindungsteil 160 gemäß einer Weiterbildung des Verbindungsteils 150 aus 15.
Dementsprechend entspricht das Verbindungsteil 160 im Wesentlichen
dem Verbindungsteil 150 aus 15.
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Im
Gegensatz zu dem Verbindungsteil 150 aus 15 weist
das Verbindungsteil 160 aus 16 an
Stelle des Biegeelements 157 mit konkaver Vorderseite und
konvexer Rückseite
ein Biegeelement 167 mit flacher Vorderseite 167' und flacher Rückseite 167'' auf, wobei ein Abstandhalter 168 auf der
flachen Rückseite 167'' vorgesehen ist.
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Bevorzugt
weist ein solches Verbindungsteil 160 entweder zwei gerade
Biegeelemente 167 oder zwei gekrümmte Biegeelemente 157 auf.
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Bei
dem geraden Biegeelement bewirken die Abstandhalter 161' und 162', dass beim
Hereindrücken
des Abstandhalters (bzw. Arretierungselements) 168 die
durch die vergrößerte Krümmung des Biegeelements 167 bewirkte
Verkürzung
durch eine Verlängerung
des Abstands von den Befestigungsteilelementen ausgeglichen wird,
während
in 15 bei einem Hereindrücken des Arretierungselements (bzw.
Abstandhalters) 154 die durch die verkleinerte Krümmung des
Biegeelements 153 bewirkte Verlängerung durch eine Verkürzung des
Abstands von den Befestigungsteilelementen ausgeglichen wird.
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17 zeigt
ein Verbindungsteil 170 gemäß einer weiteren Weiterbildung
des Verbindungsteils 150 aus 15. Dementsprechend
entspricht das Verbindungsteil 170 im Wesentlichen dem
Verbindungsteil 150 aus 15.
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Im
Gegensatz zu dem Verbindungsteil 150 aus 15 weist
das Verbindungsteil 170 aus 17 ein
erstes Befestigungselement 172 und ein zweites Befestigungselement 174 auf,
welche in einem Winkel β mit β = 90° zueinander
angeordnet sind. Dementsprechend ist das Verbindungsteil 170 zur
Verbindung von Wandelementen beim Aufbau von rechtwinkligen Wandstrukturen
ausgeführt
(vgl. hierzu 18).
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18 zeigt
eine Draufsicht auf eine rechtwinklige Wandstruktur 180,
welche durch eine Verbindung der vier Wandelemente 40', 40'', 40''' und 40'''' aus 10 unter
Verwendung des Verbindungsteils 170 aus 17 aufgebaut
ist.
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Wie
aus 18 klar ersichtlich ist, bewirkt ein Abstandhalter 182 des
Verbindungsteils 170 einen vordefinierten Mindestabstand
zwischen den Wandelementen 40' und 40''' und ein Abstandhalter 184 bewirkt
einen vordefinierten Mindestabstand zwischen den Wandelementen 40'' und 40''''. Hierbei erfolgt eine lösbare Arretierung
des Abstandhalters 182 zwischen den Wandelementen 40' und 40''' durch eine
von einem Biegeelement 186, an welchem der Abstandhalter 182 vorgesehen
ist, ausgeübte
Spannung. Diese lösbare
Arretierung kann beispielsweise durch ein Herausdrücken des
Abstandhalters 182 gelöst
werden. Auf ähnliche
Art und Weise erfolgt eine lösbare
Arretierung des Abstandhalters 184 zwischen den Wandelementen 40'' und 40'''' durch eine von einem Biegeelement 188,
an welchem der Abstandhalter 184 vorgesehen ist, ausgeübte Spannung.
Diese lösbare
Arretierung kann dementsprechend durch ein Herausdrücken des
Abstandhalters 184 gelöst
werden.
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19 zeigt
eine Draufsicht auf eine Wandstruktur 190, welche durch
eine Verbindung der vier Wandelemente 40', 40'', 40''' und 40'''' aus 10 unter
Verwendung eines Verbindungsteils 192 aufgebaut ist. Das
Verbindungsteil 192 ist ebenfalls eine Weiterbildung des
Verbindungsteils 150 aus 15. Dementsprechend
entspricht auch das Verbindungsteil 192 im Wesentlichen
dem Verbindungsteil 150 aus 15.
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Im
Gegensatz zu dem Verbindungsteil 150 aus 15 weist
das Verbindungsteil 192 ein Mittelteil 194 mit
einem Scharnier 196 auf, welches eine Einstellung eines
veränderbaren
Winkels zwischen den (nicht sichtbaren) Befestigungselementen des Verbindungsteils 192 ermöglicht.
Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die (nicht sichtbaren) Befestigungselemente
des Verbindungsteils 192 beispielhaft flache Biegeelemente 197 und 198 aufweisen. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung deckt der veränderbare
Winkel zumindest einen Bereich zwischen 45° und 135° ab. Gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung deckt der veränderbare
Winkel zumindest einen Bereich zwischen 135° und 225° ab.
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20 zeigt
eine Draufsicht auf eine Wandstruktur 200, welche lediglich
durch eine Verbindung der beiden Wandelemente 40'' und 40'''' aus 19 unter
Verwendung des Verbindungsteils 192 aufgebaut ist. Wie
in 20 dargestellt ist, ist in diesem Fall beispielhaft
das Verbindungsteil 192 derart an den Wandelementen 40'' und 40'''' befestigt, dass die Seite des
Verbindungsteils 192 mit dem Biegeelement 197 auf
der dargestellten Vorderseite der Wandelemente 40'' und 40'''' angeordnet ist und die Seite mit
dem (nicht sichtbaren) Biegeelement 198 auf der nicht sichtbaren
Rückseite
hiervon, um eine stabile Verbindung der Wandelemente 40'' und 40'' auf
der Vorder- und auf der Rückseite
zu bewirken.
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21 zeigt
eine Draufsicht auf eine Wandstruktur 200, welche beispielhaft
durch eine Verbindung der beiden Wandelemente 40''' und 40'''' aus 18 unter
Verwendung eines Verbindungsteils 210 aufgebaut ist. Das
Verbindungsteil 210 ist ebenfalls eine Weiterbildung des
Verbindungsteils 150 aus 15.
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Im
Gegensatz zu dem Verbindungsteil 150 aus 15 weist
das Verbindungsteil 210 aus 21 ein
erstes Befestigungselement 212 und ein zweites Befestigungselement 214 auf,
welche in einem Winkel ε mit ε = 45° zueinander
angeordnet sind. Dementsprechend ist das Verbindungsteil 210 zur Verbindung
von Wandelementen beim Aufbau von spitzwinkligen Wandstrukturen,
d.h. Wandstrukturen mit 45°-Winkeln,
ausgeführt,
welche relativ häufig
in gebräuchlichen
Messesystemen erforderlich sind.
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Naturgemäß sind im
Rahmen der vorliegenden Erfindung vielfache Abwandlungen und Modifikationen
möglich.
Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass ein besonderer Vorteil der
erfindungsgemäßen Verbindungsteile
darin besteht, dass diese für verschiedene
Verbindungsarten und zum Aufbau unterschiedlicher Wandstrukturen
geeignet sind. Diese Verbindungsarten und Wandstrukturen umfassen
im Wesentlichen alle beim Aufbau gebräuchlicher Messestände erforderlichen
Verbindungen.