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DE202005001393U1 - Mehrlagig aufgebaute Fußmatte - Google Patents

Mehrlagig aufgebaute Fußmatte Download PDF

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DE202005001393U1
DE202005001393U1 DE200520001393 DE202005001393U DE202005001393U1 DE 202005001393 U1 DE202005001393 U1 DE 202005001393U1 DE 200520001393 DE200520001393 DE 200520001393 DE 202005001393 U DE202005001393 U DE 202005001393U DE 202005001393 U1 DE202005001393 U1 DE 202005001393U1
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Mcairlaid S Vliesstoffe & GmbH
McAirlaid's Vliesstoffe GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/04Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of floor mats or carpets
    • B60N3/044Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of floor mats or carpets of removable mats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Abstract

Mehrlagig aufgebaute Fußmatte, an deren Unterseite Mittel (4) zur Fixierung der Fußmatte auf einem Untergrund angebracht sind,
gekennzeichnet durch
eine für Flüssigkeiten undurchlässige Basisschicht (1),
eine für Flüssigkeiten durchlässige Deckschicht (3),
eine zwischen der Basisschicht (1) und der Deckschicht (3) angeordnete Schicht (2) aus einem absorbierenden Material, welche mit der Basisschicht (1) und der Deckschicht (3) verklebt und/oder verschweißt und/oder mechanisch verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine mehrlagig aufgebaute Fußmatte, an deren Unterseite Mittel zur Fixierung der Fußmatte auf einem Untergrund angebracht sind.
  • Für Schmutzmatten als Fußabtreter gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten im privaten und öffentlichen Bereich, wie z.B. als Fußmatten für Fahrzeuge oder zur Anwendung in Hauseingängen oder als Unterlage im Zugangsbereich von Orten mit hoher Verschmutzungsgefahr, wie z.B. Automobilwerkstätten.
  • Bekannt sind Fußmatten als reine Abtritte oder als zusätzlich saugfähige Unterlagen. Abtritte wie z.B. Gummimatten nehmen in erster Linie feste Schmutzpartikel auf, wozu ihre Oberflächenstruktur in geeigneter Weise strukturiert ist. Zur Bindung von Schmutzflüssigkeiten sind derartige Abtritte nicht geeignet. Demgegenüber können saugfähige Unterlagen, z.B. Textilmatten, in gewissem Umfang Schmutzflüssigkeiten binden. Jedoch bereits lange vor Erreichen ihres Sättigungsvermögens werden solche Fußmatten „feucht„ in dem Sinne, daß die Flüssigkeit bei einem erneuten Betreten einer solchen Fußmatte wieder ausgequetscht wird. Der Effekt ist daher ähnlich einem Schwamm. Konzepte zur sinnvollen Entsorgung derartiger Fußmatten sind, sofern diese nicht durch z.B. Waschen regenerierbar sind, nicht bekannt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fußmatte zu schaffen, die Schmutzflüssigkeiten unter Vermeidung eines Schwammeffektes zu binden vermag.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Fußmatte der eingangs genannten Art gekennzeichnet durch eine für Flüssigkeiten undurchlässige Basisschicht, eine für Flüssigkeiten durchlässige Deckschicht, eine zwischen der Basisschicht und der Deckschicht angeordnete Schicht aus einem absorbierenden Material, welche mit der Basisschicht und der Deckschicht verklebt und/oder verschweißt und/oder mechanisch verbunden ist.
  • Bei einer solchen Fußmatte wird ein hoher Grad an Saugfähigkeit gegenüber schmutzigen Flüssigkeiten durch die zwischen der Basisschicht und der Deckschicht angeordnete, aus einem absorbierenden Material bestehende Schicht erreicht.
  • Wenn gemäß einer Ausgestaltung die absorbierende Schicht aus Zellstoffasern besteht, zeichnet sich eine solche Fußmatte durch eine verbesserte Recyclingfähigkeit aus. Zwischen den einzelnen Zellstoffasern können Wasser oder auch andere Flüssigkeiten, wie z.B. ölhaltige Wässer, Lacke, Lösungsmittel etc. aufgenommen werden. Die in der Schicht enthaltenen trockenen Zellulosefasern vermögen einen erheblichen Feuchteanteil zu binden. Hierbei tritt zwar eine Volumenvergrößerung ein, die Flüssigkeit ist aber durch die Fasern gebunden und läßt sich aus der Fußmatte nicht mehr ausquetschen. Der Schwammeffekt wird vermieden. Die Schicht aus Zellstoffasern zeichnet sich darüber hinaus durch eine vollständige Recycelbarkeit aus. Damit ist die erfindungsgemäße Fußmatte insbesondere auch als Einmalprodukt geeignet.
  • Vorzugsweise ist die absorbierende Schicht ein Vlies. Ebenfalls bevorzugt ein Aufbau der absorbierenden Schicht aus einem Papierwerkstoff.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung sind alle drei Schichten mit denselben Abmessungen paßgenau übereinander angeordnet. Dies ermöglicht die kostengünstige Herstellung der Fußmatte in einem kontinuierlichen Prozeß aus Bahnmaterial, welches durch entsprechenden Zuschnitt zu einzelnen Fußmatten konfektioniert wird. Der geschichtete Aufbau der Fußmatte mit gleichen Abmessungen der Schichten ermöglicht ferner eine spätere erleichterte Trennung dieser Schichten, und schafft damit die Voraussetzung für ein sortenreines Recycling.
  • Um der Fußmatte auf dem jeweiligen Untergrund einen rutschfesten Halt zu geben, ist die Fußmatte an ihrer Unterseite mit Fixiermitteln versehen. Für eine sichere Fixierung sind die Fixiermittel vorzugsweise entlang zweier einander abgewandter Ränder der Fußmatte angeordnet. Ebenfalls von Vorteil ist eine Ausgestaltung, bei der die Fixiermittel gleichmäßig unterhalb der Fläche der Basisschicht verteilt angeordnet sind, wodurch eine gleichmäßige Haltwirkung erreicht wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Fixiermittel Klebestreifen, die mit einer die Klebeschicht abdeckenden Abziehfolie versehen sind. Je nach Ablauf des Fertigungsprozesses ist es möglich, die Klebestreifen sowie die Abziehfolie ebenfalls noch im Rahmen des kontinuierlichen Herstellungsprozesses des bahnförmigen Grundmaterials anzubringen. Daneben sind auch mechanische Fixierelemente, wie etwa Klettverschlüsse oder ähnliches denkbar.
  • Im Falle bestimmter Untergründe, wie etwa Teppichböden, kann es von Vorteil sein, wenn die Fixiermittel rutschfeste Elemente sind. Diese rutschfesten Elemente können beispielsweise aus einem gummiartigen Material gefertigt sein. Auch ist es möglich, sie im Rahmen des kontinuierlichen Herstellungsprozesses des bahnförmigen Grundmaterials durch z.B. Beschichten anzubringen.
  • Mit einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß die Schicht aus Zellstoffasern mit über die Fläche der Fußmatte verteilten Prägebereichen versehen ist, in denen die Zellstoffasern stärker als in den übrigen Bereichen miteinander verpreßt und hierdurch klebstoff- und/oder bindemittelfrei fusioniert sind. Die Faserschicht ist demnach so strukturiert, daß die Zellstoffasern außerhalb dieser diskreten Prägebereiche gelockert übereinander oder nur schwach aneinander haftend vorliegen, wohingegen sie in dem Prägebereich eine innige Verbindung mit den jeweils benachbarten Zellstoffasern eingehen. Ein völliger Verzicht auf Klebstoffe und Bindemittel zur Bildung des Verbundes aus Zellstoffasern ermöglicht ein einfaches und vollständiges Recycling. In den Prägebereichen haften die Fasern nicht lediglich aneinander. Vielmehr wird durch die Druckbeaufschlagung erreicht, daß benachbarte Zellstoffasern in diesen Prägebereichen fest und innig miteinander verbunden sind. Diese Verbindung vermag auch der Einwirkung von Feuchtigkeit zu widerstehen, so daß sich die erfindungsgemäße Fußmatte durch mechanische Belastbarkeit auch in nassem Zustand auszeichnet.
  • Zur Kennzeichnung der erfindungsgemäßen Fußmatte wird in vorteilhafter Ausgestaltung vorgeschlagen, daß die Prägebereiche ein Symbol oder einen Schriftzug darstellen.
  • Für das Absorptionsverhalten kann es von Vorteil sein, wenn die Zellstoffasern der Schicht ungebleicht bzw. niedrig gebleicht sind. Angesichts des Einsatzes der Schicht in einer Schmutzmatte, bei der helle Tönungen nicht erwünscht sind, ist dies sogar von praktischem Vorteil.
  • In weiterer Ausgestaltung der Fußmatte wird vorgeschlagen, daß die Zellstoffasern der Schicht eingefärbt sind. Durch beispielsweise eine eher dunkle Einfärbung wird der Verfärbungsgrad bei Aufnahme dunkel gefärbter Schmutzflüssigkeit gemindert. Eine unerwünschte starke Verfärbung der Fußmatte im Gebrauch läßt sich auch dadurch vermeiden, daß die Deckschicht dunkel gefärbt ist und somit wiederum zu starke Kontraste zwischen dem frischen und dem belasteten/getränkten Zustand der Fußmatte vermieden werden.
  • Als Deckschicht wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Fußmatte eine perforierte Folie vorgeschlagen. Schmutzflüssigkeit kann durch die Perforationen in die Zellstoffschicht eindringen und wird darin absorbiert.
  • Alternativ ist als Deckschicht eine vorzugsweise dunkel eingefärbte Vliesschicht einsetzbar, deren Dicke geringer ist als die Dicke der den Kern der Fußmatte bildenden Schicht.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen, daß in die Schicht aus Zellstoffasern polymere Absorber eingearbeitet sind, um so die Absorptionsleistung der Schicht zu steigern. Zu diesem Zweck ist auch die Verwendung polymerer Superabsorber sowie die Verwendung von natürlichen Absorbern wie z.B. CMC denkbar.
  • Vorzugsweise ist die flüssigkeitsundurchlässige Basisschicht eine auf künstlichen Polymeren basierende Folie, die zum Zwecke der besseren Recyclingfähigkeit bevorzugt biologisch abbaubar ist. Daneben sind weitere Ausgestaltungen denkbar, bei denen die flüssigkeitsundurchlässige Basisschicht ein Vlies ist.
  • Nachfolgend wird die mehrlagig aufgebaute Fußmatte anhand eines Ausführungsbeispieles und unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. Darin zeigen:
  • 1 eine Fußmatte in perspektivischer Ansicht von oben;
  • 2 die Fußmatte in perspektivischer Ansicht von unten und
  • 3 einen stark vergrößerten Teilschnitt durch die Fußmatte.
  • Die 1 und 2 zeigen in einer Ansicht von schräg oben bzw. von schräg unten die beim Ausführungsbeispiel aus insgesamt drei Schichten oder Lagen 1, 2, 3 zusammengesetzte Fußmatte. Alle drei Lagen weisen dieselben Abmessungen auf und sind paßgenau übereinander angeordnet. Denkbar sind jedoch auch Ausführungsformen, bei denen die mittlere Schicht 2 in ihren Abmaßen kleiner als die Schichten 1, 3 ist, deren Außenkonturen dann geformt sein können, um die absorbierende Schicht zu umgreifen.
  • Als unterste Lage dient eine für Flüssigkeiten undurchlässige Basisschicht 1. Die Basisschicht 1 ist eine auf künstlichen Polymeren basierende Folie. Denkbar ist auch eine Ausgestaltung, bei der die Basisschicht 1 eine behandelte Papieroberfläche aufweist.
  • An der Unterseite der Basisschicht 1 sind, wie 2 erkennen läßt, Fixiermittel 4 entlang zumindest zweier Außenränder der Fußmatte befestigt. Bei dem Ausführungsbeispiel bestehen die Fixiermittel 4 jeweils aus Klebestreifen 4a, die außen mit einer Abziehfolie 4b versehen sind. Nach dem Entfernen der Abziehfolie 4b läßt sich die Fußmatte daher mit den Klebestreifen 4a auf dem jeweiligen Untergrund fixieren, z.B. im Fußraum eines Pkw. Abhängig vom Einsatzgebiet der Fußmatte können anstelle der Klebestreifen auch ein Klettenband oder aus Gummi bestehende rutschfeste Elemente an der Basisschicht 1 angebracht werden.
  • Über der für Flüssigkeiten undurchlässigen Basisschicht 1 befindet sich, vollflächig mit der Basisfolie verbunden, eine Schicht 2 aus Zellstoffasern mit einem superabsorbierenden Polymer (SAP). Diese Schicht zeichnet sich durch ein hohes Absorptionsvermögen für Flüssigkeiten aus. Sie ist an ihrer Oberseite vollflächig mit einer Deckschicht 3 verbunden und durch diese trittfest abgedeckt. Die Deckschicht 3 kann ebenso wie die Basisschicht 1 durch eine Folie gebildet sein, die für den Durchtritt von Flüssigkeiten durchlässig oder perforiert ist. Alternativ kann es sich bei der Deckschicht 3 um eine trittfeste Vliesschicht handeln, welche ebenfalls den Durchtritt von Flüssigkeit in die darunter angeordnete, saugfähige Schicht 2 aus Zellstoff ermöglicht.
  • Der Aufbau der einzelnen Schichten ist stark vergrößert in 3 dargestellt. Die das Absorptionsverhalten für Schmutzflüssigkeit bestimmende Schicht 2 besteht aus Zellstoffasern mit integriertem SAP. Die Zellstoffasern sind in dem Prägebereich 5 verdichtet und auf diese Weise miteinander fusioniert. Die Prägebereiche 5 liegen sich auf der Ober- und Unterseite einander gegenüber, so daß im jeweiligen Prägebereich 5 ein nur noch schmaler Steg miteinander verbundener Zellstoffmasse verbleibt. Die übrigen, zwischen den Prägebereichen 5 angeordneten Bereiche der Schicht 2 weisen eine lockere Zellstoffschichtung auf. Eine innige Verbindung zwischen den Zellstoffasern besteht in diesen Bereichen nicht.
  • Die Prägebereiche 5 haben in der hier dargestellten Ausführungsform die Gestalt von Pyramidenstümpfen oder Kegelstümpfen, wobei der Winkel der hierdurch gebildeten Schrägen zwischen 10° und 45° liegen sollte.
  • Als Zellulosematerial für die Schicht 2 läßt sich preiswert zur Verfügung stehendes Massenmaterial einsetzen. Vorzugsweise wird ein möglichst ungebleichter sogenannter „fluff pulp„ eingesetzt, der sich, anders als gebleichte Zellstoffe, durch ein sehr gutes Bindungsverhalten auszeichnet, was die mechanische Festigkeit der Fußmatte gegen vertikale Zugkräfte verbessert.
  • Bei der Herstellung in einem kontinuierlichen Verfahren wird die später die Schicht 2 bildende Faserstoffbahn aus einer im Luftstrom aufgeschichteten Schütung von Zellstoffasern aus defiberisiertem Zellstoff (wood pulp) und ggf. eingestreuten Absorbermaterialien hergestellt. Für die Herstellung einer standardisierten, defiberisierten Ware kann auf die am Markt verfügbaren, nachwachsenden Holzrohstoffe zurückgegriffen werden.
  • Das Verfahren der Zellstoffschüttung als Ausgangsprodukt für die Schicht 2 ermöglicht eine trockene Verarbeitung der Zellstoffasern und damit bei der anschließenden Prägung zwischen zwei Strukturwalzen eine sehr gute Fusionierung der Zellstoffasern in den diskreten Prägebereichen. Außerhalb der Prägebereiche 5 liegen die Fasern locker aneinander, was die Saugfähigkeit und die Flexibilität der Schicht 2 verbessert.
  • Das Saugverhalten der Vliesschicht 2 ist im wesentlichen „trocken„, d.h. solange eine vollständige Sättigung noch nicht erreicht ist, läßt sich die absorbierte Schmutzflüssigkeit nicht nach Art eines Schwammes wieder ausquetschen. Auch nach Gebrauch und solange das Absorptionsverhalten der Schicht nicht erschöpft ist, erscheint daher die erfindungsgemäße Fußmatte trocken.
  • Die Herstellung erfolgt aus Bahnmaterial, welches in einem kontinuierlichen Prozeß gefertigt wird. In luftunterstützter Schichtung werden zunächst die Zellstoffasern und die SAP's zur Bildung der Schicht 2 gelegt. Anschließend erfolgt in einem Kalander mit zwei strukturierten Kalanderwalzen die Herstellung der Prägebereiche 5. In weiteren kontinuierlichen Schritten werden oben die Deckschicht 3 und unten die Basisschicht 1 angeordnet und mit der Kernschicht 2 verklebt. Das so hergestellte Bahnmaterial wird schließlich in einzelne, vorzugsweise rechteckige Felder geschnitten, die dann die Fußmatte bilden. Bereits vorher oder in einem anschließenden Fertigungsschritt, vorzugsweise aber ebenfalls im Rahmen des kontinuierlichen Herstellungsverfahrens, werden die Befestigungs- bzw. Fixierelemente 4 auf der Unterseite der Basisschicht 1 angebracht, vorzugsweise durch Verkleben mit der Basisfolie.
  • Im Hinblick auf den Einsatz zur Absorption schmutzbeladener Flüssigkeiten wie Schmutzwässer, Altöle, Lösungsmittel etc. ist zumindest die Oberseite der Fußmatte dunkel. Dies kann durch Einsatz einer dunkel gefärbten Deckschicht 3, beispielsweise einer dunkel gefärbten Folie, erreicht werden. Alternativ kann die Deckschicht 3 transluzent im Sinne von durchscheinend gestaltet sein, sofern die unterhalb angeordnete Schicht 2 aus Zellstoffasern einen hinreichenden Dunkelgrad aufweist, etwa durch Verwendung ausschließlich ungebleichter Zellstoffasern.
  • Denkbar sind auch Ausgestaltungen der absorbierenden Schicht 2, bei denen diese aus Zellstoffasern gefertigt ist, welche mit natürlichen und/oder polymeren Klebstoffen und/oder Schmelzfasern und/oder Biokomponentenfasern o.ä. verfestigt wurden.
  • Auch eine absorbierende Schicht 2, die von einem absorbierenden Vlies aus einem Polyolephine mit integriertem Absorbermaterial gebildet wird, ist denkbar.
  • 1
    Basisschicht
    2
    Schicht aus Zellstoffasern
    3
    Deckschicht
    4
    Fixiermittel, Befestigungselement
    4a
    Klebestreifen
    4b
    Abziehfolie
    5
    Prägebereich

Claims (30)

  1. Mehrlagig aufgebaute Fußmatte, an deren Unterseite Mittel (4) zur Fixierung der Fußmatte auf einem Untergrund angebracht sind, gekennzeichnet durch eine für Flüssigkeiten undurchlässige Basisschicht (1), eine für Flüssigkeiten durchlässige Deckschicht (3), eine zwischen der Basisschicht (1) und der Deckschicht (3) angeordnete Schicht (2) aus einem absorbierenden Material, welche mit der Basisschicht (1) und der Deckschicht (3) verklebt und/oder verschweißt und/oder mechanisch verbunden ist.
  2. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die absorbierende Schicht (2) aus Zellstoffasern besteht.
  3. Fußmatte nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die absorbierende Schicht (2) ein Vlies ist.
  4. Fußmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die absorbierende Schicht (2) auf einem Papierwerkstoff aufgebaut ist.
  5. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Schichten (1, 2, 3) mit denselben Abmessungen paßgenau übereinander angeordnet sind.
  6. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiermittel (4) entlang zweier einander abgewandter Ränder angeordnet sind.
  7. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiermittel (4) gleichmäßig über die Fläche der Basisschicht (1) verteilt angeordnet sind.
  8. Fußmatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiermittel (4) Klebestreifen (4a) sind, die mit einer die Klebschicht abdeckenden Abziehfolie (4b) versehen sind.
  9. Fußmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiermittel (4) rutschfeste Elemente sind.
  10. Fußmatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die absorbierende Schicht (2) aus Zellstoffasern mit über die Fläche der Fußmatte verteilten Prägebereichen (5) versehen ist, in denen die Zellstoffasern stärker als in den übrigen Bereichen miteinander verpreßt und hierdurch klebstoff- und/oder bindemittelfrei fusioniert sind.
  11. Fußmatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägebereiche (5) kegelstumpf- oder pyramidenstumpfförmig sind.
  12. Fußmatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägebereiche (5) ein Symbol oder einen Schriftzug darstellen.
  13. Fußmatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die absorbierende Schicht (2) aus im Luftstrom aufgeschichteten Fasern aus defiberisiertem Zellstoff (wood pulp) besteht.
  14. Fußmatte nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellstoffasern der Schicht (2) ungebleicht sind.
  15. Fußmatte nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellstoffasern der Schicht (2) eingefärbt sind.
  16. Fußmatte nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (3) transluzent ist.
  17. Fußmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (3) eingefärbt ist.
  18. Fußmatte nach Anspruch 16 oder Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine perforierte Folie als Deckschicht (3).
  19. Fußmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch eine eingefärbte Vliesschicht als Deckschicht (3), deren Dicke geringer als die Dicke der absorbierenden Schicht (2) ist.
  20. Fußmatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schicht (2) aus Zellstoffasern polymere Absorber eingearbeitet sind.
  21. Fußmatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schicht (2) aus Zellstoffasern natürliche Absorber, wie z.B. CMC eingearbeitet sind.
  22. Fußmatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schicht (2) aus Zellstoffasern polymere Superabsorber eingearbeitet sind.
  23. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssigkeitsundurchlässige Basisschicht (1) eine auf künstlichen Polymeren basierende Folie ist.
  24. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssigkeitsundurchlässige Basisschicht (1) eine biologisch abbaubare Folie ist.
  25. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssigkeitsundurchlässige Basisschicht (1) ein Vlies ist.
  26. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssigkeitsundurchlässige Basisschicht (1) eine behandelte Papieroberfläche aufweist.
  27. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die -absorbierende Schicht (2) in ihren Abmaßen kleiner als die Schichten (1), (3) ist.
  28. Fußmatte nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontur der Basisschicht (1) und/oder der Deckschicht (3) geformt ist.
  29. Fußmatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die absorbierende Schicht (2) aus Zellstoffasern gefertigt ist, welche mit natürlichen und/oder polymeren Klebstoffen und/oder Schmelzfasern und/oder Biokomponentenfasern o.ä. verfestigt wurden.
  30. Fußmatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die absorbierende Schicht (2) von einem absorbierenden Vlies aus einem Polyolephine mit integriertem Absorbermaterial gebildet wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102007027228A1 (de) * 2007-06-13 2008-12-18 Microtac Systems Ag Fuß-Matte
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DE102016113304B4 (de) 2016-07-19 2026-02-19 Otto Entrup Sanitärraum-Vorlege-Bodenmatte

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