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DE202005001208U1 - Elektromotorische Antriebsanordnung - Google Patents

Elektromotorische Antriebsanordnung Download PDF

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DE202005001208U1
DE202005001208U1 DE200520001208 DE202005001208U DE202005001208U1 DE 202005001208 U1 DE202005001208 U1 DE 202005001208U1 DE 200520001208 DE200520001208 DE 200520001208 DE 202005001208 U DE202005001208 U DE 202005001208U DE 202005001208 U1 DE202005001208 U1 DE 202005001208U1
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/06Means for converting reciprocating motion into rotary motion or vice versa

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  • Power Engineering (AREA)
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  • Transmission Devices (AREA)

Abstract

Elektromotorische Antriebsanordnung zum Verstellen von relativ zueinander bewegbaren Möbelbauteilen, mit einem Antriebsmotor, der mit einem Antriebszug (16, 17, 28) gekoppelt ist, der ein Drehzahlreduziergetriebe und ein rotierend antreibbares Abtriebsglied (12, 13, 26) beinhaltet, welches direkt oder indirekt mit wenigstens einem zu verstellenden Möbelbauteil antriebstechnisch verbunden ist, und bei der die Endstellungen des Möbelbauteils bzw. der Möbelbauteile durch Endschalter (23, 24) bestimmbar sind, und bei der zumindest der Antriebsmotor und das Drehzahlreduziergetriebe in einem Gehäuse (11) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (11) ein linear verfahrbares Schaltelement angeordnet ist, und dass mittels eines an ein rotierend antreibbares Getriebeelement des Drehzahlreduziergetriebes angeschlossenes Drehelement, dessen Drehbewegung in die lineare Bewegung des Schaltelementes umwandelbar ist, und dass in dem Gehäuse (11) mindestens zwei im Abstand zueinander stehende, mit dem Schaltelement funktionell zusammenwirkende Endschalter (23, 24) angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektromotorische Antriebsanordnung zum Verstellen von relativ zueinander bewegbaren Möbelbauteilen, mit einem Antriebsmotor, der mit einem Antriebszug gekoppelt ist, der ein Drehzahlreduziergetriebe und ein rotierend antreibbares Abtriebsglied beinhaltet, welches direkt oder indirekt mit wenigstens einem zu verstellenden Möbelbauteil antriebstechnisch verbunden ist, und bei der die Endstellungen des Möbelbauteils bzw. der Möbelbauteile durch Endschalter bestimmbar sind, und bei der zumindest der Antriebsmotor und das Drehzahlreduziergetriebe in einem Gehäuse angeordnet sind.
  • Der aus dem Antriebsmotor und dem Antriebszug gebildete Antrieb ist ein sogenannter Rotationsantrieb, da mit dem rotierend antreibbaren Abtriebsglied ausschließlich Teile in Drehung versetzt werden. Derartige Antriebe sind besonders zum Verstellen der beweglichen Teile von Sitz- und Liegemöbeln, Lattenroste, Betten und Sessel verwendbar. Derartige Möbel sind häufig noch mit mechanischen Verstelleinrichtungen ausgestattet, wobei die Verstellung manuell durch mehrere Umdrehungen einer Handkurbel erfolgt.
  • Darüber hinaus sind elektromotorische Antriebe bekannt, die speziell zum Verstellen der relativ zueinander bewegbaren Möbelteile ausgelegt sind.
  • Ein besonderes Problem ergibt sich durch die Endlagenabschaltung mittels der Endschalter, die an den jeweiligen Endstellungen der verstellbaren Möbelbauteile oder im Inneren des elektromotorischen Antriebes angeordnet sind, um den Antriebsmotor auszuschalten. Diese externen sogenannten Endlagenschalter sind relativ kostenintensiv, da für jeden Schalter ein eigenes Gehäuse erforderlich ist, so dass der Montageaufwand sowohl des Schalters als auch die Kabelverlegung zur Steuerung hin sehr aufwendig ist. Sofern bei den Antrieben mit einem rotierend antreibbaren Abtriebsglied die Endschalter innerhalb des Gehäuses installiert sind, kann zwar dieser Aufwand vermindert werden, jedoch können solche Anordnungen nur eingesetzt werden, wenn der Drehwinkel des rotierend antreibbaren Abtriebsgliedes unter 360° liegt. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, mit dem rotierend antreibbaren Abtriebsglied ein mehrstufiges Rädergetriebe zu koppeln, so dass die Betätigung des Endschalters über ein mit einem Rad rotierendes Betätigungselement erfolgen kann.
  • Darüber hinaus sind Ausführungen mit sogenannten virtuellen Endlagenschaltern bekannt. Dem elektromotorischen Verstellantrieb ist ein Messsystem zugeordnet, welches den Weg eines Bauteiles misst. Über dieses Messsystem kann eine geeignete elektrische Steuerung die Endstellungen des verstellbaren Möbelbauteils erkennen, um den Antriebsmotor auszuschalten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektromotorische Antriebsanordnung der eingangs näher beschriebenen Art so auszulegen, dass in konstruktiv einfacher Weise die Abschaltung des Antriebsmotors erfolgen kann, wenn der Antrieb so ausgelegt ist, dass das rotierend antreibbare Abtriebsglied voll drehfähig ist, das heißt, wenn das Abtriebsglied zur Verstellung des angeschlossenen Möbelbauteils mehrere Umdrehungen ausführen kann. Dabei soll eine Lösung aufgezeigt werden, bei der auf die sogenannten externen Endlagenschalter verzichtet werden kann.
  • Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem in dem Gehäuse ein linear verfahrbares Schaltelement angeordnet ist, und dass mittels eines an ein rotierend antreibbares Getriebeelement des Drehzahlreduziergetriebes angeschlossenes Drehelement, dessen Drehbewegung in die lineare Bewegung des Schaltelementes umwandelbar ist, und dass in dem Gehäuse mindestens zwei im Abstand zueinander stehende, mit dem Schaltelement funktionell zusammenwirkende Endschalter angeordnet sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Lösung wird nunmehr eine elektromotorische Antriebsanordnung geschaffen, die aus zwei Antriebszügen besteht, die von dem ge meinsamen Antriebsmotor angetrieben werden und die auch zum größten Teil innerhalb des Gehäuses installiert sind. Die Antriebsanordnung kann als Ersatz für eine Handkurbel gesehen werden, so dass in angenehmer Weise die in einem Möbel montierte mechanische Verstellvorrichtung nunmehr motorisch betätigt werden kann. Dazu kann das Abtriebsglied durch Koppelelemente mit der Verstellvorrichtung verbunden sein. Da mittels des Drehelementes ausschließlich das Schaltelement verfahren werden muss, kann die benötigte Antriebsleistung für das Drehelement vernachlässigt werden, da ausschließlich Reibkräfte überwunden werden müssen, wenn man von der Betätigung des Stößels eines Endschalters absieht. Der Antriebsteil der erfindungsgemäßen Antriebsanordnung könnte demzufolge in einen Bewegungstrieb und in einen Schalttrieb aufgeteilt werden. Da die Endschalter in dem Gehäuse installiert sind, entfallen die bei der externen Anordnung der Endschalter notwendigen Kabel zu der Steuereinheit.
  • Eine konstruktiv einfache und dauerhafte Lösung ist gegeben, wenn das Drehelement eine in dem Gehäuse gelagerte, rotierend antreibbare Spindel ist, auf der eine gegen Drehung gesicherte, ausschließlich in Längsrichtung der Spindel verfahrbare sowie das Schaltelement bildende Schaltmutter angeordnet ist. Dabei handelt es sich um einfache Bauteile. Dabei kann die rotierend antreibbare Spindel als rotierend antreibbares erstes Element betrachtet werden, mit dem mindestens ein weiteres zweites Element antriebstechnisch gekoppelt ist, welches somit die rotierende Bewegung des ersten Elements in eine geradlinige Bewegung des zweiten Elementes umsetzt. Mit dem ersten Element kann ein Schaltelement gekoppelt sein, welches zwischen mindestens zwei fest und im Abstand zueinander stehende Endschalter geradlinig bewegt wird und in den jeweiligen Schaltpositionen den jeweiligen Endschalter betätigt.
  • In einer ersten Ausführung ist vorgesehen, dass das Drehzahlreduziergetriebe ein Schneckentrieb ist, dass die Spindel drehfest mit dem Schneckenrad verbunden ist, und dass die Spindel in dem dem Drehzahlreduziergetriebe zugeordneten Bereich gewindefrei ist oder einen formschlüssigen Mitnehmer aufweist und dieser Bereich gegenüber der der Schaltmutter abgewandten Seite gegenüber dem Schneckenrad vorsteht. Dies ist eine konstruktiv äußerst einfache Lösung, da die Spindel nur um den besagten Bereich verlängert werden muss.
  • In bevorzugter Ausführung ist dann vorgesehen, dass auf dem gegenüber dem Schneckenrad vorstehenden Bereich der Spindel ein Koppelelement drehfest aufgesetzt ist. Dieses Koppelelement kann zweckmäßigerweise gegenüber der Wandung des Gehäuses nach außen vorstehen, so dass die Verbindung mit einem Möbelbauteil oder indirekt über ein Zwischenelement möglich ist.
  • Alternativ ist es jedoch auch möglich, dass die Spindel zumindest an dem dem Drehzahlreduziergetriebe zugeordneten Ende eine Profilierung zur formschlüssigen Verbindung mit einem nachgeschalteten Bauteil aufweist. Auch bei dieser Ausführung könnte die Spindel gegenüber der Außenfläche des Gehäuses nach außen vorstehen.
  • Alternativ ist es jedoch auch möglich, dass das andere, dem Drehzahlreduziergetriebe abgewandt liegende Ende der Spindel so gestaltet ist, dass es zur Verbindung mit einem nachgeschalteten Bauteil geeignet ist. Dies könnte wiederum durch eine Profilierung oder durch ein Koppelelement erfolgen.
  • Die zuvor beschriebenen Ausführungen bieten den Vorteil, dass das rotierend antreibbare Abtriebsglied und das die Linearbewegung der Schaltmutter erzeugende Bauteil ausschließlich durch die Spindel bewirkt wird. Dadurch wird die Anzahl der Bauteile des Antriebes minimiert. Darüber hinaus kann wahlweise oder zumindest einer der beiden Endbereiche der Spindel als Abtriebsglied verwendet werden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Drehzahlreduziergetriebe zwei rotierend antreibbare Antriebsräder aufweist, dass mit dem ersten Antriebsrad eine rotierend antreibbare Antriebsstange gekoppelt ist, und dass die die Schaltmutter tragende Spindel mit einem zweiten Antriebsrad drehfest verbunden ist. Diese Antriebsstange bildet dann das Abtriebsglied der Antriebseinheit, dabei ist die Anordnung zweckmäßigerweise so getroffen, dass die Antriebsstange und die Spindel parallel und im Abstand zueinander stehen, und dass die Schneckenräder ebenfalls parallel und im Abstand zueinander stehen. Die Antriebsräder können die üblichen in der Antriebstechnik verwendeten Räder sein. So ist vorgesehen, dass es miteinander kämmende Räder sind, in diesem Falle gerad- oder schrägverzahnte Stirnräder. In einer bevorzugten Ausführung ist jedoch vorgesehen, dass die Antriebsräder von einem einzigen, von dem Antriebsmotor antreibbaren Antriebselement antreibbar sind. Im letztgenannten Fall wären die Antriebsräder Schne ckenräder und das Antriebselement wäre eine Schnecke, die entweder auf den Abtriebszapfen des Antriebsmotors drehfest aufgesetzt ist oder der Abtriebszapfen des Antriebsmotors ist als Schnecke ausgebildet. Die Antriebsstange und die Spindel stehen in vorteilhafter Weise parallel und im Abstand zueinander.
  • Die Endschalter können auf verschiedene Weise innerhalb des Gehäuses angeordnet werden. So ist vorgesehen, dass diese auf einer an der Gehäusewand festgelegten Lochschiene angeordnet sind. Dadurch lässt sich in einfachster Weise der Abstand verändern, so dass durch den Weg, den die Schaltmutter auf der Spindel zurücklegt, auf die notwendigen Umdrehungen des rotierenden Abtriebsgliedes einstellen kann. Es ist jedoch ebenso möglich, dass die Endschalter fest im Gehäuse angeordnet sind und dass die Anzahl der Umdrehungen des Abtriebsgliedes des Antriebszuges zwischen zwei Schaltvorgängen durch die Steigung der Gewindegänge der Spindel vorbestimmt ist.
  • Sofern die Antriebsräder von einem gemeinsamen Antriebselement antreibbar sind, sind sie als Schnecken- oder Schraubenräder ausgebildet. Sie werden dann sinngemäß um einen Winkel von 180° zueinander versetzt montiert. Um die Flanken der Schnecken- oder Schraubenräder zu entlasten, ist noch vorgesehen, dass sie mit einem Ansatz versehen sind, der umfangsseitig eine Stirnverzahnung aufweist. Die Teilkreisdurchmesser der Stirnverzahnungen sind größer als die Teilkreisdurchmesser der Schnecken- oder Schraubenräder. Dadurch kommen die Stirnverzahnungen miteinander in Eingriff, so dass die Übertragung der Drehbewegung zumindest teilweise über die Stirnverzahnungen erfolgt.
  • Die beiden im Abstand zueinander angeordneten Endschalter sind notwendig, um die Endstellungen des zu verstellenden Möbelbauteils zu bestimmen. Es kann jedoch auch wünschenswert sein, wenn in Zwischenstellungen der Antriebsmotor abgeschaltet wird. Es ist deshalb vorgesehen, dass in dem Gehäuse drei oder mehr Endschalter im Abstand zueinander angeordnet sind.
  • Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 den Antrieb einer erfindungsgemäßen Antriebseinheit in perspektivischer Darstellung in einer ersten Ausführungsform;
  • 2 den Antrieb gemäß der 1 in einer Schnittdarstellung;
  • 3 einen Antrieb einer erfindungsgemäßen Antriebseinheit in perspektivischer Darstellung in einer zweiten Ausführungsform;
  • 4 den Antrieb gemäß der 3 in einer Schnittdarstellung, und
  • 5 den Antrieb nach der 3 in einer weiteren Schnittanordnung, die Lage der Endschalter zeigend.
  • Der in der 1 dargestellte elektromotorische Antrieb 10 ist Teil einer nicht näher dargestellten Antriebsanordnung und beinhaltet ein Gehäuse 11 und im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei rotierend antreibbare Abtriebsglieder 12, 13. Das Gehäuse 11 enthält einen Bereich 11a zur Aufnahme eines darin fest eingesetzten Antriebsmotors, einen Bereich 11b zur Lagerung der Antriebsteile eines Drehzahlreduziergetriebes und einen flachen, rohrartig ausgebildeten Bereich 11c für die Lagerung einer Spindel 19, wie noch anhand der 2 erläutert wird.
  • Die Bereiche 11a und 11b des Gehäuses 11 sind zweiteilig ausgebildet und in nicht näher erläuterter Weise sind diese Teile miteinander verschraubt. Der dem Drehzahlreduziergetriebe zugeordnete Bereich 11b ist an der Stirnfläche mit mehreren Bohrungen 14 versehen, um den elektromotorischen Antrieb 10 an ein Möbel anzuschrauben. Die rotierend antreibbaren Abtriebsglieder 12, 13 stehen gegenüber den zugeordneten Stirnflächen des Gehäuses 11 vor und sind profiliert. Der dem Drehzahlreduziergetriebe zugeordnete Bereich des Abtriebsgliedes 12 ist geschlitzt, so dass eine formschlüssige Verbindung mit einem damit verbundenen, nachgeschalteten Bauteil hergestellt werden kann. Der dem Drehzahlreduziergetriebe abgewandt liegende Bereich des Abtriebsgliedes 13 ist mit einem Querbolzen 15 versehen, so dass ebenfalls eine formschlüssige Verbindung mit einem nachgeschalteten Bauteil hergestellt werden kann.
  • Die 2 zeigt den elektromotorischen Antrieb 10 in Schnittdarstellung. Danach wird von dem nicht sichtbaren Antriebsmotor eine Schnecke 16 angetrieben. Diese Schnecke 16 kämmt mit einem Schneckenrad 17, welches drehfest auf einen gewindefreien Endbereich 18 einer Spindel 19 aufgesetzt ist. Das Schneckenrad 17 ist mit einer Nabe versehen und mittels Wälzlager 20, 21 drehbar gelagert. Auf die Spindel 19 ist eine Schaltmutter 22 aufgesetzt, die durch das entsprechend gestaltete Gehäuse 11 gegen Verdrehung gesichert ist. Der Spindel 19 sind zwei Endschalter 23, 24 zugeordnet, die im Abstand zueinander angeordnet sind. Die Endschalter 23, 24 sind an einer Lochschiene 25 befestigt, so dass auch der Abstand geändert werden kann. Dieser Abstand ist jedoch davon abhängig, wie viele Umdrehungen der Spindel 19 bzw. der Abtriebsglieder 12 oder 13 notwendig sind, um den mechanischen Verstellmechanismus eines Möbels von einer Endstellung in die andere Endstellung zu bewegen. Demzufolge ist der Abstand von der mechanischen Verstelleinrichtung abhängig. Es kann jedoch auch ein fester Abstand für die Endschalter 23, 24 gewählt werden, wobei die Steigung der Gewindegänge von der Anzahl der Umdrehungen des Abtriebsgliedes 12 oder 13 für die Verstellung abhängig sind.
  • Die 2 zeigt außerdem noch, dass das dem Schneckentrieb 16, 17 zugeordnete Ende der Spindel 19 innerhalb des Gehäuses 11 liegt, dass die Stirnfläche jedoch gegenüber der Nabe des Schneckenrades 17 vorsteht. Auf diesen gewindefreien Endbereich 18 der Spindel 19 ist eine das Abtriebsglied 12 bildende Hülse aufgesetzt, die mit ihrem dem Schneckenrad 17 abgewandten Ende gegenüber der zugehörigen Wand des Gehäuses 11 vorsteht. Zur formschlüssigen Verbindung ist diese Hülse geschlitzt.
  • Bei dem elektromotorischen Antrieb gemäß den 3 und 4 ist das Abtriebsglied eine Stange 26, die gegenüber den beiden Stirnenden des Gehäuses 11 vorsteht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Stange 26 im Querschnitt sechseckig ausgeführt, da derartige Stangen genormt sind und demzufolge handelsüblich zu beziehen sind. Außerdem lässt sich in einfachster Weise ein Formschluss mit dem nachgeschalteten Bauteil herstellen.
  • Wie die 4 zeigt, steht die Stange 26 parallel und im Abstand zur Spindel 19. Auf diese Spindel 19 ist wiederum eine Schaltmutter 22 aufgesetzt, die die in der 5 dargestellten Endschalter 23, 24 betätigt. Die Spindel 19 ist mittels einer Buchse 27 mit dem Schneckenrad 17 drehfest verbunden. Diesem Schneckenrad 17 ist ein zweites Schneckenrad 28 zugeordnet, welches eine dem Querschnitt der Antriebsstange 26 entsprechende Bohrung aufweist, so dass ein Formschluss zwischen dem Schneckenrad 28 und der Antriebsstange 26 gebildet wird. Die beiden Schneckenräder 17, 28 werden von einer von dem Antriebsmotor angetriebenen Schnecke 16 angetrieben. Das Schneckenrad 17 ist wiederum in Wälzlagern 20, 21 gelagert. Das Schneckenrad 28 ist in den Wälzlagern 29, 30 gelagert. Dieser Antrieb könnte auch als Doppelschneckenstirnradantrieb bezeichnet werden. Die Schneckenräder 17, 28 sind auch noch mit Ansätzen versehen, die verzahnt sind, wobei die Teilkreisdurchmesser der Verzahnungen größer sind als die Teilkreisdurchmesser der Schneckenräder 17, 28. Die Verzahnungen sind durch das Bezugszeichen 31 gekennzeichnet. Gemäß der Schnittdarstellung in der 4 ist der mit 31 gekennzeichnete Bereich mit einer Stirnradverzahnung ausgebildet, wobei ein Ansatz des Schneckenrades 17 und ein Ansatz des Schneckenrades 28 diese Stirnradverzahnung aufweisen und beide Verzahnungen miteinander kämmen. Die Verzahnungen 31 können Gerad- oder Schrägverzahnungen sein. Da sie miteinander kämmen, werden die Flanken der Schneckenräder 17, 28 geschont. Die beiden Schneckenräder 17, 28 stehen parallel und im Abstand zueinander, wie die 4 zeigt.
  • Der Vorteil der Ausführung gemäß den 3 bis 5 liegt darin, dass die Position der Antriebsstange 26 entlang ihrer Drehachse geändert werden kann, so dass auch noch die Verbindung zwischen der Antriebsstange 26 und einem nachgeschalteten Bauteil möglich ist, wenn dieser Abstand relativ groß ist.
  • Entgegen den Darstellungen gemäß den 1 bis 5 kann die Lochschiene 25 weitere Endschalter zwischen den Endschaltern 23, 24 aufweisen. Diese zusätzlichen Schalter könnten mit einer nicht näher beschriebenen elektrischen Steuerungseinheit verbunden sein, um den Motor des elektromotorischen Antriebs innerhalb der Verstellgrenzen des angeschlossenen Möbelbauteils anhalten zu können. So können Zwischenstops eingestellt werden, wenn das angeschlossene Möbelbauteil mehrere unterschiedliche, nacheinander folgende Bewegungsabläufe vollzieht.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Wesentlich ist, dass in dem Gehäuse 11 eine rotierend antreibbare Spindel 19 gelagert ist, auf die die Schaltmutter 22 aufgesetzt ist, und diese Schaltmutter 22 ausschließlich die Funktion der Betätigung der Endschalter 23, 24 erfüllt.
  • 10
    elektromotorischer Antrieb
    11
    Gehäuse
    11a, 11b, 11c
    Teilbereiche des Gehäuses
    12, 13
    Abtriebsglieder
    14
    Bohrungen
    15
    Querbolzen
    16
    Schnecke
    17
    Schneckenrad
    18
    gewindefreier Endbereich
    19
    Spindel
    20, 21
    Wälzlager
    22
    Schaltmutter
    23, 24
    Endschalter
    25
    Lochschiene
    26
    Antriebsstange
    27
    Buchse
    28
    Schneckenrad
    29, 30
    Wälzlager
    31
    verzahnter Bereich

Claims (15)

  1. Elektromotorische Antriebsanordnung zum Verstellen von relativ zueinander bewegbaren Möbelbauteilen, mit einem Antriebsmotor, der mit einem Antriebszug (16, 17, 28) gekoppelt ist, der ein Drehzahlreduziergetriebe und ein rotierend antreibbares Abtriebsglied (12, 13, 26) beinhaltet, welches direkt oder indirekt mit wenigstens einem zu verstellenden Möbelbauteil antriebstechnisch verbunden ist, und bei der die Endstellungen des Möbelbauteils bzw. der Möbelbauteile durch Endschalter (23, 24) bestimmbar sind, und bei der zumindest der Antriebsmotor und das Drehzahlreduziergetriebe in einem Gehäuse (11) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (11) ein linear verfahrbares Schaltelement angeordnet ist, und dass mittels eines an ein rotierend antreibbares Getriebeelement des Drehzahlreduziergetriebes angeschlossenes Drehelement, dessen Drehbewegung in die lineare Bewegung des Schaltelementes umwandelbar ist, und dass in dem Gehäuse (11) mindestens zwei im Abstand zueinander stehende, mit dem Schaltelement funktionell zusammenwirkende Endschalter (23, 24) angeordnet sind.
  2. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement eine in dem Gehäuse (11) gelagerte, rotierend antreibbare Spindel (19) ist, auf der eine gegen Drehung gesicherte, ausschließlich in Längsrichtung der Spindel (19) verfahrbare, das Schaltelement bildende Schaltmutter (22) angeordnet ist.
  3. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehzahlreduziergetriebe ein Schneckentrieb (16, 17) ist, dass die Spindel (19) drehfest mit dem Schneckenrad (17) verbunden ist, und dass die Spindel (19) in dem dem Drehzahlreduziergetriebe zugeordneten Bereich gewindefrei ist oder einen formschlüssigen Mitnehmer aufweist und gegenüber der der Schaltmutter (22) abgewandten Seite gegenüber dem Schneckenrad (17) vorsteht.
  4. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf den gegenüber dem Schneckenrad (17) vorstehenden Bereich der Spindel (19) ein Koppelelement drehfest aufgesetzt ist.
  5. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement gegenüber der Wandung des Gehäuses (11) vorsteht.
  6. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (19) zumindest an dem den Drehzahlreduziergetriebe zugeordneten Ende eine Profilierung zur formschlüssigen Verbindung mit einem nachgeschalteten Bauteil aufweist.
  7. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehzahlreduziergetriebe zwei rotierend antreibbare Antriebsräder (17, 28) aufweist, dass mit dem ersten Antriebsrad (28) eine rotierend antreibbare Antriebsstange (26) gekoppelt ist, und dass die Spindel (19) mit einem zweiten Antriebsrad (17) drehfest verbunden ist.
  8. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsstange (26) und die Spindel (19) parallel und im Abstand zueinander stehen, und dass das Schneckenrad (17) und das Schneckenrad (28) parallel und im Abstand zueinander stehen.
  9. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsräder (17, 28) miteinander kämmende Räder sind.
  10. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsräder (17, 28) als Schneckenräder oder Schraubenräder ausgebildet sind.
  11. Elektromotorische Antriebsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecken- oder Schraubenräder (17, 28) mit jeweils einem eine Verzahnung aufweisenden Ansatz versehen sind, wobei die Teilkreisdurchmesser der Verzahnungen größer sind als die Teilkreisdurchmesser der Schnecken- oder Schraubenräder (17, 28).
  12. Elektromotorische Antriebsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsrä der (17, 28) von einem einzigen von dem Antriebsmotor antreibbaren Antriebselement (16) antreibbar sind.
  13. Elektromotorische Antriebsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Endschalter (23, 24) auf einer an der Gehäusewand festgelegten Lochschiene (25) angeordnet sind.
  14. Elektromotorische Antriebsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Endschalter (23, 24) fest im Gehäuse (11) angeordnet sind, und dass die Anzahl der Umdrehungen des Abtriebsgliedes des Antriebszuges zwischen zwei Schaltvorgängen durch die Steigung der Gewindegänge der Spindel (19) vorbestimmt ist.
  15. Elektromotorische Antriebsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (11) drei oder mehrere Endschalter (23, 24) im Abstand zueinander angeordnet sind.
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DE102006058154A1 (de) * 2006-12-09 2008-06-12 Conti Temic Microelectronic Gmbh Linearantrieb
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DE102011055347B4 (de) 2010-11-16 2023-02-23 Dewertokin Kft Elektromotorischer Linearantrieb

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