DE202005008521U1 - Kanüle zur Entnahme von Gewebezellen, insbesondere zum Absaugen von Fettgewebe - Google Patents
Kanüle zur Entnahme von Gewebezellen, insbesondere zum Absaugen von Fettgewebe Download PDFInfo
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Abstract
Kanüle zur Entnahme
von Gewebezellen, insbesondere zum Absaugen von Fettgewebe, bestehend
aus einem zylindrischen Kanülenrohr
(1), das an seinem distalen Ende eine Einstichspitze (6) trägt, am Umfang
eine oder mehrere Absaugöffnungen
(4) aufweist und das an seinem proximalen Ende mit einer Saugeinrichtung verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanüle an ihrem distalen Ende eine
Durchgangsöffnung
für den Flüssigkeitsstrom
eines Reinigungsmittels besitzt.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Kanüle nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Kanülen werden im medizinischen Bereich in der Endoskopie, der Laparoskopie oder insbesondere in der plastischen Chirurgie eingesetzt. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet sind kosmetische Operationen zum Absaugen von Unterhautfett.
- Zum Absaugen von Unterhautfett ist es allgemein bekannt, zunächst eine Arbeitsflüssigkeit in den Bereich des Unterhautfettes zu spritzen, um das Fettgewebe mit Hilfe der chemischen Wirkungen der Arbeitsflüssigkeit über eine bestimmte Einwirkzeit vom übrigen Gewebe zu lösen. Danach wird ein kleiner Einstich in die Bauchdecke vorgenommen, durch die eine Absaugkanüle bis in den vorbehandelten Gewebebereich hindurch geschoben wird. Mit der Kraft eines von einer Vakuumpumpe erzeugten Unterdruckes wird dann das durch die Arbeitsflüssigkeit gelüste Fettgewebe abgesaugt.
- Aus der DE 200 09 786 U1 ist eine entsprechende Fettabsaugvorrichtung bekannt, die die beiden Schritte des Einspritzen der Arbeitsflüssigkeit und des Absaugen des gelösten Fettgewebes zeitlich überlagert. Diese Absaugvorrichtung beschreibt eine am distalen Ende geschlossene Saugkanüle mit mehreren radialen Absaugöffnungen und eine axial durch die Absaugkanüle geführte Einspritzkanüle. Dabei ist die Saugkanüle am distalen Ende konisch ausgeführt und mit einer mittigen Einspritzöffnung versehen, durch die die Einspritzkanüle hindurch geführt ist.
- In der Anwendung sehr weit verbreitet ist aber immer noch die einfache und klassische Methode, bei der das Einspritzen der Arbeitsflüssigkeit und das Absaugen des gelösten Fettgewehes in getrennten Schritten durchgeführt werden. Dazu wird eine Absaugkanüle eingesetzt, wie sie in der
DE 244 14 230 U1 beschrieben ist. - Diese Absaugkanüle besteht aus einem zylindrischen Kanülenrohr, das am distalen Ende durch einen Kanülenkopf verschlossen ist. Dieser Kanülenkopf ist in seiner äußeren Form wie eine Patronenspitze ausgeführt, um einerseits mit ihrer Spitze ein relativ leichtes Eindringen in das Gewebe zu ermöglichen und andererseits Beschädigungen des Gewebes weitestgehend zu vermeiden. Dabei ist der Kanülenkopf mit dem zylindrischen Rohr dauerhaft und in der Art miteinander verbunden, dass die Verbindung den bei der Anwendung in beiden axialen Richtungen wirkenden Reibungswiderständen standhält. Das zylindrische Rohr besitzt an seinem Umfang mehrere radiale Absaugbohrungen, die sich in einer ausgewählten Anordnung verteilen und die sich über eine bestimmte axiale Länge der Absaugkanüle erstrecken. Diese Absaugkanüle ist als eine Einwegkanüle einzustufen, die aus hygienischen Gründen nach einer einmaligen Verwendung entsorgt werden muss. Das hat aber wirtschaftliche Nachteile.
- Diese Absaugkanüle darf als Mehrwegkanüle nur dann verwendet werden, wenn sie nach jeder Benutzung nach sehr strengen Anforderungen ausreichend gereinigt wird. Diese Reinigung wird aber dadurch erschwert, dass die Absaugkanüle an ihrem distalen Ende dauerhaft verschlossen ist und dass sich zwischen dem dauerhaften Verschluss und der nächstliegenden radialen Absaugbohrung ein toter Raum ergibt. Dieser Raum wird weder von einem Saugstrom noch von einem Druckstrom erreicht, sodass keine Reinigungsflüssigkeit bis in diesen Raum transportiert werden kann. Eine solche Absaugkanüle kann also nicht im ausreichenden Maße gereinigt werden und erfüllt somit nicht die Anforderungen an die Hygiene. Zusätzliche technische Möglichkeiten zur Unterstützung der nur unzureichend reinigenden Reinigungsflüssigkeit, wie beispielsweise eine Vibrationseinrichtung oder eine Bürsteneinrichtung würden die Reinigungskosten derart erhöhen, dass der wirtschaftliche Vorteil einer Mehrweganwendung aufgebraucht würde.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine gattungsgemäße Kanüle zu entwickeln, die zur gewebeschunenden Anwendung am distalen Ende räumlich geschlossen ausgeführt ist und die mit einer strömenden Reinigungsflüssigkeit leicht gereinigt werden kann.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Kanüle an ihrem distalen Ende eine Durchgangsbohrung für den Flüssigkeitsstrom eines Reinigungsmittels besitzt.
- Diese neue Kanüle weist alle Vorteile bei der Anwendung der herkömmlichen Absaugkanüle, die darin bestehen, dass ein leichtes Einstechen in das Gewebe und eine effektive Absaugung der gelüsten Gewebezellen ermöglicht werden. Der wesentliche Vorteil der neuen Kanüle besteht aber darin, dass sie sich nach der Anwendung in einfacher Weise reinigen lässt. Das ist darauf zurückzuführen, dass der gesamte Innenraum der Kanüle von einer durchströmenden Reinigungsflüssigkeit erfassbar wird. Tote Räume sind daher nicht vorhanden. Damit wird die neue Kanüle als eine Mehrwegkanüle klassifiziert.
- Dazu bieten sich zwei zweckmäßige Ausgestaltungsmöglichkeiten an. So wird nach dem Anspruch 2 die Verbindung zwischen dem Kanülenrohr und dem Kanülenkopf lösbar ausgeführt, sodass die Kanüle während der Anwendung an ihrem distalen Ende durch den Kanülenkopf verschlossen und der Kanülenkopf zum Zwecke der Reinigung vom Kanülenrohr getrennt ist dabei ist die Realisierung der lösbaren Verbindung zwischen dem Kanülenrohr und dem Kanülenkopf mit einfachen und allgemein bekannten Mitteln möglich.
- In einer zweiten Ausführungsform nach dem Anspruch 4 ist der Kanülenkopf dauerhaft mit dem Kanülenrohr verbunden. Im Kanülenkopf befindet sich eine Durchgangsbohrung, die in vorteilhafter Weise während der Anwendung als eine Saugbohrung fungiert und die zum Zwecke der Reinigung der Kanüle von der Reinigungsflüssigkeit durchströmt wird. Diese Durchgangsöffnung vermeidet tote Räume im Inneren der Kanüle, sodass eine effektive Reinigung möglich wird.
- Es ist von Vorteil, wenn der Innenraum des Kanülenrohres und der Strömungsraum des Kanülenkopfes strömungsgünstig aufeinander und auf die Lage der Durchströmungs öffnung des Kanülenkopfes abgestimmt sind. Das erleichtert den Transport von Verunreinigungen während der Reinigung der Kanüle.
- Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 3 und 5.
- Die Erfindung soll anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
- Dazu zeigen:
-
1 : die neue Kanüle in einer ersten Ausführung, -
2 : einen Kanülenkopf mit einer Gewindeverbindung im Längsschnitt, -
3 : den Kanülenkopf nach der2 im Querschnitt, -
4 : einen Kanülenkopf mit einer Steckverbindung im Längsschnitt, -
5 : den Kanülenkopf nach der4 im Querschnitt, -
6 : einen Kanülenkopf mit einer Bajonettverbindung im Längsschnitt, -
7 : den Kanülenkopf nach der6 in einer Ansicht, -
8 : den Kanülenkopf nach der6 im Querschnitt, -
9 : einen Kanülenkopf mit einer Steckverbidung und einer radialen Schraubsicherung im Längsschnitt, -
10 : den Kanülenkopf nach der9 im Querschnitt, -
11 : die neue Kanüle in einer zweiten Ausführung, -
12 : die neue Kanüle nach der11 im Querschnitt, -
13 : die neue Kanüle in einer weiteren Form der zweiten Ausführung und -
14 : die neue Kanüle nach der13 im Querschnitt. - Die neue Kanüle besteht nach der
1 aus einem zylindrischen Kanülenrohr1 , das an seinem proximalen Ende einen Handgriff2 trägt. Am distalen Ende ist das Kanülenrohr1 offen ausgeführt. Dieses offene Ende wird bei der Reinigung der Kanüle als eine Durchgangsöffnung für eine strömende Reinigungsflüssigkeit benutzt. Für die Zeit der Anwendung der Kanüle ist diese Durchgangsöffnung durch einen Kanülenkopf3 verschlossen. Das Kanülenrohr1 ist weiterhin mit mehreren radialen Absaugbohrungen4 ausgestattet, die sich in bestimmter Weise am Umfang des zylindrischen Kanülenrohr1 verteilen und die sich über eine vorbestimmte Länge des Kanülenrohres1 erstrecken. Dabei ist die dem distalen Ende am nächsten liegende Absaugbohrung4 in unmittelbarer Nähe des Kanülenkopfes3 angeordnet. Somit ergibt sich vom zu behandelnden Gewebe über die Absaugbohrungen4 und dem Inneren des zylindrischen Kanülenrohres1 ein Saugweg5 , der bis zu einem nicht dargestellten Saugbehälter führt. In diesen Saugweg5 ist eine ebenfalls nicht dargestellte Saugeinrichtung angeordnet, die den Saugweg5 mit einem erforderlichen Saugdruck versorgt. - Der Kanülenkopf
3 besteht aus einer sich in distaler Richtung verjüngenden Einstichspitze6 und einem Verbindungszapfen7 . Dabei ist der größte Durchmesser der Einstichspitze6 auf den Außendurchmesser des Kanülenrohres1 und der Durchmesser des Verbindungszapfens7 auf den Innendurchmesser des Kanülenrohres1 abgestimmt. Der Verbindungszapfen7 taucht somit in seiner ganzen Länge in das Kanülenrohr1 ein, sodass die Einstichspitze6 im stirnseitigen Anschlag mit dem Kanülenrohr1 gelangt. Das Kanülenrohr1 und die Einstichspitze6 bilden somit eine einheitliche und formgebende Einheit die allen Anforderungen an ein chirurgisches Einstichwerkzeug erfüllt. - Das Kanülenrohr
1 und der Kanülenkopf3 sind nun in besonderer Weise zweiteilig ausgeführt und miteinander lösbar verbunden. Diese lösbare Verbindung erfolgt wahlweise in verschiedenen Varianten, von denen einige vorteilhafte Verbindungsarten im Folgenden vorgestellt werden. - So zeigen die
2 und3 eine Gewindeverbindung, bei der das zylindrische Kanülenrohr1 ein Innengewinde und der Verbindungszapfen7 des Kanülenkopfes3 ein Außengewinde tragen. Damit werden das Kanülenrohr1 und der Kanülenkopf3 miteinander bis zum Anschlag verschraubt. - Die
4 und5 zeigen eine Klemmverbindung, bei der das zylindrische Kanülenrohr1 eine innere und umlaufende Klemmwulst8 und der Verbindungszapfen7 des Kanülenkopfes3 eine darauf abgestimmte Klemmsicke4 besitzen. Damit werden das Kanülenrohr1 und der Kanülenkopf3 soweit ineinander geschoben, bis die beiden Bauteile auf Grund eines ausgewählten Spiels zwischen dem Kanülenrohr1 und dem Kanülenkopf3 und auf Grund der vorhandenen Elastizität des Kanülenrohres1 ineinander einrasten und verklemmen. Zur Demontage müssen diese Klemmkräfte wieder überwunden werden. - In den
6 bis8 ist eine Bajonettverbindung dargestellt. Dabei besitzt der Verbindungszapfen7 einen radialen und nach außen zeigenden Verschlusszapfen10 . Darauf abgestimmt weist das zylindrische Kanülenrohr1 einen axialen Einführungsschlitz11 auf, der in einen umfänglichen und in seiner Umfangslänge begrenzten Verschlussschlitz12 mündet. Zur Montage des Kanülenrohres1 mit dem Kanülenkopf3 wird der Verschlosszapfen10 axial durch den Einführungsschlitz10 und dann durch eine Drehung des Kanülenkopfes3 in den anschließenden Verschlussschlitz12 geführt. So sind das Kanülenrohr1 und der Kanülenkopf3 axial gesichert. - In den
9 und10 wird eine Steckverbindung vorgestellt. Dabei sind der Außendurchmesser des Verbindungszapfens7 und der Innendurchmesser des Kanülenrohres1 mit Spiel aufeinander abgestimmt. Dazu besitzen das Kanülenrohr1 eine radiale Durchgangsbohrung und der Verbindungszapfen7 eine darauf abgestimmte radiale Gewindebohrung. Im zusammengesteckten Zustand wird eine Gewindeschraube13 durch die Durchgangsbohrung in die Gewindebohrung eingeschraubt, sodass die Steckverbindung zwischen dem Kanülenrohr1 und dem Kanülenkopf3 ausreichend axial gesichert ist. - Bei der Anwendung dieser Kanüle nach der ersten Ausführungsform wird die Kanüle mit Hilfe der Einstichspitze
6 durch die Haut in den betreffenden Gewebebereich geschoben und im Saugweg5 ein entsprechender Unterdruck erzeugt. Dabei entstehen an allen Absaugbohrungen4 Saugkräfte, die entsprechend der Lage der einzelnen Saugbohrungen unterschiedlich groß sind. So gibt es ein Druckgefälle von der zur Saugeinrichtung nächsten Saugbohrung4 zur entferntesten Saugbohrung4 , sodass sich die größte Saugkraft und damit die größte Förderleistung an der vom Kanülenkopf3 entferntesten Saugbohrung4 einstellen wird. Zur Reinigung wird der Kanülenkopf3 vom Kanülenrohr1 entfernt, sodass das Kanülenrohr1 mit einem Druckstrom einer Reinigungsflüssigkeit leicht gereinigt werden kann. - Die
11 und12 zeigen eine zweite Ausführungsform der neuen Kanüle. Diese Kanüle besitzt grundsätzlich den gleichen Aufbau, wie die erste Ausführungsform. Davon abweichend ist lediglich die Verbindungsart zwischen dem zylindrischen Kanülenrohr1 und dem Kanülenkopf3 , die unlösbar ausgeführt ist. Vorzugsweise sind die beiden Bauteile miteinander dauerhaft verbunden. Desweiteren unterscheidet sich der Kanülenkopf3 der zweiten Ausführungsform vom Kanülenkopf3 der ersten Ausführungsform. So ist der Kanülenkopf3 der zweiten Ausführungsform als ein Huhlkörper mit einer gleichen Außenform und mit einem inneren Strömungsraum14 für eine Reinigungsflüssigkeit ausgeführt. Dieser Strömungsraum14 passt sich in seiner Form der äußeren Kontur des Kanülenkopfes3 an, sodass der Kanülenkopf3 eine durchgehend schwache Wandung aufweist. Außermittig aber in unmittelbarer Nähe der Achse des Kanülenrohres1 befindet sich eine axiale Durchgangsbohrung15 für ein strömendes Reinigungsmittel. Dabei ist die Nähe der Durchgangsbohrung15 zur Achse des Kanülenrohres1 so gewählt, dass die Wandung der Durchgangsbohrung15 mit der Achse des Kanülenrohres1 zusammenfällt. Für eine verlustarme Strömung sind der Strömungsraum14 und die Durchgangsbohrung15 absatzfrei ineinander übergehend ausgelegt. - Die
13 und14 zeigen eine weitere Möglichkeit der Gestaltung für die zweite Ausführungsform. Dabei ist die Stirnseite des Kanülenkopfes3 als eine ebene Fläche ausgebildet, die in einem spitzen Winkel zum Kanülenrohr1 ausgerichtet ist. Dadurch bildet sich im Umfangbereich des Kanülenkopfes3 eine Einstichspitze6 aus, die das Einstechen der Kanüle erleichtert. Die Durchgangsbohrung15 ist dann, bezogen auf dem Querschnitt der Kanüle, mittig angeordnet. - Bei der Anwendung dieser Kanüle nach der zweiten Ausführungsform wird die Kanüle mit Hilfe der Einstichspitze
6 wiederum durch die Haut in den betreffenden Gewebebereich geschoben. Dabei erweist sich die axiale Durchgangsbohrung15 als nicht sehr hinderlich, weil ihre projektierte Bohrungsfläche auf Grund des Kegelwinkels der Ein stichspitze6 kleiner als die tatsächliche Bohrungsfläche ist. Im Saugweg5 der Absaugkanüle wird wieder ein entsprechender Unterdruck erzeugte. Dabei entstehen wieder an allen Absaugbohrungen4 Saugkräfte, die die gelüsten Fettgewebezellen abtransportieren. Saugkräfte entstehen aber auch an der am distalen Ende befindlichen Durchgangsbohrung15 , wobei diese Saugkräfte und die entsprechende Förderleistung an der Durchgangsbohrung15 wegen seiner von der Saugeinrichtung entfernten Lage sehr gering ausfallen. Dennoch nimmt die Durchgangsbohrung in vorteilhafter Weise am Transport des gelösten Gewebes teil. - Zur Reinigung der Kanüle wird in einfacher Weise ein Druckstrom mit einer Reinigungsflüssigkeit in beiden Richtungen durch das Kanülenrohr
1 und durch die Durchgangsbohrung15 geleitet. Dabei erreicht der Reinigungsstrom jede innere Stelle des Kanülenrohres1 und des Kanülenkopfes3 , weil die Durchgangsbohrung15 sich fast auf der Achse des Kanülenrohres1 befindet und weil der Innenraum des Kanülenrohres1 und der Strömungsraum14 des Kanülenkopfes3 strömungstechnisch aufeinander und auf die Lage der axialen Durchgangsbohrung15 angepasst sind. -
- 1
- Kanülenrohr
- 2
- Handgriff
- 3
- Kanülenkopf
- 4
- Absaugbohrung
- 5
- Saugweg
- 6
- Einstichspitze
- 7
- Verhindungszapfen
- 8
- Klemmwulst
- 9
- Klemmsicke
- 10
- Verschlusszapfen
- 11
- Einführungsschlitz
- 12
- Verschlussschlitz
- 13
- Gewindeschraube
- 14
- Strömungsraum
- 15
- Durchgangsbohrung
Claims (6)
- Kanüle zur Entnahme von Gewebezellen, insbesondere zum Absaugen von Fettgewebe, bestehend aus einem zylindrischen Kanülenrohr (
1 ), das an seinem distalen Ende eine Einstichspitze (6 ) trägt, am Umfang eine oder mehrere Absaugöffnungen (4 ) aufweist und das an seinem proximalen Ende mit einer Saugeinrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanüle an ihrem distalen Ende eine Durchgangsöffnung für den Flüssigkeitsstrom eines Reinigungsmittels besitzt. - Kanüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung durch das offene Ende des zylindrischen Kanülenrohres (
1 ) gebildet wird und die Einstichspitze (6 ) als ein das Kanü lenrohr (1 ) verschließenden Kanülenkopf (3 ) ausgebildet ist, wobei das Kanülenrohr (1 ) und der Kanülenkopf (3 ) lösbar miteinander verbinden sind. - Kanüle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung zwischen dem zylindrischen Kanülenrohr (
1 ) und dem Kanülenkopf (3 ) vorzugsweise und wahlweise eine Gewindeverbindung, eine Klemmeinrichtung, eine Bajonettverbindung oder eine Steckverbindung mit einer axialen Sicherung ist. - Kanüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstichspitze (
6 ) als ein Kanülenkopf (3 ) ausgebildet ist, der mit dem Kanülenrohr (1 ) dauerhaft verbunden ist und die Durchgangsöffnung für den Flüssigkeitsstrom eines Reinigungsmittels eine im Kanülenkopf (3 ) angeordnete Durchgangsbohrung (15 ) ist. - Kanüle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsbuhrung (
15 ) axial ausgerichtet ist und sich auf der Achse oder in unmittelbarer Nähe der Achse des Kanülenrohres (1 ) befindet. - Kanüle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Kanülenrohres (
1 ) und der Strömungsraum (14 ) des Kanülenkopfes (3 ) strömungsgünstig aufeinander und auf die Lage der Durchgangsbohrung (15 ) des Kanülenkopfes (3 ) abgestimmt sind.
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