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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Fensterjalousien- und Rolloanordnung
mit mehreren Stangen und Jalousien bzw. Rollos, die eine Anzahl
von Halterungsträgern
bzw. -befestigungseinrichtungen, Hakenelementen, Kopfschienen und
Jalousien- bzw. Rollohauptstücken
bzw. -bahnen umfaßt.
Dabei weisen die Halterungsträger
eine Anzahl von Hängestäben auf,
die zweckmäßig an ihnen
angeordnet sind, so daß die
Kopfschienen mittels der Hakenelemente, die jeweils einen Einsetzblock
zur Aufnahme in einer Einsetznut oder -öffnung der Kopfschiene und
festen Anbringung durch ein Befestigungselement daran aufweisen,
stabil am Platz an den Hängestangen
der Halterungsträger
jeweils gehalten werden und die Jalousien- und Rollohauptstücke bzw.
-bahnen unterschiedlicher Typen, die jeweils an einem Verbindungsabschnitt
der Kopfschiene befestigt sind, frei bewegt werden können und
alternativ an den Hängestangen
der Halterungsträger
angeordnet werden sowie leicht durch neue entsprechend den Erfordernissen
eines Benutzers ersetzt werden können,
womit eine flexiblere und interessantere Veränderbarkeit sowie eine flexiblere
und schönere
Anwendungsmöglichkeit
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Verfügung
gestellt wird.
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Es
wird auf 1 Bezug genommen. Eine herkömmliche
Fensterjalousie 10 besteht einfach aus einer Kopfschiene 11 und
einem Jalousienhauptstück 12 bzw.
einer Bahn mit einer Zugschnur 13, die an der Unterseite
der Kopfschiene 11 befestigt ist, wobei die Zugschnur 13 gezogen
wird, um den Zusammenleg- oder Ausziehvorgang des Jalousienhauptstücks 12 hierdurch
zu betätigen.
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Bei
der oben beschriebenen herkömmlichen Fensterjalousie 10 gibt
einige Nachteile. Vor allem kann bei der einförmig aus einem einzigen Jalousienbahnenstück 12,
das an einer einzigen Kopfschiene 11 angebracht ist, hergestellten
Fensterjalousie 10 nicht alternativ zu neuen verschiedener
Stile und Muster gemäß den Erfordernissen
eines Benutzers geändert
werden, was das Aussehen und die Verwendung der herkömmlichen
Fensterjalousie 10 ziemlich langweilig und unflexibel macht.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fensterjalousien-
oder -rolloanordnung zu schaffen, bei der Jalousien- oder Rollohauptstücke bzw.
-bahnen unterschiedlicher Art angebracht und leicht gegen neue ersetzt
werden können,
wobei diese Jalousien- oder Rolloanordnung sehr flexibel und variabel
ist und ein ansprechendes Aussehen hat.
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Diese
Aufgabe ist erfindungsgemäß bei einer
Fensterjalousien- oder
-rolloanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Jalousien- oder Rolloanordnungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Durch
die Erfindung wird somit eine Fensterjalousien- oder -rolloanordnung
mit mehreren Stangen und Hauptstücken
bzw. Bahnen zur Verfügung gestellt,
die eine Anzahl von Halterungsträgern,
Hakenelementen, Kopfschienen und Jalousien- bzw. Rollohauptstücken umfaßt, wobei
die Jalousien- oder Rollohauptstücke
bzw. die Bahnen unterschiedlicher Typen, die jeweils an einem Verbindungsabschnitt der
Kopfschiene befestigt sind, frei an Hängestangen der Halterungsträger bewegt
und alternativ angeordnet werden können sowie leicht gegen neue
gemäß den Erfordernissen
eines Benutzers ersetzt werden können,
womit eine flexible und interessante Veränderbarkeit sowie eine flexiblere
und ansprechendere Anwendung der erfindungsgemäßen Jalousien- und Rolloanordnung
zur Verfügung
gestellt wird.
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Gemäß der Erfindung
wird auch eine Fensterjalousien- oder -rolloanordnung mit mehreren Stangen
und Hauptstücken
bzw. Bahnen zur Verfügung
gestellt, bei denen über
die Hakenelemente, die jeweils einen Einsetzblock zur Aufnahme in
einer Einsetzrille oder -aufnahme der Kopfschiene und zur festen
Anbringung daran mittels eines Befestigungselements aufweisen, die
Kopfschienen an den Hängestangen
der Halterungsträger
jeweils stabil am Platz gehalten werden, so daß die Zugschnüre der verschiedenen
Jalousien- oder Rollobahnen glatt manipuliert werden können, um
den Zusammenzieh- und Auslaßvorgang
der Jalousien- oder Rollobahnen hierdurch zu kontrollieren, womit
eine zweckmäßigere Anwendung
gemäß der Erfindung
erleichtert ist.
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Somit
ist erfindungsgemäß eine Fensterjalousien-
oder Rolloanordnung mit Mehrfachstangen und -hauptstücken bzw.
-bahnen so ausgestaltet, daß sie
eine Anzahl von Halterungsträgern,
Hakenelementen, Kopfschienen und Jalousien- bzw. Rollobahnen umfaßt, wobei
jeder Halterungsträger
mit einem Befestigungsende mit daran für einen sicheren Eingriff von
Verriegelungsschrauben mit diesen mit Mehrfachbefestigungsdurchgangslöchern ausgestattet
ist, und sich ein Hängearm
geeignet vom Befestigungsende nach vorne erstreckt und mit einer
Anzahl von gleich beabstandet angeordneten Halteelementen versehen
ist, die jeweils von einem Zurückhalteraum
für die örtliche
Festlegung einer zusammenpassenden Hängestange daran umgeben ist.
Beide Seiten des Halteelements sind durch einen Satz von linken/
rechten Bewegungsräumen
abgegrenzt bzw. mit diesem versehen, so daß sie mit dem Hakenelement
zusammenpassen, das einen Hängeabschnitt zum
Anhängen
an der Hängestange
sowie einen Einsetzblock mit eingeschnittenen Aussparungen aufweist,
das am unteren Ende für
einen Eingriff mit einer Einsetzrille oder -ausnehmung vorgesehen
ist, die sich am oberen Abschnitt der Kopfschiene befindet. Die
Kopfschiene weist auch einen Aufnahmeraum mit einem am unteren Abschnitt
angeordneten Stopp flansch sowie einen Verbindungsteil auf, der an einem
vorbestimmten Abschnitt zur Befestigung eines damit verbundenen
Teils einer Jalousien- oder Rollobahn unterschiedlicher Typen vorgesehen
ist. Mittels der oben beschriebenen Anordnung können die Jalousien- oder Rollobahnen
unterschiedlicher Typen frei bewegt und alternativ an den Hängestangen
der Halterungsträger
angeordnet werden sowie leicht gegen neue entsprechend den Bedürfnissen eines
Benutzers ausgetauscht werden, womit eine flexible und interessante
Variation sowie eine flexiblere Verwendung der erfindungsgemäßen Jalousien- oder
Rolloanordnung beim praktischen Gebrauch zur Verfügung gestellt
wird.
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Die
Erfindung wird im folgenden weiter anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
und der Zeichnung beschrieben, wobei diese Darstellung lediglich
zu Veranschaulichungszwecken dient und die Erfindung nicht auf diese
konkreten Ausführungsbeispiele
einschränken
soll. In der Zeichnung zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Fensterjalousienanordnung;
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2 eine
auseinandergezogene perspektivische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Jalousien-
und Rolloanordnung;
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3 eine
auseinandergezogene perspektivische Teilansicht der erfindungsgemäßen Jalousien- und
Rolloanordnung;
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4 eine
auseinandergezogene perspektivische Teilansicht der erfindungsgemäßen Jalousien- und
Rolloanordnung;
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5 eine
auseinandergezogene perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Jalousien- und
Rolloanordnung bei Betätigung;
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6 eine
Teilschnittansicht der montierten erfindungsgemäßen Jalousien- und Rolloanordnung ist;
und
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7 eine
Teilschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer montierten
erfindungsgemäßen Jalousien-
und Rolloanordnung.
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Es
wird im folgenden auf 2 Bezug genommen. Dargestellt
ist eine erfindungsgemäße Fensterjalousien-
und -rolloanordnung mit Mehrfachstangen und -hauptstücken bzw.
-bahnen, umfassend eine Anzahl von Halterungsträgern 20, Hakenelementen 30,
Kopfschienen 40 und Jalousien- und Rollohauptstücken bzw.
Bahnen 50. Jeder Halterungsträger 20, der in T-Form
ausgeführt
ist, ist mit einem Befestigungsende 21 mit einer Anzahl
von Befestigungsdurchgangslöchern 23 versehen,
die dort für
einen Anbringeingriff von Verriegelungsschrauben 23 damit
vorgesehen sind, und von dem Befestigungsende 21 aus erstreckt
sich geeignet ein Hängearm 24,
der mit einer Anzahl von gleich beabstandet angeordneten Halteelementen 26 versehen
ist, die jeweils von einem Rückhalteraum 27 umgeben
sind und mit einer gebogenen Haltefläche für die örtliche Festlegung bzw. Anordnung
einer zusammenpassenden Hängestange 2S daran
ausgestattet sind. Beide Seiten jedes Halteelements 26 sind
mit einen Satz von linken/rechten Bewegungsräumen 28, 29 versehen,
so daß sie
jeweils mit einem hakenversehenen Kopfabschnitt 31 und
einem gebogenen vorstehenden Abschnitt 32 des Hakenelements 30 zusammenpassen.
Die Hängestange 25 besteht
aus einem Rundstangenkörper
geeigneter Länge
und das Hakenelement 30, dessen Querschnittgestalt die
eines Fragezeichens (?) ist, ist mit einem Hakenhängeabschnitt 33 versehen,
der einen Hängeraum 34 umgrenzt,
um mit der Hängestange 25 zur örtlichen Festlegung
zusammenzupassen, wobei ein Einsetzblock 35 am unteren
Ende vorgesehen ist und ein Paar von eingeschnittenen Aussparungen 36 symetrisch
an beiden auf der Seite befindlichen Seiten des Einsetzblocks 35 geschnitten
sind. Am oberen Abschnitt der Kopfschiene 40 ist eine Einsetzausnehmung
bzw. -rille vorgesehen, die durch einen Satz von sich seitlich erstreckenden
Flanschen 42 begrenzt ist, mit denen sich der Einsetzblock 35 des
Hakenelements 30 in Eingriff befindet und an denen dieser
mittels eines Befestigungselements 43 fest verriegelt ist.
Am unteren Abschnitt der Kopfschiene 40 ist ein Aufnahmeraum 44 vorgesehen,
der durch einen sich an einer Seite vertikal erstreckenden Stoppflansch 45 definiert
ist. Die Kopfschiene 40 umfaßt auch einen Verbindungsabschnitt 46,
der an einem vorbestimmten Abschnitt für die Befestigung eines Verbindungsteils 54 (wie
eines Befestigungselements eines Klettstreifens) eines Jalousienkörpers 50 (unterschiedlicher
Typen, beispielsweise einer Zugschnur-Jalousie 51, wie
sie in 2 gezeigt ist, oder eines Perlenschnur-Rollos 52 von 3 etc.) vorgesehen
ist, wobei der Verbindungsabschnitt 46 der Kopfschiene 40 (wie
ein Befestigungselement eines Klettstreifens, wie in 2, 3 gezeigt)
an einer auf der Seite befindlichen Seite vorgesehen werden kann
oder (wie eine Verbindungspositioniervorrichtung) an der Außenseite
beider Enden jeweils für den
Eingriff des Verbindungsabschnitts 54 (als Schaft bezeichnet)
einer unter Federspannung stehenden Jalousie 53, wie in 4 gezeigt,
angebracht werden kann.
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Es
wird auf 5 Bezug genommen. Bei der Montage
werden die Befestigungsenden 21 von mehr als einem Halterungsträger 20 stabil
mittels der Verriegelungsschrauben 23, die durch die Durchgangslöcher 22 zur
sicheren Befestigung durchgeführt
sind, stabil angeordnet bzw. fixiert. Dann wird jeweils eine Anzahl
der Hängestangen
in den Halteräumen 27 untergebracht
und an den zusammenpassenden Halteelementen 26 der Hängearme 24 angeordnet,
und die Verbindungsteile 54 der verschiedenen Jalousienhauptstücke 50,
beispielsweise der Zugschnur-Jalousie 51, der Perlenschnur-Jalousie 52 und
des federbelasteten Rollos 53, werden jeweils angebracht
bzw. vorgesehen, um die Verbindungsteile 46 der Mehrfachkopfschienen 40 zu
befestigen. Eine Anzahl der Hakenelemente 30 wird jeweils
an den Kopfschienen 40 angebracht, wobei der Einsetzblock 35 jedes
Hakenelements 30 an einer geeigneten Position an den Innenraum
der Einsetzausnehmung 41 angepaßt ist und sich die eingeschnittenen Aussparungen 36 präzise in
Eingriff mit den sich in seitlicher Richtung erstreckenden Flanschen 42 jeder Kopfschiene 40 befinden,
bevor das Hakenelement 30 mittels des Befesti gungselements 43 an
einer vorbestimmten Position der Kopfschiene 40 sicher
verriegelt wird. Dann wird jeweils mehr als einer von verschiedenen
Typen der Jalousien- oder Rollohauptstücke bzw. -bahnen 50 wie
die Zugschnur-Jalousie 51, die Perlenschnur-Jalousie 52 und
das federbelastete Rollo 53, die jeweils an den Kopfschienen 40 befestigt
sind, an den Hängestangen 25 angebracht und
von diesen mittels der Hakenelemente 30 nach unten hängengelassen,
deren Hängeräume 34 von beiden
Enden der Hängestangen 25 aus
geführt
werden, um die Hängeteile 33 an
den Hängestangen 25 hierdurch
einzuhaken. Mittels der zusammenpassenden linken/rechten Bewegungsräume 28, 29 des Hängearms 24 kann
das Hakenelement 30 an der Hängestange 25 in Querrichtung
bewegt werden, ohne daß der
hakenversehene Kopfabschnitt 31 und der gebogene vorstehende
Abschnitt 32, die an beiden Seiten vorgesehen sind, durch
das Halteelement 26 behindert sind, wie in 6 gezeigt
ist. Abhängig von
den Erfordernissen eines Benutzers können so unterschiedliche Typen
der Jalousienhauptstücke 50 an
den Hängestangen 25 der
Halterungsträger 20 mittels
der Hakenelemente 30 frei bewegt und alternativ angeordnet
werden, womit eine wandlungsfähige
und interessante Variation zur Verfügung gestellt wird, so daß das ansprechende
Aussehen der Fensterjalousien ingesamt verstärkt wird. Die Jalousienhauptstücke bzw.
-bahnen 50 können
auch leicht und rasch durch neue unterschiedlicher Stile wie gewünscht ersetzt
werden, was eine flexiblere Anwendung der erfindungsgemäßen Jalousienanordnung beim
praktischen Gebrauch erleichtert. Mittels der Hakenelemente 30 mit
den in den Einsetzausnehmungen 41 der Kopfschienen 40 untergebrachten Einsetzblöcken, die
fest mittels der Befestigungselemente 43 verriegelt werden,
werden die Kopfschienen 40 auf den Hängestangen 25 der
Halterungsträger 20 stabil
am Platz gehalten, so daß Zugschnüre A der
verschiedenen Jalousienhauptstücke 50 (wie der
Zugschnur-Jalousie 51, der Perlenschnur-Jalousie 52 und
des federbelasteten Rollos 53) glatt manipuliert werden
können,
um den Zusammenleg- bzw. Aufroll- und Ausziehbetätigungsvorgang der Jalousienbahnen 50 zu
kontrollieren, womit eine geeignetere Anwendung erreicht wird.
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Es
wird im folgenden auf 7 Bezug genommen, die ein weiteres
Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt. Die erfindungsgemäßen Jalousienanordnungen umfassen
auch verschiedene Typen von Jalousien- oder Rollohauptstücken bzw.
-bahnen 50, beispielsweise eine Zugschnur-Jalousie 51,
eine Perlenschnur-Jalousie 52, wobei jedes Hauptstück bzw.
jede Bahn 50 von beiden Seiten durch eine Anschlagplatte 55 und
ein Halterungselement 56 festgeklemmt ist zur Anbringung
am Aufnahmeraum 44 der Kopfschiene 40 und durch
den Anschlagflansch 45 darin zur sicheren örtlichen
Festlegung begrenzt ist.
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Somit
werden bei der erfindungsgemäßen Jalousien-
bzw. Rolloanordnung die Hauptteile bzw. Bahnen unterschiedlicher
Typen jeweils mittels der verbundenen Teile an den Kopfschienen
angebracht, die sicher am Verbindungsteil der Kopfschienen zur örtlichen
Festlegung befestigt sind, und die Hakenelemente, deren Einsetzblöcke jeweils
in den Einsetzausnehmungen der Kopfschiene untergebracht und mittels
Befestigungselementen fest daran verriegelt sind, sind stabil an
den Hängestangen
der Halterungsträger
eingehakt bzw. eingehängt,
was es gestattet, die Jalousienhauptkörper bzw. -bahnen unterschiedlicher
Typen frei zu bewegen und diese alternativ an den Hängestangen
der Halterungsträger
gemäß den Erfordernissen
eines Benutzers anzuordnen, womit für die Fensterjalousien- bzw.
-rollos eine anpassungsfähige
und interessante Variation für
ein schöneres
Aussehen insgesamt geliefert wird. Außerdem können die Jalousien- bzw. Rollobahnen leicht
und rasch durch neue unterschiedlicher Stilarten ersetzt werden,
womit eine flexiblere Anwendung der erfindungsgemäßen Jalousien-
und Rolloanordnung beim praktischen Gebrauch erleichtert ist.