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DE202005006815U1 - Fahrzeugleuchte - Google Patents

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DE202005006815U1
DE202005006815U1 DE200520006815 DE202005006815U DE202005006815U1 DE 202005006815 U1 DE202005006815 U1 DE 202005006815U1 DE 200520006815 DE200520006815 DE 200520006815 DE 202005006815 U DE202005006815 U DE 202005006815U DE 202005006815 U1 DE202005006815 U1 DE 202005006815U1
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light
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reflector
vehicle lamp
lamp according
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DE200520006815
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FER Fahrzeugelektrik GmbH
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FER Fahrzeugelektrik GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q3/00Arrangement of lighting devices for vehicle interiors; Lighting devices specially adapted for vehicle interiors
    • B60Q3/20Arrangement of lighting devices for vehicle interiors; Lighting devices specially adapted for vehicle interiors for lighting specific fittings of passenger or driving compartments; mounted on specific fittings of passenger or driving compartments
    • B60Q3/252Sun visors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources
    • F21V5/02Refractors for light sources of prismatic shape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangements Of Lighting Devices For Vehicle Interiors, Mounting And Supporting Thereof, Circuits Therefore (AREA)

Abstract

Fahrzeugleuchte (5), die in die Sonnenblende (1) eines Fahrzeugs integriert ist, dadurch gekennzeichnet dass die Fahrzeugleuchte (5) folgendes umfasst:
– ein Gehäuse mit einer länglichen Lichtaustrittsöffnung, die durch eine Optik-Folie (13) überdeckt ist, die auf ihrer Außenseite prismatische Strukturen aufweist, die Lichtstrahlen, die deswegen in die Optik-Folie (13) eingekoppelt werden, weil der Winkel, mit dem sie auf die Innenseite der Optik-Folie (13) auftreffen, kleiner als ein durch das Material der Optik-Folie (13) vorgegebener Grenzwinkel ist, so reflektieren, dass sie wieder durch die Innenseite der Optik-Folie (13) austreten,
– einen der Innenseite der Optik-Folie (13) gegenüberliegenden, länglichen Reflektor (15), der mit der Optik-Folie (13) einen länglichen Hohlraum (17) einschließt und auf seiner der Optik-Folie (13) zugewandten Oberfläche neben reflektierenden Oberflächenbereichen auch Licht streuende Strukturen (26) aufweist,
– wenigstens eine in etwa punktförmige Lichtquelle (19), die so an einer der Stirnseiten des länglichen Hohlraums (17) angeordnet ist, dass sich...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugleuchte der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art.
  • Für die Beleuchtung des Fahrgast-Innenraums von Fahrzeugen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, werden häufig Leuchten benötigt, die sich durch eine geringe Einbautiefe auszeichnen und eine lang gestreckte Lichtdurchtrittsöffnung aufweisen, deren Gestalt deutlich von der Kreisform abweicht, die angesichts der radialsymmetrischen Abstrahlcharakteristiken der gebräuchlichen Lichtquellen eigentlich ideal wäre. Außerdem sollen derartige Leuchten eine möglichst geringe Anzahl von Lichtquellen, vorzugsweise nur eine einzige Lichtquelle besitzen, mit deren Hilfe die Lichtdurchtrittsöffnung mit einer vorgebbaren Helligkeitsverteilung so auszuleuchten ist, dass sich eine weitgehend blendfreie Beleuchtung des betreffenden Bereichs des Fahrgast-Innenraums ergibt. Weiterhin ist ein möglichst wenig Einzelteile umfassender, einfacher Aufbau wünschenswert, der eine kostengünstige Herstellbarkeit und hohe eine Funktionszuverlässigkeit gewährleistet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese einander teilweise entgegenwirkenden Forderungen zu erfüllen, d.h. eine Fahrzeugleuchte zu schaffen, bei der das Licht vorzugsweise nur einer einzigen punktförmigen Lichtquelle so über eine lang gestreckte Lichtaustrittsöffnung verteilt wird, dass deren Ausleuchtung zumindest in Längsrichtung in etwa homogen ist, und dabei gleichzeitig eine möglichst geringe Einbautiefe und einen einfachen Aufbau der Leuchte zu erzielen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die im Anspruch 1 niedergelegten Merkmale vor.
  • Bei der erfindungsgemäßen Leuchte verläuft der Zentralstrahl des von der punktförmigen Lichtquelle abgegebenen Lichtbündels nicht mehr senkrecht, sondern parallel zur Ebene der Lichtdurchtrittsöffnung und in deren Längsrichtung, so dass über diese Richtung hinweg an jeder Stelle Lichtanteile zur Verfügung stehen, die quer zur ursprünglichen Ausbreitungsrichtung umgelenkt und durch eine die Lichtdurchtrittsöffnung verschließende Lichtdurchtrittsscheibe nach außen abgegeben werden können. Die hinter der Lichtdurchtrittsscheibe angeordnete, auf ihrer Außenseite gleichmäßig verteilte, prismatische Strukturen aufweisende Optik-Folie und der ihr gegenüberliegende Reflektor, dessen der Optik-Folie zuge wandte Oberfläche nicht nur spiegelnde Oberflächenbereiche besitzt sondern auch Licht streuende aufweist, definieren einen lang gestreckten Hohlraum, in dessen Längsrichtung sich das von einem Stirnende her eingespeiste, divergente Lichtbündel einer punkförmigen Lichtquelle ausbreitet.
  • Wegen der Divergenz des Lichtbündels treffen die verschiedenen Strahlen mit unterschiedlichen Winkeln sowohl auf die Innenseite der Optik-Folie als auch auf die reflektierenden Oberflächenbereiche und die das Licht streuenden Strukturen des Reflektors.
  • Lichtstrahlen, die mit einem Winkel auf die Innenfläche der Optik-Folie treffen, der kleiner ist als ein durch das Material der Optik-Folie vorgegebener Grenzwinkel, werden in die Optik-Folie eingekoppelt und durch deren prismatische Strukturen in den lang gestreckten Leuchten-Innenhohlraum hinein zum gegenüberliegenden Reflektor hin reflektiert. Je nachdem, ob sie dort auf spiegelnde Oberflächenbereiche oder Licht streuende Strukturen treffen, werden sie entweder so reflektiert, dass sie sich weiter im Inneren des lang gestreckten Hohlraums ausbreiten, oder so gestreut, dass sie unter Winkeln auf die Innenseite der Optik-Folie treffen, die größer sind als der erwähnte Grenzwinkel und es ihnen somit ermöglichen, durch die Optik-Folie und die Lichtdurchtrittsscheibe hindurch nach außen zu gelangen.
  • Da sich die ausgekoppelten Lichtanteile nicht mehr weiter in Längsrichtung der Fahrzeugleuchte ausbreiten, nimmt die zur Verfügung stehende Lichtintensität mit zunehmendem Abstand von der Lichtquelle ab. Dies kann jedoch in einer weiter unten noch genauer erläuterten Weise kompensiert werden.
  • Lichtstrahlen, die von vornherein mit einem Winkel auf die Innenseite der Optik-Folie auftreffen, der größer als der oben erwähnte Grenzwinkel ist, treten direkt durch die Optik-Folie und die sie überdeckende Lichtdurchtrittsscheibe nach außen.
  • Die Lichtstrahlen des kegelförmigen, von der punktförmigen Lichtquelle abgegebenen Lichtbündels, die zu dem der Optik-Folie gegenüberliegenden Reflektor gelangen, können dort entweder auf spiegelnde Oberflächenbereiche oder auf Licht streuende Strukturen treffen. Die spiegelnden Oberflächenbereiche sorgen im wesentlichen für eine Weiterleitung des Lichtes in Längsrichtung der Leuchte, während die Licht streuenden Strukturen das Licht im wesentlichen zur Optik-Folie hin umlenken, auf die es im allgemeinen mit einem Winkel auftrifft, der größer ist als der erwähnte Grenzwinkel, so dass dieses Licht durch die Optik-Folie und die Lichtdurchtrittsscheibe hindurch nach außen gelangt.
  • Die Intensitätsverteilung des letztendlich durch die Lichtdurchtrittsscheibe austretenden Lichtes kann durch verschiedene Maßnahmen gesteuert werden. So kann beispielsweise dann, wenn die Licht streuenden Strukturen in genau umgrenzten Flächenbereichen auf der Oberfläche des Reflektors zusammengefasst sind, das Verhältnis der spiegelnden Oberflächenbereiche zu den Licht streuenden Flächenbereichen mit zunehmendem Abstand von der punktförmigen Lichtquelle variiert werden. Handelt es sich dagegen bei den Licht streuenden Strukturen um einzelne prismatische Elemente, die vorzugsweise über die Oberfläche des Reflektors vorstehen und über diese verstreut angeordnet sind, so lassen sich die Flächendichte und/oder die Höhe dieser Strukturen in Abhängigkeit von der Entfernung von der Lichtquelle variieren.
  • Die nahe dem Zentralstrahl liegenden Lichtstrahlen des von der punktförmigen Lichtquelle abgegebenen Lichtbündels durchlaufen den zwischen dem Reflektor und der Optikfolie eingeschlossenen Hohlraum ohne auf eines dieser beiden Begrenzungselemente zu treffen.
  • Um auch diese Lichtanteile zu nutzen, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform auf der der Lichtquelle gegenüberliegenden Stirnseite dieses Hohlraumes ein weiterer Reflektor angeordnet, der wie eine virtuelle, schwächere Lichtquelle wirkt und das auf ihn auftreffende Licht in den Hohlraum hinein zurückwirft. Dabei bleibt die Divergenz des reflektierten Teil-Lichtbündels erhalten, so dass erneut Anteile sowohl auf die Innenseite der Optik-Folie als auch die Oberfläche des ihr gegenüberliegenden Reflektors treffen und dort in der gleichen Weise weitergeleitet werden, wie dies für die unmittelbar von der Lichtquelle ausgehenden Lichtstrahlen erläutert wurde.
  • Da, wie bereits erwähnt, der der Lichtquelle gegenüberliegende Reflektor wie eine virtuelle Lichtquelle wirkt, ist es zweckmäßig, das Verhältnis der von Licht streuenden Strukturen bedeckten Flächenbereiche des der Optik-Folie gegenüberliegenden Reflektors zu seinen spiegelnden Oberflächenbereichen bzw. die Flächendichte verstreut angeordneter, Licht streuender Strukturen mit zunehmendem Abstand von der eigentlichen Lichtquelle nicht bis zum gegenüberliegenden Ende des Leuchten-Innenhohlraums, sondern nur über zwei Drittel oder drei Viertel dieses Abstandes hinweg anwachsen und danach wieder abnehmen zu lassen, da in diesem von der eigentlichen Lichtquelle am weitesten entfernten Bereich zusätzliches Licht von der virtuellen Lichtquelle zur Verfügung steht.
  • Der Durchmesser des zwischen der Optik-Folie und dem ersten Reflektor eingeschlossenen Hohlraumes quer zur Hauptausbreitungsrichtung des Lichtes kann sehr klein gehalten werden, so dass eine erfindungsgemäße Leuchte eine sehr geringe Bautiefe aufweist. Durch die bereits erwähnte Variation der Häufigkeit der Licht streuenden Strukturen auf der verspiegelten Oberfläche des Reflektors kann die Intensitätsverteilung des aus der Lichtdurchtrittsscheibe austretenden Lichts innerhalb weiter Grenzen variiert werden. Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Maßnahmen kann auch die Lichtdurchtrittsscheibe selbst optisch aktive Strukturen aufweisen, die die Intensitätsverteilung des auf sie von innen her auftreffenden Lichts nach außen hin weiter verändern.
  • Durch die oben beschriebenen Maßnahmen wird somit eine Fahrzeugleuchte geschaffen, deren im Vergleich zu ihrer Länge eine geringe Breite aufweisende Lichtdurchtrittsscheibe sehr gleichmäßig und blendfrei ausgeleuchtet wird. Alternativ hierzu ist es möglich, die Lichtdurchtrittsscheibe zwar in Längsrichtung gleichmäßig, quer zu dieser Längsrichtung aber so auszuleuchten, dass im Bereich der zentralen Längsachse ein deutliches Helligkeitsmaximum vorhanden ist und somit das Vorhandensein einer hinter der Lichtdurchtrittsscheibe angeordneten, stabförmigen Leuchte simuliert wird.
  • Diese und weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Fahrzeugleuchte sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
  • 1 eine Sonnenblende, wie sie im Inneren eines Kraftfahrzeuges Verwendung findet, mit einem Schminkspiegel und zwei erfindungsgemäßen Fahrzeugleuchten,
  • 2 einen Schnitt durch die Sonnenblende aus 1 längs der Line II-II, und
  • 3 in vergrößertem Maßstab und stark schematisiert einen Schnitt durch die Leuchte aus 2 längs der Linie III-III.
  • In 1 ist eine Draufsicht auf eine Sonnenblende 1 wiedergegeben, wie sie insbesondere im Inneren eines Personenkraftwagens auf der Beifahrerseite Verwendung findet. In die im heruntergeklappten Zustand auf den Beifahrer zuweisende Fläche der Sonnenblende 1 ist ein Schminkspiegel 3 integriert, dessen Längskanten sich in etwa horizontal erstrecken und neben dessen beiden Vertikalkanten jeweils eine Fahrzeugleuchte 5, 5 gemäß der Erfindung angeordnet ist.
  • Dabei können die beiden Fahrzeugleuchten 5, 5 und der Schminkspiegel 3 in einem gemeinsamen Hauptgehäuse 7 untergebracht sein, das diese drei Elemente zu einer Baueinheit zusammenfasst, die als solche in eine entsprechende Ausnehmung in der Sonnenblende 1 eingesetzt werden kann. Vom Hauptgehäuse 7 ausgehend erstreckt sich durch einen (nicht dargestellten) Durchgang in der Sonnenblende 1 eine Verbindungsleitung 9, die einen Anschluss zum Bordnetz des betreffenden Fahrzeuges herstellt. In die dem Benutzer zugewandte Vorderseite kann ein Betätigungsschalter zum Ein- und Ausschalten der Fahrzeugleuchten 5, 5 integriert sein. Es ist aber auch möglich, die Fahrzeugleuchten 5, 5 automatisch dann einzuschalten, wenn die Sonnenblende 1 aus ihrer nach oben weg geklappten Ruhelage um einen vorgegebenen Winkel in eine Arbeitsstellung verschwenkt wird, in der sie sich vor dem Benutzer in etwa in der in 1 gezeigten Stellung befindet.
  • Das Innere einer jeden der beiden Fahrzeugleuchten 5, 5 besitzt die Form eines länglichen Hohlraumes, der sich in der in 1 gezeigten Stellung von oben nach unten, in 2 senkrecht zur Zeichenebene und in 3 von links nach rechts erstreckt.
  • Die beiden länglichen Hohlräume der Leuchten 5, 5 werden durch eine in 1 dem Betrachter zugewandten und in den 3 und 4 oben liegende Lichtdurchtrittsscheibe 11 verschlossen, wobei diese beiden Lichtdurchtrittsscheiben 11 in etwa in der gleichen Ebene wie der Schminkspiegel 3 liegen.
  • Unmittelbar unter bzw. hinter jeder der Lichtdurchtrittsscheiben 11 befindet sich eine Optik-Folie 13, die auf ihrer an der Innenseite der ebenen Lichtdurchtrittsscheibe 11 anliegenden Außenseite (nicht dargestellte) prismatische Strukturen aufweist. Anders als dargestellt, können sowohl die Lichtdurchtrittsscheibe 11 als auch die Optik-Folie 13 leicht gewölbt ausgebildet und/oder mit einem geringen Abstand zueinander angeordnet sein.
  • Unter bzw. hinter der Optik-Folie 13 erstreckt sich durch das Gehäuse einer jeden der Leuchten 5 in deren Längsrichtung ein rinnenförmiger Reflektor 15, der mit seiner konkaven Seite der Optik-Folie 13 zugewandt ist. Dabei ist die Tiefe der auf ihrer Innenseite verspiegelten, den Reflektor 15 bildenden Rinne so gewählt, dass sie mit ihren beiden Längskanten bis nahe unter die Optik-Folie 13 reicht, d.h. also nicht nur den Boden, sondern auch die Längswände des zwischen der Optik-Folie 13 und dem Reflektor 15 eingeschlossenen, länglichen Hohlraumes 17 bildet.
  • Auf der in 2 hinter der Zeichenebene und in 3 links liegenden Stirnseite des länglichen Hohlraumes 17 ist eine punktförmige Lichtquelle 19, die vorzugsweise von einer Leuchtdiode (LED) gebildet wird, so angeordnet, dass sich der Zentralstrahl 21 des von ihr symmetrisch abgestrahlten Lichtbündels parallel zur Längsachse des länglichen Hohlraumes 17 erstreckt.
  • Auf der der Lichtquelle 19 gegenüberliegenden Stirnseite des länglichen Hohlraumes 17 ist ein weiterer Reflektor 23 angeordnet, der das auf ihn auftreffende Licht in Richtung der Lichtquelle 19 in den Hohlraum 17 hinein zurückwirft.
  • Bei dieser Anordnung werden alle Lichtstrahlen, die auf die Innenseite der Optik-Folie 13 mit einem Winkel auftreffen, der kleiner als ein durch das Material der Optik-Folie vorgegebener Grenzwinkel ist, in die Optik-Folie 13 eingekoppelt und durch die auf ihrer Außenseite befindlichen prismatischen Strukturen in das Innere der lang gestreckten Hohlraums 17 so zurückgeworfen, dass sie zum größten Teil zum Reflektor 15 gelangen. Die mit einem größeren Winkel auf die Innenseite der Optik-Folie 13 auftreffenden Lichtstrahlen treten dagegen direkt durch sie hindurch zur Lichtdurchtrittsscheibe 11 und durch diese nach außen aus.
  • Wie man insbesondere der 3 entnehmen kann, ist die Innenseite des rinnenförmigen Reflektors 15 zwar durchgehend verspiegelt, doch sind auf dieser verspiegelten Oberfläche Licht streuende Strukturen 26 vorgesehen, die hier von aus einer Diffusionsfolie geschnittenen Streifen gebildet werden, deren Längsrichtung sich quer zum Zentralstrahl 21 und damit quer zur Längsrichtung des länglichen Hohlraumes 17 erstreckt.
  • Sowohl direkt von der Lichtquelle 19 oder dem weiteren Reflektor 23 kommende als auch von den prismatischen Strukturen der Optik-Folie 13 zurückgeworfene Lichtstrahlen, die auf diese Licht streuenden Strukturen 26 auftreffen, werden zur Optik-Folie 13 hin gestreut. Der größte Teil dieses Lichtes trifft auf die Optik-Folie 13 unter einem Winkel auf, der größer als der oben erwähnte Grenzwinkel ist, so dass er durch die Optik-Folie 13 und die Lichtdurchtrittsscheibe 11 hindurch nach außen gelangt, wie dies durch die Pfeile F angedeutet ist. Demgegenüber werden Lichtanteile, die auf die nicht von Licht streuenden Strukturen bedeckten Oberflächenbereiche des Reflektors 15 treffen, weiterhin im Inneren des Leuchtenhohlraums so lange weitergeleitet, bis sie schließlich (unter Umständen nach einer Vielzahl von Reflexionen) unter einem ein Hindurchtreten durch die Optik-Folie ermöglichenden Winkel auf deren Innenseite auftreffen.
  • Das Verhältnis der von den Diffusionsfolien-Streifen gebildeten, Licht streuenden Strukturen 26 zu den zwischen diesen Streifen freibleibenden Oberflächenbereichen des Reflektors 15 kann zur Erzielung einer gewünschten Helligkeitsverteilung variiert werden. Diese Variation erfolgt bei dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch, dass zwar in Längsrichtung des Hohlraumes 17 die Abstände zwischen den einzelnen Streifen in etwa gleich bleiben, die Breite der Streifen aber mit größer werdendem Abstand von der Lichtquelle 19 zunimmt. Alternativ hierzu könnte auch die Breite der Streifen gleich bleiben, während ihre gegenseitigen Abstände mit größer werdender Entfernung von der Lichtquelle 19 abnehmen. Durch jede dieser Maßnahmen kann beispielsweise die Gleichförmigkeit der Ausleuchtung der Lichtdurchtrittsscheibe 11 verbessert werden.
  • Ist, wie in 3 dargestellt, auf der der Lichtquelle 19 gegenüberliegenden Stirnseite des Hohlraumes 17 ein Reflektor 23 vorgesehen, so wirkt dieser als virtuelle, wenn auch deutlich schwächere Lichtquelle, deren Helligkeit mit zunehmendem Abstand vom Reflektor 23 ebenfalls abnimmt. In unmittelbarer Nähe des Reflektors 23 wird also eine größere Lichtintensität in die Optik-Folie 13 eingekoppelt bzw. auf die Licht streuenden Strukturen 26 des Reflektors 15 geworfen. Um einen Ausgleich für diese „zusätzliche" Lichtquelle zu schaffen, kann das Verhältnis der von den Diffusionsfolien-Streifen gebildeten, Licht streuenden Strukturen 26 zu den zwischen diesen Streifen freibleibenden Oberflächenbereichen des Reflektors 15 so variiert werden, dass es zunächst zum Reflektor 23 hin zunimmt, um dann nach Durchlaufen eines Maximums wieder abzunehmen. Wegen der unterschiedlichen Helligkeit der tatsächlichen Lichtquelle 19 und der virtuellen Lichtquelle des Spiegels 23 liegt dieses Maximum nicht in der Mitte des länglichen Hohlraumes 17 sondern näher beim Reflektor 23.
  • Es sind aber auch Anwendungsfälle denkbar, in denen eine gleichförmige Ausleuchtung der Lichtdurchtrittsscheibe 11 nur in Längsrichtung nicht aber in Querrichtung hierzu angestrebt wird, so dass das Vorhandensein einer sich in Längsrichtung des Hohlraumes 17 erstreckenden, dünnen, stabförmigen Leuchte simuliert wird. In diesen Fällen wird man die Licht streuenden Strukturen 26 beispielsweise nicht als gleich bleibend breite Streifen ausbilden, sondern ihre jeweilige Breite zu den Rändern des Reflektors 15 hin so verändern, dass die Helligkeit des durch die Lichtdurchtrittsscheibe 11 hindurch tretenden Lichtes in 2 links und rechts von der durch den Zentralstrahl 21 gegebenen Achse deutlich geringer als im Bereich dieses Zentralstrahls ist. Zu diesem Zweck ist es auch möglich, die den Reflektor 15 bildende Rinne flacher auszugestalten, so dass ihre Längsränder einen größeren Abstand von der Lichtdurchtrittsscheibe 11 besitzen, oder den Reflektor 15 als flache Platte auszubilden, die sich in etwa parallel zur Optik-Folie 13 in Längsrichtung des Hohlraumes 17 erstreckt.
  • Im Prinzip kann anstelle des Reflektors 23 auf der der Lichtquelle 19 gegenüberliegenden Seite eine weitere Lichtquelle angeordnet werden. Vorzugsweise ist für jede der erfindungsgemäßen Leuchten 5 aber nur eine einzige Lichtquelle 19 vorgesehen, wie dies in 3 dargestellt ist.
  • Anders als in 1 gezeigt, ist es auch möglich, nur eine einzige erfindungsgemäße Fahrzeugleuchte in der Sonnenblende 1 neben einem Schminkspiegel 3 vorzusehen. In diesem Fall wird sich die Längsrichtung der Fahrzeugleuchte dann vorzugsweise parallel zu einer der Längskanten des Schminkspiegels erstrecken.
  • Neben der Verwendung in einer Sonnenblende kann die erfindungsgemäße Fahrzeugleuchte auch an beliebigen anderen Stellen im Inneren eines Fahrzeuges immer dann eingesetzt werden, wenn eine geringe Einbautiefe erwünscht ist und die Lichtdurchtrittsöffnung eine Länge besitzt, die ein mehrfaches ihrer Breite beträgt.
  • Statt von Streifen oder runden oder quadratischen Flecken, die aus einer Diffusionsfolie geschnitten sind, können die Licht streuenden Strukturen auch um unmittelbar auf der Reflektoroberfläche selbst ausgebildet sein. Es handelt sich dabei vorzugsweise um prismatische Strukturen, die über die Oberfläche des Reflektors 15 vorstehen und deren Oberflächen jeweils ebenfalls verspiegelt oder aber auch aufgeraut sein können. Diese prismatischen Strukturen können in genau umgrenzten Flächenbereichen (wie den oben beschriebenen Streifen oder Flecken) oder aber auch (mit vorzugsweise variabler Dichte und/oder Höhe) über die Reflektoroberfläche verteilt bzw. verstreut angeordnet sein Auf der vom Hohlraum 17 abgewandten Seite der Lichtquelle 19 kann sich ein zusätzlicher Reflektor (nicht dargestellt) befinden, der auf ihn auftreffendes Licht in den Hohlraum hinein reflektiert und so für eine noch bessere Lichtausbeute sorgt.

Claims (16)

  1. Fahrzeugleuchte (5), die in die Sonnenblende (1) eines Fahrzeugs integriert ist, dadurch gekennzeichnet dass die Fahrzeugleuchte (5) folgendes umfasst: – ein Gehäuse mit einer länglichen Lichtaustrittsöffnung, die durch eine Optik-Folie (13) überdeckt ist, die auf ihrer Außenseite prismatische Strukturen aufweist, die Lichtstrahlen, die deswegen in die Optik-Folie (13) eingekoppelt werden, weil der Winkel, mit dem sie auf die Innenseite der Optik-Folie (13) auftreffen, kleiner als ein durch das Material der Optik-Folie (13) vorgegebener Grenzwinkel ist, so reflektieren, dass sie wieder durch die Innenseite der Optik-Folie (13) austreten, – einen der Innenseite der Optik-Folie (13) gegenüberliegenden, länglichen Reflektor (15), der mit der Optik-Folie (13) einen länglichen Hohlraum (17) einschließt und auf seiner der Optik-Folie (13) zugewandten Oberfläche neben reflektierenden Oberflächenbereichen auch Licht streuende Strukturen (26) aufweist, – wenigstens eine in etwa punktförmige Lichtquelle (19), die so an einer der Stirnseiten des länglichen Hohlraums (17) angeordnet ist, dass sich der Zentralstrahl (21) des von ihr abgegebenen Lichtbündels durch den länglichen Hohlraum (17) in etwa parallel zu dessen Längsrichtung hindurch erstreckt.
  2. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in etwa punktförmige Lichtquelle (19) eine Leuchtdiode ist.
  3. Fahrzeugleuchte nach Anspruche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (19) so angeordnet ist, dass ein Großteil des von ihr ausgehenden und auf die Optik-Folie (13) treffenden Lichts auf die Optik-Folie (13) unter einem Winkel auftrifft, der kleiner oder gleich dem Grenzwinkel ist.
  4. Fahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der der Optik-Folie (13) gegenüberliegende Reflektor (15) rinnenförmig ausgebildet und mit seiner konkaven, reflektierenden Seite der Optik-Folie (13) zugewandt ist.
  5. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Reflektor (15) gebildete Rinne so tief ist, dass sie mit ihren beiden Längskanten bis an die Optik-Folie (13) heranreicht.
  6. Fahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Lichtquelle (19) gegenüberliegenden Stirnseite des länglichen Hohlraums (17) ein weiterer Reflektor (23) so angeordnet ist, dass er das auf ihn auftreffende Licht in Richtung der Lichtquelle (19) in den länglichen Hohlraum (17) hinein reflektiert.
  7. Fahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der reflektierenden Oberflächenbereiche zu den Licht streuende Strukturen (26) aufweisenden Oberflächenbereichen des der Optik-Folie (13) gegenüberliegenden Reflektors (15) in Abhängigkeit vom Abstand von der Lichtquelle (19) zur Erzielung einer gewünschten Helligkeitsverteilung des durch die Lichtaustrittsöffnung abgegebenen Lichts variiert.
  8. Fahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Licht streuenden Strukturen (26) in genau umgrenzten Flächenbereichen auf der Oberfläche des der Optik-Folie (13) gegenüberliegenden Reflektors vorgesehen sind.
  9. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die genau umgrenzten Flächenbereiche als Streifen ausgebildet sind, die mit ihrer Längserstreckung in etwa senkrecht zum Zentralstrahl (21) des von der Lichtquelle (19) abgegebenen Lichtbündels zueinander in Abständen angeordnet sind.
  10. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite und/oder die gegenseitigen Abstände der Licht streuenden Streifen in Abhängigkeit vom Abstand von der Lichtquelle (19) variieren.
  11. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die genau umgrenzten Flächenbereiche als Kreisflächen oder Quadrate ausgebildet sind.
  12. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Licht streuenden Strukturen (26) des der Optik-Folie (13) gegenüberliegenden Reflektors (15) von Diffusionsfolien-Elementen gebildet werden, die auf der spiegelnden Oberfläche des Reflektors (15) angeordnet sind.
  13. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Licht streuenden Strukturen (26) des der Optik-Folie (13) gegenüberliegenden Reflektors (15) direkt aus der ansonsten reflektierenden Oberfläche des Reflektors (15) herausgearbeitet sind.
  14. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Licht streuenden Strukturen (26) des der Optik-Folie (13) gegenüberliegenden Reflektors (15) aus der ansonsten reflektierenden Oberfläche des Reflektors (15) herausgearbeitete, prismenartig vorstehende Einzelstrukturen sind.
  15. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der prismenartig vorstehenden Einzelstrukturen in Abhängigkeit von der Entfernung von der Lichtquelle (19) variabel ist.
  16. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächendichte der prismenartig vorstehenden Einzelstrukturen in Abhängigkeit von der Entfernung von der Lichtquelle (19) variabel ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005037320B3 (de) * 2005-08-04 2006-12-14 MENTOR GmbH & Co. Präzisions-Bauteile KG Schminkspiegel für ein Fahrzeug
DE102007057983B4 (de) * 2006-12-05 2010-03-04 GM Global Technology Operations, Inc., Detroit LED-Leuchten für Kraftfahrzeug-Innenbeleuchtung

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