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DE202005004988U1 - Dreidimensionales Magnetpuzzle - Google Patents

Dreidimensionales Magnetpuzzle Download PDF

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DE202005004988U1 DE200520004988 DE202005004988U DE202005004988U1 DE 202005004988 U1 DE202005004988 U1 DE 202005004988U1 DE 200520004988 DE200520004988 DE 200520004988 DE 202005004988 U DE202005004988 U DE 202005004988U DE 202005004988 U1 DE202005004988 U1 DE 202005004988U1
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Abstract

Dreidimensionales Magnetpuzzle, dadurch gekennzeichnet, dass beliebig viele, sich räumlich lückenlos aneinander fügbare geometrische Körper (z.B. 1, 3, 6, 7 oder 8) als Puzzleteile, mit in deren Seitenflächen mittig oder rasterförmig und flächenbündig eingelassenen Magneten, zu einem beliebigen oder vorgegebenen Gebilde zusammensetzbar sind, in dem sich alle benachbarten gleich großen Flächen ausnahmslos durch ihre Magneten 2 gegenseitig anziehen und dieses Gebilde auch wieder trennbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft beliebig viele räumlich nebeneinander anordbare geometrische Körper als Puzzleteile mit mittig oder rasterförmig in deren Flächen eingelassenen Magneten, so dass durch Aneinanderfügen dieser Körper ein Gebilde entsteht, in dem sich alle benachbarten gleich großen Flächen ausnahmslos durch ihre Magneten gegenseitig anziehen.
  • Das dreidimensionale Magnetpuzzle ist ein Logikspiel zur Förderung des räumlichen Vorstellungsvermögens für den Einsatz im heimischen, schulischen oder gesellschaftlichen Bereich, beispielsweise zur Durchführung von Einzel- oder Gruppenwettbewerben.
  • Als geometrische Körper für das dreidimensionale Magnetpuzzle kommen alle Formen in Frage, die sich räumlich lückenlos aneinander anfügen lassen. Die interessantesten Körper sind hierbei zweifellos die Platonischen Körper (Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder, Dodekaeder und Isokaeder), von denen sich aber nur die Hexaeder (Würfel) ohne Hinzufügen anderer Zwischenkörper in beliebigen Positionen lückenlos aneinanderreihen lassen.
  • Es lassen sich aber beispielsweise Tetraeder und quadratische Pyramiden, deren Seitenflächen gleichseitige Dreiecke von der Größe der Tetraederseitenfläche sind, lückenlos zusammenfügen, wodurch insgesamt wiederum eine quadratische Pyramide mit gleichseitigen Dreiecken als Seitenflächen entsteht.
  • Ebenso lassen sich Würfel mit abgeschnitten Ecken, an denen so gleichseitige und gleich große Dreiecke entstehen und Oktaeder, deren Seitenflächen mit den Dreiecken an den Würfeln übereinstimmen, zusammenfügen. So entsteht wiederum ein großer Würfel oder ein Quader, an dem die an den Außenflächen entstehenden pyramidenförmigen Vertiefungen noch durch derartige Pyramiden von der Größe eines halben Oktaeders ausgefüllt werden können.
  • Für das Prinzip von dreidimensionalen Magnetpuzzeln kommen auch solche Körper in Frage, die sich säulenförmig aneinanderfügen lassen, z.B. Zylinder mit einem symmetrischen Sechseck oder gleichseitigem Dreieck als Grundfläche oder achteckige Zylinder in Verbindung mit quadratischen Zylindern, d.h. auch diese Körper sind für ein dreidimensionales Magnetpuzzle geeignet. Gleichermaßen ließen sich weitere gleichartige geometrische Körper oder Körperkombinationen aufzählen, die ebenso lückenlos zusammenfügbar sind.
  • Neben einer Vielzahl von bekannten zweidimensionalen magnetischen Puzzles sind auch mehrere dreidimensionale Puzzlespiele bekannt, bei denen verschiedene Puzzleteile, mit oder ohne Magneten, zu einem bestimmtem Gebilde zusammengesetzt werden müssen.
  • In der DE 41 06 826 A1 wird ein Spielgerät mit einem Würfelrahmen beschrieben, bei dem bewegliche Blöcke von Hand oder mit Hilfe eines Zusatzblockes, der einen Magneten trägt, so bewegt und angeordnet werden, dass ein gewünschtes Muster von Zahlen oder ein Bild entsteht. Hierbei sind in den Außenflächen der beweglichen Blöcke keine Magneten eingelassen, die sich gegenseitig anziehen sollen.
  • Der in der DE 200 07 906 U1 bzw. US 6,241,249 B1 beschriebene Puzzle-Block funktioniert zwar mit teilweise eingelassenen Magneten in den Außenflächen der zusammen zu fügenden Würfel, jedoch so, dass stets ein Magnet eine gegenüberliegende Metallfläche anzieht, d.h. sich nicht zwei Magneten gegenüberstehen. Die Polarität des nach außen zeigenden Magneten ist hierbei nicht relevant, für das in dieser Beschreibung darstellte dreidimensionale Magnetpuzzle ist sie dagegen ausschlaggebend für das Prinzip.
  • Die US 6,712,358 B1 bzw. WO 01/03787 A1 beschreiben einen Kubus, bestehend aus acht Würfeln, bei dem zwei benachbarte Würfel an jeweils einer Kante über zwei Magnete miteinander verbunden sind. Diese beiden Magnete übernehmen dabei die Funktion eines Scharniers. Durch Klappen um die so entstehenden Achsen können verschiedene Figuren kreiert werden.
  • In der US 6,439,571 B1 wird ein Puzzle mit würfelförmigen Puzzleteilen dargestellt, deren Seitenflächen jeweils in vier Quadranten eingeteilt sind, von denen zwei diagonal gegenüberliegende erhoben ausgebildet sind und die anderen beiden flach bleiben. In allen vier Quadranten ist jeweils ein Magnet eingelassen, wobei in den erhobenen Quadranten der Pluspol und in den flachen Quadranten der Minuspol nach außen zeigt. Das Zusammenfügen der Würfel zu einem beliebigen Gebilde erfolgt demzufolge zunächst mechanisch über die strukturierten Außenflächen, die Magneten haben keinerlei Auswahlfunktion und dienen nur dem Zusammenhalt des Gebildes.
  • In der Schrift JP 09271585 A wird ein Magnetpuzzle beschrieben, bei dem auf einem metallischen Würfel auf deren sechs Seitenflächen jeweils 16 kleine magnetische Quadrate, von denen bereits immer vier zu einem festen Gebilde miteinander verbunden sind, flächendeckend angeordnet werden müssen.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, durch Aneinanderfügen von geometrischen Körpern mit in deren Seitenflächen bündig eingelassenen Magneten, ein vorgegebenes oder beliebig großes Gebilde zu schaffen, in dem sich alle benachbarten Flächen ausnahmslos durch ihre Magneten aufgrund unterschiedlicher Polarität gegenseitig anziehen.
  • Beispiele für Spielvarianten könnten sein:
    – Ein Spieler allein setzt die Puzzlekörper zu einem bestimmtem Gebilde, beispielsweise auch mit vorgegebener farblicher oder bildlicher Gestaltung der Außenflächen zusammen.
    – Mehrere Spieler erhalten eine gleiche Anzahl von Puzzlekörpern (z.B. 27 Würfel), die zu einem bestimmtem Gebilde zusammengesetzt werden sollen. Gewonnen hat der Spieler, der die Aufgabe zuerst gelöst hat.
    – Es sollen ganz einfach möglichst viele Puzzlekörper zu einem riesigen Gebilde zusammengesetzt werden, z.B. um damit in das „Guinnes-Buch der Rekorde" eingetragen zu werden.
  • Diese, der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabenstellungen, werden durch Ausgestaltung nach den Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
  • Das erfindungsgemäße dreidimensionale Magnetpuzzle zeichnet sich vorteilhaft durch folgende Eigenschaften aus:
    • 1. Die einzelnen Puzzlekörper verfügen über symmetrisch und flächenbündig in den Außenflächen angelassene Magneten, deren Plus- oder Minuspol nach außen zeigt.
    • 2. Die Puzzlekörper können zu beliebigen oder vorgegebenen Gebilden zusammengefügt und wieder voneinander getrennt werden.
    • 3. Die Magneten können unsichtbar oder sichtbar in den Seitenflächen der Puzzlekörper eingelassen sein.
    • 4. Unsichtbar eingelassene Magneten sind beispielsweise mit einer undurchsichtigen, die Außenfläche des Puzzlekörpers bedeckende, Folie überklebt. Hierbei kann die Folie farblich neutral sein, d.h. unabhängig von der Polarität der Magneten stets die gleiche Farbe aufweisen oder es wird für jede Polarität eine andere Farbe gewählt, z.B. Rot für den nach außen wirkenden Pluspol und Blau für den nach außen wirkenden Minuspol.
    • 5. Bei sichtbar eingelassenen Magneten kann deren nach außen zeigende Polarität farblich gekennzeichnet oder optisch nicht erkennbar sein.
    • 6. Weiterhin können für das Puzzlespiel zusätzliche Bedingungen einfließen. Beispielsweise können die Oberflächen der Puzzlekörper so bedruckt werden, dass gleichzeitig auf den Seiten des Gesamtgebildes bestimmte Bilder entstehen sollen. Oder die Oberflächen der Puzzlekörper haben verschiedene Farbgestaltungen, so dass im Gesamtgebilde die Seitenflächen ebenfalls bestimmte Farben aufweisen sollen.
    • 7. Die Puzzlekörper können aus verschiedenen Materialien, z.B. Holz, PVC, Acryl, Glas oder Pur-Schaum hergestellt sein. Bei Verwendung eines durchsichtigen Materials lassen sich die bereits zusammengesetzten Puzzlekörper besser mit den noch zur Verfügung stehenden Teilen vergleichen und ggf. austauschen.
  • Die Erfindung soll nachstehend an drei Ausführungsbeispielen erläutert werden. Hierzu zeigen:
  • 1 das Zusammenwirken von mehreren Puzzlekörpern in Form von Würfeln;
  • 2 einen Ausschnitt aus einem Gebilde, bestehend aus Puzzlekörpern in Form von Würfeln mit gleichförmig abgeschnittenen Ecken und Lücken füllenden Oktaedern oder quadratischen Pyramiden und
  • 3 ein Gebilde in Form einer Gesamtpyramide, bestehend aus quadratischen Pyramiden und Tetraedern als Puzzlekörper.
  • Wie aus 1 bis 3 ersichtlich, können als Puzzlekörper verschiedene geometrische Körper verwendet werden. Als Bedingung gilt lediglich, dass sie sich lückenlos aneinanderfügen lassen müssen und dass die in deren Oberflächen eingelassenen Magneten mittig oder rasterförmig angeordnet sind, so dass die Magneten zweier benachbarter Flächen sich stets gegenüber stehen.
  • Die 1 zeigt anhand von Puzzlekörpern in Form von Würfeln 1 das Prinzip des dreidimensionalen Magnetpuzzles. Die Magneten 2 sind jeweils mittig, d.h. symmetrisch und flächenbündig auf allen sechs Außenflächen angeordnet. Die sich beim Zusammensetzen der Würfel 1 gegenüber stehenden Magneten 2 ziehen sich gegenseitig an oder stoßen sich gegenseitig ab. Die Würfel 1 sind nun so zu einem beliebigen, z.B. möglichst großem Gebilde, oder einem vorgegebenen Körper, beispielsweise wiederum einem Würfel mit bestimmter Anzahl von Puzzlekörpern, zusammenzufügen, dass sich alle benachbarten Magneten ausschließlich gegenseitig anziehen.
  • In der 2 werden als Puzzlekörper Würfel mit gleichförmig abgeschnittenen Ecken 3 verwendet. Diese Körper haben als Außenflächen sechs symmetrische Achtecke 4 und acht gleichseitige Dreiecke 5. Alle vierzehn Außenflächen sind mit Magneten 2 bestückt, so dass sich für dieses Magnetpuzzle eine Vielzahl von Kombinationen für die nach außen zeigenden Plus- oder Minuspole ergibt und es schwieriger wird, ein Gesamtgebilde zusammenzufügen. In die entstehenden Hohlräume zwischen den Würfeln mit gleichförmig abgeschnittenen Ecken 3 passen als weitere Puzzlekörper Oktaeder 6 mit den gleichseitigen Dreiecken 5 als Außenflächen, in denen auch jeweils ein Magnet 2 eingelassen ist. Für die im Gesamtgebilde nach außen zeigenden Vertiefungen sind zum Ausfüllen quadratische Pyramiden 7 mit gleichseitigen Dreiecken 5 als Seitenflächen vorgesehen. Diese Pyramiden 7 können entweder über vier, ausschließlich in den Seitenflächen eingelassenen Magneten 2 verfügen und sind dann nur als Außenkörper einsetzbar oder sie verfügen über fünf, d.h. in allen Außenflächen, eingelassene Magneten, wodurch zwei derartige Pyramiden 7 einen Oktaeder 6 ersetzen können.
  • Werden beim Würfel mit gleichförmig abgeschnittenen Ecken 3 die Ecken möglichst groß gewählt, so wird aus dem Achteck 4 ein Quadrat und der daraus entstandene Körper heißt Cuboktahedron. Die hierfür erforderlichen Ergänzungskörper sind ebenso die Oktaeder 6 und quadratischen Pyramiden 7.
  • In der 3 sind 44 Puzzlekörper in Form von quadratischen Pyramiden 7 und 40 Puzzlekörper in Form von Tetraedern 8 zu einer Gesamtpyramide zusammengesetzt. Sämtliche Außenflächen der Puzzlekörper verfügen wiederum über eingelassene Magneten 2. Die Gesamtpyramide ist dann richtig zusammengesetzt, wenn sich alle benachbarten Flächen ausnahmslos gegenseitig anziehen.
  • 1
    – Würfel
    2
    – Magnet
    3
    – Würfel mit gleichförmig abgeschnittenen Ecken
    4
    – symmetrisches Achteck
    5
    – gleichseitiges Dreieck
    6
    – Oktaeder
    7
    – quadratische Pyramide
    8
    – Tetraeder

Claims (6)

  1. Dreidimensionales Magnetpuzzle, dadurch gekennzeichnet, dass beliebig viele, sich räumlich lückenlos aneinander fügbare geometrische Körper (z.B. 1, 3, 6, 7 oder 8) als Puzzleteile, mit in deren Seitenflächen mittig oder rasterförmig und flächenbündig eingelassenen Magneten, zu einem beliebigen oder vorgegebenen Gebilde zusammensetzbar sind, in dem sich alle benachbarten gleich großen Flächen ausnahmslos durch ihre Magneten 2 gegenseitig anziehen und dieses Gebilde auch wieder trennbar ist.
  2. Dreidimensionales Magnetpuzzle nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die in den Seitenflächen der Puzzlekörper eingelassenen Magneten 2 sichtbar oder unsichtbar sind.
  3. Dreidimensionales Magnetpuzzle nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass bei sichtbar in den Seitenflächen der Puzzlekörper eingelassenen Magneten 2 deren nach außen wirkende Polarität farblich gekennzeichnet ist, z.B. Rot für den Pluspol und Blau für den Minuspol, oder die Polarität nicht optisch erkennbar ist.
  4. Dreidimensionales Magnetpuzzle nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass bei unsichtbar eingelassenen Magneten 2 die zugehörigen Seitenflächen der Puzzlekörper entsprechend der Polarität des darunter liegenden Magneten farblich gekennzeichnet sind oder die Polarität der Fläche nicht erkennbar ist.
  5. Dreidimensionales Magnetpuzzle nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass für das Zusammenfügen der Puzzlekörper zusätzliche Bedingungen realisierbar sind, z.B. das gleichzeitige Entstehen von bestimmten Bildern oder Farbmustern auf den Seitenflächen des zusammengefügten Gesamtgebildes.
  6. Dreidimensionales Magnetpuzzle nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzlekörper aus beliebigen Materialien, wie Holz, PVC, Acryl oder Pur-Schaum, hergestellt und farblich verschieden gestaltet sein können.
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