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DE202005004151U1 - Vorrichtung zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom - Google Patents

Vorrichtung zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom Download PDF

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DE202005004151U1 DE202005004151U DE202005004151U DE202005004151U1 DE 202005004151 U1 DE202005004151 U1 DE 202005004151U1 DE 202005004151 U DE202005004151 U DE 202005004151U DE 202005004151 U DE202005004151 U DE 202005004151U DE 202005004151 U1 DE202005004151 U1 DE 202005004151U1
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
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Abstract

Vorrichtung zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom, dadurch gekennzeichnet, dass diese wenigstens ein Filterelement (4) bestehend aus einem Abstandsgewirk oder einem Abstandsgestrick aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom.
  • Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 195 02 529 A1 bekannt. Diese Vorrichtung wird insbesondere zur Entfernung von Kühlschmiermittelnebeln in Gasströmen eingesetzt. Die Vorrichtung umfasst einen Koaleszierer, in welchem die abzuscheidenden flüssigen Partikel in ihrem Volumen vergrößert werden. Hierzu sind Benetzungs- und Reinigungsdüsen vorgesehen, mit welchen dem Koaleszierer eine Flüssigkeit zugeführt wird, welche mit den abzuscheidenden Partikeln übereinstimmt. In einem an den Koaleszierer folgenden Tropfenabscheider erfolgt dann die Abscheidung der im Volumen vergrößerten Partikel.
  • Tropfenabscheider dieser Art sind typischerweise als Demister ausgebildet. Diese Demister weisen Einsätze aus Metall oder Kunststoff auf, in welchen die flüssigen Partikel abgeschieden werden.
  • Nachteilig bei derartigen Tropfenabscheidern ist, dass der Abscheidegrad der verwendeten Demister begrenzt ist. Insbesondere bereitet die Abscheidung sehr kleiner Flüssigkeitstropfen Schwierigkeiten. Zusatzeinheiten wie der genannte Koaleszierer führen zwar zu einer Erhöhung des Abscheidegrades, bedingen gleichzeitig jedoch einen unerwünscht hohen konstruktiven Aufwand.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, mittels derer eine kostengünstige und gleichzeitig effiziente Abscheidung von flüssigen Partikeln ermöglicht wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom und weist wenigstens ein Filterelement, bestehend aus einem Abstandsgestrick, auf.
  • Durch den Einsatz der textilen Abstandsgewirke oder Abstandsgestricke als Filterelemente kann ohne separate Zusatzeinheiten ein hoher Abscheidegrad bei der Abscheidung von flüssigen Partikeln erzielt werden. Dabei ist zudem vorteilhaft, dass die Abstandsgewirke und Abstandsgestricke zur Ausbildung sehr kostengünstig herstellbar sind.
  • Durch geeignete Herstellungsverfahren zur Herstellung der Abstandsgewirke und Abstandsgestricke, insbesondere den Einsatz geeigneter Kettwirkprozesse, können diese eine sehr dichte, engmaschige Struktur aufweisen, wodurch die Abscheidewirkung gegenüber herkömmlichen Filterelementen wie Demistern erheblich verbessert ist.
  • Die Abstandsgewirke und Abstandsgestricke weisen eine dreidimensionale Struktur auf. Diese Struktur weist generell zwei beabstandete dichtmaschige textile Flächensegmente auf, die durch eine grobmaschige Zwischenschicht verbunden sind.
  • Während wenigstens eines der Flächensegmente dieser Struktur eine Filterschicht bildet, an der die flüssigen Partikel abgeschieden werden, kann die Zwischenschicht als Drainageschicht genutzt werden, in welcher vorzugsweise allein bedingt durch die Schwerkraft die gesammelten flüssigen Partikel abfließen können. Dadurch kann ohne weitere Hilfsmittel ein Voll-Laufen des Filterelements während des Abscheideprozesses vermieden werden. Zur Ausnutzung des Drainageeffekts braucht das Filterelement mit dem Abstandsgewirk oder Abstandsgestrick lediglich im Wesentlichen in vertikaler Richtung ausgerichtet werden, so dass infolge der Schwerkraft die flüssigen Partikel über die Zwischenschicht effizient aus dem Filterelement ausgeführt werden.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die textilen Strukturen der Abstandsgewirke und der Abstandsgestricke leicht verformt werden können. Zur Ausbildung der Filterelemente können diese somit einfach an die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten angepasst werden. Weiterhin ist vorteilhaft, dass durch deren Verformbarkeit auch dichtgepackte Filterstrukturen unterschiedlicher Geometrien mit den Abstandsgewirken und Abstandsgestricken hergestellt werden können.
  • Alternativ oder zusätzlich sind auch Mehrfachanordnungen von Filterelementen möglich, wobei diese in Strömungsrichtung des Gasstroms hintereinander angeordnet sein können, wodurch eine mehrstufige Filterung des Gasstroms ermöglicht wird. Zweckmäßigerweise weist hierbei das erste Filterelement die größten Porengrößen auf, worauf die nachfolgenden Filterelemente immer kleinere Porengrößen aufweisen. Dadurch werden bei der mehrstufigen Filterung immer feinere flüssige Partikel aus dem Gasstrom abgeschieden, wodurch ein sehr hoher Abscheidegrad erzielt werden kann. Die Porengrößen der Filterelemente können dabei durch die Maschenweiten der Abstandsgewirke beziehungsweise Abstandsgestricke einfach und exakt vorgegeben werden.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind in die Abstandsgewirke oder Abstandsgestricke leitfähige Fäden eingearbeitet, welche bevorzugt leitfähige Gitterstrukturen bilden. Mit diesen Gitterstrukturen kann der Abscheidegrad bei der Abscheidung von flüssigen Partikeln erheblich verbessert werden.
  • Für den Fall, dass in dem abzureinigenden Gasstrom elektrisch geladene flüssige Partikel enthalten sind, kann der Abscheidegrad eines Filterelements auf einfache Weise dadurch erhöht werden, dass an die elektrisch leitfähige Gitter struktur im Abstandsgewirk oder Abstandsgestrick eine Spannung angelegt wird, wodurch ein elektrisches Feld erzeugt wird, welches zu einer erhöhten Abscheidung der geladenen Partikel führt.
  • Für den Fall, dass in dem abzureinigenden Gasstrom ungeladene Partikel enthalten sind, können diese in einer Ionisationseinheit, die dem Filterelement vorgeordnet ist ionisiert werden. Die so geladenen Partikel können dann wiederum durch Anlagen einer Spannung an die leitfähige Gitterstruktur des Abstandsgewirks oder Abstandsgestricks effizient abgeschieden werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann zur Abscheidung verschiedenartiger flüssiger Partikel eingesetzt werden. Besonders vorteilhaft wird die Vorrichtung zur Abscheidung von Ölnebeln in Gasströmen eingesetzt.
  • Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1: Schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom.
  • 2: Abstandsgewirk zur Ausbildung eines Filterelements für die Vorrichtung gemäß 1
    • a) in einer perspektivischen Darstellung,
    • b) in einer Querschnittsdarstellung.
  • 3: Zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom.
  • 4: Drittes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom.
  • 1 zeigt schematisch eine Vorrichtung 1 zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom. Ein abzureinigender Luftstrom 2, der abzureinigende flüssige Partikel, im vorliegenden Fall Ölpartikel enthält, wird beispielsweise aus dem Arbeitsbereich einer metallbearbeitenden Maschine, in welcher Öl als Schmier- oder Kühlmittel eingesetzt wird, abgesaugt und über Leitungen 3 eines Leitungssystems einer Filtereinheit zugeführt, die im vorliegenden Fall ein Filterelement 4 aufweist. Der abgereinigte Luftstrom 5 wird über weitere Leitungen 6 des Leitungssystems aus der Filtereinheit ausgeführt. Die im Filterelement 4 abgeschiedene Flüssigkeit 7 wird aus diesem ausgeleitet und gesammelt.
  • Das Filterelement 4 der Vorrichtung 1 gemäß 1 besteht aus einem textilen Abstandsgewirk 8, dessen Struktur in den 2a und 2b schematisch dargestellt ist. Das Abstandsgewirk 8 bildet eine dreidimensionale textile Struktur mit zwei von jeweils einer engmaschigen Gewirkeseite gebildeten textilen Flächensegmenten 9, die in Abstand gegenüberliegend über Verbindungsfäden 10 verbunden sind. Die Verbindungsfäden 10 bilden eine grobmaschige Zwischenschicht 11 zwischen den Flächensegmenten 9. Hierzu verlaufen die Verbindungsfäden 10 in großen Abständen zueinander, so dass zwischen diesen Hohlräume verbleiben, die signifikant größer sind als die Maschenweiten an den Gewirkeseiten. Auf diese Weise wird eine stark anisotrope Struktur des Abstandsgewirks 8 erhalten. Während die Gewirkeseiten sehr dichte Flächensegmente 9 bilden, bildet die Zwischenschicht 11 eine Hohlraumstruktur die dennoch eine gewisse Streifigkeit aufweist. Bevorzugt erfolgt die Herstellung des Abstandsgewirks 8 mit einem Kettwirkautomaten. Das Abstandsgewirk 8 zur Bildung des Filterelements 4 der Vorrichtung 1 gemäß 1 besteht dabei bevorzugt aus Polypropylen, Polyester, Polyamid oder aus Mischungen hiervon.
  • Anstelle eines Abstandsgewirks 8 kann zur Ausbildung eines Filterelements 4 generell auch ein Abstandsgestrick eingesetzt werden. Der Aufbau des Abstandsgestricks entspricht im Wesentlichen dem Aufbau des Abstandsgewirks 8 gemäß den 2a und 2b, wobei die Gewirkeseiten zur Ausbildung der Flächensegmente 9 durch Gestrickseiten ersetzt sind.
  • Ohne Beschränkung der Allgemeinheit wird im Folgenden allein auf aus Abstandsgewirken 8 bestehenden Filterelementen 4 Bezug genommen.
  • Das Filterelement 4 der Vorrichtung 1 gemäß 1 ist mit einer nicht dargestellten Halterung in einer vertikalen Ebene verlaufend fixiert und wird in dieser Position von dem abzureinigenden Luftstrom 2 angeströmt. In den Flächensegmenten 9, insbesondere in dem abzureinigenden Luftstrom 2 zugewandten Flächensegmenten 9 des Abstandsgewirks 8, erfolgt die Abscheidung der flüssigen Partikel. Durch eine geeignete Wahl der Maschenweiten der Flächensegmente 9 kann der Abscheidegrad in einem bestimmten Rahmen vorgegeben werden. Die Zwischenschicht 11 des Abstandsgewirks 8 dient als Drainageschicht. Die bei der Abscheidung im Abstandsgewirk 8 gesammelte Flüssigkeit 7 kann in dieser Drainageschicht bedingt durch die Schwerkraft über den unteren Rand des Abstandsgewirks 8 ausfließen und anschließend gesammelt werden.
  • In dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 ist das das Filterelement 4 bildende Abstandsgewirk 8 in einer vertikalen Ebene angeordnet. Infolge der flexiblen Struktur des Abstandsgewirks 8 kann diese bei Bedarf verformt werden und so an die jeweilige Geometrie der Vorrichtung 1, insbesondere an den abzureinigenden Luftstrom 2 angepasst werden.
  • 3 zeigt eine Erweiterung der Vorrichtung 1 gemäß 1 dahingehend, dass das Filterelement 4 mehrere im abzureinigenden Luftstrom 2 hintereinander angeordnete Abstandsgewirke 8, 8', 8'' aufweist. Im vorliegenden Fall sind drei Abstandsgewirke 8, 8', 8'' vorgesehen. Dabei weist das in Strömrichtung des Luftstroms 2 erste Abstandsgewirk 8 Flächensegmente 9 mit relativ großen Maschenweiten, das mittlere Abstandsgewirk 8' Flächensegmente 9 mit mittleren Maschenweiten und das letzte Abstandsgewirk 8'' Flächensegmente 9 mit kleinen Maschenweiten auf. Auf diese Weise bildet das Filterelement 4 eine kaskadierte Filterstufe, bei welchem im ersten Abstandsgewirk 8 flüssige Partikel mit größeren Durchmessern abgeschieden werden. Anschließend werden im mittleren Abstandsgewirk 8' flüssige Partikel mit kleineren Durchmessern abgeschieden. Schließlich werden im letzten Abstandsgewirk 8'' flüssige Partikel mit kleinsten Durchmessern abgeschieden. Mit dieser Mehrfachanordnung der Abstandsgewirke 8, 8', 8'' im Filterelement 4 wird der Abscheidegrad der Vorrichtung 1 erheblich erhöht.
  • 4 zeigt eine Vorrichtung 1 mit einem Filterelement 4, welches ein Abstandsgewirk 8 mit elektrisch leitfähigen Fäden aufweist. Der Begriff Fäden umfasst generell auch Garne und Filamente, die zumindest teilweise aus leitfähigen Materialien, insbesondere Metallen bestehen. Bevorzugt bestehen die leitfähigen Fäden aus Silber. Die leitfähigen Fäden werden bei dem Wirkvorgang, der mit einem Kettwirkautomaten durchgeführt wird, in die ansonsten nichtleitfähige Struktur des Abstandsgewirks 8 mit eingearbeitet. Besonders vorteilhaft bilden die leitfähigen Fäden Gitterstrukturen in den Flächensegmenten 9 und/oder in der Zwischenschicht 11 des Abstandsgewirks 8. Die nicht leitfähige Struktur des Abstandsgewirks 8 besteht wiederum bevorzugt aus Polypropylen, Polyester, Polyamid oder Mischungen hiervon.
  • Die Vorrichtung 1 gemäß 4 umfasst zudem eine dem Filterelement 4 vorgeordnete Ionisationseinheit 12, in welcher die ursprünglich nicht geladenen flüssigen Partikel im abzureinigenden Luftstrom 2 ionisiert werden. Die Ionisationseinheit 12 besteht in bekannter Weise aus einer Anordnung von Elektroden und Gegenelektroden.
  • Die in der Ionisationseinheit ionisierten, flüssigen Partikel werden in den abzureinigenden Luftstrom 2 dem Filterelement 4 mit dem Abstandsgewirk 8 zuge führt. An die leitfähige Struktur des Abstandsgewirks 8 ist eine Spannung angelegt, so dass innerhalb des Abstandsgewirks 8 ein elektrisches Feld erzeugt wird, welches zu einer erhöhten Abscheidung der ionisierten Partikel führt. Generell kann die leitfähige Struktur des Abstandsgewirks 8 auch lediglich an Masse angeschlossen sein, um ein Abfließen der elektrischen Ladungen in dem Abstandsgewirk 8 zu gewährleisten.
  • Für den Fall, dass in dem abzureinigenden Luftstrom 2 bereits elektrisch geladene flüssige Partikel enthalten sind, kann bei der Vorrichtung 1 gemäß 4 auf die Ionisationseinheit verzichtet werden. In diesem Fall werden die im abzureinigenden Luftstrom 2 enthaltenen geladenen Partikel direkt dem Filterelement 4 mit dem die elektrisch leitfähigen Strukturen aufweisenden Abstandsgewirk 8 zugeführt.
  • 1
    Vorrichtung
    2
    Luftstrom
    3
    Leitungen
    4
    Filterelement
    5
    Luftstrom
    6
    Leitungen
    7
    Flüssigkeit
    8
    Abstandsgewirk
    8'
    Abstandsgewirk
    8''
    Abstandsgewirk
    9
    Flächensegment
    10
    Verbindungsfaden
    11
    Zwischenschicht
    12
    Ionisationseinheit

Claims (16)

  1. Vorrichtung zur Abscheidung von flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom, dadurch gekennzeichnet, dass diese wenigstens ein Filterelement (4) bestehend aus einem Abstandsgewirk oder einem Abstandsgestrick aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigen Partikel von Ölpartikeln gebildet sind.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandsgewirk (8) oder das Abstandsgestrick eine dreidimensionale textile Struktur bildet, welche aus zwei beabstandeten dichtmaschigen textilen Flächensegmenten (9), die durch eine von Verbindungsflächen gebildete grobmaschige Zwischenschicht (11) verbunden sind, besteht.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidung der Partikel an wenigstens einem Flächensegment (9) der textilen Struktur erfolgt.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht (11) der textilen Struktur eine Drainageschicht bilden.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dieser das Filterelement (4) derart angeordnet ist, dass im Abstandsgewirk (8) oder im Abstandsgestrick abgeschiedene flüssige Partikel in der Drainage schicht bedingt durch die Schwerkraft zu deren unterem Ende hin abfließen.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandsgewirk (8) oder das Abstandsgestrick aus Polypropylen, Polyester und/oder Polyamid besteht.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in das Abstandsgewirk (8) oder das Abstandsgestrick elektrisch leitfähige Fäden eingearbeitet sind.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitfähigen Fäden eine Gitterstruktur bilden.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitfähige Gitterstruktur von einem Strom durchflossen ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an die elektrisch leitfähige Gitterstruktur eine Spannung angelegt ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem Filterelement (4) eine Ionisationseinheit zur Ionisierung der Partikel vorgeordnet ist.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (4) eine Mehrfachanordnung von Abstandsgewirken (8) oder Abstandsgestricken aufweist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsgewirke (8) oder Abstandsgestricke in Strömungsrichtung des Gasstromes hintereinaner angeordnet sind.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Porengrößen der Flächensegmente (9) der Abstandsgewirke (8) oder Abstandsgestricke des Filterelements (4) unterschiedlich ausgebildet sind.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das mehrere Abstandsgewirke (8) oder Abstandsgestricke aufweisende Filterelement (4) eine kaskadierte Filterstufe bildet.
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