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DE202004011672U1 - Modulares Spielsystem - Google Patents

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DE202004011672U1
DE202004011672U1 DE202004011672U DE202004011672U DE202004011672U1 DE 202004011672 U1 DE202004011672 U1 DE 202004011672U1 DE 202004011672 U DE202004011672 U DE 202004011672U DE 202004011672 U DE202004011672 U DE 202004011672U DE 202004011672 U1 DE202004011672 U1 DE 202004011672U1
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modular
track
modular game
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/36Model railway structures, e.g. kinds of arrangement of several units in containers, or on plates, or in combination with scenics for toy purposes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H18/00Highways or trackways for toys; Propulsion by special interaction between vehicle and track
    • A63H18/02Construction or arrangement of the trackway

Landscapes

  • Toys (AREA)

Abstract

Modulare Spielvorrichtung für den Betrieb eines schienen- oder spurgebundenen Spielsystems mit einer eine Bahn aufweisenden Spielplatte (1) und zumindest einem längs der Bahn (4) beweglichen Spielgerät (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Spielplatte (1) von zumindest zwei Einzelplatten (3) gebildet ist, die lösbar miteinander verbindbar sind, wobei die Einzelplatten (3) Oberflächenplatten von Tischen sind, die zum Verbinden der Einzelplatten (3) untereinander zusammenschiebbar sind und die Bahn sich über die Ränder der Einzelplatten (3) hinaus auf wenigstens eine benachbarte Einzelplatte (3) erstreckt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein modulares Spielsystem für den Betrieb eines schienen- oder spurgebundenen Spielsystems mit einer eine Bahn aufweisenden Spielplatte und zumindest einem längs der Bahn beweglichen Spielgerät.
  • Modulare Spielvorrichtungen dieser Art sind aus dem Bereich der Modeleisenbahnen bekannt. Dort werden einzelnen Platten mit der Nachbildung von Landschaften aneinandergesetzt und miteinander verschraubt.
  • Ferner ist es bekannt, für jede Spielsitzung die Bahn aus einzelnen Bahnabschnitten auf dem Boden oder auf Hilfsplatten zusammenzusetzen. Ein solches Verfahren ist zum Beispiel von der unter dem Markennamen „Carerra" vertriebenen Autorennbahn bekannt.
  • Diese bekannten Spielvorrichtungen haben den Nachteil, daß sie entweder nach dem Aufbau fest aufgebaut bleiben oder daß sie nach einiger Zeit wieder abgebaut werden müssen. Entweder erfordern sie also einen großen Aufstellraum oder einen hohen Aufbauaufwand. Während der erstgenannte Nachteil die Anwendung auf diejenigen Räumlichkeiten einschränkt, die entsprechend groß sind, bewirkt der letztgenannte Nachteil häufig, daß das Spiel gar nicht benutzt wird, weil der vorherige Aufbauaufwand zu groß ist. Insbesondere dort, wo üblicherweise nicht gespielt wird und lange Aufbauzeiten nicht tolerabel sind, führt dies dazu, daß ein Spielzeug nicht benutzt werden kann. Oft ist es aber zum Beispiel in Büros, etwa in einer längeren Pause gewünscht, daß durch ein ambitioniertes Spiel die Mitarbeiter wieder aktiviert werden und so die Kreativität gesteigert werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Spielvorrichtung für den Betrieb eines schienen- oder spurgebundenen Spielsystems zu schaffen, daß leicht aufzubauen und zu lagern ist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Spielplatte von zumindest zwei Einzelplatten gebildet ist, die lösbar miteinander verbindbar sind, wobei die Einzelplatten Oberflächenplatten von Tischen sind, die zum Verbinden der Einzelplatten untereinander zusammenschiebbar sind und die Bahn sich über die Ränder der Einzelplatten hinaus auf wenigstens eine benachbarte Einzelplatte erstreckt.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Spielvorrichtung wird nun die Bahn auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet, die sich aus den Oberflächenplatten der in der Regel ohnehin in einem Büro vorhandenen Tische, insbesondere der Schreib- oder Konferenztische zusammensetzt. Die Bahn ist einzelplattenübergreifend auf diesen Einzelplatten angeordnet und wird erst durch Zusammenschieben der Tische vervollständigt. Hierbei können die Tische gleiche oder unterschiedliche Bahnsegmente aufweisen.
  • Bevorzugt jedoch ist die Spielvorrichtung derart ausgebildet, daß die Bahn an definierten Übergangsstellen von einer Einzelplatte auf die benachbarte Einzelplatte wechselt. Dies ermöglicht es, daß die Einzelplatten frei aneinandergerückt werden können ohne daß auf die Orientierung untereinander geachtet werden müßte. Auf der Platte selbst kann der Bahnverlauf dann für jede Einzelplatte anders sein, so daß verschiedenste Parcours durch Tauschen der Einzelplatten aufbaubar sind. Besonders einfach ist es dabei, wenn die Einzelplatten eine rechteckige oder gar quadratische Form aufweisen. Zum leichten Verschieben der Tische können diese mit Rollen oder ähnlichen Verschiebehilfen versehen sein.
  • Als Spielvorrichtung können erfindungsgemäß alle Arten von schienen- oder spurgebundenen Systemen eingesetzt werden. Insbesondere sind dies Autorennbahnen oder Modelleisenbahnen ohne daß die Erfindung hierauf beschränkt wäre. Die Spielsysteme können rein mechanisch ausgebildet oder, was aufgrund des Spielwitzes von einer eher älteren Zielgruppe wohl bevorzugt wird, elektrisch angetrieben sein.
  • Eine praktische Einsatzmöglichkeit für die Erfindung ist zum Beispiel ein größeres Büro mit etwa 6 Schreibtischen. In einer Pause werden die Tische zusammengeschoben und miteinander so verbunden, daß an den Verbindungen der Bahnabschnitte eine durchgehende Strecke entsteht. So kann schnell zum Beispiel eine Rennbahn aufgebaut werden, ohne daß ein Schienensystem gesondert gelagert werden und aufgebaut werden müßte. Der Aufbau dieses Systems kann innerhalb kurzer Zeit, etwa einigen Minuten bis zum spielfertigen System, erfolgen.
  • Um die Einzelplatten als Schreibtische nutzen zu können, sind bei ebener Bahn zunächst weitere Maßnahmen nicht unbedingt notwendig. Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung weist aber Abdeckungen auf, die zumindest bei Nichtgebrauch des Spielsystems auf die Einzelplatten aufgesetzt werden können und so die Bahn abdecken. Dies hat zunächst den Vorteil, daß auf den Tisch liegende Dokumente und Schreibutensilien liegenbleiben können und nach dem Spiel und der Demontage der Bahn zusammen mit der Abdeckung wieder aufgelegt werden.
  • Ein weiter Vorteil der Abdeckung besteht darin, daß die Bahn mit Nuten oder Riefen versehen sein kann, die wie bei den bekannten Autorennbahnen eine Stromversorgung oder eine Führung der als Fahrzeuge ausgebildeten Spielgeräte ermöglichen. Falls es sich bei dem Spielsystem um eine Modelleisenbahn handelt kann die Abdeckung ferner die Schienen abdecken bzw. ermöglicht die Verwendung handelsüblicher Schienen eines der allgemein gekannten Eisenbahnsysteme. Die Abdeckung kann einteilig oder auch mehrteilig ausgebildet sein sowie klappbar mit dem Tisch verbunden sein.
  • Im bevorzugten einfachsten Fall besteht die Abdeckung aus einer einfachen Platte, etwa einer Glasplatte. Soll eine nicht ebene Bahn bzw. eine zwischen der angeordnete Fläche abgedeckt werden, ist es natürlich sinnvoll, entweder die Platte auf stützen zu lagern, so daß sich ein Abstand zur Spielplatte ergibt oder die Platte wird glockenartig ausgeführt, die auf die Einzelplatte aufgesetzt wird. Bei Verwendung der Tische als Schreibtisch sollte natürlich die sich ergebende Dicke der Gesamtplatte nicht so groß werden, so daß der Beinraum aufgrund der normbedingt vorgegebenen Höhe der Arbeitsplatte nicht zu gering wird.
  • Die Abdeckung kann transparent, insbesondere durchsichtig ausgebildet sein, was den Durchblick auf die Spielfläche ermöglicht und eine interessante Optik ermöglicht. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht es, daß die Abdeckung nicht abgenommen werden muß, um das Spiel zu betreiben. Hierzu wird die Abdeckung mit einem Rand und einer zum Beispiel ebenen Oberfläche ausgeführt, wobei der Rand im Bereich der Bahn Ausnehmungen aufweist, durch die das Spielgerät hindurch bewegbar ist. So können die Tische samt Abdeckung zusammengeführt und als Spielfläche aufgebaut werden.
  • Die Abdeckung kann auch weitere Funktionen übernehmen, wie dies auch bei üblichen Schreibtischplatten der Fall ist. So kann die Abdeckung klappbar ausgebildet sein um die Schreibfläche schräg stellen zu können. Auch kann die Abdeckung an ihrer Oberseite eine eingearbeitete Schreibunterlage oder Vertiefungen zur Ablage von Schreibtischaccessoires, wie Stiften, Kleinteilen oder ähnlichem aufweisen.
  • Bevorzugt wird das Spielsystem elektrisch betrieben sein. Hierzu können die Einzelplatten über elektrische Kontakte miteinander elektrisch verbunden werden, so daß entweder die Stromversorgungen der Einzelplatten in Reihe geschaltet werden oder eine gemeinsame Stromversorgung genutzt wird, die über jeweils eine separate Verbindung, etwa ein handelsübliche Kabelverbindung mit Steckerkontakt mit allen Einzelplatten kontaktiert wird. Wie bei üblichen Autorennbahnen kann eine von Spielern zu bedienende Steuerung zur Regelung der Geschwindigkeit der Spielgeräte unter Anwendung der bekannten Technologien vorgesehen sein.
  • Bei Zusammenschieben der Tische müssen die Kontakte möglichst sicher eine elektrische Verbindung gewährleisten. Hierzu können zum Beispiel zumindest zwei Kontakte an einer der Einzelplatten und korrespondierende Kontakte an der angrenzenden Einzelplatte vorgesehen sein. Bevorzugt werden alle Seiten der Einzelplatten mit Kontakten versehen, so daß unabhängig von der Orientierung immer ein elektrischer Kontakt hergestellt werden kann. Voraussetzung ist natürlich eine gleiche Positionierung der Kontakte an allen Seiten.
  • Eine Ausgestaltung der Kontakte nutzt Kontaktstifte, die an der Seite der Einzelplatten gegen die Kraft einer Andrückfeder einschiebbar angeordnet sind und korrespondierende Kontaktflächen an dem Rand einer anderen Einzelplatte. Der Kontaktstift kann von einem einfachen Stecker oder einem federnd gegen die gegenüberliegende Einzelplatte angestellten Federstift gebildet sein, während die korrespondierende Kontaktfläche dann entweder ein Buchse oder eine ebenen Ansatzfläche für den Federstift sein kann.
  • Die Stromversorgung der Spielgeräte, zum Beispiel der Rennwagen im Falle einer Autorennbahn, erfolgt analog zu den bekannten Produkten. So kann die dann als Fahrbahn ausgebildete Bahn eine elektrische Kontaktspur aufweisen, die über einen Stromabgreifer des Autos abtastbar ist, wobei das Auto über die zum Beispiel von einer eingelegten Eisenlitze gebildeten Kontaktspur mit Strom versorgt wird. Um den Stromfluß zu gewährleisten ist die Kontaktspur entweder zweipolig ausgestaltet oder es wird eine zweite Kontaktmöglichkeit vorgesehen, etwa eine obere Kontaktspur nach der Art einer Oberleitung.
  • Die Bahn kann, wie etwa auch im Falle der eingangs genannten „Carrera-Bahn" zur zwei- oder mehrspurigen Ausgestaltung mit ein, zwei oder mehreren, zumindest abschnittsweise parallel zueinander angeordneten Spuren versehen sein. Jede Spur wird dann mit jeweils einer Kontaktspur versehen, wobei für jede Spur unabhängig von den anderen Spuren die Stärke des Stroms individuell über jeweils eine Steuerung einstellbar oder die Stromstärke innerhalb des Spielgerätes über eine Fernbedienung verstellbar sein kann.
  • Die Kontaktspuren können relativ zur Oberfläche der Bahn vertieft sein oder auch auf die Oberfläche aufgedruckt werden bzw. von den eingelegten Litzen gebildet sein. Jede Kontaktspur kann zur zweipoligen Ausgestaltung von zwei parallel zueinander angeordneten Leiterbahnen aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet sein, wobei natürlich auch weitere Pole denkbar sind, etwa um weitere elektrische Funktionen des Spielgerätes zu aktivieren. Dies kann im Falle eines als Rennauto ausgebildeten Spielgeräts zum Beispiel die Beleuchtung oder ein Soundgenerator zur Wiedergabe eines Motorengeräuschs sein.
  • Die eingelassenen Litzen können zur Herstellung der Kontakte für die Verbindung der Einzelplatten untereinander am Rand der Spielplatte annähernd rechtwinklig nach unten abgewickelt sein, so daß sich an den Rändern Federzungen ergeben, die um einige Grad in Richtung der gegenüberliegenden Einzelplatte abgewinkelt sind. Die Federwirkung kann durch zusätzliche Druckelemente, zum Beispiel eine Gummifeder, die hinter der Federzunge in eine Bohrung eingesetzt ist, verstärkt werden. Ferner kann auf die umgebogene Litze eine plattenförmige Kontaktfläche aufgebracht sein, die auch bei geringen Lageabweichungen einen Kontakt sicherstellt.
  • Bei sehr großen Spielsystemen kann es infolge des Leitungswiderstandes der Kontaktspuren passieren, daß die übertragene Leistung im von der Stromquelle weiter entfernten Bereich der Spielplatte geringer wird, Um dies zu vermeiden kann ein zusätzlicher Leiter mit dickerem Querschnitt zu einer hinteren Stelle geführt sein, über den das elektrische System zusätzlich gespeist wird.
  • In den meisten Fällen wird eine Zwangsführung der Spielgeräte erwünscht sein. Hierzu kann zum Beispiel entweder die äußere Bahnbegrenzung erhöht sein oder, was bevorzugt wird, zwischen den Leiterbahnen eine Führungsnut angeordnet sein, in die ein Führungsstück des Spielgerätes eingreift.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung weist nur eine Zwangsführung über die Begrenzung der Bahn auf. Hier kann zum Beispiel die Bahn vollständig elektrisch leitend sein, während die Abdeckung an ihrer Unterseite ebenfalls elektrisch leitend und durchsichtig ausgebildet ist. Bei dieser Ausgestaltung kann zum Beispiel die Unterseite der Abdeckung im Siebdruck mit einem elektrisch leitfähigen Muster fein bedruckt sein und die Spielgeräte einerseits über die Reifen oder einen separaten Stromabgreifer einen Kontakt zur Fahrbahn und andererseits über einen durch eine Federkraft gegen die Abdeckung angestellten zweiten Stromabgreifer einen Kontakt zur Abdeckung herstellen.
  • Dieses System ähnelt dann den Selbstfahrsystemen auf Jahrmärkten. Durch diese Ausgestaltung werden die Spielgeräte, zum Beispiel Rennautos extern mit Strom versorgt, sind aber dennoch innerhalb einer optional vorhandenen Zwangsführung, auf die man auch verzichten könnte, frei beweglich. So kann ein realistische Rennsituation nachgestellt werden, indem zum Beispiel ein Fahrer einen weiteren überholt oder dieser das Überholen durch Blockieren der Spur verhindert. Die Leistungssteuerung der Rennautos erfolgt bei dieser Ausgestaltung ebenso wie die Lenkung zweckmäßig über eine Fernsteuerung, deren Bedieneinheit entweder ein separates Bauteil oder auch Teil der Abdeckung sein kann. So kann jedes Fahrzeug unabhängig angesteuert werden. Bei dieser Ausgestaltung muß natürlich die Abdeckung während des Spiels aufgesetzt bleiben, damit der obere Stromabgreifer einen Kontakt herstellen kann
  • Alternativ kann die Stromversorgung im oberen Bereich auch abgekoppelt werden, in dem zum Beispiel nur über der Bahn ein leitfähiges und bevorzugt durchsichtiges Gitter, etwa an Stützen freischwebend befestigt, angeordnet wird, daß von dem oberen Stromabgreifer abgegriffen werden kann.
  • Die Oberfläche der Spielplatte kann Befestigungsmöglichkeiten für Spielzusatzausstattung, insbesondere Einstecklöcher zum Einstecken von Modellbauten oder Bahnbegrenzungen aufweisen. Dies können kleine Strohballen zur realistischen Nachbildung einer Rennstrecke, Tribünen oder sonstiges aus dem Modellbau bekanntes Zubehör sein. Elektrische Kontakte ermöglichen bei Bedarf ein Aufstecken von leuchtenden Elementen oder sonstigem Zubehör, wie etwa Zeitmeßgeräten, Rundenzählern oder dergleichen.
  • Um die Bahn ohne Stufen oder Versatz leicht zusammenbauen zu können, sind bevorzugt Positionierhilfen an den Einzelplatten vorgesehen, die zum Zentrieren und Ausrichten der Einzelplatten untereinander dienen. Eine solche Positionierhilfe kann beispielsweise von einem Dorn an einer Einzelplatte und einer Dornaufnahme an einer angrenzenden Einzelplatte gebildet sein, in die trichterartig der Dorn beim zusammenschieben der Einzelplatten eingeführt wird. Auch alle anderen formschlüssigen Positionierhilfen, beispielsweise Keile oder ähnliches, sind möglich.
  • Die Einzelplatten sollten fest miteinander verbunden sein, um Spalte in der Bahn zu vermeiden. So können die Einzelplatten etwa Spannelemente aufweisen, mit denen die aneinander angrenzenden Einzelplatten untereinander lösbar durch Aufbringen einer Spannkraft miteinander verbunden werden können. Die Oberfläche der Spielplatte kann ferner umklappbare Bereiche aufweisen, wobei auf einer der Seiten des umklappbaren Bereichs Spielzubehör fest angeordnet ist, so daß dieses durch die Klappbewegung auf der Oberfläche angeordnet werden kann. So kann zum Beispiel zusätzlich oder anstelle der oben beschriebenen Steckverbindung nach Abheben der Abdeckung ein Teilbereich der Spielplatte gedreht werden, um Landschaftsnachbildungen oder andere Modellplattenteile sichtbar werden zu lassen. Hierbei kann es sich sowohl um aufgedruckte oder um dreidimensionale Muster handeln.
  • Die Bahn kann schließlich im Bereich der Einzelplatten Unterbrechungen aufweisen, in die nach Abklappen der Abdeckung weitere funktionale Bahnbestandteile einsteckbar sein können. Dies kann etwa eine Sprungschanze oder ein Looping sein, der einfach anstelle eines geraden Bahnabschnitts eingesetzt werden kann. hierzu kann dieser Bahnabschnitt in die Oberfläche eingeklemmt sein, so daß er nach Überwindung der Klemmkraft herausgenommen und durch den anderen Bahnbestandteil ersetzt werden kann.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen.
  • In den Zeichnungen zeigt:
  • 1 eine erste Ausgestaltung einer modular gestalteten Einzelplatte,
  • 2 eine zweite Ausgestaltung einer modular gestalteten Einzelplatte,
  • 3 eine dritte Ausgestaltung einer modular gestalteten Einzelplatte,
  • 4 eine vierte Ausgestaltung einer modular gestalteten Einzelplatte,
  • 5 eine fünfte Ausgestaltung einer modular gestalteten Einzelplatte,
  • 6 eine sechste Ausgestaltung einer modular gestalteten Einzelplatte,
  • 7 eine siebte Ausgestaltung einer modular gestalteten Einzelplatte,
  • 8. eine achte Ausgestaltung einer modular gestalteten Einzelplatte,
  • 9 eine aus den Einzelplatten gemäß den 1 bis 8 zusammen gesetzte Spielplatte als erstes Ausführungsbeispiel,
  • 10 den Ausschnitt „Z" in 9 in einer vergrößerten Darstellung,
  • 11 den vergrößerten Bereich der Einzelplatte mit dem Kontaktbereich im Schnitt,
  • 12 eine Seitenansicht einer Einzelplatte
  • 13 ein zweites Ausführungsbeispiel einer aus Einzelplatten gemäß den 1 bis 8 zusammengesetzte Spielplatte,
  • 14 ein drittes Ausführungsbeispiel einer aus Einzelplatten gemäß den 1 bis 8 zusammengesetzte Spielplatte und
  • 15 ein viertes Ausführungsbeispiel einer aus Einzelplatten gemäß den 1 bis 8 zusammengesetzte Spielplatte
  • In den 1 bis 8 sind Einzelplatten 3 dargestellt, aus denen eine Spielplatte 1 (vgl. z.B. 9) eines erfindungsgemäßen Spielsystems, im hier gezeigten Ausführungsbeispiel eine Autorennbahn, zusammengesetzt werden kann.
  • Besonderer Vorzug dieser Ausgestaltung ist die Tatsache, daß hier die Formen der Einzelplatten 3 so aufeinander abgestimmt sind, so daß sie in verschiedenen Orientierungen aneinandersetzbar sind. In den 1 bis 7 sind zum Beispiel Einzelplatten 3 dargestellt, bei denen entweder eine halbe Schmalseite oder die Längsseite an Ansatzbereich vorgesehen sind. Natürlich kann dieser Ansatzbereich auch an jeder anderen Stelle der einzelplatte 3 liegen.
  • 8 zeigt beispielhaft eine weitere Ausgestaltung einer Einzelplatte in Form eines Quadrats. Dieses hier dargestellte Beispiel ermöglicht den Aufbau einer Um lenkecke, von der aus die als Fahrzeuge ausgebildeten Spielgeräte 2 wieder auf die selbe Einzelplatte zurückgeführt werden, von der sie auf die Quadratplatte eingefahren sind.
  • In 9 ist eine Spielplatte 1 dargestellt, die aus insgesamt acht Einzelplatten 3 besteht. Erfindungsgemäß sind diese Einzelplatten 3 die Oberflächenplatten von Schreibtischen, so daß zum Beispiel in einem Büro die Tische zum Aufbau der Spielfläche leicht zusammengeschoben werden können. Auf der Spielplatte 1 ist eine Bahn 4 angeordnet, längs derer die Spielgeräte 2 verfahrbar sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind dies Rennautos, die auf einer elektrischen Bahn verfahren werden. Die Bahn 4 hat hier drei nebeneinander angeordnete Spuren 6.
  • Die Einzelplatten können zum Beispiel aus 19 mm starken, beiderseits mit weißer Grundierfolien beschichteten MDF-Platten bestehen, die mit Ausnahme eventueller Sonderplatten (vgl. 8) ein Modulformat von einheitlich 170 cm × 85 cm aufweisen können. Jedes Modul enthält hier drei Spuren, die mittleren Platten je einen Hin- und Rückstrang, die Endmodule eine geschlossene Spurführung mit Kehre.
  • Die Spurlänge beträgt zum Beispiel je Modul 3 m bis 3,5 m je Spur, bei einigen Modulen kann sie jedoch auch länger oder kürzer sein. So wird zum Beispiel das in 8 dargestellte Endmodul eine kürzere Länge von etwa 2,5 m aufweisen. Je nach Einsatzzweck ist natürlich auch möglich, kürzere Längen auf einem Standardmodul vorzusehen, um zum Beispiel mehr Platz für weitere Aufbauten zu erhalten. Selbstverständlich ist die Spurlänge von der Größe der Module in Relation der Größe der Bahnen bzw. Spielgeräte abhängig, so daß sich bei anderen Ausführungsbeispielen auf vollständig andere Längen ergeben können.
  • 10 zeigt in einem vergrößerten Ausschnitt den Ausschnitt Z aus 9 mit der elektrischen Kontaktierung der Einzelplatten 3. Die Spielgeräte 2 werden wie bei handelsüblichen Rennbahnen über Kontaktspuren 7 mit Strom versorgt.
  • Der Spurabstand beträgt abgesehen von eventuellen Engstellen (vgl. 4) von Mitte Spur 6 zu Mitte Spur 6 in diesem Fall 11 cm. Die Kontaktspur ist in einem Slot angeordnet, der hier 3 mm breit und 8 mm tief ist. Links und rechts des Slots sind Litzenauflagen mit Litzen für die Stromversorgung angeordnet, die 6,5 mm breit und 1,3 mm tief sind. Zur Stromführung kann eine verzinkte Stahllitze, insbesondere ei ne magnetische Litze, mit dem Querschnitt von etwa 5,3 × 1,3 mm verwandt werden.
  • Die Einzelplatten 3 können an jeder Außenkante jeweils um zehn mm-genau positionierte Bohrlöcher für das einfache Ein- und Ausschieben von Banden aufweisen. Hieran können auch erweiterte Auslaufzonen durch Einschieben befestigt werden. Alternativ könnten die Banden auch aus den Einzelplatten 3 herausziehbar sein, wobei sie dann in einer Senkrechten oder leicht schräggestellten Führung gelagert wären und zumindest in der herausgezogenen Position über eine Rastmöglichkeit gehalten sind.
  • Im Bereich des mittig eingezeichneten Stoßes zweier Einzelplatten 3 ist die Kontaktspur 7 mit gesonderten Kontakten versehen, die eine Übertragung des Stromes auf die benachbarte Einzelplatte 3 ermöglicht. Zur sicheren und exakten Positionierung können die Einzelplatten 3 an den Anschlußseiten mit mm-genauen Fräsungen versehen sein, in die Nivellierungsstifte mit Kunststoffmuffen zur Aufnahme von für Bolzen sowie Quergewindebolzen und für die die Verbindung schließenden Exzenter einsetzbar sind.
  • 4 zeigt die gesonderten Kontakte zur Stromübertragung in einer vergrößerten Darstellung. Die Kontaktspuren 7 sind um den Rand der einzelplatte 3 herumgeführt und bilden so eine Federzunge 9. Um ein vollständiges Zusammenschieben der Einzelplatten 3 zu ermöglichen sind die Kontaktspuren 7 in Nuten gehalten, die ebenfalls um den Rand herumlaufen, so daß die Federzunge 9 vollständig einfedern kann.
  • Die Federzunge 9 wird über eine, hier zu besseren Darstellung der Federwirkung von einer Schraubenfeder 10 gebildeten Feder nach außen gedrückt, um einen sicheren Kontakt der Federungen 7 untereinander zu gewährleisten. Alternativ kann natürlich auch jede andere Art der federnden Anstellung und auch jede andere Federart verwendet werden, beispielsweise eine Gummifeder.
  • Die Ausfräsungen für die Litzen werden bevorzugt an den Außenkanten und an der Unterseite tiefer fortgeführt und mit Auflage für Abdeckungen versehen. Dadurch kann die Litze an der Unterseite der Einzelplatte 3 versenkt in der Fläche von unten befestigt werden. Diese wird durch Abdeckungen zusätzlich fixiert und geschützt. An Mittelplatten sind diese Fräsungen an beiden Anschlußseiten, an den Endmodulen nur je an einer vorgesehen.
  • Zur zweifachen Stromeinspeisung wird ein Trafo direkt in die Bahn 4 durch 4 mm-Buchsen angeschlossen. Die Einspeisung erfolgt hier an der gewählten Anschlußschiene zweifach: für Hin- und Rückstrang der drei Spuren. Bei Endmodulen erfolgt die Einspeisung dagegen nur einfach. Die Regler für die Regelung der Fahrleistung der Spielgeräte 2 werden an jeweils drei farbig markierten und versenkten 4mm-Buchsen für zum Beispiel Plus, Minus und Bremse angeschlossen und die Verkabelung der Anschlußschiene erfolgt über 1 mm starke PVC/Kupferlitzen.
  • Die so aufgebaute Rennbahn kann mit einer optionalen Zeitmessung versehen werden. Hierzu sind die Einzelplatten bevorzugt bereits für die Zeitmessungssysteme vorbereitet. Zum Beispiel können unter den Slots Fräsungen für mit den Spielgeräten 2 zusammenwirkende Sensoren angebracht und über einen gefrästen Kabelkanal zu einem Stecker geführt werden.
  • 12 zeigt eine Einzelplatte 3 in einer Seitenansicht, die hier einen Kontaktbereich aufweist. Das Spielgerät 2 ist in einer Führung 8 geführt und weist zwischen den Rädern Schleifkontakte zum Abgreifen der Kontaktspuren 7 auf.
  • Die Einzelplatte 3 ist mittels einer Abdeckung 5 abgedeckt, die die Funktion eines Schreibtisches trotz der Nuten der Bahn 6 ermöglicht. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Abdeckung 5 so hoch ausgebildet, daß die Spielgeräte 2 darunter Platz finden und bewegt werden können. Hier ist es nicht notwendig, daß die Abdeckung 5 zum Spielen abgenommen wird, sofern die Abdeckung 5 im Bereich des Übertritts der Bahn 6 auf eine andere Einzelplatte 3 entsprechende Durchlässe für das Spielgerät 2 aufweist. Alternativ kann die Abdeckung 5 auch flach auf der Einzelplatte 3 liegend ausgebildet sein.
  • In den 13, 14 und 15 sind weitere Beispiel von Spielplatten 1 dargestellt, die ebenfalls, wie bereits die in 9 dargestellte Spielplatte 1 aus den modularen Einzelplatten gemäß den 1 bis 8 gebildet sind.
  • 1
    Spielplatte
    2
    Spielgerät
    3
    Einzelplatte
    4
    Bahn
    5
    Abdeckung
    6
    Spur
    7
    Kontaktspur
    8
    Führung
    9
    Federzunge
    10
    Gummiblock

Claims (30)

  1. Modulare Spielvorrichtung für den Betrieb eines schienen- oder spurgebundenen Spielsystems mit einer eine Bahn aufweisenden Spielplatte (1) und zumindest einem längs der Bahn (4) beweglichen Spielgerät (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Spielplatte (1) von zumindest zwei Einzelplatten (3) gebildet ist, die lösbar miteinander verbindbar sind, wobei die Einzelplatten (3) Oberflächenplatten von Tischen sind, die zum Verbinden der Einzelplatten (3) untereinander zusammenschiebbar sind und die Bahn sich über die Ränder der Einzelplatten (3) hinaus auf wenigstens eine benachbarte Einzelplatte (3) erstreckt.
  2. Modulare Spielvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn an definierten Übergangsstellen von einer Einzelplatte (3) auf die benachbarte Einzelplatte (3) wechselt, wobei die Übergangsstellen derart angeordnet ist, daß unabhängig vom Bahnverlauf auf der einzelnen Einzelplatte (3) die Einzelplatten (3) in beliebiger Kombination aneinander ansetzbar sind.
  3. Modulare Spielvorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Einzelplatten (3) rechteckig, insbesondere quadratisch sind.
  4. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelplatten (3) eine zusätzliche obere Abdeckung (5) aufweisen, die zumindest die Bahn abdeckend auf die Einzelplatte (3) auflegbar ist.
  5. Modulare Spielvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (5) transparent, insbesondere durchsichtig ist.
  6. Modulare Spielvorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (5) glockenartig mit einem äußeren Rand und eine durch den äußeren Rand auf Abstand zur Spielfläche gehaltene Deckplatte ausgebildet ist.
  7. Modulare Spielvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand im Bereich der Bahn Ausnehmungen aufweist, durch die das Spielgerät (2) hindurch bewegbar ist.
  8. Modulare Spielvorrichtung nach einem Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (5) an ihrer der Bahn abgewandten Oberseite eine Schreibunterlage und/oder Vertiefungen zur Ablage von Schreibtischaccessoires aufweist.
  9. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielsystem eine Autorennbahn und das Spielgerät (2) ein Rennauto ist.
  10. Modulare Spielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielsystem eine Modelleisenbahn und das Spielgerät (2) ein Zug oder eine Lokomotive ist.
  11. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielsystem elektrisch betrieben ist, wobei die Einzelplatten (3) über elektrische Kontakte miteinander elektrisch verbindbar sind.
  12. Modulare Spielvorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine von Spielern betätigbare Steuerung zur Steuerung der Geschwindigkeit der Spielgeräte vorgesehen ist.
  13. Modulare Spielvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte von zumindest einem Kontaktstift, insbesondere einem Stecker oder einem federnd gegen die gegenüberliegende Einzelplatte (3) angestellten Federstift, und einer Kontaktfläche, insbesondere einer Buchse oder einer ebenen Ansatzfläche für den Federstift, gebildet sind, über die bei zusammengeschobenen Einzelplatten (3) der Kontakt hergestellt ist.
  14. Modulare Spielvorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn zumindest eine elektrische Kontaktspur (7) aufweist, die über einen Stromabgreifer des Spielgerätes abtastbar ist, wo bei das Spielgerät (2) über die Kontaktspur (7) mit Strom einer Stromversorgung versorgt ist.
  15. Modulare Spielvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn zur zwei- oder mehrspurigen Ausgestaltung mit zwei oder mehreren, zumindest abschnittsweise parallel zueinander angeordneten Spuren (6) ausgebildet ist, wobei jede Spur (6) mit einer Kontaktspur (7) versehen ist.
  16. Modulare Spielvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das für jede Spur (6) unabhängig von den anderen Spuren (6) die Stärke des Stroms individuell über jeweils eine Steuerung einstellbar ist.
  17. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktspuren (7) relativ zur Oberfläche der Bahn vertieft sind.
  18. Modulare Spielvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Kontakte zur elektrischen Verbindung der Einzelplatten (3) von den Enden der Kontaktspuren (7) gebildet sind, die um den seitlichen Rand der Einzelplatte (3) nach unten mit einer vertikal nach unten zeigenden Federzunge (9) herumgeführt ist.
  19. Modulare Spielvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Federzunge (9) eine vertikalen Nut im Rand der Einzelplatte (3) vorgesehen ist, in die die Federzunge (9) bei Zusammenpressen der Einzelplatten (3) eindrückbar ist.
  20. Modulare Spielvorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Federzunge (9) durch die Kraft einer Anstellfeder gegen die gegenüberliegenden Einzelplatte (3) gedrückt ist.
  21. Modulare Spielvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstellfeder ein Gummiblock (10) ist, der in einer hinter der Federzunge (9) angeordneten Bohrung im Rand der Einzelplatte (3) gehalten ist und mit einem vorderen Ende aus der Bohrung herausragt.
  22. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kontaktspur (7) von zumindest zwei parallel zueinander angeordneten Leiterbahnen aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet sind, wobei zwischen den Leiterbahnen eine Führungsnut angeordnet ist, in die ein Führungsstück des Spielgerätes zur Führung (8) des Spielgeräte längs der Bahn eingreift.
  23. Modulare Spielvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn relativ zur Oberfläche der Spielplatte vertieft ist.
  24. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Spielplatte Befestigungsmöglichkeiten für Spielzusatzausstattung, insbesondere Einstecklöcher zum Einstecken von Modellbauten oder Bahnbegrenzungen aufweist.
  25. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Spielplatte Stromübergabepunkte zum Kontaktieren von weiteren elektrischen Spielgeräten, insbesondere Lampen, aufweist.
  26. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielplatte Positionierhilfen zum Zentrieren und Ausrichten der der Einzelplatten (3) untereinander aufweist.
  27. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierhilfe von einem Dorn an einer Einzelplatte (3) und einer Dornaufnahme an einer angrenzenden Einzelplatte (3) gebildet ist.
  28. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelplatten (3) Spannelemente aufweisen, mit denen die aneinander angrenzenden Einzelplatten (3) untereinander lösbar befestigbar sind.
  29. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tische Rollen zum einfachen Verschieben aufweisen.
  30. Modulare Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Oberfläche der Spielplatte umklappbare Bereiche aufweist, wobei auf einer der Seiten des umklappbaren Bereichs Spielzubehör fest angeordnet ist, so daß dieses durch die Klappbewegung auf der Oberfläche angeordnet werden kann.
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FR2890571A1 (fr) * 2005-09-12 2007-03-16 Patrice Marcel Edouard Bonneau Module geometrique unique servant de base, en mode isole ou assemble, au dessin de rails constituant une piste ou un circuit pour vehicules et bouclant a coup sur dans le cas d'un circuit ferme
CN113304491A (zh) * 2020-05-19 2021-08-27 广东皇儿婴童用品有限公司 一种多功能游戏桌

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