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Die
Erfindung betrifft ein modulares Spielsystem für den Betrieb eines schienen- oder spurgebundenen
Spielsystems mit einer eine Bahn aufweisenden Spielplatte und zumindest
einem längs
der Bahn beweglichen Spielgerät.
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Modulare
Spielvorrichtungen dieser Art sind aus dem Bereich der Modeleisenbahnen
bekannt. Dort werden einzelnen Platten mit der Nachbildung von Landschaften
aneinandergesetzt und miteinander verschraubt.
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Ferner
ist es bekannt, für
jede Spielsitzung die Bahn aus einzelnen Bahnabschnitten auf dem Boden
oder auf Hilfsplatten zusammenzusetzen. Ein solches Verfahren ist
zum Beispiel von der unter dem Markennamen „Carerra" vertriebenen Autorennbahn bekannt.
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Diese
bekannten Spielvorrichtungen haben den Nachteil, daß sie entweder
nach dem Aufbau fest aufgebaut bleiben oder daß sie nach einiger Zeit wieder
abgebaut werden müssen.
Entweder erfordern sie also einen großen Aufstellraum oder einen
hohen Aufbauaufwand. Während
der erstgenannte Nachteil die Anwendung auf diejenigen Räumlichkeiten
einschränkt,
die entsprechend groß sind,
bewirkt der letztgenannte Nachteil häufig, daß das Spiel gar nicht benutzt
wird, weil der vorherige Aufbauaufwand zu groß ist. Insbesondere dort, wo üblicherweise
nicht gespielt wird und lange Aufbauzeiten nicht tolerabel sind,
führt dies
dazu, daß ein
Spielzeug nicht benutzt werden kann. Oft ist es aber zum Beispiel
in Büros, etwa
in einer längeren
Pause gewünscht,
daß durch ein
ambitioniertes Spiel die Mitarbeiter wieder aktiviert werden und
so die Kreativität
gesteigert werden kann.
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Aufgabe
der Erfindung ist es daher, eine Spielvorrichtung für den Betrieb
eines schienen- oder spurgebundenen Spielsystems zu schaffen, daß leicht
aufzubauen und zu lagern ist.
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Diese
Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Spielplatte von zumindest
zwei Einzelplatten gebildet ist, die lösbar miteinander verbindbar
sind, wobei die Einzelplatten Oberflächenplatten von Tischen sind,
die zum Verbinden der Einzelplatten untereinander zusammenschiebbar
sind und die Bahn sich über
die Ränder
der Einzelplatten hinaus auf wenigstens eine benachbarte Einzelplatte erstreckt.
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Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung der
Spielvorrichtung wird nun die Bahn auf einer gemeinsamen Grundplatte
angeordnet, die sich aus den Oberflächenplatten der in der Regel
ohnehin in einem Büro
vorhandenen Tische, insbesondere der Schreib- oder Konferenztische
zusammensetzt. Die Bahn ist einzelplattenübergreifend auf diesen Einzelplatten
angeordnet und wird erst durch Zusammenschieben der Tische vervollständigt. Hierbei
können die
Tische gleiche oder unterschiedliche Bahnsegmente aufweisen.
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Bevorzugt
jedoch ist die Spielvorrichtung derart ausgebildet, daß die Bahn
an definierten Übergangsstellen
von einer Einzelplatte auf die benachbarte Einzelplatte wechselt.
Dies ermöglicht
es, daß die
Einzelplatten frei aneinandergerückt
werden können
ohne daß auf
die Orientierung untereinander geachtet werden müßte. Auf der Platte selbst
kann der Bahnverlauf dann für
jede Einzelplatte anders sein, so daß verschiedenste Parcours durch
Tauschen der Einzelplatten aufbaubar sind. Besonders einfach ist es
dabei, wenn die Einzelplatten eine rechteckige oder gar quadratische
Form aufweisen. Zum leichten Verschieben der Tische können diese
mit Rollen oder ähnlichen
Verschiebehilfen versehen sein.
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Als
Spielvorrichtung können
erfindungsgemäß alle Arten
von schienen- oder spurgebundenen Systemen eingesetzt werden. Insbesondere
sind dies Autorennbahnen oder Modelleisenbahnen ohne daß die Erfindung
hierauf beschränkt
wäre. Die
Spielsysteme können
rein mechanisch ausgebildet oder, was aufgrund des Spielwitzes von
einer eher älteren Zielgruppe
wohl bevorzugt wird, elektrisch angetrieben sein.
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Eine
praktische Einsatzmöglichkeit
für die Erfindung
ist zum Beispiel ein größeres Büro mit etwa 6
Schreibtischen. In einer Pause werden die Tische zusammengeschoben
und miteinander so verbunden, daß an den Verbindungen der Bahnabschnitte eine
durchgehende Strecke entsteht. So kann schnell zum Beispiel eine
Rennbahn aufgebaut werden, ohne daß ein Schienensystem gesondert
gelagert werden und aufgebaut werden müßte. Der Aufbau dieses Systems
kann innerhalb kurzer Zeit, etwa einigen Minuten bis zum spielfertigen
System, erfolgen.
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Um
die Einzelplatten als Schreibtische nutzen zu können, sind bei ebener Bahn
zunächst
weitere Maßnahmen
nicht unbedingt notwendig. Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung
weist aber Abdeckungen auf, die zumindest bei Nichtgebrauch des
Spielsystems auf die Einzelplatten aufgesetzt werden können und
so die Bahn abdecken. Dies hat zunächst den Vorteil, daß auf den
Tisch liegende Dokumente und Schreibutensilien liegenbleiben können und
nach dem Spiel und der Demontage der Bahn zusammen mit der Abdeckung
wieder aufgelegt werden.
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Ein
weiter Vorteil der Abdeckung besteht darin, daß die Bahn mit Nuten oder Riefen
versehen sein kann, die wie bei den bekannten Autorennbahnen eine
Stromversorgung oder eine Führung
der als Fahrzeuge ausgebildeten Spielgeräte ermöglichen. Falls es sich bei
dem Spielsystem um eine Modelleisenbahn handelt kann die Abdeckung
ferner die Schienen abdecken bzw. ermöglicht die Verwendung handelsüblicher
Schienen eines der allgemein gekannten Eisenbahnsysteme. Die Abdeckung
kann einteilig oder auch mehrteilig ausgebildet sein sowie klappbar
mit dem Tisch verbunden sein.
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Im
bevorzugten einfachsten Fall besteht die Abdeckung aus einer einfachen
Platte, etwa einer Glasplatte. Soll eine nicht ebene Bahn bzw. eine
zwischen der angeordnete Fläche
abgedeckt werden, ist es natürlich
sinnvoll, entweder die Platte auf stützen zu lagern, so daß sich ein
Abstand zur Spielplatte ergibt oder die Platte wird glockenartig
ausgeführt,
die auf die Einzelplatte aufgesetzt wird. Bei Verwendung der Tische
als Schreibtisch sollte natürlich
die sich ergebende Dicke der Gesamtplatte nicht so groß werden,
so daß der
Beinraum aufgrund der normbedingt vorgegebenen Höhe der Arbeitsplatte nicht
zu gering wird.
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Die
Abdeckung kann transparent, insbesondere durchsichtig ausgebildet
sein, was den Durchblick auf die Spielfläche ermöglicht und eine interessante
Optik ermöglicht.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht es, daß die Abdeckung nicht
abgenommen werden muß,
um das Spiel zu betreiben. Hierzu wird die Abdeckung mit einem Rand und
einer zum Beispiel ebenen Oberfläche
ausgeführt,
wobei der Rand im Bereich der Bahn Ausnehmungen aufweist, durch
die das Spielgerät
hindurch bewegbar ist. So können
die Tische samt Abdeckung zusammengeführt und als Spielfläche aufgebaut werden.
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Die
Abdeckung kann auch weitere Funktionen übernehmen, wie dies auch bei üblichen Schreibtischplatten
der Fall ist. So kann die Abdeckung klappbar ausgebildet sein um
die Schreibfläche
schräg
stellen zu können.
Auch kann die Abdeckung an ihrer Oberseite eine eingearbeitete Schreibunterlage
oder Vertiefungen zur Ablage von Schreibtischaccessoires, wie Stiften,
Kleinteilen oder ähnlichem
aufweisen.
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Bevorzugt
wird das Spielsystem elektrisch betrieben sein. Hierzu können die
Einzelplatten über elektrische
Kontakte miteinander elektrisch verbunden werden, so daß entweder
die Stromversorgungen der Einzelplatten in Reihe geschaltet werden oder
eine gemeinsame Stromversorgung genutzt wird, die über jeweils
eine separate Verbindung, etwa ein handelsübliche Kabelverbindung mit
Steckerkontakt mit allen Einzelplatten kontaktiert wird. Wie bei üblichen
Autorennbahnen kann eine von Spielern zu bedienende Steuerung zur
Regelung der Geschwindigkeit der Spielgeräte unter Anwendung der bekannten
Technologien vorgesehen sein.
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Bei
Zusammenschieben der Tische müssen die
Kontakte möglichst
sicher eine elektrische Verbindung gewährleisten. Hierzu können zum
Beispiel zumindest zwei Kontakte an einer der Einzelplatten und
korrespondierende Kontakte an der angrenzenden Einzelplatte vorgesehen
sein. Bevorzugt werden alle Seiten der Einzelplatten mit Kontakten
versehen, so daß unabhängig von
der Orientierung immer ein elektrischer Kontakt hergestellt werden
kann. Voraussetzung ist natürlich
eine gleiche Positionierung der Kontakte an allen Seiten.
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Eine
Ausgestaltung der Kontakte nutzt Kontaktstifte, die an der Seite
der Einzelplatten gegen die Kraft einer Andrückfeder einschiebbar angeordnet sind
und korrespondierende Kontaktflächen
an dem Rand einer anderen Einzelplatte. Der Kontaktstift kann von
einem einfachen Stecker oder einem federnd gegen die gegenüberliegende
Einzelplatte angestellten Federstift gebildet sein, während die
korrespondierende Kontaktfläche
dann entweder ein Buchse oder eine ebenen Ansatzfläche für den Federstift
sein kann.
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Die
Stromversorgung der Spielgeräte,
zum Beispiel der Rennwagen im Falle einer Autorennbahn, erfolgt
analog zu den bekannten Produkten. So kann die dann als Fahrbahn
ausgebildete Bahn eine elektrische Kontaktspur aufweisen, die über einen Stromabgreifer
des Autos abtastbar ist, wobei das Auto über die zum Beispiel von einer
eingelegten Eisenlitze gebildeten Kontaktspur mit Strom versorgt wird.
Um den Stromfluß zu
gewährleisten
ist die Kontaktspur entweder zweipolig ausgestaltet oder es wird
eine zweite Kontaktmöglichkeit
vorgesehen, etwa eine obere Kontaktspur nach der Art einer Oberleitung.
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Die
Bahn kann, wie etwa auch im Falle der eingangs genannten „Carrera-Bahn" zur zwei- oder mehrspurigen
Ausgestaltung mit ein, zwei oder mehreren, zumindest abschnittsweise
parallel zueinander angeordneten Spuren versehen sein. Jede Spur
wird dann mit jeweils einer Kontaktspur versehen, wobei für jede Spur
unabhängig
von den anderen Spuren die Stärke
des Stroms individuell über
jeweils eine Steuerung einstellbar oder die Stromstärke innerhalb des
Spielgerätes über eine
Fernbedienung verstellbar sein kann.
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Die
Kontaktspuren können
relativ zur Oberfläche
der Bahn vertieft sein oder auch auf die Oberfläche aufgedruckt werden bzw.
von den eingelegten Litzen gebildet sein. Jede Kontaktspur kann
zur zweipoligen Ausgestaltung von zwei parallel zueinander angeordneten
Leiterbahnen aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet sein,
wobei natürlich
auch weitere Pole denkbar sind, etwa um weitere elektrische Funktionen
des Spielgerätes
zu aktivieren. Dies kann im Falle eines als Rennauto ausgebildeten Spielgeräts zum Beispiel
die Beleuchtung oder ein Soundgenerator zur Wiedergabe eines Motorengeräuschs sein.
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Die
eingelassenen Litzen können
zur Herstellung der Kontakte für
die Verbindung der Einzelplatten untereinander am Rand der Spielplatte
annähernd
rechtwinklig nach unten abgewickelt sein, so daß sich an den Rändern Federzungen
ergeben, die um einige Grad in Richtung der gegenüberliegenden Einzelplatte
abgewinkelt sind. Die Federwirkung kann durch zusätzliche
Druckelemente, zum Beispiel eine Gummifeder, die hinter der Federzunge
in eine Bohrung eingesetzt ist, verstärkt werden. Ferner kann auf
die umgebogene Litze eine plattenförmige Kontaktfläche aufgebracht
sein, die auch bei geringen Lageabweichungen einen Kontakt sicherstellt.
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Bei
sehr großen
Spielsystemen kann es infolge des Leitungswiderstandes der Kontaktspuren passieren,
daß die übertragene
Leistung im von der Stromquelle weiter entfernten Bereich der Spielplatte geringer
wird, Um dies zu vermeiden kann ein zusätzlicher Leiter mit dickerem
Querschnitt zu einer hinteren Stelle geführt sein, über den das elektrische System
zusätzlich
gespeist wird.
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In
den meisten Fällen
wird eine Zwangsführung
der Spielgeräte
erwünscht
sein. Hierzu kann zum Beispiel entweder die äußere Bahnbegrenzung erhöht sein
oder, was bevorzugt wird, zwischen den Leiterbahnen eine Führungsnut
angeordnet sein, in die ein Führungsstück des Spielgerätes eingreift.
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Eine
weitere Ausgestaltung der Erfindung weist nur eine Zwangsführung über die
Begrenzung der Bahn auf. Hier kann zum Beispiel die Bahn vollständig elektrisch
leitend sein, während
die Abdeckung an ihrer Unterseite ebenfalls elektrisch leitend und
durchsichtig ausgebildet ist. Bei dieser Ausgestaltung kann zum
Beispiel die Unterseite der Abdeckung im Siebdruck mit einem elektrisch
leitfähigen Muster
fein bedruckt sein und die Spielgeräte einerseits über die
Reifen oder einen separaten Stromabgreifer einen Kontakt zur Fahrbahn
und andererseits über
einen durch eine Federkraft gegen die Abdeckung angestellten zweiten
Stromabgreifer einen Kontakt zur Abdeckung herstellen.
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Dieses
System ähnelt
dann den Selbstfahrsystemen auf Jahrmärkten. Durch diese Ausgestaltung
werden die Spielgeräte,
zum Beispiel Rennautos extern mit Strom versorgt, sind aber dennoch
innerhalb einer optional vorhandenen Zwangsführung, auf die man auch verzichten
könnte,
frei beweglich. So kann ein realistische Rennsituation nachgestellt werden,
indem zum Beispiel ein Fahrer einen weiteren überholt oder dieser das Überholen
durch Blockieren der Spur verhindert. Die Leistungssteuerung der
Rennautos erfolgt bei dieser Ausgestaltung ebenso wie die Lenkung
zweckmäßig über eine
Fernsteuerung, deren Bedieneinheit entweder ein separates Bauteil
oder auch Teil der Abdeckung sein kann. So kann jedes Fahrzeug unabhängig angesteuert werden.
Bei dieser Ausgestaltung muß natürlich die Abdeckung
während
des Spiels aufgesetzt bleiben, damit der obere Stromabgreifer einen
Kontakt herstellen kann
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Alternativ
kann die Stromversorgung im oberen Bereich auch abgekoppelt werden,
in dem zum Beispiel nur über
der Bahn ein leitfähiges
und bevorzugt durchsichtiges Gitter, etwa an Stützen freischwebend befestigt,
angeordnet wird, daß von
dem oberen Stromabgreifer abgegriffen werden kann.
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Die
Oberfläche
der Spielplatte kann Befestigungsmöglichkeiten für Spielzusatzausstattung,
insbesondere Einstecklöcher
zum Einstecken von Modellbauten oder Bahnbegrenzungen aufweisen.
Dies können
kleine Strohballen zur realistischen Nachbildung einer Rennstrecke,
Tribünen
oder sonstiges aus dem Modellbau bekanntes Zubehör sein. Elektrische Kontakte
ermöglichen
bei Bedarf ein Aufstecken von leuchtenden Elementen oder sonstigem Zubehör, wie etwa
Zeitmeßgeräten, Rundenzählern oder
dergleichen.
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Um
die Bahn ohne Stufen oder Versatz leicht zusammenbauen zu können, sind
bevorzugt Positionierhilfen an den Einzelplatten vorgesehen, die
zum Zentrieren und Ausrichten der Einzelplatten untereinander dienen.
Eine solche Positionierhilfe kann beispielsweise von einem Dorn
an einer Einzelplatte und einer Dornaufnahme an einer angrenzenden
Einzelplatte gebildet sein, in die trichterartig der Dorn beim zusammenschieben
der Einzelplatten eingeführt wird.
Auch alle anderen formschlüssigen
Positionierhilfen, beispielsweise Keile oder ähnliches, sind möglich.
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Die
Einzelplatten sollten fest miteinander verbunden sein, um Spalte
in der Bahn zu vermeiden. So können
die Einzelplatten etwa Spannelemente aufweisen, mit denen die aneinander
angrenzenden Einzelplatten untereinander lösbar durch Aufbringen einer
Spannkraft miteinander verbunden werden können. Die Oberfläche der
Spielplatte kann ferner umklappbare Bereiche aufweisen, wobei auf einer
der Seiten des umklappbaren Bereichs Spielzubehör fest angeordnet ist, so daß dieses
durch die Klappbewegung auf der Oberfläche angeordnet werden kann.
So kann zum Beispiel zusätzlich
oder anstelle der oben beschriebenen Steckverbindung nach Abheben
der Abdeckung ein Teilbereich der Spielplatte gedreht werden, um
Landschaftsnachbildungen oder andere Modellplattenteile sichtbar
werden zu lassen. Hierbei kann es sich sowohl um aufgedruckte oder
um dreidimensionale Muster handeln.
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Die
Bahn kann schließlich
im Bereich der Einzelplatten Unterbrechungen aufweisen, in die nach
Abklappen der Abdeckung weitere funktionale Bahnbestandteile einsteckbar
sein können.
Dies kann etwa eine Sprungschanze oder ein Looping sein, der einfach
anstelle eines geraden Bahnabschnitts eingesetzt werden kann. hierzu
kann dieser Bahnabschnitt in die Oberfläche eingeklemmt sein, so daß er nach Überwindung
der Klemmkraft herausgenommen und durch den anderen Bahnbestandteil ersetzt
werden kann.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnungen.
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In
den Zeichnungen zeigt:
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1 eine erste Ausgestaltung
einer modular gestalteten Einzelplatte,
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2 eine zweite Ausgestaltung
einer modular gestalteten Einzelplatte,
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3 eine dritte Ausgestaltung
einer modular gestalteten Einzelplatte,
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4 eine vierte Ausgestaltung
einer modular gestalteten Einzelplatte,
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5 eine fünfte Ausgestaltung einer modular
gestalteten Einzelplatte,
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6 eine sechste Ausgestaltung
einer modular gestalteten Einzelplatte,
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7 eine siebte Ausgestaltung
einer modular gestalteten Einzelplatte,
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8. eine achte Ausgestaltung
einer modular gestalteten Einzelplatte,
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9 eine aus den Einzelplatten
gemäß den 1 bis 8 zusammen gesetzte Spielplatte als erstes Ausführungsbeispiel,
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10 den Ausschnitt „Z" in 9 in einer vergrößerten Darstellung,
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11 den vergrößerten Bereich
der Einzelplatte mit dem Kontaktbereich im Schnitt,
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12 eine Seitenansicht einer
Einzelplatte
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13 ein zweites Ausführungsbeispiel
einer aus Einzelplatten gemäß den 1 bis 8 zusammengesetzte Spielplatte,
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14 ein drittes Ausführungsbeispiel
einer aus Einzelplatten gemäß den 1 bis 8 zusammengesetzte Spielplatte und
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15 ein viertes Ausführungsbeispiel
einer aus Einzelplatten gemäß den 1 bis 8 zusammengesetzte Spielplatte
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In
den 1 bis 8 sind Einzelplatten 3 dargestellt,
aus denen eine Spielplatte 1 (vgl. z.B. 9) eines erfindungsgemäßen Spielsystems,
im hier gezeigten Ausführungsbeispiel
eine Autorennbahn, zusammengesetzt werden kann.
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Besonderer
Vorzug dieser Ausgestaltung ist die Tatsache, daß hier die Formen der Einzelplatten 3 so
aufeinander abgestimmt sind, so daß sie in verschiedenen Orientierungen
aneinandersetzbar sind. In den 1 bis 7 sind zum Beispiel Einzelplatten 3 dargestellt,
bei denen entweder eine halbe Schmalseite oder die Längsseite
an Ansatzbereich vorgesehen sind. Natürlich kann dieser Ansatzbereich
auch an jeder anderen Stelle der einzelplatte 3 liegen.
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8 zeigt beispielhaft eine
weitere Ausgestaltung einer Einzelplatte in Form eines Quadrats. Dieses
hier dargestellte Beispiel ermöglicht
den Aufbau einer Um lenkecke, von der aus die als Fahrzeuge ausgebildeten
Spielgeräte 2 wieder
auf die selbe Einzelplatte zurückgeführt werden,
von der sie auf die Quadratplatte eingefahren sind.
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In 9 ist eine Spielplatte 1 dargestellt,
die aus insgesamt acht Einzelplatten 3 besteht. Erfindungsgemäß sind diese
Einzelplatten 3 die Oberflächenplatten von Schreibtischen,
so daß zum
Beispiel in einem Büro
die Tische zum Aufbau der Spielfläche leicht zusammengeschoben
werden können.
Auf der Spielplatte 1 ist eine Bahn 4 angeordnet,
längs derer die
Spielgeräte 2 verfahrbar
sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
sind dies Rennautos, die auf einer elektrischen Bahn verfahren werden.
Die Bahn 4 hat hier drei nebeneinander angeordnete Spuren 6.
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Die
Einzelplatten können
zum Beispiel aus 19 mm starken, beiderseits mit weißer Grundierfolien beschichteten
MDF-Platten bestehen, die mit Ausnahme eventueller Sonderplatten
(vgl. 8) ein Modulformat
von einheitlich 170 cm × 85
cm aufweisen können.
Jedes Modul enthält
hier drei Spuren, die mittleren Platten je einen Hin- und Rückstrang, die
Endmodule eine geschlossene Spurführung mit Kehre.
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Die
Spurlänge
beträgt
zum Beispiel je Modul 3 m bis 3,5 m je Spur, bei einigen Modulen
kann sie jedoch auch länger
oder kürzer
sein. So wird zum Beispiel das in 8 dargestellte
Endmodul eine kürzere
Länge von
etwa 2,5 m aufweisen. Je nach Einsatzzweck ist natürlich auch
möglich,
kürzere
Längen auf
einem Standardmodul vorzusehen, um zum Beispiel mehr Platz für weitere
Aufbauten zu erhalten. Selbstverständlich ist die Spurlänge von
der Größe der Module
in Relation der Größe der Bahnen
bzw. Spielgeräte
abhängig,
so daß sich
bei anderen Ausführungsbeispielen
auf vollständig
andere Längen
ergeben können.
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10 zeigt in einem vergrößerten Ausschnitt
den Ausschnitt Z aus 9 mit
der elektrischen Kontaktierung der Einzelplatten 3. Die
Spielgeräte 2 werden
wie bei handelsüblichen
Rennbahnen über
Kontaktspuren 7 mit Strom versorgt.
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Der
Spurabstand beträgt
abgesehen von eventuellen Engstellen (vgl. 4) von Mitte Spur 6 zu Mitte
Spur 6 in diesem Fall 11 cm. Die Kontaktspur ist in einem
Slot angeordnet, der hier 3 mm breit und 8 mm tief ist. Links und
rechts des Slots sind Litzenauflagen mit Litzen für die Stromversorgung
angeordnet, die 6,5 mm breit und 1,3 mm tief sind. Zur Stromführung kann
eine verzinkte Stahllitze, insbesondere ei ne magnetische Litze,
mit dem Querschnitt von etwa 5,3 × 1,3 mm verwandt werden.
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Die
Einzelplatten 3 können
an jeder Außenkante
jeweils um zehn mm-genau positionierte Bohrlöcher für das einfache Ein- und Ausschieben
von Banden aufweisen. Hieran können
auch erweiterte Auslaufzonen durch Einschieben befestigt werden. Alternativ
könnten
die Banden auch aus den Einzelplatten 3 herausziehbar sein,
wobei sie dann in einer Senkrechten oder leicht schräggestellten
Führung gelagert
wären und
zumindest in der herausgezogenen Position über eine Rastmöglichkeit
gehalten sind.
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Im
Bereich des mittig eingezeichneten Stoßes zweier Einzelplatten 3 ist
die Kontaktspur 7 mit gesonderten Kontakten versehen, die
eine Übertragung
des Stromes auf die benachbarte Einzelplatte 3 ermöglicht.
Zur sicheren und exakten Positionierung können die Einzelplatten 3 an
den Anschlußseiten mit
mm-genauen Fräsungen
versehen sein, in die Nivellierungsstifte mit Kunststoffmuffen zur
Aufnahme von für
Bolzen sowie Quergewindebolzen und für die die Verbindung schließenden Exzenter
einsetzbar sind.
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4 zeigt die gesonderten
Kontakte zur Stromübertragung
in einer vergrößerten Darstellung. Die
Kontaktspuren 7 sind um den Rand der einzelplatte 3 herumgeführt und
bilden so eine Federzunge 9. Um ein vollständiges Zusammenschieben
der Einzelplatten 3 zu ermöglichen sind die Kontaktspuren 7 in
Nuten gehalten, die ebenfalls um den Rand herumlaufen, so daß die Federzunge 9 vollständig einfedern
kann.
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Die
Federzunge 9 wird über
eine, hier zu besseren Darstellung der Federwirkung von einer Schraubenfeder 10 gebildeten
Feder nach außen
gedrückt,
um einen sicheren Kontakt der Federungen 7 untereinander
zu gewährleisten.
Alternativ kann natürlich
auch jede andere Art der federnden Anstellung und auch jede andere
Federart verwendet werden, beispielsweise eine Gummifeder.
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Die
Ausfräsungen
für die
Litzen werden bevorzugt an den Außenkanten und an der Unterseite tiefer
fortgeführt
und mit Auflage für
Abdeckungen versehen. Dadurch kann die Litze an der Unterseite der
Einzelplatte 3 versenkt in der Fläche von unten befestigt werden.
Diese wird durch Abdeckungen zusätzlich
fixiert und geschützt.
An Mittelplatten sind diese Fräsungen
an beiden Anschlußseiten,
an den Endmodulen nur je an einer vorgesehen.
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Zur
zweifachen Stromeinspeisung wird ein Trafo direkt in die Bahn 4 durch
4 mm-Buchsen angeschlossen.
Die Einspeisung erfolgt hier an der gewählten Anschlußschiene
zweifach: für
Hin- und Rückstrang
der drei Spuren. Bei Endmodulen erfolgt die Einspeisung dagegen
nur einfach. Die Regler für die
Regelung der Fahrleistung der Spielgeräte 2 werden an jeweils
drei farbig markierten und versenkten 4mm-Buchsen für zum Beispiel Plus, Minus
und Bremse angeschlossen und die Verkabelung der Anschlußschiene
erfolgt über
1 mm starke PVC/Kupferlitzen.
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Die
so aufgebaute Rennbahn kann mit einer optionalen Zeitmessung versehen
werden. Hierzu sind die Einzelplatten bevorzugt bereits für die Zeitmessungssysteme
vorbereitet. Zum Beispiel können unter
den Slots Fräsungen
für mit
den Spielgeräten 2 zusammenwirkende
Sensoren angebracht und über einen
gefrästen
Kabelkanal zu einem Stecker geführt werden.
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12 zeigt eine Einzelplatte 3 in
einer Seitenansicht, die hier einen Kontaktbereich aufweist. Das
Spielgerät 2 ist
in einer Führung 8 geführt und weist
zwischen den Rädern
Schleifkontakte zum Abgreifen der Kontaktspuren 7 auf.
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Die
Einzelplatte 3 ist mittels einer Abdeckung 5 abgedeckt,
die die Funktion eines Schreibtisches trotz der Nuten der Bahn 6 ermöglicht.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Abdeckung 5 so hoch ausgebildet, daß die Spielgeräte 2 darunter
Platz finden und bewegt werden können.
Hier ist es nicht notwendig, daß die
Abdeckung 5 zum Spielen abgenommen wird, sofern die Abdeckung 5 im
Bereich des Übertritts
der Bahn 6 auf eine andere Einzelplatte 3 entsprechende
Durchlässe
für das
Spielgerät 2 aufweist.
Alternativ kann die Abdeckung 5 auch flach auf der Einzelplatte 3 liegend
ausgebildet sein.
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In
den 13, 14 und 15 sind
weitere Beispiel von Spielplatten 1 dargestellt, die ebenfalls,
wie bereits die in 9 dargestellte
Spielplatte 1 aus den modularen Einzelplatten gemäß den 1 bis 8 gebildet sind.
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- 1
- Spielplatte
- 2
- Spielgerät
- 3
- Einzelplatte
- 4
- Bahn
- 5
- Abdeckung
- 6
- Spur
- 7
- Kontaktspur
- 8
- Führung
- 9
- Federzunge
- 10
- Gummiblock