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DE202004017902U1 - Flugzeug mit Flettner-Rotoren - Google Patents

Flugzeug mit Flettner-Rotoren Download PDF

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DE202004017902U1
DE202004017902U1 DE202004017902U DE202004017902U DE202004017902U1 DE 202004017902 U1 DE202004017902 U1 DE 202004017902U1 DE 202004017902 U DE202004017902 U DE 202004017902U DE 202004017902 U DE202004017902 U DE 202004017902U DE 202004017902 U1 DE202004017902 U1 DE 202004017902U1
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Germany
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fuselage
right angles
flow
accelerated
flettner
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C39/00Aircraft not otherwise provided for
    • B64C39/003Aircraft not otherwise provided for with wings, paddle wheels, bladed wheels, moving or rotating in relation to the fuselage
    • B64C39/005Aircraft not otherwise provided for with wings, paddle wheels, bladed wheels, moving or rotating in relation to the fuselage about a horizontal transversal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Abstract

Flugzeug mit als Flettner-Rotoren bekannten Vorrichtungen, die zusätzlich zu Flügeln oder ohne Flügel den Auftrieb des Flugzeugs bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtungen in etwa waagerecht im rechten Winkel zum Rumpf angebracht sind und ihre Rotation so gerichtet ist, daß sie in bezug auf die Flugrichtung auf der Vorderseite jeweils von unten nach oben verläuft, so daß die Beschleunigung der Strömung und damit die Erzeugung des Unterdrucks an der Oberseite eintritt.

Description

  • Stand der Technik
  • Der Auftrieb bisheriger Flugzeuge wird durch Flügel erzeugt, deren Wirkungsweise häufig durch Klappen beeinflußt und der Situation entsprechend optimiert wird.
  • Die Wirkungsweise rotierender Walzen in Strömungen:
  • Die Einwirkung von Strömungen auf rotierende Körper ist aus der Ballistik seit Jahrhunderten bekannt, wurde jedoch erst Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Berliner Chemiker und Physiker Gustav Magnus quantitativen Experimenten unterzogen. Nach ihm bezeichnet man die Ablenkung rotierender Körper in einer Strömung als Magnus-Effekt. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts hat Anton Flettner diesen Effekt in senkrecht auf Schiffen angeordneten Rotoren erfolgreich als Schiffsantrieb genutzt. Die Schiffe mit diesen Flettner-Rotoren konnten sich jedoch nicht gegen die Dampfschiffe und die aufkommenden Schiffe mit Dieselantrieb durchsetzen.
  • Zum Magnus-Effekt und zum Flettner-Rotor siehe:
    • – Anton Flettner, Mein Weg zum Rotor, Leipzig 1929. (Insbes. S. 65–71, 94–97.)
    • – W. M. Swanson, „The Magnus Effect: A Summary of Investigations to Date", Trans. ASME, Series D (Journal of Basic Engineering), 83, 3 (1961) 461–470.
    • – Ingo Pommerening, „Windrad mit quer zur Windrichtung verlaufender Achse und Flettnerrotoren parallel zur Achse", (Patentschrift für Europapatent) PCT/DE79/00079.
    • – Ingo Pommerening, „Luftschiff mit Flettner-Rotoren als Vorrichtungen für Vortrieb, Auftrieb und Steuerung", Gebrauchsmusteranmeldung vom 24.05.2002 beim Deutschen Patentamt, Az.: 202 08 416.7.
  • Ausführung
  • Bei einem Flugzeug werden zusätzlich zu Flügeln oder als Ersatz für Flügel Flettnerrotoren in etwa waagerecht und etwa im rechten Winkel zum Flugzeugrumpf an diesem angebracht. Die Drehrichtung der Flettnerrotoren verläuft so, daß sie an der Vorderseite nach oben gerichtet ist und damit den Auftrieb in der anströmenden Luft erzeugt.
  • Vorteilhafte Ausführung
  • Um die Stabilität zu erhöhen, bietet es sich an, die äußeren Enden der rotierenden Walzen durch Abspannvorrichtungen, die außen oder innerhalb der Walzen angebracht sind, zu sichern, was bei einem Doppelrumpfflugzeug nicht nötig ist. In der Erprobungsphase an funktionsfähigen Modellen können Abweichungen von der Zylinderform sowie von der Anbringung im rechten Winkel zum Rumpf und Abweichungen von der waagerechten Anbringung geprüft werden.
  • Vorteile
  • Da die Flettner-Rotoren einen sehr hohen Auftrieb erzeugen, ist ein besseres Startverhalten zu erwarten, so daß die Flugzeuge mit kürzeren Start- und Landebahnen auskommen. Insbesondere beim Landeanflug lassen sich infolge der genauen Dosierung des Auftriebs durch die Regelung der Rotationsgeschwindigkeit der Flettner-Rotoren die Sinkgeschwindigkeit und der Aufsetzpunkt in erwünschter Weise präzisieren. Derartige Flugzeuge dürften sich insbesondere als verhältnismäßig kleine Transportmittel nutzen lassen.

Claims (3)

  1. Flugzeug mit als Flettner-Rotoren bekannten Vorrichtungen, die zusätzlich zu Flügeln oder ohne Flügel den Auftrieb des Flugzeugs bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtungen in etwa waagerecht im rechten Winkel zum Rumpf angebracht sind und ihre Rotation so gerichtet ist, daß sie in bezug auf die Flugrichtung auf der Vorderseite jeweils von unten nach oben verläuft, so daß die Beschleunigung der Strömung und damit die Erzeugung des Unterdrucks an der Oberseite eintritt.
  2. Flugzeug nach Anspruch 1), das aus zwei Rümpfen besteht, zwischen denen mindestens ein Flettnerrotor angebracht ist.
  3. Flugzeug bestehend aus einer Kombination von Anspruch 1) und 2).
DE202004017902U 2004-11-11 2004-11-11 Flugzeug mit Flettner-Rotoren Expired - Lifetime DE202004017902U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007009951B3 (de) * 2007-03-01 2008-07-31 Bauhaus Luftfahrt E.V. Fluggerät mit rotierenden Zylindern zur Erzeugung von Auftrieb und/oder Vortrieb

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DE102007009951B3 (de) * 2007-03-01 2008-07-31 Bauhaus Luftfahrt E.V. Fluggerät mit rotierenden Zylindern zur Erzeugung von Auftrieb und/oder Vortrieb

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