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DE202004016703U1 - Wandelemente für die Verkleidung von Fassaden o.dgl. - Google Patents

Wandelemente für die Verkleidung von Fassaden o.dgl. Download PDF

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DE202004016703U1
DE202004016703U1 DE200420016703 DE202004016703U DE202004016703U1 DE 202004016703 U1 DE202004016703 U1 DE 202004016703U1 DE 200420016703 DE200420016703 DE 200420016703 DE 202004016703 U DE202004016703 U DE 202004016703U DE 202004016703 U1 DE202004016703 U1 DE 202004016703U1
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
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  • Structural Engineering (AREA)
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Abstract

Wandelemente (1, 2) für die Verkleidung von Wänden (21) mit in oder auf einer ersten Hartschaumstoffschicht (3, 4) angeordneten oder eingebetteten Platten (5) oder Steinen aus Keramik oder dergleichen, wobei die Platten (5) der Wetterseite und der sie jeweils tragende Teil der ersten Hartschaumstoffschicht (3, 4) der Wand zugewandt sind und die Dicke der ersten Hartschaumstoffschicht (3, 4) entsprechend einer vorbestimmten ersten Wärmedämmung bemessen ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer vorbestimmten Gesamtwärmedämmung, die größer ist als die erste Wärmedämmung, zwischen der ersten Hartschaumstoffschicht (3, 4) und der zu verkleidenden Wand eine zweite Hartschaumstoffschicht (6,7) mit einer Dicke entsprechend einer zweiten Wärmedämmung angeordnet ist, die keine Platten oder dergleichen aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft Wandelemente für die Verkleidung von Fassaden oder dergleichen und Wandelemente mit in eine Hartschaumschicht eingebetteten Platten oder Steinen, Keramik, Ziegelriemchen oder dergleichen, wobei die Platten der Wetterseite und der sie jeweils tragende Teil der Hartschaumstoffschicht der Wand zugewandt sind. Die Fugen zwischen den Platten sind mit Mörtel oder dergleichen verfugbar .
  • Es ist bekannt, Fassaden und Bauten nachträglich mit Wandelementen zu verkleiden, die das Aussehen eines Mauerwerks haben. Bei solchen Wandelementen ist es jedoch schwierig, für großflächige Fassaden und Wände und ganze Hauswände den Eindruck eines geschlossenen Mauerwerks zu erzielen. Damit die einzelnen Wandelemente und ihre Befestigungsstellen nicht deutlich erkannt werden können, ist es bekannt, die Platten so anzuordnen und die sie tragende Hartschaumstoffschicht so auszubilden, dass an den vertikalen Kanten des Wandelements Platten zusammen mit dem Ihnen zugeordneten Teil der sie tragenden Hartschaumstoffschicht abwechselnd über eine vertikale Kante hinausragen und die überragenden Platten der einen vertikalen Kante relativ zu den entsprechenden Platten der jeweils anderen gegenüberliegenden vertikalen Kanten um etwa eine halbe Plattenlänge versetzt angeordnet sind, so dass bei zwei nebeneinanderliegenden Wandelementen die über die vertikale Kante hinausragenden Platten des einen Wandelements in die zwischen zwei überragenden Platten gebildeten Lücken des benachbarten Wandelements eingreifen und so ein geschlossenes Mauerwerk mit geschlossener Hartschaumstoffschicht bilden ( DE 35 03 543 A1 ).
  • Es ist auch bekannt, zur Erzielung einer vorbestimmten, gleichmäßigen, insbesondere ebenen Oberfläche für benachbarte Platten die einander benachbarten kammartig ausgebildeten Wandelemente der bekannten Anordnung mit einer Nut- und Feder-Verbindung und in vertikaler und horizontaler Richtung mit einander überlappenden Bereichen der Hartschaumstoffschicht zu versehen ( DE 32 13 076 U1 ).
  • In der Praxis sind die Anforderungen an eine zusätzliche Wärmedämmung nicht einheitlich. Mit dem Angebot eines Sortiments von Wandelementen verschiedener Dicken der Hartschaumstoffschicht wird solchen unterschiedlichen Anforderungen an die Wärmedämmung Rechnung getragen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die durch solche Sortimente bewirkte Lagerhaltung der Wandelemente zu vermindern und zu vereinfachen und die Anforderungen an unterschiedliche und hohe Wärmedämmung in einfacher und verbesserter Weise zu erfüllen. Diese Aufgabe wird bei den in Anspruch 1 definierten Wandelementen gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Im Prinzip besteht die Erfindung darin, dass bei Wandelementen für die Verkleidung von Wänden mit in oder auf einer ersten Hartschaumstoffschicht angeordneten oder eingebetteten Platten oder Steinen aus Keramik oder dergleichen, wobei die Platten der Wetterseite und der sie jeweils tragende Teil der ersten Hartschaumstoffschicht der Wand zugewandt sind und die Dicke der ersten Hartschaumstoffschicht entsprechend einer vorbestimmten ersten Wärmedämmung bemessen ist, zur Erzielung einer vorbestimmten Gesamtwärmedämmung, die größer ist als die erste Wärmedämmung, zwischen der ersten Hartschaumstoffschicht und der zu verkleidenden Wand eine zweite Hartschaumstoffschicht mit einer Dicke entsprechend einer zweiten Wärmedämmung angeordnet ist, die keine Platten oder dergl aufweist .
  • Die erste und die zweite Hartschaumstoffschicht haben ein solches Flächenformat, dass die beiden hintereinander angeordneten Hartschaumstoffschichten bündig miteinander und zu einem Wandelement verbindbar sind.
  • Die erste Hartschaumstoffschicht weist vorzugsweise kammartig ineinandergreifende Vorsprünge, Nut- und Federverbindungen und/ oder Überlappungsbereiche auf und die zweite Hartschaumstoffschicht ist ohne kammartig ineinandergreifende Vorsprünge ausgebildet.
  • Die ersten und zweiten Hartschaumstoffschichten weisen Bohrungen auf, deren Wandungen aus hartem Material bestehen, durch die zur Befestigung des Wandelements an der Fassade Schrauben , Bolzen oder dergleichen steckbar sind. Vorzugsweise werden zu diesem Zweck vorgefertigte Hülsen in die Hartschaumstoffschicht eingebettet. Wenn die hintereinander angeordneten Hartschaumstoffschichten bündig abschließen, sind die Bohrungen oder Hülsen in beiden Hartschaumstoffschichten koaxial angeordnet . Die entsprechend lang bemessenen Schrauben lassen sich daher durch beide Hülsen stecken. Die ersten und zweiten Hartschaumstoffschichten können dann an der Wand befestigt und miteinander verbunden werden, ohne dass sie gequetscht werden.
  • Die Bohrungen und die Wandungen sind Teil von Distanzhülsen, die in die beiden Hartschaumstoffschichten so eingebettet sind, dass die Befestigung der Platten nicht beeinträchtigt wird und die beiden Hartschaumstoffschichten durch die Befestigung nicht druckbelastet werden. Eine Ausstattung der Distanzhülsen mit jeweils beidseitigen Flanschen verankert diese Hülsen fest in der Hartschaumstoffschicht.
  • Die erste Hartschaumstoffschicht hat eine Dicke von 60 mm bis 80 mm und die zweite Hartschaumstoffschicht eine Dicke von 50 mm bis 250 mm. Durch Zusammenstellung von ersten und zweiten Hartschaumstoffschichten unterschiedlicher Dicke lassen sich dann leicht hohe Gesamtwärmedämmungen erzielen, ohne die Haltbarkeit der Verkleidung zu gefährden.
  • Die erste Hartschaumstoffschicht ist Teil eines Sortiments mit vorzugsweise nur einer einheitlichen Dicke von beispielsweise 80 mm. Die zweite Hartschaumstoffschicht ist Teil eines Sortiments mit einer Vielzahl von Dicken von 50 mm bis 250 mm . Diese zweiten Hartschaumstoffschichten tragen keine Platten und sind daher leichter zu zu fertigen, zu lagern und zu befestigen.
  • Die Wandelemente weisen somit erste und zweite Hartschaumstoffschichten auf, die bündig abschließende Flächenformate und koaxiale Distanzhülsen haben und leicht verbindbar sind.
  • Ein besonders vorteilhaftes Wandelement weist an der Außenseite in die erste Hartschaumstoffschicht eingebettete Platten oder Steine aus Keramik oder dergleichen auf und kammartig ausgebildete vertikale Kanten. Platten mit dem sie jeweils tragenden Teil der ersten Hartschaumstoffschicht bilden die Zinken des Kammes, die in beiden vertikalen Kanten des Wandelementes gegeneinander um etwa eine halbe Plattenlänge versetzt sind, so dass die Zinken der einen vertikalen Kante in die Lücken zwischen den Zinken des jeweils benachbarten Wandelementes einpassbar sind. Die Zinken und Lücken im Bereich einer der beiden vertikalen Kanten der ersten Hartschaumstoffschicht sind vorzugsweise durchgehend, aber mit geringerer Dicke hinterlegt. Der die Zinken und Lücken hinterlegende Teil der ersten Hartschaumstoffschicht ragt vorzugsweise über die Zinken hinaus und bildet vor den Zinken einen Überlappungsstreifen. Die Hartschaumstoffschicht hinter den nicht hinterlegten Lücken und den zugehörigen Zinken der anderen vertikalen Kante bildet einen Überlappungsstreifen verringerter Dicke, der mit dem Überlappungsstreifen des jeweils benachbarten Wandelements eine Überlappungszone bildet. Wandelemente mit solchen Ausbildungen der ersten Hartschaumstoffschicht und einer solchen Verteilung der darauf befestigten Platten bieten ein nach außen optimales Mauerwerk und eine vorzügliche Ausnutzung der Wärmedämmung. Die so ausgebildete erste Hartschaumstoffschicht kann mit einer zweiten, ohne Vorsprünge und Platten ausgebildeten Hartschaumstoffschicht kombiniert werden. Werden beide Hartschaumstoffschichten einander bündig abschließend ausgebildet, können beide Bauelemente zu einem Wandelement verbunden werden. Das kann entweder vor der Montage geschehen oder, indem erst die zweite Hartschaumstoffschicht verlegt und darauf dann die mit Verzahnung, Nut- und Feder- Verbindungen ausgestattete, mit Platten versehene erste Hartschaumstoffschicht verlegt und beide Schichten miteinander und mit der zu verkleidenden Wand wirksam verbunden werden. Die Bohrungen oder Distanzhülsen beider Hartschaumstoffschichten sind so aufeinander abgestimmt, dass sie auch bei aufeinanderfolgender Verlegung ohne weiteres koaxiale Positionen einnehmen.
  • Das trifft auch auf erste Hartschaumstoffschichten zu, bei denen die einander zugewandten horizontalen Kanten zweier benachbarter Wandelemente Überlappungszonen aufweisen, die an ihren Ober- und Unterseiten mit Erhebungen bzw. ihnen angepassten Vertiefungen versehen sind.
  • In einer Fuge zwischen zwei benachbarten Platten ist der Hartschaumstoff der ersten Hartschaumstoffschicht bis zur Tiefe der eingeschäumten Distanzhülse ausgespart. Diese Distanzhülse besitzt eine die Schicht durchdringende Bohrung. Die Aussparung selbst ist durch ein entsprechend bemessenes Schaumstoffstück verschließbar.
  • Durch die Erfindung wird durch die Platten und Mörtel der ersten Hartschaumstoffschicht das Eindringen von Schlagwasser oder Regen abgewehrt. Außerdem vermeiden die ineinander greifenden Verzahnungen und die einhakbaren Erhebungen und Nuten Wärmebrücken. Schließlich wird durch die Wärmedämmung der ersten Hartschaumstoffschicht und die zusätzliche Wärmedämmung der zweiten Hartschaumstoffschicht jede gewünschte Gesamtwärmedämmung erzielt, indem die zusätzliche Wärmedämmung durch Wahl der Dicke der zweiten Hartschaumstoffschicht bestimmt wird.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im Folgenden ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Diese zeigen in
  • 1 zwei mit Abstand nebeneinander dargestellte Wandelemente in perspektivischer Ansicht mit in eine jeweils erste Hartschaumstoffschicht eingebetteten Platten, sowie zwei dahinter angeordnete zweite Hartschaumstoffschichten für die zusätzliche Wärmedämmung,
  • 2 einen Schnitt durch hintereinander angeordnete erste und zweite Hartschaumstoffschichten im Bereich der Bohrungen und Distanzhülsen mit Darstellung des Übergangs zweier nebeneinander angeordneter erster Hartschaumstoffschichten.
  • In 1 sind zwei seitlich mit Abstand nebeneinander angeordnete Wandelemente 1 und 2 mit in Hartschaumstoffschichten 3, 4 eingebetteten Hartstein- oder Keramikplatten 5 dargestellt, im Folgenden Keramikplatten genannt. Diese Keramikplatten 5 sind beispielsweise bei der Herstellung des Hartschaumstoffmaterials in einer Weise in dieses Material eingebettet worden, wie es in der DE 30 33 819 A1 beschrieben ist. Dadurch ergeben sich Hartschaumstoffplatten, die eine hohe Wärmedämmung und zugleich Festigkeit aufweisen. Dies ist insbesondere bei solchen Wandelementen 1, 2 der Fall, die eine Wärmedämm-Dicke von mindestens 50 mm haben. Jedes der beiden Wandelemente 1, 2 weist obere und untere horizontal verlaufende Kanten 1a, 1b, 2a, 2b auf, die in 1 mit einer Nut- und Federausbildung 3a, 3b zur Verbindung der Wandelemente 1, 2 mit jeweils oberhalb oder unterhalb angeordneten , nicht dargestellten, im wesentlichen gleichartig ausgebildeten Wandelementen 1, 2 dienen. Die beiden nebeneinander angeordneten Wandelemente 1, 2 werden so mit der zu verkleidenden Fassade oder Wand und miteinander verbunden, dass die eingebetteten Platten 5 an der Außenseite einen Mauerwerksverbund bilden, dessen Fugen vermörtelt werden. Zur Rückseite hin ergibt sich dann eine wärmebrückenfreie Wärmedämmschicht.
  • Zur Erfüllung auch von sehr hohen Anforderungen an die Wärmedämmung sind zwischen den Rückseiten der ersten Hartschaumstoffschichten 3, 4 und der zu verkleidenden Wand oder Fassade zweite Hartschaumstoffschichten 6 und 207 ohne eingebettete oder auf der Schicht angeordnete Platten 5 vorgesehen.
  • Die jeweils erste Hartschaumstoffschicht 3, 4 ist vorzugsweise so dick bemessen, dass sie die Mindestanforderungen an Wärmedämmung erfüllt. Die zweite Hartschaumstoffschicht 6, 7 ist dagegen so dick bemessen, dass sie als Verbund mit der ersten Hartschaumstoffschicht 3, 4 die jeweils nächsthöheren Anforderungen an eine Gesamtwärmedämmung erfüllt. Die zur Zeit höchsten Anforderungen an eine Wärmedämmung werden mit einer Gesamtdicke der Hartschaumschichten 3, 4 und 6, 7 von 200 mm erfüllt.
  • Die Keramikplatten 5 sind so bemessen und angeordnet, dass Keramikplatten 5 des Wandelements 1 zusammen mit dem ihnen jeweils zugeordneten, tragenden Hartschaumstoffteil 8 der ersten Hartschaumstoffschicht 3 des Wandelementes 1 als im wesentlichen horizontale Zinken 9 in Aussparungen 10 des jeweils anderen Wandelements 1, 2 eingreifen und diese Aussparungen 10 verschließen.
  • In ähnlicher Weise ragen Keramikplatten 5 auf den ihnen zugeordneten, tragenden Hartschaumstoffteilen 8 des jeweils anderen Wandelementes 2 über den im wesentlichen vertikalen Rand dieses Wandelements 2 hinaus und greifen in Aussparungen 10 des Wandelements 1 hinein. Beim Wandelement 1 sind die Aussparungen 10 durch eine Hartschaumstoffschicht 11 geringerer Dicke hinterlegt, die mit der Hartschaumstoffschicht 3 aus einem Stück besteht. Diese Schicht 11 ist im Bereich der Aussparungen 10 dünner ausgebildet als die gesamte Schicht 3. Die Schicht 3 ragt jeweils etwas über die Platten 5 hinaus und bildet dadurch Streifen 12, die Teile der Fugen 13 im Mauerwerk der Wandelemente 1, 2 bilden und abschließend als Gesamtfugen 13 vermörtelt werden.
  • Zur Verwendung solcher Wandelemente 1, 2 für die nachträgliche Verkleidung von Bauten oder Fassaden sind in den Wandelementen 1, 2 an vorbestimmten Stellen mehrere Bohrungen 14 mit harten Wandungen 15 vorzugsweise in Form von eingeschäumten oder eingelassenen Distanzhülsen 16 vorgesehen, durch die Befestigungsschrauben 17 bis zur nicht dargestellten Unterlage hindurchgesteckt und dort befestigt werden können. Diese Bohrungen 14, Löcher oder dergleichen der Distanzhülsen 16 treten in Fugen 13 zwischen den Keramikplatten 5 aus und werden nach der Befestigung aller Wandelemente 1, 2, d.h. nach der Verkleidung der Fassade, zusammen mit den Fugen 13 mit Mörtel verschlossen.
  • Die Bohrungen 14 treten vorzugsweise nicht am Fuß der Fugen 13, sondern am Fuß von Aussparungen 18 aus, die vor der Vermörtelung durch entsprechend angepasste Schaumstoffstücke 19 verschlossen werden, um die Schraubverbindung gegen das Eindringen von Wasser zu schützen und um Kältebrücken zu vermeiden. Die Wandelemente 1, 2 können auf der Unterlage, z.B. einer Fassade, sicher und gleichmäßig befestigt werden, ohne dass die Schrauben 17 sich in die Hartschaumstoffschichten 3, 4 hineinquetschen können. Die Distanzhülsen 16 sind mit flanschartigen Abschlüssen 20 gebildet, die zwischen sich die Hartschaumstoffschichten 3 bzw. 4 einschließen. Diese Distanzhülsen 16 werden bei der Herstellung der Hartschaumstoffschichten, also unter großer Hitzeeinwirkung, zusammen mit den Keramikplatten 5 in einem Arbeitsgang in den Hartschaumstoff eingebettet. Als Material für diese Distanzhülsen 16 wird ein wasserdampfbeständiger, bis beispielsweise 150 ° verwendbarer Kunststoff benutzt.
  • 2 zeigt eine geschnittene Seitenansicht der anhand 1 erläuterten Verbindung der nebeneinander angeordneten Wandelemente 1, 2, bei der zur Verdeutlichung der Darstellung zwischen den einander zugewandten Flächen der Hartschaumstoffschichten ein Zwischenraum sichtbar ist. Dieser Zwischenraum ist bei befestigten Wandelementen praktisch null.
  • Bei der Montage der übereinander angeordneten Wandelemente 1 bzw 2 werden die Kältebrücken durch eine Nut- und Federverbindung vermieden, wie in 1 dargestellt.
  • Die 2 zeigt einen Schnitt durch das Wandelement 1 im Bereich der Bohrung 14 mit harter Wandung 15 und Distanzhülse 16. Die Aussparung 18 über der Bohrung 14 ist deutlich erkennbar. Die Schraube 17 ist mit ihrem Kopf in der Aussparung 18 bis zur Distanzhülse 16 versenkt angeordnet. Die Aussparung 18 selbst wird nach dem Befestigen der Schraube 17 in einen tragenden Untergrund 21 wie beispielsweise einer Fassade durch ein entsprechend bemessenes Schaumstoffstück 19 wasserdicht und wärmebrückenfrei verschlossen. Nach dem Verbinden mehrerer benachbarter Wandelemente 1, 2 und dem Befestigen der Schrauben 17 in einen tragenden Untergrund 21 kann kein Wasser mehr durch die Wandelemente 1, 2 in den Untergrund eindringen, denn die Schraubstellen sind durch die verschlossenen Aussparungen 18 und die Stoßstellen der Wandelemente 1, 2 durch die Überlappungszonen und ggf weitere Maßnahmen wie die ineinandergreifenden Vertiefungen 22 und Erhebungen 23 dicht verschlossen. Die Vermörtelung zwischen den Steinen 5 dient nicht nur der Verkleidung jeglicher Stoß- und Schraubstellen, sondern auch der mauerwerksgerechten Gestaltung.
  • Zwischen den Wandelementen 1, 2 und dem Untergrund 21 sind jeweils die zweiten Hartschaumstoffschichten 6, 7 angeordnet. Hier ist deutlich sichtbar, dass diese Bauelemente stumpf aneinanderliegen und ihre den Wandelementen 1, 2 zugewandten Oberflächen in ihrem Format dem Kernbereich der Wandelemente 1, 2 entsprechen. Das ist selbst bei den dargestellten komplizierten Ausgestaltungen der „Zinken" etc. möglich, weil diese ja in den Kernbereich der benachbarten Wandelemente 1, 2 hineinragen.
  • 3 zeigt eine Draufsicht der zweiten Hartschaumstoffschicht 6 mit den über die Fläche verteilten Distanzhülsen 16. Die Verteilung dieser Distanzhülsen entspricht der in der ersten, hier nicht abgebildeten Hartschaumstoffschicht 3. Die zweite Hartschaumstoffschicht 6 weist an ihrer vertikalen Kante glatte Ausbildung auf. Zwei nebeneinanderliegende Hartschaumstoffschichten stoßen also stumpf aneinander. Auf diese Weise ist die Verlegung benachbarter Elemente 6, 7 besonders einfach. Die horizontalen Kanten der Hartschaumstoffschichten 6, 7 sind vorzugsweise mit Nut- und Feder 6a, 6b ausgebildet und bewirken so eine einfache Verlegung, bei der übereinander angeordnete Elemente sich halten und eine ebene Oberfläche gestalten.
  • Bei der Verkleidung der Fassade werden vorzugsweise zunächst nacheinander die zweiten Hartschaumstoffschichten 6, 7 nebeneinander verlegt. Sobald wenigstens zwei nebeneinander angeordnete zweite Hartschaumstoffplatten 6, 7 verlegt sind, wird darauf eine erste Hartschaumstoffplatte 3 so verlegt, dass die Distanzhülsen 16 beider Hartschaumstoffschichten 3, 6 koaxial angeordnet sind. Schrauben 17 werden sodann durch die Distanzhülsen hindurchgesteckt und mit der Fassade oder einer entsprechend vorbereiteten Unterlage verschraubt. Vor der Verlegung der jeweils benachbarten ersten Hartschaumstoffschichten 4 werden die zweiten Hartschaumstoffschichten 6, 7 den bereits verlegten zweiten Hartschaumstoffschichten hinzugefügt und auf dieser sich erweiternden Oberfläche die jeweils benachbarten ersten Hartschaumstoffplatten 4 verlegt und zusammengefügt und befestigt. Wegen der vorbestimmten Abmessungen der ersten und zweiten Hartschaumstoffschichten ergeben sich Fassadenverkleidungen aus Wandelementen 1, 2 mit vorzüglichen vorbestimmten Wärmedämmungen und geringen Wärmebrücken.
  • 1
    Wandelement
    2
    Wandelement
    3
    erste, äußere Hartschaumstoffschicht mit einer Dicke entsprechend einerersten Wärmedämmung
    4
    erste Hartschaumstoffschicht (Nachbarelement)
    5
    eingebetteten Platten oder Steine aus Keramik oder dergleichen
    6
    zweite Hartschaumstoffschicht mit einer Dicke entsprechend einer zweitenWärmedämmung , die keine Platten oder dergleichen aufweist.
    7
    zweite Hartschaumstoffschicht (Nachbarelement)
    8
    Teil der Schichten 3, 4 zur Bildung von kammartig ineinandergreifenden Vorsprüngen (Zinken)
    9
    kammartig ineinandergreifende Vorsprünge (Zinken)
    10
    Aussparung in 3, 4 für kammartig ineinandergreifende Vorsprünge (Zinken)
    11
    Schicht geringer Dicke unter 10
    12
    Streifen
    13
    Fugen
    14
    Bohrungen (koaxial in 3,6 bzw 4,7)
    15
    harte Wandung von 14
    16
    Distanzhülse
    17
    Schrauben
    18
    Aussparung
    19
    Schaumstoffstück zur Ausfüllung von 18
    20
    Flansch
    Nut- und Federverbindungen 3a,3b in 3

Claims (9)

  1. Wandelemente (1, 2) für die Verkleidung von Wänden (21) mit in oder auf einer ersten Hartschaumstoffschicht (3, 4) angeordneten oder eingebetteten Platten (5) oder Steinen aus Keramik oder dergleichen, wobei die Platten (5) der Wetterseite und der sie jeweils tragende Teil der ersten Hartschaumstoffschicht (3, 4) der Wand zugewandt sind und die Dicke der ersten Hartschaumstoffschicht (3, 4) entsprechend einer vorbestimmten ersten Wärmedämmung bemessen ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer vorbestimmten Gesamtwärmedämmung, die größer ist als die erste Wärmedämmung, zwischen der ersten Hartschaumstoffschicht (3, 4) und der zu verkleidenden Wand eine zweite Hartschaumstoffschicht (6,7) mit einer Dicke entsprechend einer zweiten Wärmedämmung angeordnet ist, die keine Platten oder dergleichen aufweist.
  2. Wandelemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Hartschaumstoffschicht (3, 4, 6, 7) ein solches Flächenformat haben, dass die beiden hintereinander angeordneten Hartschaumstoffschichten (3, 4, 6,7) bündig miteinander gestaltet sind.
  3. Wandelemente nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Hartschaumstoffschicht (3, 4) kammartig ineinandergreifende Vorsprünge (9, 10), Nut- und Federverbindungen ( 3a, 3b) und/ oder Überlappungsbereiche aufweist und die zweite Hartschaumstoffschicht (6, 7) ohne kammartig ineinandergreifende Vorsprünge ausgebildet ist.
  4. Wandelemente nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Hartschaumstoffschichten (3, 4, 6, 7) Bohrungen (14) oder dergleichen aufweisen, deren Wandungen (15) aus hartem Material bestehen, durch die zur Befestigung des Wandelements (1, 2) an der Fassade (21) Schrauben (17), Bolzen oder dergleichen steckbar sind, und dass bei bündig angeordneten Hartschaumstoffschichten (3, 4, 6, 7) die Bohrungen (14) in beiden Hartschaumstoffschichten (3, 4, 6, 7) koaxial angeordnet sind.
  5. Wandelemente nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen ( 14 ) und die Wandungen ( 15 ) Teil von Distanzhülsen (16) sind, die in die Hartschaumstoffschicht (3, 4, 6, 7) so eingebettet sind, dass die beiden Hartschaumstoffschichten (3, 4, 6, 7) durch die Befestigung mit Schrauben (17) oder dergleichen nicht druckbelastet werden.
  6. Wandelemente nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Hartschaumstoffschicht ( 3, 4 ) eine Dicke von 60 mm bis 80 mm hat und die zweite Hartschaumstoffschicht ( 6, 7) eine Dicke von 50 mm bis 250 mm.
  7. Wandelemente nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platten (5) tragende Hartschaumstoffschicht (3, 4) Teil eines Sortiments mit vorzugsweise nur einer einheitlichen Dicke von vorzugsweise 80 mm ist und die zweite Hartschaumstoffschicht ( 6, 7) Teil eines Sortiments mit einer Vielzahl von Dicken von 50 mm bis 250 mm ist.
  8. Wandelemente nach einem der Ansprüche 1 – 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der ersten Hartschaumstoffschicht ( 3, 4) Platten (5) befestigt sind und in der ersten Hartschaumstoffschicht Distanzhülsen (16) vorgesehen sind, durch die von der Plattenseite aus Schrauben (17) steckbar sind, dass eine zweite plattenlose Hartschaumstoffschicht ( 6, 7 ) vorgesehen ist, in der Distanzhülsen (16) vorgesehen sind, durch die die durch die Distanzhülsen (16) der ersten Hartschaumstoffschicht ( 3, 4) gesteckten Schrauben (17) steckbar sind, dass die ersten und zweiten Hartschaumstoffschichten (3, 4, 6, 7) bündig miteinander abschließende Flächenformate haben, und dass den Distanzhülsen (16 ) in der ersten Hartschaumstoffschicht koaxiale Distanzhülsen ( 16 ) in der zweiten Hartschaumschicht ( 6, 7 ) zugeordnet sind.
  9. Wandelemente nach einem der Ansprüche 1 – 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Hartschaumstoffschicht vertikale Kanten mit ebener Stirnfläche und horizontale Kanten mit Nut- und Feder in den Stirnseiten aufweisen.
DE200420016703 2004-10-27 2004-10-27 Wandelemente für die Verkleidung von Fassaden o.dgl. Expired - Lifetime DE202004016703U1 (de)

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