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DE202004016066U1 - Spritzgießmaschine - Google Patents

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DE202004016066U1
DE202004016066U1 DE200420016066 DE202004016066U DE202004016066U1 DE 202004016066 U1 DE202004016066 U1 DE 202004016066U1 DE 200420016066 DE200420016066 DE 200420016066 DE 202004016066 U DE202004016066 U DE 202004016066U DE 202004016066 U1 DE202004016066 U1 DE 202004016066U1
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Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/1756Handling of moulds or mould parts, e.g. mould exchanging means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Abstract

Spritzgießmaschine zur Herstellung von Kunststoffteilen, mit einer Formschließeinheit (1), mit Führungsholmen (2, 2', 2'', 2''') und daran geführten und/oder fixierten Aufspannplatten (3, 4), an denen zwei Werkzeughälften (17', 17'' bzw. 18', 18'') eines Spritzgießwerkzeugs (17, 18) ausrichtbar und in ihrer Ausrichtlage festspannbar sind, und mit einem Werkzeugwechselsystem (20), bestehend aus einer Transportvorrichtung zum Überführen des Spritzgießwerkzeugs (17, 18) in einen Spannraum (19) der Spritzgießmaschine, und Schnellspannvorrichtungen zum Auf- und Abspannen des Spritzgießwerkzeugs (17, 18), dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugwechselsystem (20) mindestens eine bewegbare Formaufspannplatte (5) aufweist, die von einer Rüstposition zum Aufspannen des Spritzgießwerkzeugs (17, 18) in eine Arbeitsposition zum Adaptieren an eine Einspritzdüse (16) der Spritzgießmaschine verschiebbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Spritzgießmaschine zur Herstellung von Kunststoffteilen, mit einer Formschließeinheit, mit Führungsholmen und daran geführten und/oder fixierten, sich gegenüberliegenden Formaufspannplatten, die wahlweise aufeinander zu und voneinander weg bewegbar sind, an denen zwei Werkzeughälften eines Spritzgießwerkzeugs ausrichtbar und in ihrer Ausrichtlage festspannbar sind, und mit einem Werkzeugwechselsystem, bestehend aus einer Transportvorrichtung zum Überführen des Spritzgießwerkzeugs in einen Spannraum der Spritzgießmaschine und mit Schnellspannvorrichtungen zum Auf- und Abspannen des Spritzgießwerkzeugs.
  • Schnellwechsel- und/oder Schnellspannvorrichtungen für Spritzgießwerkzeuge von Spritzgießmaschinen dieser Art sind bereits bekannt und beispielsweise in der DE 32 15 567 C2 sowie in der DE-OS 32 20 911 offenbart.
  • Bei der Benutzung solcher Schnellwechsel- und/oder Schnellspannvorrichtungen in Spritzgießmaschinen muss sichergestellt sein, dass für den Ein- und Ausbau des jeweiligen Spritzgießwerkzeugs dessen beide Werkzeughälften im geschlossenen Zustand fest gegeneinander verriegelt oder miteinander gekuppelt sind, weil sonst eine ordnungsgemäße Funktion und ein problemloser Austausch des Spritzgießwerkzeugs in Frage gestellt ist. Die beiden Werkzeughälften eines Spritzgießwerkzeugs sind daher durch besondere Kupplungselemente z.B. in Form von Schwenk- oder Stecklaschen gegeneinander verriegelbar. Nach dem Einbau und vor dem Ausbau des Spritzgießwerkzeugs müssen diese Kupplungselemente jeweils aus- bzw. eingerückt werden, damit einerseits beim Betrieb der Spritzgießmaschine die beiden Werkzeughälften wahlweise zum Öffnen des Spritzgießwerkzeugs auseinander gefahren oder zum Schließen desselben zusammengefahren werden können, während andererseits für den Austausch des Spritzgießwerkzeugs dessen beide Werkzeughälften miteinander in Verbindung bleiben.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Arbeitsweise der bekannten Schnellwechsel- bzw. Schnellspannvorrichtungen durch die beim Austausch des Spritzgießwerkzeugs noch notwendigen manuellen Eingriffe beeinträchtigt wird, weil hieraus eine Verlängerung der Werkzeugwechselzeiten und dementsprechend auch der Stillstandszeiten für die Spritzgießmaschine resultiert. Alle Eingriffe im Spannraum der Spritzgießmaschine, insbesondere das Ausrichten des Spritzgießwerkzeugs an der düsenseitigen Aufspannplatte, sowie dessen Aufheizung auf Arbeitstemperatur reduzieren den Nutzungsgrad der Maschine deutlich.
  • Es ist der Zweck der Erfindung, die Stillstandszeiten der Spritzgießmaschine beim Werkzeugwechsel zu verkürzen. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Spritzgießmaschine mit einer Schnellwechselvorrichtung und/oder Schnellspannvorrichtung für Spritzgießwerkzeuge vorzuschlagen, bei welcher die Adaptierung des Spritzgießwerkzeugs an die Einspritzdüse der Spritzgießmaschine innerhalb kurzer Zeit erfolgt, so dass die Rüstzeiten beim Werkzeugwechsel reduziert sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Spritzgießmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Das Werkzeugwechselsystem der erfindungsgemäßen Spritzgießmaschine weist mindestens eine bewegbare Formaufspannplatte auf, die von einer Rüstposition zum Aufspannen des Spritzgießwerkzeugs, in eine Arbeitsposition zum Adaptieren des Spritzgießwerkzeugs an eine Einspritzdüse der Spritzgießmaschine verschiebbar und zum Abspannen zurück verschiebbar ist. Vorzugsweise ist die Rüstposition der Formaufspannplatte außerhalb eines Spannraumes der Spritzgießmaschine vorgesehen, wodurch eine bessere Zugänglichkeit erreicht wird. Die Formaufspannplatte ist vorteilhafterweise mit einer Vielzahl von Gewindebohrungen versehen, die in der Arbeitsposition konzentrisch zur Mittelachse der Einspritzdüse der Spritzgießmaschine angeordnet sind, so dass unterschiedlich große Spritzgießwerkzeuge daran aufnehmbar, ausrichtbar und festspannbar sind.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Formaufspannplatte in einem Führungsgestell in Art eines Schlittens bewegbar geführt, so dass die Formaufspannplatte und ein daran befestigtes Spritzgießwerkzeug ohne großen Kraftaufwand ausgerichtet und zwischen der Rüstposition und der Arbeitsposition hin und her geschoben werden können. Das Führungsgestell ist auf Stützen am Maschinenfuß befestigt, wobei jedoch auch eine Befestigung an der Raumdecke oder am Fußboden möglich ist. Zweckmäßigerweise ist das Führungsgestell der Formaufspannplatte zwischen den Führungsholmen einer Formschließeinheit angeordnet und ragt mit seinen Enden beidseitig aus dem Aufspannraum der Spritzgießmaschine heraus. So ist es möglich, die Formaufspannplatte bzw. das daran fixierte Spritzgießwerkzeug nach zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Schließeinheit zu verschieben. Dies hat den Vorteil, dass zwei unterschiedliche Rüstpositionen möglich sind.
  • In einer weiteren Ausgestaltung werden die Arbeitsposition und die beiden Rüstpositionen der Formaufspannplatte durch Anschläge am Führungsgestell festgelegt. Zweckmäßigerweise ist die Formaufspannplatte in der Rüst- bzw. in der Arbeitsposition am Führungsgestell und/oder an der Schließeinheit über Befestigungsmittel arretierbar, so dass ein ungewolltes Verschieben aus der jeweiligen Position sicher verhindert wird.
  • Vorzugsweise ist das Führungsgestell auf der Einspritzdüsenseite der Spritzgießmaschine angeordnet, wobei die Formaufspannplatte horizontal verschiebbar gelagert ist. In der Formaufspannplatte sind in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung zwei nebeneinander angeordnete Werkzeugaufnahmen zum Spannen von Spritzgießwerkzeugen vorgesehen. Die beiden Werkzeugaufnahmen können identisch oder auch unterschiedlich ausgestaltet sein, wobei deren Mittelachse auf der Höhe der Mittelachse der Einspritzdüse der Spritzgießmaschine liegen.
  • Erfindungsgemäß sind die beiden Werkzeugaufnahmen so zueinander beabstandet, dass sich in den Vorzugsstellungen jeweils eine Werkzeugaufnahme in Arbeitsposition und eine zweite Werkzeugaufnahme in einer der beiden Rüstpositionen befindet. Durch diese vorteilhafte Ausführungsform wird erreicht, dass ein zu rüstendes Spritzgießwerkzeug auch während des Betriebs der Spritzgießmaschine auf die Formaufspannplatte aufgespannt, dort ausgerichtet und festgespannt werden kann. Nach Abstellen der Spritzgießmaschine erfolgt der Werkzeugwechsel bei geschlossenem Spritzgießwerkzeug, nach Trennung von der auswerferseitigen Aufspannplatte und Abkopplung der Zuleitungen, durch Verschieben der Formaufspannplatte von einer Endlage in die andere Endlage. Vor der erneuten Inbetriebnahme des jetzt in Arbeitsstellung befindlichen Spritzgießwerkzeugs müssen nur noch die gelösten Verbindungen wieder hergestellt werden. Somit wird eine wesentliche Zeiteinsparung bei der Stillstandszeit der Spritzgießmaschine erreicht, da das Aufspannen des neuen Spritzgießwerkzeugs und das Abspannen des alten Spritzgießwerkzeugs während des Betriebs der Spritzgießmaschine möglich ist. Zudem kann das neu aufgespannte Spritzgießwerkzeug bereits in der Rüststellung auf Arbeitstemperatur aufgeheizt werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Stirnansicht eines Ausführungsbeispiels eines Werkzeugwechselsystems einer erfindungsgemäßen Spritzgießmaschine;
  • 2 eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße Werkzeugwechselsystem gemäß 1 nach dem Aufrüsten eines zweiten Spritzgießwerkzeugs; und
  • 3 eine Draufsicht auf das Werkzeugwechselsystem gemäß 2 nach dem Werkzeugwechsel.
  • Das in den Zeichnungen dargestellte erfindungsgemäße Werkzeugwechselsystem 20 ist in eine Formschließeinheit 1 einer nicht dargestellten Spritzgießmaschine integriert. In 1 ist eine Formschließeinheit 1 der Spritzgießmaschine schematisch dargestellt. Die Formschließeinheit 1 ist auf einen Maschinenfuß der Spritzgießmaschine aufgesetzt. Sie weist vier im Querschnitt runde Stangen auf, die als Führungsholme 2, 2', 2'', 2''' zur Ausrichtung und relativ verschiebbaren Führung einer Aufspannplatte 4 gegenüber einer Aufspannplatte 3 dienen, wobei zwischen die beiden Aufspannplatten 3 und 4 der Spritzgießmaschine ein Spritzgießwerkzeug 17, 18 eingesetzt wird. Vor der Aufspannplatte 3 ist das Werkzeugwechselsystem 20 angeordnet. Es besteht aus einer Formaufspannplatte 5 mit zwei Werkzeugaufnahmen 12, 13 und einem Führungsgestell 21, in dem die Formaufspannplatte 5 parallel zur Aufspannplatte 3 horizontal verschiebbar gelagert ist. Dabei läuft die Formaufspannplatte 5 in zwei horizontalen Führungsschienen 7 und 8, die einen Spannraum 19 der Formschließeinheit 1 durchqueren. Als Spannraum 19 wird der Raum zwischen den Führungsholmen 2, 2', 2'' und 2''' und den Aufspannplatten 3 und 4 bezeichnet. Die Führungsschienen 7, 8 ragen auf beiden Seiten aus dem Spannraum 19 hervor. Das Führungsgestell 21 ist mit zwei Stützen 6, 6' am Maschinenfuß befestigt. Die beiden Werkzeugaufnahmen 12, 13 sind horizontal nebeneinander angeordnet und weisen eine Vielzahl von Gewindebohrungen 11 auf, über die die Spritzgießwerkzeuge 17, 18 an der Formaufspannplatte 5 fixiert werden. Die Gewindebohrungen 11 sind konzentrisch um Düsenaufnahmebohrungen 14, 15 der beiden Werkzeugaufnahmen 12, 13 angeordnet. Die Düsenaufnahmebohrungen 14, 15 sind fluchtend mit der Mittelachse einer Einspritzdüse 16 der Spritzgießmaschine angeordnet. Die Werkzeugaufnahme 12, im Weiteren als linke Werkzeugaufnahme bezeichnet, befindet sich in der Arbeitsposition im Spannraum 19, wobei die Einspritzdüse 16 mit der Düsenaufnahmebohrung 14 fluchtet. Die zweite Werkzeugaufnahme 13 befindet sich in der dargestellten Stellung der Formaufspannplatte 5 rechts außerhalb des Spannraumes 19. Sie ist somit leicht und gefahrlos zugänglich, wodurch auch bei einer im Betrieb befindlichen Spritzgießmaschine das Aufspannen eines Spritzgießwerkzeugs 17, 18 ermöglicht ist.
  • Die Positionierung der Formaufspannplatte 5 in dieser ersten Vorzugsstellung erfolgt über zwei, an den Führungsschienen 7, 8 befestigten Anschläge 10, 10', die an der rechten Seitenfläche der Formaufspannplatte 5 anliegen. Durch Verschieben der Formaufspannplatte 5 nach links in eine zweite Vorzugstellung, die durch Anschläge 9, 9' bestimmt ist, fluchtet die Düsenaufnahmebohrung 15 der Werkzeugaufnahme 13, die im Weiteren als rechte Werkzeugaufnahme bezeichnet wird, mit der Einspritzdüse 16 der Spritzgießmaschine. In der ersten und in der zweiten Vorzugsstellung ist die Formaufspannplatte 5 mit nicht dargestellten Befestigungselementen an der Aufspannplatte 3 arretierbar. Dabei kann die Formaufspannplatte 5 derart mit Spiel von den Führungsschienen 7 und 8 geführt sein, dass sie zum Arretieren in eine nicht dargestellte Zentriereinrichtung der Aufspannplatte 3 gezogen wird. Hierdurch wird die Konzentrizität der Spritzgießwerkzeuge 17, 18 zur Einspritzdüse 16 gewährt.
  • Wie in 2 dargestellt, besteht das eingesetzte Spritzgießwerkzeug 17 bzw. 18 aus zwei Werkzeughälften 17', 17'' bzw. 18', 18'', zwischen denen die eigentliche Formkammer gebildet wird. Auf der Formaufspannplatte 5 sind in der linken Werkzeugaufnahme 13 das Spritzgießwerkzeug 17 und in der rechten Werkzeugaufnahme 12 das Spritzgießwerkzeug 18 aufgespannt und mit nicht dargestellten Spannelementen in den Gewindebohrungen 11 befestigt. In jedem Fall ist es wichtig, dass die beiden Spritzgießformhälften 17', 17'' bzw. 18', 18'' für den Werkzeugwechsel in einer Schließlage der Spritzgießwerkzeuge 17, 18 gegeneinander verriegelt werden. Nach dem Verschieben des Spritzgießwerkzeugs 18 in seine Arbeitsposition, wie in 2 dargestellt, wird die Aufspannplatte 4 an die Werkzeughälfte 18'' angedrückt und die Werkzeughälfte 18'' an der Aufspannplatte 4 fixiert. Anschließend wird die Verriegelung zwischen den beiden Werkzeughälften 18' und 18'' gelöst, so dass die beiden Werkzeughälften 18' und 18'' wahlweise zum Öffnen des Spritzgießwerkzeugs 18 auseinander gefahren oder zum Schließen desselben zusammengefahren werden können. Das Spritzwerkzeug 17 befindet sich jetzt in seiner Rüststellung außerhalb des Spannraums 19 der Formschließeinheit 1. In dieser Stellung kann das Spritzgießwerkzeug 17 abgerüstet werden.
  • 3 ist ähnlich der 2, jedoch befindet sich die Formaufspannplatte 5 an den rechten Anschlägen 10, 10' des Führungsgestells 21. Somit befindet sich das Spritzgießwerkzeug 17 in seiner Arbeitsposition und das Spritzgießwerkzeug 18 in der Rüstposition. Das Spritzgießwerkzeug 18 ist außerhalb des Aufspannraums 19 der Spritzgießmaschine, das heißt, es ist eben aufgespannt worden oder kann abgespannt werden.

Claims (7)

  1. Spritzgießmaschine zur Herstellung von Kunststoffteilen, mit einer Formschließeinheit (1), mit Führungsholmen (2, 2', 2'', 2''') und daran geführten und/oder fixierten Aufspannplatten (3, 4), an denen zwei Werkzeughälften (17', 17'' bzw. 18', 18'') eines Spritzgießwerkzeugs (17, 18) ausrichtbar und in ihrer Ausrichtlage festspannbar sind, und mit einem Werkzeugwechselsystem (20), bestehend aus einer Transportvorrichtung zum Überführen des Spritzgießwerkzeugs (17, 18) in einen Spannraum (19) der Spritzgießmaschine, und Schnellspannvorrichtungen zum Auf- und Abspannen des Spritzgießwerkzeugs (17, 18), dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugwechselsystem (20) mindestens eine bewegbare Formaufspannplatte (5) aufweist, die von einer Rüstposition zum Aufspannen des Spritzgießwerkzeugs (17, 18) in eine Arbeitsposition zum Adaptieren an eine Einspritzdüse (16) der Spritzgießmaschine verschiebbar ist.
  2. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Formaufspannplatte (5) zwei nebeneinander angeordnete Werkzeugaufnahmen (12, 13) zum Spannen von Spritzgießwerkzeugen (17, 18) aufweist.
  3. Spritzgießmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugaufnahmen (12, 13) so zueinander beabstandet sind, dass wenn eine der Werkzeugaufnahmen (12, 13) mit der Einspritzdüse (16) der Spritzgießmaschine fluchtet, sich die jeweils andere Werkzeugaufnahme (12 ,13) außerhalb des Spannraums (19) in der Rüstposition befindet.
  4. Spritzgießmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formaufspannplatte (5) in einem mit der Spritzgießmaschine verbundenen Führungsgestell (21) in Art eines Schlittens verschiebbar geführt ist, wobei sich die Mittelachsen der beiden Werkzeugaufnahmen (12, 13) auf Höhe der Mittelachse der Einspritzdüse (16) der Spritzgießmaschine befinden.
  5. Spritzgießmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsgestell (21) der Formaufspannplatte (5) zwischen den Führungsholmen (2, 2', 2'', 2''') der Formschließeinheit (1) angeordnet ist.
  6. Spritzgießmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsposition und die Rüstposition der Formaufspannplatte (5) durch Festanschläge (9, 9' bzw. 10, 10') am Führungsgestell (21) festgelegt sind.
  7. Spritzgießmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rüstpositionen für die beiden Werkzeugaufnahmen (12, 13) außerhalb, und auf unterschiedlichen, sich gegenüberliegenden Seiten des Spannraumes (19) befinden.
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