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DE202004003924U1 - Schabebesen - Google Patents

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DE202004003924U1
DE202004003924U1 DE200420003924 DE202004003924U DE202004003924U1 DE 202004003924 U1 DE202004003924 U1 DE 202004003924U1 DE 200420003924 DE200420003924 DE 200420003924 DE 202004003924 U DE202004003924 U DE 202004003924U DE 202004003924 U1 DE202004003924 U1 DE 202004003924U1
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DE
Germany
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broom
scraper
brush
brush holder
handle
Prior art date
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DE200420003924
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Niedermayer Bjorn
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Niedermayer Bjorn
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    • A46BRUSHWARE
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    • A46B15/00Other brushes; Brushes with additional arrangements
    • A46B15/0055Brushes combined with other articles normally separate from the brushing process, e.g. combs, razors, mirrors
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
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    • A46B2200/30Brushes for cleaning or polishing
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Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Abstract

Besen, bei dem an einem Ende eines Handgriffs ein Bürstenträger angebracht ist, der eine Bürste (3) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bürstenträger (2) ein Schaber (4, 14) derart angebracht ist, dass er durch Drehung des Handgriffs (1, 11) in Arbeitsstellung gebracht werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Besen, bei dem an einem Ende eines Handgriffs ein Bürstenträger angebracht ist, der eine Bürste trägt.
  • Solche Besen werden zur Entfernung von Schmutzpartikeln auf zu reinigenden Flächen eingesetzt.
  • Zum Lösen von Verschmutzungen, die mit der zu reinigenden Fläche fest verbunden sind (Eis beim Schneeschippen, Abtrennen von festangetrockneten Zement- oder Gipsstücken an Schalungen im Bauwesen), benötigt man zusätzlich Schaber.
  • Daraus ergibt sich der Nachteil, dass für das Reinigen der zu reinigenden Fläche zuständige Person entweder einen Besen oder einen Schaber in der Hand haben muss. Beide Werkzeuge sind nicht in einem Gerät vereint. Dies führt dazu, dass beim Reinigen großer Flächen (z.B. Baustellen, Straßenzüge, etc.) ein hoher Lauf- und somit Zeit-/Kostenaufwand darin besteht, die Werkzeuge zum richtigen Zeitpunkt an der erforderlichen Stelle zur Hand zu haben. Da ein Schaber nur partiell benötigt wird, bleibt er in der Regel an der zuletzt verwendeten Stelle der zu reinigenden Fläche stehen und muss dann später von dieser Stelle wieder geholt werden.
  • Die durch die Erfindung zu lösende Aufgabe besteht darin, diese Nachteile zu überwinden.
  • Dies erfolgt dadurch, dass an dem Bürstenträger ein Schaber derart angebracht ist, dass er durch Drehung des Handgriffs in Arbeitsstellung gebracht werden kann.
  • Man kann also mit nur einen "Schabebesen" sowohl als Besen, als auch – nach einfacher Drehung des Stiels um 180° – als Schaber verwenden.
  • Die Erfindung betrifft ferner verschiedene vorteilhafte Weiterbildungen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es stellen dar:
  • 1 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiel;
  • 2 und 3 die Darstellung der Verwendung des Ausführungsbeispiels nach 1 in der ersten Arbeitsstellung (Kehrstellung) und der zweiten Arbeitsstellung (Schabestellung);
  • 4 eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels in Kehrstellung;
  • 5 eine schematische Darstellung des Ausführungsbeispiels nach 4 in Schabestellung;
  • 6 ein drittes Ausführungsbeispiel;
  • 6a den Schaber des Ausführungsbeispiels nach 6;
  • 7 ein viertes Ausführungsbeispiel;
  • 7a den Schabers des Ausführungsbeispiels nach 7.
  • Das Ausführungsbeispiel nach 1 weist einen Handgriff 1 auf, an dessen unteren Ende ein Bürstenträger 2 angeordnet ist, in dem Borsten – meist bündelweise – eingebracht sind, die eine Bürste 3 bilden. An demselben (unteren) Ende des Handgriffes 1 befindet sich ferner ein Schaber 4, der durch ein abgekantetes Blech gebildet wird. Die erste Teilfläche 4' ist an dem Bürstenträger 2 an dessen oberer Seitenfläche 2' angeordnet ist, die der Fläche, an der die Bürste 3 angeordnet ist, gegenüberliegt. Die Teilfläche 4" steht von der Teilfläche 4' mit einem Winkel von 90–130°, also von der Seitenfläche 2" mit einem Winkel von 0–40°, ab, so dass zwischen der Seitenfläche 2" des Bürstenträgers und der Teilfläche 4" eine keilförmig auseinanderlaufende Abspreizung gegeben ist. Die Teilfläche 4' des Schabers ist mit der oberen Seitenfläche 2' des Bürstenträgers 2 verschraubt. Es ist unter Abwandlung von 1 auch möglich, den Schaber mit einer Teilfläche an der Seitenfläche 2" anzubringen und dann so abzukanten, dass eine weitere Teilfläche gegenüber einer Verlängerung der Seitenfläche 2" einen Winkel von 0–40° bildet.
  • 2 und 3 zeigen nun diesen Schaber in perspektivischer Darstellung in Kehrhaltung (2) und in Schabehaltung (3). Die Richtung, in der gekehrt wird (KR), und die Richtung, in der geschabt wird, sind mit KR bzw. SR bezeichnet. Die Schabehaltung entsteht aus der Kehrhaltung, dadurch dass man den Handgriff 1 um 180°, bezogen auf seine Längsachse, dreht.
  • Diese Art der Handhabung ist äußerst praktisch, z.B. beim Reinigen von Fahrbahnbelägen an Baustellen, bei Ackerausfahrten, beim Reinigen von Gerüstbrettern von Putzresten, beim Abschaben von Kaugummi auf Bodenbelägen, beim Abschaben von durch den Bodenbelag wachsendem Unkraut, bei Durchführung von Schnee- und Eisräumarbeiten. In all diesen Fällen muss man an der Unterfläche fest haftende Schmutzteile abkratzen muss. Dieser erfolgt mit dem Schaber. Sind sie dann abgekratzt, d.h. von der zu reinigenden Fläche gelöst, kann man sie mit dem Besen zusammenkehren. Es entsteht an einem konventionellen Besen kaum Zusatzgewicht. Ferner ist ohne Einschränkung der Kehrfunktion einfachste Handhabung gewährleistet. Da man in einem Werkzeug bzw. Reinigungsgerät sowohl den Schaber als auch den Besen realisiert hat, erübrigen sich Laufwege, um das jeweils andere Gerät, wenn man es benötigt, zu holen. Das führt zu kürzeren Reinigungszeiten und dementsprechend zu einer Kosteneinsparung bei Reinigungspersonal und damit zu einer Effizienzsteigerung beim Reinigen, da der Schaber immer sofort verfügbar ist.
  • Bereits das Ausführungsbeispiel nach 1, bei dem der Schaber auf dem Bürstenträger 2 durch zwei oder drei Schrauben befestigt sein kann, macht deutlich, dass der Schaber auch als auswechselbarer Modul ("Wechselmodul") austauschbar sein kann.
  • Wie aus 2 ersichtlich, ist die Breite des Schabers 4 gleich der Breite des Bürstenträgers. Dadurch kann man auch direkt an einer Bordsteinkante fegen und/oder schaben.
  • Der Winkel der Teilfläche 4" des Schabers, an der die Schabekante 5 vorgesehen ist, vom Boden sollte in Kehrhaltung vom Boden ca. 40–60% der Borstenlänge betragen, um sicherzustellen, dass der Schaber beim Kehren nicht stört (vgl. 2).
  • Der Winkel des Schabeblechs relativ zum Boden beim Besen in Schabehaltung beträgt (3) beträgt ca. 30–40°. Wenn besonders sperrige Hindernisse abzukratzen sind, etwa festhaftende Eisflächen oder festangetrockneter Putz bei Schalungen, kann es zweckmäßig sein, den Schaber nahezu parallel zur zu der zu reinigenden Fläche zu bewegen. Das entspricht einem Winkel von nur etwas mehr als 0°. In Arbeitsstellung sollte der Winkel W (siehe 3) gegenüber der zu reinigenden Fläche 0–40° betragen.
  • Der Schaber kann aus Metall (vorzugsweise für Anwendungen im Außenbereich), aber auch aus Kunststoff bei Anwendungen im Haushaltsbereich ausgebildet sein. Dabei sollte man vorzugsweise darauf achten, dass Verrundungen aller Ecken zur Vermeidung von unvorhergesehenen Beschädigungen bei der Handhabung vorgesehen sind. Die Dicke des Bleches im Bereich der Schabekante 5 des Schabers 4 sollte 1,0–2,0 mm betragen.
  • Der Schaber 4 kann entweder als separates Teil zwischen Handgriff 1 und Bürstenträger 2 befestigt sein, oder als ein Teil mit dem Handgriff kombiniert sein.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in 4 und 5 dargestellt. Dabei ist der Schaber 4 zweimal abgekantet und zwar an den Kanten 21, 22, d.h. es entstehen drei Teilflächen 4', 4", 4"', so dass die Teilfläche 4"', die die Schabekante 5 aufweist, praktisch parallel zu der Bürste 3 verläuft. Damit kann man mit einem sehr spitzen Winkel von fast 0° oder etwas mehr als 0° ein festgeklebtes Schmutzteil oder Eisstück von einer zu reinigenden Fläche abkratzen, ohne dass man sich dabei stark bücken müsste.
  • Die 6 und 7 zeigen die Ausbildung der Erfindung in zusammen mit Handfegern, bei denen der Handgriff 11 in den Bürstenträger 12 linear übergeht, d.h. die Verlängerung des ersteren bildet.
  • Der Schaber 14 weist über den größten Teil seiner Länge in beiden Fällen ein U-Profil auf, das durch Abkantung des Blechs oder – bei Herstellung aus Kunststoff – durch einen entsprechenden Spritzvorgang erzeugt wird. Die beiden Schenkel der U-Form sind so bestimmt, dass sie auf die Seitenflächen des Bürstenträgers passen. Die Befestigung kann also durch eine Klemmwirkung noch unterstützt werden.
  • Durch die lineare Verbindung von Bürstenträger und Schaber wird erreicht, dass die Schabekante 5 stets parallel zur Ebene des Handgriffes liegt.
  • Bei einer Gestaltung des Schabers als U-Profil bis hin zum vorderen Ende der Schabekante 5 (6) kann der Schaber gleichzeitig als eine Schaufel für kleinere Teile verwendet werden (6a), dies beim Ausführungsbeispiel nach 7, 7a nicht der Fall ist.
  • Bei Gestaltung der Bürstenträger 2 aus Kunststoff kann man vorteilhafterweise vorsehen, dass der Schaber mit dem Bürstenträger einteilig ist.
  • 1
    Handgriff
    2
    Bürstenträger
    2'
    Oberseite
    2"
    Seitenflächen
    3
    Bürste
    4
    Schaber
    4', 4", 4"'
    Teilflächen von 4
    5
    Schabekante
    11
    Handgriff
    12
    Bürstenträger
    14
    Schaber
    14', 14"
    Seitenflächen
    21, 22
    Biegekanten
    W
    Winkel

Claims (7)

  1. Besen, bei dem an einem Ende eines Handgriffs ein Bürstenträger angebracht ist, der eine Bürste (3) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bürstenträger (2) ein Schaber (4, 14) derart angebracht ist, dass er durch Drehung des Handgriffs (1, 11) in Arbeitsstellung gebracht werden kann.
  2. Besen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaber (4, 14) durch ein abgekantetes Blech gebildet wird, das auf der der Bürste (3) abgewandten Seitenfläche (2') oder an der Seitenfläche (2") an des Bürstenträgers (2) befestigt ist, und dessen weitere Teilfläche (4"), die die Schabekante (5) aufweist, gegenüber der erstgenannten Teilfläche (4') abgekantet ist.
  3. Besen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abkantwinkel so bestimmt ist, dass in Arbeitsstellung der Winkel gegenüber der zu reinigenden Fläche 0–40° beträgt.
  4. Besen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaber durch ein zweimal (21, 22) abgekantetes Blech gebildet wird.
  5. Besen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Besen als Handfeger ausgebildet ist, wobei Bürstenträger (12) als Verlängerung des Handgriffs (11) ausgebildet ist.
  6. Besen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaber (14) zumindest über einen Teil seiner Länge als U-Profil ausgebildet ist, dessen Seitenflächen (14', 14) seitlich an dem Bürstenträger anliegen.
  7. Besen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Bereich des Schabers (14) als Schaufel ausgebildet ist.
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