Die Erfindung betrifft eine Geschossfangvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff
des Schutzanspruchs 1.The invention relates to a bullet trap
according to the generic term
of protection claim 1.
Derartige Geschossfangvorrichtungen
dienen auf Schießständen und
dergleichen insbesondere zum Sammeln und zur Aufnahme der Energie
der auftreffenden Geschossteile. Die Konstruktion solcher Vorrichtungen
richtet sich dabei hauptsächlich nach
der Energie der Geschosse, die beim Auftreffen auf die Bauteile
umgewandelt werden muss. Bei Lang- und Kurzfeuerwaffen erfordert
das Energieniveau der Geschosse sehr schwere Konstruktionen, die
in der Regel aus stabilen Blechplatten aus sogenannten Verschleißstählen bestehen.
Wegen der besonderen Härte
derartiger Blechplatten werden diese in der Regel durch Laserschneidanlagen
hergestellt, und daraufhin miteinander verbunden.Such bullet traps
serve at shooting ranges and
the like in particular for collecting and absorbing energy
the impacting parts of the storey. The construction of such devices
mainly depends on this
the energy of the projectiles when they hit the components
needs to be converted. Required for long and short firearms
the energy level of the bullets very heavy constructions that
usually consist of stable sheet metal plates made of so-called wear steels.
Because of the special hardness
Such sheet metal plates are usually made by laser cutting systems
manufactured, and then connected.
Aus der DE 102 22 564 A1 ist eine
derartige Geschossfangvorrichtungen bekannt, die aus einzelnen Blechplatten
bestehen, die zusammensteckbar sind. Diese Geschossfangvorrichtung
wird aus mehreren vertikalen Seitenteilen und horizontalen Verbindungselementen
zusammengesetzt, die an einer Rückwand
aufgehängt
sind. Dabei sind die horizontalen Verbindungsplatten nach hinten
geneigt und lamellenartig übereinander
angeordnet, so dass die auftreffenden Geschosse vertikal nach unten
umgelenkt und mindestens in der unteren Auffangkammer gesammelt
werden. Die horizontalen Verbindungsplatten sind dabei in einem
Winkel zur Vertikalen von vorzugsweise 45° geneigt, so dass die horizontal
auftreffenden Geschosse in einem Winkel von ca. 90° nach unten
umgelenkt werden. Dadurch wird insbesondere verhindert, dass die
auftreffenden Geschossteile durch ihre Auftreffenergie in Richtung
der Abschussstelle reflektiert werden.From the DE 102 22 564 A1 Such a bullet trap is known, which consist of individual sheet metal plates that can be plugged together. This bullet trap is composed of several vertical side parts and horizontal connecting elements, which are hung on a rear wall. The horizontal connecting plates are inclined to the rear and arranged one above the other in the manner of lamellas, so that the projectiles hitting them are deflected vertically downwards and collected at least in the lower collecting chamber. The horizontal connecting plates are inclined at an angle to the vertical of preferably 45 °, so that the projectiles hitting horizontally are deflected downward at an angle of approximately 90 °. In particular, this prevents the impacting projectile parts from being reflected by their impact energy in the direction of the launch site.
Um von der Aufprallenergie nicht
beschädigt zu
werden, bestehen derartige Geschossfangvorrichtungen meist aus sogenannten
Verschleißstählen, von
mindestens 10 bis 15 mm Plattendicke, die durch ihre äußerst harte
Oberfläche
der Aufprallenergie dauerhaft standhalten. Da die Geschossteile
durch ihre Aufprallenergie teilweise auseinander platzen, kann es
vorkommen, dass einige dieser Teile auch in Richtung der Abschussstelle
reflektiert werden. Deshalb müssen
für bestimmte
Schießanlagen
vor den Geschossfangvorrichtungen Schutzvorhänge vorgesehen sein, die ein
Zurückfliegen
von Geschossteilen verhindert. Derartige Schutzvorhänge werden
ca. 6 bis 10 cm vor den Geschossfangeinrichtungen vertikal angeordnet
und bestehen meist aus Gummivorhängen
oder thermoplastischen Platten, die aufgrund ihrer hohen Bruchdehnung
sich nach dem Durchdringen der Geschosse sofort wieder verschließen. Dadurch
können
die mit geringer Geschossenergie reflektierten Geschossteile die
Schutzvorhänge
nicht mehr in Richtung der Abschussstelle durchdringen. Da derzeit
aus Umwelt- oder geschosstechnischen Gründen die Bleigeschosse verstärkt durch
Messinggeschosse ersetzt werden, kommt es verstärkt zu energiereicheren Reflektionsbestandteilen,
die derartige Schutzvorhänge
mit der Zeit beschädigen,
so dass es an besonders frequentierten Einschussstellen nicht immer
sichergestellt ist, dass nicht doch reflektierte energiehaltige
Geschossteile in den Schussbereich zurückfliegen können.Not from impact energy
damaged too
such bullet traps usually consist of so-called
Wear steels, of
at least 10 to 15 mm plate thickness, due to its extremely hard
surface
permanently withstand the impact energy. Because the floor parts
due to their impact energy partially bursting apart, it can
occur that some of these parts also point towards the launch site
be reflected. Therefore have to
for certain
shooting
Protective curtains are provided in front of the floor traps
back Flying
of projectile parts prevented. Such curtains are
6 to 10 cm vertically in front of the bullet trap
and mostly consist of rubber curtains
or thermoplastic sheets due to their high elongation at break
close again immediately after penetrating the projectiles. Thereby
can
the projectile parts reflected with low projectile energy the
curtains
no longer penetrate towards the launch site. Since currently
for environmental or projectile reasons, the lead bullets reinforced by
Brass bullets are replaced, there are increasingly high-energy reflection components,
the such curtains
damage over time
so it's not always at particularly frequented bullet points
it is ensured that energy-containing products are not reflected
Projectile parts can fly back into the firing area.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe
zugrunde, derartige Schussfangvorrichtungen so zu verbessern, dass
auch ohne derartige Schutzvorhänge
möglichst
keine energiehaltigen Geschossteile mehr in Richtung der Abschussstelle
zurückfliegen können.The object of the invention is therefore
based on improving such catch devices so that
even without such protective curtains
preferably
no more energy-containing projectile parts in the direction of the launch site
can fly back.
Diese Aufgabe wird durch die in Schutzanspruch
1 angegebene Erfindung gelöst.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen
angegeben.This task is covered by the protection claim
1 specified invention solved.
Further developments and advantageous refinements of the invention are
in the subclaims
specified.
Die Erfindung hat den Vorteil, dass
die Geschossfangvorrichtung durch die nach hinten abgeflachten oberen
Teilkanten der Verbindungsplatten die Geschossteile nur geringfügig abgelenkt
werden können,
so dass diese auch durch die weiteren Aufprallflächen nahezu immer in die Geschossfangvorrichtung
umgelenkt werden. Dadurch ist auch sichergestellt, dass die Geschosse
mit ihrem Bleianteil keine Emissionen im Bereich der Abschussstelle
hervorrufen und auch durch energiereiche Geschosskörperteile
keine Personen verletzen können.
Dabei dient die untere rechtwinklige Teilkante auch zur Verstärkung der
horizontalen Vorderkante, so dass vorteilhafterweise ein rascher
Verschleiß der
Verbindungsplatten verhindert wird. Gleichzeitig ist die untere
Teilkante in ihrer Dicke bzw. Höhe
so bemessen, dass die auftreffenden Geschosse in eine Kippbewegung
versetzt werden und dadurch vorteilhafterweise nicht so umlenkbar
sind, dass sie auch durch andere Aufprallflächen der Geschossfangvorrichtung
nicht in den Schussbereich der Schießanlage reflektiert werden
können.The invention has the advantage that
the bullet trap through the top flattened to the rear
Part edges of the connecting plates only slightly deflected the projectile parts
can be
so that they almost always get into the bullet trap due to the other impact surfaces
be redirected. This also ensures that the projectiles
with its lead content no emissions in the area of the launch site
cause and also by high-energy projectile body parts
cannot injure anyone.
The lower right-angled partial edge also serves to reinforce the
horizontal leading edge, so that advantageously a quicker
Wear the
Connection plates is prevented. At the same time, the lower one
Part edge in its thickness or height
dimensioned so that the projectiles in a tilting movement
are offset and therefore advantageously not so deflectable
are that they also pass through other impact surfaces of the projectile safety gear
not be reflected in the shooting range of the shooting range
can.
Die Erfindung hat weiterhin den Vorteil,
dass durch die zweigeteilte horizontale Kante der Verbindungsplatten
die auf dieser auftreffenden Geschossteile kaum auf vorhandene rückwärtige Schutzvorhänge auftreffen
können,
so dass dessen Einsatzdauer erhöht
wird.The invention also has the advantage
that through the two-part horizontal edge of the connecting plates
that hardly hit existing rear protective curtains on these projectile parts
can,
so that its duration increases
becomes.
Die Erfindung hat zusätzlich den
Vorteil, dass die Geschossfangvorrichtung mit einer derartigen zweiteiligen
horizontalen Kante an den Verbindungsplatten auch ohne Schutzvorhänge auch
bei der Verwendung von Messinggeschossen einsetzbar ist. Dabei ist
es durch die Kantenausbildung sichergestellt, dass auch die Geschossteile
mit höherer
kinetischer Energie nicht in Richtung der Abschussstelle gelenkt
werden können.The invention also has the
Advantage that the projectile safety device with such a two-part
horizontal edge on the connecting plates even without protective curtains too
can be used when using brass bullets. It is
it is ensured by the edge formation that the projectile parts
with higher
kinetic energy is not directed towards the launch site
can be.
Da die Verhinderung der Reflektionswirkung lediglich
durch die Anschrägung
einer Plattenkante erreichbar ist, kann eine derartige Geschossfangvorrichtung
durch einfachste Herstellungsverfahren gefertigt werden. Dabei wird
in vorteilhafter Weise durch eine Schräglage der zuvor ausgeschnittenen
Verbindungsplatten auf einer herkömmlichen Laserschneidanlage
auch die abgeschrägte
Kantenfläche
geschnitten, ohne dass es zu verschleißbehafteten Härteveränderungen
an diesen Kantenteilen kommt.Since the prevention of the reflection effect can only be achieved by chamfering a plate edge, such a bullet trap can be manufactured using the simplest manufacturing processes. This is done in an advantageous manner an oblique position of the previously cut connecting plates on a conventional laser cutting machine also cut the beveled edge surface without there being wear-related changes in hardness on these edge parts.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels,
das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigen:The invention is based on an embodiment,
that is shown in the drawing, explained in more detail. Show it:
1:
eine Geschossfangvorrichtung nach dem Stand der Technik; 1 : a bullet trap according to the prior art;
2:
eine Seitenansicht einer herkömmlichen
und einer neuartigen Vorderkante an zwei verschiedenen Verbindungsplatten,
und 2 : a side view of a conventional and a novel front edge on two different connecting plates, and
3:
eine Verbindungsplatte mit einer zweiteiligen neuartigen Vorderkante. 3 : a connecting plate with a two-part new front edge.
In 1 der
Zeichnung ist eine Geschossfangvorrichtung nach dem Stand der Technik
aus der DE 102 22
564 A1 dargestellt, die zur Verminderung reflektierender
Geschossteile mit Verbindungsplatten 1 mit zweiteilig abgeschrägten Teilkanten
ausgeführt ist.In 1 the drawing is a prior art bullet trap from DE 102 22 564 A1 shown to reduce reflective projectile parts with connecting plates 1 is designed with two-part bevelled edges.
Die Geschossfangvorrichtung besteht
aus vier vertikalen Seitenteilen 2 aus vorzugsweise 15 mm
dicken Stahlplatten einer vorgehärteten
verschleißfesten
Stahllegierung (Verschleißstahl),
die vorzugsweise für
derartige Geschossfangvorrichtungen verwendet werden. Zwischen den
beabstandeten Seitenteilen
2 sind die horizontalen Verbindungsplatten 1 vorgesehen,
die durch spezielle Steckverbindungen an den Seitenteilen 2 befestigt
sind. Die Verbindungsplatten 1 sind nach hinten schräg abfallend
geneigt und bilden zur Vertikalen vorzugsweise einen Winkel von
45°. Dabei
sind die Verbindungsplatten 1 lamellenartig übereinander
angeordnet und bilden mit ihren schrägen Oberflächenseiten die wesentlichen
Aufprallflächen
zur Umlenkung der Geschosse. Die an den Seitenteilen 2 befestigten
Verbindungsplatten 1 bilden mit einer vertikalen Rückwand 3 eine
zusammensteckbare Gesamtbaugruppe, durch die zwischen den einzelnen
Vorrichtungsteilen Auffangkammern 4 für die Geschosse gebildet werden.
Bei dieser Geschossfangvorrichtung bestehen auch die Verbindungsplatten 1 aus
vorzugsweise 15 mm dicken Verschleißstahlteilen, durch die insbesondere
die Aufprallflächen
gegen Verschleiß und Beschädigungen
geschützt
sind. Eine derartige Verschleißfestigkeit
ist insbesondere bei verschweißten Geschossfangvorrichtungen
wichtig, bei denen die Einzelteile nur schwer auswechselbar sind.The bullet trap consists of four vertical side parts 2 from preferably 15 mm thick steel plates of a pre-hardened wear-resistant steel alloy (wear steel), which are preferably used for such bullet traps. Between the spaced side panels 2 are the horizontal connecting plates 1 provided by special connectors on the side parts 2 are attached. The connecting plates 1 are sloping towards the back and preferably form an angle of 45 ° to the vertical. Here are the connecting plates 1 arranged one above the other in a lamella-like manner and, with their sloping surface sides, form the main impact surfaces for deflecting the storeys. The on the side parts 2 attached connecting plates 1 form with a vertical back wall 3 a pluggable overall assembly, through the collecting chambers between the individual parts of the device 4 for the storeys. The connecting plates also exist in this projectile safety device 1 made of preferably 15 mm thick wear steel parts, through which the impact surfaces in particular are protected against wear and damage. Such wear resistance is particularly important in the case of welded bullet traps in which the individual parts are difficult to replace.
Derartige Verschleißstähle haben
wegen ihrer Grundhärte
den Nachteil, dass sie nur schwer spanend verarbeitbar sind. Deshalb
werden die einzelnen Platten meist durch Laserschneidverfahren maßgenau aus
waagerecht aufliegenden Fertigungsplatten ausgeschnitten, bei denen
die Plattenkanten nur einer begrenzten Hitzeeinwirkung ausgesetzt sind
und dadurch ihre ursprüngliche
Härte nicht
verlieren. Mit derartigen Schneidmaschinen werden die einzelnen
Plattenteile auch bei komplizierten Ausschnittmustern mit passgenauen
Steckvorrichtungen in Millimeterbruchteilen genau ausgeschnitten.
Der Laserschneidkopf wird dabei über
ein koordinatenförmiges
Führungssystem über die
waagerechte Lieferplatte geführt.
Dabei schneidet der Laserschneidkopf aus der Lieferplatte die Außenkanten
der Seitenteile 2, der Rückwandteile 3 und
der Verbindungsplatten 1 stets rechtwinklig zu deren Oberflächen aus.
Die so geschnittenen Seitenteile 2, Rückwandteile 3 und Verbindungsplatten 1 sind
dabei für
Geschossfangvorrichtungen so genau gearbeitet, dass insbesondere
keine weiteren glättenden
Bearbeitungsvorgänge der
Kanten mehr erforderlich sind.Because of their basic hardness, such wear steels have the disadvantage that they are difficult to machine. For this reason, the individual panels are usually cut to size from horizontal production panels using laser cutting processes, in which the panel edges are only exposed to a limited amount of heat and therefore do not lose their original hardness. With such cutting machines, the individual plate parts are cut out in fractions of a millimeter even in the case of complicated cut-out patterns with precisely fitting plug-in devices. The laser cutting head is guided over the horizontal delivery plate via a coordinate-shaped guide system. The laser cutting head cuts the outer edges of the side parts from the delivery plate 2 , the rear wall parts 3 and the connecting plates 1 always perpendicular to their surfaces. The side parts cut in this way 2 , Rear wall parts 3 and connecting plates 1 are so precisely worked for bullet trap devices that in particular no further smoothing processes of the edges are required.
In der Praxis hat sich herausgestellt,
dass bei der Geschossfangvorrichtung nach der DE 102 22 564 A1 nicht
alle Geschossteile in die Auffangkammern 4 eingeleitet
werden, sondern dass insbesondere an den relativ dicken Plattenkanten 5 häufig Geschosse
auftreffen, die förmlich
in eine Vielzahl von Einzelteilen zerplatzen. Diese landen dann
nicht immer in den Auffangkammern 4, sondern werden in unterschiedliche
Richtungen reflektiert. Bei Bleigeschossen ist in der Regel die
kinetische Energie der reflektierten Geschossteile verhältnismäßig gering, da
der größte Teil
durch die hohe plastische Verformung des Bleis vernichtet wird,
so dass die reflektierten Geschossteile zumindest im Abschussbereich der
Schießanlage
nicht mehr gefährlich
sind. Allerdings steht in neuerer Zeit bei Bleigeschossen die Emissionswirkung
der zerplatzenden Geschossteile im Vordergrund, so dass vor vielen
Geschossfangvorrichtungen Schutzvorhänge vorgesehen sind, die ein
Zurückfliegen
von Geschossteilen verhindern sollen. Derartige Schutzvorhänge bestehen
vorzugsweise aus Gummimatten, thermoplastischen Platten oder einem
Kettengeflecht und werden vorzugsweise etwa 10 cm vor den Geschossfangvorrichtungen
aufgehängt.
Insbesondere bei den Gummivorhängen werden
diese von den Geschossen zwar durchschlagen, aber durch die hohe
Bruchdehnung sofort wieder verschlossen, so dass auch reflektierende
Geschossteile nicht mehr in den Schussbereich zurückfliegen
können.
Allerdings treten insbesondere an den horizontalen Plattenkanten 5 der
Verbindungsplatten 1 derartige Geschossablenkungen auf,
die mit verhältnismäßig hoher
kinetischer Energie auch in Richtung des Abschussbereichs reflektiert
werden.In practice it has been found that the bullet trap after DE 102 22 564 A1 not all projectile parts in the containment chambers 4 be introduced, but that in particular on the relatively thick plate edges 5 bullets often hit, which literally burst into a multitude of individual parts. These do not always end up in the containment chambers 4 , but are reflected in different directions. In the case of lead bullets, the kinetic energy of the reflected projectile parts is generally relatively low, since the major part is destroyed by the high plastic deformation of the lead, so that the reflected projectile parts are no longer dangerous, at least in the shooting range of the shooting range. However, with lead bullets, the emission effect of the bursting projectile parts has come to the fore recently, so that protective curtains are provided in front of many projectile arresting devices, which are intended to prevent projectile parts from flying back. Such protective curtains are preferably made of rubber mats, thermoplastic sheets or a chain mesh and are preferably hung about 10 cm in front of the bullet traps. In the case of the rubber curtains in particular, the bullets penetrate them, but the high elongation at break closes them immediately, so that reflective projectile parts can no longer fly back into the firing area. However, occur particularly on the horizontal plate edges 5 the connecting plates 1 such projectile deflections, which are reflected with relatively high kinetic energy also in the direction of the launch area.
In 2 der
Zeichnung ist die Seitenansicht auf eine Plattenkante 5 nach
dem Stand der Technik bei der mittleren Ver bindungsplatte 6 dargestellt, durch
die eine Reflektion in Abschussrichtung 7 möglich ist.
Diese mittlere Verbindungsplatte 6 ist in einem Winkel
von ca. 45° zur
Vertikalen an der Seitenwand 2 befestigt, so dass die Plattenkante 5 der
mittleren Verbindungsplatte 6 bei einer Geschossfangvorrichtung
nach dem Stand der Technik einen Winkel zu einer mittleren Abschussrichtung 7 Geschossbahn
von ca. 135° aufweist.
Ein auftreffendes Geschoss auf der Plattenkante 5 wird
deshalb ebenfalls in einem Winkel von ca. 135° umgelenkt, wie in Pfeilrichtung 8 dargestellt
und trifft mit hoher Aufprallenergie auf die Unterseite 9 der
darüber
angeordneten oberen Verbindungsplatte 10 auf. Dadurch kann
es vorkommen, dass ein Teil des auf der Unterseite 9 auftreffenden
Geschosses in Abschussrichtung 7 zurückgelenkt wird und damit eine
Person im Bereich der Abschussstelle verletzen kann. Dies wird zwar meist
durch vorgesehene Schutzvorhänge
verhindert, die aber bei hoher Schussanzahl in diesem Bereich so
beschädigt
sein können,
dass auch besonders energiereiche Geschossteile bis in den Abschussbereich
zurückfliegen.
Insbesondere bei den heute häufig
verwendeten harten Messinggeschossen kann es leicht zu Beschädigungen
der Schutzvorhänge
kommen, was einen häufigen
Wechsel und damit einen hohen Kostenaufwand erfordert.In 2 the drawing is a side view of a plate edge 5 according to the prior art in the middle Ver connection plate 6 represented by a reflection in the launch direction 7 is possible. This middle connection plate 6 is at an angle of approx. 45 ° to the vertical on the side wall 2 attached so that the plate edge 5 the middle connecting plate 6 in the case of a bullet trap according to the prior art, an angle to a central launch direction 7 135 °. An impacting bullet on the plate edge 5 is therefore also deflected at an angle of approx. 135 °, as in the direction of the arrow 8th shown and hits with high impact pour on the bottom 9 the upper connection plate arranged above 10 on. This may cause part of the on the bottom 9 projectile in the direction of launch 7 is steered back and thus can injure a person in the area of the launch site. This is usually prevented by the use of protective curtains, which, however, can be damaged if there are a large number of shots in this area, so that particularly high-energy projectile parts fly back into the firing area. In the case of the hard brass bullets that are frequently used today, the protective curtains can easily be damaged, which requires frequent replacement and thus a high cost.
Deshalb schlägt die Erfindung vor, einen
Teil der Plattenkante 5 der Geschossfangvorrichtung etwa
waagerecht zur Abschussrichtung 5 abzuschrägen, wie
dies bei der unteren Verbindungsplatte 11 in 2 der Zeichnung dargestellt
ist. Bei dieser erfindungsgemäßen Geschossfangvorrichtung
mit der unteren Verbindungsplatte 11 ist die horizontale
Vorderkante vorzugsweise unter einem Abknickwinkel von 135° zweiteilig
ausgebildet. Dabei entsteht eine obere Teilkante 12 im
Anschluss an die obere Plattenfläche 13,
die ebenfalls in einem Abknickwinkel von 135° und damit etwa parallel zur
Abschussrichtung 7 verläuft.
Ein direktes Aufprallen der Geschosskörper wird damit auf diesen
Vorderkantenteil gänzlich
vermieden, so dass die Geschosse ohne Umlenkung direkt in die Auffangkammern 4 der
Geschossfangvorrichtung gelangen. Diese obere Teilkante 12 kann
gegenüber
der Waagerechten bzw. der dargestellten Abschussrichtung 7 auch
bis ca. 30° nach oben
oder unten geneigt sein, um eine Reflektion in Abschussrichtung 7 zu
verhindern. Bei einer derartigen Neigung nach oben könnte zwar
noch ein Geschosskörper
auf diesen oberen Teilkantenteil 12 auftreffen, der aber
dann soweit umgelenkt würde, dass
eine Reflektion von Geschossteilen aus der Geschossfangvorrichtung
durch die Schrägfläche der darüber liegenden
Verbindungsplatte kaum möglich ist.
Dies findet jedoch seine Grenzen, wenn die lamellenartigen Verbindungsplatten 11 entsprechend steilere
Anstellwinkel als 45° zur
Vertikalen aufweisen, bei denen dann nur noch entsprechend geringere
Abweichungen zur Waagerechten zulässig sind.Therefore, the invention proposes a part of the plate edge 5 the bullet trap approximately horizontally to the firing direction 5 bevel like this with the lower connecting plate 11 in 2 the drawing is shown. In this projectile safety device according to the invention with the lower connecting plate 11 the horizontal front edge is preferably formed in two parts at a bend angle of 135 °. This creates an upper partial edge 12 following the upper plate surface 13 , which is also at a bend angle of 135 ° and thus approximately parallel to the launch direction 7 runs. A direct impact of the projectile body is thus completely avoided on this leading edge part, so that the projectiles directly into the collecting chambers without deflection 4 the bullet trap. This upper part edge 12 can with respect to the horizontal or the firing direction shown 7 also be inclined up to about 30 ° up or down to reflect in the launch direction 7 to prevent. With such an inclination upwards, a projectile body could still on this upper part edge part 12 impact, but which would then be deflected so far that a reflection of projectile parts from the projectile safety device is hardly possible through the inclined surface of the connecting plate above. However, this finds its limits when the lamella-like connecting plates 11 have correspondingly steeper angles of attack than 45 ° to the vertical, at which then only correspondingly smaller deviations from the horizontal are permitted.
Im Anschluss an diese obere vorzugsweise waagerechte
Teilkante 12 folgt eine untere Teilkante 14, die
mit der Unterseite 15 der Verbindungsplatte 11 einen
rechten Winkel bildet. Diese untere Teilkante 14 besitzt
vorzugsweise eine Kantenbreite bzw. -höhe von ca. 3 bis 4 mm, die
etwa dem halben Geschossdurchmesser der verwendbaren Geschosskörper entspricht,
aber keinesfalls größer als
der gesamte Geschossdurchmesser sein soll. Bei den üblicherweise
verwendeten Geschossen von 9 mm würde eine derartige Kantenbreite
von 3 bis 4 mm einen starken Verschleiß vermeiden und bei einem direkten Aufprall
den Geschosskörper
in seiner Geschossrichtung kippen. Dadurch wird ein Umlenken in
Richtung auf die Unterseite 9 der darüber liegenden Verbindungsplatte
verhindert, die zu einer Reflektion in Abschussrichtung 7 führen könnte.Following this upper, preferably horizontal partial edge 12 follows a lower part edge 14 that with the bottom 15 the connecting plate 11 forms a right angle. This lower part edge 14 preferably has an edge width or height of approx. 3 to 4 mm, which corresponds to approximately half the storey diameter of the usable storey body, but should in no case be greater than the entire storey diameter. In the 9 mm bullets commonly used, such an edge width of 3 to 4 mm would avoid excessive wear and, in the event of a direct impact, would tip the projectile body in its projectile direction. This will deflect towards the bottom 9 The overlying connecting plate prevents reflection in the launch direction 7 could lead.
Es ist zwar denkbar, dass der Winkel
der unteren Teilkante 14 zur Unterseite 15 der
Verbindungsplatte 11 von einem rechten Winkel leicht abweicht, wodurch
aber die kippende Funktion erhalten bliebe. Allerdings wäre eine
derartige Abweichung vom herkömmlichen
rechtwinkligen Schnittwinkel bei der Herstellung derartiger Verbindungsplatten
sehr aufwändig.
Denn bei den derzeit üblichen
Laserschneidverfahren werden die Außenkanten immer rechtwinklig
geschnitten und können
bekannterweise nur durch eine aufwändige Nachbehandlung verändert werden.
Dabei scheiden bei Platten für
Geschossfangvorrichtungen meist Schleif-, Brennschneid- oder Plasmaschneidverfahren
wegen ihrer großen Hitzebildung
aus, da diese die Kantenhärte
verringern würden
und somit zu einem vorzeitigen Verschleiß führen könnten.It is conceivable that the angle of the lower partial edge 14 to the bottom 15 the connecting plate 11 deviates slightly from a right angle, but this would retain the tilting function. However, such a deviation from the conventional right-angled cutting angle would be very complex in the production of such connecting plates. Because with the currently customary laser cutting processes, the outer edges are always cut at right angles and, as is known, can only be changed by means of a complex aftertreatment. In the case of plates for bullet traps, grinding, flame cutting or plasma cutting processes are usually ruled out because of their high heat build-up, since these would reduce the edge hardness and could therefore lead to premature wear.
Deshalb wird nur die obere horizontale
Teilkante 12 in einem vom rechten Winkel abweichenden Winkel
geschnitten. Vorzugsweise werden dazu die mit einer Laserschneidmaschine
auf Maß hergestellten
Verbindungsplatten 11 in dieser Laserschneidmaschine so
unter dem Schneidkopf aus ihrer waagerechten Lage in eine Schräglage gekippt,
dass ein Längsschnitt
zur unteren Teilkante 14 vorzugsweise einen Winkel von
135° bildet.
Dazu ist in der herkömmlichen
Laserschneidmaschine eine neuartige Kippvorrichtung vorgesehen,
bei der die Verbindungsplatten 11 aus ihrer waagerechten
Lage um 135° nach
oben gekippt werden. Im Abstand von 11 mm von der Vorderkante kann
nun ein vertikaler Schnitt parallel zur Vorderkante durchgeführt werden,
bei dem dann eine untere Teilkante 14 in einer Breite von
4 mm verbleibt.Therefore only the upper horizontal part edge 12 cut at an angle other than the right angle. For this purpose, the connecting plates made to measure with a laser cutting machine are preferred 11 in this laser cutting machine tilted under the cutting head from its horizontal position into an inclined position so that a longitudinal cut to the lower part edge 14 preferably forms an angle of 135 °. For this purpose, a conventional tilting device is provided in the conventional laser cutting machine, in which the connecting plates 11 can be tilted upwards by 135 ° from their horizontal position. At a distance of 11 mm from the front edge, a vertical cut can now be made parallel to the front edge, with a lower partial edge 14 remains in a width of 4 mm.
Eine derartige Verbindungsplatte 11 für die erfindungsgemäße Geschossfangvorrichtung
ist in 3 der Zeichnung
im einzelnen dargestellt. Diese Verbindungsplatte 11 ist
im wesentlichen wie bereits vorstehend beschrieben rechtwinklig
ausgebildet und wird in gleicher Ausführung lamellenartig in der
Geschossfangvorrichtung in größerer Stückzahl eingesetzt.
Bis auf die horizontale Vorderkante sind alle Außenkanten rechtwinklig zu deren
Ober- und Unterseiten 9 geschnitten. Mit Hilfe der vorgesehenen
mit der Laserschneidmaschine ausgeschnit tenen Steckverbindungen 16 werden
die einzelnen Verbindungsplatten 11 seitlich mit den Seitenteilen 2 verbunden.Such a connecting plate 11 for the projectile safety device according to the invention is in 3 the drawing shown in detail. This connection plate 11 is essentially rectangular, as already described above, and is used in the same design, like a lamella, in the bullet trap in large numbers. Except for the horizontal front edge, all outer edges are perpendicular to their top and bottom sides 9 cut. With the help of the plug connections provided with the laser cutting machine 16 the individual connecting plates 11 sideways with the side parts 2 connected.
Bei der erfindungsgemäßen Geschossfangvorrichtung
sind die Vorderkanten an den Verbindungsplatten 11 zweiteilig
ausgeführt.
Dabei ist an der horizontalen Vorderkante eine untere Teilkante 14 von
4 mm Kantenhöhe
bzw. -breite vorgesehen, die rechtwinklig zur Plattenunterseite 9 und
auch gleichzeitig zur Plattenoberseite verläuft. Derartige Verbindungsplatten
sind für
Geschosskörper
von mindestens 9 mm Durchmesser geeignet. Zwischen der Plattenoberseite
und der unteren Teilkante 14 ist die obere Teilkante 12 angeordnet,
die sowohl zur Oberseite als auch zur unteren Teilkante 14 einen Winkel
von 135° bildet.
Vorzugsweise verläuft
diese obere Teilkante 12 im eingebauten Zustand waagerecht
zum Schießstandboden
und damit ungefähr
parallel zur Schussrichtung. Es wäre aber auch denkbar, dass
die horizontale Vorderkante in Anlehnung an die vorgenannten Neigungswinkel
sphärisch
ausgebildet ist, wenn dies fertigungstechnisch vorteilhaft herstellbar
ist.In the projectile safety device according to the invention, the front edges are on the connecting plates 11 executed in two parts. There is a lower partial edge on the horizontal front edge 14 4 mm edge height or width is provided, which is perpendicular to the underside of the panel 9 and also runs to the top of the plate at the same time. Such connecting plates are suitable for projectile bodies with a diameter of at least 9 mm. Between the top of the plate and the lower part of the edge 14 is the upper part edge 12 arranged, both to the top and to the bottom edge 14 forms an angle of 135 °. This upper partial edge preferably runs 12 when installed horizontally to the shooting range floor and thus approximately parallel to the direction of fire. However, it would also be conceivable for the horizontal front edge to be spherical based on the aforementioned angles of inclination if this can be advantageously produced in terms of production technology.