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DE202004003152U1 - Beinmassagegerät - Google Patents

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DE202004003152U1
DE202004003152U1 DE200420003152 DE202004003152U DE202004003152U1 DE 202004003152 U1 DE202004003152 U1 DE 202004003152U1 DE 200420003152 DE200420003152 DE 200420003152 DE 202004003152 U DE202004003152 U DE 202004003152U DE 202004003152 U1 DE202004003152 U1 DE 202004003152U1
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legs
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DE200420003152
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Abstract

Beinmassagegerät, das wenigstens aufweist:
ein Antriebssystem (10), das über eine verschwenkbare Stütze (11) am Massagesitz (6) angebracht ist, wobei an der verschwenkbaren Stütze (11) ist eine Antriebswelle (12) angeordnet, die an einer bestimmten Stelle mit einem an einer Leistungsquelle angeschlossenen Zahnrad (18) versehen ist, das einerseits in Eingriff mit der Antriebswelle (12) und anderseits in Eingriff mit einer querverlaufenden Antriebswelle (13) steht;
zwei Antriebswalzen (20), die koaxial an beiden Enden der Antriebswelle (13) des Antriebssystems (10) angebracht sind, wobei drehbar an beiden Enden jeder Antriebswalzen (20) ein Paar zweier gegenüberliegender Innendrehscheiben (21) in senkrechtem Winkel zur Antriebswalze (20) und ein Paar zweier angeordneter Außendrehscheiben (22) in gewissem Winkel zur Antriebswalze (20) angeordnet sind;
einen Massagescheibesatz (30), der in zwei äußere Massagescheiben (31, 33) und zwei innere Massagescheiben (32, 34) unterteilt ist, wobei die äußeren Massagescheiben (31 und 33) im Zusammenwirken mit den inneren Massagescheiben (32 bzw....

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Beinmassagegerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine bekannte Massagescheibe 90 des Beinmassagegeräts, wie in 1 gezeigt, weist einen Massageabschnitt 91 aus weichem Material gewisser Härte auf. Durch den Massageabschnitt 91 wird zwar eine Massierwirkung auf die Beine ausgeübt, werden die zu massierenden Beine aber häufig in unzufriedener Weise eingeklemmt, wodurch eine optimale Massierwirkung nicht erreicht wird. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in unterschiedlichen Abmessungen der Beine und in unterschiedlichen Anforderungen an die Massierwirkung. Der Massageabschnitt 91 der Massagescheibe 90 lässt sich an die Beine unterschiedlicher Größe und an die unterschiedlichen Anforderungen an die Massierwirkung leider nicht anpassen.
  • Durch die Erfindung wird ein Beinmassagegerät geschaffen, das durch einfache Maßnahmen die oben genannten Nachteile nicht aufweist.
  • Die Erfindung folgt aus dem Anspruch 1. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Diese und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der folgenden Beschreibung der Ausführungsformen deutlich, welche auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nehmen; es zeigen:
  • 1 in schematischer Perspektivdarstellung eine Massagescheibe des Beinmassagegeräts nach dem Stand der Technik;
  • 2 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Beinmassagegeräts ;
  • 3 einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Beinmassagegerät;
  • 4 in schematischer Perspektivdarstellung eine äußere Massagescheibe des erfindungsgemäßen Beinmassagegeräts;
  • 5 ein Anwendungsbeispiel, bei dem die Beine des Benutzers in flacher Stellung gestreckt werden kann;
  • 6 bis 10 die Vorgehensweise bei Inbetriebnahme des erfindungsgemäßen Beinmassagegeräts; und
  • 11 ein Anwendungsbeispiel, bei dem die Beine und zusätzlich die Füße des Benutzers massiert werden können.
  • Bezugnehmend auf 1 bis 5 ist das erfindungsgemäße Beinmassagegerät 5 an einer zum Anlegen von Füßen vorgesehenen Stelle des Massagesitzes 6 angebracht. Sicherlich kann sie unabhängig davon gebraucht werden. Das Beinmassagegerät 5 umfasst ein Antriebssystem 10, zwei Antriebswalzen 20, einen aus zwei äußeren Massagescheiben 31, 33 und zwei inneren Massagescheiben 32, 34 bestehenden Massagescheibesatz 30 und zwei Massagerollensätze 50.
  • Das Antriebssystem 10 ist über eine verschwenkbare Stütze 11 am Massagesitz 6 angebracht, wobei durch die verschwenkbare Stütze 11 die Beine des Benutzers in flacher und abgewinkelter Stellung gebracht werden. An der verschwenkbaren Stütze 11 ist eine Abtriebswelle 12 angeordnet, die an einer bestimmten Stelle mit einem an einer Leistungsquelle angeschlossenen Zahnrad 18 versehen ist, das einerseits in Eingriff mit der Abtriebswelle 12 und anderseits in Eingriff mit einer querverlaufenden Antriebswelle 13 steht. Außerdem ist ein Sensor 16 an gewisser Stelle der Antriebswelle 13 angebracht.
  • Des Weiteren sind vier Stäbe 15 an der verschwenkbaren Stütze 11 des Antriebssystems 10 angeordnet. Außerdem weisen die äußeren Massagescheiben 31, 33 und die inneren Massagescheiben 32, 34 an ihrem unteren Ende jeweils eine in 4 dargestellte Befestigungsnut 39 auf, in welche das obere Ende der jeweils zugeordneten Stäbe 15 eingefügt ist. Hierdurch ergibt sich ein gewisser Abstand zu den vier Stäben 15, wenn die inneren Massagescheiben 31, 33 und die äußeren Massagescheiben 32, 34 zum Massieren aktiviert werden.
  • Die beiden Antriebswalzen 20 sind koaxial an beiden Enden der Antriebswelle 13 des Antriebssystems 10 angebracht. Drehbar an beiden Enden jeder Antriebswalzen 20 sind ein Paar zweier gegenüberliegender Innendrehscheiben 21 in senkrechtem Winkel zur Antriebswalze 20 und ein Paar zweier angeordneter Außendrehscheiben 22 in gewissem Winkel zur Antriebswalze 20 angeordnet.
  • Der Massagescheibesatz 30 besteht aus zwei äußeren Massagescheiben 31, 33 und zwei inneren Massagescheiben 32, 34, wobei die äußeren Massagescheiben 31 und 33 im Zusammenwirken mit den inneren Massagescheiben 32 bzw. 34 auf den jeweils zugeordneten Außendrehscheiben 22 aufgesetzt werden. Außerdem ist jede Massagescheibe 31, 32, 33, 34 an ihrer Innenseite mit einem massierenden Luftkissen 35 und an ihrem Unterende mit einer Befestigungsnut 39 versehen.
  • Das Luftkissen 35 des Massagescheibesatzes 30 ist mittels einer Aufblasvorrichtung 36 auf dem Massagesitz 6 angebracht. Über ein Signalkabel und einen Steuerknopf (nicht gezeigt) kann die Aufblasvorrichtung 36 in Betrieb gesetzt, durch welche die Luftkissen 35 aufgeblasen werden, mit denen sich die jeweils zugeordneten Massagescheiben 31, 32, 33, 34 an Abmessungen der zu massierenden Beine anpassen lässt, um die Beine unterschiedlicher Größe in optimaler Weise einzuklemmen.
  • Die beiden Massagerollensätze 50 sind auf die jeweils zugeordneten Antriebswalzen 20 aufgesetzt und befinden sich jeweils zwischen den Massagescheiben 31, 32 bzw. zwischen den Massagescheiben 33, 34. An jedem Massagerollensatz 50 sind zwei Massagerollen 51 angebracht, durch die hindurch jeweils eine Welle 52 gesteckt wird. Auf diese Weise werden die beiden Massagerollensätze 50 zwischen den Innendrehscheiben 21 drehbar gelagert. An beiden Enden jeder Massagerolle 51 sind eine große Nabe 511 und eine kleine Nabe 512 angeformt. Außerdem sind die beiden Massagerollen 51 jedes Massagerollensatzes 50 gleich distanziert um die jeweiligen Antriebswalzen 20 herum angeordnet.
  • Die Vorgehensweise des erfindungsgemäßen, auf dem Massagesitz 6 anliegenden Beinmassagegeräts 5 wird wie folgt erläutert:
  • In 5 ist gezeigt, dass die Beine des Benutzers durch die verschwenkbare Stütze 11 des Antriebssystems 10 erstreckend in flache Stellung in die Hohlräume der Massagescheibesätze 30 eingelegt werden können.
  • Nachfolgend wird Bezug auf 6 bis 11 genommen. Der Benutzer kann die Aufblasvorrichtung 36 verwenden, um die Luftkissen 35 aufzublasen. Auf diese Weise lässt sich die jeweils zugeordneten Massagescheiben 31, 32, 33, 34 an Abmessungen der zu massierenden Beine anpassen, um die Beine unterschiedlicher Größe in optimaler Weise einzuklemmen. Nun kann das Antriebssystem 10 des Beinmassagegeräts 5 aktiviert werden, um die äußeren Massagescheiben 31, 33 und die inneren Massagescheiben 32, 34 des Massagescheibesatzes 30 in Bewegung zu versetzen. Da die beiden äußeren Massagescheiben 31, 33 und die inneren Massagescheiben 32, 34 mit den jeweils zugeordneten Außendrehscheiben 22 zusammenwirken, ergibt sich eine schwenkende und knetende Hin- und Herbewegung der äußeren Massagescheiben 31, 33 und der inneren Massagescheiben 32, 34. Gleichzeitig werden die Massagerollen 51 zweier Massagerollensätze 50 in gekoppelter Weise gedreht. Unter Verwendung der großen Naben 511 und der kleinen Naben 511 werden die Beine massiert (siehe 6 bis 10). Durch die schwenkende und knetende Hin- und Herbewegung des Beinmassagegeräts 5 im Zusammenwirken mit dem Auf- und Abbewegung der Massagerollensätze 50 werden die Beine gründlich massiert. Dies ermöglicht eine Akupressur, bei der durch Massieren der Akupunkturpunkte die Wirkung hervorgerufen werden soll, die zu massierende Person von Schmerzen zu befreien oder von seiner Krankheit zu heilen.
  • Wird das erfindungsgemäße Beinmassagegerät 5 deaktiviert, wird die Entfernung von Luft im Luftkissen 35 mit der Aufblasvorrichtung 36 des Beinmassagegeräts 5 realisiert. Der Sensor 16 an der Antriebswelle 13 des Antriebssystems 10 wird zur Signalübertragung verwendet, wenn die Massagescheiben 31, 32, 33, 34 der Massagescheibesätze 30 außer Betrieb gesetzt werden. Hierdurch wird eine Befreiung der Beine von den Massagescheiben 31, 32, 33, 34 bewirkt. Somit können die Beine des Anwenders aus dem Beinmassagegerät 5 herausgezogen werden.
  • Bei einem weiteren Anwendungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wie in 11 gezeigt, wird die verschwenkbare Stütze 11 des Antriebssystems 10 in ihre abgewinkelte Stellung überführt. Dadurch können die Füße der zu massierenden Person zwischen den Massagescheiben 31, 32 bzw. 33, 34 gelagert werden, um ihre Fußsohlen und Fersen zu massieren.
  • Die Betätigung der Aufblasvorrichtung 36 des Beinmassagegeräts 5 und die Inbetriebnahme des gesamten Beinmassagegeräts 5 werden über Signalkabel und einen Steuerknopf realisiert. Alternativ dazu können die gleiche Aufgabe durch eine Drucktaste, einen Steuerkasten, Drehknopf, Steuerhebel, usw. erfüllt werden.
  • 5
    Beinmassagegerät
    6
    Massagesitz
    10
    Antriebssystem
    11
    verschwenkbare Stütze
    12
    Abtriebswelle
    13
    Antriebswelle
    15
    Stab
    16
    Sensor
    18
    Zahnrad
    20
    Antriebswalze
    30
    Massagescheibesatz
    31
    äußere Massagescheibe
    32
    innere Massagescheibe
    33
    äußere Massagescheibe
    34
    innere Massagescheibe
    35
    Luftkissen
    36
    Aufblasvorrichtung
    39
    Befestigungsnut
    50
    Massagerollensatz
    51
    Massagerolle
    511
    große Nabe
    512
    kleine Nabe
    52
    Welle

Claims (4)

  1. Beinmassagegerät, das wenigstens aufweist: ein Antriebssystem (10), das über eine verschwenkbare Stütze (11) am Massagesitz (6) angebracht ist, wobei an der verschwenkbaren Stütze (11) ist eine Antriebswelle (12) angeordnet, die an einer bestimmten Stelle mit einem an einer Leistungsquelle angeschlossenen Zahnrad (18) versehen ist, das einerseits in Eingriff mit der Antriebswelle (12) und anderseits in Eingriff mit einer querverlaufenden Antriebswelle (13) steht; zwei Antriebswalzen (20), die koaxial an beiden Enden der Antriebswelle (13) des Antriebssystems (10) angebracht sind, wobei drehbar an beiden Enden jeder Antriebswalzen (20) ein Paar zweier gegenüberliegender Innendrehscheiben (21) in senkrechtem Winkel zur Antriebswalze (20) und ein Paar zweier angeordneter Außendrehscheiben (22) in gewissem Winkel zur Antriebswalze (20) angeordnet sind; einen Massagescheibesatz (30), der in zwei äußere Massagescheiben (31, 33) und zwei innere Massagescheiben (32, 34) unterteilt ist, wobei die äußeren Massagescheiben (31 und 33) im Zusammenwirken mit den inneren Massagescheiben (32 bzw. 34) auf den jeweils zugeordneten Außendrehscheiben (22) aufsetzbar sind, und wobei jede Massagescheibe (31, 32, 33, 34) an ihrer Innenseite mit einem massierenden Luftkissen (35) und an ihrem Unterende mit einer Befestigungsnut (39) versehen ist; und zwei Massagerollensätze (50), die auf die jeweils zugeordneten Antriebswalzen (20) aufgesetzt sind und sich jeweils zwischen den Massagescheiben (31, 32) bzw. zwischen den Massagescheiben (33, 34) befinden, wobei an jedem Massagerollensatz (50) zwei Massagerollen (51) angebracht sind, durch die hindurch jeweils eine Welle (52) gesteckt wird, wodurch die beiden Massagerollensätze (50) zwischen den Innendrehscheiben (21) drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Massagescheibe (31, 32, 33, 34) an ihrer Innenseite mit dem aufblasbaren, massierenden Luftkissen (35) versehen ist, wobei die Luftkissen (35) aufblasbar sind, wenn die Beine der zu massierenden Person mit der verschwenkbaren Stütze (11) des Antriebssystems (10) in flacher oder abgewinkelter Position zwischen den Massagescheiben (31, 32, 33, 34) gelegt werden, wodurch sich die jeweils zugeordneten Massagescheiben (31, 32, 33, 34) an Abmessungen der zu massierenden Beine anpassen lassen, um die Beine unterschiedlicher Größe in optimaler Weise einzuklemmen, wobei durch die schwenkende und knetende Hin- und Herbewegung der Massagescheibe (31, 32, 33, 34) die Beine und die Füße gründlich massiert werden.
  2. Beinmassagegerät nach Anspruch 1, das weiterhin eine am Massagesitz (6) angebrachte Aufblasvorrichtung (36) aufweist, durch welche die Luftkissen (35) derart beliebig aufblasbar sind, dass sich die jeweils zugeordneten Massagescheiben (31, 32, 33, 34) an Abmessungen der zu massierenden Beine anpassen lassen, um die Beine unterschiedlicher Größe in optimaler Weise einzuklemmen.
  3. Beinmassagegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vier Stäbe (15) an der verschwenkbaren Stütze (11) des Antriebssystems (10) angeordnet sind, und dass die äußeren Massagescheiben (31, 33) und die inneren Massagescheiben (32, 34) an ihrem unteren Ende jeweils eine Befestigungsnut (39) aufweisen, in welche das obere Ende der jeweils zugeordneten Stäbe (15) eingefügt ist, wodurch sich ein gewisser Abstand zu den vier Stäben (15) ergibt, wenn die inneren Massagescheiben (31, 33) und die äußeren Massagescheiben (32, 34) zum Massieren aktiviert werden.
  4. Beinmassagegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (16) an der Antriebswelle (13) des Antriebssystems (10) zur Signalübertragung verwendbar ist, wenn die Massagescheiben (31, 32, 33, 34) der Massagescheibesätze (30) außer Betrieb gesetzt werden.
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