-
Die
Erfindung betrifft ein Verkleidungssystem für Möbel, mit zwei parallel zueinander
an Kanten einer Möbelwand
angebrachten Profilleisten, die Aufnahmen für eine Verkleidungsplatte bilden.
-
Bei
der Möbelwand
kann es sich beispielsweise um eine Seitenwand, eine Frontwand.
eine Tür oder
eine Schubladenfront eines Möbels
handeln. Die Verkleidungsplatte und die Profilleisten dienen als
dekorative Elemente und prägen
die Formgebung der Möbelwand.
-
Aus
der Praxis sind Möbelfrontelemente
bekannt, bei denen eine Grundplatte des Möbelfrontelements an ihren Rändern durch
Profilleisten eingefaßt wird
und eine Verkleidungsplatte sich mit ihren Rändern auf der Oberfläche der
Grundplatte sowie an den Innenflächen
der Profilleisten abstützt,
so daß sie
unter Spannung in einem leicht gewölbten Zustand gehalten wird.
-
Aufgabe
der Erfindung ist es, ein Verkleidungssystem der Eingangs genannten
Art zu schaffen, das ein asymmetrisches, stärker vom rechtwinkligen abweichendes
Erscheinungsbild aufweist.
-
Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
daß die
Verkleidungsplatte bezüglich der
Möbelwand
keilförmig
verläuft.
-
Beispielsweise
kann bei einer Möbelseitenwand
die Aufnahme einer vorderen Profilleiste die Verkleidungsplatte
nahe an der Möbelwand
halten, während
die Aufnahme einer hinteren Profilleiste einen größeren Abstand,
beispielsweise einige Zentimeter, von der Möbelwand hat. Der größere Abstand kann
wahlweise durch eine entsprechend geformte Profilleiste oder durch
eine die Profilleiste tragende, zusätzliche Leiste bewirkt werden.
Ein anderes Beispiel ist eine Möbelfront
oder -tür,
bei der eine Aufnahme in einer linken Profilleiste einen größeren Abstand
von der Möbelfront
hat als eine Aufnahme in einer rechten Profilleiste.
-
Der
keilförmige
Verlauf der Verkleidungsplatte bewirkt ein ungewöhnliches, dynamisches Erscheinungsbild
der Möbelwand.
Die Verkleidungsplatte kann zusätzlich
konvex oder konkav gewölbt sein.
Dennoch erfordert das Verkleidungs system beim Bau des Möbels keine
grundlegenden Abweichungen vom Prinzip, gerade. plattenförmige Möbelwände unter
rechten Winkeln zueinander anzuordnen. Mit dem Verkleidungssystem
kann also auf einfache Art und Weise ein asymmetrisches Erscheinungsbild
von Möbelwänden bewirkt
werden. Zudem kann durch entsprechende, wahlweise unterschiedliche
Auswahl des Materials und der Oberflächenbeschaffenheit der Profilleisten
und der Verkleidungsplatte ein dekorativer Effekt erzielt werden.
-
Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
-
Bevorzugt
weist das Verkleidungssystem eine Grundplatte auf, an der die Profilleisten
gehalten sind. Das System kann dann besonders einfach montiert werden,
indem eine mit den Profilleisten und einer etwaigen zusätzlichen
Leiste vormontierte Grundplatte beispielsweise mit Schrauben, Nägeln, Klebstoff
oder Leim an der Möbelwand
befestigt wird. Es braucht dann nur noch die Verkleidungsplatte
eingesetzt werden.
-
Mindestens
eine der Profilleisten kann beispielsweise einen Harpunensteg zur
Befestigung an der Grundplatte aufweisen.
-
Wahlweise
kann die Grundplatte auch die Möbelwand
selbst sein, beispielsweise im Falle einer Möbelseitenwand oder einer Tür.
-
In
einer Ausführungsform
ist mindestens eine der Profilleisten an einem Profilkern befestigt, der
an der Grundplatte befestigt ist. Die Profilleiste kann beispielsweise
auf den Profilkern aufgeclipst oder aufgeklebt sein. Auf diese Weise
ist unter Verwendung beispielsweise eines Holzfasermaterials für den Profilkern
und von Kunststoff für
die Profilleiste eine stabile und zugleich leichte und wirtschaftliche Bauweise
eines breiteren Profils möglich.
-
Bevorzugt
weist mindestens eine der Profilleisten einen Flansch auf, der die
Aufnahme für
die Verkleidungsplatte nach außen
begrenzt, und ein von dem Flansch entlang der Verkleidungsplatte
beabstandetes Auflageelement für
die Innenseite der Verkleidungsplatte. Dadurch können die Profilleisten quer
zur Verkleidungsplatte gerichtete Kräfte ausüben, so daß beispielsweise die Verkleidungsplatte leichter
in einem konvex gewölbten
Zustand unter Spannung gehal ten werden kann, indem das Auflageelement
die Verkleidungsplatte nach außen
drückt.
-
In
einer besonderen Ausführungsform
hat mindestens eine der Profilleisten eine Außenseite, die keilförmig zur
Möbelwand
verläuft.
Obwohl die Profilleiste die Aufnahme für den Rand der Verkleidungsplatte
bildet, weist sie aufgrund der Keilform ein zierliches Aussehen
auf. Beispielsweise kann die Außenseite
den keilförmigen
oder gewölbten,
keilförmigen
Verlauf der Verkleidungsplatte fortführen. Wenn sich etwa die Möbelseitenwand
mit der Verkleidungsplatte nach vorne verschlankt und die Außenseite
der Profilleiste diesen Verlauf fortsetzt, ergibt sich ein besonders
schlank wirkendes Erscheinungsbild des vorderen Endes der Möbelseitenwand.
-
Die
Außenseite
der mindestens einen Profilleiste kann in Form eines Flügels über die
Kante der Möbelwand überstehen.
An der Vorderkante einer Möbelseitenwand
kann der Flügel
beispielsweise die Kante einer Tür
oder eines Schubkastenvorderstücks sowie
einen etwaigen Spalt zwischen der Kante und der Möbelseitenwand
verdecken. Der Flügel
kann bis an die Vorderfront einer Tür des Möbels heranreichen. Bei einer
Betrachtung der Profilleiste von vorne ist dadurch im wesentlichen
die Außenseite
des Flügels
und des Flansches sichtbar, nicht jedoch die zur Möbelseitenwand
gerichtete Innenseite des Flügels.
-
In
einer Ausführungsform
ist die Verkleidungsplatte an einer seitlichen Möbelwand angeordnet, und an
Kanten einer vorderen Möbelwand
oder Möbeltür bilden
zwei weitere parallel zueinander angeordnete Profilleisten Aufnahmen
für eine
weitere Verkleidungsplatte. Dabei können Profilleisten der einen
Wand unter einem Winkel von beispielsweise 90° auf Profilleisten der anderen
Wand stoßen,
oder die Profilleisten beider Wände
können
zueinander parallel sein. In letzerem Fall kann eine Außenseite derjenigen
weiteren Profilleiste, die nahe der seitlichen Möbelwand angeordnet ist, den
keilförmigen oder
gewölbten,
keilförmigen
Verlauf der ersten Verkleidungsplatte fortführen. Sie kann im Falle einer keilförmig zur
seitlichen Möbelwand
verlaufenden Außenseite
der vorderen Profilleiste der einen Wand auch den keilförmigen Verlauf
dieser Außenseite
fortführen.
-
Im
folgenden werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der Zeich nung näher
erläutert.
-
Es
zeigen:
-
1 ein
Verkleidungssystem mit einer gewölbten
Verkleidungsplatte an einer Möbelseitenwand;
-
2 eine
Leiste, an der das hintere Ende der Verkleidungsplatte gehalten
ist;
-
3 eine
Profilleiste an der Vorderkante der Möbelseitenwand;
-
4 ein
Verkleidungssystem, bei dem eine Möbelseitenwand und eine Tür verkleidet
sind;
-
5 eine
Detailansicht zu 4;
-
6 ein
weiteres Verkleidungssystem, bei dem eine Möbelseitenwand und eine Tür verkleidet sind;
und
-
7–8 ein
Verkleidungssystem mit einer gewölbten
Verkleidungsplatte an einer Möbeltür.
-
Das
in 1 gezeigte Verkleidungssystem 10 verkleidet
eine Möbelseitenwand 12 eines Schranks 14 mit
einer Tür 16.
An der Vorderkante 18 der Möbelseitenwand 12 ist
eine erste Profilleiste 20, beispielsweise aus Leichtmetall,
angebracht. Am hinteren Ende der Möbelseitenwand 12 ist über eine
Befestigungsleiste 22, bei der es sich um eine Spanplatte
handelt, eine Leiste 24 aus Holz montiert. An dieser ist
eine zweite Profilleiste 26 angebracht, die ebenfalls beispielsweise
aus Leichtmetall ist.
-
Eine
nach außen
gewölbte
Verkleidungsplatte 28 ist an ihrem vorderen Rand 30 und
an ihrem hinteren Rand 32 durch Aufnahmen der Profilleisten 20, 26 eingefaßt. Bei
der Verkleidungsplatte 28 handelt es sich um eine mitteldichte
Faserplatte (MDF-Platte), deren Außenseite 34 beispielsweise
lackiert und/oder kunststoffbeschichtet ist. Die Profilleisten 20, 26 können ebenfalls
lackiert und/ oder kunststoffbeschichtet sein. Wahlweise können die
Farben oder die Oberflä chenbeschaffenheit
der Profilleisten und der Verkleidungsplatte übereinstimmen oder sich voneinander
abheben.
-
2 zeigt
eine Detailansicht der Profilleiste 26 mit einer durch
eine Nut gebildete Aufnahme, die den hinteren Rand 32 der
Verkleidungsplatte 28 einfaßt. Die Profilleiste 26 ist
an der Leiste 24 gehalten und kann beispielsweise durch
Kleben oder Verschrauben befestigt sein.
-
3 zeigt
eine Detailansicht der Vorderkante 18 der Möbelseitenwand 12 mit
der daran befestigten Profilleiste 20.
-
Die
Profilleiste 20 weist ein Grundelement 36 auf,
das an der Möbelseitenwand 12 angebracht
ist. Die Befestigung kann beispielsweise durch Kleben oder Schrauben
erfolgen. An seinem vorderen Ende weist das Grundelement 36 einen
seitlichen Schenkel 38 auf, an dem einander gegenüberliegend
ein nach vorne gerichteter Flügel 40 und
ein nach hinten gerichteter Flansch 42 angeordnet sind.
Der Flügel 40 und
der Flansch 42 sind an ihren Enden abgefast. Sie sind in
Bezug auf eine nach vorne gerichtete gedachte Verlängerung 44 der
Möbelseitenwand
geneigt, so daß sie
eine spitzen Winkel mit dieser bilden. Der Flügel 40 reicht dabei
an seinem vorderen Ende bis an die gedachte Verlängerung 44 heran. Dadurch
ergibt sich bei Betrachtung von vorne ein sehr schlankes Erscheinungsbild
der Profilleiste 20. Im gezeigten Beispiel besteht lediglich
ein geringer Spalt zwischen dem Flügel 40 und der Tür 16.
Der Flügel 40 verdeckt
die Kante der Tür 16 größtenteils.
-
Rückseitig
bildet die Profilleiste 20 eine Aufnahme 46 für den vorderen
Rand 30 der Verkleidungsplatte 28. Der Flansch 42 begrenzt
die Aufnahme 46 nach außen. Die Aufnahme 46 weist
eine Stützfläche 48 für den vorderen
Rand 30 der Verkleidungsplatte 28 auf. Die Stützfläche 48 ist
in Bezug auf die Möbelseitenwand 12 so
geneigt, daß die
an ihr anliegende Verkleidungsplatte 28 einen spitzen Winkel
mit der Möbelseitenwand 12 einnimmt.
Der bogenförmige
Verlauf der Verkleidungsplatte 28 setzt sich in dem Verlauf
des Flansches 42 und des Flügels 40 fort, deren
Außenflächen eine
gemeinsame Außenseite 50 der
Profilleiste 20 bilden. Die Außenseite 50 hat einen
keilförmigen
Verlauf bezüglich
der Möbelseitenwand 12.
Dadurch wirkt die Profilleiste 20 für den Betrachter wie ein Band,
das den Rand der Verkleidungsplatte 28 einfaßt.
-
Die
Stützfläche 48 liegt
auf der Höhe
der Vorderkante der Möbelseitenwand 12.
Indem die Stützfläche möglichst
weit vorne angeordnet ist, kann die Profilleiste 20 ein
besonders schlankes Erscheinungsbild haben, da die Gesamtlänge von
Flansch 42 und Flügel 40 entsprechend
gering zu sein braucht. Wenn andererseits die Verkleidungsplatte 28 möglichst
wenig nach vorne über
die Vorderkante der Möbelseitenwand
hinausragt, ergibt sich eine hohe Stabilität der Profilleiste 20,
da sie sich dann besser an der Möbelseitenwand 12 abstützen kann und
eine größere Spannung
der gewölbten
Verkleidungsplatte 28 aufnehmen kann.
-
Die
Profilleiste 20 weist an der Innenseite des Flügels 40 eine
von dem Flügel
und dem Schenkel 38 gebildete Ausnehmung 52 auf.
Diese vergrößert den
Bewegungsspielraum für
die Tür 16,
wenn diese an der in der Zeichnung linken Seite gelagert ist. Sie
läßt die Profilleiste 20 aber
auch schlanker wirken, wenn die Tür 16 an ihrem anderen
Ende gelagert ist und der Betrachter bei aufgeklappter Tür von vorne
auf die Möbelseitenwand 12 blickt.
-
Bei
den Ausführungsbeispielen
aus 1 bis 3 kann wahlweise auf die Befestigungsleiste 22 und/oder
die Leiste 24 verzichtet werden, und alternativ kann eine
entsprechend geformte hintere Profilleiste 26 auch direkt
an der Möbelseitenwand 12 montiert
sein.
-
Die 4 und 5 zeigen
eine andere Ausführungsform.
Sie unterscheidet sich von der aus 1 unter
anderem darin, daß eine
Grundplatte 54 vorhanden ist, an der die Profilleiste 20 und
die Leiste 24 befestigt sind. Die Grundplatte 54 ist
beispielsweise eine Spanplatte.
-
Die
Profilleiste 20 ist mit einem Befestigungssteg 56 an
der Grundplatte 54 befestigt. Die Befestigung kann beispielsweise
durch Kleben oder Schrauben erfolgen. Der Befestigungssteg 56 ist
an einem ein Hohlprofil bildenden Befestigungselement 60 angeordnet,
welches an der Außenseite
des Grundelements 36 angeordnet ist. Das Befestigungselement 60 bildet
ferner eine Anlagefläche 62 für die Innenseite
der Verkleidungsplatte 28. Diese kann dadurch zwischen
der Anlagefläche 62 und
dem Flansch 42 eingespannt werden. Im gezeigten Beispiel
liegt die Verkleidungsplatte 28 lediglich an einer abgerundeten
Anlagekante 66 am Befestigungselement 60 an und
ist zwischen dem Befestigungselement und dem Flansch 42 eingespannt.
-
Das
in 4 und 5 gezeigte Verkleidungssystem
weist außerdem
weitere, an beiden Kanten der Frontseite der Tür 16 angebrachte Profilleisten 68 auf,
die Aufnahmen für
eine weitere Verkleidungsplatte 70 bilden. Dargestellt
ist nur die linke der beiden Profilleisten 68, die ein
Hohlprofil aufweist. Sie stützt
sich mit einer Rückwand 71 an
der Tür 16 ab
und ist beispielsweise mittels Verkleben oder Verschrauben an der
Tür 16 befestigt.
-
Die
Verkleidungsplatte 70 ist zwischen den Profilleisten 68 eingespannt
und nach innen gewölbt. Die
Außenseite
der Profilleiste 68 führt
den von der Verkleidungsplatte 28 und der Außenseite 50 der Profilleiste 20 gebildeten
Bogen fort. Auf diese Weise ergibt sich eine einheitliche Kontur
der Seite des Schranks, an die sich die entgegengesetzt gekrümmte Verkleidungsplatte 70 der
Tür 16 unter
Bildung einer Kante anschließt.
-
Während bei
dem in den 1 bis 3 gezeigten
Verkleidungssystem die Profilleiste 20 direkt an der Möbelseitenwand 12 befestigt
wird und auch die Leiste 24 bzw. die Befestigungsleiste 22 unabhängig von
der Profilleiste 20 ebenfalls an der Möbelseitenwand zu befestigen
sind, können
bei der in den 4 und 5 gezeigten
Ausführungsform
mit der Grundplatte 54 die Profilleisten 20, 26 und
die Leiste 24 zunächst
an der Grundplatte 54 befestigt werden. Ein solches Verkleidungssystem
für eine
Möbelseitenwand
kann deshalb vormontiert geliefert werden. Es ist dann lediglich
noch die Grundplatte 54 an der Möbelseitenwand 12 zu
befestigen, beispielsweise durch Kleben, Schrauben, Nageln oder
mittels Krampen. Anschließend
kann die Verkleidungsplatte 28 eingesetzt werden.
-
6 zeigt
eine Variante der in den 4 und 5 gezeigten
Ausführungsform,
bei der das Befestigungselement 60 einen Harpunensteg 72 aufweist.
Die Grundplatte 54 weist auf ihren vorderen Stirnseite 74 einen
Schlitz auf. Die Profilleiste 20 ist mit dem Harpunensteg 72 in
dem Schlitz verankert.
-
Die
Verkleidungsplatte 28 liegt an der Anlagefläche 62 an.
Außerdem
läuft in 6 die
Profilleiste 20 mit ihrem Flügel 40 und somit der
Außenseite 50 am
vorderen Ende bündig
mit der Vorderkante 18 aus.
-
6 zeigt
außerdem
eine Profilleiste 68 an der Tür 16, die die in 6 linke
Kante der Tür 16 abdeckt.
Die Form der Tür 16 ist
an den Verlauf der Profilleiste 68 angepaßt. Die
Profilleiste 68 weist kein Hohlprofil auf, sondern ist
an ei nem schraffiert dargestellten Profilkern 76 befestigt,
der aus mitteldichtem Fasermaterial hergestellt ist und an der Tür 16 befestigt
ist.
-
Wiederum
führt die
Außenseite
der Profilleiste 68 den von der Verkleidungsplatte 28 und
der Außenseite 50 der
Profilleiste 20 gebildeten Bogen fort, so daß sich eine
einheitliche Kontur der Seite des Schranks ergibt.
-
Die 7 und 8 zeigen
eine andere Ausführungsform,
bei der die Tür 16 verkleidet
ist. Auf der linken Seite ist eine Profilleiste 68 mittels
Stegen 78 an entsprechend geformten Verankerungskanten
des Profilkerns 76 befestigt. Die Profilleiste 68 kann
dadurch ohne Werkzeug und ohne Klebstoff an dem Profilkern befestigt
werden. Die Profilleiste 68 schließt hier unter einem rechten
Winkel zur Tür 16 bündig mit
der Innenseite der Tür
ab. Sie bildet eine Aufnahme für
eine Verkleidungsplatte 79. Die Verkleidungsplatte 79 ist ähnlich wie
die Verkleidungsplatte 28 aufgebaut.
-
8 zeigt
die rechte Seite der Tür 16.
Auf dieser Seite ist eine Profilleiste 80 an der Tür 16 befestigt
und bildet eine Aufnahme für
die Verkleidungsplatte 79. Die Tür 16 weist in diesem
Bereich eine geringere Stärke
auf. Ihre in 8 rechte Kante wird von der
Profilleiste 80 verdeckt. Die Verkleidungsplatte verläuft keilförmig zwischen
den Profilleisten 68 und 80 und ist so eingespannt,
daß sie
bogenförmig
nach innen gewölbt
ist. Bei dem anhand der 7 und 8 beschriebenen
Beispiel hat die Tür 16 eine
Funktion, die der der Grundplatte 54 entspricht.
-
An
beiden Profilleisten 68 und 80, die beispielsweise
aus Kunststoff sind, wird die Verkleidungsplatte 79 außenseitig
von U-förmigen
Flanschen 82 gehalten. Die Profilleisten 68 und 80 weisen jeweils
ein vom Flansch 82 entlang der Verkleidungsplatte 79 beabstandetes
Auflageelement 84 bzw. 86 für die Innenseite der Verkleidungsplatte 79 auf,
die eine Grenze für
die Ausrichtung der Verkleidungsplatte 79 bestimmt. Im
gezeigten Beispiel liegt die Verkleidungsplatte 79 am Auflageelement 86 der Profilleiste 80 an,
so daß sie
am rechten Rand parallel zur Tür 16 ausgerichtet
ist. An der Profilleiste 68 gibt das Auflageelement 84 einen
maximalen Winkel zur Tür 16 vor,
der hier erst bei einer stärkeren
Krümmung
der Verkleidungsplatte 79 erreicht würde.
-
Bei
allen Beispielen können
die Verkleidungsplatten selbstverständlich allseitig von entsprechend
geformten Profilleisten eingefaßt
sein. Dabei können
wahlweise nur an zwei gegenüberliegenden Profilleisten
Aufnahmen für
die Verkleidungsplatten vorhanden sein.
-
Obwohl
das erfindungsgemäße Verkleidungssystem
anhand eines Schranks 14 mit einer Tür 16 beschrieben wurde,
kann es auch bei anderen Möbeln,
beispielsweise einem Bettkasten, verwendet werden. Die Profilleisten
können
dazu waagerecht angeordnet sein und jeweils über stirnseitige Gehrungen
an Profilleisten benachbarter Möbelseiten
anschließen.