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DE202004002892U1 - Verkleidungssystem für Möbel - Google Patents

Verkleidungssystem für Möbel Download PDF

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DE202004002892U1
DE202004002892U1 DE200420002892 DE202004002892U DE202004002892U1 DE 202004002892 U1 DE202004002892 U1 DE 202004002892U1 DE 200420002892 DE200420002892 DE 200420002892 DE 202004002892 U DE202004002892 U DE 202004002892U DE 202004002892 U1 DE202004002892 U1 DE 202004002892U1
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DE200420002892
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Paul Henke & Co KG GmbH
Henke Paul GmbH and Co KG
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Paul Henke & Co KG GmbH
Henke Paul GmbH and Co KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B96/00Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
    • A47B96/20Furniture panels or like furniture elements
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B95/00Fittings for furniture
    • A47B95/002Plinths, e.g. between furniture and ceiling or wall

Landscapes

  • Cabinets, Racks, Or The Like Of Rigid Construction (AREA)

Abstract

Verkleidungssystem für Möbel, mit zwei parallel zueinander an Kanten einer Möbelwand (12; 16) angebrachten Profilleisten (20; 26; 68; 80), die Aufnahmen (46) für eine Verkleidungsplatte (28; 79) bilden, gekennzeichnet dadurch, daß die Verkleidungsplatte (28; 79) bezüglich der Möbelwand (12; 16) keilförmig verläuft.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verkleidungssystem für Möbel, mit zwei parallel zueinander an Kanten einer Möbelwand angebrachten Profilleisten, die Aufnahmen für eine Verkleidungsplatte bilden.
  • Bei der Möbelwand kann es sich beispielsweise um eine Seitenwand, eine Frontwand. eine Tür oder eine Schubladenfront eines Möbels handeln. Die Verkleidungsplatte und die Profilleisten dienen als dekorative Elemente und prägen die Formgebung der Möbelwand.
  • Aus der Praxis sind Möbelfrontelemente bekannt, bei denen eine Grundplatte des Möbelfrontelements an ihren Rändern durch Profilleisten eingefaßt wird und eine Verkleidungsplatte sich mit ihren Rändern auf der Oberfläche der Grundplatte sowie an den Innenflächen der Profilleisten abstützt, so daß sie unter Spannung in einem leicht gewölbten Zustand gehalten wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verkleidungssystem der Eingangs genannten Art zu schaffen, das ein asymmetrisches, stärker vom rechtwinkligen abweichendes Erscheinungsbild aufweist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verkleidungsplatte bezüglich der Möbelwand keilförmig verläuft.
  • Beispielsweise kann bei einer Möbelseitenwand die Aufnahme einer vorderen Profilleiste die Verkleidungsplatte nahe an der Möbelwand halten, während die Aufnahme einer hinteren Profilleiste einen größeren Abstand, beispielsweise einige Zentimeter, von der Möbelwand hat. Der größere Abstand kann wahlweise durch eine entsprechend geformte Profilleiste oder durch eine die Profilleiste tragende, zusätzliche Leiste bewirkt werden. Ein anderes Beispiel ist eine Möbelfront oder -tür, bei der eine Aufnahme in einer linken Profilleiste einen größeren Abstand von der Möbelfront hat als eine Aufnahme in einer rechten Profilleiste.
  • Der keilförmige Verlauf der Verkleidungsplatte bewirkt ein ungewöhnliches, dynamisches Erscheinungsbild der Möbelwand. Die Verkleidungsplatte kann zusätzlich konvex oder konkav gewölbt sein. Dennoch erfordert das Verkleidungs system beim Bau des Möbels keine grundlegenden Abweichungen vom Prinzip, gerade. plattenförmige Möbelwände unter rechten Winkeln zueinander anzuordnen. Mit dem Verkleidungssystem kann also auf einfache Art und Weise ein asymmetrisches Erscheinungsbild von Möbelwänden bewirkt werden. Zudem kann durch entsprechende, wahlweise unterschiedliche Auswahl des Materials und der Oberflächenbeschaffenheit der Profilleisten und der Verkleidungsplatte ein dekorativer Effekt erzielt werden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Bevorzugt weist das Verkleidungssystem eine Grundplatte auf, an der die Profilleisten gehalten sind. Das System kann dann besonders einfach montiert werden, indem eine mit den Profilleisten und einer etwaigen zusätzlichen Leiste vormontierte Grundplatte beispielsweise mit Schrauben, Nägeln, Klebstoff oder Leim an der Möbelwand befestigt wird. Es braucht dann nur noch die Verkleidungsplatte eingesetzt werden.
  • Mindestens eine der Profilleisten kann beispielsweise einen Harpunensteg zur Befestigung an der Grundplatte aufweisen.
  • Wahlweise kann die Grundplatte auch die Möbelwand selbst sein, beispielsweise im Falle einer Möbelseitenwand oder einer Tür.
  • In einer Ausführungsform ist mindestens eine der Profilleisten an einem Profilkern befestigt, der an der Grundplatte befestigt ist. Die Profilleiste kann beispielsweise auf den Profilkern aufgeclipst oder aufgeklebt sein. Auf diese Weise ist unter Verwendung beispielsweise eines Holzfasermaterials für den Profilkern und von Kunststoff für die Profilleiste eine stabile und zugleich leichte und wirtschaftliche Bauweise eines breiteren Profils möglich.
  • Bevorzugt weist mindestens eine der Profilleisten einen Flansch auf, der die Aufnahme für die Verkleidungsplatte nach außen begrenzt, und ein von dem Flansch entlang der Verkleidungsplatte beabstandetes Auflageelement für die Innenseite der Verkleidungsplatte. Dadurch können die Profilleisten quer zur Verkleidungsplatte gerichtete Kräfte ausüben, so daß beispielsweise die Verkleidungsplatte leichter in einem konvex gewölbten Zustand unter Spannung gehal ten werden kann, indem das Auflageelement die Verkleidungsplatte nach außen drückt.
  • In einer besonderen Ausführungsform hat mindestens eine der Profilleisten eine Außenseite, die keilförmig zur Möbelwand verläuft. Obwohl die Profilleiste die Aufnahme für den Rand der Verkleidungsplatte bildet, weist sie aufgrund der Keilform ein zierliches Aussehen auf. Beispielsweise kann die Außenseite den keilförmigen oder gewölbten, keilförmigen Verlauf der Verkleidungsplatte fortführen. Wenn sich etwa die Möbelseitenwand mit der Verkleidungsplatte nach vorne verschlankt und die Außenseite der Profilleiste diesen Verlauf fortsetzt, ergibt sich ein besonders schlank wirkendes Erscheinungsbild des vorderen Endes der Möbelseitenwand.
  • Die Außenseite der mindestens einen Profilleiste kann in Form eines Flügels über die Kante der Möbelwand überstehen. An der Vorderkante einer Möbelseitenwand kann der Flügel beispielsweise die Kante einer Tür oder eines Schubkastenvorderstücks sowie einen etwaigen Spalt zwischen der Kante und der Möbelseitenwand verdecken. Der Flügel kann bis an die Vorderfront einer Tür des Möbels heranreichen. Bei einer Betrachtung der Profilleiste von vorne ist dadurch im wesentlichen die Außenseite des Flügels und des Flansches sichtbar, nicht jedoch die zur Möbelseitenwand gerichtete Innenseite des Flügels.
  • In einer Ausführungsform ist die Verkleidungsplatte an einer seitlichen Möbelwand angeordnet, und an Kanten einer vorderen Möbelwand oder Möbeltür bilden zwei weitere parallel zueinander angeordnete Profilleisten Aufnahmen für eine weitere Verkleidungsplatte. Dabei können Profilleisten der einen Wand unter einem Winkel von beispielsweise 90° auf Profilleisten der anderen Wand stoßen, oder die Profilleisten beider Wände können zueinander parallel sein. In letzerem Fall kann eine Außenseite derjenigen weiteren Profilleiste, die nahe der seitlichen Möbelwand angeordnet ist, den keilförmigen oder gewölbten, keilförmigen Verlauf der ersten Verkleidungsplatte fortführen. Sie kann im Falle einer keilförmig zur seitlichen Möbelwand verlaufenden Außenseite der vorderen Profilleiste der einen Wand auch den keilförmigen Verlauf dieser Außenseite fortführen.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeich nung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Verkleidungssystem mit einer gewölbten Verkleidungsplatte an einer Möbelseitenwand;
  • 2 eine Leiste, an der das hintere Ende der Verkleidungsplatte gehalten ist;
  • 3 eine Profilleiste an der Vorderkante der Möbelseitenwand;
  • 4 ein Verkleidungssystem, bei dem eine Möbelseitenwand und eine Tür verkleidet sind;
  • 5 eine Detailansicht zu 4;
  • 6 ein weiteres Verkleidungssystem, bei dem eine Möbelseitenwand und eine Tür verkleidet sind; und
  • 78 ein Verkleidungssystem mit einer gewölbten Verkleidungsplatte an einer Möbeltür.
  • Das in 1 gezeigte Verkleidungssystem 10 verkleidet eine Möbelseitenwand 12 eines Schranks 14 mit einer Tür 16. An der Vorderkante 18 der Möbelseitenwand 12 ist eine erste Profilleiste 20, beispielsweise aus Leichtmetall, angebracht. Am hinteren Ende der Möbelseitenwand 12 ist über eine Befestigungsleiste 22, bei der es sich um eine Spanplatte handelt, eine Leiste 24 aus Holz montiert. An dieser ist eine zweite Profilleiste 26 angebracht, die ebenfalls beispielsweise aus Leichtmetall ist.
  • Eine nach außen gewölbte Verkleidungsplatte 28 ist an ihrem vorderen Rand 30 und an ihrem hinteren Rand 32 durch Aufnahmen der Profilleisten 20, 26 eingefaßt. Bei der Verkleidungsplatte 28 handelt es sich um eine mitteldichte Faserplatte (MDF-Platte), deren Außenseite 34 beispielsweise lackiert und/oder kunststoffbeschichtet ist. Die Profilleisten 20, 26 können ebenfalls lackiert und/ oder kunststoffbeschichtet sein. Wahlweise können die Farben oder die Oberflä chenbeschaffenheit der Profilleisten und der Verkleidungsplatte übereinstimmen oder sich voneinander abheben.
  • 2 zeigt eine Detailansicht der Profilleiste 26 mit einer durch eine Nut gebildete Aufnahme, die den hinteren Rand 32 der Verkleidungsplatte 28 einfaßt. Die Profilleiste 26 ist an der Leiste 24 gehalten und kann beispielsweise durch Kleben oder Verschrauben befestigt sein.
  • 3 zeigt eine Detailansicht der Vorderkante 18 der Möbelseitenwand 12 mit der daran befestigten Profilleiste 20.
  • Die Profilleiste 20 weist ein Grundelement 36 auf, das an der Möbelseitenwand 12 angebracht ist. Die Befestigung kann beispielsweise durch Kleben oder Schrauben erfolgen. An seinem vorderen Ende weist das Grundelement 36 einen seitlichen Schenkel 38 auf, an dem einander gegenüberliegend ein nach vorne gerichteter Flügel 40 und ein nach hinten gerichteter Flansch 42 angeordnet sind. Der Flügel 40 und der Flansch 42 sind an ihren Enden abgefast. Sie sind in Bezug auf eine nach vorne gerichtete gedachte Verlängerung 44 der Möbelseitenwand geneigt, so daß sie eine spitzen Winkel mit dieser bilden. Der Flügel 40 reicht dabei an seinem vorderen Ende bis an die gedachte Verlängerung 44 heran. Dadurch ergibt sich bei Betrachtung von vorne ein sehr schlankes Erscheinungsbild der Profilleiste 20. Im gezeigten Beispiel besteht lediglich ein geringer Spalt zwischen dem Flügel 40 und der Tür 16. Der Flügel 40 verdeckt die Kante der Tür 16 größtenteils.
  • Rückseitig bildet die Profilleiste 20 eine Aufnahme 46 für den vorderen Rand 30 der Verkleidungsplatte 28. Der Flansch 42 begrenzt die Aufnahme 46 nach außen. Die Aufnahme 46 weist eine Stützfläche 48 für den vorderen Rand 30 der Verkleidungsplatte 28 auf. Die Stützfläche 48 ist in Bezug auf die Möbelseitenwand 12 so geneigt, daß die an ihr anliegende Verkleidungsplatte 28 einen spitzen Winkel mit der Möbelseitenwand 12 einnimmt. Der bogenförmige Verlauf der Verkleidungsplatte 28 setzt sich in dem Verlauf des Flansches 42 und des Flügels 40 fort, deren Außenflächen eine gemeinsame Außenseite 50 der Profilleiste 20 bilden. Die Außenseite 50 hat einen keilförmigen Verlauf bezüglich der Möbelseitenwand 12. Dadurch wirkt die Profilleiste 20 für den Betrachter wie ein Band, das den Rand der Verkleidungsplatte 28 einfaßt.
  • Die Stützfläche 48 liegt auf der Höhe der Vorderkante der Möbelseitenwand 12. Indem die Stützfläche möglichst weit vorne angeordnet ist, kann die Profilleiste 20 ein besonders schlankes Erscheinungsbild haben, da die Gesamtlänge von Flansch 42 und Flügel 40 entsprechend gering zu sein braucht. Wenn andererseits die Verkleidungsplatte 28 möglichst wenig nach vorne über die Vorderkante der Möbelseitenwand hinausragt, ergibt sich eine hohe Stabilität der Profilleiste 20, da sie sich dann besser an der Möbelseitenwand 12 abstützen kann und eine größere Spannung der gewölbten Verkleidungsplatte 28 aufnehmen kann.
  • Die Profilleiste 20 weist an der Innenseite des Flügels 40 eine von dem Flügel und dem Schenkel 38 gebildete Ausnehmung 52 auf. Diese vergrößert den Bewegungsspielraum für die Tür 16, wenn diese an der in der Zeichnung linken Seite gelagert ist. Sie läßt die Profilleiste 20 aber auch schlanker wirken, wenn die Tür 16 an ihrem anderen Ende gelagert ist und der Betrachter bei aufgeklappter Tür von vorne auf die Möbelseitenwand 12 blickt.
  • Bei den Ausführungsbeispielen aus 1 bis 3 kann wahlweise auf die Befestigungsleiste 22 und/oder die Leiste 24 verzichtet werden, und alternativ kann eine entsprechend geformte hintere Profilleiste 26 auch direkt an der Möbelseitenwand 12 montiert sein.
  • Die 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform. Sie unterscheidet sich von der aus 1 unter anderem darin, daß eine Grundplatte 54 vorhanden ist, an der die Profilleiste 20 und die Leiste 24 befestigt sind. Die Grundplatte 54 ist beispielsweise eine Spanplatte.
  • Die Profilleiste 20 ist mit einem Befestigungssteg 56 an der Grundplatte 54 befestigt. Die Befestigung kann beispielsweise durch Kleben oder Schrauben erfolgen. Der Befestigungssteg 56 ist an einem ein Hohlprofil bildenden Befestigungselement 60 angeordnet, welches an der Außenseite des Grundelements 36 angeordnet ist. Das Befestigungselement 60 bildet ferner eine Anlagefläche 62 für die Innenseite der Verkleidungsplatte 28. Diese kann dadurch zwischen der Anlagefläche 62 und dem Flansch 42 eingespannt werden. Im gezeigten Beispiel liegt die Verkleidungsplatte 28 lediglich an einer abgerundeten Anlagekante 66 am Befestigungselement 60 an und ist zwischen dem Befestigungselement und dem Flansch 42 eingespannt.
  • Das in 4 und 5 gezeigte Verkleidungssystem weist außerdem weitere, an beiden Kanten der Frontseite der Tür 16 angebrachte Profilleisten 68 auf, die Aufnahmen für eine weitere Verkleidungsplatte 70 bilden. Dargestellt ist nur die linke der beiden Profilleisten 68, die ein Hohlprofil aufweist. Sie stützt sich mit einer Rückwand 71 an der Tür 16 ab und ist beispielsweise mittels Verkleben oder Verschrauben an der Tür 16 befestigt.
  • Die Verkleidungsplatte 70 ist zwischen den Profilleisten 68 eingespannt und nach innen gewölbt. Die Außenseite der Profilleiste 68 führt den von der Verkleidungsplatte 28 und der Außenseite 50 der Profilleiste 20 gebildeten Bogen fort. Auf diese Weise ergibt sich eine einheitliche Kontur der Seite des Schranks, an die sich die entgegengesetzt gekrümmte Verkleidungsplatte 70 der Tür 16 unter Bildung einer Kante anschließt.
  • Während bei dem in den 1 bis 3 gezeigten Verkleidungssystem die Profilleiste 20 direkt an der Möbelseitenwand 12 befestigt wird und auch die Leiste 24 bzw. die Befestigungsleiste 22 unabhängig von der Profilleiste 20 ebenfalls an der Möbelseitenwand zu befestigen sind, können bei der in den 4 und 5 gezeigten Ausführungsform mit der Grundplatte 54 die Profilleisten 20, 26 und die Leiste 24 zunächst an der Grundplatte 54 befestigt werden. Ein solches Verkleidungssystem für eine Möbelseitenwand kann deshalb vormontiert geliefert werden. Es ist dann lediglich noch die Grundplatte 54 an der Möbelseitenwand 12 zu befestigen, beispielsweise durch Kleben, Schrauben, Nageln oder mittels Krampen. Anschließend kann die Verkleidungsplatte 28 eingesetzt werden.
  • 6 zeigt eine Variante der in den 4 und 5 gezeigten Ausführungsform, bei der das Befestigungselement 60 einen Harpunensteg 72 aufweist. Die Grundplatte 54 weist auf ihren vorderen Stirnseite 74 einen Schlitz auf. Die Profilleiste 20 ist mit dem Harpunensteg 72 in dem Schlitz verankert.
  • Die Verkleidungsplatte 28 liegt an der Anlagefläche 62 an. Außerdem läuft in 6 die Profilleiste 20 mit ihrem Flügel 40 und somit der Außenseite 50 am vorderen Ende bündig mit der Vorderkante 18 aus.
  • 6 zeigt außerdem eine Profilleiste 68 an der Tür 16, die die in 6 linke Kante der Tür 16 abdeckt. Die Form der Tür 16 ist an den Verlauf der Profilleiste 68 angepaßt. Die Profilleiste 68 weist kein Hohlprofil auf, sondern ist an ei nem schraffiert dargestellten Profilkern 76 befestigt, der aus mitteldichtem Fasermaterial hergestellt ist und an der Tür 16 befestigt ist.
  • Wiederum führt die Außenseite der Profilleiste 68 den von der Verkleidungsplatte 28 und der Außenseite 50 der Profilleiste 20 gebildeten Bogen fort, so daß sich eine einheitliche Kontur der Seite des Schranks ergibt.
  • Die 7 und 8 zeigen eine andere Ausführungsform, bei der die Tür 16 verkleidet ist. Auf der linken Seite ist eine Profilleiste 68 mittels Stegen 78 an entsprechend geformten Verankerungskanten des Profilkerns 76 befestigt. Die Profilleiste 68 kann dadurch ohne Werkzeug und ohne Klebstoff an dem Profilkern befestigt werden. Die Profilleiste 68 schließt hier unter einem rechten Winkel zur Tür 16 bündig mit der Innenseite der Tür ab. Sie bildet eine Aufnahme für eine Verkleidungsplatte 79. Die Verkleidungsplatte 79 ist ähnlich wie die Verkleidungsplatte 28 aufgebaut.
  • 8 zeigt die rechte Seite der Tür 16. Auf dieser Seite ist eine Profilleiste 80 an der Tür 16 befestigt und bildet eine Aufnahme für die Verkleidungsplatte 79. Die Tür 16 weist in diesem Bereich eine geringere Stärke auf. Ihre in 8 rechte Kante wird von der Profilleiste 80 verdeckt. Die Verkleidungsplatte verläuft keilförmig zwischen den Profilleisten 68 und 80 und ist so eingespannt, daß sie bogenförmig nach innen gewölbt ist. Bei dem anhand der 7 und 8 beschriebenen Beispiel hat die Tür 16 eine Funktion, die der der Grundplatte 54 entspricht.
  • An beiden Profilleisten 68 und 80, die beispielsweise aus Kunststoff sind, wird die Verkleidungsplatte 79 außenseitig von U-förmigen Flanschen 82 gehalten. Die Profilleisten 68 und 80 weisen jeweils ein vom Flansch 82 entlang der Verkleidungsplatte 79 beabstandetes Auflageelement 84 bzw. 86 für die Innenseite der Verkleidungsplatte 79 auf, die eine Grenze für die Ausrichtung der Verkleidungsplatte 79 bestimmt. Im gezeigten Beispiel liegt die Verkleidungsplatte 79 am Auflageelement 86 der Profilleiste 80 an, so daß sie am rechten Rand parallel zur Tür 16 ausgerichtet ist. An der Profilleiste 68 gibt das Auflageelement 84 einen maximalen Winkel zur Tür 16 vor, der hier erst bei einer stärkeren Krümmung der Verkleidungsplatte 79 erreicht würde.
  • Bei allen Beispielen können die Verkleidungsplatten selbstverständlich allseitig von entsprechend geformten Profilleisten eingefaßt sein. Dabei können wahlweise nur an zwei gegenüberliegenden Profilleisten Aufnahmen für die Verkleidungsplatten vorhanden sein.
  • Obwohl das erfindungsgemäße Verkleidungssystem anhand eines Schranks 14 mit einer Tür 16 beschrieben wurde, kann es auch bei anderen Möbeln, beispielsweise einem Bettkasten, verwendet werden. Die Profilleisten können dazu waagerecht angeordnet sein und jeweils über stirnseitige Gehrungen an Profilleisten benachbarter Möbelseiten anschließen.

Claims (8)

  1. Verkleidungssystem für Möbel, mit zwei parallel zueinander an Kanten einer Möbelwand (12; 16) angebrachten Profilleisten (20; 26; 68; 80), die Aufnahmen (46) für eine Verkleidungsplatte (28; 79) bilden, gekennzeichnet dadurch, daß die Verkleidungsplatte (28; 79) bezüglich der Möbelwand (12; 16) keilförmig verläuft.
  2. Verkleidungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsplatte (28; 79) gewölbt ist.
  3. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Grundplatte (54; 16), an der die Profilleisten (20; 26; 68; 80) gehalten sind.
  4. Verkleidungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Profilleisten (20) einen Harpunensteg (72) zur Befestigung an der Grundplatte (54) aufweist.
  5. Verkleidungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Profilleisten (68) an einem Profilkern (76) befestigt ist, der an der Grundplatte (16) befestigt ist.
  6. Verkleidungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Profilleisten (20) einen Flansch (42; 82), der die Aufnahme (46) für die Verkleidungsplatte (28; 79) nach außen begrenzt, und ein von dem Flansch (42; 82) entlang der Verkleidungsplatte (28; 79) beabstandetes Auflageelement (62; 66; 84; 86) für die Innenseite der Verkleidungsplatte (28; 79) aufweist.
  7. Verkleidungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Profilleisten (20) eine Außenseite (50) aufweist, die keilförmig zur Möbelwand (12) verläuft.
  8. Verkleidungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsplatte (28) an einer seitlichen Möbelwand (12) angeordnet ist und an Kanten einer vorderen Möbelwand oder Möbeltür (16) zwei weitere parallel zueinander angeordnete Profilleisten (68) Aufnahmen für eine weitere Verkleidungsplatte (70) bilden, wobei eine Außenseite derjenigen weiteren Profilleiste (68), die nahe der seitlichen Möbelwand (12) angeordnet ist, den keilförmigen oder gewölbten, keilförmigen Verlauf der ersten Verkleidungsplatte (28) fortführt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019053485A1 (de) 2017-09-13 2019-03-21 Steelcase Inc. Möbel

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WO2019053485A1 (de) 2017-09-13 2019-03-21 Steelcase Inc. Möbel

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