DE202004002531U1 - Schallschutz-Türblatt - Google Patents
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Abstract
Türblatt (1)
auf der Basis von Holzwerkstoffen für eine Schallschutztür mit einer
mehrschichtigen Türblatteinlage
(3), dadurch gekennzeichnet, dass die Türblatteinlage (3) in abwechselnder
Aufeinanderfolge mehrere Schichten aus relativ weniger dichtem,
elastischerem Holzwerkstoff (12, 13) und mehrere Schichten (10,
14) aus relativ dichtem, festerem Holzwerkstoff aufweist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Türblatt für eine Schallschutztür auf der Basis von Holzwerkstoffen.
- Schutz vor Umgebungslärm ist eine wichtige Anforderung im Bauwesen. Nicht nur die Störung durch Lärm von außen, auch die Gewährleistung einer ausreichenden Diskretion machen Schallschutzmaßnahmen in Gebäuden erforderlich. Nähere technische Einzelheiten hierzu bestimmen die DIN 4109 mit ihren Beiblättern, als auch die VDI Drucksache 4100 „Schallschutz von Wohnungen". Auf diese Normen wird ausdrücklich Bezug genommen.
- Aussagen über die Schalldämmung eines Bauteils erhält man in Form eines Diagramms, in dem man das Schalldämm-Maß R in Abhängigkeit von Frequenz für die untersuchte Konstruktion darstellt. In der Praxis wird eine sogenannte Einzahl-Angabe als Qualitätsmerkmal angegeben. Diese Angabe erhält man, indem man die gemessene Kurve mit einer Bewertungskurve nach DIN EN ISO 717 Teil 1 vergleicht. Das Ergebnis des Vergleiches ist das sogenannte bewertete Schalldämm-Maß „Rw". In europäischen Ländern außerhalb Europas gibt es weitere Bewertungsverfahren zur Berücksichtigung von unterschiedlichen Geräuschquellen, die sogenannten Spektrum-Anpassungswerte C und Ctr (tr = traffic, Verkehrslärm). Schallwellen werden vielfältig durch Bauteile übertragen. Im allgemeinen nimmt der Schall den Weg des geringsten Widerstandes, z. B. durch Fugen. Allgemein ist festzustellen, dass die Schalldämmung von dem akustisch schwächsten Bauteil bestimmt wird. Will man die Gesamtschalldämmung, beispielsweise einer Trennwand mit Tür verbessern, so muss man stets zunächst das schwächste Bauglied verbessern.
- Im folgende geht es darum, die Schalldämmung eines Türblattes als Bauteil einer Schallschutztür zu verbessern.
- Bisher eingesetzte Schallschutz-Türblätter lassen sich in einschalige Türblätter mit einem weitgehend homogenen Aufbau mit Einlagen sowie in mehrschalige Türblätter unterscheiden. Allgemein haben bisher bekannte Schallschutz-Türblätter Deckschichten mit möglichst hohen Massen und möglichst biegeweichen Einlagen darin.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Türblatt auf der Basis von Holzwerkstoffen mit hoher Schalldämmung zu schaffen.
- Diese Aufgabe wird durch ein Türblatt mit den Merkmalen des beigefügten Anspruchs 1 gelöst.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Demnach ist als Türblatteinlage ein aus mehreren Schichten weniger dichtem, elastischerem Holzwerkstoff und mehreren Schichten aus dichterem, festeren Holzwerkstoff gebildeter Materialverband vorgesehen, der so aufgebaut ist, dass sich die Lagen des festen Holzwerkstoffs mit den Lagen des elastischeren Holzwerkstoffs abwechseln.
- Holzfaserplatten bestehen aus gepresstem Spanstaub und sind sehr stark verdichtet. Es gibt sie in unterschiedlicher Dichte und Festigkeit. Die am häufigsten verwendete Platte ist die MDF-Platte (mitteldichte Faserplatte). Die HDF-Platte (hochverdichtete Faserplatte) ist sehr hart. In einer Ausführungsform wechseln sich solche hochdichte Schichten mit weniger dichten Schichten, insbesondere aus Spanplatte, in einer Türblatteinlage ab. Dabei sind jeweils mehrere Schichten Spanplatte und mehrere Schichten HDF-Platte vorgesehen. Die Spanplatten sind elastischer als die HDF-Platten. Das Verbundsystem aus HDF-Platte/Spanplatte wirkt somit für die Schallwellen wie ein Stoßdämpfer.
- Bevorzugt sind wenigstens drei Schichten aus dem elastischen Holzwerkstoff und fünf Schichten aus dem festeren Werkstoff vorgesehen.
- Die schalldämmende Wirkung wird noch verbessert, wenn man in diesen Schichtverbund wenigstens eine elastische schwere Zwischenschicht aus durch Bindemittel zusammengesetzten mineralischen Füllstoffen einlegt. Eine solche Zwischenschicht ist als Schalldämmplatte aus dem Parkettbodenbau zur Dämmung von Trittschall bekannt. Die mineralischen Füllstoffe machen diese Schichteinlage sehr schwer. Der Binder, beispielsweise aus Polyurethan, wirkt elastisch. Dadurch lässt sich diese elastische Zwischenschicht nur sehr schwer durch Schallwellen anregen. Sie wirkt stark stoß- und damit schalldämmend. Eine Zwischenlage dieser Art zwischen HDF-Platte und Spanplatte entkoppelt die beiden Seiten der Türblatteinlage akustisch noch weiter.
- Vorteilhafterweise ist die Zwischenschicht dauerelastisch und weist neben der Schwerschicht mit mineralischen sandhaltigen Füllstoffen, die durch Polyurethan gebunden sind, beidseitig ein Abdeckvlies auf. Auch dieses Abdeckvlies wirkt weiter dämmend. Die elastische Zwischenschicht ist bevorzugt recht schwer ausgeführt, bevorzugte Dichtwerte liegen zwischen 1.100 und 2.200 kg/m3.
- Es sind vorzugsweise wenigstens drei elastischere Holzplattenschichten vorgesehen, wobei zwischen zwei diesen Plattenschichten jeweils wenigstens eine dichtere Holzwerkstoffplatte angeordnet ist. Vorzugsweise sind außenseitig an der Türblatteinlage zwei dichte Schichten vorgesehen, zwischen denen dann der weitere innere Verbund von elastischeren Holzwerkstoffplatten und dazwischen gelegten festen Holzewerkstoffplatten vorgesehen ist. Die mehreren Holzwerkstoffplattenschichten weisen vorzugsweise unterschiedliche Dicke zueinander auf. Bevorzugt ist wenigstens eine mittlere elastischere Holzwerkstoffplattenschicht dicker ausgeführt als weiter außen liegende Schichten. Durch die verschiedenen Dicken lassen sich unterschiedliche Schallfrequenzen besser dämmen und Resonanzen sind vermeidbar. Auch die festeren Holzwerkstoffschichten sind vorzugsweise unterschiedlich dick ausgeführt, wobei hier vorzugsweise die äußeren Deckschichten der Türblatteinlage dicker als innere Schichten ausgeführt sind.
- Bevorzugte Dicken für die Spanplatten sind 12 – 22 mm für eine mittlere Schicht, vorzugsweise 16 – 17 mm, wobei äußere Schichten 8 – 18 mm, vorzugsweise 11 – 14 mm dick sind. Die Dicke der HDF-Schichten beträgt innen vorzugsweise von 2 – 5 mm und außen von 4 – 7 mm.
- Vorzugsweise sind mehrere der vorstehend erwähnten elastischen schweren (Nicht-Holzwerkstoff-)Zwischenschichten vorgesehen. In einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich jeweils zwischen einer äußeren dichten Schicht und der nächst liegenden elastischen Platte je eine solcher Zwischenschichten. Wenigstens eine weitere kann im Inneren links oder rechts von der dickeren elastischen Platten-Mittelschicht vorgesehen sein.
- Um eine noch wesentlich erhöhte Schallschutzwirkung zu erzielen, kann in einer Ausführungsform auch noch eine Zusatzplatte außenseitig angebracht sein. Eine solche Zusatzplatte wird vorzugsweise nicht fest verbunden, wie z. B. verklebt, sondern über Einhängebeschläge aufgehängt, um sie als Aufsatzplatte akustisch möglichst zu entkoppeln. Die Aufsatzplatte selbst besteht in bevorzugter Ausführung aus hochfesten Materialien wie beispielsweise der HDF-Schichten, wobei zwischen zwei Schichten aus hochfesten Materialien eine elastische Zwischenschicht, vorzugsweise die erwähnte elastische Zwischenschicht mit mineralischen Füllstoffen in Polyurethan-Bindemittel, vorgesehen ist.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
-
1 einen Schnitt durch ein Schallschutz-Türblatt in einer ersten Ausführungsform; und -
2 einen Schnitt durch ein Schallschutz-Türblatt in einer zweiten Ausführungsform - In den
1 und2 sind jeweils Türblätter1 ,20 für Schallschutztüren im Schnitt dargestellt. Die beiden Türblättter1 ,20 haben einen Türblattrahmen2 , der eine Türblatteinlage3 umgibt. Außenseitig am Türblattrahmen2 sind an den Stirnbreitseiten je nach gewünschtem Aussehen und gewünschter sonstiger Funktion der Tür unterschiedlich gestaltete Massivholzanleimer4 ,5 und an den Breitseiten je nach Aussehen und Funktion unterschiedlich gestaltete Deckplatten6 und7 vorgesehen. Die Türblatteinlage3 ist zwischen den Türblattrahmen2 und die Deckplatten6 ,7 eingefasst. - Zum Bilden der Torblatteinlage
3 sind folgende Schichten verwendet: erste HDF-Platten10 , dauerelastische Zwischenschichten11 , erste Vollpanplatten12 und zweite Vollspanplatten13 . - Die erste HDF-Platte
10 besteht aus hochdichter Faserplatte (HDF) der Dicke d = 3,5 mm. - Die dauerelastische Zwischenschicht
11 ist gebildet aus einem dauerelastischem Unterlagsmaterial, das bisher als Trittschall reduzierende Matte für lose oder verklebte Anwendung unter Laminatböden, Furnierböden, Parkettböden und anderen Hartbelägen bekannt war. Das Material der Zwischenschicht11 besteht aus einer Schwerschicht aus Polyurethan mit mineralischen sandhaltigen Füllstoffen und Abdeckvliesen an beiden Seiten der Schwerschicht. Die Dicke der elastischen Zwischenschicht beträgt d = 4,00 mm im Anlieferzustand, im Türblatt1 ,20 wird diese auf ein Nennmaß von 3 mm verdichtet. Die Befestigung erfolgt durch Verleimung mittels PU-Kleber. - Die erste Vollspanplatte
12 ist eine stranggepresste Vollspanplatte Typ VL mit einer Dicke von d = 13 mm. Die zweite Vollspanplatte13 ist ebenfalls eine stranggepresste Vollspanplatte Typ VL, jedoch mit einer Dicke von d = 16,5 mm. - Der Türblattrahmen
2 ist gebildet aus Furnierschichtholz (FSH), dessen Lagen senkrecht zur Türblattfläche verlaufen. - Das in
1 gezeigte Türblatt1 hat bei einer Gesamttürblattdicke von ca. 70 mm einen hervorragenden Schalldämmwert von 45 dB Rw, P. Seine Türblatteinlage3 ist in Sandwichbauweise mit der folgenden Aufeinanderfolge von Schichten aufgebaut: - – erste Schicht: erste HDF-Platte
10 , - – zweite
Schicht: Zwischenschicht
11 , - – dritte
Schicht: erste Vollspanplatte
12 , - – vierte
Schicht: erste HDF-Platte
10 , - – fünfte Schicht:
Elastische Zwischenschicht
11 , - – sechste
(mittlere) Schicht: zweite Vollspanplatte
13 , - – siebte
Schicht: erste HDF-Platte
10 , - – achte
Schicht: erste Vollspanplatte
12 und - – neunte
Schicht: erste HDF-Platte
10 . - Es sind also insgesamt vier erste HDF-Platten
10 , zwischen welche jeweils Vollspanplatten12 ,13 mit von außen nach innen zunehmender Dicke eingefügt sind. Zwischen die außenseitigen ersten HDF-Platten10 und den ersten Vollspanplatten12 sind noch die elastischen Zwischenschichten11 vorgesehen. Eine weitere elastische Zwischenschicht11 ist zwischen der mittleren zweiten Vollspanplatte13 und einer nächstliegenden HDF-Platte10 vorgesehen. - Das in
2 gezeigte zweite Türblatt20 hat bei einer Gesamtdicke von ca. 91 mm einen hervorragenden Schalldämmwert von 50 dB Rw, P. Zusätzlich zu den oben erwähnten Materialien für das erste Türblatt1 weist die Türblatteinlage3 bei dem Türblatt20 noch folgendes Material auf: zweite HDF-Platte14 , der Dicke 5,5 mm. - Die Türblatteinlage
3 des Türblattes20 hat demgemäss folgenden Schichtaufbau: - – erste Schicht: zweite HDF-Platte
14 , - – zweite
Schicht: erste Vollspanplatte
12 , - – dritte
Schicht: erste HDF-Platte
10 , - – vierte
Schicht: zweite Vollspanplatte
13 (Mittelschicht), - – fünfte Schicht:
erste HDF-Platte
10 , - – sechste
Schicht: erste Vollspanplatte
12 , - – siebte
Schicht: zweite HDF-Platte
14 . - Zusätzlich hat das Türblatt
20 auf seiner Gegenbandseite18 noch eine Aufsatzplatte mit zusätzlichen Schichten in Form einer Aufdoppelung16 . Diese ist gebildet aus zwei dritten hochdichten Faserplatten17 der Dicke d = 8,5 mm, die eine der dauerelastischen Zwischenschichten11 zwischen sich aufnehmen. Die Aufdoppelung16 ist mit Einhängebeschlägen19 an den gegenbandseitigen Deckplatten6 des Türblattaufbaus aufgehängt. -
- 1
- Türblatt
- 2
- Türblattrahmen aus Furnierschichtholz (FSH), Lagen senkrecht zur Türblattfläche
- RM 38 × 70 mm
- 3
- Türblatteinlage
- 4
- Massivholzanleimer
- 5
- Massivholzanleimer
- 6
- Deckplatte
- 7
- Deckplatte
- 10
- erste HDF-Platte (hochdichte Faserplatte, d = 3, 5 mm)
- 11
- dauerelastische Zwischenschicht PUR mit Mineralfüllstoffen und außenseiter
- Vlieskaschierung, d = 4,0 mm, Nennmaß 3 mm, Verleimung mit PU-Kleber
- 12
- erste Vollspanplatte, stranggepresst Typ VL, d = 13 mm
- 13
- zweite Vollspanplatte, stranggepresst, Typ VL, d = 16,5 mm
- 14
- zweite HDF-Platte, (hochdichte Faserplatte, d = 5,5 mm)
- 16
- Aufdoppelung (Aufsatzplatte)
- 17
- dritte HDF-Platte (hochdichte Faserplatte, d = 8,5 mm)18
- 18
- Gegenbandseite
- 19
- Einhängebeschläge
- 20
- Türblatt
Claims (21)
- Türblatt (
1 ) auf der Basis von Holzwerkstoffen für eine Schallschutztür mit einer mehrschichtigen Türblatteinlage (3 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Türblatteinlage (3 ) in abwechselnder Aufeinanderfolge mehrere Schichten aus relativ weniger dichtem, elastischerem Holzwerkstoff (12 ,13 ) und mehrere Schichten (10 ,14 ) aus relativ dichtem, festerem Holzwerkstoff aufweist. - Türblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine elastische Zwischenschicht (
11 ) aus mineralischen Füllstoffen, die durch Binder zusammengehalten sind, vorgesehen ist. - Türblatt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine dauerelastische Zwischenschicht (
11 ) Polyurethan als Binder aufweist. - Türblatt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dauerelastische Zwischenschicht (
11 ) eine Schwerschicht aus Polyurethan mit mineralischen sandhaltigen Füllstoffen aufweist, die wenigstens einseitig, vorzugsweise beidseitig, mit einem Abdeckvlies versehen ist. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine elastische Zwischenschicht eine Dicke von ca. 1 bis 6 mm und/oder eine Dichte von ca. 800 bis 2200 kg/m3 aufweist.
- Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten weniger dichten, elastischeren Holzwerkstoffen aus, insbesondere stranggepresster, Vollspanplatte (
12 ,13 ) bestehen. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten dichteren, festerem Holzwerkstoff aus hochdichter Faserplatte (
10 ,14 ) bestehen. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens drei Schichten (
12 ,13 ) des elastischeren Holzwerkstoffes vorgesehen sind, zwischen denen jeweils Schichten (10 ) aus dem dichteren, festen Holzwerkstoff angeordnet sind. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei äußere Schichten (
11 ,14 ) aus dem festeren Holzwerkstoff vorgesehen sind, die einen Schichtverbund (10 –12 –10 –13 ) aus Schichten aus dem elastischeren Holzwerkstoff mit zwischengelegte(n/r) innere(n/r) Schicht(en) aus dem festeren Holzwerkstoff zwischen sich aufnehmen. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schichten (
12 ,13 ) unterschiedlicher Dicke aus dem elastischeren Holzwerkstoff und/oder mehrere Schichten (10 ,14 ,17 ) unterschiedlicher Dicke aus dem festeren Holzwerkstoff vorgesehen ist. - Türblatt nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine innere Schicht (
13 ) aus dem elastischeren Holzwerkstoff dicker ist als zwei diese umgebende Schichten (12 ) aus dem elastischeren Holzwerkstoff. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine innere Spanplattenschicht (
13 ) eine Dicke von 12 bis 22 mm, vorzugsweise 16 bis 17 mm, und wenigstens zwei die wenigstens eine innere Spanplattenschicht (13 ) unter Zwischenlage von HDF-Schichten (10 ) zwischen sich aufnehmende äußeren Spanplattenschichten (12 ) eine Dicke von 8 bis 18 mm, vorzugsweise 11 bis 14 mm aufweisen. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass äußere Schichten (
14 ) festen Holzwerkstoffes dicker als eine oder mehrere weiter innen liegende(n) Schicht(en) (10 ) festen Holzwerkstoffes sind. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei HDF-Platten (
14 ) von 4 bis 7 mm Dicke wenigstens eine HDF-Platte (10 ) von 2 bis 5 mm Dicke zwischen sich aufnehmen. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, soweit auf einen der Ansprüche 2 bis 5 zurückbezogen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei der elastischen Zwischenschichten (
11 ) vorgesehen sind, die jeweils zwischen einer außenseitigen Schicht der Türblatteinlage (3 ) und der nächstinneren Schicht angeordnet sind. - Türblatt nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte der elastischen Zwischenschichten (
11 ) vorgesehen ist, die beidseits durch wenigstens einen festen Holzwerkstoff – elastischer Holzwerkstoff-Verbund von den beiden anderen elastischen Zwischenlagen (11 ) getrennt ist. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche schalldämmende Aufsatzplatte (
16 ) vorgesehen ist. - Türblatt nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzplatte (
16 ) auf einen Türblattverbund (2 ,3 ,6 ,7 ) mittels Einhängebeschlägen (19 ) aufgehängt ist. - Türblatt nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzplatte (
16 ) zwei Schichten (17 ) aus dem festen Holzwerkstoff aufweist, die eine elastische Zwischenschicht (11 ) aus Polyurethan mit Mineralfüllstoffen zwischen sich aufnehmen und mit PU-Kleber mit dieser verleimt sind. - Türblatt nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Türblattrahmen (
2 ) aus Schichtholz, insbesondere Furnierschichtholz. - Türblatt nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtholzlagen senkrecht zur Türblattfläche verlaufen.
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2005
- 2005-02-16 EP EP20050003298 patent/EP1566515B1/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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