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DE202004001120U1 - Profilsystemset zur Verkleidung von Gebäudeflächen - Google Patents

Profilsystemset zur Verkleidung von Gebäudeflächen Download PDF

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DE202004001120U1
DE202004001120U1 DE202004001120U DE202004001120U DE202004001120U1 DE 202004001120 U1 DE202004001120 U1 DE 202004001120U1 DE 202004001120 U DE202004001120 U DE 202004001120U DE 202004001120 U DE202004001120 U DE 202004001120U DE 202004001120 U1 DE202004001120 U1 DE 202004001120U1
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DE
Germany
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panel
system set
panels
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longitudinal
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DE202004001120U
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Schwarz Profilbeschichtungen & Cokg GmbH
SCHWARZ PROFILBESCHICHTUNGEN G
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Schwarz Profilbeschichtungen & Cokg GmbH
SCHWARZ PROFILBESCHICHTUNGEN G
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Abstract

Profilsystemset zur Verkleidung von Gebäudeflächen, umfassend folgende, jeweils als Kunststoffprofilteil ausgebildete Systemkomponenten:
– ein längliches Paneel (20) zur Abdeckung von ebenen Gebäudeflächenbereichen mit einer Nut-und-Feder-Gestaltung der längsverlaufenden Randabschnitte (21, 22) zum miteinander Verbinden mehrerer solcher Paneele (20) quer zur Paneellängsrichtung,
– ein längliches, abgewinkeltes oder abwinkelbares Eckpaneel (30) zur Abdeckung von Gebäudeflächeneckbereichen mit einer Nut-Gestaltung der längsverlaufenden Randabschnitte (31, 32) zum Verbinden von zwei Paneelen (20) über das Eckpaneel (30) durch Aufnahme der längsverlaufenden Randabschnitte (21, 22) der beiden Paneele (20) in den längsverlaufenden Randabschnitten des Eckpaneels (30),
– ein längliches, abgewinkeltes oder abwinkelbares Querabschlusspaneel (40) zum seitlichen Abschluss eines Paneels (20) durch vordere und seitliche Abdeckung des freien Randabschnitts (21, 22) des Paneels, und
– ein längliches Längsabschlussteil (50) zum stirnseitigen Abschluss eines oder mehrerer miteinander verbundener Paneele (20) mit einer Nut-Gestaltung eines der längsverlaufenden Randabschnitte (51, 52) zur Aufnahme des oder der stirnseitigen Enden...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Verkleidung von Gebäudeflächen, insbesondere die wetterfeste Verkleidung von Gebäudefassaden.
  • Es ist bekannt, Gebäudeflächen zu verkleiden, seien es Flächen im Innenbereich des Gebäudes (z. B. Raumwände, Decken etc.) oder seien es Flächen an der Gebäudeaußenseite (Fassade).
  • Insbesondere bei der Verkleidung von Gebäudefassadenflächen im Außenbereich (einschließlich z. B. Giebelflächen) ergibt sich die besondere Problematik, dass diese Flächen der Witterung ausgesetzt sind, was die Alterung der verwendeten Verkleidung beschleunigt. Sowohl im Innen- als auch Außenbereich oftmals zur Verkleidung verwendete Nut-und-Feder-Paneele aus Holz können sich bereits nach wenigen Jahren verziehen, wenn diese z. B. als Giebelverkleidung an der Wetterseite oder in Feuchträumen eingesetzt werden. Die bekannten Verkleidungen sind oftmals anfällig für Isolationsschäden oder das Auftreten von Schimmel oder Fäulnis nach relativ kurzer Zeit des Einsatzes. Wenngleich die Haltbarkeit einer Verkleidung durch einen Anstrich verlängert werden kann, so ist dies in der Praxis vor allem für Gebäudeflächen, die einer rauen Umgebungsbedingung ausgesetzt sind, nicht zufriedenstellend, da damit sogleich die Notwendigkeit einer regelmäßigen Erneuerung dieses Anstrichs geschaffen wird.
  • Außerdem erfordert die Handhabung und Montage bekannter Verkleidungskomponenten oftmals eine hohe Geschicklichkeit oder Routine, die zwar spezialisierte Handwerker besitzen, nicht jedoch gewöhnliche Heimwerker oder gar Laien. Dies gilt insbesondere wenn solche Verkleidungskomponenten wie die erwähnten Nut-und-Feder-Holzpaneele über Eckbereiche einer Gebäudefläche hinweg und/oder mit ästhetisch ansprechenden Abschlüssen montiert werden sollen.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Verkleidung von Gebäudeflächen zu vereinfachen und insbesondere hierfür geeignete Komponenten bereit zustellen, welche eine große Haltbarkeit besitzen und gleichzeitig einfach handzuhaben und zu montieren sind.
  • Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Profilsystemset zur Verkleidung von Gebäudeflächen, umfassend folgende, jeweils als Kunststoffprofilteil ausgebildete Systemkomponenten:
    • – ein längliches Paneel zur Abdeckung von ebenen Gebäudeflächenbereichen mit einer Nut-und-Feder-Gestaltung der längsverlaufenden Randabschnitte zum miteinander Verbinden mehrerer solcher Paneele quer zur Paneellängsrichtung,
    • – ein längliches, abgewinkeltes oder abwinkelbares Eckpaneel zur Abdeckung von Gebäudeflächeneckbereichen mit einer Nut-Gestaltung der längsverlaufenden Randabschnitte zum Verbinden von zwei Paneelen über das Eckpaneel durch Aufnahme der längsverlaufenden Randabschnitte der beiden Paneele in den längsverlaufenden Randabschnitten des Eckpaneels,
    • – ein längliches, abgewinkeltes oder abwinkelbares Querabschlusspaneel zum seitlichen Abschluss eines Paneels durch vordere und seitliche Abdeckung des freien Randabschnitts des Paneels, und
    • – ein längliches Längsabschlussteil zum stirnseitigen Abschluss eines oder mehrerer miteinander verbundener Paneele mit einer Nut-Gestaltung eines der längsverlaufenden Randabschnitte zur Aufnahme des oder der stirnseitigen Enden des Paneels bzw. der Paneele in dem längsverlaufenden Randabschnitt des Längsabschlussteils.
  • Die aus Kunststoff ausgebildeten Systemkomponenten gewährleisten eine große Haltbarkeit der Verkleidung und somit einen dauerhaften Schutz der betreffenden Gebäudeflächen. Gleichzeitig kann damit ein modernes und ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild erreicht werden. Die vier genannten Systemkomponenten sind hierbei derart aufeinander abgestimmt gestaltet, dass auch technisch oder handwerklich weniger versierte Personen oder Heimwerker damit problemlos umgehen können. So können beispielsweise Hausbesitzer, ohne selbst Handwerker sein zu müssen, mit dem erfindungsgemäßen Profilsystemset in relativ einfacher Weise z. B. eine komplette Hausfassade erneuern. Das Set bzw. System ist daher auch im "Do-it-yourself-Bereich" einsetzbar. Bevorzugt bestimmt der Nutzer des Sets im jeweiligen Einzelfall die genaue Anzahl jeder Systemkomponente im Set.
  • Ein Abschleifen und Streichen der Verkleidungskomponenten, wie es bei den herkömmlichen Holzverkleidungsteilen von Zeit zu Zeit notwendig ist, entfällt vollkommen.
  • Das System ist auf Grund der großen Haltbarkeit sowohl im Innenbereich als auch im Außenbereich von Gebäuden vielseitig einsetzbar und ermöglicht eine wetterfeste, insbesondere eine wasserfeste Flächenverkleidung, die zudem abwaschbar ist.
  • Wenn das Paneel als Hohlkammerprofil mit mehreren Kammern ausgebildet wird, so ergibt sich eine hohe mechanische Stabilität bei gleichzeitig niedrigem Materialaufwand, was sich vorteilhaft auf die Fertigungskosten wie auch die Handhabung des Paneels bei Transport und Montage auswirkt.
  • Als günstig hat es sich herausgestellt, wenn das Paneel, abgesehen von der Nut-und-Feder-Gestaltung der längsverlaufenden Randabschnitte, eine im Wesentlichen rechteckige Querschnittskontur besitzt.
  • Wenn das Eckpaneel einen Außenblattabschnitt und einen entlang einer Längsmittelachse des Eckpaneels damit verbundenen Innenblattabschnitt aufweist, wobei der Außenblattabschnitt ein mittleres Blatt umfasst, an welches sich zu beiden Seiten jeweils ein seitliches Blatt anschließt, welches mit dem mittleren Blatt einen Winkel von 45° bildet, und wobei der Innenblattabschnitt an der Längsmittelachse im rechten Winkel aufeinandertreffende Blätter aufweist, ergibt sich eine funktional optimierte und gleichzeitig ästhetisch ansprechende Form dieses Eckpaneels. Ein solches, im rechten Winkel abgewinkeltes Eckpaneel kann vorteilhaft zur Abdeckung sowohl von hervor stehenden Gebäudeflächeneckbereichen als auch eine Einbuchtung bildenden Gebäudeflächeneckbereichen verwendet werden.
  • Eine Ausführungsform, bei welcher der Benutzer letztlich (in Anpassung an die abzudeckende Gebäudefläche) den Abwinkelungswinkel des Eckpaneels bestimmen kann, sieht vor, dass das Eckpaneel einen Außenblattabschnitt und einen entlang einer Längsmittelachse des Eckpaneels damit verbundenen Innenblattabschnitt aufweist, wobei der Außenblattabschnitt ein mittleres Blatt umfasst, an welches sich zu beiden Seiten jeweils ein seitliches Blatt anschließt, welches mit dem mittleren Blatt einen Winkel bildet, wobei der Innenblattabschnitt der Längsmittelachse aufeinandertreffende Blätter aufweist, und wobei das Eckpaneel auf Grund einer entlang der Längsmittelachse verlaufenden Materialschwächung abwinkelbar ist.
  • Im einfachsten Fall ist das Querabschlusspaneel von zwei rechtwinklig aufeinandertreffenden Blättern gebildet. In diesem Fall ist das Querabschlusspaneel ebenfalls funktional optimiert und mit geringem Materialaufwand gestaltet. In einer besonderen Ausführungsform ist das Querabschlusspaneel von zwei Blättern gebildet, die an einem in Längsrichtung verlaufenden, relativ schmalen und mit reduzierter Materialdicke ausgebildeten Abwinkelungsbereich aufeinandertreffen. Bei dieser Ausführung ist insbesondere daran gedacht, dass das Querabschlusspaneel als insgesamt flächiges Gebilde hergestellt, gelagert und vertrieben wird und vom Benutzer vor Ort abgwinkelt wird, was auf Grund des mit entsprechend geringer Materialstärke ausgebildeten Abwinkelungsbereichs problemlos möglich sein wird. Alternativ oder zusätzlich zu der vergleichsweise dünnen Materialstärke des Abwinkelungsbereichs (z. B. gebildet durch eine Einkerbung auf einer Flachseite des Paneels) kann zur beabsichtigten Materialschwächung an dieser Stelle der Abwinkelungsbereich auch durch ein geeignet verformbares Material vorgesehen sein.
  • Alle oben erwähnten "Blattabschnitte" sind bevorzugt als flächige Gebilde mit einheitlicher Materialstärke (Dicke) ausgebildet. Die erwähnten "Blätter" sind bevorzugt flächig-ebene Gebilde einheitlicher Materialstärke, z. B. in Form rechteckig-plattenförmiger Materialabschnitte.
  • Wenn das Längsabschlussteil einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt besitzt, ergibt sich auch für dieses Längsabschlussteil eine funktional optimierte Form. Es kann dann z. B. stirnseitig auf ein oder mehrere miteinander verbundene Paneele zur Schaffung eines stirnseitigen Abschlusses aufgesteckt werden.
  • Wenngleich ein vorteilhaftes Profilsystemset bereits mit lediglich den oben erwähnten vier Systemkomponenten geschaffen ist, so können noch weitere Systemkomponenten darin enthalten sein. Zunächst ist es denkbar, dass alternativ oder zusätzlich zu dem im rechten Winkel abgewinkelten Eckpaneel ein Eckpaneel mit einer Abwinkelung von mehr oder weniger als 90° (bei ansonsten unveränderter Gestaltung) vorgesehen ist. Des weiteren kann bei dem Eckpaneel, ähnlich wie für das Querabschlusspaneel beschrieben, vorgesehen sein, dass die Abwinkelung vom Benutzer selbst vor Ort vorgenommen werden kann, indem ein entsprechend geschwächter, entlang der gewünschten Abwinkelungslinie verlaufender Materialbereich (Abwinkelungsbereich) vorgesehen wird. Diese in Längsrichtung verlaufende Materialschwächung kann wieder als Bereich mit reduzierter Materialstärke und/oder als Bereich eines mechanisch weniger stabilen (verformbaren) Materials gebildet sein. Solche zwecks Verformbarkeit ein zweites Material einbeziehende Systemkomponenten können in besonders einfacher Weise z. B. durch Koextrusion gefertigt werden, beispielsweise mit hartem PVC-Material für die erwähnten Blattabschnitte und weichem PVC-Material für die Abwinkelungsbereiche. Schließlich ist hierbei an Systemkomponenten zu denken, die weitesten Sinne der Befestigung der bereits genannten Systemkomponenten an der betreffenden Gebäudefläche dienen.
  • Als eine solche Systemkomponente, welche der Befestigung dient bzw. Bedeutung für das optische Erscheinungsbild der befestigten Paneele Bedeutung besitzt, kann insbesondere ein Verbindungsteil zum miteinander Verbinden von zwei Paneelen an deren Stirnseiten durch Eingriff, insbesondere klemmenden und/oder formschlüssigen Eingriff des Verbindungsteils in einander gegenüberliegende Profilbereiche der beiden Paneele vorgesehen sein. In einfacher Weise kann dieser z. B. formschlüssige Eingriff des Verbindungsteils als Eingriff in eine Hohlkammer des Paneelprofils vorgesehen sein, welche die Feder-Gestaltung oder Nut-Gestaltung des Paneels bildet. Alternativ oder zusätzlich ist es hierbei funktional ausreichend und materialsparend, wenn das Verbindungsteil im Wesentlichen die Form eines rechteckigen Plättchens mit einer Länge von weniger als 10% der Länge des Paneels besitzt. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Verbindungsteil als ein Blättchen mit einer im Wesentlichen rechteckigen, an wenigstens einer der Flachseiten jedoch geringfügig profilierten Querschnittskontur ausgebildet. Diese Querschnittsgestaltung bietet erhebliche Vorteile beim Einführen des Verbindungsteils im Rahmen der Paneelmontage, indem eine leichte Einführbarkeit mit einer zuverlässigen Klemmwirkung kombiniert werden kann.
  • Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass wenigstens eine der Systemkomponenten eines Profilsystems zur Verkleidung von Gebäudeflächen, insbesondere eines wie oben beschrieben ausgebildeten Profilsystems, wenigstens teilweise beschichtet ist. Zum einen bietet dies den Vorteil, dass gerade die stärker beanspruchten Bereiche der Systemkomponenten, in der Regel deren im montierten Zustand außenliegende Flächenbereiche, in besonderer Weise mit geringem Materialaufwand besonders haltbar, insbesondere witterungsfest gestaltet werden können. Zum anderen ist dies in fertigungstechnischer Hinsicht vorteilhaft, da Systemkomponenten auf Grundlage ein und desselben Kunststoffprofilteils in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt werden können, die sich lediglich durch Art oder Ausmaß der Beschichtung unterscheiden. Beispielsweise ist es mittels der Beschichtung möglich, in einfacher Weise Profilsystemsets herzustellen, welche sich in der Oberflächenstruktur und/oder Oberflächenfarbe der daraus gebildeten, sichtbaren Verkleidungsfläche unterscheiden. Wenn bei der Beschichtung zumindest sämtliche nach Montage sichtbaren Flächenbereiche berücksichtigt werden, so ist diesbezüglich an den verwendeten Kunststoff keine besondere Anforderung zu stellen, so dass für das Kunststoffmaterial eine größere Freiheit bei der Auswahl besteht. Außerdem kann durch die Beschichtung das darunterliegende Profilmaterial vor Witterungseinflüssen geschützt werden (UV-Strahlung, Feuchtigkeit etc.). Schließlich ist ein aufwändiges Streichen der Verkleidung zur Realisierung einer gewünschten Fassadenfarbe entbehrlich.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Beschichtung von einer Kunststofffolie gebildet. Zu diesem Zweck kann insbesondere eine witterungsbeständige Folie verwendet werden, wie sie in zahlreichen Ausführungen an sich bekannt ist, z. B. aus dem Bereich der Fensterrahmen. Bevorzugt wird die Folie dauerhaft auf die zu beschichtenden Flächenbereiche der Systemkomponenten aufgeklebt.
  • Gemäß eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung wird die gestellte Aufgabe durch ein Verbindungsteil für ein Profilsystemset gelöst, mittels welchem zwei längliche Paneele des Profilsystemsets an deren Stirnseiten durch Eingriff des Verbindungsteil in einander gegenüberliegende Profilbereiche der beiden Paneele miteinander verbunden werden können. Dies vereinfacht die Bildung eines optisch auffälligen Stoßes der aneinander angrenzenden Paneel-Stirnseiten erheblich, da das Verbindungsteil diese Stirnseiten gewissermaßen "zentriert". Außerdem kann ein solches Verbindungsteil vorteilhaft als "Montagehilfe" dienen. Ein mittels des Verbindungsteils angefügtes zusätzliches Paneel wird nämlich durch eben dieses Verbindungsteil mehr oder weniger in seiner Lage fixiert, so dass die Befestigung dieses zusätzlichen Paneels (z. B. durch Schrauben, Nägel etc.) vereinfacht ist. Insbesondere wird dadurch eine zweite Person entbehrlich, die das angefügte Paneel während des Befestigungsvorgangs festhält.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen weiter beschrieben. Es stellen dar:
  • 1 ein Sortiment von fünf Systemkomponenten eines Profilsystemsets,
  • 2 Befestigungsmittel als zusätzliche Systemsetkomponenten,
  • 3 eine Darstellung zur Veranschaulichung der Montage eines Profilsystemsets,
  • 4 den Querschnitt eines mit einer Klebefolie beschichteten Paneels längs der Linie IV–IV in 1, und
  • 5 ein Detail aus 3 in einer modifizierten Ausführungsform.
  • 1 veranschaulicht ein aus fünf verschiedenen Komponenten bestehendes Sortiment eines Profilsystemsets 10 zur Verkleidung von Gebäudeflächen.
  • Das Profilsystemset 10 umfasst zur Abdeckung von ebenen Gebäudeflächenbereichen ein rechteckig-längliches Paneel 20 mit längsverlaufenden Randabschnitten 21, 22, welche die Gestaltung einer Nut bzw. einer Feder besitzen, so dass mehrere solcher Paneele 20 quer zur Paneellängsrichtung miteinander verbunden werden können.
  • Das in 1 dargestellte stirnseitige Paneelende lässt die Ausbildung des Paneels als Hohlkammerprofil mit sechs Kammern erkennen, von denen eine mit 23 gekennzeichnet ist. Abgesehen von der Nut-und-Feder-Gestaltung der längsverlaufenden Randabschnitte 21, 22 besitzt das Paneel 20 eine rechteckige Querschnittskontur.
  • Wie auch die übrigen Systemkomponenten 30, 40, 50 und 60 ist das Paneel 20 kostengünstig als Strangpressprofil aus einem witterungsbeständigen Kunststoff wie PVC hergestellt, wobei das Paneel 20 wie auch ein Eckpaneel 30 und ein Querabschlusspaneel 40 zu einer für die Handhabung und den Transport günstigen Länge im Bereich von 2 m bis 3 m (hier: 2,80 m) konfektioniert sind.
  • Zur Abdeckung von Gebäudeflächeneckbereichen umfasst das Profilsystemset 10 ferner das längliche, abwinkelbare Eckpaneel 30 mit einer Nut-Gestaltung beider längsverlaufender Randabschnitte 31, 32 zum Verbinden von zwei Paneelen 20 über das Eckpaneel 30 durch Aufnahme der längsverlaufenden Randabschnitte (21 oder 22) der beiden Paneele 20 in den längsverlaufenden, jeweils als Nut ausgebildeten Randabschnitten 31, 32 des Eckpaneels 30. Das Eckpaneel 30 weist einen Außenblattabschnitt 33 und einen entlang einer Längsmittelachse 34 damit verbundenen Innenblattabschnitt 35 auf. Der Außenblattabschnitt 33 umfasst ein mittleres Blatt, an welches sich zu beiden Seiten jeweils ein seitliches Blatt (um etwa 30° abgewinkelt) anschließt. Der Innenblattabschnitt 35 wird von zwei in einem Winkel aufeinandertreffenden Blättern gebildet. Wie aus der Figur ersichtlich, ist der Querschnitt des Eckpaneels 30 hierbei symmetrisch zu einer die Längsmittelachse 34 enthaltenden Ebene. Eine Besonderheit dieses Eckpaneels 30 besteht darin, dass die Längsmittelachse 34 als eine Materialschwächung ausgebildet ist, die es dem Benutzer ermöglicht, eine gewünschte Abwinkelung des Eckpaneels 30 vorzunehmen, so dass nicht nur im rechten Winkel abgewinkelte Gebäudeflächeneckbereiche sondern auch andersartig abgewinkelte Eckbereiche damit abgedeckt werden können. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieser Abwinkelungsbereich 34 als Materialabschnitt einer reduzierten Materialstärke ausgebildet. Als vorteilhaft hat sich hierfür eine Verringerung der Materialstärke gegenüber dem angrenzenden Blattabschnitten um einen Faktor im Bereich von etwa 2 bis 10 herausgestellt. Alternativ ist es zur Realisierung der Abwinkelbarkeit des Eckpaneels 30 (wie auch des unten beschriebenen Querabschlusspaneels 40) möglich, diese Systemkomponente insgesamt aus einem deutlich weicheren Kunststoffmaterial zu fertigen als die Paneele 20.
  • Zum seitlichen Abschluss eines Paneels 20 bzw. einer aus mehreren in Querrichtung miteinander verbundenen Paneelen gebildeten Struktur umfasst das Profilsystemset 10 ferner das längliche, im rechten Winkel abgewinkelte Querabschlusspaneel 40, welches einen L-förmigen Querschnitt mit gleichen Schenkellängen besitzt, so dass die beiden Profitschenkel zur vorderen und seitlichen Abdeckung des freien Randabschnitts 21, 22, 31 oder 32 des betreffenden Paneels 20 (oder 30) dienen können. Die Länge jedes Profilschenkels im Querschnitt des Querabschlusspaneels 40 ist mindestens so groß wie die Dicke des Paneels 20 gewählt, im vorliegenden Ausführungsbeispiel etwa dreimal so dick.
  • Ferner umfasst das Profilsystemset 10 zum stirnseitigen Abschluss eines oder mehrerer miteinander verbundener Paneele 20 ein Längsabschlussteil 50 mit einer Nut-Gestaltung eines der beiden Randabschnitte 51, 52 (hier: 52). Die somit gebildete Nut ist derart dimensioniert, dass das stirnseitige Ende eines Paneels 20 bzw. die stirnseitigen Enden einer Reihe von miteinander querverbundenen Paneelen 20 darin aufgenommen werden können. Im dargestellten Beispiel ist das Längsabschlussteil 50 mit einem etwa U-förmigen Querschnitt ausgebildet, wobei der lichte Abstand zwischen den Schenkeln dieser U-Form etwa der Dicke des Paneels 20 entspricht, so dass das Paneelende klemmend im Längsabschlussteil 50 aufgenommen werden kann. Zu diesem Zweck ist es von Vorteil, wenn sich, wie dargestellt, der Abstand der beiden Profilschenkel dieser U-Form zu den freien Enden der Profilschenkel hin etwas verringert.
  • Schließlich umfasst das Profilsystemset 10 ein als rechteckiges Plättchen ausgebildetes Verbindungsteil 60 zum miteinander Verbinden von zwei Paneelen 20 an deren Stirnseiten durch formschlüssigen Eingriff des Verbindungsteils 60 in einander gegenüberliegende Profilbereiche der betreffenden Paneele 20. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsteil 60 dazu vorgesehen, in diejenige Hohlkammer des Paneels 20 einzugreifen, welche deren randseitige Feder ausbildet. Die Dimensionierung dieser Hohlkammer bzw. des Verbindungsteils 60 ist hierbei für einen klemmenden (reibschlüssigen) Eingriff gewählt. Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel könnte das Verbindungsteil 60 auch mit der gleichen Länge wie das Paneel 20 und das Eckpaneel 30 gefertigt sein. In diesem Fall wird dann das bei der Montage tatsächlich verwendete Teil vom Benutzer zugerichtet (z. B. abgesägt). In der Figur erkennbar ist auch eine gewisse Profilierung der Flachseite des Verbindungsteils 60 (zwei längsverlaufende Erhabenheiten auf jeder Flachseite). Die Profilkontur erleichtert die Einführung des Verbindungsteils 60 in die stirnseitigen Profilaussparungen der zu stoßenden Paneele 20.
  • 2 zeigt optional in einem Profilsystemset 10 enthaltene Befestigungskomponenten in Form eines Nagels 71, einer Schraube 73 und eines Halters 75, mit welchem bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Paneele 20 einer mit dem Profilsystemset 10 gebildeten Gebäudeflächenverkleidung besonders einfach befestigt werden können.
  • 3 veranschaulicht die Montage von Systemkomponenten an einer Hausfassade in einem Bereich eines durch zwei Fassadeneckbereiche gebildeten Fassadenabsatzes.
  • Wie aus der Figur ersichtlich können Paneele 20 durch Schrauben 73 an zuvor an der betreffenden Fassade in Querrichtung der Paneele befestigten Leisten 77 befestigt werden, indem die Schrauben 73 durch den fassadenseitigen Nutenschenkel der Paneele 20 hindurch geschraubt werden. Sodann kann ein weiteres der Paneele 20 mit dessen Feder in die Nut eines bereits befestigten Paneels eingeführt werden etc., um sukzessive eine quer verbundene Reihe solcher Paneele 20 zu bilden. Alternativ kann die Schraube statt zur direkten Befestigung des Paneels auch zur Befestigung des Halters 75 an der Leiste 77 verwendet werden, welcher dann den fassadenseitigen Nutenschenkel hält.
  • Wie aus der Figur ersichtlich können Gebäudeflächeneckbereiche mittels eines Eckpaneels 30 verkleidet werden, welches angrenzende Paneele 20 in Querrichtung miteinander verbindet. Wie ebenfalls ersichtlich kann das wie oben beschrieben ausgebildete Eckpaneel 30 hierbei vorteilhaft sowohl zur Verkleidung einer "Innenecke" (in 3 Mitte) als auch einer "Außenecke" (in 3 rechts) verwendet werden. Abgeschlossen wird die Reihe aus Paneelen 20 seitlich durch ein Querabschlussteil 40. Das Querabschlusspaneel 40 wird bevorzugt auf die der Fassade abgewandte Flachseite des betreffenden Paneels 20 geklebt.
  • Für die in 3 dargestellten Eckpaneele 30 sind verschiedene Gestaltungen bzw. Einsatzvarianten denkbar. In 3 sind die beiden dargestellten Eckpaneele 30 identisch ausgebildet, sei es mit einer fest vorgegebenen 90°-Abwinkelung oder mit einer durch den Benutzer bei der Montage festgelegten Abwinkelung (hier: 90°), letzteres durch eine gewisse Flexibilität entlang der Längsmittelachse des Eckpaneels 30. Wenn eine solche, der nachträglichen Abwinkelung dienende Verformbarkeit des Eckpaneels 30 vorgesehen ist, so besteht bei der in 3 dargestellten Montagesituation auch die Möglichkeit, das in der Figur rechte Eckpaneel 30"umgekehrt" einzusetzen (Vertauschung der hinteren und vorderen Seite), so dass die sichtbare Fläche des Eckpaneels 30 nicht in zwei 45°-Abwinkelungen an dieser Außenecke der Fassade entlang verläuft sondern in einer einzigen 90°-Abwinkelung. Diese letztere Einsatzvariante besitzt bei einem mit einer Dekorbeschichtung versehenen Eckpaneel den besonderen Vorteil, dass das Dekor nur auf einer Seite vorgesehen werden muss, da diese Seite dann sowohl bei Außenecken als auch Innenecken gleichermaßen die Sichtseite darstellt. Das sich ergebende optische Erscheinungsbild ist wie bei einer unten mit Bezug auf 5 noch beschriebenen Variante des Eckpaneels.
  • Mit dem Längsabschlussteil 50, zugerichtet (abgesägt) auf die passende Länge, lassen sich die unteren (und oberen) stirnseitigen Enden der Paneelfläche in ästhetisch ansprechender Weise abschließen.
  • Auch die Paneele 20, die Eckpaneele 30 und die Querabschlusspaneele 40 können vor der Montage auf die für die abzudeckende Fassadenfläche passende Länge zugerichtet werden. Sollte die für das Profilsystemset vorgesehene Konfektionslänge dieser Komponenten 20, 30 und 40 für die zu verkleidende Fläche nicht ausreichen, so können Paneele 20 wie dargestellt an deren stirnseitigen Enden gestoßen werden, wobei zur Gewährleistung eines unauffälligen Übergangs an einem solchen Paneelstoß die Verbindungsteile 60 die Stoßstelle übergreifend in die einander gegenüberliegenden Profilstrukturen der Paneele 20 eingesetzt werden können.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Systemkomponenten sind die sichtbaren Oberflächenbereiche der Komponenten mit einer wetterfesten abwaschbaren Dekorfolie aus Kunststoff beschichtet. 4 zeigt beispielsweise eine solche, an der Sichtseite eines Paneels 20 aufgeklebte Dekorfolie 24. Der Klarheit der Darstellung halber ist die Dicke dieser Folie 24 vergrößert dargestellt. Wenn eine Beschichtung, insbesondere Folienbeschichtung, von abwinkelbaren Systemkomponenten vorgesehen ist, so ist es hierbei besonders bevorzugt, den betreffenden Abwinkelungsbereich von der Beschichtung auszunehmen. Dies verhindert zuverlässig eine etwaige, ästhetisch störende Beschädigung der Beschichtung beim Abwinkeln der Systemkomponente.
  • 5 zeigt schließlich eine Modifikation des Profilsystemsets 10, nämlich ein als Alternative zu dem beschriebenen Eckpaneel 30 verwendbares Eckpaneel 30', welches an einer Außenecke eingesetzt eine einfach abgewinkelte Verkleidungsfläche liefert. Schließlich ist als weitere Modifikation denkbar, Eckpaneele vorzusehen, deren Abwinkelung einen von 90° verschiedenen Winkel bildet.
  • Das beschriebene System besteht aus lediglich fünf Systemkomponenten und kann in sehr einfacher Weise durch Zusammenstecken dieser Komponenten montiert werden, so dass man kein Handwerker sein muss, um mit diesem System z. B. eine Hausfassade zu erneuern. Insbesondere bei Vorsehen einer Folienbeschichtung lassen sich die Systemkomponenten absolut wetterfest und sogar abwaschbar ausbilden. Dadurch ist das System auch für Feuchträume besonders gut geeignet. Die Aufbringung einer Dekorfolie besitzt darüber hinaus den Vorteil, dass das Profilsystem gewissermaßen als "Tapete für den Außenbereich" vermarktet werden kann, wobei vorteilhaft von Zeit zu Zeit ein Kollektionswechsel hinsichtlich Beschaffenheit und Farbgebung der Sichtflächen erfolgen kann.

Claims (14)

  1. Profilsystemset zur Verkleidung von Gebäudeflächen, umfassend folgende, jeweils als Kunststoffprofilteil ausgebildete Systemkomponenten: – ein längliches Paneel (20) zur Abdeckung von ebenen Gebäudeflächenbereichen mit einer Nut-und-Feder-Gestaltung der längsverlaufenden Randabschnitte (21, 22) zum miteinander Verbinden mehrerer solcher Paneele (20) quer zur Paneellängsrichtung, – ein längliches, abgewinkeltes oder abwinkelbares Eckpaneel (30) zur Abdeckung von Gebäudeflächeneckbereichen mit einer Nut-Gestaltung der längsverlaufenden Randabschnitte (31, 32) zum Verbinden von zwei Paneelen (20) über das Eckpaneel (30) durch Aufnahme der längsverlaufenden Randabschnitte (21, 22) der beiden Paneele (20) in den längsverlaufenden Randabschnitten des Eckpaneels (30), – ein längliches, abgewinkeltes oder abwinkelbares Querabschlusspaneel (40) zum seitlichen Abschluss eines Paneels (20) durch vordere und seitliche Abdeckung des freien Randabschnitts (21, 22) des Paneels, und – ein längliches Längsabschlussteil (50) zum stirnseitigen Abschluss eines oder mehrerer miteinander verbundener Paneele (20) mit einer Nut-Gestaltung eines der längsverlaufenden Randabschnitte (51, 52) zur Aufnahme des oder der stirnseitigen Enden des Paneels (20) bzw. der Paneele (20) in dem längsverlaufenden Randabschnitt (52) des Längsabschlussteils (50).
  2. Profilsystemset nach Anspruch 1, wobei das Paneel (20) als Hohlkammerprofil mit mehreren Kammern ausgebildet ist.
  3. Profilsystemset nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Paneel (20), abgesehen von der Nut-und-Feder-Gestaltung der längsverlaufenden Randabschnitte (21, 22), eine im Wesentlichen rechteckige Querschnittskontur besitzt.
  4. Profilsystemset nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei das Eckpaneel (30) einen Außenblattabschnitt (33) und einen entlang einer Längsmittelachse (34) des Eckpaneels damit verbundenen Innenblattabschnitt (35) aufweist, wobei der Außenblattabschnitt (33) ein mittleres Blatt umfasst, an welches sich zu beiden Seiten jeweils ein seitliches Blatt anschließt, welches mit dem mittleren Blatt einen Winkel von 45° bildet, und wobei der Innenblattabschnitt (35) an der Längsmittelachse (34) im rechten Winkel aufeinandertreffende Blätter aufweist.
  5. Profilsystemset nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei das Eckpaneel (30) einen Außenblattabschnitt (33) und einen entlang einer Längsmittelachse (34) des Eckpaneels damit verbundenen Innenblattabschnitt (35) aufweist, wobei der Außenblattabschnitt (33) ein mittleres Blatt umfasst, an welches sich zu beiden Seiten jeweils ein seitliches Blatt anschließt, welches mit dem mittleren Blatt einen Winkel bildet, wobei der Innenblattabschnitt (35) der Längsmittelachse (34) aufeinandertreffende Blätter aufweist, und wobei das Eckpaneel auf Grund einer entlang der Längsmittelachse verlaufenden Materialschwächung abwinkelbar ist.
  6. Profilsystemset nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Querabschlusspaneel (40) von zwei rechtwinklig aufeinandertreffenden Blättern gebildet ist.
  7. Profilsystemset nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Querabschlusspaneel (40) von zwei an einer in Längsrichtung verlaufenden Materialschwächung aufeinandertreffenden Blättern gebildet ist, so dass das Querabschlusspaneel (40) abwinkelbar ist.
  8. Profilsystemset nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Längsabschlussteil (50) einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt besitzt.
  9. Profilsystemset nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner umfassend ein Verbindungsteil (60) als eine weitere Systemkomponente zum miteinander Verbinden von zwei Paneelen (20) an deren Stirnseiten durch Eingriff des Verbindungsteils (60) in einander gegenüberliegende Profilbereiche der beiden Paneele (20).
  10. Profilsystemset nach Anspruch 9, wobei der formschlüssige Eingriff des Verbindungsteils (60) in eine die Feder-Gestaltung des Paneels (20) bildende Hohlkammer des Paneelprofils vorgesehen ist.
  11. Profilsystemset nach Anspruch 9 oder 10, wobei das Verbindungsteil (60) im Wesentlichen die Form eines rechteckigen Plättchens mit einer Länge von weniger als 10% der Länge des Paneels (20) ausgebildet ist.
  12. Profilsystemset, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine der Systemkomponenten (20; 30, 40, 50) wenigstens teilweise beschichtet ist.
  13. Profilsystemset nach Anspruch 12, wobei die Beschichtung von einer Kunststofffolie (24) gebildet ist.
  14. Verbindungsteil (60) zum miteinander Verbinden von zwei Paneelen (20) eines Profilsystemsets (10) zur Verkleidung von Gebäudeflächen, insbesondere eines Profilsystemsets nach einem der Ansprüche 1 bis 13, an deren Stirnseiten, wobei das Verbindungsteil (60) dazu ausgebildet ist, in einander gegenüberliegende Profilbereiche der beiden Paneele (20) einzugreifen.
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