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DE202004000946U1 - Vorrichtung zur Bestimmung bakterieller Arzneimittelresistenz - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung bakterieller Arzneimittelresistenz Download PDF

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DE202004000946U1
DE202004000946U1 DE200420000946 DE202004000946U DE202004000946U1 DE 202004000946 U1 DE202004000946 U1 DE 202004000946U1 DE 200420000946 DE200420000946 DE 200420000946 DE 202004000946 U DE202004000946 U DE 202004000946U DE 202004000946 U1 DE202004000946 U1 DE 202004000946U1
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q1/00Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions
    • C12Q1/02Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving viable microorganisms
    • C12Q1/04Determining presence or kind of microorganism; Use of selective media for testing antibiotics or bacteriocides; Compositions containing a chemical indicator therefor
    • C12Q1/045Culture media therefor

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Abstract

Vorrichtung zur Bestimmung von Antibiotikaresistenz bei Bakterien, umfassend
a) wenigstens eine Gel-Schicht enthaltende Kulturplatte,
b) wenigstens einen mehrere verschiedene Antibiotika enthaltenden Einsatz für die Kulturplatte und
c) eine zur Auswertung dienende Unterlage,
dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage eine Ableseschablone darstellt, welche auf Kulturplatte und Einsatz abgestimmt ist und Mittel aufweist, durch die ein oder mehrere durch Antibiotika verursachte Hemmhöfe interpretiert werden können.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bestimmung bakterieller Arzneimittelresistenz umfassend eine Gel-Schicht enthaltende Kulturplatte, einen Antibiotika enthaltenden Einsatz für die Kulturplatte und eine zur Auswertung dienende Unterlage, wobei die einzelnen Komponenten so aufeinander abgestimmt sind, daß eine schnelle Aussage zur Antibiotikaresistenz von Bakterien getroffen werden kann.
  • Seit langem ist bekannt, dass der umfangreiche Einsatz von Arzneimitteln, wie beispielsweise Chemotherapeutika, insbesondere Antibiotika zur Bekämpfung von mikrobiellen Krankheitserregern zu arzneimittelresistenten Mikroorganismen führen kann. Diese Arzneimittelresistenzen stellen zunehmend ein Gesundheitsproblem dar. Es ist deshalb in der ärztlichen Praxis notwendig, solche antimikrobiellen Arzneimittel zu finden, gegen die die Krankheitserreger nicht resistent sind, um eine wirksame Strategie zur Bekämpfung mikrobieller Krankheitserreger zu entwickeln.
  • Eine Strategie zur Behandlung von Krankheiten, die durch mikrobielle, insbesondere bakterielle Krankheitserreger hervorgerufen sind, ist das Verabreichen von Breitbandantibiotika. Diese besitzen ein breites Wirkungsspektrum gegenüber grampositiven und gramnegativen Bakterien. Durch das Verabreichen von Breitbandantibiotika erhöht sich zwar die Wahrscheinlichkeit, dass die bakteriellen Krankheitserreger wirksam behandelt werden. Zugleich erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Erreger eine oder mehrere Arzneimittelresistenzen) erwerben. Auch sind die mit Breitbandantibiotika erzielten Behandlungserfolge nicht immer zufriedenstellend, weshalb die Behandlung von durch bakterielle Krankheitserreger hervorgerufenen Krankheiten mit gezielt wirksamen Arzneimittel vorzuziehen ist.
  • Das Verabreichen gezielt wirksamer Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Krankheiten bedingt, dass die Krankheitserreger identifiziert werden oder dass diese zumindest auf eine möglicherweise vorhandene Antibiotikaresistenz untersucht werden.
  • Um bei einer bakteriellen Erkrankung rasch mit der antibakteriellen Behandlung beginnen zu können, muss die Untersuchung der Krankheitserreger auf eine mögliche Arzneimittelresistenz schnell und sicher durchzuführen sein. Es ist von besonderem Vorteil, wenn die Untersuchung vor Ort, beispielsweise in der Arztpraxis ohne großen apparativen Aufwand durchgeführt werden kann. Weiterhin soll die Untersuchung so standardisiert sein, dass deren Auswertung zu zuverlässigen Ergebnissen führt. Auch sollte die Auswertung so einfach und zuverlässig sein, dass ihr Ergebnis nicht anfällig ist gegenüber etwaigen Fehlern der ausführenden Person.
  • Es sind mehrere Verfahren zur Untersuchung von Mikroorganismen auf Arzneimittelresistenz (im folgenden als Untersuchung der Arzneimittelresistenz bezeichnet) bekannt, von denen insbesondere das Agardiffusionsverfahren wegen seiner guten Durchführbarkeit und Schnelligkeit von besonderer Bedeutung ist. Das Agardiffusionsverfahren ist eine der gängigsten Methoden zur Untersuchung von Arzneimittelresistenzen und wird als Scheiben-Diffusionsmethode durchgeführt.
  • Bei der Scheiben-Diffusionsmethode werden kleine runde Filterpapierscheiben oder -blättchen, die Antibiotika verschiedener Art in geeigneter Konzentration aufgenommen haben, nach dem Ausplattieren der Mikroorganismen auf die Oberfläche des Nährbodens dieser Kulturplatte gelegt. Mit der Zeit diffundieren die Antibiotika von ihrer Aufgabestelle aus strahlenförmig in den Nährboden. Die Mikroorganismen vermehren sich in den Bereichen der Nährsubstanz, in denen die Konzentration der den Mikroorganismen entgegenwirkenden Antibiotika nicht groß genug ist, um das Wachsen der Mikroorganismen zu verhindern. Wirkt das eingesetzte Antibiotikum gegenüber den Mikroorganismen, dann bildet sich nahe der Aufgabestelle, wo die Konzentration der Antibiotika relativ groß ist, eine Zone, in der kein Wachstum von Mikroorganismen zu erkennen sind. Der Durchmesser oder der Radius dieser Hemmungszone (Hemmhof) wird gemessen. Werden dabei genaue Standardmessungen vorgenommen, ergibt sich hieraus eine Messgröße für die Empfindlichkeit der Mikroorganismen gegenüber dem eingesetzten Antibiotikum. Die Empfindlichkeit der Bakterien kann in Form von exakten Hemmungswerten, sogenannten MHK (minimale Hemmkonzentration)-Werten angegeben oder semiquantitativ als "sensitivintermediär-resistent" ausgedrückt werden.
  • Die Empfindlichkeit von Bakterien gegenüber Arzneimitteln wird durch Auflegen eines mit dem Antibiotikum getränkten Filtrierpapierscheibchens auf einen mit dem zu untersuchenden Erreger beimpften Agarspezialnährboden bestimmt. Durch die Diffusion des Therapeutikums entsteht, je nach Empfindlichkeitsgrad des Erregers, ein runder Hemmhof um das Testblättchen. Der Agardiffusionstest wird im allgemeinen durch das Ausmessen des Durchmessers oder Radius des Hemmhofes mit Messvorrichtungen wie beispielsweise Lineal, Schiebelehre oder Stechzirkel ausgewertet.
  • Der gemessene Wert wird mit Werten aus der sogenannten Hemmhof-Interpretations-Tabelle oder Hemmungszonentabelle verglichen und so das Ausmaß einer möglichen bakteriellen Arzneimittelresistenz semiquantitativ bestimmt.
  • Diese Art der Auswertung, d.h. das Ausmessen des Hemmhofes mit einem Lineal, Schiebelehre oder Stechzirkel ist ungenau und hängt von den Fähigkeiten der ausführenden Person ab. Sie ist zeitaufwändig, insbesondere bei der gleichzeitigen Untersuchung mehrerer Antibiotika, denn jedes einzelne Ergebnis muss mit den entsprechenden Tabellenwerten verglichen und interpretiert werden. Auch bedarf diese Art der Auswertung, einer Einweisung der ausführenden Person in die Auswerttechnik, was mit einem weiteren Zeitaufwand verbunden ist. Weiterhin muß bei dieser Art der Auswertung in aller Regel der Deckel von der bebrüteten Kulturplatte abgenommen werden. Die Freilegung der Erregerkultur birgt erhebliche Kontaminationsrisiken, insbesondere für die ausführende Person.
  • Vorrichtungen zur Bestimmung mikrobieller Arzneimittelresistenz sind im Stand der Technik bereits beschrieben. So offenbart die internationale Anmeldung WO 96/40981 eine Vorrichtung zur Untersuchung der Empfindlichkeit von Mikroorganismen gegenüber Inhibitoren wie beispielsweise Antibiotika. Die Vorrichtung umfasst eine saugfähige Matrix, welche mit einem Nährmedium enthaltenden Testreagenz getränkt ist, einen oder mehrere unterschiedliche Inhibitoren, welche sich in bestimmten Regionen der Matrix befinden, und ein kulturfixierendes Mittel zur Bestimmung des Ortes der Kolonie während der Kulturdauer. Die Vorrichtung umfasst ferner einen Indikator, der auf das Wachsen von Mikroorganismen auf der Matrix mit einer Farbveränderung reagiert. Zur Auswertung wird die mit einer Probe behandelte Vorrichtung mit einer unbehandelten Vorrichtung (Blindprobe) verglichen. Für diese Art der Auswertung ist es notwendig, dass immer eine zusätzliche Blindprobe gemacht wird. Dies erhöht jedoch die Kosten der Untersuchung. Die Auswertung zur Bestimmung der Arzneimittelresistenz erfolgt weiterhin durch Ausmessen und Vergleich der ermittelten Werte mit den Tabellenwerten.
  • Das deutsche Patent Nr. 28 05 995 offenbart eine Vorrichtung zur Untersuchung der Wirkung von biologisch aktiven Substanzen auf Mikroorganismen, die unter Anwendung des Diffusionsverfahren arbeitet, bei dem die Mikroorganismen auf einer Gel-Schicht verteilt werden, auf der in örtlicher Begrenzung auch noch vorgegebene Mengen von biologisch aktiven Substanzen derart aufgetragen werden, dass sie durch die Gel-Schicht diffundieren können. Die dort beschriebene Vorrichtung weist aber eine komplizierte Geometrie auf, was zu erhöhten Herstellungskosten führt.
  • Das britische Patent GB 970 877 offenbart Mittel zur Untersuchung der Wirkung von chemischen Verbindungen auf Mikroorganismen mit einer Scheiben-Diffusionsmethode. Die Auswertung der Hemmungszonen erfolgt semiquantitativ. Dort wird ein Ring beschrieben, der in mehrere Segmente aufgeteilt ist, wobei auf jedes Segment ein Antibiotikum aufgebracht wurde.
  • Die britische Patentanmeldung GB 2 344 419 beschäftigt sich mit der Auswertung von Empfindlichkeitstests von Mikroorganismen, speziell mit der Auswertung eines mit einer Videokamera erhaltenen Pixelbildes eines mikrobiologischen Tests. Die in dem Patent vorgeschlagene Auswertungsmethode bedarf jedoch einer speziellen Ausrüstung zur Aufnahme des Bildes und geschultes Personal oder eigens entwickelter Software zur Auswertung des Bildes. All dieses macht diese Auswertungsmethode kompliziert und auch kostenintensiv.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Vorrichtung zur Bestimmung bakterieller Arzneimittelresistenz zur Verfügung zu stellen, mit der die Bestimmung schnell, effizient und kostengünstig durchzuführen ist und mit der das Ergebnis der Bestimmung einfach und sicher ausgewertet werden kann.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Vorrichtung zur Bestimmung von Antibiotikaresistenz bei Bakterien, umfassend
    • a) wenigstens eine Gel-Schicht enthaltende Kulturplatte,
    • b) wenigstens einen mehrere verschiedene Antibiotika enthaltenden Einsatz für die Kulturplatte und
    • c) eine zur Auswertung dienende Unterlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage eine Ableseschablone darstellt, welche auf Kulturplatte und Einsatz abgestimmt ist und Mittel aufweist, durch die ein oder mehrere durch Antibiotika verursachte Hemmhöfe interpretiert werden können.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die vorliegende Vorrichtung besteht aus mehreren Komponenten, die aufeinander abgestimmt sind. Durch das Zusammenwirken der einzelnen, aufeinander abgestimmten Komponenten kann in einfacher Art und Weise zuverlässig die Resistenz der krankheitsverursachenden Bakterien gegenüber verschiedenen Antibiotika bestimmt werden.
  • Bei der eine Gelschicht enthaltenden Kulturplatte handelt es sich um eine üblicherweise für die Anzucht von Bakterien geeignete Kulturplatte. In einer Petrischale mit Deckel befindet sich dabei eine Gelschicht, die in der Regel durch Gelatine oder bevorzugt Agar verfestigt wurde. Die Gelschicht stellt ein in der Regel mit Agar verfestigtes Nährmedium für die zu untersuchenden Bakterien dar. Geeignete Rezepturen sind in einschlägigen Lehrbüchern zu finden. In einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich um einen Mueller-Hinton-II-Agar. Die Schichtdicke des Agars wird entsprechend den Empfehlungen relevanter Normenausschüsse (z.B. DIN = Deutsches Institut für Normung, NCCLS = National Committee of Clinical Laboratory Standards) gewählt, so daß eine gleichmäßige Diffusion der antimikrobiellen Substanzen gewährleistet ist.
  • Als mit Antibiotikum oder Chemotherapeutikum behandelter Einsatz wird bevorzugt ein Ring verwendet, der bevorzugt einen oder mehrere Ausbuchtungen aufweist, die mit einem oder mehreren unterschiedlichen Antibiotika imprägniert sind. Der Einsatz kann bevorzugt aus saugfähiger Pappe oder Zellstoff (beispielsweise Filterpapier) bestehen. Ein erfindungsgemäß bevorzugter Einsatz ist ein Antibiotikaring, welcher aus einem pappeartigen Ring gebildet wird, an dem bevorzugt sechs Ausbuchtungen angebracht sind, die jeweils eine Art von Antibiotikum oder Antibiotikakombination in einer bestimmten, vorzugsweise standardisierten Konzentration enthalten. Derartige Antibiotikaringe sind im Stand der Technik bekannt, wie beispielsweise die Antibiotikaringe der Firma MAST Diagnostica GmbH, Reinfeld, Deutschland.
  • Der Antibiotikaring kann beispielsweise alle dem Fachmann bekannten Antibiotika umfassen. Beispiele für Antibiotika, die verwendet werden können, sind Amoxicillin, Amoxicillin/Clavulansäure, Cefaclor, Cefazolin, Cefadroxil, Cefuroximaxetil, Ciprofloxacin, Cotrimoxazol, Doxycyclin, Erythromycin, Norfloxacin, Ofloxacin, Roxithromycin Trimethoprim, Sulfamethoxazol und Kombinationen hiervon. Insbesondere sind die Antibiotika nach den "Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik (MIQ)" zusammengestellt.
  • Die Antibiotika können auf einem Antibiotikaring beliebig kombiniert werden, dem Fachmann sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Beispiele für solche Kombinationen sind Nortloxacin, Ciprofloxacin, Amoxicillin, Amoxicillin/Clavulansäure, Trimethoprim/Sulfamethoxazol und Cefaclor oder Amoxicillin, Ciprofloxacin, Cefazolin, Ofloxacin, Cotrimoxazol und Norfloxacin.
  • Als Bestimmung der bakteriellen Arzneimittelresistenz ist die Empfindlichkeitsprüfung von Erregern von verschiedenen Infektionen, wie beispielsweise Harnwegsinfektionen gegenüber verschiedenen Antibiotika oder Chemotherapeutika mittels im Stand der Technik bekannten Verfahren wie beispielsweise Agardilutionsmethode und Agardiffusionsmethode, Scheiben-Diffusionsmethode, gemeint. Erfindungsgemäß bevorzugt ist die Agardiffusionsmethode, insbesondere die DIN-konforme Agardiffusionsmethode. Bei der erfindungsgemäßen Resistenzprüfung wird eine aus diagnostischem Material (beispielsweise Blut, Urin) stammende definierte Erregerkultur auf eine Gel-Schicht, beispielsweise eine Agarschicht enthaltende Kulturplatte (Testplatte), ausgebracht. Nach einer kurzen Trocknungszeit wird der mit Antibiotikum oder Chemotherapeutikum behandelte Einsatz, beispielsweise der Antibiotikaring, auf die behandelte Gel-Schicht aufgelegt, der Test durch Auflegen des Deckels geschlossen und bei 36 ± 1 °C über Nacht inkubiert (bebrütet).
  • In besonders bevorzugter Ausführungsform wird die Vorrichtung so ausgestaltet, daß sie zur Bestimmung der Antibiotikaresistenz bei Harnwegsinfektionen geeignet ist. In diesem Fall wird eine geringe Menge (50 bis 200 μl) einer aus Mittelstrahlurin isolierten Erregerkultur oder bei offensichtlicher Monoinfektion mit pathogener Erregerkonzentration auch Mittelstrahlurin direkt oder in Salzlösung verdünnt auf der Agarplatte unter sterilen Bedingungen ausplattiert.
  • Anschließend wird ein Antibiotikaring, der bevorzugt sechs verschiedene Antibiotika, nämlich Amoxicillin, Ciprofloxacin, Cefazolin, Ofloxacin, Cotrimoxazol und Norfloxacin enthält, auf die Kulturplatte aufgebracht. Nach Bebrütung der Platte über Nacht bei etwa 37°C kann die Kulturplatte auf die Unterlage gelegt werden und es kann direkt beurteilt werden, gegenüber welchen Antibiotika der Erreger resistent, intermediär oder sensibel ist.
  • Die zur Auswertung dienende Unterlage ist eine Ableseschablone, welche auf Kulturplatte und Einsatz mit Antibiotika abgestimmt ist und die Mittel aufweist, durch die die Hemmhöfe interpretiert werden können. Insbesondere wird bevorzugt nach der Positionierung der Testplatte auf die Unterlage das Testergebnis der Empfindlichkeitsprüfung direkt mit Hilfe der Unterlage ausgewertet und interpretiert.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Unterlage als Mouse Pad (Unterlage für eine Computermaus) ausgestaltet. Die Unterlage ist bevorzugt mehrfach verwendbar. Dem Fachmann sind in der Auswahl des Materials, aus dem die Unterlage gefertigt wird, keine Grenzen gesetzt.
  • Die Unterlage ist bevorzugt farblich ausgestaltet. Die Farbgebung ist auf die Farbe der Kulturplatte bzw. den Inhalt der Kulturplatte, insbesondere die Gel-Schicht, abgestimmt. Die Grundfarbe der Unterlage ist vorteilhafterweise dunkel, insbesondere dunkelgrau, anthrazit, schwarz oder blau. Die Unterlage kann bedruckt sein. Auf der Unterlage kann eine Schrift abgebildet sein; die Bereiche, an denen Hemmhöfe erwartet werden, sollten aber nicht bedruckt sein.
  • Die Unterlage beinhaltet aber auch Mittel, die die Interpretation der Hemmhöfe ermöglichen. Es handelt sich um unterschiedlich farbige Bereiche: Die farbigen Bereiche (a) bis (d) sind in 1 schematisch dargestellt. Ein farbiger Bereich (a), dessen Abmessung im wesentlichen der Kulturplattenunterfläche entspricht, weitere farbige Bereiche (b) und (c), die im wesentlichen der Fläche des Einsatzes für die Kulturplatte entsprechen, und ein farbiger Bereich (d), der im wesentlichen die Grenzen der Hemmungshöfe markiert und der so ausgestaltet ist, dass er sich zur semiquantitativen Auswertung eignet.
  • Der farbige Bereich (a) ist bevorzugt dunkel gefärbt, insbesondere dunkelblau oder schwarz. Dieser Bereich kann durch eine in einer anderen Farbe, beispielsweise weiß oder grau ausgeführten Rahmenlinie begrenzt sein. Diese Rahmenlinie kann beliebig breit sein.
  • Der farbige Bereich (b) wird bevorzugt durch zwei Rahmenlinien die bevorzugt aber nicht notwendigerweise hell gefärbt sind, insbesondere weiß oder grau, begrenzt. Die Fläche des Bereiches (b) stimmt mit der Fläche des Einsatzes für die Kulturplatte überein, auf der kein Antibiotikum aufgetragen ist.
  • Der oder die farbigen Bereiche (c) sind bevorzugt bunt gefärbt. Die Farben können frei gewählt werden. Alle Farben sind möglich, wie beispielsweise pink, rot, grün, braun, weiß oder blau. Die Fläche oder die Flächen der Bereiche (c) stimmen im wesentlichen mit den Ausbuchtungen des Einsatzes für die Kulturplatte überein, die mit Antibiotikum imprägniert sind. Die Flächen können durch eine Rahmenlinie begrenzt sein. Der oder die farbigen Bereiche (c) können zusätzlich eine Schrift aufweisen. Die Schriftfarbe ist bevorzugt schwarz. Die farbigen Bereiche (b) und (c) können miteinander verbunden sein.
  • Der farbige Bereich (d) ist bevorzugt hell gefärbt, insbesondere gelb. Er kann eine Kreislinie darstellen, die unterbrochen oder durchgehend ist. Die Kreislinie kann unterschiedlich breit sein, wobei die Kreislinie gefärbt ist. Der farbige Bereich (d) kann auch durch zwei gebrochene oder durchgehende Kreislinien begrenzt werden, wobei dann diese Kreislinien gefärbt sind und der von ihnen eingeschlossene Bereich keine oder eine andere Farbe hat.
  • Die farbigen Bereiche (a), (b), (c) und (d) überlagern sich, wobei der farbige Bereich (b) zentriert im farbigen Bereich (a) und der farbige Bereich (c) im Mittelpunkt des farbigen Bereiches (d) liegt.
  • Der farbige Bereich (d) stellt im wesentlichen das Mittel dar, das die Auswertung des Testes ermöglicht. Das Antibiotikum diffundiert von der Ausbuchtung in den Agar und verhindert das Wachstum von Bakterien auf der Kulturplatte. Die farbigen Bereiche (d) sind so ausgestaltet, daß sie Ringe darstellen. Die innere Begrenzung des Ringes (d) stellt die Größe des Hemmhofes dar, der durch das jeweilige Antibiotikum bewirkt werden kann, wenn das Bakterium gegenüber diesem Antibiotikum resistent ist. Die äußere Begrenzung des farbigen Bereiches (d) stellt die Größe eines Hemmhofes dar, wenn das Bakterium teilweise resistent gegenüber dem Antibiotikum ist. In diesem Fall muß das Antibiotikum, wenn es zur Therapie ausgewählt wurde, entsprechend höher dosiert werden. Ist der Hemmhof größer als die äußere Begrenzung des Bereichs (d), dann ist das Bakterium nicht resistent gegenüber dem Antibiotikum. Die genaue Anordnung der farbigen Bereiche (d) auf der Unterlage muß durch entsprechende Eichkurven vorher bestimmt werden. Es ist daher wichtig, daß die einzelnen Komponenten der Vorrichtung standardisiert und aufeinander abgestimmt sind.
  • Wenn der Hemmhof, der durch das Antibiotikum verursacht wird, kleiner ist als die innere Begrenzung des farbigen Bereiches (d), dann ist das Bakterium resistent gegenüber diesem Antibiotikum und dieses Antibiotikum sollte nicht für die Therapie eingesetzt werden.
  • Ist der Hemmhof größer als der äußere Ring des farbigen Bereiches (d), dann kann dieses Antibiotikum vorteilhafterweise für die Therapie der Infektion eingesetzt werden. Wenn der Hemmhof eine Größe erreicht, daß der Rand des Hemmhofes innerhalb des farbigen Bereiches (d) liegt, dann liegt eine teilweise Resistenz gegenüber diesem Antibiotikum vor. Dies kann verschiedene Ursachen haben und führt dazu, daß bei manchen Antibiotika dieser farbige Bereich breiter auf der Unterlage dargestellt ist. Bei anderen Antibiotika gibt es diese teilweise Resistenz nur in äußerst geringem Umfang, daher ist bei diesen Antibiotika der farbige Bereich (d) nur dünn auf der Unterlage dargestellt.
  • Zur Auswertung und Interpretation der Empfindlichkeitsprüfung von Erregern von verschiedenen Infektionen wird die inkubierte Testplatte mit dem Boden auf der zur Auswertung dienenden Unterlage positioniert. Dazu wird die bebrütete Testplatte mit dem Boden auf der Ableseschablone positioniert und solange gedreht, bis der aufgezeichnete Einsatz, beispielsweise der Antibiotikaring, auf der Unterlage und der mit Antibiotikum oder Chemotherapeutikum behandelte Einsatz auf der Testplatte deckungsgleich sind.
  • Der oder die auszuwertenden Hemmungszonen (Hemmhöfe) können mit Hilfe des farbigen (beispielsweise gelben) Bereichs (d) nach folgendem Schema interpretiert werden:
    • 1. Liegt eine Hemmhofgrenze außerhalb der gelb-begrenzten Zone, so ist der Erreger gegenüber dem getesteten Antibiotikum sensibel und das Antibiotikum kann therapeutisch eingesetzt werden.
    • 2. Liegt eine Hemmhofgrenze direkt in der gelben Zone, so wird der Erreger als intermediär eingestuft. Das Antibiotikum kann therapeutisch eingesetzt werden, muss aber höher dosiert werden.
    • 3. Liegt eine Hemmhofgrenze innerhalb der gelb-begrenzten Zone, so ist der Erreger gegenüber dem getesteten Antibiotikum resistent. Das Antibiotikum ist mit hoher Wahrscheinlichkeit als unwirksam einzustufen und sollte nicht therapeutisch eingesetzt werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, dass zur Auswertung des Versuchs der Durchmesser des jeweiligen Hemmhofes nicht mehr mit dem Lineal bestimmt werden muss und diese Werte nicht mehr mit Tabellenwerten verglichen werden müssen. Dies erleichtert nicht nur Auswertung, sondern macht sie schneller, was zu einer Zeit- und Kosteneinsparung bei dieser Untersuchung führt. Das Ergebnis ist zuverlässiger, da es unabhängig von den Fähigkeiten der durchführenden Person erhalten wird. Außerdem kann jede Person ohne vorherige Einarbeitung die Untersuchung auswerten, was zu einer weiteren Zeit- und Kosteneinsparung führt. Da der Deckel der bebrüteten Kulturplatte zur Größenbestimmung der Hemmhöfe nicht mehr geöffnet werden muß, verringert sich das Kontaminationsrisiko für die Anwendung und den Anwender.
  • 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer zur Auswertung dienenden Unterlage (Ableseschablone) mit den schematisch dargestellten farbigen Bereichen (a) bis (d).
  • 2 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer zur Auswertung dienenden Unterlage (mouse pad).
  • Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne jedoch diese einzuschränken.
  • Beispiel 1: Vorrichtung zur Bestimmung bakterieller Arzneimittelresistenz
  • Die Vorrichtung umfasst eine Testplatte mit Mueller-Hinton-II-Agar (erhältlich von Becton Dickinson GmbH, Heidelberg, Deutschland), einen Antibiotikaring (erhältlich von MAST Diagnostica GmbH, Reinfeld, Deutschland), mit den Antibiotika in der angegebenen Menge: 10 μg Amoxicillin, 5 μg Ciprofloxacin, 30 μg Cefazolin, 5 μg Ofloxacin, 25 μg Cotrimoxazol (= 1,25 μg Trimethoprim + 23,75 μg Sulfamethoxazol), 10 μg Norfloxacin, und eine als Mouse Pad ausgestaltete Unterlage, welche eine Ableseschablone darstellt, die auf Kulturplatte und Einsatz abgestimmt ist und durch die ein oder mehrere Hemmhöfe interpretiert werden können.
  • Die Grundfläche der Unterlage hat ein helles bis mittleres Blau. Die farbige Fläche (a) ist dunkelblau gefärbt. Der Farbton entspricht dem Pantone-Ton 275 C. In der C, M, Y, K-Auflistung ist dies: 94,9 % C (Cyan), 83,53 % M (Magenta), 15,69 % Y (Yellow) und 4,71 K (Black). Die Rahmenlinien der farbigen Fläche (b) sind grau gefärbt. Der oder die farbigen Bereiche (c) sind bunt und haben eine Beschriftung, die auf das zu testende Antibiotikum verweist. Die auf Amoxicillin verweisende Fläche ist pink, die auf Ciprofloxacin verweisende rot, die auf Cefazolin verweisende grün, die auf Ofloxacin verweisende braun, die auf Cotrimoxazol (bzw. Trimethoprim + Sulfomethoxazol) verweisende weiß und die auf Norfloxacin verweisende blau. Die farbige Fläche (d) ist gelb gefärbt. Der Farbton entspricht dem Pantone-Ton 123 C. In der C, M, Y, K-Auflistung ist dies: 3,14 % C (Cyan), 1,96 % M (Magenta), 91,37 % Y (Yellow) und 0 % K (Black).
  • Beispiel 2: Durchfiihrung der Bestimmung der bakteriellen Arzneimittelresistenz mit Hilfe der Vorrichtung aus Beispiel 1
  • 1. Beimpfung der Testplatte
  • Eine geeignet dichte Impfsuspension des Erregers wird auf die Gel-Schicht der Testplatte ausgebracht. Der DIN-Norm entsprechend sollte das Inokulum so beschaffen sein, dass nach der Bebrütung ein dichter, aber kein konfluierender Bakterienrasen entsteht. Dies wird in der Regel mit Inokula von etwa 105–106 Keimen pro ml erreicht. Die Aussaat des Erregers kann routinemäßig auf zwei Weisen geschehen. Die erste Möglichkeit ist, einen sterilen Wattetupfer zu verwenden. Dieser wird in die Impfsuspension eingetaucht und beim Herausziehen an der Gefäßwand unter Druck gedreht, damit überschüssige Flüssigkeit entfernt wird. Der Wattetupfer wird dann gleichmäßig in alle Richtungen auf der gesamten Testplatte ausgestrichen. Eine weitere Möglichkeit ist, 2 Tropfen der Impfsuspension auf die Gel-Schicht zu pipettieren und den Tropfen dann mit einem Glasspate) gleichmäßig unter sterilen Bedingungen auf der Platte zu verteilen.
  • 2. Auflegen des Antibiotikarings
  • Nach einer 5- bis 15-minütigen Trocknungszeit wird der Antibiotikaring aufgelegt. Dazu wird der Ring keimfrei, z.B. mit einer Pinzette, auf die Gel-Schicht der Testplatte möglichst mittig aufgelegt und leicht angedrückt. Danach wird die Testplatte durch Auflegen des Deckels geschlossen und über Nacht bei 36 ± 1 °C bebrütet.
  • 3. Bestimmung der Hemmhofdurchmesser
  • Zur Bestimmung der Hemmhofdurchmesser wird die bebrütete Testplatte mit dem Boden auf der Ableseschablone positioniert und gedreht, bis der Antibiotikaring auf der Testplatte und der vorgezeichnete Antibiotikaring auf der Ableseschablone deckungsgleich sind. Als Grenzen der Hemmhöfe sind die Ränder mit deutlich reduziertem Wachstum anzusehen.
  • Reicht ein Hemmhof über die gelbe Grenzzone hinaus, so ist der Erreger gegenüber dem getesteten Antibiotika sensibel. Liegt eine Hemmhofgrenze direkt in der gelben Zone, so wird der Erreger als intermediär eingestuft. Liegt ein Hemmhof innerhalb der gelbbegrenzten Zone, so ist der Erreger gegenüber dem untersuchten Antibiotikum resistent. Das Auftreten von einzelnen Kolonien in den Hemmhöfen weist auf eine Mischkultur (Kontaminante/n) oder resistente Mutanten hin.

Claims (7)

  1. Vorrichtung zur Bestimmung von Antibiotikaresistenz bei Bakterien, umfassend a) wenigstens eine Gel-Schicht enthaltende Kulturplatte, b) wenigstens einen mehrere verschiedene Antibiotika enthaltenden Einsatz für die Kulturplatte und c) eine zur Auswertung dienende Unterlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage eine Ableseschablone darstellt, welche auf Kulturplatte und Einsatz abgestimmt ist und Mittel aufweist, durch die ein oder mehrere durch Antibiotika verursachte Hemmhöfe interpretiert werden können.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableseschablone verschiedenfarbige Bereiche aufweist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Kulturplatte abgestimmte Bereich der Ableseschablone dunkel gefärbt ist und das zur Interpretation der Hemmhöfe vorgesehene Mittel hell gefärbt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Auswertung dienende Unterlage mehrfach verwendbar ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Auswertung dienende Unterlage ein Mouse Pad ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz ein Ring mit mehreren voneinander getrennten Ausbuchtungen ist, wobei jede Ausbuchtung eine vorbestimmte Menge eines bestimmten Antibiotikums aufweist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gel-Schicht der Kulturplatte ein Mueller-Hinton-II-Agar ist.
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