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DE202004009659U1 - Aufbauelement für einen Grundofen sowie Grundofen - Google Patents

Aufbauelement für einen Grundofen sowie Grundofen Download PDF

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DE202004009659U1
DE202004009659U1 DE200420009659 DE202004009659U DE202004009659U1 DE 202004009659 U1 DE202004009659 U1 DE 202004009659U1 DE 200420009659 DE200420009659 DE 200420009659 DE 202004009659 U DE202004009659 U DE 202004009659U DE 202004009659 U1 DE202004009659 U1 DE 202004009659U1
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DE
Germany
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combustion chamber
structural element
stove
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heat storage
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DE200420009659
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MERTENS, GITTA, DE
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MERTENS KACHELOEFEN und FLIESE
Mertens-Kachelofen und Fliesen GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/02Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Abstract

Aufbauelement für einen Grundofen, rauchgasdicht erstellt aus Blechen aus Metall, Edelmetall oder Legierungen daraus, mit einer Zuluftführung (1), einem Brennraum (2) und einem Heizgaszug (31, wobei der Brennraum 12) eine Feuerraumtür (21) mit rauchgasdichter Schließeinrichtung aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Aufbauelement für einen Grundofen mit Zuluftführung, einem Brennraum und einem Heizgaszug sowie einen Grundofen mit einem derartigen Aufbauelement.
  • Bei Grundöfen werden die Verbrennungsgase über einen langen Heizgaszug zum Schornstein geführt, wobei die heißen Verbrennungsgase den aus einem wärmespeichernden Material gebildeten Heizgaszug erhitzen. Nachfolgend wird die von dem Material aufgenommene Wärme langsam an den Raum, in dem der Grundofen steht, abgegeben. Im Gegensatz zu Kaminöfen, deren Heizwirkung insbesondere durch Luftzirkulation (Luftheizung) bewirkt wird, liefert der Grundofen Strahlungswärme. Der Grundofen ist entsprechend der Raumsituation an seinem Aufstellort nach den Fachregeln des Kachelofen- und Luftheizungsbauerhandwerks einschließlich des Schornsteinquerschnitts dimensioniert. Im Grundofen wird eine vorbestimmte Holzmenge chargenweise verbrannt, wobei die Holzmenge ausreichend für mindestens 8 Stunden Wärmeabgabe ist.
  • In heutigen modernen, sog. Niedrigenergiehäusern, mit sehr guter Wärmedämmung wäre die Installation eines herkömmlichen Kaminofens mit einer Heizleistung von beispielsweise 6 bis 10 kW deutlich überdimensioniert mit der Folge, daß die erzeugte Wärmemenge nicht abgeführt werden kann und somit zu einer übermäßigen Raumtemperatur führt. Grundöfen, die die Wärme kontinuierlich über einen längeren Zeitraum abgeben, können dagegen, bei entsprechend kleiner Gesamtdimensionierung, ein angenehmes Raumklima schaffen. Das Problem bei den heutigen modernen Niedrigenergiehäusern mit Belüftungssystemen, bevorzugt mit Raumluftwärmerückgewinnung, besteht darin, daß in den Wohnräumen ein geringer atmosphärischer Unterdruck durch das Belüftungssystem geschaffen wird. Damit kann der Betrieb von offenen Feuerstätten mit einem Abzug der Verbrennungsgase über einen Schornstein nicht gewährleistet werden. Entsprechend müssen die Feuerstätten raumluftunabhängig betrieben werden. Die hierfür entworfene DIN 18897-1 gibt dafür die erforderlichen Prüfkriterien an.
  • Daher wurde für Kaminöfen eine raumluftunabhängige Zuluftführung mit rauchgasdichtem Brennraum vorgeschlagen. Die Zuluft wird raumluftunabhängig über eine dichte Rohrleitung unter normalem atmosphärischen Druck der Außenluft zugeführt. Der Brennraum ist rauchgasdicht ausgebildet und die Verbrennungsgase werden ebenfalls rauchgasdicht in den Schornstein geleitet, von dem sie durch den im Schornstein erzeugten Zug ins Freie gelangen.
  • Bisher bekannte Grundöfen, die aus Schamottesteinen und/oder Specksteinen gemauert sind, können jedoch die erforderliche Dichtigkeit aufgrund der beim Betrieb auftretenden Temperaturschwankungen und damit zusammenhängenden Ausdehnungen nicht gewährleisten. Durch Setzungs- bzw. Dehnungsrisse können Verbrennungsgase aufgrund des geringfügigen Unterdrucks im Wohnraum in den Wohnraum entweichen.
  • Derartige Grundöfen sind auch in Modulbauweise bekannt, wie beispielsweise aus DE 83 00 132 U1 oder DE 84 06 321 U1 . Diese Grundöfen bestehen aus keramischen und/oder Schamotteformteilen. Jedoch besteht auch bei diesen Grundöfen das Problem, dass aufgrund der beim Betrieb auftretenden Temperaturschwankungen und damit zusammenhängenden Ausdehnungen Risse entstehen und die bei Grundöfen in den Rauchgaskanälen geführten Verbrennungsgase beispielsweise unterstützt durch einen geringfügigen Unterdruck im Wohnraum durch ein Belüftungssystem in den Wohnraum entweichen können. In dem DE 84 06 321 U1 ist zudem ein herkömmlicher Nachheizkasten aus Stahlblech am Rauchausgang des Grundofens anschließbar dargestellt. Dieser Nachheizkasten ist jedoch ein konvektives Heizelement, mit dem ein Warmluftstrom zum Heizen anderer Räume erzeugt wird.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Aufbauelement für Grundöfen sowie einen daraus aufgebauten Grundofen anzugeben, bei dem ein raumluftunabhängiger, dauerhaft rauchgasdichter Betrieb möglich ist.
  • Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Aufbauelement gemäß Anspruch 1.
  • Ein daraus aufgebauter Grundofen ist in Anspruch 7 angegeben.
  • Das Aufbauelement für einen Grundofen ist aus Metallblechen rauchgasdicht erstellt. Insgesamt umfasst das Aufbauelement eine Zuluftführung, einen Brennraum und einen Heizgaszug, die einstückig miteinander verbunden, jedoch zum Umgebungsraum rauchgasdicht in dem Aufbauelement verwirklicht sind. Für einen raumluftunabhängigen Betrieb wird an die Zuluftführung die für zur Verbrennung erforderliche Außenluft angeschlossen. Der Brennraum weist eine Feuerraumtür mit rauchgasdichter Schließeinrichtung auf, so dass der Brennraum durch Öffnen der Feuerraumtür mit Brennstoff beschickt werden kann, im übrigen jedoch rauchgasdicht und damit raumluftunabhängig betrieben werden kann.
  • Die bei der Verbrennung des Brennstoffs, insbesondere Holz, entstehenden Verbrennungsgase werden dann dem Heizgaszug zugeführt und über diesen zum Schornstein geleitet. Der Heizgaszug ist rauchgasdicht am Brennraum angeschlossen und ebenfalls rauchgasdicht in den Schornstein geführt, so dass auch hier die Raumluftunabhängigkeit beim Betrieb gewährleistet ist.
  • Insgesamt bildet dabei das Aufbauelement ein inneres, raumluftunabhängiges System zur Zuluftführung, Verbrennung des Brennstoffs und Abführung der Heizgase, wohingegeben die Außenseite des Aufbauelementes ähnlich herkömmlicher Grundöfen mit Schamottesteinen und/oder Specksteinen umkleidet wird. Bevorzugt werden die Schamottesteine und/oder Specksteine nur lose um das Aufbauelement aneinandergefügt.
  • Ferner kann darauf eine Außenhülle mit Ofenkacheln oder Specksteinplatten oder entsprechenden Schamotteplatten, die verputzt werden können, aufgebaut werden. Diese Außenhülle wird mit einem Luftspalt von ca. 1 cm in der beim Grundofenbau üblichen zweischaligen Bauweise erstellt, um einen Dehnungspuffer für das Aufbauelement mit aufgelegten Schamotte-/Specksteinen zu gewährleisten. Dabei wird die Außenhülle in üblicher Kachelofenbauerausführung durch Setzen bzw. Mauern mit einem Spezialmörtel erstellt. Die insbesondere im Heizgaszug durch die Verbrennungsgase erzeugte Wärme wird durch Wärmeleitung, Konvektion und Strahlungswärme an die Schamottesteine und/oder Specksteine abgegeben und von diesen über längere Zeiträume als Strahlungswärme in den Raum abgegeben.
  • Die Schließeinrichtung für die Feuerraumtür sorgt dafür, dass sich die Feuerraumtür selbsttätig, beispielsweise durch Federkraft beaufschlagt, schließt, also eine offenstehende Feuerraumtür vermieden wird, da bei offener Feuerraumtür aufgrund des geringen Unterdrucks im Wohnraum Rauchgase in den Wohnraum ziehen können. Bevorzugt ist die Feuerraumtürschließeinrichtung mit einer automatischen Verriegelung gemäß DE 101 01 246 C1 ausgestattet, womit eine dauerhaft rauchgasdichte Feuerraumtür auch bei größerem Differenzdruck zwischen Wohnraum und Brennraum gewährleistet ist.
  • Bevorzugt ist das Aufbauelement aus Stahlblechen gebildet, die an Fügestellen miteinander verschweißt sind. Stahlbleche lassen sich gut verarbeiten und können miteinander rauchgasdicht verschweißt werden. Entsprechend kann ein in der Verarbeitung kostengünstig zu erstellendes Aufbauelement hergestellt werden. Ferner eignet sich Stahlblech aufgrund seiner thermischen Eigenschaften und seiner Langlebigkeit für den gewünschten Zweck.
  • Wenn der Heizgaszug einen Heizgasweg von größer gleich 2 m, bevorzugt größer gleich 3 m Länge in verwinkelter Anordnung aufweist, wird eine möglichst effektive Ausnutzung der in den Verbrennungsgasen vorhandenen Wärmeenergie für Heizzwecke erreicht.
  • Entsprechend weist das Aufbauelement eine Höhe von 1,0 m bis 2,2 m, bevorzugt 1,5 m bis 1,8 m, eine Breite von 0,3 m bis 0,8 m, bevorzugt 0,4 m bis 0,5 m, und eine Tiefe von 0,2 m bis 0,4 m, bevorzugt ca. 0,3 m auf. Dabei ist insbesondere vorteilhaft, dass das Aufbauelement mit einer sehr geringen Tiefe von beispielsweise 30 cm auskommt. Ein daraus gebildeter Grundofen mit entsprechender Wärmespeicherschicht und ggf. möglicher Außenhülle weist entsprechend eine Tiefe von nur 50 cm auf.
  • Da sich im Bereich des Heizgaszuges Rußpartikel ablagern, ist im Bereich des Heizgaszuges wenigstens eine rauchgasdicht verschließbare Revisionsöffnung vorgesehen. Die Revisionsöffnung kann bevorzugt kreisrund ausgeformt sein und einen Schraubdeckel aufweisen, wobei die Öffnungsweite für einen manuellen Eingriff sowie zum Einsetzen eines Staubsaugers ausreichen sollte.
  • Der Heizgaszug ist in einem mit dem Aufbauelement gebildeten Grundofen mit einer zur gewünschten Heizleistung angepassten Masse an Schamottesteinen und/oder Specksteinen umkleidet. Dabei ist die Wärmespeicherschicht lose angelegt oder mit einem Abstand von bis zu 5 cm, bevorzugt ca. 1,0 cm zum Aufbauelement angebracht.
  • Ferner ist die Wärmespeicherschicht mit einer, bevorzugt gemauerten, Außenhülle aus Ofenkacheln, Speckstein- und/oder Schamotteplatten umhüllt. Um thermische Ausdehnungen der Wärmespeicherschicht zuzulassen, ist die Außenhülle mit einem Abstand von 0,5 cm bis 25 cm, bevorzugt 1 cm, zur Wärmespeicherschicht angeordnet.
  • Um in modernen Niedrigenergiehäusern mit sehr guter Wärmedämmung eine Überheizung der Wohnräume zu vermeiden, ist dessen Heizleistung auf 1 kW bis 6 kW, bevorzugt 2 kW bis 3 kW ausgelegt.
  • Insgesamt dürfte das Aufbauelement unterhalb seines Brennraumes die Zuluftführung und oberhalb des Brennraumes den Heizgaszug aufweisen. Entsprechend kann die meist von unten durch eine im Estrich eingeschüttete Rohrleitung zugeführte Außenluft (Frischluft) mit dichtender Verbindung in die Zuluftführung geleitet und von dort dem Brennraum zugeführt werden. Die im Brennraum nach oben steigenden Verbrennungsgase werden zwangsläufig in den darüber liegenden Heizgaszug geleitet. Der Heizgaszug selbst kann jedoch auch über entsprechend verwinkelt ausgeführte Heizgaswege neben oder hinter dem Brennraum bis zum Boden und wieder nach oben geführt werden. Durch diese verwinkelte Ausführung des Heizgaszuges wird die gewünschte und für Grundöfen erforderliche Heizgaszuglänge erreicht, ohne dass ein übermäßiger Platzverbrauch für den Grundofen erforderlich wäre.
  • Nachfolgend werden sechs Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung detailliert beschrieben.
  • Darin zeigt:
  • 1 eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Aufbauelements in einem ersten Ausführungsbeispiel,
  • 2 eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Aufbauelements in einem zweiten Ausführungsbeispiel,
  • 3 eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Aufbauelements in einem dritten Ausführungsbeispiel,
  • 4 eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Aufbauelements in einem vierten Ausführungsbeispiel,
  • 5 eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Aufbauelements in einem fünften Ausführungsbeispiel, und
  • 6 eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Aufbauelements in einem sechsten Ausführungsbeispiel.
  • In der nachfolgenden Beschreibung sind in den einzelnen Ausführungsbeispielen übereinstimmende Merkmale mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • 1 zeigt in räumlicher Ansicht ein Aufbauelement 100 für einen Grundofen in einer ersten Ausführungsform. Das Aufbauelement 100 ist aus miteinander verschweißten Stahlblechen gebildet.
  • Das Aufbauelement 100 ist als auf dem Wohnraumboden aufstellbares Gerät ausgebildet. Eine Zuluftführung 1 ist zwischen Boden und darüber angrenzendem Brennraum 2 vorgesehen. Die Zuluftführung 1 weist eine gasdicht ausgeführte Verbindung zu einer Frischluftzufuhrleitung auf, die beispielsweise über den unter dem Wohnraum liegenden Keller des Gebäudes oder eine im Boden integrierte Zuluftleitung realisiert ist. Dabei bildet die Zuluftführung 1 zusammen mit der nicht dargestellten Zuluftrohrleitung eine raumluftunabhängige Frischluftzufuhr, da die Rohrleitung stromaufwärtig mit dem normalen atmosphärischen Druck der Außenluft verbunden ist.
  • Oberhalb der Zuluftführung 1 ist der Brennraum 2 angeordnet. Der Brennraum 2 weist an seiner Vorderseite eine Feuerraumtür 21 auf. Die Feuerraumtür 21 ist selbstschließend mit einer automatischen Verriegelung ausgestattet, so dass beim Öffnen der Feuerraumtür 21 zur Beschickung des Ofens mit Brennstoff, insbesondere Holz, ein versehentliches Offenlassen der Feuerraumtür 21 nicht möglich ist.
  • Die selbstschließende Feuerraumtür 21 ist Federkraft beaufschlagt ausgebildet, so dass die Tür selbsttätig in ihre Schließstellung gebracht wird. Bei Erreichen der Schließstellung wird eine automatische Verriegelung aktiviert, wie beispielsweise in der DE 101 01 246 C1 beschrieben. Die Verriegelung der Feuerraumtür 21 verhindert, dass bei einer übermäßigen Druckdifferenz zwischen dem Brennraum 2 und dem Wohnraum die Feuerraumtür aufspringt.
  • Oberhalb des Brennraums schließt sich ein Heizgaszug 3 an, der im dargestellten ersten Ausführungsbeispiel aus einer quaderförmig aus Stahlblechen zusammengesetzter Ummantelung 30 mit einem eingefügten Leitblech 31 besteht. Die Stahlblechummantelung 30 und das Leitblech 31 sind miteinander rauchgasdicht verschweißt. Am Ende des Heizgaszuges 3 ist ein Übergang zum Schornstein mit einem gestrichelten Kreis 32 signalisiert.
  • Ferner ist der Heizgasweg schematisch durch eine gestrichelte Linie mit Pfeilen mit Bezugszeichen 33 dargestellt.
  • 2 zeigt eine Abwandlung des in 1 dargestellten Ausführungsbeispiels mit einem verlängerten Heizgasweg, wobei in dem Heizgaszug 3 zwei alternierend angeordnete Leitbleche 31 einen weiter verwinkelten Heizgaszug ergeben. Entsprechend ist die Länge des Heizgaszuges und damit die mögliche Wärmeabgabe vergrößert.
  • Entsprechend sind in den Ausführungsbeispielen 3 und 4 gemäß 3 und 4 weiter verwinkelte Heizgaszüge 3 im dritten Ausführungsbeispiel mit drei Leitblechen 31 und im vierten Ausführungsbeispiel mit vier Leitblechen 31 dargestellt.
  • Bei bevorzugt standardisierten Außenmaßen, nämlich einer Grundfläche von 46 cm Breite und 30 cm Tiefe hat das Aufbauelement 100 gemäß erstem Ausführungsbeispiel (1) eine Höhe von 102 cm, das Ausführungsbeispiel gemäß 2 eine Höhe von 126 cm, das Ausführungsbeispiel gemäß 3 eine Höhe von 150 cm und das Ausführungsbeispiel gemäß 4 eine Höhe von 174 cm.
  • Alternativ kann der Heizgaszug 3 auch neben und/oder hinter dem Brennraum 2 angeordnet werden.
  • Bei dem fünften Ausführungsbeispiel gemäß 5 ist der Heizgaszug 3 in einer L-förmigen Ummantelung 30 über und rechts seitlich neben dem Brennraum 2 angeordnet. Entsprechend sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Leitbleche 31 innerhalb der L-förmigen Ummantelung 30 so angeordnet, dass sich der in 5 mit dem Bezugszeichen 33 in gestrichelter Linie mit Pfeilen dargestellte Heizgasweg ergibt.
  • Alternativ kann diese Anordnung auch linksseitig vom Brennraum 2, wie in 6 im sechsten Ausführungsbeispiel dargestellt, angeordnet werden.
  • Darüber hinaus ist auch eine beidseitig des Brennraums angeordnete Heizgasführung mit einer umgekehrt U-förmigen Ummantelung denkbar, die hier nicht näher dargestellt ist. Selbstverständlich ist auch eine Heizgasführung hinter dem Brennraum 2 denkbar.
  • Das im Wohnraum aufgestellte Aufbauelement 100 wird mit der Zuluftführung 1 gasdicht an die Zuluftrohrleitung und rauchgasdicht mit dem stromabwärtigen Ende des Heizgaszuges 3 mit Übergang 32 an den Schornstein angeschlossen. Anschließend wird das Aufbauelement 100 mit einer Wärmespeicherschicht umhüllt. Die Wärmespeicherschicht besteht aus wärmeleitendem und insbesondere wärmespeicherndem Material. Besonders geeignet sind Schamottesteine und Specksteine. Die Wärmespeicherschicht wird entweder unmittelbar auf das Aufbauelement auf- bzw. angelegt oder mit einem kleinen Luftspalt zum Aufbauelement erstellt. Bevorzugt beträgt der Luftspalt ca. 1 cm. Damit wird gewährleistet, dass unterschiedliche thermische Ausdehnungen der verschiedenen Materialien, nämlich des Aufbauelementes und der Wärmespeicherschicht nicht zu Materialspannungen oder Beschädigungen führen.
  • Um die Wärmespeicherschicht wird dann eine Außenhülle aus Ofenkacheln, Specksteinen oder Schamotteplatten mit einem Abstand von bevorzugt ca. 1 cm aufgemauert. Dieser Luftspalt soll erneut unterschiedliche thermische Ausdehnungen zwischen Wärmespeicherschicht und Außenhülle ermöglichen. Nach Fertigstellung des Grundofens ist von dem Aufbauelement lediglich die Feuerraumtür 21 zu sehen.
  • 1
    Zuluftführung
    100
    Aufbauelement
    2
    Brennraum
    21
    Feuerraumtür
    3
    Heizgaszug
    30
    Ummantelung
    31
    Leitblech
    32
    Übergang
    33
    Heizgasweg

Claims (11)

  1. Aufbauelement für einen Grundofen, rauchgasdicht erstellt aus Blechen aus Metall, Edelmetall oder Legierungen daraus, mit einer Zuluftführung (1), einem Brennraum (2) und einem Heizgaszug (31, wobei der Brennraum 12) eine Feuerraumtür (21) mit rauchgasdichter Schließeinrichtung aufweist.
  2. Aufbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließeinrichtung der Feuerraumtür 121) selbsttätig schließend ausgebildet ist und eine automatische Feuerraumtürverriegelung aufweist.
  3. Aufbauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Stahlblechen gebildet ist, die an Fügestellen miteinander verschweißt sind.
  4. Aufbauelement nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizgaszug (3) einen Heizgasweg von größer gleich 2 m, bevorzugt größer gleich 3 m Länge in verwinkelter Anordnung aufweist.
  5. Aufbauelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbauelement (100) eine Höhe von 1,0 m bis 2,2 m, bevorzugt 1,5 m bis 1,8 m, eine Breite von 0,3 m bis 0,8 m, bevorzugt 0,4 m bis 0,5 m, und eine Tiefe von 0,2 m bis 0,4 m, bevorzugt ca. 0,3 m aufweist.
  6. Aufbauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Heizgaszuges (3) wenigstens eine rauchgasdicht verschließbare Revisionsöffnung vorgesehen ist.
  7. Grundofen mit einem Aufbauelement (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Aufbauelement (100) mit einer Wärmespeicherschicht, bevorzugt aus Schamottesteinen und/oder Specksteinen umkleidet ist.
  8. Grundofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmespeicherschicht lose angelegt oder mit einem Abstand von bis zu 5 cm, bevorzugt ca. 1,0 cm zum Aufbauelement (100) angebracht ist.
  9. Grundofen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmespeicherschicht mit einer, bevorzugt gemauerten, Außenhülle aus Ofenkacheln, Speckstein- und/oder Schamotteplatten umhüllt ist.
  10. Grundofen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhülle mit einem Abstand von 0,5 cm bis 25 cm, bevorzugt 1 cm, zur Wärmespeicherschicht angeordnet ist.
  11. Grundofen nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Heizleistung auf 1 kW bis 6 kW, bevorzugt 2 kW bis 3 kW ausgelegt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITUD20100033A1 (it) * 2010-02-23 2011-08-24 Lenarda Silvio & C S N C Di "camino-stufa con cappa radiante"

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