DE202004009008U1 - Wagenheber - Google Patents
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Abstract
Wagenheber umfassend eine Bodenplatte, einen auf der Bodenplatte angeordneten mit Mitteln zur Begrenzung des Hubes versehenen, aufblasbaren Balg, der mit einer Druckluftquelle in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Balg (4) außen angeordnete Begrenzungsmittel (12) zur Begrenzung des Hubes des Balges (4) aufweist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Wagenheber, umfassend eine Bodenplatte, einen auf der Bodenplatte angeordneten, mit Mitteln zur Begrenzung des Hubes versehenen, aufblasbaren Balg, der mit einer Druckluftquelle in Verbindung steht.
- Wagenheber sind in den unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt. So sind insbesondere hydraulische Wagenheber bekannt, die mittels eines Kolben-Zylinderantriebes für eine Anhebung des Kraftfahrzeuges sorgen. Darüber hinaus sind allerdings auch pneumatische Wagenheber bekannt, wobei der pneumatische Wagenheber als Hubelement einen sogenannten Luftbalg aufweist. Zur Begrenzung des Hubes eines solchen Luftbalges ist bekannt, im Inneren des Luftbalges einen zylinderförmigen, teleskopierbaren Einsatz anzuordnen, der mit der Oberseite des Luftbalges verbunden ist und so für eine Hubbegrenzung sorgt. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass dann, wenn die Hubbegrenzung fehlerhaft ist, was beispielsweise der Fall sein kann, wenn der Luftbalg sich vom zylinderförmigen Einsatz getrennt hat, der Luftbalg aufgeblasen wird, bis er platzt bzw. das hochzuhebende Fahrzeug so weit angehoben wird, bis dieses Schaden nimmt.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Wagenheber der eingangs genannten Art derart auszubilden, dass erkennbar ist, wenn die Hubbegrenzung nicht mehr funktionsfähig ist.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Balg außen angeordnete Begrenzungsmittel zur Begrenzung des Hubes des Balges aufweist. Durch ein außen angeordnetes Begrenzungsmittel, das beispielsweise ein den Balg in Hubrichtung umgebender Gurt sein kann, wobei nach einer Variante anstelle eines Gurtes auch zwei kreuzweise zueinander angeordnete Gurte vorgesehen sein können, ist unmittelbar erkennbar, wenn das Begrenzungsmittel nicht mehr funktionsfähig ist, beispielsweise der Gurt gerissen ist.
- Im Einzelnen ist vorgesehen, dass der Balg auf seiner Oberseite eine Deckplatte aufweist, die insbesondere luftdicht mit der Oberseite des Balges verbunden ist. Auf der Deckplatte kann insbesondere ein nachgiebiger Klotz, beispielsweise aus Gummi, angeordnet sein, der schlussendlich dazu dient, an dem Rahmen oder einem anderen Fahrzeugteil des anzuhebenden Fahrzeuges anzuliegen.
- Vorteilhaft ist weiterhin der Balg an seinem unteren Ende mit einer Verschlussplatte versehen, die ebenfalls insbesondere luftdicht mit dem unteren Ende des Balges verbunden ist, das heißt der Deckplatte des Balges entgegengesetzt an diesem angeordnet ist.
- Die Bodenplatte ist fernerhin mit einem Griff zum leichteren Transport des Wagenhebers versehen. Insbesondere im Bereich des Griffes ist ein Lufteinlassventil angeordnet, das mit dem Luftbalg beispielsweise durch einen Schlauch in Verbindung steht, um den Luftbalg aufblasen zu können.
- Zum Aufblasen des Luftbalges und zum Ablassen der Luft, ist der Luftbalg mit einem
5 /3 Wegeventil versehen. Über dieses5 /3 Wegeventil steht der Luftbalg mit einer Druckluftversorgung über das Lufteinlassventil in Verbindung. Ein5 /3 Wegeventil ist deshalb erforderlich, weil drei Ventilstellungen möglich sein müssen: Aufblasen, Ablassen der Luft und Halten des Zustands in aufgeblasenem bzw. abgelassenen Zustand. - Nach einem besonders vorteilhaften Merkmal weist der Luftbalg ein Element auf, das mit dem
5 /3 Wegeventil in Verbindung steht, durch das die Luft aus dem Balg herausgesogen wird. Dies vor folgendem Hintergrund. Der Luftbalg selbst weist aufgrund seines Materials eine nicht unerhebliche Steifigkeit auf. Ist der Luftbalg mit Luft gefüllt, und soll nun um das Fahrzeug abzulassen, die Luft aus dem Luftbalg entweichen, so wird durch das Fahrzeug die Luft zunächst aus dem Luftbalg herausgedrückt. Wenn das Gewicht des Fahrzeuges allerdings nicht mehr auf den Luftbalg einwirkt, so wird die im Luftbalg vorhandene Restluft nicht mehr aus dem Luftbalg entweichen. Soll nun späterhin ein Fahrzeug angehoben werden, das eine geringere Höhe aufweist so ist erforderlich, dass der Luftbalg von Hand zusammengepresst wird, um diesen auf die geringere Höhe zusammenzudrücken. Dadurch, dass der Luftbalg mit einem Element verbunden ist, durch das die Luft aus dem Luftbalg herausgesogen wird, ist nun gewährleistet, dass der Luftbalg immer seine minimale Höhe einnimmt. - Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist das Element, durch das die Luft aus dem Luftbalg herausgesogen wird, eine Venturidüse, die mit dem
5 /3 Wegeventil und vorteilhaft mit der Druckluftquelle in Verbindung steht. Hieraus ergibt sich Folgendes. Soll der Luftbalg entleert werden, dann wird über das5 /3 Wegeventil die Venturidüse mit Druckluft aus der Druckluftquelle versorgt. - Hierdurch entsteht in der Venturidüse ein Unterdruck, wobei durch den Unterdruck in der Venturidüse die Luft aus dem Luftbalg über das
5 /3 Wegeventil bei entsprechender Stellung des Ventils herausgesogen wird. - Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielhaft näher erläutert:
-
1 zeigt den Wagenheber in perspektivischer Darstellung; -
2 zeigt einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Wagenheber. -
3 –5 zeigen schematisch den Pneumatikplan zur Druckluftversorgung des Balges. - Der insgesamt mit
1 bezeichnete Wagenheber umfasst die Bodenplatte2 , auf dem der Luftbalg4 mit den beiden Wülsten4a ,4b angebracht ist. Zwischen Bodenplatte2 und Balg4 befindet sich die Verschlussplatte5 (2 ), die das eine untere Ende des Balges4 aufnimmt. Am gegenüberliegenden Ende des Balges ist die Deckplatte6 angeordnet, die ebenfalls mit diesem Ende des Balges verbunden ist. Auf der Deckplatte6 ist ein Rahmen7 , umfassend vier Eckausbildungen7a , angeordnet, der der Aufnahme eines Klotzes8 dient, der aus einem elastisch nachgiebigen Material, z. B. Gummi, hergestellt ist. - Die Bodenplatte
2 zeigt darüber hinaus den mit9 bezeichneten Griff, wobei der Griff9 ein Ventil10 besitzt, dass durch eine nicht dargestellte Schlauchleitung mit dem Balg4 in Verbindung steht. - Gegenstand der Erfindung ist nun die Anordnung des Gurtes
12 zur Begrenzung des Hubes des Balges4 . Hierzu ist auf der Bodenplatte2 dieser Gurt12 fixiert, wobei der Gurt12 den doppelwülstigen Balg4 über die Deckplatte6 laufend in etwa U-förmig umgibt. Zur Begrenzung des Hubes eines jeden Wulstes ist der Gurt12 im Bereich der Verbindung der beiden Wulste4a ,4b mit dem Balg dort (Pfeil14 ) verbunden. Die Fixierung des Gurtes auf der Bodenplatte2 erfolgt zwischen Bodenplatte2 und Verschlussplatte5 . - Der Pneumatikplan gemäß den
3 bis5 zur Versorgung des Luftbalges mit Druckluft stellt sich folgt dar. Die mit20 bezeichnete Druckluftquelle steht durch die Leitung21 und das insgesamt mit30 bezeichnete5 /3 Wegeventil durch die weitere Leitung22 mit dem Luftbalg4 in Verbindung. In der Leitung22 befindet sich ein Überdruckventil23 , das auf einen Druck von beispielsweise5 Bar eingestellt ist um zu verhindern, dass der Luftbalg4 mit einem zu hohen Druck beaufschlagt wird. - Das
5 /3 Wegeventil30 nimmt in der Darstellung gemäß3 eine neutrale Stellung ein. Das heißt, das Ventil30 befindet sich in seiner Mittelstellung. In dem Luftbalg vorhandene Luft kann weder abgelassen, noch kann Luft aus der Druckluftversorgung20 dem Balg zugeführt werden. - Bei der Stellung des Ventiles gemäß
4 wird der Luftbalg4 durch die Druckluftversorgung20 mit Luft versorgt, also aufgeblasen wird. - Interessant ist nun die Stellung des
5 /3 Wegeventiles gemäß5 . Dies ist eine Stellung, in der die Luft aus dem Luftbalg abgelassen wird. Hierzu steht der Luftbalg4 über die Leitung22 mit der Venturidüse35 in Verbindung. Daneben wird die Venturidüse35 durch die Druckluftversorgung20 und die Leitungen20 ,25 mit Druckluft versorgt. Durch die Zufuhr von Druckluft durch die Leitung25 in die Venturidüse35 wird in der Venturidüse35 ein Unterdruck erzeugt, der schlussendlich dafür sorgt, dass durch den Unterdruck in der Leitung22 die Luft aus dem Luftbalg4 herausgesogen wird.
Claims (11)
- Wagenheber umfassend eine Bodenplatte, einen auf der Bodenplatte angeordneten mit Mitteln zur Begrenzung des Hubes versehenen, aufblasbaren Balg, der mit einer Druckluftquelle in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Balg (
4 ) außen angeordnete Begrenzungsmittel (12 ) zur Begrenzung des Hubes des Balges (4 ) aufweist. - Wagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Begrenzungsmittel (
12 ) mindestens ein den Balg (4 ) umschließender Gurt (12 ) ist. - Wagenheber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Begrenzungsmittel (
12 ) aus zwei kreuzweise verlaufenden, den Balg umschließende Gurte (12 ) gebildet wird. - Wagenheber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Balg (
4 ) auf seiner Oberseite eine Deckplatte (6 ) aufweist. - Wagenheber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (
6 ) einen nachgiebigen Klotz (8 ), insbesondere aus Gummi aufweist. - Wagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Bodenplatte (
2 ) einen Griff (9 ) aufweist. - Wagenheber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Griffes (
9 ) ein Ventil (10 ) angeordnet ist, das mit dem Luftbalg (4 ) in Verbindung steht. - Wagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der Wagenheber ein
5 /3 Wegeventil (30 ) zur Versorgung mit Luft durch eine Druckluftquelle und zum Ablass der im Balg (4 ) vorhandenen Luft aufweist. - Wagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der Luftbalg (
4 ) ein Element (35 ) aufweist, durch das die Luft aus dem Balg (4 ) herausgesogen wird, wenn die Luft aus dem Balg (4 ) abgelassen wird, das mit dem5 /3 Wegeventil (30 ) in Verbindung steht. - Wagenheber nach einem oder mehrerer der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass das Element eine Venturidüse (
35 ) ist. - Wagenheber nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet dass die Venturidüse (
35 ) mit der Druckluftquelle (20 ) über das5 /3 Wegeventil (30 ) in Verbindung steht.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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2004
- 2004-06-08 DE DE200420009008 patent/DE202004009008U1/de not_active Expired - Lifetime
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