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DE202004007763U1 - Multischalter für Satelliten-Zwischenfrequenz-Verteilung - Google Patents

Multischalter für Satelliten-Zwischenfrequenz-Verteilung Download PDF

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DE202004007763U1
DE202004007763U1 DE200420007763 DE202004007763U DE202004007763U1 DE 202004007763 U1 DE202004007763 U1 DE 202004007763U1 DE 200420007763 DE200420007763 DE 200420007763 DE 202004007763 U DE202004007763 U DE 202004007763U DE 202004007763 U1 DE202004007763 U1 DE 202004007763U1
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Abstract

Multischalter (1;1') für die Verteilung von Zwischenfrequenz-Ebenen von Satelliten, mit mehreren Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (22–25), die zur Einspeisung von mittels mindestens einer Antenne (2–5) empfangenen Satellitensignalen dienen, und mit mindestens einer Receiver-Ausgangsschnittstelle (61) zur Weiterleitung empfangener Signale an mindestens einen Receiver, wobei die Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (22–25) über jeweils eine elektrische Leitung (30–33, 53–56, 45-48, 91a–91g) mit jeder der Receiver-Ausgangsschnittstellen (61) verbunden sind und die elektrischen Leitungen (30–33, 53–56, 45–48, 91a–91g) zwischen den Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (22–25) und den Receiver-Ausgangsschnittstellen (61) wahlweise auf Durchlass oder Sperrung schaltbar (49–52, 92a–92c) sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Multischalter (1;1') ein Grundgerät (7;7'), welches die mindestens eine Receiver-Ausgangsschnittstelle (61) und mehrere Signal-Eingänge (62–65) besitzt, und mindestens ein Schaltmatrix-Modul (8–11) aufweist, wobei das mindestens eine Schaltmatrix-Modul (8–11) die mehreren Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (22–25) und Signal-Ausgänge (41–44), die in der Anzahl den Signal-Eingängen (62–65) entsprechen und mit diesen verbindbar sind, besitzt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Multischalter für die Verteilung von Zwischenfrequenz-Ebenen von Satelliten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung ein Grundgerät, das für einen Multischalter nach Anspruch 1 vorgesehen ist, sowie ein Schaltmatrix-Modul, das ebenfalls für einen Multischalter nach Anspruch 1 vorgesehen ist.
  • Fernseh- und Hörfunkprogramme, die über einen Satelliten ausgestrahlt werden, werden dadurch empfangen, dass die Signale mittels einer Parabol- oder Planarantenne aufgefangen und in einem Konverter verstärkt und auf eine niedrigere Frequenz umgesetzt werden. Der nach der Umsetzung erhaltene Frequenzbereich wird als Satelliten-Zwischenfrequenz bezeichnet. Im Folgenden wird Zwischenfrequenz mit ZF abgekürzt. Um eine hohe Anzahl von Fernsehprogrammen über einen Satelliten ausstrahlen zu können, werden die Signale in zwei Frequenzbändern jeweils auf zwei Polarisationsebenen, einer vertikalen und einer horizontalen, ausgestrahlt. Damit ergeben sich für einen Satelliten nach der Umsetzung insgesamt vier Satelliten-ZF-Ebenen. Mittels eines gattungsgemäßen Multischalters kann ein Satellitenprogramm-Teilnehmer zwischen den Satelliten-ZF-Ebenen wählen. Hierzu wird der Multischalter über einen Satelliten-Receiver angesteuert. Multischalter können ferner mit einer zusätzlichen Eingangsschnittstelle zur Einspeisung von Signalen einer terrestrischen Antenne ausgestattet sein.
  • Ein gattungsgemäßer Multischalter ist aus der DE 200 08 239 U1 bekannt. Bei diesem Multischalter sind sowohl die Anzahl der Eingangsschnittstellen als auch die Anzahl der Ausgangsschnittstellen fest vorgegeben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Multischalter, der hinsichtlich der ZF-Eingangsschnittstellen variabel bzw. erweiterbar ist, bzw. Komponenten eines solchen Multischalters vorzusehen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Multischalter weist mehrere ZF-Eingangsschnittstellen auf. Hierbei kann es sich z.B. um vier ZF-Eingangsschnittstellen pro Satellit handeln. Insbesondere können für vier Satelliten jeweils vier ZF-Eingangsschnittstellen, also insgesamt sechzehn ZF-Eingangsschnittstellen, vorgesehen sein. Der Multischalter ist zur Verbindung mit mindesten einem Receiver über die Receiver-Ausgangsschnittstellen vorgesehen. Hierbei kann es sich beispielsweise um acht Receiver-Ausgangsschnittstellen handeln. Dadurch, dass der Multischalter ein Grundgerät aufweist, welches mit dem mindestens einen Receiver verbunden wird, und ferner in ihrer Anzahl beliebig wählbare Schaltmatrix-Module, die die ZF-Eingangsschnittstellen aufweisen und mit dem Grundgerät elektrisch verbindbar sind, ist der Multischalter in Bezug auf die Anzahl der mit ihm empfangbaren Satelliten-ZF-Ebenen variabel bzw. erweiterbar.
  • Der erfindungsgemäße Multischalter besitzt somit eine große Flexibilität hinsichtlich seiner Verwendungsmöglichkeiten. Zudem ist der Multischalter aus zwei prinzipiellen Grundkomponenten, nämlich dem Grundgerät und dem Schaltmatrix-Modul, aufgebaut, wodurch eine wenig aufwendige Lagerhaltung bzw. eine Einsparung von Lagerhaltungskosten möglich ist.
  • Ferner ist durch die Verwendung der beiden Grundkomponenten eine sehr hohe Entkopplung der ZF-Eingangsschnittstellen möglich. Die Entkopplung zwischen einzelnen Satelliten kann etwa bei 60 bis 70 dB liegen. Eine solch hohe Entkopplung ist bei einem gattungsgemäßen herkömmlichen Multischalter nicht möglich.
  • Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Signal-Ausgänge der Schaltmatrix-Module dadurch mit den zugehörigen Signal-Eingängen des Grundgeräts verbunden werden, dass sie auf die Signal-Eingänge aufgesteckt werden. Vorzugsweise wird das Schaltmatrix-Modul auf das Grundgerät zur Verbindung der Signal-Ausgänge und Signal-Eingänge aufgesteckt. Dazu sind die Signal-Eingänge des Grundgeräts vorzugsweise an einer oberen Fläche des Grundgeräts angeordnet. Günstigerweise sind die für jeweils ein Schaltmatrix-Modul vorgesehenen Signal-Eingänge des Grundgeräts in einer Reihe angeordnet und die mehreren Reihen parallel zueinander, so dass die mehreren Schaltmatrix-Module mit einer Schmalseite, an der die Signal-Ausgänge angeordnet sind, an dem Grundgerät befestigt werden.
  • Zum Empfang aller ZF-Ebenen eines Satelliten kann ein Empfangskonverter eingesetzt, der für alle Satelliten-ZF-Ebenen ausgelegt ist. Beispielsweise kann es sich hierbei um einen Quattro-LNB handeln, der für vier Satelliten-ZF-Ebenen ausgelegt ist. Möglich ist aber auch die Verwendung von Twin-LNBs. Die Empfangskonverter verstärken die Signale und setzen sie auf eine niedrigere Frequenz innerhalb der Satelliten-ZF um. Die Satelliten-ZF können im Bereich von 950 bis 2200 MHz liegen. Innerhalb jedes Satelliten-Bandes können zwei verschiedene Polarisationsebenen, eine vertikale und eine horizontale, vorgesehen sein, so dass sich insgesamt vier Satelliten-ZF-Ebenen ergeben. In jeder Satelliten-ZF-Ebene sind eine Reihe von Transpondern, z.B. 24, vorgesehen, wobei jeder Transponder eine Reihe von Fernsehprogrammen hat.
  • Ferner kann vorgesehen sein, dass der Multischalter eine Eingangsschnittstelle zur Einspeisung von Signalen aufweist, die mittels einer terrestrischen Antenne empfangen werden. Diese Eingangsschnittstelle ist vorzugsweise an dem Grundgerät angebracht.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das mindestens eine Schaltmatrix-Modul Stammausgangs-Schnittstellen aufweist, die zum Durchführen der in die ZF-Eingangsschnittstellen eingespeisten Signale dienen, um z.B. eine Kaskade der Stammsignale zu erzeugen. Die Stammausgangs-Schnittstellen, die auch als Linien-Ausgänge bezeichnet werden können, dienen dazu, mit einem weiteren Grundgerät des Multischalters verbunden zu werden. Ein einzelnes Grundgerät kann bei Verwendung für eine Satellitenempfang-Mehrteilnehmeranlage, beispielsweise in einem Mehrfamilienhaus, eine nicht ausreichende Anzahl von Receiver-Ausgangsschnittstellen aufweisen. Für eine solche Anwendung kann ein zweites Grundgerät vorgesehen werden, dessen Signal-Eingänge mit den oben beschriebenen Stammausgangs-Schnittstellen verbunden werden. Wenn mehrere weitere Grundgeräte erforderlich sind, kann eine Kaskadierung von Stammausgangs-Schnittstellen erfolgen.
  • Die Auswahl der Satelliten-ZF-Ebenen durch das jeweilige Schaltmatrix-Modul erfolgt vorzugsweise mittels analoger Schaltkriterien. Insbesondere können dazu ein 0 Hz- bzw. 22 kHz-Steuersignal zur Auswahl der ZF-Bänder und ein 14 V- bzw. 18 V-Steuersignal zur Auswahl der Polarisationsebene verwendet werden. Diese Steuersignale werden vom Benutzer über einen Fernseher ausgelöst und vom jeweiligen Receiver abgegeben.
  • Das Grundgerät wählt den Satelliten aus, den ein Benutzer empfangen möchte. Für diese Auswahl können digitale Ansteuersignale vorgesehen sein. Bei diesen Ansteuersignalen kann es sich insbesondere um DiSEqC (DigitalSatelliteEquipmentControl)-Signale handeln. Dazu kann das Grundgerät in ihrer Anzahl den Signal-Eingängen entsprechende Microcontroller aufweisen.
  • Der zweite Teil der Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 9 gelöst. Das Grundgerät besitzt die mindestens eine Receiver-Ausgangsschnittstelle und ferner mehrere Signal-Eingänge. Die Signal-Eingänge sind ausgelegt, mit Signal-Ausgängen mindestens eines oben beschriebenen Schaltmatrix-Moduls verbunden zu werden. Vorzugsweise ist das Verbinden durch ein Aufstecken des Schaltmatrix-Moduls auf das Grundgerät vorgesehen. Das Grundgerät ist so ausgelegt, dass elektrische Leitungen zwischen den Receiver-Ausgangsschnittstellen und den mehreren Signal-Ein-gängen wahlweise auf Durchlass oder Sperrung schaltbar sind.
  • Ferner wird der zweite Teil der Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 10 gelöst. Das Schaltmatrix-Modul besitzt mindestens eine ZF-Eingangsschnittstelle und mindestens einen Signal-Ausgang. Der mindestens eine Signal-Ausgang ist ausgelegt, mit einem Signal-Eingang eines oben beschriebenen Grundgeräts verbunden zu werden. Vorzugsweise ist das Verbinden durch ein Aufstecken des Schaltmatrix-Moduls auf das Grundgerät vorgesehen. Das Schaltmatrix-Modul weist jeweils eine elektrische Leitung zwischen der mindestens einen ZF-Eingangsschnittstelle und dem mindestens einen Signal-Ausgang auf. Wenn mehrere ZF-Eingangsschnittstellen oder mehrere Signal-Ausgänge vorgesehen sind und somit mehrere elektrische Leitungen vorhanden sind, sind diese wahlweise auf Durchlass oder Sperrung schaltbar.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert, wobei auf die Figuren Bezug genommen wird. Es zeigen:
  • 1 den schematischen Aufbau eines an vier Parabolantennen und eine terrestrische Antenne angeschlossenen Mulitschalters,
  • 2a eine perspektivische Ansicht zweier Schaltmatrix-Module,
  • 2b eine perspektivische Ansicht eines Grundgeräts,
  • 2c eine perspektivische Ansicht von dem Grundgerät gemäß 2b und vier Schaltmatrix-Modulen gemäß 2a, die miteinander verbunden sind,
  • 3 ein Blockschaltbild eines an Antennen angeschlossenen weiteren Multischalters.
  • 1 zeigt einen Multischalter 1, vier Parabolantennen 2, 3 ,4 und 5 sowie eine terrestrische Antenne 6. Die Parabolantennen 2, 3, 4, 5 empfangen jeweils Signale von Satelliten A, B, C und D (nicht gezeigt).
  • Der Multischalter 1 weist ein Grundgerät 7 und vier Schaltmatrix-Module 8, 9, 10 und 11 auf.
  • Die Parabolantennen 2 bis 5 besitzen jeweils einen Quattro-LNB-Empfangskonverter 12, 13, 14 und 15. Die Empfangskonverter 12 bis 15 sind über jeweils eine vier Kabel aufweisende Koaxialkabelverbindung 18, 19, 20 und 21 mit in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 22, 23, 24 bzw. 25 bezeichneten ZF- Eingangsschnittstellen der Schaltmatrix-Module 8 bis 11 verbunden. Die ZF-Eingangsschnittstellen 22 bis 25 sind jeweils mit vier Stammausgangs-Schnittstellen 26, 27, 28 bzw. 29 der Schaltmatrix-Module 8 bis 11 durch jeweils vier Linien-Signalleitungen 30, 31, 32 und 33 verbunden. Die Linien-Signalleitungen 30a, 30b, 30c und 30d gehören in entsprechender Reihenfolge zum "oberen" Satelliten-Band mit horizontaler Polarisationsebene, zum "oberen" Satelliten-Band mit vertikaler Polarisationsebene, zum "unteren" Satelliten-Band mit horizontaler Polarisationsebene und zum "unteren" Satelliten-Band mit vertikaler Polarisationsebene. In entsprechender Reihenfolge sind die weiteren Linien-Signalleitungen 31,32 und 33 zugeordnet, die jedoch hier nicht näher bezeichnet sind.
  • Jedes Schaltmatrix-Modul 8, 9, 10, 11 weist jeweils acht Signal-Ausgänge 41, 42, 43 bzw. 44 auf. Jeder der acht Signal-Ausgänge 41 des Schaltmatrix-Moduls 8 ist über eine Signal-Leitung 45 mit einem Abzweiger 49 verbunden. Die Abzweiger 49 dienen dazu, über jeweils vier Signalleitungen 53, die mit den Signalleitungen 30 verbunden sind, selektiv Signale auszukoppeln, die in die ZF-Eingangsschnittstellen 22 eingespeist werden. Die Abzweiger 49 sind jeweils mit einer von acht Ansteuerschaltungen 57 verbunden. Über jeweils eine Spule 81 und einen Kondensator 85 werden aus der Hochfrequenzleitung 45 Ansteuersignale in Form von 14 V, 18 V, 0 Hz oder 22 kHz ausgekoppelt und an die zugehörige Ansteuerschaltung 57 geleitet. Diese Ansteuerschaltung 57 wertet das erhaltene Steuersignal aus und schaltet entsprechend den zugehörigen Abzweiger 49 zur Auswahl einer der vier ZF-Ebenen. Entsprechend sind die weiteren Schaltmatrix-Module 9, 10, 11 beschaffen, indem sie Signalleitungen 46, 47, 48, Abzweiger 50, 51, 52, Spulen 82, 83, 84, Kondensatoren 86, 87, 88, Ansteuerschaltungen 58, 59, 60 sowie Signalleitungen 54, 55, 56 aufweisen. Ein an das Grundgerät 7 angeschlossenes Schaltnetzteil 75 (2) versorgt über die Schaltmatrix-Module 8 bis 11 die Empfangskonverter 12 bis 15 mit einer Versorgungsspannung von 15 V.
  • Das Grundgerät 7 besitzt acht Ausgangsschnittstellen 61 zur Verbindung mit jeweils einem von maximal acht Receivern (nicht gezeigt). Ferner besitzt das Grundgerät 7 vier Gruppen von jeweils acht Signal-Eingängen 62, 63, 64 und 65 sowie eine Eingangsschnittstelle 66, die zum Anschluss der terrestrischen Antenne 6 durch ein Koaxialkabel 67 dient. Die Signalausgänge 41 bis 44 der Schaltmatrix-Module 8 bis 11 können elektrisch jeweils mit den entsprechenden Signal-Eingängen 62 bis 65 des Grundgeräts 7 durch ein Zusammenstecken verbunden werden.
  • Das Grundgerät 7 weist eine Schaltungsanordnung auf, die jede der Receiver-Ausgangsschnittstellen 61 mit jeweils einem bestimmten Signal-Eingang der Gruppen von acht Signal-Eingängen 62 bis 65 schaltbar verbindet. So kann beispielsweise eine erste Receiver-Ausgangsschnittstelle 61a entweder mit einem ersten Signal-Eingang 62a der Signal-Eingänge 62 oder mit einem ersten Signal-Eingang 63a der Signal-Eingänge 63 usw. verbunden werden. Auf diese Weise wird das Grundgerät 7 selektiv auf Empfang eines der Satelliten A bis D geschaltet. Die Schaltungsanordnung des Grundgeräts 7 weist für jede der Receiver-Ausgangsschnittstellen 61 eine Schaltungsbaugruppe auf, wie sie der Übersichtlichkeit halber nur für die erste Receiver-Ausgangsschnittstelle 61a dargestellt und mit 90 bezeichnet ist.
  • Die Schaltungsbaugruppe 90 weist Signalleitungen 91a, 91b, 91c, 91d, 91e, 91f und 91g auf, die mittels dreier Schalter 92a, 92b und 92c selektiv Signale von den jeweils ersten Signal-Eingängen 62a, 63a, 64a und 65a zu der ersten Receiver-Ausgangsschnittstelle 61a führen. In der Signalleitung 91g befinden sich ein Hochpass 93 und ein Verstärker 94. Über einen durch eine Spule 95 und einen Kondensator 96 gebildeten Tiefpass ist eine Auswerteschaltung 97 mit der Signalleitung 91g verbunden. Der Tiefpass sorgt für eine Auskopplung von digitalen Ansteuersignalen der Satelliten-Receiver aus dem Hochfrequenz-Signal. Die Auswerteschaltung 97 weist acht Microcontroller (nicht gezeigt) zur Auswertung der digitalen Ansteuersignale auf, die auf dem DiSEqC-Standard basieren. Die Auswerteschaltung 97 weist die folgenden Schaltparameter auf:
  • Figure 00070001
  • Dabei geben "aus" und "an" jeweils das Setzen der jeweiligen bits für "Position" und "Option" an, wodurch zwischen den vier Antennen A bis D geschaltet werden kann. Von der Auswerteschaltung 97 führen Steuerleitungen 98a, 98b und 98c zu den Schaltern 92a, 92b, 92c.
  • Die Eingangsschnittstelle 66 ist über eine Signalleitung 99 mit einem terrestrischen Ausgang 68 verbunden. Ein Abzweiger 100a koppelt die von der Eingangsschnittstelle 66 aufgenommenen terrestrischen Signale aus. Diese werden über einen Tiefpass 101 der Receiver-Ausgangsschnittstelle 61a zugeführt. Für jede der Receiver-Ausgangsschnittstellen 61 ist jeweils ein weiterer Abzweiger vorgesehen, von denen zwei gezeigt und mit 100b und 100c bezeichnet sind.
  • Über den terrestrischen Ausgang 68 können die von der Eingangsschnittstelle 66 aufgenommenen terrestrischen Signale an ein weiteres (nicht gezeigtes) Grundgerät weitergeleitet werden. An solch ein weiteres Grundgerät können auch die zu den Stammausgangs-Schnittstellen 26 bis 29 geführten Stammsignale mittels weiterer Koaxialkabelverbindungen 70, 71, 72 und 73 weitergeleitet werden.
  • In 2a sind beispielhaft die beiden Schaltmatrix-Module 8 und 9 und in 2b das Grundgerät 7 perspektivisch dargestellt. Die Receiver-Ausgangsschnittstellen 61 sowie die Gruppen von Signal-Eingängen 62 bis 65 sind auf einer Oberseite 76 des Grundgeräts 7 angeordnet.
  • In 2c sind das Grundgerät 7 und die Schaltmatrix-Module 8 bis 11 in zusammengestecktem Zustand gezeigt. Die Schaltmatrix-Module 8 bis 11 sind jeweils einem der Satelliten A bis D zugeordnet. Sie können durch einen einfachen Handgriff von oben auf das Grundgerät 7 gesteckt werden.
  • In allen Figuren sind gleiche Merkmale mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In 3 ist eine Multischalter 1' mit einem Grundgerät 7' gezeigt, welches sich von dem Grundgerät 7 nur durch eine seitlich umgekehrte Anordnung z.B. eines Schaltnetzteils 75 unterscheidet. Von Quattro-LNB-Empfangskonvertern 12 bis 15 führen jeweils Koaxialkabelverbindungen 18 bis 21, die jeweils vier einzelne Kabel aufweisen, zu Schaltmatrix-Modulen 8 bis 11. Eine terrestrische Antenne 6 ist über einen Verstärker 102 mit einer nicht dargestellten Eingangsschnittstelle des Grundgeräts 7' verbunden. Mit 103 ist eine Gruppe von acht Anschlüssen für Receiver bezeichnet.

Claims (11)

  1. Multischalter (1;1') für die Verteilung von Zwischenfrequenz-Ebenen von Satelliten, mit mehreren Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (2225), die zur Einspeisung von mittels mindestens einer Antenne (25) empfangenen Satellitensignalen dienen, und mit mindestens einer Receiver-Ausgangsschnittstelle (61) zur Weiterleitung empfangener Signale an mindestens einen Receiver, wobei die Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (2225) über jeweils eine elektrische Leitung (3033, 5356, 45-48, 91a91g) mit jeder der Receiver-Ausgangsschnittstellen (61) verbunden sind und die elektrischen Leitungen (3033, 5356, 4548, 91a91g) zwischen den Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (2225) und den Receiver-Ausgangsschnittstellen (61) wahlweise auf Durchlass oder Sperrung schaltbar (4952, 92a92c) sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Multischalter (1;1') ein Grundgerät (7;7'), welches die mindestens eine Receiver-Ausgangsschnittstelle (61) und mehrere Signal-Eingänge (6265) besitzt, und mindestens ein Schaltmatrix-Modul (811) aufweist, wobei das mindestens eine Schaltmatrix-Modul (811) die mehreren Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (2225) und Signal-Ausgänge (4144), die in der Anzahl den Signal-Eingängen (6265) entsprechen und mit diesen verbindbar sind, besitzt.
  2. Multischalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Signal-Ausgänge (4144) des Schaltmatrix-Moduls (811) durch Aufstecken auf die Signal-Eingänge (6265) des Grundgeräts (7;7') mit diesen verbindbar sind.
  3. Multischalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltmatrix-Modul (811) zur Verbindung der Signal-Ausgänge (4144) und der Signal-Eingänge (6265) auf das Grundgerät (7;7') aufsteckbar ist.
  4. Multischalter nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschluss von für vier Satelliten-Zwischenfrequenz-Ebenen ausgelegten Empfangskonvertern, z.B. Quattro-LNB-Empfangskonvertern (1215), vorgesehen ist.
  5. Multischalter nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Multischalter (1;1') eine Eingangsschnittstelle (66) zur Einspeisung von mittels einer terrestrischen Antenne (6) empfangenen Signalen aufweist.
  6. Multischalter nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltmatrix-Modul (811) Stammausgangs-Schnittstellen (2629) aufweist, die jeweils mit einer der Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (2225) verbunden sind und zur Weiterleitung der in die Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (2225) eingespeisten Signale an ein weiteres Grundgerät des Multischalters (1;1') ausgelegt sind.
  7. Multischalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Multischalter (1;1') so ausgelegt ist, dass die Auswahl der Satelliten-Zwischenfrequenz-Ebenen durch das Schaltmatrix-Modul (811) mittels analoger Schaltkriterien erfolgt.
  8. Multischalter nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Multischalter (1;1') so ausgelegt ist, dass die Auswahl eines Satelliten durch das Grundgerät (7;7') mittels digitaler Ansteuersignale erfolgt.
  9. Grundgerät (7;7') für einen Multischalter (1;1') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei elektrische Leitungen (91a91g) zwischen der mindestens einen Receiver-Ausgangsschnittstelle (61) des Grundgeräts (7;7') und den mehreren Signal-Eingängen (6265) des Grundgeräts (7;7') wahlweise auf Durchlass oder Sperrung schaltbar (92a-92c) sind und die Signal-Eingänge (6265) zur Verbindung mit den Signal-Ausgängen (4144) mindestens eines Schaltmatrix-Moduls (811) ausgelegt sind.
  10. Schaltmatrix-Modul (811) für einen Multischalter (1;1') nach einem der Ansprüche 1 bis 8, welches mindestens eine Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstelle (2225) und mindestens einen Signal-Ausgang (4144) aufweist, wobei der mindestens eine Signal-Ausgang (4144) zur Verbindung mit einem Signal-Eingang (6265) eines Grundgeräts (7;7') ausgelegt ist.
  11. Schaltmatrix-Modul nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltmatrix-Modul (811) mehrere Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (2225) und/oder mehrere Signal-Ausgänge (4144) aufweist und elektrische Leitungen (3033, 5356, 4548) zwischen den Zwischenfrequenz-Eingangsschnittstellen (2225) und den Signal-Ausgängen (4144) wahlweise auf Durchlass oder Sperrung schaltbar (4952) sind.
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