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DE202004007595U1 - Vorrichtung zum mechanischen Fügen o.dgl. mit einem elektromechanischen Antrieb - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Fügen o.dgl. mit einem elektromechanischen Antrieb Download PDF

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DE202004007595U1
DE202004007595U1 DE200420007595 DE202004007595U DE202004007595U1 DE 202004007595 U1 DE202004007595 U1 DE 202004007595U1 DE 200420007595 DE200420007595 DE 200420007595 DE 202004007595 U DE202004007595 U DE 202004007595U DE 202004007595 U1 DE202004007595 U1 DE 202004007595U1
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Walter Eckold GmbH and Co KG Vorrichtungs und Geraetebau
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Vorrichtung zum mechanischen Fügen, Stanzen, Lochen, Prägen oder dergleichen mit zwei zueinander bewegbaren Werkzeugteilen (1, 2) eines Werkzeugsatzes und einem C-Bügel (5), der zwei Seitenschenkel (6, 7) und einen Mittelschenkel (8) aufweist, wobei an einem Seitenschenkel (6) ein erstes Werkzeugteil (1) tragender Stößel (3) angeordnet ist, der zum Ausführen von Hüben in einer Hubrichtung an einem elektromechanischem Antrieb (11) gekoppelt ist, und ein zweites Werkzeugteil (2) am anderen Seitenschenkel (7) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verkürzung des Abstandes zwischen einem Schwerpunkt (12) der elektromechanischen Antriebseinheit (9) und einem Schwerpunkt (13) des C-Bügels (5) der Antrieb (11) mit einer Kupplungseinheit (10) versetzt zur Hubrichtung des Stößels (3) am Seitenschenkel (6) positioniert ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Fügen, Stanzen, Lochen, Prägen oder dergleichen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Vorrichtungen, die einen Stößel aufweisen, mit dem eine Hubbewegung zur Durchführung eines mechanischen Vorgangs zum Fügen, Stanzen, Lochen, Prägen oder dergleichen durchgeführt wird, sind beispielsweise bei Automobilherstellern als Fügevorrichtungen im Einsatz. Die Vorrichtungen weisen einen C-Bügel auf, der es erlaubt, die Vorrichtung an diesem zu halten und eine automatisierte Verwendung mit Roboterarmen vorzusehen, indem der Roboterarm an den C-Bügel angeflanscht ist. Sofern ein elektromechanischer Antrieb verwendet wird, so weisen die bekannten Vorrichtungen allerdings eine sehr große räumliche Erstreckung (Störkontur) in Richtung der Hubbewegung auf.
  • Nachteilig dabei ist, daß die bekannten Vorrichtungen bei elektromechanischem Antrieb aufgrund der großen räumlichen Erstreckung in eine Richtung unhandlich sind. Zudem sind die bekannten Vorrichtungen für eine Verwendung mit einem Roboterarm, der an dem C-Bügel der Vorrichtung angeflanscht ist, ungünstig und schwierig zu handhaben, da der Schwerpunkt der Vorrichtung außerhalb des Anflanschbereichs an der Vorrichtung liegt und somit große Fliehkräfte auf den Roboterarm ausgeübt werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum mechanischen Fügen oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die kompakter ist und deren Handhabung aufgrund besserer Massenverhältnisse günstiger ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Hierdurch wird eine Vorrichtung zum mechanischen Fügen oder dergleichen geschaffen, bei der die Anordnung des elektromechanischen Antriebs relativ zum C-Bügel und dem Stößel so gewählt ist, daß ein günstiger Schwerpunkt der Vorrichtung erzielt wird. Der Schwerpunkt der elektromechanischen Antriebseinheit liegt nämlich relativ nah am Schwerpunkt des C-Bügels.
  • Bei der Hubverlängerung in der Antriebseinheit kommt es nur zu einer geringen Lageänderung des Gesamtschwerpunktes in Verbindung mit dem C-Bügel.
  • Der Antrieb ist vorzugsweise mittig über dem Seitenschenkel angeordnet, um zu erreichen, daß der Schwerpunkt der Vorrichtung möglichst in der Ebene des C-Bügels liegt.
  • Bevorzugt weist der C-Bügel einen Mittelsteg auf, in dem der Schwerpunkt der Vorrichtung liegt, damit die Anflanschung eines Roboterarms sehr nah am Schwerpunkt erfolgen kann, um Fliehkräfte auf ein Minimum zu reduzieren. Des weiteren wird über den Mittelsteg eine verbesserte Stabilität des C-Bügels erreicht.
  • Mit einer bevorzugten Ausrichtung der Längsausdehnung des Antriebs im wesentlichen parallel zum Stößel ist eine einfache Kopplung des Antriebs und des Stößels bspw. über einen Zahnriemen möglich.
  • Mit einer anderen vorzugsweisen senkrechten Erstreckung der Längsausdehnung des Antriebs zum Stößel ist eine noch günstigere Schwerpunktslage der Vorrichtung erreichbar, der Schwerpunkt wird weiter zum Mittelschenkel verschoben. In einem solchen Fall erfolgt die Kopplung des Antriebs mit dem Stößel bevorzugt über ein Winkelgetriebe.
  • Bevorzugt weist der Stößel eine kostengünstige, effiziente Verdrehsicherung auf, bei der eine Polygonscheibe mit dem Stößel verbunden ist, der mit einer Polygonglocke während der gesamten Hubbewegung in Eingriff steht.
  • Um dem von der Verdrehsicherung der Polygonscheibe auf das Gehäuse eingeleiteten Drehmoment entgegenzuwirken, ist der betroffene Bereich der Polygonglocke vorzugsweise über eine verstärkt ausgebildete Schraube, die auch als Verbindungselement der Gehäuseteile dient, abgestützt.
  • Bevorzugt weist die Polygonglocke einen als Deckel ausgestalteten Anschlag für den Stößel auf, mit dem eine Hubverlängerung und eine Null-Lage des Stößels festgelegt werden kann.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • 2 zeigt schematisch eine Draufsicht der Vorrichtung von 1.
  • 3 zeigt schematisch eine weitere Seitenansicht der Vorrichtung von 1.
  • 4 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung von 1.
  • 5 zeigt schematisch einen vergrößerten Ausschnitt der Vorrichtung von 1 in einer teilweisen Schnittdarstellung.
  • 6 zeigt schematisch einen vergrößerten Ausschnitt der Vorrichtung von 1 in einer Seitenansicht.
  • 7 zeigt schematisch einen vergrößerten Ausschnitt der Vorrichtung von 1 in der Draufsicht.
  • 8 zeigt schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Die 1 bis 7 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum mechanischen Fügen, Stanzen, Lochen, Prägen oder dergleichen. Dazu ist ein Werkzeugsatz vorgesehen, der zwei Werkzeugteile 1, 2 beinhaltet. Einer der Werkzeugteile 1 wird von einem Stößel 3 getragen und ist am Ende des Stößels 3 angeordnet. Mit dem Stößel 3 sind Hübe in einer Hubrichtung ausführbar, so daß eine relative Hubbewegung gegenüber dem Werkzeugteil 2 durchführbar ist. Während der Hubbewegung wirkt das Werkzeugteil 1 mit dem in Richtung der Hubbewegung des Arbeitskolbens 3 vorgesehenen Werkzeugteil 2 zusammen.
  • Die Werkzeugteile 1, 2 können bspw. einen Werkzeugsatz zum mechanischen Fügen, der aus einem Stempel und einer Matrize besteht, bilden.
  • Der Stößel 3 ist Teil einer Stößeleinrichtung 4, die von einem Gehäuse umgeben ist. Der Stößel 3 ist an einem C-Bügel 5, der zwei Seitenschenkel 6, 7 und einen Mittelschenkel 8 aufweist, befestigt. Die Seitenschenkel 6, 7 und der Mittelschenkel 8 liegen in einer Ebene und definieren einen Innenbereich des C-Bügels 5 in dieser Ebene. Der Innenbereich des C-Bügels 5 ist durch die äußere Umrandung der Seitenschenkel 6, 7, des Mittelschenkels 8 und einer Verbindungslinie zwischen den beiden offenen Enden der Seitenschenkel 6, 7 begrenzt. Der Stößel 3 der Stößeleinrichtung 4 ist am offenen Ende des Seitenschenkels 6 angeordnet und verläuft in seiner Längsrichtung im wesentlichen parallel zum Mittelschenkel 8 und im wesentlichen senkrecht zu den Seitenschenkeln 6, 7. Gemäß 3 ist der Stößel 3 sowie die Stößeleinrichtung 4 mittig zum Seitenschenkel 6 angeordnet.
  • Zum Ausführen der Hubbewegung des Stößels 3, der sich in der Stößeleinrichtung 4 erstreckt, ist eine elektromechanische Antriebseinheit 9 vorgesehen, die eine Kupplungseinheit 10 und einen Antrieb 11 umfaßt, die in 5 näher dargestellt sind.
  • Gemäß den 1 bis 5 ist der Antrieb 11 versetzt zur Hubrichtung des Stößels 3 am Seitenschenkel 6 positioniert. Der Antrieb 11 ist in Richtung des Mittelschenkels 8 an der Außenseite des Seitenschenkels 6 des C-Bügels 5 angeordnet, wobei der Antrieb 11 möglichst nahe am Seitenschenkel 6 des C-Bügels 5 ist. Der Antrieb 11 sitzt sozusagen „huckepack" auf dem C-Bügel 5 neben der Stößeleinrichtung 4 auf. Wie aus 3 ersichtlich, ist der Antrieb 11 mittig über dem Seitenschenkel 6 angeordnet.
  • Die Position des Schwerpunkts 12 der elektromechanischen Antriebseinheit 9, umfassend Kupplungseinheit 10 und Antrieb 11, ist in 1 mit einem Kreuz gekennzeichnet.
  • Die Positionierung des Antriebs 11 erfolgt unter Verkürzung des Abstandes zwischen dem Schwerpunkt 12 der elektromechanischen Antriebseinheit 9 und einem Schwerpunkt 13 des C-Bügels 5, dessen Lage in 1 ebenfalls durch ein Kreuz gekennzeichnet ist.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist der Antrieb 11 am C-Bügel 5 über ein Verbindungselement 14 abgestützt. Die Längsrichtung des Antriebs 11 erstreckt sich parallel zur Richtung der Hubbewegung des Stößels 3. In 1 sind der Schwerpunkt 13 des C-Bügels 5 und der Gesamtschwerpunkt 15 der Vorrichtung durch Kreuze gekennzeichnet, wobei der Gesamtschwerpunkt 15 der Vorrichtung innerhalb des Innenbereichs des C-Bügels 5 liegt und sich schräg unterhalb des Antriebs 11 in Richtung des Mittelschenkels 8 befindet.
  • Im Bereich der Kupplungseinheit 10 beinhaltet die Stößeleinrichtung 4 gemäß 5 ein Teilgehäuse 16, das den Stößel 3 beabstandet zu seinem Umfang umgibt und einen einstückig damit ausgebildeten Aufnahmebereich 17 aufweist, in dem der Antrieb 11 teilweise mit einem Ende aufgenommen ist. Im Bereich des Teilgehäuses 16, nahe am nicht dargestellten Seitenschenkel 6 des C-Bügels 5, ist der Stößel 3 mit dem Antrieb 11 über die Kupplungseinheit 10 gekoppelt. Die Kopplung liegt sehr nahe am Seitenschenkel 6 des C-Bügels 5 vor.
  • Der Stößel 3 erstreckt sich in Längsrichtung über das Teilgehäuse 16, ein Stößelgehäuse 18 und einen Teil einer Polygonglocke 19. An dem Teilgehäuse 16 sind das Stößelgehäuse 18 und die Polygonglocke 19 einander gegenüberliegend angeflanscht. Das Stößelgehäuse 18 ist am nicht dargestellten Seitenschenkel 6 des C-Bügels 5 befestigt. Eine Spindelmutter 23 ist über ein Radial/Axial-Lager 20, das in einer Ausnehmung des Stößelgehäuses 18 angeordnet ist, und über ein Radial/Axial-Lager 21 in dem Teilgehäuse 16 in der Stößeleinrichtung 4 gelagert.
  • Zumindest im Bereich des Teilgehäuses 16 ist der Stößel 3 als Spindel ausgestaltet. Die Spindel steht in Eingriff mit der Spindelmutter 23, die die Spindel in Längsrichtung teilweise umgibt. Die Spindelmutter 23 erstreckt sich von einem Bereich des Stößelgehäuses 18 bis zu einem Teil des Teilgehäuses 16. Die Spindelmutter 23 ist im Stößelgehäuse 18 in einer Lagerschale 20, die sich in einer Ausnehmung des Stößelgehäuses 18 befindet, und im Teilgehäuse 16 in einer Lagerschale 24 gelagert.
  • Die Spindelmutter 23 ist mit dem Antrieb 11 gekoppelt. Der Antrieb 11 weist eine Antriebswelle 25 auf, die über eine Motor-/Getriebeeinheit 36 antreibbar ist. Die Antriebswelle 25 trägt an ihrem Ende, das im Aufnahmebereich 17 für den Antrieb 11 angeordnet ist, eine Zahnriemenscheibe 26. Die Zahnriemenscheibe 26 ist mittels einer Kupplung 27 an der Antriebswelle 25 befestigt. Die Spindelmutter 23 und die Zahnriemenscheibe 26 stehen beide gemeinsam in Eingriff mit einem, die Drehbewegung der beiden koppelnden Zahnriemen 28.
  • Am vom Werkzeugteil 1 beabstandeten Ende des Stößels 3 ist eine Polygonscheibe 29 form- und kraftschlüssig mit dem Stößel 3 über eine Schraube 30 verbunden. Die Polygonscheibe 29 weist an ihrem äußeren Umfang ein nicht näher dargestelltes Außenpolygonprofil auf, das im wesentlichen dem ebenfalls nicht dargestellten Innenpolygonprofil am inneren Umfang der Polygonglocke 19 entspricht. Der Stößel 3 und die Polygonglocke 19 stehen somit über die Polygonscheibe 29 in Eingriff miteinander. Über den gesamten Hub des Stößels 3 läuft das Außenpolygonprofil der Polygonscheibe 29 in dem Innenpolygonprofil der Polygonglocke 19, wodurch der Stößel 3 im Gehäuse der Stößeleinrichtung 4 nicht rotiert, sondern verdrehgesichert ist.
  • In den 6 und 7 werden die Polygonglocke 19 und das Stößelgehäuse 18 über eine Paßbohrung 32 formschlüssig mit dem Teilgehäuse 16 mittels Schrauben 31, vorzugsweise Schulterpaßschrauben, lagerichtig bzw. verdrehgesichert verbunden. Die Schraube 31 ist verstärkt gegenüber den anderen drei die Polygonglocke 19 mit dem Teilgehäuse 16 verbindenden Schrauben ausgestaltet.
  • Des weiteren weist die Polygonglocke 19 gemäß 5 einen Deckel 33 an dem dem C-Bügel 5 beabstandeten Ende auf, der kraftschlüssig über Schrauben mit der Polygonglocke 19 verbunden ist. In den 1 und 3 ist mit der Bezugsziffer 34 bezeichnet gestrichelt dargestellt, daß die Hubbewegung des Stößels 3 in Richtung vom Werkzeug 2 weg vergrößert werden kann, indem die Stößeleinrichtung 4 an der Polygonglocke 19 eine Verlängerung aufweist.
  • In den 1 und 4 ist ein, die beiden Seitenschenkel 6, 7 verbindender Mittelsteg 35 im Innenbereich des C-Bügels 5 vorhanden, in dem der Gesamtschwerpunkt 15 der Vorrichtung räumlich liegt und an den ein nicht dargestellter Roboterarm anflanschbar ist.
  • Bei dem in 8 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung erstreckt sich die Längsrichtung des Antriebs 11 im wesentlichen senkrecht zum Stößel 3. Dazu weist der Antrieb 11 im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ein Winkelgetriebe zur Kopplung der Drehbewegung von Spindelmutter 23 und Antriebswelle 25 als Kupplungseinheit 10 auf. Im übrigen gelten die Ausführungen zum ersten Ausführungsbeispiel hier entsprechend.

Claims (11)

  1. Vorrichtung zum mechanischen Fügen, Stanzen, Lochen, Prägen oder dergleichen mit zwei zueinander bewegbaren Werkzeugteilen (1, 2) eines Werkzeugsatzes und einem C-Bügel (5), der zwei Seitenschenkel (6, 7) und einen Mittelschenkel (8) aufweist, wobei an einem Seitenschenkel (6) ein erstes Werkzeugteil (1) tragender Stößel (3) angeordnet ist, der zum Ausführen von Hüben in einer Hubrichtung an einem elektromechanischem Antrieb (11) gekoppelt ist, und ein zweites Werkzeugteil (2) am anderen Seitenschenkel (7) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verkürzung des Abstandes zwischen einem Schwerpunkt (12) der elektromechanischen Antriebseinheit (9) und einem Schwerpunkt (13) des C-Bügels (5) der Antrieb (11) mit einer Kupplungseinheit (10) versetzt zur Hubrichtung des Stößels (3) am Seitenschenkel (6) positioniert ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (11) mittig über dem Seitenschenkel (6) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der C-Bügel (5) einen Mittelsteg (35) aufweist, in dem der Schwerpunkt (15) der Vorrichtung liegt.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Antrieb (11) in seiner Längsausdehnung im wesentlichen parallel zur Längsrichtung des Stößels (3) erstreckt.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (3) zumindest teilweise als Spindel ausgebildet ist, die mit einer Spindelmutter (23) in Eingriff steht, wobei die Spindelmutter (23) mit einer Antriebswelle (25) des Antriebs (11) über einen Zahnriemen (27) als Kupplungseinheit (10) gekoppelt ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Antrieb (11) in seiner Längsausdehnung im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung des Stößels (3) erstreckt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (3) als Spindel ausgebildet ist, die mit einer Spindelmutter (23) in Eingriff steht, wobei die Spindelmutter (23) mit einer Antriebswelle (25) des Antriebs (11) über ein Winkelgetriebe als Kupplungseinheit (10) gekoppelt ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Stößel (3) verbundene Polygonscheibe (29) ein Außenpolygonprofil aufweist, das an ein Innenpolygonprofil einer Polygonglocke (19) angepaßt ist, um eine Verdrehsicherung des Stößels (3) über die Hubbewegung zu bilden.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Polygonglocke (19) über eine Schraube (31) abgestützt ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Polygonglocke am vom C-Bügel (5) beabstandeten Ende einen Deckel (33) aufweist, mit dem die Nullage der Hubbewegung einstellbar ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilgehäuse (16) des Stößels (3), in dessen Bereich die Kopplung zwischen Antrieb (11) und Stößel (3) erfolgt, einstückig mit einer Aufnahme für den Antrieb (11) ausgebildet ist.
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