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DE202004007004U1 - Regallager mit Mehrebenen-Lagervorzone - Google Patents

Regallager mit Mehrebenen-Lagervorzone Download PDF

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DE202004007004U1
DE202004007004U1 DE200420007004 DE202004007004U DE202004007004U1 DE 202004007004 U1 DE202004007004 U1 DE 202004007004U1 DE 200420007004 DE200420007004 DE 200420007004 DE 202004007004 U DE202004007004 U DE 202004007004U DE 202004007004 U1 DE202004007004 U1 DE 202004007004U1
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/04Storage devices mechanical
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    • B65G1/1378Storage devices mechanical with arrangements or automatic control means for selecting which articles are to be removed for fulfilling orders in warehouses the orders being assembled on fixed commissioning areas remote from the storage areas

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Abstract

Regallager mit:
einem Lagerbereich (50) mit mehreren, durch Regalgassen (52) getrennten Lagerregalen (51) zur Lagerung von Lagergut, in welchen Lagergassen (52) Regalbediengeräte (55) verfahrbar sind, und einer Lagervorzone (60) aufweisend:
– eine Ein-/Auslagerebene mit mehreren, an die Regalbediengeräte (55) angekoppelten Einlagerbahnen (61) und Auslagerbahnen (62) zum Einlagern bzw. Auslagern des Lagerguts in die (/aus den) Lagerregale(n) (51),
– eine Zuführebene, aufweisend mit den Einlagerbahnen (61) gekoppelte Zuführfördertechnik (80),
– wenigstens zwei Entnahmeebenen, jeweils aufweisend eine Entnahmefördertechnik (90),
– eine oder mehrere Hub-Nerteileinrichtungen (70), die die Ein/Auslagerebene mit den wenigstens zwei Entnahmeebenen koppelt und das Lagergut von den Auslagerbahnen (62) auf die jeweilige Entnahmefördertechnik (80) verteilt.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft Regallager wie beispielsweise Hochregallager, in denen Lagergut (Behälter, Paletten oder dergleichen) in mehreren, parallel nebeneinander angeordneten Lagerregalen gelagert werden. Zwischen den Lagerregalen befinden sich Regalgassen, in denen vorzugsweise automatisch gesteuerte Regalbediengeräte oder Regalfahrzeuge vertahrbar sind, welche Regalbediengeräte Lastaufnahmemittel zur Aufnahme einzulagernden oder auszulagernden Lagerguts aufweisen.
  • Technischer Hintergrund
  • Einzulagerndes Lagergut wird in einer Lagervorzone mittels einer Einlagerbahn, die vorzugsweise als Förderband oder Förderkette ausgebildet ist, beispielsweise mittels eines Lagerbehälters in den Verfahrbereich des Regalbediengeräts angefördert, von diesem übernommen und an dem vorbestimmten Lagerplatz eingelagert. Auszulagerndes Lagergut wird umgekehrt mit dem Regalfahrzeug dem Lagerregal entnommen und an eine Auslagerbahn übergeben. Um eine hohe Leistungsfähigkeit der Regalbediengeräte zu erreichen, befördern diese bei der Hinfahrt in den Lagerbereich eine einzulagernde Lagereinheit und bei der Rückfahrt aus dem Lagerbereich in die Vorzone eine auszulagernde Lagereinheit. Um unnötige vertikale Leerfahrten des Vertikalbediengeräts zu vermeiden, ist es daher vorteilhaft, wenn die Einlagerbahnen und Auslagerbahnen sich in derselben Ebene befinden. Dadurch entsteht jedoch das Problem sich kreuzender Materialflüsse der die Einlagerbahn versorgenden Zuführtördertechnik mit der sich an die Auslagerbahn anschließenden Entnahmefördertechnik. Diese sich kreuzenden Materialflüsse führen zu Engstellen und einer Leistungseinbuße in der Lagervorzone.
  • Es ist daher bekannt, die Einlagerbahnen mit der zugehörigen Zuführfördertechnik einerseits und die Auslagerbahnen mit der zugehörigen Entnahmefördertechnik andererseits auf unterschiedlichen Ebenen vorzusehen. Dadurch kommt es jedoch zwischen der Abgabe auszulagernden Lagerguts an die Auslagerbahn und der Aufnahme neuen, einzulagernden Lagerguts von der Auslagerbahn zu einer vertikalen Leerfahrt des Regalfahrzeugs, welche wiederum die Leistungsfähigkeit des Regallagers verringert.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile bekannter Regallager zu vermeiden und eine höhere Leistungsfähigkeit des Lagers zu ermöglichen.
  • Es ist insbesondere eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Leerfahrten der Regalfahrzeuge des Regallagers einerseits und kreuzende Materialflüsse in der Lagervorzone andererseits zu vermeiden.
  • Gelöst wird diese Aufgabe gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung durch ein Regallager mit einem Lagerbereich mit mehreren, durch Regalgassen getrennten Lagerregalen zur Lagerung von Lagergut, in welchen Lagergassen Regalbediengeräte verfahrbar sind, und eine Lagervorzone aufweisend eine Ein-/Auslagerebene mit mehreren, an die Regalbediengeräte angekoppelten Einlagerbahnen und Auslagerbahnen zum Einlagern bzw. Auslagern des Lagerguts in die Lagerregale, eine Zuführebene, aufweisend mit den Einlagerbahnen gekoppelte Zuführfördertechnik, wenigstens zwei Entnahmeebenen, jeweils aufweisend eine Entnahmefördertechnik, mehrere Hub-/Verteileinrichtungen, die die Ein-/Auslagerebene mit den wenigstens zwei Entnahmeebenen koppelt und das Lagergut von den Auslagerbahnen auf die jeweilige Entnahmefördertechnik verteilt.
  • Die Aufgabe wird weiterhin gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung gelöst durch ein Regallager mit einem Lagerbereich mit mehreren, durch Regalgassen getrennten Lagerregalen zur Lagerung von Lagergut, in welchen Regalgassen Regalbediengeräte verfahrbar sind, und einer Lagervorzone, aufweisend eine Ein-/Auslagerebene mit mehreren, jeweils an die Regalbediengeräte gekoppelten Einlagerbahnen und Auslagerbahnen zum Einlagern bzw. Auslagern des Lagerguts in/aus den Lagerregalen, wenigstens eine Entnahmeebene mit an die Auslagerbahnen angekoppelter Entnahmefördertechnik, wenigstens zwei Zuführebenen, jeweils aufweisend eine Zuführfördertechnik, eine Hub-/Einkoppeleinrichtung, die die wenigstens zwei Zuführebenen mit der Ein-/Auslagerebene koppelt und das von der jeweiligen Zuführfördertechnik zugeführte Lagergut den auf der Ein-/Auslagerebene ausgebildeten Einlagerbahnen zuführt.
  • Da sich die Einlagerbahnen und Auslagerbahnen in der gleichen Ebene, der Ein/Auslagerebene, befinden, werden unnötige Leerfahrten der Regalbediengeräte vermieden. Da die Zuführfördertechnik oder die Entnahmefördertechnik auf einer anderen Ebene untergebracht und mit einer vertikalen Hubeinrichtung mit der Ein/Auslagerebene verbunden ist, wird ein Kreuzen der Materialflüsse des Einlagerns und des Auslagerns vermieden.
  • Da pro Zuführförderband oder Entnahmeförderband mehrere Hubeinrichtungen eingesetzt werden können, ist die vertikale Förderkapazität größer als die Kapazität der horizontalen Zuführfördertechnik bzw. Entnahmefördertechnik. Dadurch wird es möglich, den Materialfluss entweder gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung aus den mehreren Auslagerbahnen in der Ein-/Auslagerebene mittels Hub-Nerteileinrichtungen auf mehrere Entnahmeebenen zu verteilen und/oder gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung die Materialflüsse der Zuführförderbänder aus zwei oder mehreren Zuführebenen mittels einer oder mehrerer Hub-/Einkoppeleinrichtungen für die Einlagerbahnen auf der Ein-/Auslagerebene zusammenzufassen. Dadurch kann der Lagerfluss in Einlagerrichtung und/oder in Auslagerrichtung entflochten werden. Als weiterer Vorteil ist es außerdem möglich, die Kapazität des Lagers durch Hinzufügung weiterer Zuführebenen und/oder Entnahmeebenen modular zu erhöhen.
  • Die Ein-/Auslagerebene des Regallagers gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung kann ebenengleich mit der Zuführebene ausgebildet sein. Die Zuführebene kann dabei beispielsweise oberhalb der wenigstens zwei Entnahmeebenen ausgebildet sein. Jede andere Aufteilung der Zuführebenen und Entnahmeebenen ist bei dem Regallager sowohl gemäß dem ersten als auch gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung natürlich ebenso möglich.
  • Vorzugsweise sind erfindungsgemäß in der Ein-/Auslagerebene für jede Regalgasse eine Einlagerbahn und eine Auslagerbahn vorgesehen, um eine reibungslose Ankopplung an das Regalfahrzeug zu gewährleisten.
  • Vorzugsweise sind bei dem Regallager gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung vorzugsweise mehrere Hub-Verteilereinrichtungen, insbesondere jeweils eine Hub-Nerteileinrichtung für jeweils zwei Regalgassen vorgesehen, um eine hohe Förderkapazität in Vertikalrichtung zu erreichen.
  • Vorzugsweise weist das Regallager gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung eine Entnahme-Steuereinrichtung auf, durch die die mehreren Hub-Nerteileinrichtungen derart steuerbar sind, dass entnommenes Lagergut mit einer vorbestimmten Reihenfolge oder Sequenz der Entnahmefördertechnik zugeführt werden kann. Durch die Hub-Nerteileinrichtungen kann somit eine vollständige Sequenzierung des auszulagernden Lagerguts erreicht werden, so dass die auszulagernden Gegenstände in einer jeweils gewünschten Reihenfolge einem Verladeplatz oder dergleichen zur Verladung zugeführt werden können.
  • Die Hub-Nerteileinrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung und/oder die Hub-/Einkoppeleinrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung weisen vorzugsweise ein zwischen zwei Positionen verschiebbares Lastaufnahmemittel zur Aufnahme einer Einheit des Lagerguts auf. Das Lagergut kann so an zwei verschiedenen Aufnahmepositionen aufgenommen bzw. Entnahmepositionen abgegeben werden.
  • Vorzugsweise weist das Regallager gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung eine Kommissionier-/Verladeebene mit Kommissionier-/Verladeplätzen zum Kommissionieren und/oder Verladen der entnommenen Artikel beispielsweise auf Lkw auf. Von der Entnahmefördertechnik kommend wird das Ladegut über Vertikalfördereinrichtungen den Kommissionier-Verladeplätzen in der Kommissionier-Nerladeebene zugeführt, wobei für jeden Kommissionier-/Verladeplatz vorzugsweise eine Vertikalfördereinrichtung vorgesehen ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
  • 1 zeigt eine schematische Horizontalschnittansicht der Ein-/Auslagerebene eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Regallagers.
  • 2 zeigt eine Horizontalschnittansicht einer ersten Entnahmeebene des Regallagers aus 1.
  • 3 zeigt eine Horizontalschnittansicht einer zweiten Entnahmeebene des Regallagers aus 1.
  • 4 zeigt eine Horizontalschnittansicht einer Kommissionier-/Verladeebene des Regallagers aus 1.
  • 5 zeigte eine Horizontalschnittansicht der Ein-/Auslagerebene eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Regallagers.
  • 6a, 6b, 6c und 6d zeigen Horizontalschnittansichten einer ersten Zuführebene, einer zweiten Zuführebene, einer ersten Entnahmeebene bzw. einer zweiten Entnahmeebene des Regallagers aus 5.
  • 7 zeigt eine schematische Längsschnittansicht des Regallagers aus 1.
  • 8 zeigt eine schematische Längsschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regallagers.
  • 9 zeigt eine schematische Längsschnittansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regallagers gemäß 5.
  • Detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen
  • 1 zeigt in Horizontalschnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regallagers. Das Regallager 100 weist einen Lagerbereich 50 mit einer Vielzahl von Lagerregalen 51 mit dazwischen angeordneten Regalgassen 52 auf. In den Regalgassen sind Regalbediengeräte 55 zur Beladung und Entladung der Regalplätze mit Lagergut verfahrbar. Bei dem Lagerbereich 50 kann es sich um ein Behälterlager, Tablarlager oder auch Palettenlager handeln. Die Anzahl der Regalreihen sowie deren Lagertiefe die Regalhöhe kann entsprechend den jeweiligen Anforderungen des Regallagers gewählt werden.
  • An den Lagerbereich 50 schließt sich eine Lagervorzone 60 zur Zuführung und zum Abtransport des Lagerguts an. 1 zeigt eine Querschnittsansicht der Ein/Auslagerebene des Regallagers 100. In der Lagervorzone sind in der Ein/Auslagerebene Einlagerbahnen 61 zum Zuführen einzulagernden Lagerguts sowie Auslagerbahnen 62 zum Abtransport auszulagernden Lagerguts ausgebildet. Ein-und Auslagerbahnen 61, 62 können als Förderbänder, Förderketten, Rollenbänder oder dergleichen mit oder ohne aktiven Antriebsmechanismus ausgeführt sein.
  • Mittels einer ebenfalls beispielsweise als Förderband, Förderkette oder dergleichen ausgebildeten Zuführfördertechnik 80 werden bei dem in 1 gezeigten Regallager Lagereinheiten wie beispielsweise Lagerbehälter oder Tablare der einer Lagergasse jeweils zugeordneten Einlagerbahn 61 zugeführt. Die Einlagerbahn ragt in den Verfahrbereich des Regalbediengeräts 55, so dass dieses eine Lagereinheit von dem Bereitstellungsplatz am Ende der Einlagerbahn aufnehmen und in den vorgesehenen Lagerplatz im Lagerregal 51 einlagern kann.
  • Umgekehrt entnimmt beim Auslagern das Regalbediengerät 55 die Lagereinheit und befördert sie auf die der Lagergasse zugeordneten Auslagerbahn 62, auf welcher die Lagereinheit einer Hub-Nerteileinrichtung 70 zugeführt wird, die die auszulagernde Lagereinheit (nicht dargestellt) einer anderen Lagerebene zum weiteren Abtransport zuführt.
  • 2 zeigt eine Horizontalschnittansicht einer ersten Entnahmeebene und 3 einer zweiten Entnahmeebene des Regallagers 100 aus 1. Zu erkennen sind die Hub-/Einkoppeleinrichtungen 70, die die in 1 gezeigte Ein-/Auslagerebene mit den beiden Entnahmeebenen verbindet. Die Hub-Nerteileinrichtungen sind als an sich bekannte Vertikalfördereinrichtungen mit einem, zwei oder mehreren Lastaufnahmemitteln zur Aufnahme der in dem Regallager gelagerten Lagereinheiten ausgebildet. Bei dem in den 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel weist jede Hub-Nerteileinrichtung 70 ein zwischen zwei Positionen verschiebbares Lastaufnahmemittel (nicht dargestellt) auf, so dass Lagergut von zwei parallelen Auslagerbahnen 62 (siehe 1) der Hub-Nerteileinrichtung zugeführt und von dort einer Entnahmefördertechnik in einer der Entnahmeebenen (2 und 3) zugeführt werden kann. So kann vorteilhaft und in kompakter Bauweise jeweils zwei Lagergassen eine Hub-Nerteileinrichtung 70 zugeordnet werden. Jede andere Konfiguration der Hub-Nerteileinrichtungen ist jedoch ebenfalls möglich. Wesentlich ist, dass das auszulagernde Lagergut aus der Ein-/Auslagerebene wegtransportiert und auf wenigstens zwei Entnahmeebenen verteilt und dort weiterbefördert wird. So lassen sich kreuzende Materialflüsse in der Ein-/Auslagerebene vermeiden, die die Leistungsfähigkeit der Anlage wesentlich beeinträchtigen würden. Die Entnahmekapazität aus dem Regallager ist durch diese Maßnahme nicht beeinträchtigt, da die Förderkapazität der Hub-Nerteileinrichtungen mindestens ebenso groß ist wie die Kapazität der Entnahmefördertechnik 90 der beiden Auslagerebenen zusammengenommen.
  • Durch diese Maßnahme ist es möglich, die Einlagerbahnen 61 und die Auslagerbahnen 62 in der gleichen, in 1 gezeigten Ein-/Auslagerebene anzuordnen, wodurch wie vorstehend erläutert unnötige vertikale Leerfahrten der Regalbediengeräte 55 vermieden werden. Nach Abgabe einer Lagereinheit von dem Regalbediengerät 55 auf die Auslagerbahn 62 kann sofort von der gegenüberliegend angeordneten Einlagerbahn 61 eine (oder mehrere) Lagereinheiten) vom Regalbediengerät aufgenommen und dann wieder in das Lagerregal eingelagert werden.
  • Je nach erforderlicher Auslagerkapazität des Regallagers können wie in dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Auslagerebenen oder auch drei oder mehr Auslagerebenen vorgesehen sein. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich die Zuführfördertechnik 80 auf der in 1 gezeigten Ein-/Auslagerebene, da aufgrund der Vertikalförderer bzw. Hub-Nerteileinrichtungen 70 die Zuführfördertechnik 80 die Entnahmefördertechnik nicht kreuzt. Es ist jedoch innerhalb der Erfindung auch möglich, die Zuführfördertechnik 80 auf einer separaten Zuführebene vorzusehen und ebenfalls mit Vertikalfördertechnik der Ein-/Auslagerebene zuzuführen oder, wenn kapazitätsmäßig erforderlich, zwei oder mehrere Zuführebenen vorzusehen, wie später anhand des Ausführungsbeispiels von 5 und 6 erläutert werden wird.
  • Wie in den 2 und 3 dargestellt, werden die auszulagernden Lagereinheiten über die Entnahmefördertechnik 90 weiteren Vertikalfördereinrichtungen 95 zugeführt, die die Lagereinheiten auf die in 4 gezeigte Kommissionier/Verladeebene befördern, wo das Lagergut mittels Förderbändern 96 oder dergleichen einem Kommissionier- und/oder Verladeplatz 98 zugeführt wird. Von dort kann das Lagergut auf Lkw oder dergleichen verladen werden. Die in 2, 3 und 4 gezeigte Anordnung der Vertikalfördereinrichtung 95 zur Verladeebene hat den Vorteil, dass eine nochmalige Sequenzierung des auszulagernden Lagerguts möglich ist. Eine andere Ausbildung des Auslagernreges von den wenigstens zwei Entnahmeebenen zur Verladung des Lagerguts ist jedoch innerhalb der Erfindung ebenfalls möglich.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Hub-Nerteileinrichtungen 70 liegt darin, dass aus dem Lagerbereich entnommene Lagereinheiten durch eine (nicht dargestellte) zentrale Steuerung der Hub-Nerteileinrichtungen sequenziert, d.h. hinsichtlich einer für den Abtransport vorteilhaften oder erforderlichen Reihenfolge des Lagerguts sortiert werden können. Durch die erfindungsgemäße Auslagertopologie kann jede an irgendeinem Lagerplatz im Lagerbereich 50 des Regallagers gelagerte Lagereinheit in jeder Reihenfolge jedem der Kommissionier-/Verladeplätze zugeführt werden.
  • 5 zeigt eine Horizontalquerschnittsansicht der Ein-/Auslagerebene eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regallagers. Dieses gliedert sich wie das in den 1 bis 4 gezeigte erste Ausführungsbeispiel in einen Lagerbereich 50 und eine Lagervorzone 60. Gleiche Elemente wie bei dem in den 1 bis 4 gezeigten Lager sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, auf deren erneute Erläuterung an dieser Stelle deshalb verzichtet wird.
  • Zusätzlich sind bei dem in 5 gezeigten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Regallagers Hub-/Einkoppeleinrichtungen 75 ausgebildet, welche ebenso wie die Hub-/Verteileinrichtungen 70 als Vertikalfördergeräte ausgebildet sind und Lagereinheiten aus einer, zwei oder mehreren Zuführebenen (siehe 6a und 6b) fördert und an die jeweiligen Einlagerbahnen 61 zur Einlagerung in den Lagerbereich 50 übergibt. Die in 5 gezeigte Ein-/Auslagerebene des Regallagers weist somit weder Zuführ- noch Entnahmefördertechnik auf.
  • Die 6a und 6b zeigen jeweils eine Zuführebene des Lagerregals aus 5. Die einzulagernden Lagereinheiten werden über eine Zuführtördertechnik, die als Förderband, Förderkette, Rollenband oder dergleichen ausgebildet sein kann, den Hub-/Einkoppeleinrichtungen 75 zugeführt, wo sie in die in 5 gezeigte Ein/Auslagerebene transportiert werden.
  • Die 6b und 6c zeigen schematisch den Bereich der Lagervorzone 60 zweier Entnahmeebenen des Regallagers aus 5. Über die Hub-Nerteileinrichtungen 70 wird das auszulagernde Lagergut der Entnahmefördertechnik 90 zugeführt, wie oben anhand der 2 und 3 erläutert.
  • 7 zeigt eine schematische Längsschnittansicht des in den 1 bis 4 gezeigten ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regallagers.
  • Schematisch dargestellt ist das innerhalb des Lagerbereichs 50 verfahrbare Regalbediengerät 55 sowie eine in der Lagervorzone 60 vorgesehene Hub-Nerteileinrichtung 70. Die Materialflüsse sind schematisch durch Pfeile gekennzeichnet. Die einzulagernden Waren werden direkt auf der Ein-/Auslagerebene (oben) zugeführt, während die auszulagernden Lagereinheiten über die Hub-Nerteileinrichtung 70 auf zwei Entnahmeebenen verteilt und dort wie oben beschrieben über weitere Vertikalfördereinrichtungen 95 Kommissionier-Nerladeplätzen 98 zugeführt werden.
  • Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass, obwohl die Ein-/Auslagerebene in den beschriebenen Ausführungsbeispielen immer oben gezeigt ist, diese je nach den spezifischen Anforderungen des Regallagers auch in der Mitte oder unten angeordnet sein kann. Prinzipiell ist jede Anordnung der Ein-/Auslagerebene, der Zuführebene und der Entnahmeebene möglich. Ebenso kann die Anzahl der Zuführebenen und Entnahmeebenen je nach erforderlicher Einlager- bzw. Auslagerleistung gewählt werden. Es ist auch möglich, das Lager modular zu erweitern und die Einlagerkapazität bzw. Auslagerkapazität durch Hinzufügung zusätzlicher Zuführebenen bzw. Entnahmeebenen entsprechend zu erweitern.
  • 8 zeigt eine schematische Längsschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regallagers. Bei diesem Ausführungsbeispiel existiert nur eine Entnahmeebene; jedoch sind insgesamt drei Zuführebenen vorgesehen, die durch Vertikalfördereinrichtungen 97 versorgt und mit Hub-/Einkoppeleinrichtungen 75 mit der Ein-/Auslagerebene gekoppelt sind.
  • Schließlich zeigt 9 eine schematische Längsschnittansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regallagers entsprechend 5 und 6. Es sind zwei Zuführebenen vorgesehen, die über Hub-/Einkoppeleinrichtungen 75 mit der Ein-/Auslagerebene gekoppelt sind sowie ebenfalls zwei Entnahmeebenen ausgebildet, die über Hub-/Verteileinrichtungen 70 angekoppelt sind.
  • Die Erfindung ermöglicht so ein Regallager, bei dem Leerfahrten des Regalbediengeräts durch die gemeinsame Ein-/Auslagerebene vermieden werden und gleichzeitig die Materialflüsse der Einlagerung und der Auslagerung entkoppelt werden. Das erfindungsgemäße Regallager ermöglicht so eine reibungslose Ein- und Auslagerung bei hohen Leistungen und kann flexibel gemäß den jeweiligen Anforderungen ausgelegt und außerdem bei einer Lagererweiterung modular ergänzt werden.

Claims (17)

  1. Regallager mit: einem Lagerbereich (50) mit mehreren, durch Regalgassen (52) getrennten Lagerregalen (51) zur Lagerung von Lagergut, in welchen Lagergassen (52) Regalbediengeräte (55) verfahrbar sind, und einer Lagervorzone (60) aufweisend: – eine Ein-/Auslagerebene mit mehreren, an die Regalbediengeräte (55) angekoppelten Einlagerbahnen (61) und Auslagerbahnen (62) zum Einlagern bzw. Auslagern des Lagerguts in die (/aus den) Lagerregale(n) (51), – eine Zuführebene, aufweisend mit den Einlagerbahnen (61) gekoppelte Zuführfördertechnik (80), – wenigstens zwei Entnahmeebenen, jeweils aufweisend eine Entnahmefördertechnik (90), – eine oder mehrere Hub-Nerteileinrichtungen (70), die die Ein/Auslagerebene mit den wenigstens zwei Entnahmeebenen koppelt und das Lagergut von den Auslagerbahnen (62) auf die jeweilige Entnahmefördertechnik (80) verteilt.
  2. Regallager nach Anspruch 1, wobei die Ein-/Auslagerebene ebenengleich mit der Zuführebene ausgebildet ist.
  3. Regallager nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Zuführebene oberhalb der wenigstens zwei Entnahmeebenen ausgebildet ist.
  4. Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei in der Ein/Auslagerebene für jede Regalgasse (52) eine Einlagerbahn (61) und eine Auslagerbahn (62) vorgesehen ist.
  5. Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei mehrere Hub-Nerteileinrichtungen (70), vorzugsweise für jeweils zwei Regalgassen (52) eine Hub-Nerteileinrichtung (70) vorgesehen ist.
  6. Regallager nach Anspruch 5, aufweisend eine Entnahme-/Steuereinrichtung, die die mehreren Hub-/Verteileinrichtungen (70) derart steuert, dass das entnommene Lagergut mit einer vorbestimmten Reihenfolge (Sequenz) der Entnahmefördertechnik (90) zugeführt wird.
  7. Regallager nach Anspruch 5 oder 6, wobei die Hub-Nerteileinrichtung (70) ein zwischen zwei Positionen horizontal verschiebbares Lastaufnahmemittel zur Aufnahme einer Einheit des Lagerguts aufweist.
  8. Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 7, aufweisend eine Kommissionier- und/oder Verladeebene mit mehreren Kommissionier-Nerladeplätzen (98) zum Kommissionieren und/oder Verladen des von der Entnahmefördertechnik (90) geförderten Lagerguts, sowie mehrere Vertikalfördereinrichtungen (95) zur Ankopplung der wenigstens zwei Entnahmeebenen mit der Kommissionier-/Verladeebene.
  9. Regallager nach Anspruch 8, wobei für jeden Kommissionier-/ Verladeplatz eine Vertikalfördereinrichtung (95) vorgesehen ist mit einer zugehörigen Steuereinrichtung zur Sequenzierung des auszulagernden Lagerguts.
  10. Regallager mit: einem Lagerbereich (50) mit mehreren, durch Regalgassen (52) getrennten Lagerregalen (51) zur Lagerung von Lagergut, in welchen Regalgassen (52) Regalbediengeräte (55) verfahrbar sind, und einer Lagervorzone (60), aufweisend: – eine Ein-/Auslagerebene mit mehreren, jeweils an die Regalbediengeräte (55) angekoppelten Einlagerbahnen (61) und Auslagerbahnen (62) zum Einlagern bzw. Auslagern des Lagerguts in/aus den Lagerregalen (51), – wenigstens eine Entnahmeebene mit an die Auslagerbahnen (62) angekoppelter Entnahmefördertechnik (80), – wenigstens zwei Zuführebenen, jeweils aufweisend eine Zuführfördertechnik (80), – eine Hub-/Einkoppeleinrichtung (75), die die wenigstens zwei Zuführebenen mit der Ein-/Auslagerebene koppelt und das von der jeweiligen Zuführfördertechnik (80) zugeführte Lagergut den auf der Ein-/Auslagerebene ausgebildeten Einlagerbahnen (61) zuführt.
  11. Regallager nach Anspruch 10, wobei die Ein-/Auslagerebene ebenengleich mit der Entnahmeebene ausgebildet ist.
  12. Regallager nach Anspruch 10 oder 11, wobei in der Ein-/Auslagerebene für jede Regalgasse (52) eine Einlagerbahn (61) und eine Auslagerbahn (62) vorgesehen ist.
  13. Regallager nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei die Hub-/ Einkoppeleinrichtung (75) ein zwischen zwei Positionen horizontal verschiebbares Lastaufnahmemittel zur Aufnahme einer Einheit des Lagerguts aufweist.
  14. Regallager nach einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei die Lagervorzone (60) wenigstens zwei Entnahmeebenen mit jeweiliger Entnahmefördertechnik (90) und eine Hub-/Verteileinrichtung (70) aufweist, die die Ein-/Auslagerebene mit den wenigstens zwei Entnahmeebenen koppelt und das Lagergut von der Auslagerbahn (62) auf die jeweilige Entnahmefördertechnik (90) verteilt.
  15. Regallager nach Anspruch 14, aufweisend eine Entnahme-Steuereinrichtung, die die mehreren Hub-/Verteileinrichtungen (70) derart steuert, dass das entnommene Lagergut mit einer vorbestimmten Reihenfolge (Sequenz) der Entnahmefördertechnik (90) zugeführt wird.
  16. Regallager nach Anspruch 14 oder 15, wobei die Hub-/Verteileinrichtung ein zwischen zwei Positionen horizontal verschiebbares Lastaufnahmemittel zur Aufnahme einer Einheit des Lagerguts aufweist.
  17. Regallager nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei der Lagerbereich (50) als Behälterlager ausgebildet ist.
DE200420007004 2004-05-03 2004-05-03 Regallager mit Mehrebenen-Lagervorzone Expired - Lifetime DE202004007004U1 (de)

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