DE202004006546U1 - Weinbaupfahl - Google Patents
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Abstract
Weinbaupfahl, der im Querschnitt zu einer Achse x ein symmetrisches Profil in Form einer Rinne sowie Einhängeöffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenkanten im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, daß der Mittelbereich der Rückenkante rechtwinklig zu den Seitenkanten angeordnet ist und daß die Randbereiche der Rückenkante zu den Seitenkanten hin schräg verlaufen.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Weinbaupfahl. der im Querschnitt zu einer Achse x ein symmetrisches Profil in Form einer Rinne sowie Einhängeöffnungen aufweist.
- Weinbaupfähle als Stütze für in der Höhe versetzbare Drähte sind bekannt. Die Drähte werden in die Einhängeöffnungen eingelegt, die an dem Weinbaupfahl ausgebildet sind. Weinbaupfähle werden heute üblicherweise aus Stahl hergestellt.
- Aus der
DE 31 14 759 A1 ist ein derartiger Weinbaupfahl bekannt, der im Querschnitt ein kantiges Profil aufweist, das in Form einer symmetrischen Rinne an einer Längsachse offen ist. Verschiedene Ausführungsformen von Einhängelöchern sind aus derDE 29 33 550 A1 , derDE 81 23 071 U1 und derDE 86 20 130 A1 bekannt. - Weiterhin ist aus der
DE 197 49 236 A1 ein Weinbaupfahl bekannt, der bei einer geringen Anzahl von Abbiegungen, nämlich neun, eine hohe Biegesteifigkeit aufweist. Durch die geringe Zahl von Abbiegungen werden die Herstellkosten verringert. - Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weinbaupfahl zu schaffen, der für eine automatisierte Bewirtschaftung des Weinberges besonders geeignet ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden Seitenkanten im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, daß der Mittelbereich der Rückenkante rechtwinklig zu den Seitenkanten angeordnet ist und daß die Randbereiche der Rückenkante zu den Seitenkanten hin schräg verlaufen.
- Dies verleiht dem Weinbaupfahl eine in etwa rechteckige Grundform mit Abschrägungen, welche eine hohe Belastbarkeit und gleichzeitig eine gute Handhabbarkeit des Weinbaupfahls mit sich bringt.
- Eine Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß die freien Enden auf der der Rückenkante gegenüberliegenden Seite schräg in etwa im gleichen Winkel wie die Randbereiche der Rückenkanten angeordnet sind.
- Diese schräg angeordneten Bereiche tragen weiter zur Biegesteifigkeit des Weinbaupfahls bei.
- Hierbei ist vorgesehen, daß die schrägen Bereiche in einem Winkel von etwa 110 bis 140° zu den Seitenkanten angeordnet sind.
- Es ist vorteilhaft, daß der Übergangsbereich zwischen den Seitenkanten und den schrägen Bereichen eine Ausziehung nach außen aufweist.
- Auch diese Maßnahme trägt zur Biegesteifigkeit des Weinbaupfahls bei.
- Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß etwa in der Mitte der Seitenkanten Haken angeordnet sind.
- Es handelt sich dementsprechend um einen Weinbaupfahl mit außenliegenden Haken.
- Hierbei ist es vorteilhaft, daß die Haken ausgestanzt sind.
- Dies ist in fertigungstechnischer Hinsicht zweckmäßig.
- Bei einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Haken langgezogen u-förmig ausgebildet sind, wobei die gerundete Hakennase an dem oberen, freien Ende der Haken angeordnet ist.
- Weiterhin ist es sinnvoll, daß die Haken eine Sickung aufweisen.
- Die Sickung erhöht die Stabilität der Haken.
- Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die gerundete Hakennase gegenüber der Ausstanzung seitlich versetzt ist
- Es ist zur Erfindung gehörig, daß im Bereich der Rückenkante mindestens eine Bohrung angeordnet ist.
- Schließlich ist es vorteilhaft, daß die unteren Haken am Ende des Weinbaupfahls als aufeinander zugewandte nach unten und nach oben gebogene Elemente ausgebildet sind.
- Die Vorteile der Erfindung bestehen im wesentlichen darin, daß der erfindungsgemäße Weinbaupfahl eine hohe Belastbarkeit mit sich bringt und somit für die Traubenlese mit dem Vollernter bestens geeignet ist. Durch die Ausgestaltung des Weinbaupfahls ist ein Zuschlagen der Haken nicht möglich. Des weiteren ist der Weinbaupfahl gut geeignet für das Arbeiten mit dem vollautomatischen Laubhefter, da eine gute Drahtführung sichergestellt ist und das Ein- und Aushängen des Drahtes am Haken leicht durchführbar ist.
- Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen erläutert.
- Es zeigen
-
1a bis -
1c Querschnitte durch drei erfindungsgemäße Profile, -
2 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Weinbaupfahls, -
3 eine Rückenansicht eines erfindungsgemäßen Weinbaupfahls. - Wie aus den
1a bis1c hervorgeht, ist das Profil des erfindungsgemäßen Weinbaupfahls symmetrisch ausgebildet, wobei die beiden Seitenkanten1 im wesentlichen parallel zueinander angeordnet und der Mittelbereich2a der Rückenkante2 rechtwinklig zu den Seitenkanten1 angeordnet ist. Die Randbereiche2b der Rückenkante2 und die der Rückenseite2 gegenüberliegenden freien Enden3 zu den Seitenkanten1 hin schräg, in einem Winkel von etwa 110 bis 140° verlaufen. Der Übergangsbereich zwischen den Seitenkanten1 und den schrägen Bereichen2b ,3 weist eine Ausziehung4 nach außen auf. Der Weinbaupfahl hat somit im Profil eine in etwa rechteckige Grundform, wobei die Rückenkante2 und die freien Enden3 durch die abgeschrägten Bereiche ausgebaucht sind. - Etwa in der Mitte der Seitenkanten sind Haken
5 angeordnet, die aus dem Metallprofil ausgestanzt sind. Zur Versteifung der Haken5 ist vorgesehen, daß die Haken5 eine Sickung6 aufweisen. Die Haken5 sind langgezogen u-förmig ausgebildet, wobei die gerundete Hakennase7 an dem oberen, freien Ende der Haken5 angeordnet und gegenüber der Ausstanzung8 seitlich versetzt ist. Die Haken5 sind in bestimmten Abständen, beispielsweise 100 mm, untereinander angeordnet. Die unteren Haken10 am Ende des Weinbaupfahls sind als aufeinander zugewandte nach unten und nach oben gebogene in etwa j-förmige Elemente ausgebildet. - Weiterhin ist vorgesehen, daß im Bereich der Rückenkante
2 des Weinbaupfahls mindestens eine Bohrung9 , in der Regel jedoch mehrere, untereinander angeordnete Bohrungen9 , angeordnet sind. - Darüber hinaus können, wie dargestellt, auch noch zwischen den einzelnen Haken
5 Langlöcher11 vorgesehen sein.
Claims (11)
- Weinbaupfahl, der im Querschnitt zu einer Achse x ein symmetrisches Profil in Form einer Rinne sowie Einhängeöffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenkanten im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, daß der Mittelbereich der Rückenkante rechtwinklig zu den Seitenkanten angeordnet ist und daß die Randbereiche der Rückenkante zu den Seitenkanten hin schräg verlaufen.
- Weinbaupfahl gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden auf der der Rückenkante gegenüberliegenden Seite schräg in etwa im gleichen Winkel wie die Randbereiche der Rückenkanten angeordnet sind.
- Weinbaupfahl gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Bereiche in einem Winkel von etwa 110 bis 140° zu den Seitenkanten angeordnet sind.
- Weinbaupfahl gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergangsbereich zwischen den Seitenkanten und den schrägen Bereichen eine Ausziehung nach außen aufweist.
- Weinbaupfahl gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in der Mitte der Seitenkanten Haken angeordnet sind.
- Weinbaupfahl gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken ausgestanzt sind.
- Weinbaupfahl gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken
5 langgezogen u-förmig ausgebildet sind, wobei die gerundete Hakennase7 an dem oberen, freien Ende der Haken5 angeordnet ist. - Weinbaupfahl gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken eine Sickung aufweisen.
- Weinbaupfahl gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gerundete Hakennase
7 gegenüber der Ausstanzung8 seitlich versetzt ist - Weinbaupfahl gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Rückenkante mindestens eine Bohrung angeordnet ist.
- Weinbaupfahl gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Haken am Ende des Weinbaupfahls als aufeinander zugewandte nach unten und nach oben gebogene Elemente ausgebildet sind.
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| Country | Link |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1629709A1 (de) * | 2004-08-24 | 2006-03-01 | Voestalpine Präzisionsprofil GmbH | Pfahl aus profilgewalztem Metallblech für den Wein- oder Obstbau |
| EP2111745A1 (de) * | 2008-04-21 | 2009-10-28 | Valente Pali Precompressi SpA | Stützpfahl und dessen Herstellungsverfahren |
| ES2571753A1 (es) * | 2014-11-26 | 2016-05-26 | Perfiles De Prec S L | Mejoras en poste de viña con nuevo sistema para sujetar los alambres |
| DE202015104522U1 (de) | 2015-07-20 | 2016-10-24 | Alfred Fuchs | Profilstab für den Wein, Obst- oder Gemüseanbau |
-
2004
- 2004-04-22 DE DE200420006546 patent/DE202004006546U1/de not_active Expired - Lifetime
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| EP3120694A1 (de) | 2015-07-20 | 2017-01-25 | Alfred Fuchs | Profilstab für den wein, obst- oder gemüseanbau |
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