[go: up one dir, main page]

DE202004005849U1 - Rückspülfilter insbesondere für Kühlschmierstoffe - Google Patents

Rückspülfilter insbesondere für Kühlschmierstoffe Download PDF

Info

Publication number
DE202004005849U1
DE202004005849U1 DE202004005849U DE202004005849U DE202004005849U1 DE 202004005849 U1 DE202004005849 U1 DE 202004005849U1 DE 202004005849 U DE202004005849 U DE 202004005849U DE 202004005849 U DE202004005849 U DE 202004005849U DE 202004005849 U1 DE202004005849 U1 DE 202004005849U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
backwash
backwashing
carrier
chambers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE202004005849U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boll and Kirch Filterbau GmbH
Original Assignee
Boll and Kirch Filterbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boll and Kirch Filterbau GmbH filed Critical Boll and Kirch Filterbau GmbH
Priority to DE202004005849U priority Critical patent/DE202004005849U1/de
Publication of DE202004005849U1 publication Critical patent/DE202004005849U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13Supported filter elements
    • B01D29/15Supported filter elements arranged for inward flow filtration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/50Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition
    • B01D29/52Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in parallel connection
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/66Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps
    • B01D29/668Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps with valves, e.g. rotating valves for coaxially placed filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/04Supports for the filtering elements
    • B01D2201/043Filter tubes connected to plates
    • B01D2201/0446Filter tubes connected to plates suspended from plates at the upper side of the filter elements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Abstract

Rückspülfilter insbesondere für die Filterung von Kühlschmierstoffen, mit einem mit Einlaß, Filtratauslaß und Schmutzablaß versehenen Filtergehäuse und mehreren darin parallel zueinander angeordneten, im Filtrierbetrieb von außen nach innen durchströmten Filtereinsätzen, wie insbesondere Filterkerzen, und mit einer Rückspüleinrichtung, mit der die in Kammern eines an einem seiner Enden mit einer Lochplatte als Träger für die Filtereinsätze versehenen und mittels eines Stellantriebs drehbaren Filterträgers angeordneten Filtereinsätze einzeln oder gruppenweise in einer vom Filterkreislauf der im Filtrierbetrieb stehenden Filtereinsätze abgetrennten, bei der Umlaufbewegung des Filterträgers in einer Rückspülzone gebildeten Rückspülkammer mit einem Spülmedium im Gegenstrom zum Filterbetrieb rückspülbar und nach erfolgter Rückspülung in den Filtrierbetrieb zurückstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Umfangswand (28) des Filterträgers (20) geschlossen ist und am anderen Ende des Filterträgers (20) für jede Kammer (27) eine Einströmöffnung (29) vorgesehen ist, wobei zwischen der äußeren Umfangswand (28) des Filterträgers (20) und der Innenseite (16) des Filtergehäuses (1) ein einen...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Rückspülfilter insbesondere für die Filterung von Kühlschmierstoffen, mit einem mit Einlaß, Filtratauslaß und Schmutzablaß versehenen Filtergehäuse und mehreren darin parallel zueinander angeordneten, im Filtrierbetrieb von außen nach innen durchströmten Filtereinsätzen, wie insbesondere Filterkerzen, und mit einer Rückspüleinrichtung, mit der die in Kammern eines an einem seiner Enden mit einer Lochplatte als Träger für die Filtereinsätze versehenen und mittels eines Stellantriebs drehbaren Filterträgers angeordneten Filtereinsätze einzeln oder gruppenweise in einer vom Filterkreislauf der im Filtrierbetrieb stehenden Filtereinsätze abgetrennten, bei der Umlaufbewegung des Filterträgers in einer Rückspülzone gebildeten Rückspülkammer mit einem Spülmedium im Gegenstrom zum Filtrierbetrieb rückspülbar und nach erfolgter Rückspülung in den Filtrierbetrieb zurückstellbar sind.
  • Die Erfindung geht aus von einem aus der EP 900 584 A1 bekannten Rückspülfilter. Dieser Rückspülfilter ist konzipiert und wird eingesetzt für die Filterung von Kraftstoffen und Motorschmierstoffen für Schiffsmotoren. Der gattungsgemäße Rückspülfilter wird stehend in den Schiffsmotoren installiert und sämtliche Filterkerzen, die im Filtrierbetrieb von innen nach außen durchströmt werden, sind stehend an einer Loch- bzw. Siebplatte befestigt, welche den Filterträger nach unten gegenüber einem Filterunterteil, in welchem der Filtratauslaß, der Spülmediumeinlaß und der Schmutzablaß angeordnet sind, abdichtet. Der als Drehkörper ausgebildete Filterträger umfaßt eine Umfangswand mit radialen Durchflußkanälen sowohl im an die Lochplatte angrenzenden Bereich als auch nahe des im Montagezustand oberen Endes des Filterträgers, an welchem eine geschlossene Kupplungsplatte angeordnet ist, in die der Stellantrieb mit einem Kupplungszapfen drehschlüssig eingreift. Die Abfuhr der bei der Rückspülung vom Siebgewebe der Filterkerzen gelösten Feststoffpartikel erfolgt durch die siebplattenseitigen Durchlaßkanäle innerhalb einer gegenüber den anderen Kammern abgetrennten Rückspülkammer, wobei die Abtrennung der Rückspülkammer über Wandvorsprünge an der inneren Wandung des Filtergehäuses sowie mittels mit diesen korrespondierenden, zugleich Lagerringe bildenden Stegen an der Außenwandung des Filterträgers erreicht wird. Der gattungsgemäße Rückspülfilter zeigt eine hohe Filterleistung und eine äußerst zuverlässige Reinigung des Siebgewebes der Filterkerzen durch die druckluftunterstützte Rückspülung. Erste Versuche der Anmelderin, diesen Rückspülfilter auch für die Filterung von Kühlschmierstoffen in Kühlschmierstoffkreisen an spanabhebenden Werkzeugmaschinen einzusetzen, haben jedoch gezeigt, daß er sich wegen des hohen Verschmutzungsgrades und der Größe der Feststoffpartikel in Kühlschmierstoffe schnell zusetzen kann und daher für diesen Verwendungszweck nicht optimal geeignet ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rückspülfilter für die Filterung von Flüssigkeiten wie insbesondere Kühlschmierstoffen zu schaffen, wobei der Rückspülfilter selbst bei groben Verunreinigungen und einem hohen Festkörperanteil in der zu reinigenden Flüssigkeit einen automatischen Dauerbetrieb ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird mit der in Anspruch 1 angegebenen Erfindung gelöst. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß, ausgehend von dem vorgenannten Filter, die äußere Umfangswand des Filterträgers geschlossen ist und am anderen Ende des Filterträgers für jede Kammer eine Einströmöffnung vorgesehen ist, wobei zwischen der äußeren Umfangswand des Filterträgers und der Innenseite der Gehäusewand des Filtergehäuses ein Ringraum, der einen Vorabscheider bildet, ausgebildet ist, in welchen Ringraum der Einlaß für das zu filternde Medium nahe des lochplattenseitigen Endes des Filterträgers und/oder tangential zur Außenwandung des Filterträgers mündet. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen führen dazu, daß bereits bei der Einströmung des zu reinigenden Mediums in den Rückspülfilter eine Vorabscheidung grober Verunreinigungen, insbesondere großer bzw. schwerer Feststoffpartikel wie Späne innerhalb des Fluids, stattfindet, so daß durch die Vorabscheidung verhindert wird, daß diese Grobschmutzpartikel überhaupt in die Kammern im Filterträger, in denen die Filtereinsätze bzw. -kerzen für die eigentliche Filtrierung angeordnet sind, eintreten. Es versteht sich, daß der erfindungsgemäße Rückspülfilter derart stehend angeordnet wird, daß die Vorabscheidung durch Schwerkraft unterstützt wird. Insbesondere die Kombination aus tangentialer Zuströmung am Einlaß in den Ringraum und Anordnung des Einlasses nahe des lochplattenseitigen Endes führt zu einem hohen Wirkungsgrad der Vorabscheidung, da dann wegen der geschlossenen Umfangswand des Filterträgers dessen gesamte Höhe für die Vorabscheidung zum Tragen kommt.
  • Bei der insbesondere bevorzugten Ausgestaltung verjüngen sich die Kammern im Filterträger zu den Einströmöffnungen hin trichterförmig, um den Wirkungsgrad der Vorabscheidung zusätzlich zu unterstützen. Durch die trichterförmige Verjüngung der Einströmöffnungen gegenüber dem freien Querschnitt innerhalb der Kammern stromabwärts bzw. oberhalb der Einströmöffnungen wird verhindert, daß aufgrund von Verwirbelungen am Ende des Ringraums schwerere Bestandteile in die Kammern im Filterträ ger eintreten können. Besonders vorteilhaft ist, wenn die Filtereinsätze einseitig an der Lochplatte festgelegt sind, wobei die trichterförmigen Verjüngungen unterhalb der freien Enden der Filtereinsätze beginnen. Bei der bevorzugten Ausgestaltung eines stehend angeordneten Rückspülfilters bildet die Lochplatte den oberen Abschluß des Filterträgers, an welchem die Filterkerzen bzw. Filtereinsätze nach unten frei hängend befestigt sind.
  • Besonders vorteilhaft ist, wenn das Filtergehäuse mit einem trichterförmigen Boden versehen ist und einen Bodentrichter bildet, wobei der Ringraum zum Bodentrichter hin offen ist. Im Bodentrichter können sich die im Vorabscheider ausgeschiedenen Grobschmutzpartikel ablagern, ohne von dem über den Einlaß Einströmenden und durch den Ringraum schraublinienförmig hindurchströmenden Fluid erneut aufgeschwemmt zu werden. Besonders vorteilhaft ist hierbei, wenn das Filtergehäuse einen den trichterförmigen Boden umfassenden Bodenteil aufweist, wobei in den Bodentrichter ein in den Schmutzablaß mündender Anschlußkrümmer hineinragt, der zugleich eine Stützlageraufnahme für den Filterträger umfaßt. Die Stützlageraufnahme kann hierbei insbesondere am Anschlußkrümmer auskragend ausgebildet sein und/oder der Anschlußkrümmer erstreckt sich unterhalb der Rückspülzone. Um den Grobschmutz abführen zu können, mündet der Bodentrichter vorzugsweise in einen beispielsweise mit einer Klappe verschließbaren Grobschmutzauslaß, an welchem mit dem Vorabscheider abgeschiedene Verunreinigungen aus dem Filterinnenraum abgeführt werden können.
  • Da erfindungsgemäß der Filterträger an der einen Seite mit einer Lochplatte und an der gegenüberliegenden Seite bzw. Stirnfläche mit den Anströmöffnungen versehen ist, sind in der Rückspülzone vorzugsweise zwei Dichtbuchsen angeordnet, wobei die erste Dichtbuchse gegen die Lochplatte und die zweite Dichtbuchse gegen die die Anströmöffnungen aufweisende Stirnfläche des Filterträgers angedrückt sind. Mittels der beiden Dichtbuchsen kann das Rückspülmedium wie z.B. Druckluft axial durch die vom Filtrierbetrieb abgetrennte Kammern hindurchgeblasen werden, wobei auch die Abfuhr der bei der Rückspülung von der Filterwand der Filtereinsätze im Gegenstrom gelösten Verunreinigungen axial zur Längserstreckung der Kammern erfolgt. Aufgrund der trichterförmigen Ausgestaltung der Einströmöffnungen kann eine gleichmäßige Rückspülung aller Filtereinsätze innerhalb einer Kammer erreicht werden und es entstehen keine strömungsungünstigen Toträume in den Kammern, an denen sich Ablagerungen ansammeln könnten. Bei der insbesondere bevorzugten Ausgestaltung werden beide Dichtbuchsen mit Vorspannung, vorzugsweise mittels Federvorspannung, gegen die Lochplatte bzw. gegenüberliegende Stirnfläche des Filterträgers angedrückt. Da sich erfindungsgemäß der Ringraum vom Einlaß bis zum Bodentrichter erstreckt, erfolgt die Lagerung des Filterträgers vorzugsweise einenends über die Lochplatte und anderenends in der unteren Stirnfläche über ein Dreh- und Stützlager, das in eine zentral zwischen den Anströmöffnungen ausgebildete, mittig auf der Drehachse des Filterträgers angeordnete Lageraufnahme hineinragt und sich an der Stützlageraufnahme am Anschlußkrümmer abstützt.
  • Die Kammern im Filterträger sind vorzugsweise über Zwischenwände voneinander getrennt, die sich sternförmig von einem Zentralrohr zur vorzugsweise zylindrischen Umfangswand erstrecken. Die Kammern haben hierbei vorzugsweise einen annähernd dreieckförmigen Querschnitt mit gerundeten Übergängen. Innerhalb jeder Kammer sind vorzugsweise mehrere Filterkerzen, insbesondere drei bis elf Filterkerzen angeordnet. Hierbei können die Filterkerzen auf verschiedenen Teilkreisen angeordnet sein, wobei mit zunehmendem Abstand des Teilkreises von der Drehachse die Anzahl der Filterkerzen zunimmt, um eine ho he Filterkerzendichte und damit eine große zur Verfügung stehende Filterfläche innerhalb einer Kammer zu erreichen.
  • Weiter von Vorteil ist, wenn die Lochplatte stirnseitig mit Vertiefungen versehen ist, wobei jeweils eine Vertiefung allen Löchern bzw. Bohrungen für Filterkerzen einer Kammer zugeordnet ist. Über die Vertiefung kann dann das Spülmedium zeitgleich und gleichmäßig in sämtliche einer Kammer zugeordnete Filterkerzen eingebracht werden. Die Lochplatte umfaßt insbesondere einen stegförmigen Umfangskranz, einen Innenkranz sowie sternförmig angeordnete Zwischenstege, wobei jeweils zwei Zwischenstege, ein Teilabschnitt des Umfangskranzes und ein Teilabschnitt des Innenkranzes eine Vertiefung begrenzen. Die unteren Anströmöffnungen können insbesondere einen kreisrunden Querschnitt aufweisen und/oder die Vertiefungen einen etwa dreieckförmigen Querschnitt aufweisen, wobei der Querschnitt der Vertiefungen vorzugsweise an den Querschnitt innerhalb der Kammern angepaßt ist.
  • Um einen Austausch eines Filterträgers in bestimmten Wartungsintervallen zu erleichtern, ist besonders vorteilhaft, wenn das Filtergehäuse ein lösbar mit einem den Filterträger aufnehmenden Mittelteil verbindbares Kopfteil umfaßt, in welchem der Stellantrieb, der Zuführanschluß für das Spülmedium und die der Lochplatte zugeordnete Dichtbuchse angeordnet sind. Das Kopfteil bildet mithin dann ein einstückiges Demontageteil, wobei nach Abnahme des Kopfteils der Filterträger nach oben aus dem Mittelteil herausgezogen werden kann. Die Rückspülung erfolgt vorzugsweise mit Druckluft als Spülmedium.
  • Weitere Vorteile und Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen Rückspülfilters ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 schematisch einen erfindungsgemäßen Rückspülfilter in Seitenansicht;
  • 2 einen Längsschnitt durch den Rückspülfilter aus 1; und
  • 3 eine Schnittansicht entlang III–III in 2.
  • Der in den Figuren insgesamt mit 10 bezeichnete Rückspülfilter ist insbesondere zur Filterung von Kühlschmiermitteln bestimmt, welche beispielsweise innerhalb von entsprechenden Kreisläufen an Werkzeugmaschinen zur spanabhebenden oder schleifenden Bearbeitung von Werkstücken verwendet werden. Der Rückspülfilter 10 wird stehend, wie dargestellt, in den Kühlschmiermittelkreislauf eingebaut und umfaßt einen zylindrischen Mittelteil 1, an dessen Oberseite ein Kopfteil 2 über Verbindungsschrauben 3 und an dessen Unterseite ein Bodenteil 4 über Verbindungsschrauben 5 lösbar angeschraubt ist. Der Mittelteil 1 des Rückspülfilters 10 umfaßt einen Einlaufanschlußflansch 6, dessen freier Innenquerschnitt den Einlauf E für den Rückspülfilter 10 bildet, und einen Auslaufanschlußflansch 7, der oberhalb des Einlaufanschlußflansches 6 ausgebildet ist und dessen freier Querschnitt den Filtratauslaß bildet, an welchem gefiltertes und von Verunreinigungen wie insbesondere Festbestandteilen gereinigtes Kühlschmiermittel aus dem Rückspülfilter heraustritt und in den Kühlschmiermittelkreislauf zurückgeführt wird.
  • Der Rückspülfilter 10 umfaßt, wie unter Bezugnahme auf die 2 und 3 erläutert werden wird, eine Rückspüleinrichtung mit Druckluft als Spülmedium, die zur Betätigung einen am Kopfteil 2 montierten Stellantrieb 8 umfaßt, dessen in 2 gezeigte Abtriebswelle 9 über ein Wellenkupplungsstück 11 drehschlüssig mit einer Verbindungswelle 12 verbunden ist, die an ihrem unteren Ende einen Kupplungszapfen 13 aufweist, der drehschlüssig mit einem drehbar im Innenraum des Mittelteils 1 des Rückspülfilters 10 angeordneten Filterträger 20 verbunden ist. Der Filterträger 20 ist als Drehkörper ausgebildet und umfaßt einen Zylinderteil 21 mit einer zylindrischen Umfangswand 22 sowie eine mit dem Zylinderteil 21 verbundene Lochplatte 23, welche den oberen Abschluß des Filterträgers 20 bildet. An Löchern 31 bzw. Bohrungen in der Lochplatte 23 sind Filterkerzen 24 aufgehängt, die einseitig an ihrem oberen Ende offen sind, die an ihrem Umfang mit einem für die Filterung geeigneten grob- oder feinmaschigen Filtergewebe versehen sind und die an ihrem unteren Ende geschlossen sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel liegen die Mittelachsen aller Filterkerzen 24 parallel zur Drehachse D des Filterträgers 20, welche Drehachse mit der Zentralachse des Rückspülfilters 10 zusammenfällt. Im Filterträger 20 sind eine Vielzahl von mit der Rückspüleinrichtung rückspülbaren Filterkerzen angeordnet. Der Filterträger 20 ist hierzu, wie insbesondere 3 entnommen werden kann, mittels sechs sternförmig sich von einem Zentralrohr 25 aus erstreckenden Zwischenwände 26 in insgesamt sechs annähernd dreieckförmige Kammern 27 mit gerundeten Eckbereichen unterteilt, wobei in jeder Kammer sechs Filterkerzen 24 angeordnet sind. Hierbei nimmt die Anzahl an Filterkerzen auf einem Teilkreis mit zunehmendem Abstand von der Drehachse D zu, so daß auf dem innersten Teilkreis jeweils in jeder Kammer 27 eine Filterkerze 24 und auf dem äußersten Teilkreis drei Filterkerzen 24 angeordnet sind. Bei größerer Bauart eines Rückspülfilters könnten natürlich in einer weiteren Reihe vier bzw. fünf zusätzliche Filterkerzen angeordnet werden und es ist nicht erforderlich, die Filterkerzen auf Teilkreisen anzuordnen.
  • Sämtliche langgestreckten Kammern 27 sind über die gesamte Höhe des Filterträgers nach innen und außen hin geschlossen und nur an ihren beiden stirnseitigen Enden aufgrund der Löcher 31 in der Lochplatte 23 bzw. aufgrund von Anströmöffnungen 29, welche in der unteren Stirnfläche 30 des Filterträgers 20 ausgebildet sind, offen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel gehen die Kammern 27, welche den gezeigten, annähernd dreieckförmigen Querschnitt aufweisen, über trichterförmige Verjüngungen 37 in die kreisrunden Anströmöffnungen 29 in der unteren Stirnfläche 30 über. Die trichterförmigen Verjüngungen 37 beginnen hierbei unterhalb der unteren Enden der Filterkerzen 24. Insbesondere der Außenumfang bzw. die Umfangswand 28 des Filterträgers 20 ist über seine gesamte Höhe geschlossen, so daß im Filtrierbetrieb ein zu reinigendes Fluid, welches über den Einlaß E im Einlaßstutzen 6 in den Filterinnenraum 14 des Rückspülfilters eintritt, zuerst in einen Ringraum 15 zwischen der Innenseite 16 der Gehäusewand 17 des Mittelteils 1 und der Außen- bzw. Umfangswand 28 des Filterträgers 20 einströmt. Das Fluid muß diesen Ringraum 15 über die gesamte Höhe des Filterträgers nach unten in kreisförmigen Strömungsbahnen um den Filterträger 20 herum durchströmen, bevor es überhaupt durch die Einströmöffnungen 29 in der unteren Stirnfläche 30 hindurch in diejenigen Kammern 27, welche sich im Filtrierbetrieb befinden, einströmen kann. Der Einlaßstutzen 6 mit dem Einlaß E ist hierbei derart angeordnet, daß einerseits die Mittelachse M des Einlaß E annähernd tangential in den Ringraum 15 führt und andererseits sich der Einlaß knapp bzw. gerade unterhalb der Lochplatte 23 befindet, wie am besten aus 2 ersichtlich ist. Der Ringraum 15, welcher ohne jedwede Einbauten den drehbaren Filterträger 20 ringsum umgibt, übernimmt hierdurch die Funktion eines Vorabscheiders, in welchem insbesondere große und schwere Festkörperpartikel strömungs- und schwerkraftbedingt derart aus dem zu filternden Medium ausgeschieden werden, daß sie gar nicht mehr durch die Einströmungen 29 hindurch in die Kammern 27, in welchen sich die Filterkerzen 24 befinden, eindringen können. Zum Sammeln der im Rin graum 15 bzw. Vorabscheider abgetrennten Festkörperbestandteile ist der Unterteil 4, wie insbesondere 2 zeigt, mit einer trichterförmig sich zum Bodenflansch 18 verjüngenden Bodenwand, mithin mit einem Bodentrichter 19, versehen. Im Ringraum 15 ausgeschiedene Festkörperbestandteile lagern sich im Bodentrichter 19 ab und können über eine nicht dargestellte Abzugklappe oder ein anderes, wahlweise öffen- oder verschließbares Organ aus dem Filterinnenraum 14 ausgebracht werden. Nur das bereits von groben Verunreinigungen befreite Kühlschmiermittel tritt über die Anströmöffnungen 29 in der unteren Stirnfläche 30 des Filterträgers in die Kammern 27 ein, wobei es dann durch das Filtergewebe am Umfang der Filterkerzen 24 hindurchtritt und über die Löcher 31 in der Lochplatte 23 in eine Filtratkammer 40 oberhalb des Filterträgers 20 übertritt, von wo aus das Filtrat, d.h. das nicht nur vom Grobschmutz, sondern auch von Feinstpartikeln befreite Kühlschmiermittel, über den Auslaß im Auslaßstutzen 7 in den Kühlschmiermittelkreislauf zurückgeführt wird.
  • Der Filterträger 20 im Rückspülfilter 10 kann mit dem Stellantrieb 8 (1) kammerweise gedreht werden und mit der in den Rückspülfilter 10 integrierten Rückspüleinrichtung kann jeweils eine der Kammern, welche in den 2 und 3 mit dem Bezugszeichen 27A bezeichnet ist, mit Drucklauf rückgespült werden. Von den sechs Kammern befinden sich daher zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur fünf Kammern 27 im Filtrierbetrieb, während eine Kammer 27A sich in einer Rückspülzone befindet, welche durch eine erste Dichtbuchse 41, die an die Lochplatte 23 angedrückt ist, und eine zweite Dichtbuchse 42, welche an die untere Stirnfläche 30 angedrückt ist, festgelegt und bestimmt ist. Da die Kammern 27 zu allen Seiten über die Zwischenwände 26, das Zentralrohr 25 und die Umfangswand 28 geschlossen sind, kann über die beiden Dichtbuchsen 41 und 42 eine Abtrennung der (Rückspül-)Kammer 27A von allen anderen (Filter-)Kammern 27 erreicht werden. Die untere Dichtbuchse 42 führt sich hierbei in einer Führung 43 in einem Anschlußkrümmer 44, welcher in den Bodentrichter 19 hineinragt und die untere Dichtbuchse 42 mit einem Schmutzablaß S in einem Schmutzablaßflansch 45 (1) verbindet. An dem Anschlußkrümmer 44 kragt zur Mitte des Bodentrichters 19 eine Lagerwanne 46 vor, an welcher sich ein unteres Dreh- und Stützlager 47 abstützt, welches mit einem Lagerzapfen 48 in eine zentral zwischen den einzelnen Anschlußöffnungen 29 in der unteren Stirnfläche 30 des Filterträgers 20 ausgebildete Lageraufnahme 49 eingreift. Zwischen dem Lagerzapfen 48 und der Lageraufnahme 49 ist eine Teflonbuchse od.dgl. eingebaut, um eine gute und leichtgängige Drehbarkeit des Filterträgers 20 zu ermöglichen. Die obere Dichtbuchse 41 stützt sich in einer zylindrischen Aufnahme in Wandstegen 2A des Kopfteils 2 ab, so daß die obere Dichtbuchse 41 bei einer Demontage des Kopfteils 2 z.B. zu Wartungszwecken mit abgenommen wird. Beide Dichtbuchsen 41, 42 werden jeweils mit Vorspannung gegen die Lochplatte 23 bzw. die untere Stirnfläche 30 angedrückt, wobei die Vorspannung im gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils über Federn 51 bzw. 52 aufgebracht wird.
  • Die Energie zum Rückspülen der Filterkerzen 24 in der in der Rückspülzone befindlichen Rückspülkammer 27A wird mittels Druckluft aufgebracht, welche durch Öffnen eines Mehrwegeventils 52 am unteren Ende eines am Mittelteil 1 angebauten Druckluftspeichers 53 und eine Schlauchleitung 54 einer Kammer 55 im Kopfteil 2 zuführbar ist. Der Durchgang in der oberen Dichtbuchse 41 ist zu dieser Kammer 55 hin offen. Wird nun eine Rückspülung ausgelöst, beispielsweise weil die Filterleistung im Rückspülfilter 10 nachläßt, wird über den Stellantrieb 8 der Filterträger 20 derart verdreht, daß sich die nächste Kammer 27 in der Rückspülzone befindet. Hierdurch werden alle zuvor rückgespülten Filterkerzen 24 einer Kammer 27 in den Filtrierbetrieb eingeschaltet, so daß die Filtrierleistung wieder verbessert ist. Die Drehstellung kann hierbei über den Taster 56, welcher mit abgeflachten Tastflächen am Umfang des Wellenkupplungsstücks 11 zusammenwirkt, abgetastet werden. Anschließend stoppt der Stellantrieb und das Ventil 52 wird geöffnet, so daß Druckluft über die obere Dichtbuchse 41 und durch die Lochlatte 23 hindurch in den Innenraum der Filterkerzen 24 innerhalb der Rückspülkammer 27 eintritt und anschließend explosionsartig im Gegenstrom zur Filtrierrichtung durch die Filtergewebe der Filterkerzen 24 hindurchtritt. Durch diesen Strömungsimpuls werden, wie an sich bekannt, die an der Außenseite des Filtergewebes 24 anhaftenden, zuvor ausgefilterten Bestandteile gelöst und über den Durchgang in der unteren Dichtbuchse 42 und im Ablaßkrümmer 44 zum Schlammablaß 5 geführt. Am Schlammablaßstutzten 45 des Schlammablaß S ist hierzu vorzugsweise ein Schlammablaßventil befestigt, welches über die Steuerung für den Rückspülvorgang (nicht dargestellt) gleichzeitig mit dem Ventil 52 oder kurzfristig später geöffnet wird. Eine gleichmäßige Verteilung der Druckluft als Rückspülmedium auf die einzelnen, innerhalb einer Rückspülkammer 27A angeordneten Filterkerzen 24 wird über randoffene, obere Ausnehmungen 32 in der Lochplatte 23 erzielt, wobei vorzugsweise die Ausnehmungen 32 dieselbe Kontur wie die Kammern 27 im Filterträger aufweisen. Jede Ausnehmung 32 ist hierbei von zwei Zwischenstegen, von einem inneren stegförmigen Umfangskranz 33 und von einem äußeren, stegförmigen Umfangskranz 34 begrenzt, wobei sich der äußere Umfangskranz 34 als oberes Drehlager für den Filterträger 20 außen mit einer Umfangsdichtung 35 an einem Lagerring 36 abstützt, der an der Innenseite 16 der Gehäusewand des Mittelteils 1 vorspringt.
  • Für den Fachmann ergeben sich aus der vorhergehenden Beschreibung eine Reihe von Modifikationen, die in den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche fallen sollen. Es versteht sich, daß die Anzahl an Filterkerzen innerhalb einer Filterkammer, die Wahl des Filtergewebes (grobmaschig, feinmaschig), die Größe der einzelnen Filterkerzen und/oder das zur Rückspülung verwendete Spülmedium variiert werden kann, ohne den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche zu verlassen.

Claims (16)

  1. Rückspülfilter insbesondere für die Filterung von Kühlschmierstoffen, mit einem mit Einlaß, Filtratauslaß und Schmutzablaß versehenen Filtergehäuse und mehreren darin parallel zueinander angeordneten, im Filtrierbetrieb von außen nach innen durchströmten Filtereinsätzen, wie insbesondere Filterkerzen, und mit einer Rückspüleinrichtung, mit der die in Kammern eines an einem seiner Enden mit einer Lochplatte als Träger für die Filtereinsätze versehenen und mittels eines Stellantriebs drehbaren Filterträgers angeordneten Filtereinsätze einzeln oder gruppenweise in einer vom Filterkreislauf der im Filtrierbetrieb stehenden Filtereinsätze abgetrennten, bei der Umlaufbewegung des Filterträgers in einer Rückspülzone gebildeten Rückspülkammer mit einem Spülmedium im Gegenstrom zum Filterbetrieb rückspülbar und nach erfolgter Rückspülung in den Filtrierbetrieb zurückstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Umfangswand (28) des Filterträgers (20) geschlossen ist und am anderen Ende des Filterträgers (20) für jede Kammer (27) eine Einströmöffnung (29) vorgesehen ist, wobei zwischen der äußeren Umfangswand (28) des Filterträgers (20) und der Innenseite (16) des Filtergehäuses (1) ein einen Vorabscheider bildender Ringraum (15) ausgebildet ist, in den der Einlaß (E) für das zu filternde Medium nahe des lochplattenseitigen Endes des Filterträgers (20) und/oder tangential zur Umfangswand (28) des Filterträgers (20) mündet.
  2. Rückspülfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kammern (27) im Filterträger (20) zu den Einströmöffnungen (29) hin trichterförmig verjüngen.
  3. Rückspülfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtereinsätze (24) einseitig an der Lochplatte (23) festgelegt sind, wobei die trichterförmigen Verjüngungen (37) unterhalb der freien Enden der Filtereinsätze (24) ausgebildet sind.
  4. Rückspülfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtergehäuse mit einem trichterförmigen Boden versehen ist, wobei der Ringraum (15) zum Bodentrichter (19) offen ist.
  5. Rückspülfilter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtergehäuse einen den trichterförmigen Boden (19) aufweisenden Bodenteil (4) aufweist, wobei in den Bodentrichter (19) ein Anschlußkrümmer (44) an den Schmutzablaß (5) hineinragt, an dem eine Stützlageraufnahme (46) für den Filterträger (20) ausgebildet ist.
  6. Rückspülfilter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Anschlußkrümmer (44) unterhalb der Rückspülzone erstreckt und/oder der Bodentrichter (19) in einen verschließbaren Grobschmutzauslaß für mit dem Vorabscheider abgeschiedene Verunreinigungen mündet.
  7. Rückspülfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rückspülzone zwei Dichtbuchsen (41, 42) angeordnet sind, wobei die erste Dichtbuchse (41) gegen die Lochplatte (23) und die zweite Dichtbuchse (42) gegen eine die Anströmöffnungen (29) aufweisende Stirnfläche (30) des Filterträgers (20) angedrückt sind.
  8. Rückspülfilter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtbuchsen (41, 42) mit Vorspannung, vorzugsweise mittels Federvorspannung, gegen die Lochplatte (23) bzw. die Stirnfläche (30) des Filterträgers (20) angedrückt sind.
  9. Rückspülfilter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterträger (20) in der unteren Stirnfläche (30) zentral zwischen den Anströmöffnungen (29) eine Lageraufnahme (49) für ein Dreh- und Stützlager (48) aufweist.
  10. Rückspülfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (27) im Filterträger (20) über Zwischenwände (26) voneinander getrennt sind, die sich sternförmig von einem Zentralrohr (25) zur Umfangswand (28) des Filterträgers (20) erstrecken.
  11. Rückspülfilter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb jeder Kammer (27) mehrere Filterkerzen (24), vorzugsweise drei bis elf Filterkerzen angeordnet sind.
  12. Rückspülfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte (23) stirnseitig mit Vertiefungen (32) versehen ist, wobei jeweils eine Vertiefung (32) einer Kammer (27) zugeordnet ist.
  13. Rückspülfilter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte (23) einen Umfangskranz (34), einen Innenkranz (33) und sternförmig angeordnete Zwischenstege aufweist, wobei jeweils zwei Zwischenstege, ein Teilabschnitt des Umfangskranzes (34) und ein Teilabschnitt des Innenkranzes (33) eine Vertiefung (32) begrenzen.
  14. Rückspülfilter nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Anströmöffnungen (29) einen kreisrunden Querschnitt aufweisen und/oder die Vertiefun gen (32) und Kammern (27) einen etwa dreieckförmigen Querschnitt aufweisen.
  15. Rückspülfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtergehäuse ein lösbar mit einem den Filterträger (20) aufnehmenden Mittelteil (1) verbindbares Kopfteil (2) umfaßt, an welchem der Stellantrieb (8), der Zuführanschluß für das Spülmedium und eine der Lochplatte (23) zugeordnete Dichtbuchse (41) angeordnet sind.
  16. Rückspülfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch einen Druckluftanschluß für Druckluft als Spülmedium.
DE202004005849U 2004-04-08 2004-04-08 Rückspülfilter insbesondere für Kühlschmierstoffe Expired - Lifetime DE202004005849U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202004005849U DE202004005849U1 (de) 2004-04-08 2004-04-08 Rückspülfilter insbesondere für Kühlschmierstoffe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202004005849U DE202004005849U1 (de) 2004-04-08 2004-04-08 Rückspülfilter insbesondere für Kühlschmierstoffe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202004005849U1 true DE202004005849U1 (de) 2005-05-25

Family

ID=34625924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202004005849U Expired - Lifetime DE202004005849U1 (de) 2004-04-08 2004-04-08 Rückspülfilter insbesondere für Kühlschmierstoffe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202004005849U1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009112047A1 (de) * 2008-03-11 2009-09-17 Matthias Leipoldt Verfahren und anlage zum filtern und/oder kühlen von bearbeitungsmedien
WO2013050654A1 (en) * 2011-10-04 2013-04-11 Andritz Oy Pressure filter
WO2014093163A1 (en) * 2012-12-13 2014-06-19 Eaton Corporation Liquid filtration apparatus
EP2732864A3 (de) * 2007-08-15 2014-07-09 Imbrium Systems Inc. Filter zur Beseitigung von Sedimenten aus Wasser
US8968558B2 (en) 2012-11-26 2015-03-03 Eaton Corporation Backwashing fluid filtering system
US10626592B2 (en) 2008-01-16 2020-04-21 Contech Engineered Solutions LLC Filter for removing sediment from water

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1436269A1 (de) * 1964-04-17 1970-04-09 Brasco Sa Vielzellige mechanische Filtervorrichtung mit fortlaufender selbsttaetiger Reinigung fuer unter Druck stehende Fluessigkeiten und Verfahren zu ihrer Anwendung
DE9203382U1 (de) * 1992-03-13 1992-07-16 Karl Brieden Bau- Und Beteiligungs-Kg, 4630 Bochum Flüssigkeitsdruckfilter
DE19734588A1 (de) * 1997-08-09 1999-02-11 Boll & Kirch Filter Rückspülfilter
WO1999032209A1 (de) * 1997-12-20 1999-07-01 Filterwerk Mann+Hummel Gmbh Filtermodul für flüssigkeiten
DE10024401A1 (de) * 2000-05-19 2001-11-22 Boll & Kirch Filter Rückspulfilter, insbesondere für die Schmierölfilterung

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1436269A1 (de) * 1964-04-17 1970-04-09 Brasco Sa Vielzellige mechanische Filtervorrichtung mit fortlaufender selbsttaetiger Reinigung fuer unter Druck stehende Fluessigkeiten und Verfahren zu ihrer Anwendung
DE9203382U1 (de) * 1992-03-13 1992-07-16 Karl Brieden Bau- Und Beteiligungs-Kg, 4630 Bochum Flüssigkeitsdruckfilter
DE19734588A1 (de) * 1997-08-09 1999-02-11 Boll & Kirch Filter Rückspülfilter
WO1999032209A1 (de) * 1997-12-20 1999-07-01 Filterwerk Mann+Hummel Gmbh Filtermodul für flüssigkeiten
DE10024401A1 (de) * 2000-05-19 2001-11-22 Boll & Kirch Filter Rückspulfilter, insbesondere für die Schmierölfilterung

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2732864A3 (de) * 2007-08-15 2014-07-09 Imbrium Systems Inc. Filter zur Beseitigung von Sedimenten aus Wasser
US10626592B2 (en) 2008-01-16 2020-04-21 Contech Engineered Solutions LLC Filter for removing sediment from water
WO2009112047A1 (de) * 2008-03-11 2009-09-17 Matthias Leipoldt Verfahren und anlage zum filtern und/oder kühlen von bearbeitungsmedien
WO2013050654A1 (en) * 2011-10-04 2013-04-11 Andritz Oy Pressure filter
US8968558B2 (en) 2012-11-26 2015-03-03 Eaton Corporation Backwashing fluid filtering system
WO2014093163A1 (en) * 2012-12-13 2014-06-19 Eaton Corporation Liquid filtration apparatus
US9440170B2 (en) 2012-12-13 2016-09-13 Eaton Corporation Liquid filter apparatus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0656223B1 (de) Rückspülfilter
EP1194205B1 (de) Rückspülfilter, insbesondere für die wasserfilterung und verfahren zu deren rückspülung
DE60111169T2 (de) Kombinationsfilter mit erhöhter Lebensdauer
DE10151864B4 (de) Verfahren zum Betrieb eines Filters für Flüssigkeiten und System zur Durchführung des Verfahrens
DE102011120653B4 (de) Kraftstofffilter einer Brennkraftmaschine und Filterelement eines Kraftstofffilters
EP0900584B1 (de) Rückspülfilter
DE112013005973B4 (de) Flüssigkeitsfiltrationsvorrichtung
DE3115716C2 (de)
EP2448647B1 (de) Filtervorrichtung
DE202011000268U1 (de) Rückspülfilter mit Spüleinrichtung
EP3589382B1 (de) Filtervorrichtung
DE68917910T2 (de) Ölfilter.
DE102007014573A1 (de) Filteranlage
DE202012100368U1 (de) Rückspülfilter
EP2704812A1 (de) Filtervorrichtung
EP0577854A1 (de) Filtervorrichtung
DE19757120A1 (de) Filtermodul für Flüssigkeiten
DE202012104534U1 (de) Zylindrische Filterkerze und Rückspülfilter hiermit
EP1260260B1 (de) Vorrichtung zum Abtrennen von Verunreinigungen aus einem Schmieröl einer Brennkraftmaschine
DE202004005849U1 (de) Rückspülfilter insbesondere für Kühlschmierstoffe
DE69804700T2 (de) Filteranordnung
DE69424708T2 (de) Filter für Flüssigkeiten mit festen suspendierten Partikeln, insbesondere für Schmier- und Kühlflüssigkeit in Maschinenwerkzeugen
DE102004053671A1 (de) Vorrichtung zur Trennung eines Phasengemisches
DE202005019664U1 (de) Rückspülfilter
DE10244292B4 (de) Verwendung von Filterelementen in Rückspülfiltern

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification

Effective date: 20050630

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20070330

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20100329

R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20120308

R071 Expiry of right
R071 Expiry of right