DE202004005166U1 - Schutzvorrichtung für Fenster und Türen - Google Patents
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Abstract
Schutzvorrichtung
für Fenster
und Türen
zur Aufnahme von Rolladen, Lichtlenkungsanlagen, Jalousien, Sonnenschutzanlagen,
Insektenschutzanlagen, Klappladen, dadurch gekennzeichnet, dass
der Fenster- oder Türrahmen
(1) rechts und links an der Außenseite
mit einem massiven, seitlichen Führungsprofil
(2) über
die gesamte Fenster- oder Türhöhe verbunden
ist, die gleichzeitig die Begrenzung für den Rolladen (3), den Insektenschutz
(4), die Jalousie (5), die Sonnenschutzanlage usw. darstellt und
die Halterungen (6), Lagerungen und Antriebe für den Rolladen (3), den Insektenschutz
(4) die Jalousie (5), die Sonnenschutzanlage, den Klappladen usw.
trägt und
oberhalb des Fenster- oder Türrahmens
(1) und an diesem befestigt die vordere Blende (7), anschließend die obere
Blende (8) und parallel zur vorderen Blende (7) die hintere Blende
(9) als Verkleidungselemente den Verkleidungskasten bildet.
Description
- Schutzvorrichtung für Fenster und Türen zur Aufnahme von Rolladen, Lichtlenkungsanlagen, Jalousien, Sonnenschutzanlagen, Insektenschutzanlagen, Klappladen usw.
- Der Stand der Technik wird einmal durch eigenständige Rolladenkästen gebildet, die in die Maueröffnung zwischen Fenster oder Tür und Mauerwerk eingesetzt werden. Diese Rolladenkästen sind völlig unabhängig vom Fenster oder der Tür ausgeführt. Weiterhin gibt es auch Rolladenkästen, die den oberen Holm des Fenster- oder Türrahmens mit in die Rolladenkastenkonstruktion einbeziehen. So wird z. B. in der
DE 43 36 069 A1 eine Rolladenkonstruktion vorgestellt, die den Rahmen des Fensters oder der Tür mit in den Rolladenkastenaufbau einbezieht. In derDE 43 05 283 C1 wird ein Rolladenkasten mit einer stark reduzierten Einbautiefe insbesondere für die Altbausanierung beschrieben. Hierzu wird der obere Holm des Flügelrahmens und der Rahmen in dem der Flügelrahmen sitzt, mit einer Schräge versehen. Hierdurch kann das komplette Fenster mehr in Richtung Rolladen verschoben werden, mit dem Ergebnis, dass die Einbautiefe des Rolladenkastens verringert werden kann. - Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Schutzvorrichtung für Fenster und Türen zu schaffen, die sich für den Einsatz in der Altbausanierung durch ihre geringe Einbautiefe genau so gut eignet wie beim Neubau und leicht anpassbar an die unterschiedlichsten Baumaterialien und – aufgaben ist, wie konventioneller Steinbau, Holzhausbau, Fertigteilhäuserbau, Renovierung von Kulturdenkmälern oder die Bedingungen für Niedrigenergiehäuser und Passivhäuser erfüllt. Insbesondere bei der Altbausanierung soll eine leichte Anpassung der Schutzvorrichtung an die örtliche Gegebenheit möglich sein und der Rolladen soll mit weiteren Zusatzeinrichtungen, wie z. B. Insektenschutz oder Klappladen, kombinierbar sein.
- Durch die neue konstruktive Lösung der Anbringung der Halterung, Lagerung und des Steck- und Schraubsystems für den Rolladen, Lichtlenkungsanlagen, Jalousien, Sonnenschutzanlagen, Klappladen , Insektenschutzanlagen und Verdunklungsanlagen an den seitlich am Fenster angebrachten Führungsprofilen ergeben sich mehrere Vorteile gegenüber bisher bekannten Lösungen. Weitere Reduzierung der Einbautiefe und Einbauhöhe. Keine störenden Elemente in der Außenfassade und im Innenbereich am Fenster oder der Tür. Die Schutzvorrichtung ist auch für Sonderausführungen geeignet, wie z. B. in Erkern, bei Stich- und Rundbogenfenstern und -türen. Es wird ein optimaler Wärmeschutz durch die außen liegende Revisionsklappe und dem Einsatz entsprechender Dichtgummis und -bürsten erreicht. Es ist auch ein zusätzlicher Einbau von weiteren Schallschutz- oder Wärmeschutzelementen möglich. Durch die außen liegende Revisionsöffnung ist eine schmutzfreie Wartung möglich. Sehr guter Schallschutz durch die fehlende innere Revisionsöffnung und durch fehlende dünnwandige Profile zwischen Rollraum und Wohnraum, wobei zusätzliche Schallschutzmaßnahmen jederzeit möglich sind. Durch den nach innen oben fluchtend vergrößerten Blendrahmen können innen ohne Probleme Rollos, Plisseeanlagen, Vertikaljalousien oder andere Dekorations-, Licht- oder Sonnenschutzanlagen an den Sturz montiert werden. Die Verkleidungen und massiven Führungsprofile können im gleichen Material und in der absolut gleichen Farbe wie das Fenster oder die Tür innen und außen gefertigt werden. Durch die Ausführungsform ist eine Vormontage möglich, die ein Nachjustieren auf der Baustelle vermeidet. Hierdurch ist eine leichte Montage möglich, die sogar von einem technisch begabten Nichtfachmann durchführbar ist. Verringerung von Putzrissen am Mauerwerk, da keine Rolladensturzkästen, Kästen für Lichtlenkungs-, Sonnenschutz- und Insektenschutzanlagen bzw. zusätzliche Putzträgerkästen, Putzträgerblenden oder andere Putzträger in das Mauerwerk eingebaut werden.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 7 aufgeführt. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 2 ist der Fenster- oder Türrahmen in Richtung Wickelraum ausgespart. Damit kann die Einbautiefe bzw. -höhe reduziert werden. Die Stabilität des Fensterrahmens wird dadurch nicht verringert. Zwischen der vorderen und hinteren Blende, an der Austrittsöffnung für den Rolladen und weiterer Schutzanlagen kann nach Anspruch 3 zusätzlich eine Unterseite mit Austrittsschlitzen für den Rolladen usw. vorgesehen sein. Nach Anspruch 4 befindet sich die Revisionsöffnung auf der Außenseite der Verkleidungsvorrichtung. Entweder die Unterseite oder die hintere Blende der Verkleidungsvorrichtung ist hierzu abnehmbar gestaltet. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 5 besitzen die Führungsprofile aus dem gleichen Material bestehende Verkleidungsprofile, die den ästhetischen Ausdruck der gesamten Fenster- oder Türanlage verbessern soll. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 6 ist der Antrieb für die Außenjalousie neben der Lagerung der Außenjalousie befestigt, d.h. der elektrische Antrieb ist parallel zum Kopfprofil angeordnet. Dadurch ist eine größere Beschattungshöhe gegenüber herkömmlichen Anlagen möglich. Nach Anspruch 7 kann eine oder mehrere der Schutzanlagen, wie der Rolladen, der Insektenschutz, die Jalousie, die Sonnenschutzanlage usw. an einer der Blenden des Verkleidungskastens mittels der Halterung befestigt sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Außenjalousie direkt an der oberen Blende des Verkleidungskastens ohne eine Halterung angebracht ist.
- Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
-
1 in schematischer Darstellung den Schnitt durch eine erfindungsgemäße Schutzvorrichtung mit Führungsprofil, einem Rolladen und Insektenschutz, -
2 in schematischer Darstellung den Schnitt durch eine erfindungsgemäße Schutzvorrichtung mit Führungsprofil, einer Markisolette und Insektenschutz und -
3 in schematischer Darstellung den Schnitt durch eine erfindungsgemäße Schutzvorrichtung mit Führungsprofil, einer Außenjalousie und Insektenschutz. - Die Schutzvorrichtung für Fenster und Türen zur Aufnahme der unterschiedlichsten Schutzeinrichtungen ist durch rechts und links am Fenster- oder Türrahmen
1 angebrachte massive, seitliche Führungsprofile2 gekennzeichnet. Die Führungsprofile2 erstrecken sich über die gesamte Fenster- oder Türhöhe und tragen auf der oberen Stirnseite die Halterungen6 , Lagerungen, Steck- und Schraubsysteme für den Rolladen3 , den Insektenschutz4 , die Jalousie5 und/oder weitere Licht- und Sonnenschutzanlagen. Es werden also alle Elemente für die Befestigung des Rolladen3 mit oder ohne Antrieb, Insektenschutz4 usw. an den Führungsprofilen2 , teilweise über besonders geformte Halterungen6 , befestigt. Der Verkleidungskasten wird mit seinen Einzelteilen vordere Blende7 , obere Blende8 , hintere Blende9 und sofern vorgesehen mit der Unterseite10 um den Rolladen3 , den weiteren Schutzanlagen sofern diese mit eingebaut werden, und dem oberen Teil der Führungsprofile2 als Sichtschutz, Wärme- und Schallschutz montiert. Diese Teile7 bis10 übernehmen also keine tragende Funktion für die einzubauenden Schutzanlagen. Die Führungsprofile2 begrenzen damit auch gleichzeitig die Breite des Rolladen3 bzw. weiterer Schutzanlagen, wie Insektenschutz4 usw. Die Führungsprofile2 tragen auch, sofern vorhanden, den Klappladen. Die Führungsprofile2 können mit Verkleidungsprofilen11 versehen sein. Diese Verkleidungsprofile11 dienen optischen Effekten. - Zur Reduzierung der Einbautiefe und -höhe kann der Fenster- oder Türrahmen
1 in Richtung Rolladen3 bzw. Wickelraum des Rolladen3 ausgespart werden. Der Fenster- oder Türrahmen1 ist dabei dem größten Aufwickeldurchmesser des Rolladen3 angepasst. - Die notwendige Revisionsöffnung kann eine abnehmbare hintere Blende
9 und/oder durch eine abnehmbare Unterseite10 realisiert werden. - Im Ausführungsbeispiel nach
1 ist über dem Führungsprofil2 die Halterung6 montiert, die die Lagerung des Rolladens3 und des Insektenschutzes4 trägt. Der obere Fensterrahmen1 ist in Richtung Rolladen3 dem maximalen Umfang des Rolladens3 angepasst. An dem Fensterrahmen1 ist die vordere Blende7 in Schall- und wärmedämmender Ausführung befestigt. Der obere Abschluss des Verkleidungskastens bildet die obere Blende8 , die mit der parallel mit der vorderen Blende7 verlaufenden hinteren Blende9 verbunden ist. Am unteren Ende der hinteren Blende9 ist ein Bürstenkeder angeordnet. An der linken Seite des Führungsprofiles2 ist ein Verkleidungsprofil11 angeordnet. Weiterhin sind Halterungen6 seitlich am Führungsprofil2 vorgesehen, wenn ein Klappladen als zusätzliche Schutzanlage montiert wird. - In
2 ist die Schutzvorrichtung ähnlich wie in1 aufgebaut. Innerhalb des Verkleidungskastens ist jedoch neben dem Insektenschutz4 eine Markisolette angeordnet. Das Führungsprofil2 ist durch ein Verkleidungsprofil11 über die gesamte Länge geteilt, um eine saubere Führung des Insektenschutzes4 und der Markisolette zu erhalten. - Das Ausführungsbeispiel nach
3 enthält im Verkleidungskasten einen Insektenschutz4 und eine Außenjalousie. Charakteristisch für alle Ausführungsbeispiele ist die auf der oberen Stirnseite des Führungsprofilen2 befestigte Halterung6 , die den Rolladen3 , den Insektenschutz4 oder andere Licht- oder Sonnenschutzanlagen als Lager dieser Anlagen hält. - Es ist jedoch auch denkbar, dass die Halterung
6 für den Rolladen3 , den Insektenschutz4 u.w. an den unterschiedlichsten Blenden7 bis9 des Verkleidungskastens angebracht sind. Speziell bei der Außenjalousie5 kann eine Befestigung auch direkt an der oberen Blende8 ohne Halterung6 erfolgen. -
- 1
- – Fenster- oder Türrahmen
- 2
- – Führungsprofil
- 3
- – Rolladen
- 4
- – Insektenschutz
- 5
- – Jalousie
- 6
- – Halterung
- 7
- – vordere Blende
- 8
- – obere Blende
- 9
- – hintere Blende
- 10
- – Unterseite
- 11
- – Verkleidungsprofil
Claims (7)
- Schutzvorrichtung für Fenster und Türen zur Aufnahme von Rolladen, Lichtlenkungsanlagen, Jalousien, Sonnenschutzanlagen, Insektenschutzanlagen, Klappladen, dadurch gekennzeichnet, dass der Fenster- oder Türrahmen (
1 ) rechts und links an der Außenseite mit einem massiven, seitlichen Führungsprofil (2 ) über die gesamte Fenster- oder Türhöhe verbunden ist, die gleichzeitig die Begrenzung für den Rolladen (3 ), den Insektenschutz (4 ), die Jalousie (5 ), die Sonnenschutzanlage usw. darstellt und die Halterungen (6 ), Lagerungen und Antriebe für den Rolladen (3 ), den Insektenschutz (4 ) die Jalousie (5 ), die Sonnenschutzanlage, den Klappladen usw. trägt und oberhalb des Fenster- oder Türrahmens (1 ) und an diesem befestigt die vordere Blende (7 ), anschließend die obere Blende (8 ) und parallel zur vorderen Blende (7 ) die hintere Blende (9 ) als Verkleidungselemente den Verkleidungskasten bildet. - Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fenster- oder Türrahmen (
1 ) in Richtung Rolladen (3 ) ausgespart ist. - Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der vorderen Blende (
7 ) und der hinteren Blende (9 ) an der Austrittsöffnung für den Rolladen (3 ), den Insektenschutz (4 ) usw. eine Unterseite (10 ) mit Austrittsschlitzen für den Rolladen (3 ), den Insektenschutz (4 ) usw. angeordnet ist. - Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (
10 ) und/oder die hintere Blende (9 ) als eine Revisionsöffnung ausgeführt ist. - Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsprofile (
2 ) mit Verkleidungsprofilen (11 ) versehen sind. - Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die Außenjalousie (
5 ) neben der Lagerung der Außenjalousie (5 ) auf der Halterung6 befestigt ist. - Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der Schutzanlagen, wie der Rolladen (
3 ), der Insektenschutz (4 ), die Jalousie (5 ), die Sonnenschutzanlage usw. an einer der Blenden (7 bis9 ) mittels der Halterung (6 ) befestigt ist oder sind.
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|---|---|
| DE202004005166U1 true DE202004005166U1 (de) | 2004-09-09 |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202004005166U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2186988A3 (de) * | 2008-11-13 | 2012-03-07 | Eurosun AG | Montagesystem einer Raffstore-Jalousie und Montageverfahren |
| FR3011573A1 (fr) * | 2013-10-04 | 2015-04-10 | Ouest Alu | Menuiserie pour baie de batiment comprenant un systeme brise-soleil orientable |
| EP3363985A1 (de) * | 2012-10-23 | 2018-08-22 | Erik Wilms | Seitliche führungen |
-
2004
- 2004-03-30 DE DE200420005166 patent/DE202004005166U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
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| EP3936695A1 (de) * | 2012-10-23 | 2022-01-12 | Erik Wilms | Seitliche führungen |
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