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DE202004005085U1 - Befestigungsmittel - Google Patents

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DE202004005085U1
DE202004005085U1 DE200420005085 DE202004005085U DE202004005085U1 DE 202004005085 U1 DE202004005085 U1 DE 202004005085U1 DE 200420005085 DE200420005085 DE 200420005085 DE 202004005085 U DE202004005085 U DE 202004005085U DE 202004005085 U1 DE202004005085 U1 DE 202004005085U1
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DE
Germany
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screw
workpiece
locking element
fastening means
sliding block
Prior art date
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DE200420005085
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English (en)
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E J LACHNER SPEZIALMASCHINEN V
Ej Lachner Spezialmaschinen Vertriebsgesellschaft Mbh
Original Assignee
E J LACHNER SPEZIALMASCHINEN V
Ej Lachner Spezialmaschinen Vertriebsgesellschaft Mbh
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B5/109Arrangements for positively actuating jaws using screws with two screws, e.g. parallel screw clamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Abstract

Zum Festklemmen mindestens eines Werkstücks (200) und/oder mindestens eines das Werkstück (200) haltenden Halteelements (210, 212) vorgesehenes Befestigungsmittel (100), aufweisend
– mindestens einen Nutenstein (10), mittels dessen das Befestigungsmittel (100) in mindestens einer Nut (320, 322) führbar ist,
– mindestens ein Feststellelement (20) zum Fixieren, insbesondere zum Niederspannen, des Werkstücks (200) und/oder des Halteelements (210, 212) und
– mindestens ein Schraubelement (30),
– mittels dessen das Feststellelement (20) mit dem Nutenstein (10) über ein dem Feststellelement (20) zugeordnetes, insbesondere sich in einer Ausnehmung (22) des Feststellelements (20) befindliches, Lager (50) verbunden ist und
– das über ein dem Lager (50) zugeordnetes Gewinde so mit dem Feststellelement (20) zusammenwirkt, dass das Feststellelement (20), insbesondere mit seiner dem Nutenstein (10) zugewandten Unterseite (20u), durch Drehen des Schraubelements (30) auf das Werkstück (200) und/oder auf das Halteelement (210, 212) niedergespannt wird, bis das Werkstück (200) und/oder das Halteelement...

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein zum Festklemmen mindestens eines Werkstücks und/oder mindestens eines das Werkstück haltenden Halteelements vorgesehenes Befestigungsmittel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Stand der Technik
  • Üblicherweise wird ein Werkstück oder ein das Werkstück haltendes Halteelement an einer Bearbeitungsvorrichtung, zum Beispiel an einer Kreissäge, mit Hilfe eines Befestigungsmittels, etwa mit Hilfe einer Schraubzwinge, fixiert. Hierbei ist das Befestigungsmittel zumeist über einen Nutenstein verschieblich an der Bearbeitungsvorrichtung angebracht (so wird beispielsweise in der Druckschrift DE 200 08 799 U1 ein Spannblock-System beschrieben, das mittels eines Nutensteins an einer Werkstück-Bearbeitungsstation angebracht ist). Um die Klemmkraft auf das Werkstück zu verstärken, kann ein Exzenterspanner oder ein Exzenterverschluss eingesetzt werden.
  • Dennoch ergibt sich das Problem, dass das Werkstück und/oder das Halteelement mittels des Befestigungsmittels, insbesondere mittels des Exzenterspanners oder -verschlusses, nur unzureichend fixierbar ist; des Weiteren besteht nachteiligerweise nicht die Möglichkeit, die Spannkraft der Schraubzwinge bzw. des Exzenterspanners bzw. -verschlusses nachzujustieren.
  • Darstellung der Erfindung: Aufgabe, Lösung, Vorteile
  • Ausgehend von den vorstehend dargelegten Nachteilen und Unzulänglichkeiten sowie unter Würdigung des umrissenen Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungsmittel der eingangs genannten Art so weiterzuentwickeln, dass ein Werkstück und/oder ein das Werkstück haltendes Halteelement zuverlässig fixierbar ist, wobei der Anpressdruck insbesondere justierbar und beliebig lokalisierbar sein soll.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung durch ein Befestigungsmittel mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Aufgrund der erfindungsgemäß vorgesehenen Lager, insbesondere Schraub- und/oder Lagerpunkte, kann eine sehr hohe Spannkraft aufgebaut werden; insbesondere wird durch das zweite Lager der Hebelarm des Feststellelements vergrößert, so dass das durch den Hebelarm vermittelte Feststellmoment und damit auch der Spanndruck auf das Werkstück und/oder auf das das Werkstück unmittelbar oder mittelbar haltende Halteelement maximiert werden können.
  • Da das Befestigungsmittel gemäß der vorliegenden Erfindung
    • – sowohl ein direktes Niederspannen des Werkstücks
    • – als auch ein indirektes Niederspannen des Werkstücks durch Niederspannen des das Werkstück haltenden Halteelements, insbesondere per Leistenüberbrückung,
    zulässt, gestattet das Befestigungsmittel eine hohe Flexibilität im praktischen Einsatz.
  • Durch das indirekte Niederspannen, das vorzugsweise durch eine Überbrückung mittels (Holz-)Leisten erreicht werden kann, können auch extrem schmale und/oder sehr kleine Werkstücke exakt fixiert werden, so dass eine optimale Bearbeitung, zum Beispiel ein optimaler Schnitt mit einer Formatkreissäge, erfolgen kann.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann das Werkstück und/oder das Halteelement mittels des Befestigungsmittels an mindestens einer eine Nut aufweisenden Bearbeitungsvorrichtung, insbesondere an mindestens einem einem Kreissägeblatt zugeordneten Besäum- oder Schiebeschlitten, festgeklemmt werden. Die vorliegende Erfindung gestattet somit eine einfache und schnelle Niederspannmöglichkeit auf Schiebe- bzw. Besäumschlitten von Kreissägen in der vorhandenen Nut bzw. in den vorhandenen Nuten des Schiebe- bzw. Besäumschlittens.
  • Der Fachmann auf dem Gebiet der Bearbeitungsvorrichtungen für Werkstücke wird in Bezug auf die vorliegende Erfindung insbesondere zu schätzen wissen, dass das Befestigungsmittel grundsätzlich für jeden Typ von Bearbeitungsvorrichtung, die eine Nut aufweist, geeignet ist.
  • Dabei kann die Nut vorteilhafterweise als sogenannte T-Nut mit einem Bereich schmaler Ausnehmung und mit einem Bereich breiter Ausnehmung ausgebildet sein, so dass der Nutenstein im Bereich breiter Ausnehmung führbar ist und der dem Nutenstein zugewandte Abschnitt des jeweiligen Schraubelements im Bereich schmaler Ausnehmung führbar ist. Der Nutenstein bildet somit eine Art Widerlager zur Kraftaufnahme in der T-Nut.
  • Wenn die vorliegende Erfindung in besonders zweckmäßiger Weise weitergebildet werden soll, so empfiehlt es sich, dass das dem jeweiligen Lager zugeordnete Innengewinde derart mit dem Außengewinde der jeweiligen Gewindestange zusammenwirkt, dass das jeweilige Lager die am jeweiligen Schraubkopf aufgebrachte Drehkraft auf das Feststellelement überträgt. So kann der höchste Anpressdruck exakt an der Stelle angelegt werden, an der der Maximaldruck auf das zu bearbeitende Werkstück benötigt wird, indem das erste Schraubelement und das zweite Schraubelement abgestimmt aufeinander individuell nach Bedarf betätigt werden.
  • Dabei ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung die durch das erste Lager vermittelte Kippachse im wesentlichen senkrecht zur Gewindestange des ersten Schraubelements orientiert; analog hierzu ist zudem in vorteilhafter Weise die durch das zweite Lager vermittelte Kippachse im wesentlichen senkrecht zur Gewindestange des zweiten Schraubelements orientiert.
  • Alternativ oder in Ergänzung hierzu kann die Lokalisierung und/oder die Maximierung des auf das Werkstück und/oder auf das Halteelement aufbringbaren maximalen Anpressdrucks durch entsprechendes Drehen des ersten Schraubelements und/oder durch entsprechendes Drehen des zweiten Schraubelements insbesondere variabel einstellbar sein. Somit ist es mit einem derartigen Befestigungs- oder Spannmittel in erfindungswesentlicher Weise möglich, das Werkstück bei nicht voll angezogener Spannung nachzurichten oder neu auszurichten.
  • Auch aus Sicht der Unfallverhütung ist das Befestigungsmittel sehr vorteilhaft, denn das Werkstück und/oder das Halteelement kann mittels des Befestigungsmittels zum Beispiel nahe am Sägeblatt einer Kreissäge fixiert werden; somit muss das Werkstück und/oder das Halteelement nicht von Hand in der Nähe der Säge gehalten werden (angesichts von zu beachtenden Sicherheitsaspekten war konventionellerweise das Zuschneiden von kleinen Werkstücken nur mit einer aufwendig zu fertigenden Schneidvorrichtung möglich, denn Hände und Finger dürfen nicht ungeschützt sehr nahe an das Sägeblatt kommen, weil dies sehr gefährlich wäre).
  • Aufgrund des doch nicht unbeachtlichen Gefährdungspotentials einer Kreissäge kann das erfindungsgemäße Befestigungsmittel zum Beispiel
    • – beim Sägen mindestens eines langen Keils,
    • – beim Zurechtschneiden mindestens einer spitzen Leiste,
    • – beim Sägen mindestens eines kleinen und/oder schmalen Werkstücks,
    • – beim konischen Sägen mindestens einer Bekleidung und/oder
    • – beim konischen Sägen mindestens eines Putzstabs
    eingesetzt werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft schließlich mindestens eine Bearbeitungsvorrichtung, insbesondere mindestens einen einem Kreissägeblatt zugeordneten Besäum- oder Schiebeschlitten, ausgelegt für mindestens ein Befestigungsmittel gemäß der vorstehend dargelegten Art.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Wie bereits vorstehend erörtert, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird einerseits auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche verwiesen, andererseits werden weitere Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung nachstehend anhand des durch die 1 bis 5 veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 in Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel für ein in eine Nut eines Besäum- oder Schiebeschlittens eingeführtes Befestigungsmittel gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 in Aufsicht das Befestigungsmittel aus 1;
  • 3 in Vorderansicht das Befestigungsmittel aus 1 und 2;
  • 4 in perspektivischer Darstellung ein erstes Beispiel für den Einsatz des Befestigungsmittels aus 1 bis 3 in einer Bearbeitungsvorrichtung; und
  • 5 in perspektivischer Darstellung ein zweites Beispiel für den Einsatz des Befestigungsmittels aus 1 bis 3 in der Bearbeitungsvorrichtung aus 4.
  • Gleiche oder ähnliche Ausgestaltungen, Elemente oder Merkmale sind in den 1 bis 5 mit identischen Bezugszeichen versehen.
  • Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
  • In den 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Befestigungsmittels 100 in Form eines Werkstückspanners gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Dieser Werkstückspanner 100 ist gemäß den 4 und 5 zum Festklemmen eines Werkstücks 200 und/oder eines bzw. mehrerer das Werkstück 200 haltender Halteelemente 210, 212 an einer Bearbeitungsmaschine oder -vorrichtung 300 in Form einer Formatkreissäge bestimmt.
  • Der Werkstückspanner 100 weist ein Feststellelement 20 auf, mittels dessen Unterseite 20u das Werkstück 200 bzw. das Halteelement 210, 212 niedergespannt werden kann. Dieses Feststellelement 20 ist über ein erstes Schraubelement 30 und über ein vom ersten Schraubelement 30 beabstandet angeordnetes zweites Schraubelement 40 mit einem Nutenstein 10 verbunden. Dabei sind die Gewindestange 32 des ersten Schraubelements 30 und die Gewindestange 42 des zweiten Schraubelements 40 im wesentlichen parallel zueinander angeordnet (vgl. 1, 2, 4, 5).
  • Das Feststellelement 20 ist aus Holz gebildet und verläuft in seiner Längserstreckung L
    • – im wesentlichen parallel zur Ausdehnung des Nutensteins 10 und
    • – im wesentlichen senkrecht zu den Gewindestangen 32, 42.
    Dementsprechend verläuft der in Bezug auf seine flächige Ausgestaltung im wesentlichen rechteckige Nutenstein 10 im wesentlichen senkrecht zur Achse der beiden Schraubelemente 30, 40.
  • Die Schraubelemente 30 bzw. 40 sind jeweils über ein Lager 50 bzw. 60 (sogenanntes Querlager) mit dem Feststellelement 20 verbunden, wobei das Querlager 50 bzw. 60 jeweils in einer entsprechend geformten Ausnehmung 22 bzw. 24 des Feststellelements 20 angeordnet ist (vgl. 1).
  • Über jeweils ein den Lagern 50 bzw. 60 zugeordnetes Innengewinde wirken die Schraubelemente 30 bzw. 40 mit dem Feststellelement 20 zusammen, so dass die Drehkräfte der Schraubelemente 30 bzw. 40 durch die Querlager 50 bzw. 60 vom jeweiligen Gewinde der Schraubelemente 30 bzw. 40 auf das Feststellelement (= auf den Haltebolzen 20) übertragen werden.
  • Die Drehung um das zum ersten Lager 50 beabstandete zweite Kipplager 60 ermöglicht im Vergleich zur Drehung um nur ein Lager (vgl. Stand der Technik) ein hohes Übersetzungsverhältnis und somit eine zusätzliche Hebelkraft oder ein weiteres Hebelmoment. Hiermit kann zum Beispiel ein Verdopplungseffekt der aufbringbaren Spannkraft erreicht werden.
  • Durch wechselseitiges Drehen der beiden Schraubelemente 30 und 40 kann also eine sehr hohe Spannkraft zum Fixieren des Werkstücks 200 bzw. des Halteelements 210, 212 aufgebaut werden, denn der durch die zwei Schraub-/Lagerpunkte 50 und 60 entstehende Spanndruck wird durch Zug (Hebelwirkung) maximiert.
  • Aus den 1, 4 und 5 ist ersichtlich, dass das erste Schraubelement 30 und das zweite Schraubelement 40 asymmetrisch in Bezug auf den Schwerpunkt bzw. in Bezug auf das Zentrum des Feststellelements 20 angeordnet sind.
  • Dies bedeutet, dass der Abstand A1 (= Entfernung zwischen dem dem Werkstück 200 und/oder dem Halteelement 210, 212 zugewandten Endbereich 26 der Längserstreckung L des Feststellelements 20 und dem dem Werkstück 200 und/oder dem Halteelement 210, 212 zugewandten Schraubelement 30) größer als der Abstand A2 (= Entfernung zwischen dem vom Werkstück 200 und/oder vom Halteelement 210, 212 abgewandten Endbereich 28 der Längserstreckung L des Feststellelements 20 und dem vom Werkstück 200 und/oder vom Halteelement 210, 212 abgewandten Schraubelement 40) ist.
  • Auf diese Weise wird durch das Feststellelement 20 an seiner dem Werkstück 200 und/oder dem Halteelement 210, 212 zugewandten Unterseite 20u eine vergleichsweise große Auflage- oder Haltefläche bereitgestellt.
  • In der Seitenansichht (vgl. 1) ist das Feststellelement 20 sechseckig, insbesondere annähernd trapezförmig, wobei sich das Feststellelement 20 zu seinen beiden Endbereichen 26, 28 hin jeweils keilförmig verjüngt und mithin besonders platzsparend und handlich ausgestaltet ist.
  • Des Weiteren weist das jeweilige, vom Nutenstein 10 abgewandte Ende des ersten Schraubelements 30 bzw. des zweiten Schraubelements 40 jeweils einen zum manuellen Drehen vorgesehenen Schraubkopf 34 bzw. 44 auf, um eine sichere Angreifmöglichkeit sowie eine komfortable Bedienbarkeit des Werkstückspanners 100 zu gewährleisten.
  • Um zu gewährleisten, dass die Gewindestangen 32 bzw. 42 drehbar in Bezug auf den Nutenstein 10 sind, der Abstand des jeweiligen Schraubkopfs 34 bzw. 44 zum Nutenstein 10 jedoch nicht variierbar ist, sind am dem Nutenstein 10 zugewandten Ende eines jeden Schraubelements 30 bzw. 40 jeweils zwei Haltescheiben vorgesehen, nämlich
    • – jeweils eine an der dem Feststellelement 20 zugewandten Seite des Nutensteins 10 starr mit der Gewindestange 32 bzw. 42 verbundene Haltescheibe 36 bzw. 38 sowie
    • – jeweils eine an der vom Feststellelement 20 abgewandten Seite des Nutensteins 10 starr mit der Gewindestange 32 bzw. 42 verbundene Haltescheibe 46 bzw. 48.
  • In den 4 und 5 ist das Funktionsprinzip des Befestigungsmittels (= des Werkstückspanners 100) in einer Formatkreissäge 300 dargestellt.
  • Der Werkstückspanner 100 wird mittels des Nutensteins 10 in einer Nut 320 bzw. 322 eines der Formatkreissäge 300 zugeordneten Besäum- oder Schiebeschlittens 310 angeordnet. Daraufhin wird das Feststellelement 20 durch abgestimmtes Drehen des ersten Schraubelements 30 sowie des zweiten Schraubelements 40 auf das Werkstück 200 und/oder auf das Halteelement 210, 212 niedergespannt, bis das Werkstück 200 und/oder das Halteelement 210, 212 fixiert ist.
  • Dabei können beispielsweise zwei Werkstückspanner 100 in ein und derselben Nut 320 des Besäum- oder Schiebeschlittens 310 der Formatkreissäge 300 angeordnet werden (vgl. 4). Auf diese Weise kann beispielsweise eine Holzleiste oder Holzplanke 200 mittels einer ersten Halteleiste 210 und mittels einer zweiten Halteleiste 212 indirekt fixiert werden.
  • Es ist aber auch möglich, einen ersten Werkstückspanner 100 in einer ersten Nut 320 des Besäum- oder Schiebeschlittens 310 und einen zweiten Werkstückspanner 100 in einer zweiten Nut 322 desselben Besäum- oder Schiebeschlittens 310 anzuordnen. Auch auf diese Weise kann ein Werkstück 200, zum Beispiel ein an seinem Ende spitz zulaufender Pfahl, mittels einer ersten Halteleiste 210 und mittels einer zweiten Halteleiste 212 indirekt fixiert werden (vgl. 5).
  • 100
    Befestigungsmittel, insbesondere Werkstückspanner
    10
    Nutenstein, insbesondere für T-förmige Nut 320, 322
    20
    Feststellelement, insbesondere Haltebolzen
    20u
    dem Nutenstein 10 zugewandte Unterseite des Feststellelements
    20
    22
    erste, insbesondere kreiszylinderförmige Ausnehmung des
    Feststellelements 20
    24
    zweite, insbesondere kreiszylinderförmige Ausnehmung des
    Feststellelements 20
    26
    dem Werkstück 200 und/oder dem Halteelement 210 zugewandter
    Endbereich der Längserstreckung L des Feststellelements 20
    28
    vom Werkstück 200 und/oder vom Halteelement 210 abgewandter
    Endbereich der Längserstreckung L des Feststellelements 20
    30
    erstes, insbesondere dem Werkstück 200 und/oder dem
    Halteelement 210 zugewandtes Schraubelement
    32
    Gewindestange des ersten Schraubelements 30
    34
    Schraubkopf des ersten Schraubelements 30
    36
    obere Haltescheibe des ersten Schraubelements 30
    38
    untere Haltescheibe des ersten Schraubelements 30
    40
    zweites, insbesondere vom Werkstück 200 und/oder vom
    Halteelement 210 abgewandtes Schraubelement
    42
    Gewindestange des zweiten Schraubelements 40
    44
    Schraubkopf des zweiten Schraubelements 40
    46
    obere Haltescheibe des zweiten Schraubelements 40
    48
    untere Haltescheibe des zweiten Schraubelements 40
    50
    dem ersten Schraubelement 30 zugeordnetes Lager
    52
    durch das erste Lager 50 bereitgestellte Kippachse
    60
    dem zweiten Schraubelement 40 zugeordnetes Lager
    62
    durch das zweite Lager 60 bereitgestellte Kippachse
    200
    Werkstück, insbesondere Keil, Leiste, Bekleidung und/oder
    Putzstab
    210
    (erstes) Halteelement, insbesondere (erste) Halteleiste
    212
    zweites Halteelement, insbesondere zweite Halteleiste
    300
    Bearbeitungsvorrichtung oder Bearbeitungsmaschine,
    insbesondere Kreissäge
    310
    Besäum- oder Schiebeschlitten der Bearbeitungsvorrichtung 300
    320
    (erste) Nut der Bearbeitungsvorrichtung 300,
    insbesondere (erste) Nut des Besäum- oder Schiebeschlittens 310
    322
    zweite Nut der Bearbeitungsvorrichtung 300,
    insbesondere zweite Nut des Besäum- oder Schiebeschlittens 310
    330
    Kreissägeblatt
    A1
    Abstand des dem Werkstück 200 und/oder dem Halteelement 210
    zugewandten Endbereichs 26 der Längserstreckung L des
    Feststellelements 20 vom dem Werkstück 200 und/oder dem
    Halteelement 210 zugewandten Schraubelement 30
    A2
    Abstand des vom Werkstück 200 und/oder vom Halteelement 210
    abgewandten Endbereichs 28 der Längserstreckung des
    Feststellelements 20 vom vom Werkstück 200 und/oder vom
    Halteelement 210 abgewandten Schraubelement 40
    L
    Längserstreckung des Feststellelements 20

Claims (10)

  1. Zum Festklemmen mindestens eines Werkstücks (200) und/oder mindestens eines das Werkstück (200) haltenden Halteelements (210, 212) vorgesehenes Befestigungsmittel (100), aufweisend – mindestens einen Nutenstein (10), mittels dessen das Befestigungsmittel (100) in mindestens einer Nut (320, 322) führbar ist, – mindestens ein Feststellelement (20) zum Fixieren, insbesondere zum Niederspannen, des Werkstücks (200) und/oder des Halteelements (210, 212) und – mindestens ein Schraubelement (30), – mittels dessen das Feststellelement (20) mit dem Nutenstein (10) über ein dem Feststellelement (20) zugeordnetes, insbesondere sich in einer Ausnehmung (22) des Feststellelements (20) befindliches, Lager (50) verbunden ist und – das über ein dem Lager (50) zugeordnetes Gewinde so mit dem Feststellelement (20) zusammenwirkt, dass das Feststellelement (20), insbesondere mit seiner dem Nutenstein (10) zugewandten Unterseite (20u), durch Drehen des Schraubelements (30) auf das Werkstück (200) und/oder auf das Halteelement (210, 212) niedergespannt wird, bis das Werkstück (200) und/oder das Halteelement (210, 212) fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Feststellelement (20) mindestens ein zweites Schraubelement (40) aufweist, – mittels dessen das Feststellelement (20) mit dem Nutenstein (10) über ein vom ersten Lager (50) beabstandet angeordnetes und dem Feststellelement (20) zugeordnetes, insbesondere sich in einer zweiten Ausnehmung (24) des Feststellelements (20) befindliches, zweites Lager (60) verbunden ist und – das über ein dem zweiten Lager (60) zugeordnetes Gewinde so mit dem Feststellelement (20) zusammenwirkt, dass der Anpressdruck des Feststellelements (20), insbesondere der Unterseite (20u) des Feststellelements (20), auf das Werkstück (200) und/oder auf das Halteelement (210, 212) durch Drehen des zweiten Schraubelements (40), vorzugsweise im Zusammenwirken mit dem ersten Schraubelement (30), einstellbar, insbesondere maximierbar, und/oder nachjustierbar ist.
  2. Befestigungsmittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (200) und/oder das Halteelement (210, 212) mittels des Befestigungsmittels (100) an mindestens einer die Nut (320, 322) aufweisenden Bearbeitungsvorrichtung (300), insbesondere an mindestens einem einem Kreissägeblatt (330) zugeordneten Besäum- oder Schiebeschlitten (310), festklemmbar ist.
  3. Befestigungsmittel gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (320, 322) T-förmig – mit einem Bereich breiter Ausnehmung und – mit einem Bereich schmaler Ausnehmung ausgebildet ist, so dass der Nutenstein (10) im Bereich breiter Ausnehmung führbar ist und der jeweils dem Nutenstein (10) zugewandte Abschnitt der Schraubelemente (30, 40) im Bereich schmaler Ausnehmung führbar ist.
  4. Befestigungsmittel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, – dass die Gewindestange (32) des ersten Schraubelements (30) und die Gewindestange (42) des zweiten Schraubelements (40) im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind und/oder – dass das Feststellelement (20) – in seiner im wesentlichen parallel zur im wesentlichen rechteckigen Ausdehnung des Nutensteins (10) ausgebildeten Längserstreckung (L) im wesentlichen senkrecht zu den Gewindestangen (32, 42) verläuft und/oder – aus Holz gebildet ist.
  5. Befestigungsmittel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schraubelement (30) und das zweite Schraubelement (40) asymmetrisch in Bezug auf das Zentrum des Feststellelements (20) angeordnet sind, so dass der Abstand (A1) des dem Werkstück (200) und/oder dem Halteelement (210, 212) zugewandten Endbereichs (26) der Längserstreckung (L) des Feststellelements (20) vom dem Werkstück (200) und/oder dem Halteelement (210, 212) zugewandten Schraubelement (30) größer als der Abstand (A2) des vom Werkstück (200) und/oder vom Halteelement (210, 212) abgewandten Endbereichs (28) der Längserstreckung (L) des Feststellelements (20) vom vom Werkstück (200) und/oder vom Halteelement (210, 212) abgewandten Schraubelement (40) ist.
  6. Befestigungsmittel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, – dass das jeweilige, vom Nutenstein (10) abgewandte Ende des ersten Schraubelements (30) bzw. des zweiten Schraubelements (40) jeweils einen zum insbesondere manuellen Drehen vorgesehenen Schraubkopf (34 bzw. 44) aufweist und/oder – dass das jeweilige, dem Nutenstein (10) zugewandte Ende des ersten Schraubelements (30) bzw. des zweiten Schraubelements (40) jeweils derart am Nutenstein (10) angebracht ist, dass die Schraubelemente (30 bzw. 40) drehbar, jedoch nicht längsverschiebbar in Bezug auf den Nutenstein (10) sind.
  7. Befestigungsmittel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das dem ersten Lager (50) zugeordnete Innengewinde bzw. das dem zweiten Lager (60) zugeordnete Innengewinde jeweils derart mit dem Außengewinde der ersten Gewindestange (32) bzw. mit dem Außengewinde der zweiten Gewindestange (42) zusammenwirkt, dass das jeweilige Lager (50 bzw. 60) die am jeweiligen Schraubkopf (34 bzw. 44) aufgebrachte Drehkraft auf das Feststellelement (20) überträgt.
  8. Befestigungsmittel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, – dass die durch das erste Lager (50) vermittelte Kippachse (52) im wesentlichen senkrecht zur Gewindestange (32) des ersten Schraubelements (30) orientiert ist und – dass die durch das zweite Lager (60) vermittelte Kippachse (62) im wesentlichen senkrecht zur Gewindestange (42) des zweiten Schraubelements (40) orientiert ist.
  9. Befestigungsmittel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lokalisierung des auf das Werkstück (200) und/oder auf das Halteelement (210, 212) aufbringbaren maximalen Anpressdrucks durch entsprechendes Drehen des ersten Schraubelements (30) und/oder des zweiten Schraubelements (40) insbesondere variabel einstellbar ist.
  10. Bearbeitungsvorrichtung (300), insbesondere einem Kreissägeblatt (330) zugeordneter Besäum- oder Schiebeschlitten (310), ausgelegt für mindestens ein Befestigungsmittel (100) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9.
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