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DE2019936A1 - Fotoelektrische Abtastung und Auswertung von Markierungen eines Datentraegers - Google Patents

Fotoelektrische Abtastung und Auswertung von Markierungen eines Datentraegers

Info

Publication number
DE2019936A1
DE2019936A1 DE19702019936 DE2019936A DE2019936A1 DE 2019936 A1 DE2019936 A1 DE 2019936A1 DE 19702019936 DE19702019936 DE 19702019936 DE 2019936 A DE2019936 A DE 2019936A DE 2019936 A1 DE2019936 A1 DE 2019936A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scanning
code
color
evaluation
code field
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702019936
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Heuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anker Werke AG
Original Assignee
Anker Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anker Werke AG filed Critical Anker Werke AG
Priority to DE19702019936 priority Critical patent/DE2019936A1/de
Publication of DE2019936A1 publication Critical patent/DE2019936A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/10Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
    • G06K7/12Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation using a selected wavelength, e.g. to sense red marks and ignore blue marks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Character Input (AREA)

Description

  • Fotoelektrische Abtastung und Auswertung von Markierungen eines Datenträgers Die Erfindung betrifft eine rotoelektrische Abtastung und Aus wertung von auf einem Datenträger, lnsbesondere auf einem Warenetikett, gemäß einem Farbcode registrierten Daten mittels eines Handabtasters.
  • Die Erfassung von Warendaten mittels einer Buchungs-, Registrier-oder ähnlichen Maschine, insbesondere von Warendaten, beim Verkauf in Supermärkten, Selbstbedienungsläden oder dergl. fUhrt durch den relativ hohen Zeitaufwand, den die Preiseingabe in die Registrierkasse erfordert zu unvermeindlichen Kundenstauungen, die sich nachteilig auf eine schnelle Zahlungsabwicklung auswirken. Bisher konnten Kundenstauungefl an den Kassenstellen nur dadurch herabgesetzt werden, daß z.B. die Anzahl der Kassen erhöht wurde, was wiederum zu einer Vermehrung des Kassenpersonals führt.
  • In der Bestrebung diesem Kundenstau durch automatische Abfertigung zu begegnen, sind RUckgeldgeber, Bandtransport der Waren von der Kasse zu den Verpackungsplätzen und ähnliche Einrichtungen geschaffen worden. Diese Maßnahmen fUhren zu einer etwas schnelleren Abfertigung des Kunden, wobei aber die hierdurch gewonnene Zeitersparnis in keinem Verhältnis zu dem durch die manuelle Einbringung der Beträge in die Registrierkasse auftretenden Zeitverlust steht.
  • Zur Verringerung dieser fUr die Datenerfassung berstlgten Zeit ist es bekannt, die Preisauszeichnung der Ware mittels verschiedenartiger Datenträger, insbesondere Warenetiketts, vorzunehmen, auf welchem die Daten magnetisch, fotoelektrisch oder chemisch abftlhlbar in Form von Farb- oder sonstigen Markierungen angeoi-dnet sind. Diese Datenträger werden dann in der Regel an der Kasse von der Ware entfernt und durch eine -durch sie gesteuerte Registrierkasse ausgewertet. Dieses Verfahren hat aber den Nachteil, daß die auszuwertenden Datenträger manuell von der Ware entfernt und seitenrichtig unter Einhaltung gewisser Toleranzgrenzen in die Auswerteeinrichtung eingeführt werden müssen, wobei Fehleinführungen durchaus möglich sind.
  • Eine Erfassung der auf den Etiketten registrieten Warendaten ohne zeitraubende Entfernung der Etiketten von der Ware kann mittels manuell geführter stiftähnlicher Abtastorgane, im allgemeinen als Handabtaster bezelchnet, durch Überstreichen der Informationsfelder erfolgen.
  • So ist z.B. in der DAS 1 253 493 ein Handabtaster zum fotoelektrischen Abtasten von auf Aufzeichnungsträ.gern in Form von farbig markierten Bereichen registrierten Daten beschrieben, welcher nach dem Reflektionsprinzip arbeitet und stiftförmig ausgebildet ist, wobei alle für eine informationsgerechte Abtastung notwendigen Funktionselemente wie Lichtquelle, Fotodioden und Farbfilter sich innerhalb des stiftförmigen Gehäuses befinden. Diese Maßnahme wirkt sich aber hinsichtlich raumsparender Form und Störungsunempfindlichkeit ungünstig aus.
  • Die angeführte Auslegeschrift zeigt weiterhin einen zugehörigen Aufzeichnungsträger in Form eines Artikelpreiszettels, welcher auf einem Teil die Preisangabe in Klarschrift und auf einem anderen Teil die im Binärcode verschlüsselten Daten für die Verkaufsabteilung, über den Artikel, seinen Preis und dergl. derart trägt, daß jedes Bit durch einen von einem Rand des Aufzeichnungsträgers zum gegenüberliegenden Rand erstreckenden Bereich, dessen Ausdehnung in der zweiten Koordinate wesentlich kleiner ist, largestellt wird und daß je eine gleichfalls von Rand zu Rand gehende Taktmarkierung zwischen je zwei benachbarten Bit-Bereichen angeordnet ist, wobei die Taktmarkierungen und die Bitmarkierungen "0" und "L" in unterschiedlichen Farben gehalten sind. In dem Ausführungsbeispiel sind die Taktbereiche schwarz, die Diebe reiche für die BinKrwerte "ot' weiß und für die Binärwerte "Lt' rot markiert. FUr die Erfassung der auf dem Artikelpreiszettel im Binärcode verschlUsselten Warendaten muß der Handabtaster eine zusätzliche ebenfalls aus den Farbkombinationen schwarzweiß vorgesehene Anfangsmarkierung vor Überstreichen der registrierten Warendaten Ub'rlaufen. Diese bekannte Einrichtung weist aber erhebliche Nachteile auf.
  • So beanspruchen z.B. die auf dem Artikelpreiszettel vorgesehenen Takt- und Bitmarkierungen für die Warendaten infolge ihrer von Rand zu Rand gehenden Ausdehnung sehr viel Platz, so daß z.B.
  • zusätzlich zu machende Angaben über den Hersteller oder das Eingangsdatum der Ware ohne Vergrößerung der Etikettenfläche nicht vermerkt werden können. Dies gilt auch für die Registrierung höherer Beträge bei Verwendung des Binärcods als VerschlUsselunguart, welcher zur Erfassung aller Dezimal ziffern mindestens vier Binärstellen haben muß, sowie der zusätzlichen Taktspur für die informationsgerechte Auswertung. Ebenfalls ist eine sichere Erfassung der Warendaten durch den in Abtastrichtung liegenden Teil mit der Preisangabe in Klarschrift nicht gewährleistet, da beim Abtastvorgang dle Wahrscheinlichkeit besteht, daß das manuell geführte Abtastorgan diesen Teil mit überstreicht und von der Preismarkierung.ImpuIse ableitet, die das Auswerteergebnis verfalschen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Abtastung der Warenetiketten durch Hilfspersonal vorgenommen wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die auf einem Datenträger, insbesondere auf einem Warenetikett, in einem Codefeld verschlüsselt registrierten Warendaten mittels eines Handabtasters ohne sorgfältige Ausrichtung des Handabta.ters in Bezug auf das abzutastende Codefeld sicher und schnell auch mit ungeschultem Hilfspersonal zu erfassen.
  • Erfindungsgemäl wird dies dadurch erreicht, daß a) das Codefeld mit den registrierten Daten vorzugswsise in 4n Farbcode auf den Datenträger aufgezeichnet wird; b) das dem Codefeld keine gesonderte Taktspur zugeordnet wird; c) zur Abtastung ein ausschließlich nach dem Reflexionsprinzip arbeitender Handabtaster ohne elektrische und/oder elektron nische Bauelemente verwendet wird; d) bei Elektronenstrahlabtastung vorzugsweise ein Schwarz-Weiß-Codefeld mit im 2n-Code registrierten Warendaten ebenfalls ohne Taktspur verwendet wird.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen.
  • Es zeigt: Fig. 1 das Codébild eines bekannten 2n-Code, Fig. la das Codebild eines 4n-Farbcodes, Fig. 2 den 4n-Farbcode zum einspurigen Abtasten, Fig. 3 einen Teilabschnitt eines Datenträgers, Fig. 4 einen Handabtaster, Fig. 5 einen Schnitt durch das dem Datenträger zugewandte Ende des Handabtasters, Fig. 6 einen Farbfilter, Fig. 7 bis 12 Impulsdiagramme, Fig. 13 ein Codefeld Fig. 14 das Codefeld gemäß Fig. 13 nach einer Parallel-Serien-Wandlung, Fig. 15 ein Warenetikett, Fig. 16 bis 29 Impulsdiagramme und Fig. 30 eine Auswerteschaltung.
  • Die Fig. 1 zeigt als Verschlüsselungsart für die Warendaten einen bekannten Sn-Cvde mit z.B. n = 4 Spuren,a, b, c und d bestimmter Wertigkeit, Mit der Spurenzahl als Exponent zur basis 2 ergibt sich hieraus die Zahl der möglichen Kombinationen. Im gezeigten Beispiel sind sechzehn Kombinationen mXtlich, von denen die ersten zehn den Dezimal ziffern 0 bis 9 zugeordnet sind und die nachfolgenden sechs mit den Buchstaben A bis F bezeichnet sind, wobei die schwarz markierten Felder jeder Tetrade den Binärwert L" und die weiß markierten Felder den Binärwert "O" darstellen. Bei diesem Code, auch als duale Verschlüsselung' bezeichnet, sind die Dezimalziffern 80 yerschlüsselt, daß-die Binärtetraden als Dual zahlen gelesen, den Dezimalziffern gleich sind.
  • Die Fig. 1a zeigt als Analogie zum bekannten 2n-Code den erfindungsgemäßen 4n-Farbcode, im Ausführungsbeispiel als 42 Farbcode dargestellt. Zur Kenntlichmachung der elnzeM»n Far4en dienen Schraffierungen und Punkte. Als Farben sind Rot, Gelb, Blau und Grün gewählt, wobei die Farbe Rot durch Schrägschraffur, die Farbe Gelb durch Querschraffur, die Farbe- Grün dadurch Pünktchen und Farbe Blau durch Kreuzschraffur gekennzeichnet ist. Da der Exponent n = 2 gewählt ist, wird jedes der sechzehn Zeichen aus zwei Farben gebildet, die gleich oder verschieden seinkönnen. Somit sind gegenüber der dualen Verschlüsselung nach Fig. 1 nur zwei Spuren, nachstehend als Codestellung a, b bezeichnet, erforderlich. Eine zweispurige Ablesung erfordert jedoch eine spurgetreue FUhrung des Abtastorgangs. Die Fig. 2 zeigt den 42-Farbcode gemäß Fig. la zum ein spurigen Abtasten. Im Hinblick auf die Verwendung dieses 4n Codes als Verschlüsselungsart für z.B. Warendaten und auf die sichere Erfassung aller auf einem Datenträger, insbesondere auf einem WarenetikettJreglstrlerten Daten, auch bei änderung der Abtastrichtung ober -geschwindigkeit unter Beibehaltung einer gewählten Ableserichtung, zeigt die Fig. 3 schematisch den Teil abschnitt eines Datenträgers lo, auf dem z.B. Warendaten registriert sind Wie schon in den Fig. la und 2 gezeigt, sind fürdie Darstellung eines Zeichens zwei Farben erforderlich, die gleich oder verschieden sein können. In diesem Beispiel sind die einzelnen gemäß ihrer Zuordnung zu einem bestimmten Zeichen entsprechend farbig markierten Codestellen a und b unter Einhaltung gleicher Zwischenräume 11 parallel hintereinander auf dem Teilabschnitt für die Warendaten des Datenträgers io angeordnet, wobei die Farbe der Zwischenräume 11 ao gewählt ist, daß sie alle für die Codierung benötigten Farben reflektiert. Für die weitere Ausführung wird'eine weiße Grundfläche des Datenträgers lo angenommen.
  • Als Abtastmittel für die im 42 Farbcode registrierten Daten dient, wie die Fig. 4 zeigt, ein Handabtaster 12, der aus einer stiftförmig ausgebildeten Hülse 13, welche.auf das eine Ende eines flexiblen Lichtleiters 14 geschoben ist, besteht. Das stiftförmig ausgebildete Hülsenende weist hierbei eine Abtastöffnung 15 auf, wobei zwischen der Abtastöffnung 15 und der StirnRlSche des Lichtleiters 14, die kreisförmig ausgebildet ist, vergl.
  • Fig. 5, eine Linse 16 zur Fokussierung der an der Stirnflache des Lichtleiters 14 austretenden Lichtstrahlen auf den Datenträger lo und des reflektierten Lichtes auf den Lichtleiter 14.
  • Zwecks Zu- und Rückleitung des Lichtes ist das nicht von der Hülse 13 umfaßte Ende des flexiblen Lichtleiters 14 zweiarmig ausgebildet, wobei beide Einzelarme 17 und 18 gleichen Querschnitt aufweisen. Der Einzelarm 17 dient als Zuleitung des von einer Lichtquelle 19 erzeugten Lichtes und der Einzelarm 18 alvi Rückleitung des reflektierten Lichtes. Vor der Lichteintrittsfläche des Einzelarmes 17 ist ebenfalls zwecks Fok-usierung des von der Lichtquelle 19 ausgesandten und mittels eines Reflektors 20 reflektierten Lichtes auf die Stirnfläche des Einzelarmes 17 eine Linse 21 angeordnet.
  • Wie beschrieben,dient der Einzelarm 18 beim Abtasten der Warendaten des Datenträgers lo als Rückleitung des reflektierten Lichtes, dessen Farbe gleich der Farbe der abgetasteten Codestellen a, b bzw. des Zwischenraumes 11 ist. Zwecks Erkennung der jeweiligen Farbe ist vor der Stirnflächedes Einzelarmes 18 ein Farbfilter 22 angeordnet, daß aus vier Einzelfiltern jeweils einer Farbe Rot, Blau, Grün oder Gelb zugeordnet,besteht, vergl.
  • Fig. 6. Entsprechend den vier Einzelfiltern sind vier Fotodioden zur Impulserzeugung vorgesehen, von denen nur eine Fotodiode 23 gezeigt ist. Beim Uberstrelchen des Teilabschnittes des Datenträgers lo für die Warendaten wird nur die Farbe ausgewertet, die gerade vor der Abtastöffnung 15 des Handabtaaters 12 erscheint, so daß die entsprechende Fotodiode 23 anspricht. Ist die Farbe des reflektierten Lichtes weiß, z.B. beim Abtasten der weiß markierten ZwlßchenrKume-ll, sprechen alle vier Fotodioden23 an. Es sei noch erwähnt, daß die Abtastöffnung 15 des Handabtasters 12 kleiner ist als die Breite der Zwischenräume 11, und die Breite der markierten Codestellen a bzw. b mindestens dem Durchmesser der Abtastöffnung 15 entnpricht.
  • Die Fig. zeigt die dem Datenträger lo zugewandte Stirnfläche des Lichtleiters 14 mit der Verteilung der einzelnen Lichtleitfasern, wobei die schwarz gezeichneten Lichtleitfasern der Lichtzuleitung und die weißen Fasern der Lichtrückleitung dienen und in jedem Einzelarm 17 bzw. 18, vergl. Fig. 4, entsprechend gebündelt sind.
  • Das schon beschriebene Farbfilter 22 ist nochmals in Fig. 6 gezeigt. Wie ersichtllch, besteht es aus den vier Einzelfiltern jeweils für eine bestimmte Farbe und ist vor der kreisförmigen Stirnfläche des Einzelarmes 18 angeordnet. Die Stirnfläche des Einzelarmes 18 könnte zwecks Vermeidung unnötiger Lichtverluste ebenfalls der Fläche des Farbfilters angepaßt sein.
  • rAuf Grund der vorstehenden Darlegungen wird deutlich, daß mittels des Handabtasters 12 eine slchere-und sehnelle Abtastung aller registrierten Warendaten vorgenommen werden kann, da dieser gewichts- und raumsparend ausgebildet ist, denn alle für die Abtastung erforderlichen elektrischen Bauelemente,wie Fotodioden 23, Farbfilter 22, Lichtquelle 19 usw., sind nicht innerhalb der stiftförmigen HUlse 13 angeordnet, sondern befinden sich in der zugeordneten Auswerteeinrichtung, die beispielsweise einer Registrierkasse zugeordnet sein kann.
  • Die nachstehend beschriebenen und in den Fig. 7 bis 12 gezeigten Impulsdiagramme, die in alphabetischer Reihenfolge gekennzeichnet sind, zeigen als Ausfilhrungsbeispiel die einzelnen Schritte für eine informationsgerechte Erfassung und Auswertung der im 42-Farbcode auf dem Datenträger lo registrierten Daten, vergl.
  • Fig. 3. Der.besseren Übersicht halber sind in Fig. 7 nochmals alle 16 möglichen Farbkömbinationen gezeigt. Die Abtastung erfolgt mittels des in den Fig. 4 bis 6 beschriebenen Handabtasters 12. Die Fig. 7 zeigt daß von jeder Fotodiode 23 gemäß ihrer Zuordnung zu einer bestimmten Farbe, Fig. 6, erzeugte Impulsdiagramm A bis D. Zum Zweck der Unterscheidung der einzelnen Impulszüge A bis D voneinander sind diese durch das entsprechende Farbsymbol gekennzeichnet. Eine UND-mäßige Verknüpfung dieser Impulszüge A bis D ergibt das Impulsdiagramm E gemäß Fig. 8, welches für die weitere Verarbeitung zusätzlich invertiert wird, F, und ebenfalls mit jedem der von den Fotodioden 23 erzeugten Impulszüge A bis D UND-mäßig verknüpft wi d. Die daraus gewonnenen Impulszüge G bis I zeigt die Fig. 9.
  • Damit ist entsprechend der Reihenfolge des Auftretens der in den Codestellen a und b markierten Farben eine richtige Verteilung auf vier Farbkanäl,e erfolgt. Zwecks coderichtiger Zuordnung der Impulse der einzelnen Impulszüge G bis I nach Fig. 9 zu den Codestellen a und b werden die beiden in Fig. 8 gezeigten Impulsfolgen E und F durch Frequenzteilung auf die Hälfte untersetzt, wie Fig. lo zeigt, und wiederum UND-mäßig mit den Impulszügen G bis I nach Fig. 9 verknüpft. Somit ist auch die richtige Verteilung der Impulse gemäß ihrer Farbzuordnung, vergl. Impulszüge M bis P und Q bis T, Fig. 11 und 12, spurengetreu erfolgt.
  • Die Erfindung soll nun an Hand eines Ausfuhrungsbeispieles, bei dem ein Warenetikett benutzt wird, auf welchem die Warendaten gemäß dem 42-Farbcode registriert sind, näher erläutert werden.
  • Die Fig. 13 zeigt die Warendaten in Artikelnummer, Kennzeichen und Preis unterteilt, wobei vier Stellen für den Betrag, tünf Stellen für die Warennummer und eine Stelle für das Kennzeichen KE gewählt sind. Der Codeaufbau dieser Fig. 13 entspricht dem in Fig. la dargestellten nur mit dem Untersehied, daß anstelle der insgesamt sechzehn möglichen Farbkombinationen nur zehn willkürlich aus dem Codebild nach Fig. la gewählt gezeigt sind.
  • Zur Vermeidung einer spurgetreuen Abtastung mittels des Handabtasters 12 zeigt die Fig. 14 das gleiche Codebild nach einer Parallel-Serien-Wandlung. Als Kennzeichen für Anfang und Ende der Warendaten ist vorzugsweise zusätzlich am Schluß des Wareninformationen eine Schwarzmarkierung 24 angeordnet.
  • Mit 25 ist in der Fig. 15 das Warenetikett bezeichnet, das voratehend beschriebenes Codefeld trägt und einen weißen Untergrund besitzt. Die einzelnen farbig markierten Codestellen a und b sind unter Einhaltung gleicher Zwischenräume parallel hintereinander in einem Abtastfeld 26, das vorzugsweise gestaltet ist, angeordnet.
  • Die konvexe Form des Abtastreldes 26 hat den Vorteil, die manuelle Abtastbewegung visuell zu unterstützen und zusätzlich Felder 27, 28 für vorzusehende Eintragungen in Klarschrirt, z.B. Firmenname, Artikelnummer, Preis usw., zu schaffen, ohne dabei das Warenetikett 25 flächenmäßig zu vergrößern.
  • Mittels des Handabtasters 12 werden diese im 42-Farbcode verschlüsselten im Abtastfeld 25 registrierten Warendaten beispielsweise von links nach reohts abgetastet. Die Abtastbewegung könnte ebenso gut von rechts nach links, wie später beschrieben, ausgeführt werden.
  • Die Fig. 16 bis 29 veranschaulichen hierbei die erforderlichen Schritte für eine informationsgerechte Datenerfassung und -auswertung mit den entsprechenden Impulsdiagrammen.
  • Zunäöhst, bevor der Handabtaster' 12 auf das Warenetikett 25 nach Fig. 15 aufgesetzt hat, sind die Fotodioden 23, vergl.
  • Fig. 4, nicht aktiviert, da kein Licht reflektiert wird. Beim Aufsetzen auf die weiße War.netikettfläche tritt an allen vier Fotodioden 23 ein Einganganignal aur. Die in dem Abtastfeld 26 registrierten Warendaten werden nun nacheinander abgetastet.
  • Nach Abtastung der an die WareninformationarTehMngten Schwarzmarkierung 24 folgt nochmals ein Weißsignal, welches bei Abheben des Handabtasters 12 wieder verschwindet. Die ermittelten Impuls züge A' bis D' sind gemäß ihrer Farbzuordnung durch die Fig. 16 dargestellt. Eine UND-mäßige VerknUpfung dieser Impulszüge A' bis D' ergibt das Impulsdiagramm E' nach Fig. 17, welches für die weitere Verarbeitung zusätzlich invertiert, F', wird und ebenfalls mit jedem der von den Fotodioden 23 erzeugten Impulszüge A' bis D' UND-mäßig verknüpft wird. Die daraus ermittelten Impulszüge 0t bis I' zeigt die Fig. 18.
  • Damit ist entsprechend der Reihenfolge des Auftretens der in den Codestellen a und b markierten Farben eine richtige Verteilung auf vier Farbkanäle erfolgt. Zwecks coderichtiger Zuordnung der Impulse der einzelnen Impulszüge G' bis I' nach Fig. 18 zu den Codestellen a und b werden die positiven Flanken des in Fig. 17 gezeigten ImpulsdiagrammesF' zur Ansteuerung einer Untersetzerstufe herangezogen und der dadurch ermittelte nicht invertierte Impulszug K', vergl. Fig. 19, wird UND-maßig mit den Impulszügen Gtbis I' nach Fig. 18 verknüpft. Somit ist auch die richtige Verteilung der Impulse gemäß ihrer Farbzuordnung, vergl. Impulsdiagramme M' bis P' und Q' bis T' der Fig. 20 und 21, spurengetreu erfolgt.
  • Das Informationsende-Signal, gekennzeichnet durch die Schwarzmarkierung 24, wird hierbei auf folgende Weise gewonnen. Bei Abtastung dieser Schwarzmarkierung 24, die gleichbedeutend mit einem Abheben des Handabtasters 12 ist ist keine der Fotodioden 23 aktiviert. Die in Fig. 22 gezeigten Impulszüge A' bis Dt, die eine Invertierung der Impulszüge A' bis-D' gemäß Fig. 16 darstellen'' werden UND--mäßig mit dem ##### invertierten Impulszug / nach Fig. 17 verknüpft. Das sich ergebende Impulsdiagramm U zeigt Fig. 23. Die negativen Flanken dieses Impulsdiagramms, Fig. 24, steuern eine bistabile Kippschaltung an, deren Ausgangssignal V, Fig. 25, mit dem Impulsdiagramm U nach Fig. 23 UND-mäßig verknüpft ein Satzende-Signal W erzeugt, siehe Fig. 26. Damit ist der Satzende-Impuls abgeleitet. Zur Vollständigkeitskontrolle, ob alle registrierten Warendaten gll sn wurden, steuern die negativen Flanken, Fig. 27, des Impulszuges L' nach Fig. 19 Untersetzerstufen'an, deren Ausgangssignale L1' bis in Fig. 28 gezeigt sind. Ein Ausgangssignal X, vergl. Fig. 29, gibt an, daß die Wareninformation vollständig
    gelesen wurde. .Lb t+ dA~ su= r
    v tt- 4) c* «"r1
    Die Fig. 3Ö zeigt eine dem vorher beschriebenen Ausrwlrungsbelspiel angepaßte Auswerteschaltung, in welcher der Handabtaster 12, vergl. Fig. 4, schematisch gezeigt ist und der besseren Übersicht halber der Einzelarm 18 für die Rückleitung des reflektierten Lichtes entsprechend den vier Farben Rot, Blau, Gelb und Ortin aufgeteilt ist. Jede einem bestimmten Einzelfilter 22 zugeordnete Fotodiode 23 ist an einen ihm zugeordneten Verstärker 29 angeschlossen, welche wiederum mit Schalter 30 zur Pegeleinstellung zusammenarbeiten. Die Verstärker 29, im AusfUhrungsbeispiel als Gleichspannungsverstärker ausgebildet, könnten ebenso Wechselspannungsverstärker sein, wenn mit impulsmodulierter Lichtquelle gearbeitet würde. Auf den weiteren Aufbau dieser Auswerteschaltung braucht nicht näher eingegangen zu werden, da dieser aus den vorher genannten Schritten entsprechend abgeleitet ist. Zur Kennzeichnung der einzelnen sich bei der Abtastung des in Fig. 15 gezeigten Warenetiketts 25 ergebenden Impulszüge, die in den Fig. 16 bis 29 dargestellt sind, sind die gleichen Bezugszeichen verwendet worden, die sinngemäß den entsprechenden Eingängen bzw. Ausgängen der benutzten logischen Schaltmsttel beigefügt sind.
  • Die auf den Ausgängen für die schon genannten Impulszüge M bis P', für die Codestellen a sowie die auf den Ausgängen für die Impulszüge Q' bis T' für die Codestellen b erscheinenden Codesignale kennen beispielsweise nach Durchlaufen einer zusätzlichen nicht dargestellten Prüfeinrichtung zwecks Fehlererkennung und -meldung bei Fehlerfreiheit mit einem'Schieberegister in einen Xernspeicher gegeben werden. Hierzu muß du Impulsdiagramm F' gemäß Fig. 17 UND-m§ßig ist dem Impulszug K' sowie dem Impulszug L' nach Fig. 19 verknüpft werden, wobei der letzte Taktimpuls sus der UND-Verknüpfung F', K' nicht für die Speichersteuerung durch die Untersetzerstufen herangezogen wtrd, da dieser aus dem Satzende-Signal entstanden ist. Die Auslesung des Speichers erfolgt danach in bekannter Weise.
  • Es ist auch möglich, die Impulafolgen at bis I', vergl. Fig. 18, unmittelbar in Abhängigkeit von dem Prüf-ergebnis der nicht dargestellten Prüfeinrichtung in einen Speicher zu geben, also vor ihrer Sortierung nach den Codestellen a und b. Dazu wird als Takt die Impulsfolge Ft, Fig. 17, verwendet.
  • In der Beschreibung wurde von einer links nach rechts verlaufenden Abtastrichtung bei der Erfassung der auf dem Warenetikett 25, Fig. 15; registrierten Warendaten ausgegangen. Die Abtastrichtung kann aber auch von rechts nach links verlaufen. Die hierbei erzeugten Impulszüge sind die gleichen wie die in den Fig. 16 bis 28 gezeigten nur mit dem Unterschied, daß sie spiegelverkehrt auftreten, wobei das durch die Schwarzmarkierung 24 erzeugte Signal W, Fig. 26, am Anfang der Impulsfolge steht. Somit gibt die Lage des von der Schwarzmarkiêrung 24 abgeleiteten Signals eine Aussage über den Verlauf der vorgenommenen Abtastbewegung, welche wiederum die Ausleserichtung des Speichers bestimmt.
  • Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß anstelle der gewählten Farben Rot, Blau, Gelb, Grün auch beliebig andere Farben benutzt werden können» wobei nur die zur Erkennung der einzelnen Farben erforderlichen Bauelemente, wie Einzelfilter 22, Fotodioden 23, entsprechend angepaßt sein müßten. Ebenso ist es möglich, anstelle einer vierten Farbe Rot, Blau, Grün oder. Gelb die Farbe Schwarz zu wählen. Hierbei muß aber, damit eine einheutige Aussage über die erfolgte Abtastbewegung, ob von links nach rechts oder umgekehrt, gemacht werden kann, die Informationsende-Marklerung, in der vorhergehenden Beschreibung als Schwarzmarkierung 24 ausgebildet, aus einer der möglichen Farbkombinationen entsprechend des 42-Farbcodes abgeleitet werden, z.B.
  • kann hierfür die Farbkombination Schwarz-Schwarz gewählt werden.
  • Wie aus der Beschreibung hervorgeht, dient der in den Fig. 4 bis 6 beschriebene Handabtaster 12 zur Abtastung von auf einem Datenträger, insbesondere auf einem Warenetikett 25, gemäß einem .Farbcode aufgebrachten Markierungen in den Farben Rot, Blau, Gelb und Grün, deren Kombinationen Warendaten verkörpern. Der gleiche Handabtaster 12 kann ebenfalls mit einer entsprechend nachgeschalteten Auswerteschaltung zur Abtastung des in Fig. 1 dargestellten aus den Farben Schwarz-Weiß bestehenden Codefeldes herangezogen werden, welches zu diesem Zweck vorzugsweise kreisförmig gemäß einer Code'scheibe ausgebildet und an ihrem äußeren Umfang mit Schwarz-Weiß Markierungen versehen ist, wobei der Markierungskreis an einer den Anfang bzw. das Ende der Wareninformation verkörperPnden Stelle unterbrochen ist.
  • Hierzu muß die Abtastöffnung 15 des Handabtasters 12'größer sein als das kreisförmig dargestellte Codefeld. Der Handabtaster 12 wird dann stempelartig auf das Codefeld mit den Warendaten gesetzt, wobei die Abtastung der einzelnen Codestellen a, b, c und d mittels eines spiralförmig wandernden Elektronenstrahles erfolgt. Nachstehend sein solcher Abtastvorgang näher Geschrieben: Zur Beleuchtung des Codefeldes dient der Einzelarm 17 des Lichtleiters 14, wobei als Lichtquelle eine Elektronenblitzlampe oder ein Impulslaser benutzt wird. Das Codebild wird durch die Auslösung des Lichtblitzes in eine vor dem zweiten Einzelarm 18 angeordnete Bildwandlerröhre übertragen. Die Aufnahme des Codefeldes mit der Wareninformation erfolgt somit in sehr kurzer Zeit nach Aufsetzen des Handabtästers 12. Hierbei ist die Lage der kreisförmig aus ildeten Abtastöffnung 15 zu dem zu speichernden Codefeld unabhängig» das Codefeld muß nur innerhalb der Abtastöffnung 15 zu liegen kommen. Seine Lage wird während der Auswertung wie folgt festgestellt. Die kreisförmige Umlaufbahn des abtastenden Elektronenstrahls geht in enger werdende Spiralen über. Wenn der Elektronenstrahl den Markierungskrels des Codefeldes streift, erzeugt die von den Schwarzmarkierungen abgeleitete Impulsfolge eine Regelspannung zur Verschiebung des Mittelpunktes der Abtastspirale. Dabei nimmt die Anzahl der Impulse vom Markierungskreis allmählich zu und der Mittelpunkt der Abtastapirale verschiebt sich infolge der Regel spannung solange, bis er mit dem Mittelpunkt des Çodefeldes zusammenfällt. Von jetzt ab bleiben die Spannungen bzw. die Ströme für die Mittelpunktverschiebung konstant,und der Elektronenstrahl verringert während des tfberstreichens der Stelle für den Informationsanfang sprunghaft seinen Radius etwa auf die Mitte der ersten abzutastenden Codestelle a. Nach jedem Umlauf erfolgt ein weiterer Sprung auf die nächste Codestelle. Nach, dem letzten Sprung aus der Codestelle d heraus, nimmt der Radius des wandernden Elektronenstrahls wieder zu, und zwar in umgekehrter Richtung, also von innen nach außen, wobei das gespeicher te Bild des Codefeldes gelocht wird. Wenn der größte Umlaufradius erreicht ist, gehen die Ablenkspannungen bzw. -ströme für die Mittelpunktverschiebung auf Null zurück und die Bereitschaft für eine erneute Abtastung ist hergestellt.
  • Für die Steuerung der Abfrage des in der Speicherröhre gespeicherten Code feldes müssen folgende MaBnahmen getroffer werden: a) für die kreisförmige Ablenkung des Elektronenstrahls zwei zueinander senkrecht stehende elektrische oder magnetische Felder, die sich sinusförmig ändern und eine solche Phasenbeziehung zueinander haben, daß die entstehende Lissajoussche Figur ein Kreis ist; b) eine stetige Verminderung dieser Steuerspannungen bzw. -ströme zur Erzeugung der enger werdenden Spirale; c) eine Gleichspannungs- bzw. Gleichstromüberlagerung mit einer Regel spannung entsprechend zunehmender Größe zur Verschiebung des Ablenkmittelpunktes; 3) eine Uberlagerte Treppenspannung bzw. Treppenstrom für die sprunghafte Verminderung der Ablenkamplituden; e) zur Auswertung der Information muß die Phasenlage' der Austastlücke (Unterbrechung des äußeren Marklerungakre1ses) des Marklerungskretses festgestellt werden. Hierzu dient ein Phasendikriminator» der einen Referenzoszillator synchronisiert.
  • f) eine Abfrageimpulsfolge» die durch den Referenzoszillator erzeugt wird. Damit wird während des Umlaufes des Elektronenstrahls etwa in der Mitte einesjeden Sektors des gespeicherten Codefeldes ein Abfrageimpuls erzeugt; g) nach jedem letzten Sprung zur Verminderung der Ablenkamplituden-Umschaltung auf allmählich steigende Ablenkamplitude ftlr die Löschung des Codebildes; h) nach Erreichen der-Maximalamplituden Abschaltung der überlagerten Felder zur Mittelpunktablenkung.
  • Auf den Aufbau der Erkennungslogik für die Auswertung und Speicherung zwecks nachfolgender Weiterverarbeitung der in den Farben Schwarz-Weiß codierten Warendaten soll nicht näher eingegangen werden, da dieser in bekannter Weise erfolgt. Ebenso ist es möglich, anstelle des kreisförmigen Code felde's ein solches mit rechteckigem oder anderem Format zu wählen, wobei die einzelnen Codestellen, a, b, c, d z.B. parallel nebeneinander liegen, vergl. Fig. 1, und der Elektronenstrahl dieses Codefeld spaltenweise abtastet.

Claims (19)

  1. Paten tans prüc he
    Fotoelektrische Abtastung und Auswertung von auf einem Datenträger, insbesondere auf einem Warenetikett, gemäß einem Farbcode registrierten Daten mittels eines Handabtasters, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein oder mehrere der folgenden Merkmale: a) das Codefeld mit den registrierten Daten wird vorzugsweise im 4n-Farboode auf den Datenträger (lo, 25) aufgezeichnet; b) dem Codefeld wird keine gesonderte Taktspur zugeordnet; c) zur Abtastung wird ein ausschließlich nach dem Reflektionsprinzip arbeitender Handabtaster (12) ohne elektrische und/oder elektronische Bauelemente verwendet und d) bei Elektronenstrahlabtastung wird vorzugsweise ein Schwarz-Weiß-Codefeld im 2n-Code ebenfalls ohne Taktspur verwendet.
  2. 2. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Codefeld mit den im 4Farbcode registrierten Daten aus mehreren in Abtastrichtung gesehen parallel hintereinander angeordneten farbig markierten Codestellen besteht.
  3. 3. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach Anspruch 2» d a d u r o h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Codestellen vorzugsweise unter Einhaltung gleicher Zwischen räume (11) voneinander getrennt sind.
  4. 4. Fotoelektrlßche Abtastung und Auswertung nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Datenträger (lo) ein Warenetikett (25) ist und das Codefeld vorzugsweise ausgebildet ist.
  5. 5. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach den Ansprechen 1 bis 4» d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Daten im 4²-Farbcode mit den Farben Rot, Blau, Gelb und Grün registriert sind und jeweils zwei in Abtastrichtung hintereinander liegende farbig markierte Codestellen (a, b) einen Stellenwert bilden und daß die Farbe des Zwischenraumes (11) derart ist» daß sie alle benutzten Farben rerlektlert.
  6. 6. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach den Ansprüchen 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem Codefeld am Ende oder Anfang der Abtastrichtung eine zusätzliche Markierung zugeordnet ist, die vorzugsweise als Schwarzmarkierung (24) aufgezeichnet ist.
  7. 7. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach den Ansprüchen 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Farbe Schwarz anstelle einer vierten Farbe Rot, Blau, Gelb oder Grün verwendet ist.
  8. 8. Foto¢lektrische Abtastung und Auswertung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e io h n e t, daß das 2"-Codefeld vorzugsweise kreisförmig ausgebildet ist.
  9. 9. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach. den Ansprechen 1 und 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem Codefeld eine codefeldbegrenzende uchmrkierung zugeordnet ist.
  10. lo. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß nach Abtasten der Suchmarkierung der Elektronenstrahl sprunghaft in die nebeneinander angeordneten Codestellen überführt wird und diese spurgetreu abtastet.
  11. 11. Fotoelektrische Abtastung und' Auswertung nach den, Ansprüchen 1 und 8 bis lo, d a d u r c h g e k e n n z e i o h -n e t, daß das Codefeld zur Elektronenstrahlabtastung zwischengespeichert wlrÇ
  12. 12. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die einzelnen Codestellen des zwischengespeicherten Codefeldes nach einer fehlerfreien Abtastung nochmals von dem Elektronen strahl überstrichen und hierbei gelöscht werden.
  13. 13. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach den AnsprUchen 1 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h -n e t, daß der Handabtaster (12) stift- oder stempelrörmig ausgebildet und mit einem mehrarmigen Lichtleiter (14) versehen ist, der mit einer Auswerteinrichtung' beweglich verbunden ist.
  14. 14. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach Anspruch 13, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t, daß der mehrarmige rlexible Lichtleiter (14) außerhalb des Handabtasters (12) vorzugsweise aus zwei Einzelarmen (17, 18) besteht, wobei der eine Einzelarm (17) der Lichtzufithrung und der andere Einzelarm (18) der Rückleitung des reflektierten Lichtes dient.
  15. 15. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach'den Ansprüchen 13 und 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß zwischen einer vorzugsweisen kreisförmigen Abtastöffnung (15) des Handabtasters (12) und der Stirnfläche des Lichtleiters (14) eine Linse (16) angeordnet ist.
  16. 16. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach den Ansprechen 13 bis 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß vor der Lichteintrittsfläche des der Lichtzuführung dienenden Einzelarmes (17) eine Lichtquelle (19) mit Reflektor (20) und Linse (21) angeordnet ist.
  17. 17. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach den Ansprüchen 13 bis 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß vor der Liohtaustrittsrläche des der RUckleitun des reflektierten Lichtes dienenden Einzelarmes (18) ein çntsprechend der verwendeten Codefarben mehrteiliges Farbfilter (22) angeordnet ist, dem entsprechende Fotodioden (23) zugeordnet sind.
  18. 18. Fotoelektrssche Abtastung und Auswertung nach Anspruch 15, d a d u r c h g e k e n fl z e i c h n e t,, daß bei einer stempelartigen Abtastung des Codefeldes mittels Elektronenstrahl die AbtastöfNnung (15) wesentlich größer ist als das Codeteld.
  19. 19. Fotoelektrische Abtastung und Auswertung nach den Ansprüchen 1 bis 7 und 13 bis 17, d a d u r c h g e k e n nz e ic h n e t, daß eine aus logischen Schaltmitteln auRgebaute Auswerteschaltung nach Fig. 3o vorgesehen ist, welche die von den einzelnen farbig markierten Codestellen (a, b, 24) abgetasteten Farbsignale (Fig. 16) codegerecht auf zugehörige Farbkanäle (Fig. 20 und 21) schaltet, die zwecks fehlerfreier Übertragung der einzelnen Farbsignale in einen Speicher an eine Prüfeinrichtung geschaltet sind Leerseite
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