DE2019634C - Lagertank fur Heizöl o dgl und Verfahren zu seiner Auskleidung - Google Patents
Lagertank fur Heizöl o dgl und Verfahren zu seiner AuskleidungInfo
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Description
019
Boden und zur Seitenwand erzielt. Die Klebstoffelder sollen auch weniger als 20 °/o, insbesondere 5 °/o der
Bodenfläche überdecken, um einen Auswechselvorgang nicht unnötig zu erschweren und eine Luftraumbildung
zwischen Blase und Tank nicht zu behindern. Ein Verfahren zum Auskleiden eines Lagertanks
mit einer Innenblase ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß auf entgegengesetzten Seiten des
Tankbodenbereiches eng begrenzte Klebstoffelder aufgebracht, dann die Blase durch die Füllöffnung
des Tanks eingebracht, lose ausgerichtet und bis zur vollen Anlage an der Tankinnenwand aufgeblasen
wird und daß daraufhin' die oberen Halterungen durch die Füllöffnung in die Blase eingebracht und
oben an der Wandung des Tanks befestigt werden.
Dabei wird zweckmäßigerweise die Blase na^h dem
Aufblasen entlang den Rändern der Tanköffnung ausgeschnitten, - insbesondere mit dieser entlang
schmaler Ringflächen verklebt. Auch diese Verbin-
gebracht werden. Anschiienung3
in^ die Bug^%Γ*η außen mittels durch
ßend werden die PlatfV bter Schneidschrauben
die Blase τ^^βΐθΓε Haltebügel sind so gelösbar
am Tank betesngi. f des Tanks anbogen,
daß sie ,£d ^„,,„Hegendhalten,
passen und die Blase #a" u ungsbügels 6 ist nacti
Die Platte T des Haterung * daß der
Fig.4 einstückig ™*™™™düJ die Öffnung3
Haltebügel ohne, Verformung ^ ^^ ^
SSekrÄ Ken umgerollten Rändern der
Platte 7'. . R) w,rd zunächst mit der
P,2im ^l^ZSZ:UeäTt7 Sprühl-n
SnüberUegenden Ecken des Tank- :1:1s fin Klebstoffflccken 14 eingesprt.hr
5 der sich etwa zu gleichen Teilen 'Seitenwand 15 erstreckt. Der Flecke,
5 ...der Bodenfläc' nicht ubersteigcr
Bodenfläc mc g
schmaler Ringflächen verklebt. Auch diese Verbin f crfnfdcrlicher Lüsevorgang nicht
dung ist jedoch so schwach, daß sie das Auswechseln 20 damit ein spa
ih bhid k hl^'"
die
hl^"h;n w,rd pmäß Fig.5 di
Jrahn;rch ^die öffnung 3 m den lank
rollte B ase öffnung
zusammen^
J;rch die öffnung 3
rollte B ase öffnungen 4 werden Drah .
fb ^f1 "™ U Fank eingeführt, daß sie mit ihren H,
J6 so in dt '»an ^. b angeformte Schlaufen 18 er-
!L i d liks gezeigt ist Die Draht
g j
der Blase nich. behindern kann. .
An Hand der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels sei die Erfindung nun näher erläutert. Es ze.g«
F i g. 1 eine Seitenansicht und f^f Fank eingeführt, daß si
Fi|.2 eine Stirnansicht eines ernndungsgemäß »5 J6 so in dt '»an ^. b angeformte Schlaufen
ausgekleiJeten Haushalts-Heizöltanks, . -!Ln kfinnen wie dies links gezeigt ist. Die Draht
Fig· 3 eine Ansicht von oben auf die mittlere ™«£™£η^ aus der öffnung heiau^ezy»·*"-"
obere Blasenhalterung, . ^'rechts in F i g 5 angedeutet ist, so daß die BIa^
Fig. 4 eine Ansicht von oben auf eine an einen aies rechts J1 r B erichtet unter den zugehöriger
Tankende befindliche obere Blasenhalterung in einem 30 J? ^angsncnuuig ^; wjrd die ß, „
Tank nach F i g. 1 und 2, öffnÄ miXckluft gefüllt und legt sich allseit.^
F i g. 5 das Ausrichten der Blase im Tank. . öffnuing W mn^- Tankwande an, wobei
Der i.i den F i g. 1 und 2 gezeigte Heizöltank mit ^^i"Sger Wirkung des Innendrucks in
einem Behältermantel, der o^n und unten halbzylin- schon unter^nurzze B hinrejchende Verbindung mit
drisch und an den Seiten eben ausgebildet ist, ist in 35 den HecKen ,ellt wird. Die nnenrander
seiner Form bekannt und durch eine Kunststoff- J" £**" 3 und 4 können zuvor mit etwas Klebblase
2 ausgekleidet. Oben besitzt der Tank eine Ein- dc™"£chen werden, so daß die Blase auch dor!
füllöffnung 3 und zwei seitliche öffnungen 4 fur An- st™e°fb™zten R.ngnächen angeklebt wird An^.fJg^Seidet
man dem Rand dieser öffnun- ^^^ Löcher in die Bl.se, bringt d.e
gen( e"«P"™ j 5 und 6 bei 3 ein. legt sie von innen
Ha, e™ngsö»ige^s ^^ Schrauben em. Der
besitzt zwei mittlere aneinanderliegen an die Blase un ^ ^ h„rtet währenddesse„
teile 7, die außen einen umgeiollten Rand 8 besitzen, K. ebston in nachfOlgenden Behandlung und
i,i welchem jeweils die freien Endei. zweier Draht- 45 aus J™ «>
während des Transportes beibt
bül 9 eingesteckt suid Die beiden Platten 7 bilden ""^kanUagerung ^^ ausgerichtet geh lt n.
blase 2 ausgekleidet. Oben besitzt der Tank ein füllöffnung 3 und zwei seitliche öffnungen 4 fur An
schlußgeräte wie ölstandsmesser u. dgl. Im Bereich der Mittelöffnung ist die Blase von innen durch
einen Bügel 5 und außen dmch zwei Bügel 6 gehalten.
Der an besten aus F i g. 3 zu erkennende Bügel 5 besitzt zwei mittlere aneinanderliegende Plattenteile
7, die außen einen umgeiollten Rand 8 besitzen, h jil di fi Endei zweier Draht-
40
i,i welchem jeweils die freien Endei. bügel 9 eingesteckt suid. Die beiden Platten 7 bilden
gemeinsam eine Kreisöffnuig 10, welche die Emfullöffnung
i zentrisch umschließt. Durch Verformen der Drahtschleifen 9 und übereinandcrschwoen der Platten
7 kann die Halterung als Ganzes durch die Öff-
aus J während des Transportes
""^kanUagerung ^^ ausgerichtet geh lt n.
Jf. "1J* JJJEinfüllen von Flüssigkeit können daher
Beim spa eren h a n bHdu bedingte übergroße ort-
Claims (5)
1. Lagertank für Heizöl od. dgl. mit einer In- lediglich die Blase. Alle diese Befestigungen im obenenblase
aus verformbarem Kunststoff, die oben 5 ren Bereich ohne Verbindung der Blase im unteren
am Tank in Halterungen lösbar aufgehängt und Tankbereich haben aber den Nachteil, daß sich die
durch Innendruck an die Tankwandung angelegt Blase beim Transport, der in der Regel in einer Seiist,
dadurchgekennzeichnet.daßdie tenlage des Tanks erfolgt, zusammenfaltet. Wenn der
Blase (2) im Bodenbereich ausschließlich durch Tank dann aufgestellt und mit Heizöl befullt wird, so
an die in waagerechter Richtung entgegengesetz- io drückt dieses derart auf die zusammengelegten BIaten
Endes des Tanks angebrachte Haftanschlüsse senteile, daß diese sich oftmals nicht wieder entfalten
(14) mit der Außenwandung (1) des Tanks ver- und entrollen können, um eine ordnungsgemäße Anbunden
ist. lage an der Tankwand zu ermöglichen. An den ein-
2. Lagertank nach Anspruch 1, gekennzeichnet zelnen Aufhängestellen werden dann recht unterdurch
die Ausbildung der Haftanschlüsse (14) als 15 schiedliche Zugkräfte auf den Blasenwerkstoff auseng
begrenzte Klebstoffelder. geübt, die bei angeklebter Blase oftmals zum Abreißen
3. Lagertank nach Anspruch % dadurch ge- von der Tankwand und beim Aufhängen an anderen
kennzeichnet, daf. die Klebstoffelder (14) in den Halterungsmittel leicht zum Ausreißen der Blase
Bodenecken vorgesehen sind und sich teilweise führen.
auf den Boden und eine Seitenwand erstrecken. ao Die Erfindung betrifft einen Lagertank für Heizöl
4. Lagertank nach Anspruch 2 oder 3, dadurch od. dgl. mit einer Innenblase aus verformbaren
gekennzeichnet, daß die Klebstoffelder (14) weni- Kunststoff, die oben am Tank in Halterungen lösba.
ger als 2O°/o, insbesondere 5 %> der Bodenfläche aufgehängt und durch Innendruck an die Tankwan
des Tanks überdecken. dung angelegt ist.
5. Verfahren zum Auskleiden eines Lagertanks as Zweck der Erfindung ist ^ unter Beibehalten der
mit einer Innenblase nach einem der Ansprü- Vorteile der lösbaren Halterungen im oberen Tankche
2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf ent- bereich auf möglichst einfache Weise die Blase auch
gegengesetzten Seiten des Tankbodenbereiches im unteren Tankbereich so festzulegen, daß beim
eng begrenzte Kleostoffelder aufgebracht, dann Einfüllen der Flüssigkeil keine Beschädigungen ein
die Blase durch die Füllö.Tnung Izs Tanks ein- 30 treten können.
gebracht, lose ausgerichtet und bis zur vollen Dies geschieht erfindungsgemäß vor allem da-
Anlage an der Tankinnenwand aufgeblasen wird durch, daß die Blase im Bodenbereich ausschließlich
und daß daraufhin die oberen Halterungen durch durch an in waagerechter Richtung entgegengesetzten
die Füllöffnung in die Blase eingebracht und oben Enden des Tanks angebrachte Haftanschlüsse mit der
an der Wandung des Tanks befestigt werden. 35 Außenwandung des Tanks verbunden wird.
Die unteren Haftanschlüsse können deshalb schwach sein, weil sie nur die leere übse in der Aus-
richtstellung halten müssen. Möglich sind einfache
Steckverbindungen, die mit einem Stab durch eine 40 Tanköffnung betätigt werden. Besser geeignet sind
Die Erfindung bezieht sich auf Lagertanks für schon kleine Magnete, die sich beim Aufblasen selbst-Heizöl
od. dgl., die innen mit einer Kunststoffblase tätig einstellen und auch leicht gelöst werden können,
ausgekleidet sind. Einfacher erscheinen jedoch eng begrenzte Klebstoff-
Zur Halterung der Innenblase in Heizöltanks wer- felder, deren Herstellung praktisch keinen Mehraufden
verschiedenartige Mittel verwendet. In der Regel 45 wand erfordert; sie sind aber völlig hinreichend, die
wird der Einfüllrand der Blase im Bereich des Füll- Blase bei der Montage in der vorgegebenen Relativstutzens
fest mit dem Tank verbunden. Da diese Ver- lage zum Tank so festzuhalten, daß beim Transport
bindung nicht ausreicht, um die beim Füllen auftre- keine wesentlichen Faltenbildungen eintreten können
tenden Kräfte aufzunehmen, wurden schon federnde und die eingefüllte Flüssigkeit ohne wesentliche ört-Ringe
vorgeschlagen, die im zusammengedrückten 50 liehe Steigerung der Haltekräfte ein gleichmäßiges
Zustand durch eine Tanköffnung eingebracht und Anlegen an die Tankwand ermöglicht. Auch hierbei
dann in Längsrichtung des Tanks verteilt angeordnet können Überwachungsvorrichtungen außerhalb der
werden und die Blase von innen her gegen die Tank- Klebstoffelder an den Raum zwischen Blase und
wand drücken (deutsche Patentschrift 1 948 297 und Tankwand angeschlossen werden. Zudem ist es zum
945 982). Dies ist jedoch nur bei großen Tanks 55 Unterschied von einer vollständig oder großflächig
möglich, die innen begangen werden können, oder es im oberen Tankbereich eingeklebten Blase auch jetzt
können nur wenige Ringe zur Anwendung gebracht noch möglich, defekte Blasen auszuwechseln. Wenn
werden, die durch die Tanköffnung hindurch von man sorgfältig vorgeht, kann die Blase ohne wesent-Hand
ganz zugängig sind. liehe Beschädigung in den Klebstoffeldern abgelöst
Ferner ist es bekannt, den Tank innen mit Kleb- 60 werden. Selbst wenn die Blase dabei örtlich ausreißen
stoff auszusprühen und die Blase durch Füllen mit würde, behindert dies das Einbringen einer neuen
einer Flüssigkeit oder auch mit Druckluft an die Blase praktisch nicht, da sich diese dann ohne wei-Tankwandung
anzulegen und festzukleben. Um dabei teres über die im Tank verbleibenden dünnen Flecken
jedoch eine Öberwachungsmöglichkeit für Lecköl in der ersten Blase legen kann.
dem zwischen Außenwand und Blase gebildeten 65 Die Klebstoffelder werden zweckmäßigerweise in
Raum zu schaffen, wurde die Blase nur im oberen den Bodenecken vorgesehen und erstrecken sich teil-Bereich
angeklebt. Der gleiche Halterungseffekt wird weise auf den Boden und jeweils eine Seitenwand,
ierif eh bei Haushalts-Heizöltanks auch durch lösbar Auf diese Weise wird die beste Ausrichtung am
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702019634 DE2019634C (de) | 1970-04-23 | Lagertank fur Heizöl o dgl und Verfahren zu seiner Auskleidung | |
| FR7111860A FR2089151A5 (de) | 1970-04-23 | 1971-04-01 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702019634 DE2019634C (de) | 1970-04-23 | Lagertank fur Heizöl o dgl und Verfahren zu seiner Auskleidung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2019634A1 DE2019634A1 (de) | 1971-11-11 |
| DE2019634C true DE2019634C (de) | 1973-02-01 |
Family
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