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DE2019684B2 - Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlblockstein o.dgl - Google Patents

Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlblockstein o.dgl

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Publication number
DE2019684B2
DE2019684B2 DE19702019684 DE2019684A DE2019684B2 DE 2019684 B2 DE2019684 B2 DE 2019684B2 DE 19702019684 DE19702019684 DE 19702019684 DE 2019684 A DE2019684 A DE 2019684A DE 2019684 B2 DE2019684 B2 DE 2019684B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dowel
expansion
stone
plastic
cavities
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702019684
Other languages
English (en)
Other versions
DE2019684C3 (de
DE2019684A1 (de
Inventor
Friedrich 7831 Kollmarsreute Flesch
Heinz Otto 7830 Emmendingen Mattes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UPAT-MAX LANGENSIEPEN KG 7830 EMMENDINGEN
Original Assignee
UPAT-MAX LANGENSIEPEN KG 7830 EMMENDINGEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UPAT-MAX LANGENSIEPEN KG 7830 EMMENDINGEN filed Critical UPAT-MAX LANGENSIEPEN KG 7830 EMMENDINGEN
Priority to DE19702019684 priority Critical patent/DE2019684C3/de
Priority claimed from DE19702019684 external-priority patent/DE2019684C3/de
Priority to FR7113206A priority patent/FR2089667A5/fr
Priority to AT286271A priority patent/AT322807B/de
Publication of DE2019684A1 publication Critical patent/DE2019684A1/de
Publication of DE2019684B2 publication Critical patent/DE2019684B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2019684C3 publication Critical patent/DE2019684C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/12Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
    • F16B13/124Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like fastened by inserting a threaded element, e.g. screw or bolt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlräume aufweisenden Blockstein oder dergleichen Bauelemente, wobei der in ein Bohrloch des Steines od. dgl. eingesetzte Dübel einen sich an einen ungeschlitzten Dübelhalsteil anschließenden, geschlitzten, eine kanalartige Schraubenführung aufweisenden Spreizteil mit mindestens zwei Schenkeln besitzt und wobei der lichte Querschnitt der Schraubenführung im Spreizteil erheblich kleiner als das die Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement ist.
Es sind bereits zahlreiche Spreizdübel aus Kunststoff bekannt, die einen sich an einen ungeschlitzten Dübelhalsteil anschließenden, geschlitzten, eine kanalartige Schraubenführung aufweisenden Spreizteil mit mindestens zwei Schenkeln besitzen, wobei der lichte Querschnitt der Schraubenführung im Spreizteil erheblich kleiner als das die Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement ist. Derartige Dübel setzt man vor allem in Bohrlöcher ein, die sich in möglichst kompaktem Material befinden, z. B. Beton oder Naturstein.
Nicht mehr neu sind auch verhältnismäßig lang ausgebildete Dübel. So kennt man bereits sogenannte Blendrahmen-Dübel, deren ungeschlitzter Halsteil besonders lang ausgebildet und dazu bestimmt ist, in die Durchgangsbohrung des zu befestigenden Gegenstandes hinein zu ragen und dort als Führung bzw. Halterung zu dienen (DT-Gbm 19 46 527).
Nicht mehr neu ist auch ein Kunststoff-Mauerdübel, bei dem das ungeschlitzte Dübelhalsteil nach Bedarf in unterschiedlichen Längen ausgebildet ist (vgl. DT-Gbm 19 76 009).
Ferner kennt man bereits einen verhältnismäßig langen Dübel, bei dem jedoch der dem Einführende gegenüberliegende Dübelhals besonders verlängert und für die Gesamtlänge des Dübels maßgebend und gegebenenfalls mit einem Schlitz versehen ist derart, daß diese Gesamtlänge veränderbar ist (vgl. OE-PS 2 53 754).
Schließlich kennt man auch bereits Spreizdübel, bei denen der geschlitzte, eine kanalartige Schraubenführung aufweisenden Spreizteil mit zwei Schenkeln versehen ist, wobei der lichte Querschnitt der Schraubenfühnang im Spreizteil erheblich kleiner als das die Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement ist (vgl. DT-PS 12 07 065).
Bei allen vorerwähnten, bekannten Ausführungen ist der Spreizteil nicht verlängert ausgeführt; bei den drei erstgenannten Ausführungen, wo der Dübel insgesamt verhältnismäßig lang ist, rührt dies vom besonders lang ausgebildeten Dübelhals her.
ίο Derartige bekannte Spreizdübel sind für eine Befestigung in einem Hohlräume aufweisenden Blockstein od. dgl. Bauelement, bei entsprechenden Plattenkonstruktionen usw. wenig geeignet Dort ist nämlich mit dem üblichen, vergleichsweise kurzen Spreizteil ein Festlegen des Dübels in nur einer Materialzone möglich, die gegebenenfalls recht kurz ausfallen kann. Nicht selten kommt hinzu, daß die an den Außenseiten der Spreizschenkel des Dübels zur Verstärkung der Haftreibung bei kompaktem Material vorgesehen Zacken u.dgl. Unebenheiten in einem Hohlräume aufweisenden Material ebenfalls die gewünschte Wirkung nicht entfalten können, weil sie nicht unmittelbar mit der Wandung des Bohrloches in der vorgesehenen Weise in Berührung kommen. Aus diesen Gründen erhält man mit den bisher bekannten Spreizdübeln in Hohlräume aufweisenden Blocksteinen od. dgl. in der Regel nur eine entsprechend geringere Auszugsxraft.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Spreizdübel aus Kunststoff zu schaffen, der vor allem in Hohlblocksteinen od. dgl. einen guten Halt findet.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß bei einem Spreizdübel der eingangs erwähnten Art bei bündig eingestecktem Dübel die Länge des Spreizteiles so bemessen ist, daß es mindestens in zwei Materialzonen des Steines festlegbar ist, die zwischen dem Steinrand und inneren Hohlräumen des Steines liegen.
Ein derartiger Dübel ermöglicht eine gute Befestigung in Hohlblocksteinen od. dgl, wo sein verlängerter Spreizteil auch nicht zu einer Überbelastung des zu seiner Spreizung dienenden Befestigungselementes führt. Auch kann ein solcher Dübel bei Hohlblocksteinen od. dgl. vergleichsweise hoch in Richtung quer zur Dübellängsachse belastet werden, da er sich auch in der Steinrandzone festlegen kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht dann, daß das Spreizteil des Dübels in an sich bekannter Weise etwa doppelt so lang wie sein Halsteil ist. Derartige Dübel sind für die Befestigung bei zahlreichen gängigen Typen von Hohlblocksteinen gut geeignet.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 zwei in einen ersten Hohlblockstein eingesetzten Dübel und
F i g. 2 zwei in einen etwas abgewandelten Hohlblockstein eingesetzte Dübel, wobei die beiden Hohlblocksteine teilweise im Schnitt dargestellt sind.
Ein im ganzen mit 1 bezeichneter Spreizdübel besteht aus Kunststoff und besitzt einen Spreizteil 2 und einen ungeschützten Dübelhalsteil 3. Der Spreizteil 2 wird durch einen im wesentlichen in Längsrichtung des Dübels 1 orientierten Schlitz 5 in zwei Spreizschenkel geteilt. In deren Inneren befindet sich eine kanalartige Schraubenführung 8, deren lichter Querschnitt im Bereich des Spreizteiles 2 erheblich kleiner als das die Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement ist, das z. B. aus einer üblichen Befestigungsschraube bestehen kann.
F i g. 1 zeigt eine Aufsicht auf einen teilweise geschnitten dargestellten Hohlblockstein 30 von einem gebräuchlichen, Hohlräume aufweisenden Blockstein, Fig.2 einen etwas abgewandelten Blockstein 31 in entsprechender Darstellungsweise. Beide Hohlräume aufweisende Blocksteine, hier auch kurz »Hohlblocksteine 30 und 31« genannt, weisen senkrecht zur Zeichenebene durchgehende Hohlräume 32 bzw. 33 und 34 auf. Dabei haben die Hohlräume 32 des Hohlblocksleines 30 eine längliche Querschnittsform und eine in Richtung eines Bohrloches 35 für einen Spreizdübel 1 gemessene Breite von einem maximalen Betrag »b«. Der Abstand der Hohlräume 32 vom Steinrand 36 ist durch die Strecke »a« angegeben. Dort befindet sich auch die Verputzschicht 37.
Erfindungsgemäß ist die Länge des Spreizteiles 2 bei bündig eingestecktem Dübel 1 so bemessen, daß das Spreizteil 2 in zwei Materialzonen des Steines 30 bzw. 31 festlegbar ist, die zwischen dem Steinrand 36 und den entsprechenden inneren Hohlräumen 32 dieses Steines 30 liegen. Demgemäß ist im Ausführungsbeispiel nach F i g. I die Länge des Spreizteiles 2 etwa gleich der Summe der vorerwähnten Längen »a« + »ix< + »c«. Der Spreizteil 2 befindet sich dann mindestens in zwei ihn etwa rundum einschließenden Bereichen 38 und 39 bzw. 40 und 41 unabhängig davon, in welch günstiger oder ungünstiger Lage man das Bohrloch 35 von der Außenseite 36 bzw. vom Verputz 37 her in den Stein 30 eingebracht hat.
Der Hohlblockstein 31 gemäß F i g. 2 ist mit Hohlräumen 33 und 34 versehen, die einen runden Querschnitt besitzen und ebenfalls senkrecht zur Zeichenebene durchgehend verlaufea Bei diesem Typ eines Hohlblocksteines 31 kann ein größter Abstand vom Steinrand 36 bis zu einem Hohlraum 33 mit größerem Durchmesser von der Länge »a 1« gegeben sein. Der Durchmesser des sich daran in Dübellängsrichtung anschließenden, größeren Hohlraumes 33 ist mit »Zx< angegeben und der Abstand bis zum nächsten Hohlraum
ίο mit »cx<. Wenn die Dicke der Putzschicht beachtlich ist, schließt die erstgenannte Strecke die Verputzdicke mit ein und sie ist in Fig.2, linke Seite als Strecke »a2« eingezeichnet und erstreckt sich von der Putz-Außenseite 37' bis zum steinrandnahen Rand eines Hohlraumes 34, der z. B. einen kleineren Durchmesser als der HoMraum 33 hat. Aus F i g. 2 ist besonders gut zu erkennen, daß der bündig eingesteckte Dübel 1 in zwei Materialzonen 38 und 39 bzw. 40 und des Steines 31 festgelegt ist, die zwischen dem Steinrand 36 und den beiden inneren Hohlräumen 34 bzw. benachbart zu einem inneren Hohlraum 33 liegen, wobei diese Materialzonen den Spreizte» 2, auf die Querschnittsfläche des Dübels 1 bezogen, rundum anschließen.
In F i g. 1 sind noch auf den Dübelhals 3 aufgesetzte Flügelstücke 25 zu erkennen, die sich mit seitlich vorstehenden Flügeln 22a und 226 in der Putzschicht 37 abstützen. Diese Flügelstücke 25 gehören nicht zur Erfindung. Im Bedarfsfall ist die Länge des Dübelhalsteiles 3 an die Dicke der Putzschicht 37 durch Abschneiden anpaßbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlräume aufweisenden Blockstein od. dgl Bauelement wöbe: der in ein Bohrloch des Steines od. dgl. eingesetzte Dübel einen sich an einen ungeschlitzten Dübelhalsteil anschließenden, geschlitzten, eine kanalartige Schraubenführung aufweisenden Spreizteil mit mindestens zwei Schenkeln besitzt und wobei der lichte Querschnitt der Schraubenführung im Spreizteil erheblich kleiner als das üie Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement ist dadurch gekennzeichnet, daß bei bündig eingestecktem Dübel (1) die Länge des Spreizteiles (2) so bemessen ist daß es mindestens in zwei Materialzonen des Steines (30,31) festlegbar ist, die zwischen dem Steinrand (36) und inneren Hohlräumen (32,33.34) des Steines liegen.
2. Spreizdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Spreizteil (2) in an sich bekannter Weise etwa doppelt so lang wie sein Halsteil (3) ist.
DE19702019684 1970-04-23 1970-04-23 Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlblockstein o.dgl Expired DE2019684C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702019684 DE2019684C3 (de) 1970-04-23 Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlblockstein o.dgl
FR7113206A FR2089667A5 (de) 1970-04-23 1971-04-05
AT286271A AT322807B (de) 1970-04-23 1971-04-05 Spreizdübel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702019684 DE2019684C3 (de) 1970-04-23 Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlblockstein o.dgl

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2019684A1 DE2019684A1 (de) 1971-11-18
DE2019684B2 true DE2019684B2 (de) 1976-01-08
DE2019684C3 DE2019684C3 (de) 1976-12-02

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Also Published As

Publication number Publication date
FR2089667A5 (de) 1972-01-07
DE2019684A1 (de) 1971-11-18
AT322807B (de) 1975-06-10

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