DE2019684B2 - Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlblockstein o.dgl - Google Patents
Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlblockstein o.dglInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
- F16B13/12—Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlräume aufweisenden Blockstein
oder dergleichen Bauelemente, wobei der in ein Bohrloch des Steines od. dgl. eingesetzte Dübel einen sich an
einen ungeschlitzten Dübelhalsteil anschließenden, geschlitzten, eine kanalartige Schraubenführung aufweisenden
Spreizteil mit mindestens zwei Schenkeln besitzt und wobei der lichte Querschnitt der Schraubenführung
im Spreizteil erheblich kleiner als das die Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement
ist.
Es sind bereits zahlreiche Spreizdübel aus Kunststoff
bekannt, die einen sich an einen ungeschlitzten Dübelhalsteil
anschließenden, geschlitzten, eine kanalartige Schraubenführung aufweisenden Spreizteil mit mindestens
zwei Schenkeln besitzen, wobei der lichte Querschnitt der Schraubenführung im Spreizteil erheblich
kleiner als das die Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement ist. Derartige Dübel setzt man
vor allem in Bohrlöcher ein, die sich in möglichst kompaktem
Material befinden, z. B. Beton oder Naturstein.
Nicht mehr neu sind auch verhältnismäßig lang ausgebildete Dübel. So kennt man bereits sogenannte
Blendrahmen-Dübel, deren ungeschlitzter Halsteil besonders
lang ausgebildet und dazu bestimmt ist, in die Durchgangsbohrung des zu befestigenden Gegenstandes
hinein zu ragen und dort als Führung bzw. Halterung zu dienen (DT-Gbm 19 46 527).
Nicht mehr neu ist auch ein Kunststoff-Mauerdübel, bei dem das ungeschlitzte Dübelhalsteil nach Bedarf in
unterschiedlichen Längen ausgebildet ist (vgl. DT-Gbm 19 76 009).
Ferner kennt man bereits einen verhältnismäßig langen Dübel, bei dem jedoch der dem Einführende gegenüberliegende
Dübelhals besonders verlängert und für die Gesamtlänge des Dübels maßgebend und gegebenenfalls
mit einem Schlitz versehen ist derart, daß diese Gesamtlänge veränderbar ist (vgl. OE-PS
2 53 754).
Schließlich kennt man auch bereits Spreizdübel, bei denen der geschlitzte, eine kanalartige Schraubenführung
aufweisenden Spreizteil mit zwei Schenkeln versehen ist, wobei der lichte Querschnitt der Schraubenfühnang
im Spreizteil erheblich kleiner als das die Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement
ist (vgl. DT-PS 12 07 065).
Bei allen vorerwähnten, bekannten Ausführungen ist der Spreizteil nicht verlängert ausgeführt; bei den drei
erstgenannten Ausführungen, wo der Dübel insgesamt
verhältnismäßig lang ist, rührt dies vom besonders lang ausgebildeten Dübelhals her.
ίο Derartige bekannte Spreizdübel sind für eine Befestigung
in einem Hohlräume aufweisenden Blockstein od. dgl. Bauelement, bei entsprechenden Plattenkonstruktionen
usw. wenig geeignet Dort ist nämlich mit dem üblichen, vergleichsweise kurzen Spreizteil ein
Festlegen des Dübels in nur einer Materialzone möglich, die gegebenenfalls recht kurz ausfallen kann. Nicht
selten kommt hinzu, daß die an den Außenseiten der Spreizschenkel des Dübels zur Verstärkung der Haftreibung
bei kompaktem Material vorgesehen Zacken u.dgl. Unebenheiten in einem Hohlräume aufweisenden
Material ebenfalls die gewünschte Wirkung nicht entfalten können, weil sie nicht unmittelbar mit der
Wandung des Bohrloches in der vorgesehenen Weise in Berührung kommen. Aus diesen Gründen erhält man
mit den bisher bekannten Spreizdübeln in Hohlräume aufweisenden Blocksteinen od. dgl. in der Regel nur
eine entsprechend geringere Auszugsxraft.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Spreizdübel aus Kunststoff zu schaffen, der vor allem in Hohlblocksteinen
od. dgl. einen guten Halt findet.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß bei einem Spreizdübel der eingangs erwähnten Art bei
bündig eingestecktem Dübel die Länge des Spreizteiles so bemessen ist, daß es mindestens in zwei Materialzonen
des Steines festlegbar ist, die zwischen dem Steinrand und inneren Hohlräumen des Steines liegen.
Ein derartiger Dübel ermöglicht eine gute Befestigung in Hohlblocksteinen od. dgl, wo sein verlängerter
Spreizteil auch nicht zu einer Überbelastung des zu seiner Spreizung dienenden Befestigungselementes führt.
Auch kann ein solcher Dübel bei Hohlblocksteinen od. dgl. vergleichsweise hoch in Richtung quer zur Dübellängsachse
belastet werden, da er sich auch in der Steinrandzone festlegen kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht dann, daß das Spreizteil des Dübels in an sich
bekannter Weise etwa doppelt so lang wie sein Halsteil ist. Derartige Dübel sind für die Befestigung bei zahlreichen
gängigen Typen von Hohlblocksteinen gut geeignet.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 zwei in einen ersten Hohlblockstein eingesetzten Dübel und
F i g. 2 zwei in einen etwas abgewandelten Hohlblockstein eingesetzte Dübel, wobei die beiden Hohlblocksteine
teilweise im Schnitt dargestellt sind.
Ein im ganzen mit 1 bezeichneter Spreizdübel besteht aus Kunststoff und besitzt einen Spreizteil 2 und
einen ungeschützten Dübelhalsteil 3. Der Spreizteil 2 wird durch einen im wesentlichen in Längsrichtung des
Dübels 1 orientierten Schlitz 5 in zwei Spreizschenkel geteilt. In deren Inneren befindet sich eine kanalartige
Schraubenführung 8, deren lichter Querschnitt im Bereich des Spreizteiles 2 erheblich kleiner als das die
Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement ist, das z. B. aus einer üblichen Befestigungsschraube
bestehen kann.
F i g. 1 zeigt eine Aufsicht auf einen teilweise geschnitten dargestellten Hohlblockstein 30 von einem
gebräuchlichen, Hohlräume aufweisenden Blockstein, Fig.2 einen etwas abgewandelten Blockstein 31 in
entsprechender Darstellungsweise. Beide Hohlräume aufweisende Blocksteine, hier auch kurz »Hohlblocksteine
30 und 31« genannt, weisen senkrecht zur Zeichenebene
durchgehende Hohlräume 32 bzw. 33 und 34 auf. Dabei haben die Hohlräume 32 des Hohlblocksleines
30 eine längliche Querschnittsform und eine in Richtung eines Bohrloches 35 für einen Spreizdübel 1
gemessene Breite von einem maximalen Betrag »b«.
Der Abstand der Hohlräume 32 vom Steinrand 36 ist durch die Strecke »a« angegeben. Dort befindet sich
auch die Verputzschicht 37.
Erfindungsgemäß ist die Länge des Spreizteiles 2 bei bündig eingestecktem Dübel 1 so bemessen, daß das
Spreizteil 2 in zwei Materialzonen des Steines 30 bzw. 31 festlegbar ist, die zwischen dem Steinrand 36 und
den entsprechenden inneren Hohlräumen 32 dieses Steines 30 liegen. Demgemäß ist im Ausführungsbeispiel
nach F i g. I die Länge des Spreizteiles 2 etwa gleich der Summe der vorerwähnten Längen »a« +
»ix< + »c«. Der Spreizteil 2 befindet sich dann mindestens
in zwei ihn etwa rundum einschließenden Bereichen 38 und 39 bzw. 40 und 41 unabhängig davon, in
welch günstiger oder ungünstiger Lage man das Bohrloch 35 von der Außenseite 36 bzw. vom Verputz 37
her in den Stein 30 eingebracht hat.
Der Hohlblockstein 31 gemäß F i g. 2 ist mit Hohlräumen
33 und 34 versehen, die einen runden Querschnitt besitzen und ebenfalls senkrecht zur Zeichenebene
durchgehend verlaufea Bei diesem Typ eines Hohlblocksteines 31 kann ein größter Abstand vom
Steinrand 36 bis zu einem Hohlraum 33 mit größerem Durchmesser von der Länge »a 1« gegeben sein. Der
Durchmesser des sich daran in Dübellängsrichtung anschließenden, größeren Hohlraumes 33 ist mit »Zx<
angegeben und der Abstand bis zum nächsten Hohlraum
ίο mit »cx<. Wenn die Dicke der Putzschicht beachtlich ist,
schließt die erstgenannte Strecke die Verputzdicke mit ein und sie ist in Fig.2, linke Seite als Strecke »a2«
eingezeichnet und erstreckt sich von der Putz-Außenseite 37' bis zum steinrandnahen Rand eines Hohlraumes
34, der z. B. einen kleineren Durchmesser als der HoMraum 33 hat. Aus F i g. 2 ist besonders gut zu erkennen,
daß der bündig eingesteckte Dübel 1 in zwei Materialzonen 38 und 39 bzw. 40 und des Steines 31
festgelegt ist, die zwischen dem Steinrand 36 und den beiden inneren Hohlräumen 34 bzw. benachbart zu
einem inneren Hohlraum 33 liegen, wobei diese Materialzonen den Spreizte» 2, auf die Querschnittsfläche
des Dübels 1 bezogen, rundum anschließen.
In F i g. 1 sind noch auf den Dübelhals 3 aufgesetzte
Flügelstücke 25 zu erkennen, die sich mit seitlich vorstehenden Flügeln 22a und 226 in der Putzschicht 37
abstützen. Diese Flügelstücke 25 gehören nicht zur Erfindung. Im Bedarfsfall ist die Länge des Dübelhalsteiles
3 an die Dicke der Putzschicht 37 durch Abschneiden anpaßbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlräume aufweisenden Blockstein od. dgl Bauelement
wöbe: der in ein Bohrloch des Steines od. dgl. eingesetzte
Dübel einen sich an einen ungeschlitzten Dübelhalsteil
anschließenden, geschlitzten, eine kanalartige Schraubenführung aufweisenden Spreizteil
mit mindestens zwei Schenkeln besitzt und wobei der lichte Querschnitt der Schraubenführung im
Spreizteil erheblich kleiner als das üie Spreizung des Dübels bewirkende Befestigungselement ist
dadurch gekennzeichnet, daß bei bündig eingestecktem Dübel (1) die Länge des Spreizteiles
(2) so bemessen ist daß es mindestens in zwei Materialzonen des Steines (30,31) festlegbar ist, die zwischen
dem Steinrand (36) und inneren Hohlräumen (32,33.34) des Steines liegen.
2. Spreizdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Spreizteil (2) in an sich bekannter
Weise etwa doppelt so lang wie sein Halsteil (3) ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702019684 DE2019684C3 (de) | 1970-04-23 | Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlblockstein o.dgl | |
| FR7113206A FR2089667A5 (de) | 1970-04-23 | 1971-04-05 | |
| AT286271A AT322807B (de) | 1970-04-23 | 1971-04-05 | Spreizdübel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702019684 DE2019684C3 (de) | 1970-04-23 | Spreizdübel aus Kunststoff für einen Hohlblockstein o.dgl |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2019684A1 DE2019684A1 (de) | 1971-11-18 |
| DE2019684B2 true DE2019684B2 (de) | 1976-01-08 |
| DE2019684C3 DE2019684C3 (de) | 1976-12-02 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2089667A5 (de) | 1972-01-07 |
| DE2019684A1 (de) | 1971-11-18 |
| AT322807B (de) | 1975-06-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |