DE2019538A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen und Reinigen von Metallschmelzen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen und Reinigen von MetallschmelzenInfo
- Publication number
- DE2019538A1 DE2019538A1 DE19702019538 DE2019538A DE2019538A1 DE 2019538 A1 DE2019538 A1 DE 2019538A1 DE 19702019538 DE19702019538 DE 19702019538 DE 2019538 A DE2019538 A DE 2019538A DE 2019538 A1 DE2019538 A1 DE 2019538A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- melt
- inert gas
- container
- degassing
- pouring ladle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B9/00—General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
- C22B9/05—Refining by treating with gases, e.g. gas flushing also refining by means of a material generating gas in situ
- C22B9/055—Refining by treating with gases, e.g. gas flushing also refining by means of a material generating gas in situ while the metal is circulating, e.g. combined with filtration
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
Badische Anilin- & Soda-Fabrik AG ο γμ η c ο ο
ά. U Ί ο ο ο ο
Unser Zeichen: 0.Z. 26 739 Pl/Hi
6700 Ludwigshafen, 21. 4. 1970
Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen und Reinigen von ■
Metallschmelzen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Entgasen und Reinigen von einen Behälter durchlaufenden Metallschmelzen.
Bekannt ist ein Verfahren zum Reinigen und Entgasen von
Aluminiumschmelzen durch Filtrieren, wobei als Filtermasse Tonerdegranulate verwendet werden. Hierfür dient ein u-förmiges *
Gefäß mit Zu- und Ablauf für die Schmelze, in dem sich das Tonerdegranulat befindet. Eine in dem Gefäß angeordnete Absperrung,
die zum Teil in die Granulatschüttung hineinragt, bewirkt, daß
die Schmelze mittels dieser Absperrwand umgelenkt wird und über
das Granulat zum Ablauf des Gefäßes fließt (USA-Patentschrift
2 863 558).
Es hat sich gezeigt, daß sich durch den Filtriervorgang in der. Granulatschüttung Kanäle ausbilden, die eine unzureichende
Filtrierung, der Schmelze zur Folge haben.
Weiterhin bekannt ist ein Verfahren zur Filtrierung und Entgasung
von Leichtmetallschmelzen. In einem Tiegel sind hitzebeständige %
Filterkörper aus keramischem Material vorgesehen, wobei die obere und untere Fi^terschicht aus großen Filterkörpern und die
dazwischen liegende Schicht aus feinen Filterkörpern, bevorzugt
aus Tonerde, besteht. Um der Schmelze ihren Wasserstoffgehalt zu entziehen und sie gleichzeitig zu reinigen, wird Argon im Bereich
der unteren Filterschicht der Schmelze zugegeben. Die feine Filterkörperschicht hat dabei lediglich die Aufgabe einer Drosselstrecke für das Gas und die Schmelze (USA-Patentschrift 3 039 864).
Bekannt ist aber auch, daß sich bei vielen Metallen der Sauerstoffgehalt
recht ungünstig auf die physikalischen und mechanischen
Eigenschaften auswirkt. So verursacht z. B. der in Aluminium
207/70 - 2-
1098-4 B/0 8-48
- 2 - O.Z. 26 739
gelöste oder gar als AIpO,-Phase vorhandene Sauerstoffgehalt
beim Walzen und Verformen vielfach Kantenrisse. Ähnliche Erscheinungen sind auch bei Kupfer und Kupferlegierungen
bekannt. Besonders schwierig ist die Entfernung des Sauerstoffgehaltes beim Einschmelzen von Chargen mit hohen Sch'rottgehalten,
wie das heute in der Praxis oftüblich ist.
Unter Reinigen einer Schmelze wird in der Praxis das Ausspülen
der schädlichen Verunreinigungen, wie z. B. Oxide, Nitride, Sulfide etc. verstanden, während das Entfernen des in der
Schmelze enthaltenen Sauerstoffs und Wasserstoffs als Entgasen bezeichnet wird.
Aufgabe der Erfindung ist ein Verfahren, das eine Metallschmelze reinigt, anzugeben und eine weitgehende Entgasung des in der
Schmelze vorhandenen Sauerstoffs und Wasserstoffs mit einfachen Mitteln und bei geringstem Aufwand bewirkt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schmelze
im Gegenstrom von einem Inertgas durchströmt wird und eine ihren Sauerstoffgehalt chemisch bindende Schüttung durchläuft.
Als Schüttmaterial hat sich überraschenderweise körniger Petrolkoks bewährt, der als billiges Nebenprodukt bei petrochemischen
Prozessen als sogenannter Äthylen- bzw. Acetylenkoks anfällt. Dieser Koks ist chemisch außerordentlich rein und
weist bei kleinen Partikeln eine chemisch aktive Oberfläche auf. Gegenüber einer Aluminiumschmelze besteht bis zu Temperaturen
von HOO0C keine Löslichkeit des Kokses. Ebenso weist Kupfer
keinerlei Affinität gegenüber Kohlenstoff auf. Eine Kupferschmelze löst oberhalb 11500C die kaum nennenswerte Menge von 0,5 ppm
Kohlenstoff. Für das Entgasen von Metallschmelzen, inbesondere für die Abbindung des Sauerstoffgehaltes hat sich als besonders
vorteilhaft erwiesen, wenn der Petrolkoks eine Körnung zwischen 2-8 mm, vorzugsweise 2-6 mm, aufweist. Auch wird bei dieser Korngröße
die herabsinkende Schmelze in so kleine Tropfen zerteilt, daß sie vom Inertgas vollständig durchsetzt und entgast wird. Als
besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn die Durchströmung
des Inertgases pulsierend erfolgt. Dadurch wird eine Steigerung der Bildung von Peinstblasen erzielt und darüber hinaus der
Argonverbrauch niedrig gehalten. Es besteht auch die Möglichkeit,
109845/0849 - 3 -
- 3 - 0·ζ· 26
dem Inertgas, ζ. B. Argon, reduzierende oder oxidierende Gase
beizumischen. Beispielsweise, können Kupfer oder Kupferlegierungen
Gemisch
mit einem Argon/Wasserstoff-/oder reinem Wasserstoffgas desoxidiert werden. Außerdem können mit Argon auch andere Gase, wie z. B. Stickstoff, Chlor, Kohlenmonoxid usw. in unterschiedlichen Mengen eingeführt und entsprechende Reaktionen gezielt durchgeführt werden. Weiterhin von Vorteil ist, mit einem Inertgas Metallcarbonyle in die Schmelze einzuleiten, um legierungstechnische Effekte zu erzielen. Das gleiche gilt auch für andere, meist flüssige und leicht zersetzbare Verbindungen (wie z. B. Acetonacetate).
mit einem Argon/Wasserstoff-/oder reinem Wasserstoffgas desoxidiert werden. Außerdem können mit Argon auch andere Gase, wie z. B. Stickstoff, Chlor, Kohlenmonoxid usw. in unterschiedlichen Mengen eingeführt und entsprechende Reaktionen gezielt durchgeführt werden. Weiterhin von Vorteil ist, mit einem Inertgas Metallcarbonyle in die Schmelze einzuleiten, um legierungstechnische Effekte zu erzielen. Das gleiche gilt auch für andere, meist flüssige und leicht zersetzbare Verbindungen (wie z. B. Acetonacetate).
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch
gekennzeichnet, daß ein mit der Petrolkoksschüttung versehener Behälter nach oben offen ausgebildet und mit einem Zulauf für die
zu behandelnde Metallschmelze versehen ist und daß er innerhalb
eines weiteren nach außen hin abgedichteten und beheizten Behälters angeordnet ist und daß der innere Behälter im Bereich
seines Bodens mindestens eine Ablauföffnung für die Schmelze aufweist und der Boden .mit einem oder mehreren gasdurchlässigen
und feuerfesten, einen Anschluß für das Inertgas enthaltenden Steinen versehen ist. Gegenüber Nichteisenmetallschmelzen haben
sich die speziell für dieses Verfahren entwickelten gasdurchlässigen
und feuerfesten Steine (sog. Spülsteine) auf Bauxit-(gebrannt und ungebrannt) sowie Zirkonsilikat-Basis als resistent
gezeigt. Im allgemeinen reichen je nach Größe des Behälters und der herabsinkenden Metallschmelze 1 bis 3 feuerfeste, gasdurchlässige
Steine aus. Es besteht auch die Möglichkeit, das Spülen der Metallschmelze mit Argon in dem Raum zwischen dem inneren
und äußeren Behälter vorzunehmen. So ist es z. B. bei Verwendung der billigen Bauxit-Spülsteine und zur Einführung von großen
Argonmengen in die Schmelze zweckmäßig, den gesamten Pfannenboden
mit derartigen Steinen zu belegen. Dies bietet den Vorteil, daß bei Instandsetzungsarbeiten in einem Arbeitsgang der gesamte
Bode« erneuert wird. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist, daß der nach außen hin abgedichtete und
beheizte äußere Behälter als Gießpfanne mit einem Abschlußdecke},
ausgebildet; ist, wobei sowohl die Gießpfanne als auch der Abschlußdeckel mit einer regelbaren Heizeinrichtung
versehen sind. Als Heizeinrichtung kann eine elektrische
109845/0-849 " * ■"
-H- O.Z. 26 739
Widerstandsheizung bzw. eine Induktionsspule vorgesehen
werden. Als Abdichtungsmaterial werden zwischen der Gießpfanne und dem Deckel beispielsweise Asbestplatten oder Asbestschnüre,
meist in mehreren Lagen übereinander angeordnet. Um die Schmelze gegen Lufteinwirkung von außen zu schützen,
ist vorteilhafterweise zwischen der Oberseite des inneren Behälters und dem Abschlußdeckel eine Verteilerleitung
mit mehreren Bohrungen für Inertgas vorgesehen. Eine an der Gießpfanne angeordnete Abführung dient z. B. zur Weiterleitung
der Schmelze an eine Stranggußanlage. Weiterhin zweckmäßig ist, die Gießpfanne fahrbar auszubilden.
Für die Entgasung von Aluminiumschmelzen wird ein Behälter mit einem Inhalt von etwa 600 kg Metall verwendet. Die behandelte
Schmelze hatte folgende chemische Zusammensetzung:
| Elemente | Cu | Pe | Mg | Si | Ni | Ti | Al |
| Gew. % | 2,5 | 2,0 | 2,5 | 0,2 | 1,2 | 0,05 | Rest |
Die Schmelze zeigte im Ofen eine Temperatur von 72O0C und
floß durch den inneren Behälter im Rhythmus der Schmelzaufnahme
in der Zuführung bzw. entsprechend den Erstarrungsbedingungen in der Stranggießkokille. Um ein gleichmäßiges Gußgefüge zu
erzielen, wurde die Temperatur in der Zuführung bei 70O0C über
eine Regelvorrichtung konstant gehalten, wobei die Meßdaten laufend registriert wurden. Im Durchschnitt wurden 25 kg Schmelze/
Minute filtriert. Es wurden beim gleichzeitigen Einblasen von
6-10 1 Argon/Minute im Gegenstrom folgende Effekte erzielt:
| Spez, Gewicht der Legierung p/cm |
Wasserstoffgehalt in ppm |
Sauerstoffgehalt in ppm |
|
| vor der Behandlung |
2,32 | 1,6 | 60 |
| nach dem Filtrieren und Spülen |
2,78 Ί |
0,1 9 ft A ί / Π 8 Λ y |
31 |
— c: —
■ ■■. . - 5 - O.Z. 26 739
überraschenderweise wurde auch der Natriumgehalt in der Schmelze
um 50 % herabgesetzt.
Beispiel 2 ""/.."■
Für größere Schmelzdurchsätze empfiehlt es sich, mehrere innere Behälter in der Gießpfanne vorzusehen. Hierbei können
im Durchschnitt 100 kg Schmelze pro Minute die in der
Gießpfanne eingesetzten Behälter passieren. Auch die eingeblasene Argonmenge ist entsprechend größer; sie liegt
zwischen 25 und 40 l/Minute. Bei zahlreichen Versuchen an AlCuSiMn-Schmelzen (Werkstoff-Nr. 3.1255) konnten die
bereits tabellarisch angeführten Ergebnisse bestätigt werden.
Die inneren Behälter faßten durchschnittlich 50 kg Petrolkoks. Mit einer Schüttung können 20 Aluminiumschmelzen entgast und behandelt werden. Durch Herausheben des Behälters und einfaches
Umkippen wird der gebrauchte Petrolkoks entfernt. Gasanalytische Untersuchungen an Petrolkoksproben vor dem Einsatz und nach
der Entleerung des Behälters ergaben folgende Ergebnisse:
| Probe | Sauerstoff in Petrolkoks Cm3ZlOO g |
| Anlieferungszustand vom unteren Bereich des Filters vom oberen Bereich des Filters |
306 402 980 |
Hieraus kann die stark sauerstoffabsorbierende Wirkung des
Petrolkoks erkannt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
im Schnitt dargestellt.
Innerhalb einer Gießpfanne 1 mit Abschlußdeckel 2 befindet sich
ein nach oben offen ausgebildeter Behälter 3. Der innere Behälter
3 enthält körnigen Petrolkoks 4 und weist im Bereich seines
Bodens 5 Ablauföffnungen 6 für die Metallschmelze 7, beispielsweise Aluminiumschmelze, auf. Der Boden 5 ist mit einem gas-
109845/0849 ^f"
- 6 - O.Z. 26 739
dichten und feuerfesten Stein (Spülstein) 8 versehen, an dessen unterem Ende 9 ein Anschluß 10 für Inertgas, z. B. Argon, vorgesehen
ist. Um die Temperaturverluste während des Abgießens der Schmelze möglichst gering zu halten, sind an dem Abschlußdeckel 2 und der Gießpfanne 1 Heizanschlüsse 11 vorgesehen, die
mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten regelbaren Heizeinrichtung verbunden sind. Zwischen der Oberseite 12 des inneren
Behälters 3 und dem Abschlußdeckel 2 befindet sich eine sich von außen nach innen erstreckende Verteilerleitung 13 mit Bohrungen
14 für die Zuführung von Inertgas. Eine die Gießpfanne 1 durchdringende
und sich bis in den inneren Behälter 3 erstreckende Leitung 15 dient als Zuführung der Metallschmelze 7· Der Ablauf
der Schmelze 7 erfolgt über eine an der Gießpfanne 1 angeordnete Verteilerrinns16 einer Stranggußanlage. Um die Gießpfanne 1
auch transportieren zu können, ist sie auf einem Fahrgestell 17 mit Rädern 18 aufgesetzt. Die Vorrichtung arbeitet wie
folgt:
Die Metallschmelze 7 fließt Von einem Ofen 19 durch die Zuführung 15 der Gießpfanne 1 in den mit Petrolkoks 4 versehenen
inneren Behälter 3. Gleichzeitig wird die Schmelze im inneren Behälter 3 im Gegenstrom von einem Inertgas, das durch den
Anschluß 10 über den Spülstein 9 in den Behälter 3 gelangt, durchströmt. In dem Behälter 3 erfolgt dabei die Entgasung
und Reinigung' der Schmelze 7. Während dieses Vorganges
wird gleichzeitig, zwecks Vermeidung von Lufteinwirkung über die Verteilerleitung 13 durch die Bohrungen 14 Inertgas
auf die Oberfläche der Schmelze 7 geblasen. Anschließend verläßt die gereinigte Schmelze 7 den inneren Behälter 3
durch die Ablauföffnungen 6 und gelangt somit von dem Gießpfanneninnenraum
in die Verteilerrinne 16 einer Stranggußanlage.
109845/08 49
Claims (9)
1. Verfahren zum Entgasen und Reinigen von einen Behälter durchlaufenden
Metallschmelzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelze im Gegenstrom von einem Inertgas durchströmt wird und
eine ihren Sauerstoffgehalt chemisch bindende Schüttung durchläuft, * ^
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
chemisch bindende Schüttung (4) körniger Petrolkoks vorgesehen ist.
3· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die λ
Durchströmung des Inertgases pulsierend erfolgt.
k. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Inertgas reduzierende oder oxidierende Gase beigegeben werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Legierungsumbildung der Schmelze (7) dem Inertgas leicht
zersetzbare Verbindungen zugegeben werden.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einer Petrolkoksschüttung
(l|) versehener Behälter (3) nach oben offen ausgebildet, mit ((
einem Zulauf (15) für die zu behandelnde Metallschmelze (7)
versehen ist und er innerhalb eines weiteren nach außen hin
abgedichteten und beheizten Behälters (1) angeordnet ist und daß der innere Behälter (3) im Bereich seines Bodens (5) mindestens
eine Ablauföffnung (6) für die Schmelze (7) aufweist,
und der Boden (5) mit einem oder mehreren gasdurchlässigen und feuerfesten, einen Anschluß (10) für das Inertgas enthaltenden
Steinen (8) versehen ist. -
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
nach außen hin abgedichtete und beheizte äußere Behälter (1) als Gießpfanne mit einem Abschlußdeckel (2) ausgebildet ist,
wobei sowohl die Gießpfanne (1) als auch der Abschlußdeckel (2)
I 0 98ASZOA - 8 -
- 8 · ■ O.Z. 26 739
mit einer regelbaren Heizeinrichtung versehen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet» daß
zwischen der Oberseite (12) des inneren Behälters (3) und dem Abschlußdeckel (2) eine Verteilerleitung (13) mit mehreren
Bohrungen (1*1) für Inertgas angeordnet ist.
"I
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet«
daß die Gießpfanne (1) fahrbar ausgebildet ist.
Badische Anilin- & Soda-Fabrik AG rC
Zeichn.
1-0 9 8 A 5 / ü 8 I-,
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702019538 DE2019538A1 (de) | 1970-04-23 | 1970-04-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen und Reinigen von Metallschmelzen |
| FR7114634A FR2086293A1 (fr) | 1970-04-23 | 1971-04-23 | Procede et appareil pour le degazage et la purification de masses metalliques fondues |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702019538 DE2019538A1 (de) | 1970-04-23 | 1970-04-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen und Reinigen von Metallschmelzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2019538A1 true DE2019538A1 (de) | 1971-11-04 |
Family
ID=5768886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702019538 Pending DE2019538A1 (de) | 1970-04-23 | 1970-04-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen und Reinigen von Metallschmelzen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2019538A1 (de) |
| FR (1) | FR2086293A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002008476A1 (de) * | 2000-07-21 | 2002-01-31 | Norddeutsche Affinerie Aktiengesellschaft | Verfahren und vorrichtung zur verminderung des sauerstoffgehaltes einer kupferschmelze |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH615697A5 (de) * | 1975-04-24 | 1980-02-15 | Alusuisse | |
| CH595452A5 (de) * | 1975-04-29 | 1978-02-15 | Alusuisse | |
| CH623849A5 (de) * | 1976-03-26 | 1981-06-30 | Alusuisse | |
| FR2432553A1 (fr) * | 1978-07-31 | 1980-02-29 | Pechiney Aluminium | Procede et dispositif de traitement d'un metal ou alliage liquide au moyen de flux liquide et solide |
-
1970
- 1970-04-23 DE DE19702019538 patent/DE2019538A1/de active Pending
-
1971
- 1971-04-23 FR FR7114634A patent/FR2086293A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002008476A1 (de) * | 2000-07-21 | 2002-01-31 | Norddeutsche Affinerie Aktiengesellschaft | Verfahren und vorrichtung zur verminderung des sauerstoffgehaltes einer kupferschmelze |
| US7264767B2 (en) | 2000-07-21 | 2007-09-04 | Norddeutsche Affinerie Aktiengesellschaft | Method and device for reducing the oxygen content of a copper melt |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2086293A1 (fr) | 1971-12-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2838504C2 (de) | ||
| DE1900191B1 (de) | Durchlaufbehaelter fuer die kontinuierliche Behandlung einer Metallschmelze | |
| JPH0157983B2 (de) | ||
| DE2527156B2 (de) | Verfahren zur Vorbehandlung einer Stahlschmelze beim Stranggießen | |
| DE2159847B2 (de) | Verfahren zur Behandlung von geschmolzenem Aluminium | |
| DE69520779T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von einer aktiven metallenthaltenden Kupferlegierung | |
| DE1927973C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung nichtmetallischer Einschlüsse aus Aluminiumschmelzen | |
| US3904180A (en) | Apparatus for fluxing and filtering of molten metal | |
| DE2316385A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum schmelzen von magnesium | |
| CH645133A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zur entfernung von alkalimetall und erdalkalimetall aus geschmolzenem aluminium. | |
| DE2019538A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen und Reinigen von Metallschmelzen | |
| EP1301642B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur verminderung des sauerstoffgehaltes einer kupferschmelze | |
| CH493646A (de) | Verfahren zum Auftragen von Kupfer auf einen Kupferdraht | |
| DE2255977B2 (de) | Verfahren zum Raffinieren von metallischem Kupfer | |
| CH615697A5 (de) | ||
| DE2050659A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen und Reinigen einer Metallschmelze | |
| DE3334733A1 (de) | Verfahren und anlage zum herstellen von hochreinen legierungen | |
| CH623849A5 (de) | ||
| EP1149930A1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Regenerieren einer verunreinigten Metallschmelze | |
| DE69006281T2 (de) | Behandlung von Flüssigmetall. | |
| DE1583578A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schutz und zum Ausspuelen von Metallschmelzen bei Stranggussanlagen | |
| DE2062114A1 (en) | Pure, killed steel mfr - for deep-drawn quality sheet steel | |
| DE667070C (de) | Verfahren zur Herstellung reinen Kupfers | |
| DE3030738C2 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen Gießen von Kupfer | |
| DE2165645C3 (de) |