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DE2019423A1 - Decke zur selbsttaetigen Bewaesserung von Pflanzen in Toepfen oder anderen Gefaessen - Google Patents

Decke zur selbsttaetigen Bewaesserung von Pflanzen in Toepfen oder anderen Gefaessen

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DE2019423A1
DE2019423A1 DE19702019423 DE2019423A DE2019423A1 DE 2019423 A1 DE2019423 A1 DE 2019423A1 DE 19702019423 DE19702019423 DE 19702019423 DE 2019423 A DE2019423 A DE 2019423A DE 2019423 A1 DE2019423 A1 DE 2019423A1
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ceiling
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plastic
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Reinhard Schaefer
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
    • A01G27/04Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots using wicks or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Reinhard Schäfer 20. April 1970
694 Weinheim
Decke zur selbsttätigen Bewässerung von Pflanzen in Topfen oder anderen Gefäßen.
Die Erfindung betrifft eine Decke zur selbsttätigen Bewässerung von Pflanzen in Topfen oder anderen Gefäßen, die das Wasser über Polster oder Streifen an die darauf stehenden Töpfe oder Gefäße abgibt. Diese Decke ist insbesondere, zur Bewässerung einer großen Anzahl von Pflanzen in Gärtnereien, in Blumengeschäften, in Verkaufs— oder Ausstellungsräumen etc. geeignet. Die dtort bestehenden Verhältnisse erfordern für die Bewässerung Verfahren, die den Pflanzen das Wasser unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse, sachdienlich unter geringstem Aufwand zuführen. Es ist bekannt, daß zur Erfüllung dieser Erfordernisse die verschiedensten technischen Vorrichtungen entwickelt wurden, von denen die, Wasserzuführung an die. Töpfe, oder Gefäße, von unten eine der aussichtsreichsten Möglichkeiten ist. Doch alle bisherigen Einrichtungen dieser Art erfüllen diese. Aufgabe nur bis zu einem gewissen Grad zufriedenstellend. Verschiedene, teils gemeinsame Mangel lassen die- Anwendung nur mit negativen Begleiterscheinungen zu. Auch eine Fasermatte aus synthetischen Spezialfasern (Zeitschrift "Der Erwerbs Gärtner" Jahrgang 23. und 24·., Jahr 1969/70, Heft 52/16, Seite 2397/755), die-als teppichähnlicher Belag auf Tischen oder Erdbeeten verlegt die bisher gebräuchlichen, als Wasserträger dienenden Substrate- ablösen soll, verbessert nicht wesentliches daran. Dia. Fasermatte ist nicht fähig Wasser weiträumig zu leiten und zu verteilen, es zu speichern oder zu halten. Besondere, in ihrer Art bekannte Einrichtungen
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müssen das Wasser zuführen und verteilen, untergelegte Folien aus Kunststoff den Wasserabfluß in den Untergrund verhindern und eine, ausreichende Wasserabgabe ermöglichen. Die Folie hat zur Folge, daß die Fasermatte nur auf waagerechtem Niveau eingesetzt werden kann, daß Unebenheiten des Untergrundes eine ungleiche Wasserverteilung und -abgabe, verursachen und, daß die. Bewässerung unter ständiger Kontrolle erfolgen muß. Ein Ansteigen des Wasserstandes über die, Fasermatte würde, zu Erdverschlemmungen in den Topfen oder Gefäßen führen. Eine, längere. Wasserbereithaltung ist daher nicht möglich. Es reichen jedoch die auf der Folie verbleibenden Wasserreste aus, um die. Fasermatte auf den von den Topfen freigelassenen Flächen zu veraigen, zu verunkrauten und die- darauf stehenden Topfpflanzen unerwünschterweise umfangreich in sie einwurzeln zu lassen. Insgesamt erfolgt die Bewässerung pauschal, d. h., das Wasser wird nicht den unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechend an die Topfpflanzen abgegeben. Der Erfindung liegt die. Aufgabe zugrunde, den Topfpflanzen ständig oder periodisch Wasser in der Weise zur Verfügung zu halten, daß das Wasser kapillar, den wechselnden Bedürfnissen der Pflanzen angepaßt, ohne, die Gefahr der Erdverschlemmung und der Nährstoffauswaschung unter größter Gleichmäßigkeit der Wasserverteilung, auch bei unebenem Niveau, und geringstem Kontrollaufwand zugeführt wird. Gleichzeitig soll die Funktion der Abdichtung zum Untergrund, der Wasserleitung und -verteilung und des Schutzes vor Veralgung und Verunkrautung durch die Erfindung übernommen werden. Das Einwurzeln der Topfpflanzen in das Bewässerungsmaterial soll auf ein Minimum beschränkt werden. Diese Aufgaben werden nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Decke, ausschließlich der Wasseraustrittsöffnungen, wasserdicht aua zwei Häuten aus elastischem Material, insbesondere Kunststoffolie besteht, durch inseitige, mehrere über die Breite ver-
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teilte, in Längsrichtung durchgehende oder in Abständen punktförmige Klebe- oder Schweiß verbindungen in mehrere, am Anfang miteinander in Verbindung stehende, längslaufende Innenräume unterteilt wird, die Innenräume mit Wasser füllbar sind und unter einem hydrostatischen Druck von 100 mm bis 3000 mm und mehr Wassersäule steilen können und das Wasser durch auf der Oberseite der Decke in längsgerichteten Reihen angebrachte Wasseraustrittsöffnungen an dort befestigte, einen Durchflußwiderstand besitzende. Polster oder Streifen aus selbstansaugenden Kunststoff abgegeben wird.
Durch die Erfindung wird ein wesentlicher !Fortschritt in der Rationalisierung der Pflanzenkultur erreicht. Sie erübrigt nicht nur beim Vorbereiten der Ausstellflächen Arbeiten wie Unkrautentfernen, Abschälen der Algenkruste, Auflockern und Ebnen des Substrats und Markieren der Topfabstände, sondern sie vereinigt auch bisher funktionell und materiell getrennte Vorrichtungen in einer einzigen. Die Herstellung der Decke aus elastischem Material macht diese zusammenrollbar, auf geringem Raum transportierbar und lagerfähig und das Auflegen auf die Fläche einfach und leicht. Ihr besonderer Fortschritt besteht jedoch in der Durchführung der Bewässerung. Durch die Verwendung von, einen Durchflußwiderstand besitzenden Polstern oder Streifen an den Wasseraustrittsöffnungen, deren Durchmesser ca. 0,5 - 3»o mm beträgt, muß sich in den Innenräumen der Decke-das Wasser erst über die ganze Fläche verteilen, bevor sich ein hydrostatischer Druck bildet, der ausreicht um das V/asser in die.. Polster oder Streifen eindringen zu lassen. Dadurch wird erstmalig erreicht, daß das Wasser auch bei großen oder unebenen Flächen und bei unterschiedlichen Höhen der Zuleitungen an allen Teilen der Decke gleichzeitig in etwa gleichen Mengen den Pflanzen zugeführt wird. Dabei
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erhöht noch die selbstansaugende. Eigenschaft der Polster oder Streifen durch Verteilerwirkung die- Gleichmäßigkeit der Wasserabgabe und wirkt ausgleichend bei Störungen an den Wasseraustritt soff nungen.
Um die Decke, bei möglichst allen vorkommenden Zuleitungshöhen einsetzen zu können, befaßt sich eine weitere. Ausbildung der Erfindung mit einer höheren Druckbildung in der Decke. Dies wird erreicht, indem der. Durchflußwiderstand an den Wasseraustrittsöffhungen durch dort angebrachte, runde oder bandartige, permeable Membranen hergestellt wird und die Polster oder Streifen aus seIbstansaugendem Kunststoff, die Membranen bedeckend, an der Decke durchgehend oder punktförmig befestigt und mehr oder weniger durchflußwxderstandsfrei sind.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung erzeugen an Stelle der permeablen Membranen einen Durchflußwiderstand besitzende Schaumstoffstücke oder andere, geeignete Materialstücke, die mit ihren Kanten in mit Durchgängen versehenen Kappen aus hartem Kunststoff und mit den, dem Wasserfluß entgegengerichteten Flächen an ledern"befestigt, axial verdichtbar sind, den Durchflußwiderstand an den Wasseraustrittsöffnungen und regulieren selbsttätig die Wasserabgabe. Dadurch wird es möglich eine Decke herzustellen, die auch bei größeren Druckschwankungen eine in etwa gleichbleibende Wasserabgabe einhält.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die. Streifen aus selbstansaugendem Kunststoff in ein, zwei oder drei mit geringem Abstand parallellaufenden, längsgerichteten Reihen je Topfpflanzenreiheangebracht. Eine solche. Anordnung der Streifen verbessert den Stand der (Töpfe und die Belüftung der Topf boden.
Einer kostengünstigeren Herstellung dient.eine andere Ausführungsform der Erfindung. Sie. besteht darin, daß die obere Haut der
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Decke nur noch aus. mehreren, einzelnen, etwa blumentopfbreiten Hautbahnen, die am Anfang miteinander Verbindung haben, besteht. Der Vorteil dieser Ausführungsart zeigt sich vor allem bei Decken, die mit wenig en Hautbahnen für eine geringe Standdichte vorgesa- ■ hen sind.
Eine weitare Verbesserung der Standfestigkeit und der Belüftung bringt die. nächste Ausführungsform dar Erfindung. Die einzelnen Hautbahnen werden in sich durch inseitig längslaufehde Klebeoder Schweißverbindungen mit der unteren Haut in zwei bis drei Innenräume unterteilt. Dadurch wird die, größere Aufwölbung einer Hautbahn in zwei bis drei kleinere, aufgeteilt, die den Topfen zwei bis drei gleichhohe Standlinien bieten.
Eine andere. Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die obere Haut der Decke aus mehreren, in Abständen auf der unteren Haut angebrachten, längslaufenden, aus zwei Schläuchen gebildeten Doppelschläuchen, die sich an einer axialen Berührungslinie berühren und am Anfang miteinander Verbindung haben, besteht. Eigentliche Vorteile- werden aber erst erreicht, wenn die. Wasseraustrittsöffnungen entlang der axialen Berührungslinie angebracht sind, der Streifen aus;, selbstansaugendem Kunststoff tangential zwischen die beiden Schläuche eingeschoben wird und die beiden Schläuche, auf der unteren Haut so nah aneinander und so breit mit den Schlauchböden in ihrer Längsrichtung befestigt sind, daß der hydrostatische Druck sie aneinander preßt. Diese Ausführungsform der Erfindung bietet die Möglichkeit die Streifen in ihrer Höhe zu regulieren und sie, wenn nötig, leicht und schnell ohne Klebungen auszuwechseln.
Mir genauestö Bewässerungen ist dia Ausführungsform der Erfindung bestimmt, bei der die Doppelschläuche keine Wasseraustrittsöffnungen besitzen, die Räume zwischen den beiden Schläuchen un-
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terhalb der axialen Berührungslinie in der Länge durch Stauquerwände unterteilt und am Anfang und Ende durch je eine Stirnwand, die Zu- bzw. Ablauf haben, verschlossen sind. Allerdings ist ebenes Niveau die Voraussetzung für die Anwendung. Bort wo kleinere- Flächen bewässert werden sollen oder Wasser nur mit geringstem Druck, etwa 200 - 0,o mm Wassersäule zur Verfügung steht, wird eine Bewässerung nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung dadurch ermöglicht, daß die wasseraufnehmenden Innenräume unter Belassen von Wasserkanälen mit selbstansaugendem Kunststoff ausgefüllt, dieser soweit erforderlich mit den Häuten fest verbunden ist und die. Wasseraustrittsöffnungen erweitert sind. Dieser Kunststoff übernimmt hier die Funktion des Wasserdrucks und sorgt für die Wasserverteilung, des -ausgleichs bei Unebenheiten und der harmonischen Wasserabgabe, da. es zweckmäßig ist Polster oder Streifen ohne Durchflußwiderstand anzubringen.
Um bei großen Druckschwankungen oder sonstigen Störungen überschüssig austretendem Wasser einen Abfluß zu ermöglichen werden erfindungsgemäß einzelne, lochartige. Durchlässe, durch beide Häute an den Stellen der Klebe- oder Schweißverbindungen angebracht.
Damit die- Erfindung in ihren Ausführungsformen an zukünftigen Rationalisierungen, insbesondere bei der Ausgestaltung von Neuanlagen, beteiligt werden kann, ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, daß zur Herstellung teilweise, oder vollständig härtere Kunststoffe, die, auch tragende. Funktionen anderer Konstruktionen, wie z.B. Tische, und dergleichen, übernehmen können, verwendet werden und sich die. Formen umändern können in andere, z.B. rechtwinklige Formen.
Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden an Hand der. Zeichnung als Beispiele näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine. Decke im Querschnitt.
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Fig. 2 eine Decke, in schematischer Aufsicht Fig. 3 und 4 eine Wasseraustrittsöffnung mit Kappe in Normalstellung bzw. unter Druck im Querschnitt
Fig. 5 eine Decke mit verschiedenen Ausführungsformen der Hautbahn bzw. Anordnung der Streifen im Querschnitt Fig. 6 eine Decke mit Doppelschläuchen in der Aufsicht Fig. 7 einen Doppelschlauch im Querschnitt Fig. 8 eine Decke mit Doppelschlauchen für den Anstau im vertikalen Xängsschnitt
Fig·. 9 und 10 eine Decke und einen Doppelschlauch mit selbstansaugendem Kunststoff ausgefüllt im Querschnitt. Die in Fig. 1 dargestellte Decke besteht aus der dem Untergrund aufliegenden unteren Haut Ί und der oberen HautSL, die durch Klebeoder Schweißverbindungen 3 die. Innenräume 4 bilden. In die obere-Haut 2 sind die Wasseraustrittsöffnungen 5 angebracht, dia gegebenenfalls mit permeablen Membranen 6 oder mit in Kappen 7 befestigten Schaum st of f stücken 8 ausgestattet sind.. Darüber verlaufen dia Polster oder Streifen 9» die an der oberen Haut 2 befestigt sind. Bei den Klebe*- oder Schweißverbindungen 3 sind Durchlässe 10 durch die beiden Häute 1 und 2. angebracht.
Das über an sich bekannte. Leitungen und Regelarmaturen den Innenräumen 4- zugeleitete Wasser strömt durch die Wasseraustrittsöffnungen 5 direkt oder über die permeablen Membranen 6 oder die. Schaumstoffßtücke 8 in den Kappen 7 an die in unterschiedlicher Anordnung gezeigten Polster oder Streifen 9 weiter. Überschüssig ausgetretenes Wasser kann durch die Durchlässe 10 abfließen.
Die Aufsieht in Fig. 2 zeigt den Wasseranschluß 11, die wasserdicht verarbeiteten Kanten der Decke 12, verschiedena Ausführungen der permeablen Membranen 6 und die anderen, sichtbaren Teile der Fig. 1.
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Die in Pig. 3 und 4- gezeigte Kappe besteht aus dem Schaumstoffstück 8, das mit seinen Kanten 13 an der seitlichen Wandung der Kappe 7 und mit einer Fläche, an der Feder 14- befestigt ist. An der oberen Fläche; der Kappe. 7 sind Durchgänge 15 angebracht. Die Arbeitsweise der selbsttätigen Druckregulierung ist folgende : Wasser fließt durch die- Wasseraustrittsöffnung 5 in die Kappe. ein, drückt das Schaumstoffstück 8 gegen dia Kappenwandung, verdichtet es. und zwar umso mehr, je stärker der Wasserdruck ist. Der Durchflußwiderstand nimmt proportional zu und entsprechend ist der Druck und die Menge, des aus- den Durchgängen 15 austretenden Wassers reduziert. Bei Nachlassen des Drucks hebt die Feder 14·, die- eine. Blatt- oder Spiralfeder sein kann, wieder die Verdichtung auf.
Die Darstellung in Fig. 5 zeigt die. Verringerung der Oberhaut zu einzelnen Hautbahnen 16 in verschiedenen Ausführungsformen.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform der Erfindung besteht die Decke aus der unteren Haut 1 und den aus ge- zwei Schläuchen 17" gebildeten Doppelschläuchen 17, den Streifen 9, die wie bisher befestigt oder tangential eingeschoben sein können, dem Wasseranschluß 1.1 und. dem Verbindungsschlauch 18. Der in Fig. 7 dargestellte- Doppelschlauch 17 zeigt zwei der an der axialen Berührungslinie angebrachten Wasseraustrittsöffnungen 5j die eine mit einer permeablen Membran 6, die andere mit einer abgeänderten, außen flach abschließenden Kappe 7 ausgerüstet, den eingeschobenen Streifen 9» den Raum 19 in der Mitte des Doppelschlauches 17 -unterhalb der axialen Berührungslinie und die breite Befestigung des Schlauchbodens 20 auf der unteren Haut. Zur Bewässerung wird das Wasser über den Verbindungsschlauch 18 den Innenräumen 4- zugeleitet. Von dort dringt es durch die Wasseraustrittsöffnungen 5 über permeable Membranen
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oder Kappen 7 bis zum Streifen 9 von und wird an die. darauf stechenden Töpfe-abgegeben. Überschüssig austretendes Wasser kann nach dem Raum 19 abfließen. Der bis dorthin reichende- untere . Teil des Streifens 9 saugt es im Bedarfsfall wieder auf. Da. der Wasserdruck durch die breite Befestigung des, Schlauchbodens 20 den Doppelschlauch 17 im Bereich der Wasseraustrittsoffnungen 5 gegen den Streif en 9 preßt,,, ist der Raum 19 lichtdicht abgeschlos-aen und das dort befindliche. Wasser veraigt nicht. Im Anfang und am Ende des DoppelSchlauches 17 kann dieses abfließen. Die aufgestellten Topfpflanzen sind dadurch, wenn nicht eine- größere. Senke dem entgegensteht, völlig vor stehendem Wasser geschützt. ä
Die in Eig. 8 dargestellte, Ausführungsfx>rm betrifft die Decke als· Anstaubewässerung. Sie besteht aus der unteren Haut % den Doppelschläuchen 17 ohne Wasserauatrittsoffnungen, den Stirnwänden 21., dem dort angebrachten Zu- 22 bzw. Ablauf 22", den Stauquerwänden 23 und der Wasserzuleitung 24· für die Doppelschläuche 17. Das Bewäsasrungswasser wird als Zulauf- oder Umlaufwasser durch die Zuleitung·22 in die Räume 19 eingeleitet und dort ein durch die Stauquerwände, 23 und dem Ablauf 22" vorbestimmter Wasserstand gehalten. Die- Streifen 9 nehmen das Wasser auf und geben es an die. aufgestellten Topfpflanzen ab. Die- Doppelschläuche 17 werden gesondert über die- Wasserzuleitung 2.4 mit unter Druck stehendem: Wasser versorgt und. so zu ihren wandungsbildenden und tragenden Punktionen $nfgefüllt.
Bei der in ¥ig· 9 und! 10 gezeigten AusfÜhrungsfοrm sind die Innenräume 4r. mit selb st ansaugendem Kunststoff 25 unter Belassen von Waseerkanälen 26 ausgefüllt. Die Wasseraustrittsöffnungen 5 sind, soweit erforderlich, erweitert um die Streifen 9 innig mit dem Kunststoff 25 in Kontakt zu bringen. Das zugeleitete Wasser wird weiträumig durch die. Wasoorkanäle 26, dazwischen durch die selbst-
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ansaugende- Eigenschaft des Kunststoffes. 25 verteilt, von den Streifen 9 übernommen und an dia Topfpflanzen abgegeben. Diese Decke eignat sich auf ebenem Niveau auch gut für eine Zulaufoder Umlaufbewässerung, wenn ein dafür erforderlicher Ablauf 22" am Ende der Decke, angebracht wird·

Claims (1)

  1. Ansprüche :
    )ecke zur selbsttätigen Bewässerung von Pflanzen in Topfen "oder anderen Gefäßen, "dadurch gekennzeichnet, daß" dia-Decke, ausschließlich der Wasseraustrittsöffnungen, wasserdicht aus zwei Häuten' (1) undi (2) aus elastischem Material, insbesondare. Kunststoffolie., besteht, durch inseitige, mehrere, üba-r die. Breite verteilte, in Längsrichtung durchgehende oder in Abständen punktförmige Klebe- oder Schweißverbindungen (3), in mehrere, am Anfang miteinander in Verbindung stehende., längslaufende Innenräume (4) unterteilt wird, die. Innenräume (4·) mit Wasser füllbar sind und unter einem Hydrostatischen Druck von 1Q0mm bis. 3000 mm und mehr Wassersäule stehen können und das Wasser durch die auf dar Oberseite, dar Decke in längsgerichteten Reihen angebrachten Wasseraustrittsöffnungen (5) an dort befestigte, einen Durchflußwiderstand besitzende Polster oder Streifen (9) aus selbstansaugendem Kunststoff abgegeben wird.
    2* Decke nach Anspruch 1, "dadurch gekennzeichnet, daß" der Durchflußwidarstand an den Wasseraustrittsoffnungen (5) durch dort angebrachte, runde oder bandartige,, permeable Membranen (6) hergestellt wird und die. Polster oder Streifen (9) aus selb st ansaugendem Kunststoff, die Membranen (6) bedeckend, an der Decke durchgehend oder punktförmig befestigt und mehr oder weniger durchflußwiderstandsfrei sind.
    3. Decke nach Anspruch 1 und 2^ "dadurch gekennzeichnet, daß" an Stella der permeablen Membranen (6) einen Durchflußwiderstand be-
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    sitzende Schaumstoff stücke- (8) oder andere-, geeignete. Materialstücke, die mit ihren Kanten (13) in mit Durchgängen "(15) versehenen Kappen (7) aus hartem Kunststoff und" mit den, dem Wasser— fluß entgegengerichteten Flächen an Federn (14) befestigt , axial verdichtbar sind, den Durchflußwiderstand an den Wasseraustritts— öffnungen herstellen.
    4. Decke, nach einem oder mehreren der Ansprüche- 1 bis 3» "dadurch gekennzeichnet, daß" die Streifen (9) aus selbstansaugendem Kunststoff in ein, zwei oder drei mit geringem Abstand parallellaufenden, längsgerichteten Reihen je Topfpflanzenreihe angebracht sind. .
    5· Decke nach einem oder mehreren der Ansprüche- IMs %, "dadurch: gekennzeichnet, daß" die obere Haut (2) der Decke, nur aus einer oder mehreren, einzelnen, etwa blumentopfbreiten Hautbahnen (16), die am Anfang miteinander Verbindung haben, besteht.
    6. Decke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» "dadurch gekennzeichnet, daß" die einzelnen Hautbahnen (16) in sich durch inseitige, längslaufende Klebe- oder Schweißverbindungen (3) mit der unteren Haut (1) in zwei bis drei Innenräume (4) unterteilt werden.
    7. Decke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1. bis 4, "dadurch ™ gekennzeichnet, daß" die obere Haut (2) der Decke, aus einem-oder mehreren in Abständen auf der unteren Haut (1) angebrachten, längslaufenden, aus zwei Schläuchen (17"), die sich ah einer axialen Berührungslinie berühren, gebildeten Doppelschläuche. (17), die am Anfang miteinander Verbindung haben, besteht.
    8. Decke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis,3 und 7, "dadurch gekennzeichnet, daß" die Wasseraustrittsöffnungen (5) entlang der axialen Berührungslinie angebracht sind, der Streifen (9) aus selbstansaugendem Kunststoff tangential zwischen die
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    beiden Schlauches (17") auf der unteren Haut (1) so nah an&iinan^ der und so breit mit den Schlauchböden (2G) in ihrer Längsrichtung befestigt sind, daß der hydrostatische Druck sie aneinander preßt.
    9. Decke nach einem odai? mehr, er en der Ansprüche 1, 7 und 8, "dadurch gekennzeichnet, d&ß" di« DöpierlÄchläuche= (17) keine Wasseraustrittsoff nungen (5) besitzen, dieb Räumet (19) zwischen den beiden Schläuchen (17") unterhalb der axialen Berührungslinie in der Länge durch Stauquerwände. (23) unterteilt und am Anfang und Ende durch je eine. Stirnwand (21), die Zulauf (22) bzw. Ablauf (22") haben, verschlossen siüd und die Eäume (19) miteinander in Verbindung stehen,
    10. Deck© nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, "dadurch gekennzeichnet, daß" die wasseraufnehmenden Innenräume (4) unter Belassen von Wasserkanälen (26) mit selbstansaugendem Kunststoff (25) ausgefüllt, dieser soweit erforderlich mit den Häuten (1) und: (2) fest verbunden ist und die; Waaseraustrittsöffnungen (5) erweitert sind.
    11. Decke nach einem oder mehreren der Ansprüche. 1 bis 10, "dadurch gekennzeichnet,- daß" einzelne, lochartiga Durchlässe (1.0) durch beide-Häute. (1) und (2) an den Stellen der Klebe- oder Schweißverbindungen (3) angebracht sind.
    12. Decke, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, "dadurch gekennzeichnet, daß" zur Herstellung teilweise oder vollständig härtere. Kunststoffe^, die. auch tragende Funktionen anderer Konstruktionen, wie z. B« Tische und dergleichen, übernehmen können, verwendet werden und sich die. Formen in andere, z. B. rechtwinklige Formen verändern können.
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