DE2019151A1 - Last- oder Belastungsmesssystem - Google Patents
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Description
Dr. Gertrud Hauser eooo Manchen 60, "ß. jg7jj
Dipl.-Ing. Gottfried Leiser Ernsborg«r»tra»jel?
Patentanwälte
Telefon: S3 15 10 BLH ELECTRONICS, INC.
. Waltham, Massachusetts / V.St.A,
Unser Zeichen: B 1390
Last- oder Belastungsmeßsystem.
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Last- oder Belastungsmeßsystem
und die Erfindung bezieht sich insbesondere
auf Verbesserungen zur Messung von Spannungssignalen mit geringen Pegeln und auch auf ein verbessertes System
zur Messung von Eingangssignalen mit geringen'Pegeln
mit hoher Genauigkeit, wie beispielsweise Signalen im Mikrovoltbereich, die aus einer Brückenschaltung stammen, welche auf mechanische Spannungen ansprechende
Wandlerelemente in den Brückenarmen aufweist und zwar
durch Ausnutzung einer Wechselstromverstärkung, einer Demodulation auf eine Gleichspannung und durch eine ■- ,
digitale Anzeige. ·
In einigen Fällen ist es von Bedeutung, mit hoher' Genauigkeit
die Ausgangsspannung einer Brückenschaltanordnung zu messen, in deren Armen auf mechanische Spannungen
ansprechende Elemente angeordnet sind.
Beispielsweise werden üblicherweise beim Wiegen übliche
Lastzellen verwendet, die auf mechanische Spannungen ansprechende Elemente aufweisen, die aus Draht aufgebaut
sind,.aus Folien oder aus Halbleitern oder dergleichen
und diese Lastzellen werden in eine Brückenschaltung
eingeschaltet, um das Gewioht einer Last oder einer Be-
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BAD ORIGINAL
lastung anzuzeigen und zwar durch Messen der Ausgangssignale
der ursprünglich abgeglichenen Brückenschaltung. Jede Ausgangsspannung, die erzeugt wird, ist proportional
zur Änderung der Impedanz des auf mechanische Spannungen ansprechenden elektrischen Wandlerelementes bei
Aufbringung der Last auf diese Lastzelle. Eine typische Lastzelle v/eist elektrische, auf mechanische Spannungen
ansprechende Elemente auf, die an dieser Lastzelle montiert sind und die in eine Brückenschaltungsanordnung
eingeschaltet sind, wie es in der US-Patentschrift 3 004 231 beschrieben wird. Eine typische Wiegevorrichtung
für den gleichen Zweck ist in der US-Patentschrift 2 793 851 beschrieben.
Früher wurde beim Messen der Ausgangsspannung einer Brückenschaltung, die elektrische, auf mechanische Spannungen ansprechende Elemente in den Armen aufweist, die
Brückenschaltung mit einem Gleichspannungssignal gespeist oder erregt. Die Ausgangsspannung der Brückenschaltung,
die durch eine Uichtabgeglichenheit dieser
Brücke erzeugt wird, ist eine Gleichspannung und diese Ausgangsspannung wurde dann durch einen Gleichspannungsverstärker
verstärkt und mittels eines Gleichspannungsdigital-Voltmeters angezeigt. Es wurde gefunden, daß
diese Verfahrensweise bei der Messung von auerordentlich geringen Spannungspegeln, beispielsweise von Spannungen
unter 10 Millivolt, unzureichend ist. Unter den Problemen, die hierbei auftreten, befinden sich die Probleme des Rauschens,
welches durch Plackereffekte und Thermoelementeffekte
in den Komponenten von üblichen Gleichstromverstärkern erzeugt wird, wobei zusätzlich diese üblichen Gleichstromverstärker
die Tendenz haben, zu wandern. Messungen hoher Genauigkeit von kleinen Spannungspegeln
werden
009885/U13
BAD
■werden hierdurch unmöglich, da der Rauschpegel und das
Wandern Spannungsänderungen erzeugen können, die so groß sind -wie diejenigen Spannungen, die gemessen "werden
sollen.
Es -wurde auch "bereits versucht, den Spannungs aus gang ;
mit geringem Pegel einer Brückenanordnung, die auf mechanische Spannungen ansprechende elektrische Elemente
in den Armen aufweist, dadurch zu messen, daß zuerst
ein Wechselstromerreg-ungssignal dem Eingang der Brückenschaltung
zugeführt wird und daß dann das Wechselspan- ™
nungsausgangssignal einem Fullabgleich-Servosystem zugeführt
wird, dessen Ausgangsspannung an einem üblichen
Mgitalzähler an einer Anzeigescheine oder dergleichen
abgelesen wird. Ein derartiges Servosystem weist einen elektrisch-mechanischen Aufbau auf und hat
die Neigung, außerordentlich langsam zu arbeiten, und ist dem Verschleiß unterworfen und es treten andere
Probleme auf, die "bei servobetätigten Abgleicheinrich- :
tungen auftreten»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues und verbessertes System für eine schnell ansprechende Mes- f
sung hoher Genauigkeit-von Signalen mit geringen Pegeln
zu schaffen.
Ferner soll durch die Erfindung ein neuartiges und vorteilhaftes Wechselspannungs-Gleichspannungs-System
hoher Genauigkeit für die Messung von Spannungssignaleη
mit geringen Pegeln geschaffen werden, insbesondere für die Messung von Signalen aus einer Brückenschaltung,
die elektrische, auf mechanische Spannungen ansprechende
Elemente in-ihren Armen aufweist.
Weiterhin soll durch die Erfindung ein neues und vorteilhaftes
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ÖAD
ÖAD
teilhaftes System für eine neuartige und präzise Messung
und Darstellung der Spannungsausgangssignale mit
geringen Pegeln einer Brückenschaltung geschaffen werden, wobei eine Pestkörperschaltungstechnik verwendet
wird, die keine sich bewegenden Teile aufweist und die demzufolge eine sehr schnelle Anzeige ermöglicht.
Weiterhin soll durch die Erfindung ein neues und verbessertes
Wechselspannungs-Gleichspannungs-Meßsystem
hoher Genauigkeit insbesondere für geringe Spannungspegel zur-genauen Messung der Kraft geschaffen werden,die
an einer Belastungszelle auftritt, welche auf mechanische Spannungen ansprechende Wandlerelemente aufweist,
die an dieser Zelle montiert sind, wobei diese Elemente in eine Wheatstone'sehe Brückenschaltung eingeschaltet sind, so daß die gemessene Spannung dem aufgebrachten
Gewicht oder der aufgebrachten last proportional ist.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist eine Lastzelle vsrgesehsn, die Wandlerelemente aufweist, die an'··einem
Fühlelement montiert sind und die in eine Brückenschaltung eingeschaltet sind, wobei diese Anordnung derart
erregt wird, daß, wenn diese Anordnung einer Last ausgesetzt ist, die Brückenschaltung eine entsprechende
Ausgangswechselspannung erzeugt. Die Ausgangswechselspannung der Wechselspannungs-Brückenschaltung wird
dann verstärkt, demoduliert und mittels einer Digitalanzeigeeinrichtung
angezeigt, um mit hoher Genauigkeit die Aus gangs spannung mit geringem Pegel einer Brüclcenschaltung
zu messen, wobei diese Ausgangsspannung durch
eine Änderung der Impedanz des Wandlerelementea- erzeugt
wird und wobei diese Messung sehr schnell erfolgt.
Die Erfindung soll in der folgenden Beschreibung unter
• Be zugnahme ';
009885/U13
BAD
BAD
;_ 5 _ 2013151
Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden.
Es zeigen: · . ■· -
Fig. 1 eine schematische· Ansicht einer Ausführungsform
eines Wechselspannungs-Gleichspannungs-Systems zur Messung von Spannungen mit geringen -Pegeln
mit hoher Genauigkeit und
Fig. 2 eine schematische Ansicht einer anderen Ausführungsform.der
Erfindung.
In den Figuren der Zeichnung -werden gleiche oder, entspre- *
chende Teile mit den gleichen Besugszeichen gekennzeichnet.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines. Systems
für die Messung von SpannungsSignalen mit geringem Pegel
dargestellt, wobei die Messung mit hoher Genauigkeit durchgeführt wird. Dieses System weist einen konventio- ·
nel stabilisierten Oszillator 10 auf, um ein Wechselspannungs-Erregungssignal
den Eingangsanschlüssen 12 und H einer Wheatstoneschen Brückenschaltung zuzuführen.
Ein Verteilungstransformator 16 wird verwendet, um das
Wechselspannungserregungssignal vom Oszillator TO der
Brückenschaltung zuzuführen. Als AusführungsTDeispiel
weist jeder der Arme der Brückenschaltung ein Wandlerelement auf, wie "beispielsweise die auf mechanische Span- "
nungen ansprechenden elektrischen Elemente 18, 20, 22 und 24. Ein derartiger Aufbau ist jedoch nicht immer
notwendig. Beispielsweise können die elektrischen Spannungswandlerelemente innerhalb einer Lastzelle 26
montiert sein, die gestrichelt dargestellt ist und zwar derart, daß, wenn eine Last auf die Lastzelle 26 aufgebracht wird, der Impedanzwert der elektrischen auf mechanische Spannungen ansprechenden Elemente 18, 20, 22
und 24 alch derart 'verändert, daß die Brücke nicht mehr
abgeglichen ist. Dadurch wird eine Ausgangswechselspannung an den Anschlüssen 28 und 30 der Brückenschaltung
erzeugt. ; ■
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erzeugt. Die auf diese Weise erzeugte Ausgangspannung hat eine Größe, die proportional zu dem Gewicht' der
Last ist, die auf die Lastzelle 26 einwirkt. Die Ausgangsspannung der Brückenschaltung wird dann über Vorschaltwiderstände
32 und 34 einem Punktionsverstärker 36 zugeführt, der in üblicher Weise in Festkörperbauweise
aufgebaut ist und der einen Differentialeingang und einen Signalausgang hat,. Rückkopplungswiderstände
38 und 40 sind vorgesehen, um sicherzustellen, daß der mit hohem Verstärkungsgrad arbeitende Punktionsverstärker
36 einen Verstärkungsgrad aufweist, der im wesentlichen von äußeren Einflüssen unabhängig ist.
Der Wechselspannungsausgang des Punktionsverstärkers 36 ist dann über einen Transformator 42 mit den Eingangsanschlüssen
44 und 46 eines üblichen Demodulators 48 verbunden, der in Pestkörperbauweise aufgebaut ist
und der in hohem Maße linear ist und der phasenempfindlich ist. Der Demodulator 48 kann beispielsweise ein
Ringdemodulator mit Dioden sein. Zusätzlich kann ein Kondensator 50 am Ausgang des Punktionsverstärkers 36
vorgesehen sein, um Gleichspannungsstreusignale abzublocken, die am Eingang des Demodulators 48 vorhanden
sein können. Der Verteilungstransformator 16 wird ebenfalls verwendet, um den Demodulator 48 mit den richtigen
Speisebezugsspannungen zu versorgen. Der Zweck des Demodulators 48 ist es, den Wechselspannungssignaleingang
in einen Gleichspannungssignalausgang umzuwandeln, der repräsentativ für diesen Wechselspannungseingang
ist, wonach nach einer Filterung der Wert an einem Digitalanzeigegerät abgelesen werden kann, wie
beispielsweise an einem Digitalvoltmeter 52, welches in Festkörperbauweise aufgebaut ist, um eine sehr genaue
Anzeige zu ermöglichen. Der Filter im Ausgang des Demodulators 48 wird verwendet, um eine Welligkeit im
Demodulator-Ausgangssignal auszuschalten und bei. der
dargestellten
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dargestellten Ausführungsform -weist der Widerstand eine
Induktionsspule 54 und einen Kondensator 56 auf·, die in
der üblichen L-Schaltung angeordnet sind. Die Induktionsspule
54 verhindert jegliche Änderung der Stromstärke, während der Kondensator 56 jegliche Änderung der Spannungsgröße
verhindert, so daß die Kombination dieser Bauteile dem Digitalvoltmeter 52 eine Spannung konstanter
Größe liefert.
Es sei nunmehr auf Pig. 2 "bezug genommen. In Pig. 2 ist
ein System zur Messung mit hoher Genauigkeit von Spannun- ■
gen mit geringem Pegel dargestellt, welches Abänderungen gegenüber dem in Pig. 1 dargestellten System aufweist.
Insbesondere ist ein zweiter Gleichlauf-Demodulator 60
vorgesehen, der den gleichen Aufbau hat wie der erste Demodulator 48 und dieser Demodulator wird verwendet,um
d«n Spannungseingang des spannungsgesteuerten Oszillators
62, der in Pestkörperbauweise aufgebaut ist, derart zu steuern, daß Spannungsmeßfehler kompensiert werden, die
durch den Systemleitungswiderstand oder durch den Demodulatorbetrieb
erzeugt werden könnten. Alternativ kann jedoch der Oszillator 62 ein freilaufender Oszillator
sein, wobei der Ausgang des zweiten Demodulators 60 direkt dem Digitalanzeigegerät 64 zugeführt wird,.wie es
gestrichelt dargestellt ist, wobei dieses Anzeigegerät 64 dann als digitaler Quotientenmesser wirksam ist.
Auch hier wird ein Pilter 68 verwendet, um Gleichstromstreuspannungen
am Eingang des Demodulators 48 zu blockieren, wobei die Pilter 66 und 70 übliche Pi-Gliedfilter
sein können, um Wellungen auszuschalten.'
Es sei bemerkt, daß das beschriebene System die genaue
Messung von Ausgangsapannungen mit geringen Pegeln einer
Brückenanordnung ermöglicht, wobei diese Brückenanordnung auf mechanische Spannungen ansprechende elektri-
• sehe
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sehe Elemente in ihren Armen aufweist. Die Erfindung
wurde bei der speziellen Anwendung bei der Messung
des Gewichtes einer Last erläutert, die auf eine Lastzelle aufgebracht ist und es sei bemerkt, daß die Erfindung
nicht auf dieses Anwendungsbeispiel beschränkt ist und bei allen Meßgeräten für mechanische Spannungen
verwendet werden kann, wie beispielsweise bei der Messung von Druck, von Drehmomenten und Temperaturen oder
dergleichen. Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf
eine einzelne Lastzelle beschrieben und es sei bemerkt, daß die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist und daß
irgend eine beliebige Anzahl von Lastzellen, die eine Plattform oder dergleichen tragen und die in eine Vielzahl
von Brückenanordnungen eingeschaltet sind, verwendet werden können. Es wurden übliche Pestkörperschaltungen
bei den verschiedenen Beispielen beschrieben und es sei bemerkt, daß die Erfindung hierauf nicht beschränkt
ist und daß andere Elemente zur Verfügung stehen können. Beispielsweise kann ein Punktionsverstärker
anstelle des Ringdemodulators mit Dioden verwendet werden.
Die speziellen Ausführungsformeη und Beispiele wurden
zur Erläuterung der Erfindung erörtert und die Erfindung ist auf diese Beispiele nicht beschränkt und es
können zahlreiche Abänderungen vorgenommen werden, die im Rahmen der Erfindung liegen.
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Claims (11)
1. Lastmeßsystem zur Darstellung mit hoher Genauigkeit
von Ausgangsspannungen mit geringen Pegeln einer
Spannungsmeßbrücke, die wenigstens ein mechanisches Spannungsmeßinstrument in einem der Arme aufweist
. und die einen Anschluß aufweist, um eine Wechselspannung einem gegebenen Paar von Brückenpunkten
der Brückenschaltung zuzuführen, gekennzeichnet durch ' Einrichtungen zur Punktionsverstärkung der Ausgangsspannung
der Brückenschaltung, die am anderen Paar von Brückenpunkten auftritt, wobei diese Ausgangsspannungen
durch eine TJnabgeglichenheit der Brücken-. anordnung erzeugt werden und zwar durch eine· Belastung,
die eine Änderung der Impedanz in dem Spannungsmeßelement erzeugt und wobei.ein Demodulator vorgesehen ist,
der mit dem Ausgang des Punktionsverstärkers verbunden ist und der den Ausgang des Punktionsverstärkers
in Gleichspannungen umwandelt, die repräsentativ für
diesen Ausgang sind und wobei ein Digitalanzeigegerät vorgesehen ist, welches auf diese Gleichspannungen an- ·
spricht, um die Belastung des Wandlers mit hoher Stabilität, hoher Genauigkeit und schnell anzuzeigen.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die WechseIspannungsquelle einen stabilisierten
Oszillator aufweist und einen Transformator, um den
Ausgang dea Oszillators mit dem gegebenen Paar von · Brückenpunkten der Wandlerbrückenschaltung zii verbinden.
.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtungen zur Punktionsverstärkung einen Funktionaverstärker mit hohem Verstärkergrad.aufweisen,
der eine Rückkopplung hat, die sicherstellt, daß
der Verstärkungsgrad im wesentlichen unabhängig von äußeren Einflüssen ist· '
':■■ ü '
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4. System nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die den Ausgang des Punktionsverstärkers gegenüber
der Gleichspannung isolieren und durch einen Transformator, der den isolierten Ausgang des Punktionsverstärkers
mit dem Eingang des Demodulators verbindet.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Demodulator ein Ringdemoldulator mit Dioden ist.
6. System nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Pilter,
die den Gleichspannungsausgang des Demodulators filtern
und Einrichtungen, die den gefilterten -Ausgang des Demodulators der Digitalanzeigevorrichtuhg zuführen,
wobei diese Digitalanzeigevorrichtung einen Digitalvoltmeter aufweist.
7. Lastmeßsystem zur Darstellung mit hoher Genauigkeit
von Ausgangsspannungen mit geringen Pegeln einer Spannungsmeßwandlerbrückenanordnung,
die in ihren Armen elektrische Meßgeräte aufweist, die auf mechanische
Spannungen ansprechen, gekennzeichnet durch -eine Wechselspannungsquelle, die Wechselspannungen den
Anschlüssen der Brückenanordnung zuführt, Einrichtungen zur Punktionsverstärkung von Ausgangswechselspannungen,
die an den Ausgangsanschlüssen der Brückenschaltung auftreten, wobei diese Ausgangsspannungen durch
eine Uichtabgeglichenheit der Brückenanordnung erzeugt
werden, hervorgerufen durch veränderte Impedanzen in den elektrischen Meßgeräten in den Armen der Brücke,
die auf mechanische Spannungen ansprechen, einen ersten Demodulator, der auf die Ausgänge der Mittel zur
Punktionsverstärkung anspricht und der die Ausgänge
dieser Mittel zur Punktionsverstärkung in Gleichspan-! nungen umwandelt, die repräsentativ für die Ausgangsspannungen sind, Digitalanzeigegeräte, die auf diese
Gleichspannungen des ersten Demodulators ansprechen
und
009885/1413 ;.
und diese Gleichspannungen digital charakterisieren,
einen zweiten Demodulator, der im -wesentlichen den gleichen Aufbau hat wie der erste Demodulator und der
auf die Speiseviecliselspannung anspricht und .direkt
diese Speisewechselspannung in Gleichspannungssignale umwandelt und durch Einrichtungen, die das Ansprechen
der Anzeigeeinrichtungen gemäß den Gleichspannungs-Signalen
vom zweiten Demodulator steuern.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtungen Mittel aufweisen, die die besagten Einrichtungen steuern, um-Erregungswechselspannungen entsprechend den Ausgängen des zweiten De- ■
modulators zuzuführen und um dadurch die Pegel der Wechselerregungsspannungen zu steuern, wodurch Einwirkungen der Leitungswiderstände und der Demodulationsverstimmungen
ausgeschaltet werden.
9. System nach Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen Mittel aufweisen, die die Ausgänge
des zweiten Demodulators als Bezugsspannung dem Eingang
der Digitalanzeigeeinrichtung zuführen, so daß das Digitalanzeigegerät als digitales Quotientenmeßgerät
arbeitet.
10. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Demodulatoren Punktionsverstärker-Demodulatoren
sind. '
11. System nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß die
Mittel zur Punktionsverstärkung Punktionsverstärker mit
hohem Wirkungsgrad aufweisen, welche Rückkopplungen haben, die sicherstellen, daß der Verstärkungsgrad
im wesentlichen von äußeren Einflüssen unabhängig ist.
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