DE2019069A1 - Aus Sitzteil und Rueckenlehne bestehender Sitz,insbesondere Fahrersitz fuer gepanzerte Kraftfarhzeuge - Google Patents
Aus Sitzteil und Rueckenlehne bestehender Sitz,insbesondere Fahrersitz fuer gepanzerte KraftfarhzeugeInfo
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Description
Dr.-ing. h. c. F. PORSCHE KG · 7 STUTTGART-ZUFFENHAUSEN · PORSCHESTRASSE 42
P 10
Aus Sitzteil und Rückenlehne bestehender Sitz, insbesondere Fahrersitz für
gepanzerte Kraftfahrzeuge
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus Sitzteil und Rückenlehne bestehenden Sitz mit Polsterauflagen für Fahrzeuge.,
insbesondere Fahrersitz für gepanzerte Kraftfahrzeuge, bei welchem Vorkehrungen für ein ermüdungsfreies Sitzen vorgesehen
sind.
Zweck der Erfindung ist ein dem menschlichen Körper angepasster Sitz für Fahrzeuge, der auch für Geländefahrzeuge
geeignet ist»
Es ist bereits bekannt, Sitze von Fahrzeugen so auszubilden, daß sie ein möglichst ermüdungsfreies Sitzen über längere Zeit
ermöglichen (deutsche Offenlegungsschrift 1 405 207). Bei
dieser Ausführung eines Fahrzeugsitzes ist die Polsterung des Sitzteiles im Bereich der Sitzhöcker des Beckens geringer nachgiebig
ausgebildet als die übrige Sitzpolsterung. Dadurch wird zwar ein entspanntes Sitzen möglich, da die Sitzhöcker über
die härteren Polsterzonen einen großen Teil des Körpergewichtes aufnehmen. Nachteilig ist jedoch, daß bei dieser Ausführung
eines Fahrzeugsitzes nur Maßnahmen für die Sitzhöcker des Beckens getroffen wurden und auf die wichtigen Haltungs- und
Stützfunktionen der Wirbelsäule weitgehend verzichtet wurde, so daß ein ermüdungsfreies und entspanntes Sitzen nur zum Teil erzielt
wird. Das Becken hat beim sitzenden Menschen aufgrund des Bestrebens der Lendenwirbelsäule, von ihrer normalen Lordose
in die Kyphose überzugehen und aufgrund der zunehmenden Beugung
in den Hüftgelenken die Tendenz, nach hinten abzukippen. Dieses Phänomen wird als Beckenrückdrehung bezeichnet. Diese' die
Durchblutung und die Muskelorgane der Bauchgegend störende Haltung
ist in der Ausführungsform nicht berücksichtigt worden, so daß ein längeres Sitzen zu Muskelspannungen und demzufolge zu
schmerzhaften Störungen der Wirbelsäule führt. Bei einer weite-
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ren Sitzausführung (US-Patent 3 086 817) ist das Sitzteil des
•Sitzes im Bereich der Sitzhöcker des Beckens und die Rückenlehne im Bereich der Lendenwirbel bzw. der Wirbelsäule durch
entsprechende Polsterunterlagen abgestützt. Ferner ist bei dieser Ausführung die Polsterunterlage der Rückenlehne verschiebbar
angeordnet, so daß die Wirbelsäulenabstützung für die jeweilige Person in der Höhe eingestellt werden kann. Diese
Ausführung ermöglicht aber noch nicht eine optimale Sitzhaltung. Durch die Ausbildung der verstellbaren Wirbelsäulenabstützung,
die im Querschnitt die Form eines Kreisabschnittes besitzt, wird die Wirbelsäule über eine bestimmte Länge abgestützt
, wobei jedoch durch die Form der Stütze die Schulterblätter
keine oder nur eine geringe Auflagefläche besitzen, so daß beim Durchfahren von Bodenwellen der Körper von der Sitzfläche
abgehoben und wieder auf den Sitz zurückgestaucht wird. Durch das Fehlen einer Schulterblattstütze wird das Zurückfallen
des Körpers nicht gebremste wodurch die Bandscheiben
stark beansprucht werden und dadurch starke Schädigungen der Wirbelsäule eintreten können« Außerdem ist die Seitenführung
dieser Sitzausbildung zu gering,, wodurch bei Kurvenfahrten die
sitzende Person mit -unnötiger Ausgle.!.ehisai"beit der Körpermuskulatur
belastet firi.« Sin© weiter© Sitzausbildung (deutsches
Patent 1 117 2"Jk) ^estehfc aivs einem sshalenförmigen, einstückigen
Sitz mit angegossener Rückenlehne, dessen Polster und Schalenausbildung
weitgehend dem menschlichen Körper angepasst ist. Nachteilig 1st jedoeh, daß auch bei dieser Ausführung eine Unterstützung
der Schulterblätter fehlt» Außerdem ist die Abstützfläche
des Sitzteiles für die SitzhÖelcer und die Abstützfläche
der Lendenwirbel an der Rückenlehne einstückig ausgeführt, wodurch
eine optimale Abstützuns der Sitzhöcker nicht erreicht wird
und die Gefahr» eines seitlichen Abrutsehens von den Abstützflächen
gegeben lsi"* Gleichfalls wird durch dia einstückige Ausbildung
der laOiidenwirbelsfcütze der Spielraum der Dornfortsätze sehr
eingeengt, so daß sich unter Umständen schmerzhafte Druckstellen in diesem Bereich bemerkbar machen. Desweiteren ist bei dieser
Ausführung eins Verstellbarkelt der Lehne nicht vorhanden, so
daß die sitsenöe Person in einer erzwungenen Haltung sitzen muß.
Weiter ist die Herstellung ein@s solchem Sitzes teuer ηηό. um-•ständlich
und muß, wenn mehrere Personen diesen Sifcc benützen,
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-> ρ ίο -
20190S9 Λ
jeweils als ganzes ausgetauscht werden, um eine körpergerechte
Sitsspositloti für die Jeweilige tereon zu erhalten»
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen . *
aus Sitzteil und Rückenlehne bestehenden Sitz, insbesondere Fahrersitz für gepanzerte Kraftfahrzeuge zu schaffen, welcher
sich durch eine körpergerechte Ausbildung auszeichnet, mit dem Ziel, auch bei längerer Fahrt oder Aufenthalt im Fahrzeug eine *
weitgehend erraUdungsfreie Sitzhaltung zu ermöglichen, die auch
in extremen Sitzlagen, wie z.B. in halbliegender Stellung, wie bei Kampffahrzeugen erforderlich, erhalten bleibt.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Vereinigung folgender
Merkmale erreicht. Die Polsterauflage des Sitzteiles ist im g
Bereich der Sitzhöcker des Beckens härter ausgebildet, die Rückenlehne des Sitzes ist im Bereich der Schulterblätter und
der Lendenwirbel mit erhabenen Abstützflächen versehen, das Sitzteil und die Rückenlehne sind mit abnehmbaren Polsterauflagen
abgedeckt. Vorteilhaft besteht das Sitzteil und die Rückenlehne aus Formschalen, die innerhalb eines vorbestimmten Winkels
zueinander verstellbar angeordnet sind, wobei die Formschale des Sitzteiles im Bereich des Beckens eine Mulde aufweist und die
Formschale der Rückenlehne im wesentlichen eben ausgebildet ist. Von besonderem Vorteil ist, daß die Abstützflächen für die Schulterblätter
und die Lendenwirbel durch Eindrüekungen in der Formschale der Rückenlehne gebildet werden. Zweckmäßig sind die
Eindrüekungen für die Lendenwirbel und die Schulterblätter beiderselts
der Längsmittelebene der Rückenlehne angeordnet und gegen die Polsterauflage zu gerichtet. Vorteilhaft ist, daß die
aus luftdurchlässigem Werkstoff bestehenden Polsterauflagen einzeln abnehmbar angeordnet sind. Ein weiterer Vorteil ist ferner,
daß die Polsterauflagen mit mehreren Haltebändern versehen sind,
die unter Vermittlung von an den Formschalen angeordneten Haltevorrichtungen
befestigbar sind. Vorzüglich entspricht die Polsterauflage des Sitzteiles im wesentlichen der Form der Sitzschale
und ist an der Unterseite der Sitzvorderkante mit einem hakenartigen Wulst versehen.
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Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch die gekennzeichnete Ausbildung des
Sitzes eine Leistungsminderung des Fahrers und eine übermäßige
Beanspruchung bestimmter Körperteile wie Bandapparat, Halte- >
muskulatur usw. vermieden wird. Desweiteren werden mögliche Folgeschäden verhütet. Dureh die gekennzeichneten Abstützflächen
des Sitzteiles und der Rückenlehne wird eine gute Abstützung des Beckens sowie der Lendenwirbel und der Schulterblätter
ermöglicht, wodurch der gesamte Körper vom Sitz her in seinen wichtigsten. Stellen umfaßt und gehalten wird und dadurch
eine Entlastung der Wirbelsäule erzielt wird, so daß diese nicht als Stoßdämpfer wirkt. Durch die Vertiefung des
Sitzteiles im Bereich des Beckens wird ferner eine gute Abstützung
des Gesäßes ermöglicht, wodurch auf besonders hohe Seitenführungsteile verzichtet werden kann. Durch die Ausbildung
des Sitzteiles und der Rückenlehne als Formschalen wird ein einfach herzustellender und somit kostensparender Sitz erhalten.
Dadurch, daß die Rückenlehne zum Sitzteil in einem vorbestimmten Winkel verstellbar angeordnet ist, kann eine gute,
körpergerechte Sitzposition eingestellt werden, so daß der Sitz hinsichtlich seiner Position dem Jeweiligen Fahrer angepasst
werden kann. Durch die einfache, weitgehend geradlinig verlaufende Lehnenfläche der Rückenlehne, kann diese mit relativ
geringem Aufwand ohne komplizierte Vorrichtungen hergestellt werden. Durch die in die Rückenlehne mit einbezogenen Abstützfläehen4*ird
eine einfache Polsterauflage ohne besondere Polsterausbildungen ermöglicht, so daß auch hier eine wesentliche
Kostenersparnis ermöglicht wird. Durch die Ausbildung der aus luftdurchlässigem Werkstoff bestehenden Polsterauflagen wird
eine gute Durchlüftung des Sitzes erzielt und dadurch eine übermäßige
Transpiration der anliegenden Körperteile vermieden, wodurch weiteren Ermüdungserscheinungen vorgebeugt wird. Um
den Dornfortsätzen der Lendenwirbelsäule genügend Spiel zu belassen,
sind die Abstützflächen beidseitig der Lendenwirbel '.
angeordnet, so daß Druckstellen in diesem Bereich weitgehend vermieden werden und trotzdem eine körpergerechte Abstützung
erhalten bleibt. Desweiteren verhindert diese Ausbildung eine größere Belastung der Wirbelsäule durch die StUtzwlrkung der
Rückenlehne. Weiter ist die Ausbildung der Schulterblattabstützung
beidseitig der Längsmittelebene der Rückenlehne angeordnet," wo-
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durch gleichfalls eine körpergerechte Abstützung erzielt wird mit dem Vorteil, daß beim Durchfahren von Bodenwellen usw.
ein Abheben vom Sitz vermieden wird, wodurch die Wirbelsäule weitgehend vor schädlichen Stössen bewahrt bleibt. Desweiteren
sind die Polsterauflagen mit Haltebändern versehen, die an den Formschalen des Sitzteiles und der Rückenlehne mittels
Haltevorrichtungen befestigbar sind. Dadurch wird die Möglichkeit gegeben, die einzelnen Polsterauflagen schnell und sicher
auszuwechseln mit dem Vorteil, daß bei Kampffahrzeugen jeder Fahrer einen Satz Polsterauflagen erhält, für die er über
seine Ausbildungszeit verantwortlich ist, so daß Beschädigungen durch Unachtsamkeit weitgehend vermieden werden. Um das
Einsetzen der Polsterauflagen zu erleichtern und um eine sichere Befestigung zu erhalten, ist die Polsterauflage des Sitzteiles
an der Unterseite der Sitzvorderkante mit einem haken- f
artigen Wulst versehen. Der Wulst der Polsterauflage wird in einem an der Formschale angeprdjieten Rand eingerastet, wodurch
die Polsterauflage zur Formschale fixiert und dadurch die jeweils richtige Lage der Polsterauflage erhalten wird.
In den Zeichnungen, welche eine beispielsweise Ausführungs-
form der Erfindung zeigen, sind:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des Sitzes gemäß der Erfindung in der Gebrauchslage für ein Kampffahrzeug,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Sitzteil des Sitzes in Pfeilrichtung
R der Fig. 1, wobei in gestrichelten Linien der Bereich der Polsterverhärtung dargestellt ist, -
Fig. J5 ein Längsschnitt durch das Sitzteil des Sitzes nach
der Linie III-III der Fig. 2,"
Fig. 4 ein Querschnitt durch das Sitzteil des Sitzes nach
Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Rückenlehne des Sitzes in Pfeilrichtung S der Fig. 1, wobei in gestrichelten
Linien die Lage und Form der Abstützflächen dargestellt ist, und
Fig. 6 ein Längsschnitt durch die Rückenlehne nach der Linie
VI-VI der Fig. 5>
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Ein in einem gepanzerten Fahrzeug angeordneter Fahrzeugsitz
1 besteht im wesentlichen aus einem Sitzteil 2 und einer Rückenlehne 3, an welcher eine Nackenstütze 4 befestigt ist.
Der Sitz 1 ist um eine gemeinsame, nicht näher dargestellte Drehachse verstellbar im Fahrzeug angeordnet. Die Rückenlehne
ißt zum Sitzteil 2 in einem Winkelbereich \. zwischen 90° und
120° über ein zwischen Sitzteil 2 und Rückenlehne 3 angeordnetes
Drehgelenk 5 verstellbar befestigt. Das Sitzteil 2 besteht aus einer Formschale 6, welche seitlich im Bereich der
Oberschenkel und des Beckens einen umlaufenden, von der Polsterauflagefläche
7 ausgehenden hochgestellten, umlaufenden Rand besitzt. Desweiteren ist in der Formschale 6 im Bereich des
Beckens eine Mulde 9 eingebracht, die zur besseren Seitenführung des Beckens dient. Ein Über die Vorderkante 10 der Formschale
6 in der Zeichnung der Fig. 3 nach unten gerichteter Rand 11 dient zur Aufnahme einer Polsterauflage 12. Die Rückenlehne
3 besteht gleichfalls aus einer Formschale 13* in die
beidseitig der Längsmittelebene X-X Abstützflächen 14, 14', 15, 15* durch Eindrückungen 16 gebildet, angeordnet sind. Die Abstützflachen
14, 14' dienen zur Aufnahme der Schulterblätter und sind in entsprechender Höhe in die Rückenlehne 3 eingebracht.
Die Abstützflächen. 15* 15' dienen zur Aufnahme der Lendenwirbel
und sind in einem vorgegebenen Abstand A von der Schulterblattabstützung angeordnet. Beide Abstützflächen 14, l4' und 15, 15f
erstrecken sich aus der Ebene der Rückenlehne 3 gegen eine Polsterauflage
17· Die Polsterauflage 17 besitzt über ihrem gesamten
Polsterbereich eine gleichbleibende Polsterhärte. Die Formschale 13 der Rückenlehne 3 besitzt beidseitig einen in der
Längsrichtung der Rückenlehne 3 verlaufenden Stützrand 1§ der
im Bereich der Lendenwirbelstütze 15* 15* in eine hügelartige
Erhebung 19 ausläuft. Entlang des äußeren Umfanges der Formschale 13 der Rückenlehne 3 und an den Seitenflächen 20 des
Randes 8 der Formschale 6 der Sitzfläche 2 sind Haltevorrichtungen in Form von Druckknöpfen 21 angeordnet. Die Druckknöpfe 21
dienen zur Halterung der Polsterauflagen 12 und 17, die hierfür jeweils mit im Abstand der Druckknöpfe 21 angeordneten Haltebändern
22 versehen sind. Die Polsterauflage 12 der Formschale
des Sitzteiles 2 besitzt im Bereich der Mulde 9 eine härter ausgebildete
Polsterung 23, die den Sitzhöckern des Beakans zugeordnet
ist. Dadurch können die Sitzhöoker an dieser Stelle keine
.7. 109846/0658
ORIGINAL INSPECTED
2018009 I
Örtliche Vertiefung in die Polsterauflage 12 drücken· tm Bereich des an der Vorderkante 10 der Formechale 6 angeordneten
Randes Il 1st die Polsterauflage 12 mit einem hakenartigen <>;r
Wulst 24 versehen. Weiter besitzt die Polsteraufl&g« it eine . '·
im Querschnitt U-förmige Form, wobei seitlich Poleterrände
an dem umlaufenden Rand 6 der Formschale 6 anliegen* Die
Polsterauflage 12 ist ferner mit einer Mulde 26 versehen» die
der Form der Mulde 9 entspricht.
Um den Sitz in Benutzung zu nehmen, wird zunächst die Polsterauflage 6 des Sitzteiles 2 mit ihrem hakenartigen Wulst 24 in
den Rind 11 der Schalenvorderkante 10 eingehakt und dann in die Formechale 6 eingelegt. Danach werden die Haltebänder 22
in die Druckknöpfe 21 eingerastet, womit die Polsterauflage 12 g
fixiert und gehalten ist« Die Polsterauflage 17 wird danach
gleichfalls in die Formschale 13 der Rückenlehne 3 eingelegt
und mittels der Haltebänder 22 befestigt. Durch die Abettttsflachen 14, ;14'*# 15, 15* wird hierbei die Polsterauflage 17
Örtlich eingedrückt« wodurch eich Stützen für die Schulterblätter
und die Lendenwirbel bilden.
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Claims (7)
- Schut zrecht sansprücheIJ Aus Sitzteil und Rückenlehne bestehender'Sitz mit Polsterauflagen für Fahrzeuge, insbesondere Fahrersitz für gepanzerte Kraftfahrzeuge, bei welchem Vorkehrungen für ermüdungsfreies Sitzen vorgesehen sind, gekennzeichnet durch die Kombination an sich bekannter Merkmale, a) die Polsterauflage (12) des Sitzteiles (2) ist im Bereich der Sitzhöcker des Beckens härter ausgebildet, b) die Rückenlehne (3) des Sitzes (1) ist im Bereich der Schulterblätter und der Lendenwirbel mit erhabenen Abstützflächen (14, l4', 15, 15') versehen, c) das Sitzteil (2) und die Rückenlehne (3) sind mit abnehmbaren Polsterauflagen (12, 17) abgedeckt.
- 2. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sitzteil (2) und die Rückenlehne (3) aus Formschalen (6, 13) bestehen, die innerhalb eines vorbestimmten Winkels zueinander verstellbar angeordnet sind, wobei die Formschale (6) des Sitzteiles (2) im Bereich des Beckens eine Mulde (9) aufweist, und die Formschale (13) der Rückenlehne (3) im wesentlichen eben ausgebildet ist.
- 3. Sitz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstutzflächen (l4, 14!, 15, 15') für die Schulterblätter und die Lendenwirbel durch Eindrücküngen (16) in der Formschale (13) der Rückenlehne (3) gebildet werden.
- 4. Sitz nach Anspruch 3# dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrückungen (l6) für die Lendenwirbel und die Schulterblätter beiderseits der Längsmittelebene (X-X) der Rückenlehne (3) angeordnet und gegen die Polsterauflage (17) zu gerichtet sind.·
- 5. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus luftdurchlässigem Werkstoff bestehenden Polsterauflagen (12, 17) einzeln abnehmbar angeordnet sind.109846/0658
- 6. Sitz nach Anspruch 1 und 5> dadurch gekennzeichnet, daß die Polsterauflagen (12, 17) mit "mehreren Haltebändern (22) versehen sind, die unter Vermittlung von an den Farmschalen (6, 15) angeordneten Haltevorrichtungen (21) be- -\ festigt sind.
- 7. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polsterauflage (12) des Sitzteiles (2) im wesentlichen der Form der Sitzschale (6) entspricht und an der Unterseite der Sitzvorderkante (10) mit einem hakenartigen Wulst (24) versehen ist*109846/0658Leersei-te-
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