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DE201809C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201809C
DE201809C DENDAT201809D DE201809DA DE201809C DE 201809 C DE201809 C DE 201809C DE NDAT201809 D DENDAT201809 D DE NDAT201809D DE 201809D A DE201809D A DE 201809DA DE 201809 C DE201809 C DE 201809C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
stops
ring
pull rod
slots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT201809D
Other languages
English (en)
Publication of DE201809C publication Critical patent/DE201809C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/68Line-carrying missiles, e.g. for life-saving

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65«. GRUPPE
EDWIN S. CLOUGH in SEATTLE, V. St. A.
versehen ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1907 ab.
Durch den Erfindungsgegenstand soll eine Verbesserung an Wurfgeschossen für Rettungsleinen geschaffen werden, die zur Herstellung einer Verbindung zwischen einem gestrandeten 5 oder sonstwie in Gefahr befindlichen Schiff mit dem Lande dienen.
Die Erfindung bezweckt, die beim Abfeuern des Geschosses entstehende Stoßwirkung auf die mit dem Geschoß verbundene Leine zu
ίο mildern. Zu diesem Zweck sind die während des Fluges des Geschosses sich öffnenden Flügelarme mit einer im Innern des Geschosses vorgesehenen beweglichen Zugstange verbunden, die mit Ansätzen in Schlitze eines an die Leine angeschlossenen Ringes hineinragt, der beim Abfeuern des Geschosses sich zunächst gegenüber den Anschlägen frei nach hinten bewegt und erst nach einer Weile mit ihnen in Eingriff tritt, um die Flügelarme im Kopfstück des Geschosses zu öffnen.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt. Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien 2-2 und 3-3 der Fig. i. Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
Das Wurfgeschoß 1 besitzt ein Kopfstück 2 und eine hohle Stange 3. Diese wird in eine Kanone 3' o. dgl. eingeführt. An dem Geschoß sind Flügelarme 4 vorgesehen, die an Bolzen oder Zapfen 5 schwingbar und in bekannter Weise in längsverlaufenden Rippen 6 des Kopfstückes 2 gelagert sind. Die Flügelarme liegen für gewöhnlich in den zwischen den Rippen 6 gebildeten Nuten oder Kanälen zurückgezogen. Die Flügelarme besitzen Ansätze 4', die durch Schlitze in das Kopfstück 2 hineinragen.
Innerhalb des Geschosses ι ist eine Zugstange 7 vorgesehen mit an ihrem hinteren Ende angeordneten seitlichen Ansätzen 8, die durch längsverlaufende Schlitze 2' der Stange 3 hindurchtreten.
Mit jedem Ansatz 4' eines Flügelarmes 4 ist je ein Gelenk 9 oder 9' schwingbar verbunden. Die Gelenke 9 sind schwingbar mit der Zugstange 7 verbunden, während die Gelenke 9' an ihren Enden schwingbar miteinander in Verbindung stehen und mit einer Öffnung 7' der Zugstange 7 in Eingriff treten, wie aus der Fig. 4 der Zeichnung zu ersehen ist.
Auf der Stange 3 ist ein Ring 11 gleitbar vorgesehen, der nach vorn reichende Arme 12 besitzt. Die vorderen Teile dieser Arme glei- · ten in Öffnungen des Kopfstückes 2. Die Arme 12 sind weiterhin mit längsverlaufenden Schlitzen 8' ausgerüstet, in die die hervorspringenden Ansätze 8 der Zugstange eingreifen, so daß hierdurch eine bewegliche Verbindung hergestellt wird, die dem Ringe 11 eine Verschiebung gestattet, ehe eine Bewegung der Zugstange auftritt.
Das Seil oder die Rettungsleine 14 ist mit dem Ringe 11 in beliebiger Weise verbunden, beispielsweise mittels einer Kette 15.
Die Wirkungsweise des Gerätes ist wie folgt:
Das Wurfgeschoß wird in eine Kanone geladen, wobei die Flügelarme 4 in der zurückgezogenen Stellung sich befinden, wie dies in der Fig. 1 angedeutet ist. Nach dem Abfeuern der Kanone wird das Geschoß während seiner Anfangsbewegung infolge der relativen
70
Gleitbewegung zwischen der Stange 3 und dem Ring 11 die Rettungsleine verhältnismäßig allmählich abwickeln, bis die Ansätze 8 gegen die vordere Begrenzung der Schlitze 8' anschlagen. Durch das Rettungsseil wird der Ring 11 in der zurückgezogenen Stellung gehalten, so daß infolge der Eigengeschwindigkeit des Geschosses 1 die Zugstange 7 zurückbewegt wird. Dadurch werden die Flügel arme 4 in ihre geöffnete Stellung geschwungen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspkuch :
    Wurfgeschoß für Rettungsleinen, dessen Kopfstück mit ausschwingbaren Flügeln versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß Ansätze (4') der Flügelarme (4) mittels Gelenke (9 und 9') mit einer im Innern des Geschosses vorgesehenen und beweglichen Zugstange (7) verbunden sind, die an ihrem hinteren Ende mit Anschlägen (8) versehen ist, welche sich in Längsschlitzen (8f) eines die Kette (15) tragenden Ringes (11) um ein gewisses Stück bewegen können, so daß beim Abfeuern des Ge-Schosses zunächst der Ring (11) sich gegenüber den Anschlägen (8) frei nach hinten bewegt und erst beim Anschlagen der vorderen Begrenzung der Schlitze (8') an die Anschläge (8) die Zugstange (7) nach hinten bewegt und die Flügelarme (4) öffnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT201809D Active DE201809C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201809C true DE201809C (de)

Family

ID=464336

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT201809D Active DE201809C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201809C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138660B (de) * 1954-09-24 1962-10-25 Horst Walper Startgeraet fuer Schleppraketen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1138660B (de) * 1954-09-24 1962-10-25 Horst Walper Startgeraet fuer Schleppraketen

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