DE2018087A1 - Verfahren zur Herstellung von 17 alpha - Propadienylsteroiden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von 17 alpha - PropadienylsteroidenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07J—STEROIDS
- C07J1/00—Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
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Description
dr. W. Schalk · dipl.-ing. P. Wirth · dipl.-ing. G. Dan ν en berg
DR. V. SCHMIED-KOWARZIK ■ DR. P. WEINHOLD · DR. D.GUDEL
6 FRANKFURT AM MAIN
Syntex Corporation Apartado Postal 7386
Panama / Panama
ΡΛ-367
Verfahren zur Herstellung von
steroiden
steroiden
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung
wertvoller steroidaler Verbindungen, insbesondere auf ein Verfahren zur Herstellung steroidaler l?b(-Allene.
Bestimmte Stendverbindungen mit einer l7<j(-äthyleniscJi· ungesättigten
Seitenkette, insbesondere einer 17<>(-Propadienyl-(Allen)-Gruppierungt und
vor allen die IToi-Propadienylsteroide der 6,6-Difluorandrostan- und 19-nor-
Androstan-Reihe gemäß der folgenden Formel (I), sind neu.
— ν·· Wi-
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Andere 17o(-t'rppadienylsteroide sind bereits beschrieben. So nennen z.B. die
US-Patentschriften 3 392 165 und 3 392 166 u.a. die durch die Tollenden
Formeln (II)» (III) und (IV) dargestellten Derivate der betrogen-, Üstr-^-en-,
i)str-5(10)-en- und Androst-^-en-Reihe:
L...CH=C=CH,
(II)
OR'
...CH=C=CH
(III)
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.,..CH-C—
(IV)
In diesen und den folgenden Formeln steht R für Wasserstoff oder eine
2 niedrige Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen; R bedeutet Wasserstoff,
Tetrahydrofuran-2-yl, Tetrahydropyran-2-yl oder eine carboxylische Acylgruppe
3
mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen; R steht für eine Oxogruppe oder die
mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen; R steht für eine Oxogruppe oder die
H 6
Gruppe ^.6» '. , in welcher R Wasserstoff, Tetrahydrof uran-2-yl. Tetrahydro-
K U—·
pyran-2-yl oder eine carboxylische Acylgruppe mit weniger als 12 Kohlenstoff-
if. 5
atomen bedeutet^ R ist Wasserstoff oder Methyl; und R bedeutet Wasserstoff,
niedrig Alkyl mit 1-8 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl^ TetrahyJrofuran2-yl,
Tetrahydro pyran-2-yl oder eine carboxylische Acylgruppe mit weniger als 12 Kohlens toffatomen.
Die l?i(-Propadienylderivate in der Östra-l,3,5(10)-trien-Reihe
(Formel II) besitzen östrogene und antiandrogene Wirksamkeit und sind in der
für diese Mittel üblichen Weise zur Behandlung von Erkrankungen geeignet, die
auf östrogene und antiandrogene Mittel ansprechen, wie z.B. bei der Kontrolle und Regelung der Fruchtbarkeit, bei der Behandlung von Akne, gutartiger
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Prostatahypertrophie und Hirsutisraus bei Krauen
Die 17c(-Propagienylderivate der 6,6-Difluomadrostan-, 6,6-L)ii.'J uor-19-norandrostan-,
Östr-5(lO)-en-, Östr-4-en- und AndrosW+-en-Reihen (Formeln I,
111 und IV) zeigen progestatische und die Nebennierenrinden inhibierende
Wirksamkeit und eignen sich zur Behandlung von Fällen, die auf eine solche
Wirksamkeit ansprechen, wie z.B. bei verschiedenen menstruellen Störungen und
der Kontrolle und Regulierung der Furchtbarkeit.
Beim Arbeiten nach den bevorzugten Ausführungsformon eignet aSch die vorliegende
Erfindung insbesondere zur Herstellung der 17o(-Propagienylsteroide
der Ostrogen-, Östran- und Androstan-Reihe gemäJ3 den obigen Formeln (I), (II),
(III) und (IV).
Das erfindungsgemäiSe neue Verfahren aur Herstellung dieser 17^-Propadienylderivate
ist dadurch gekennzeichnet, daß man die entsprechende 17o(-(3-Halogenpropinyl)-steroidverbindung
zusammen mit einem Reagenz aus der Gruppe von Metallen mit einem Oxydationspotential zwischen +3iO^5 und +0,7^ Volt
(gemessen bei 25 C.{ vgl. Hodgman et al "Handbook of Chemistry and Physics"
the Chemical Rubber Publishing Co., Cleveland, Ohio, 42. Aufl. Seite 17^0) ■
und Salzen, die bei Ionisation Kationen mit einem Oxydationspotential zwischen +0,61 und +0,255 Volt bilden, umsetzt. Metalle der ersten Kategorie umfassen
Lithium, Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium, Aluminium, Mangan, Vanadium, Zink und Chrom. Salze der zweiten Kategorie von Reagenzien für das erfändungsgemäJJe
Verfahren umfassen Metallhalogenide, -sulfate und -acetate, wie z.li»
Chrom-chlorid, Chromsulfat, Chromacetat, Vanadiumchlorid, Vanadiumsulfat und
Vanadiunacetat«
BAD ORIGINAL
Das Metall- oder Metallsalzreagenz wird in mindestens chemisch äquivalenten
Mengen mit dem Steroidausgangsmaterial verwendet. ZweckmäfJif* verwendet man
überschüssige Mengen, d.h. bis zu einem molaren Üborschuß von 20-50« In
den bevorzugten Ausführungsformen werden 1,5-20 Mol Metall- oder Metallsalzreagenz
pro Mol Ausgangssteroid verwendet.
Die Reaktion erfolgt in Anwesenheit eines organischen flüssigen Reaktionsmediums. Zweckmäßige Medien umfassen die üblichen organischen Lösungsmittel,
wie z.B. niedrige aliphatische Alkohole, wie Methanol, tert.-Butanöl,
n-Propanol usw.; Äther, wie D in et hy lather, üioxan, Methylpropyläther, Tetrahydrofuran
usw.j niedrige aliphatische Ketone, wie Aceton, Methyläthylketon usw.; gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Petan, Hexan, Octan
usw.; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Mesitylen usw.;
und Carbonsäuren mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen, wie Essigsäure, Propionsäure,
Trifluoressigsäure usw.
Die Reaktion erfolgt in Anwesenheit eines Protonenspenders. Geeignete Protonenspender
umfassen niedrige aliphatische Alkohole, wie Methanol, Äthanol, Propanol und Butanolj Carbonsäuren, wie Kssig-, Propion-, Butter- und Hexansäurej
und Wasser; oder Mischungen derselben. Der Protonensponder ist in etwa |
stöchiometrisch äquivalenten Mengen zur Menge des verwendeten Metall« oder
Metallsalzreagenz anwesend.
Bei Verwendung eines niedrigen aliphatischen Alkohols odes·* bxh&p
als flüssiges Keaktionsmedium kann dieses auch als Protonenspender Μβάθπο
£β können auch Mischungen der verschiedenen Protonenspender oder Misehunganvon
Protonenapendern und anderen flüssigen Reaktiunf&odi&n ccier nä
BAD ORIGINAL
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Mischungen der mit Wasser mischbaren flüssigen Keaktionsmedien verwendet
werden., Geeignete Mischungen umfassen Aceton/Wasser, Dioxan/Waaser,
Benzol/n-Propanol und Toluol/Essigsäure. * ' "
Bei der Durchführung der Reaktion mit Metallen mit- einem Oxydatiönspotential
über etwa +1,5 Volt, wie Lithium, Calcium, Natrium, Magnesium usw., ist
das verwendete organische flüssige Reaktionsmedium vorzugsweise frei von
aktiven Wasserstoffat an en. Entsprechende Medien umfassen die aromatischen
Lösungsmittel, wie Benzol und Xylol, und die Äther, wie tert.-Butyläther
oder Tetrahydrofuran. Bei Verwendung von Metallen mit einem Oxydationspotential unter etwa +1,5 Volt, wie Mangan oder Zink, ist das verwendete orga-•
nische flüssige Reaktionsmedium vorzugsweise ein niedriger aliphatischer
Alkohol, wie Methanol, Äthanol oder Isopropanol, oder eine flüssige Garbonsäure mit weniger als 12 Kohl en s t of f atome η s wie Essigsäure, Buttersäure und
Hexansäure. Ist das verwendete Reagenz ein Metallsalz, das ein Kation mit
dem entsprechenden Oxydationspotential bildet„ dann erfolgt die Reaktion ·
gweokmäßig in einem polaren organischen flüssigen, gegenüber diesem Salz
inerten Reaktionsmedium» Diese umfassen z.B» die niedrigen aliphatischen
Ketone 9 wie Aceton und Pentanon9 und die niedrigen aliphatischen Alkohole,*
w wie Methanol und Äthanol» Bei Verwendung der zuerst genannten Ketone besteht
der-Protonenspender vorzugsweise aus Wasser und Essigsäure,
Die EsalAion kann* auch durchgeführt werden,, indem man ein Reagens aus
Mieehung* eines Metalles mit.'den entsprechenden. Oxydationspotentiai
siit- ©inem Metali ait einem Oxydationspotential wnter den oben ange
Grosissafl. wia Kupfer und Q^ssksilb©r„ verwendet. Diese'sweimetalligen ;.;. .
Misefe?mg©K umfas@@n-Sink-Kupfsr-Paare, Natriumaoalgam« Zin'kconalgam und /
BAD ORIGINAL
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Die Reaktion erfolgt bei einer Temperatur zwischen etwa 20-120 C», vorzugsweise
beim Siedepunkt der Reaktionsmischung und unter Rückfluß. Die Reaktion
.wird ausreichende Zeit zur Beendigung der Reaktion durchgeführt, d.h.
etwa 2-48 Stunden lang. Es können längere oder kürzere Zeiten angewendet
werden, was von der Wahl der Reaktionstemperatur und den verwendeten Reaktionseteilnehmern
abhängt. In einem bevorzugten Verfahren wird die - gegebenenfalls
in einem organischen flüssigen Reaktionsmedium und Protonenspender
dispergierte - Ausgangssteroidverbindung mit dem Metall- oder Metallsalzreagenz auf der Basis von mindestens einem Mol pro Mol behandelt.
Dann wird die erhaltene Reaktionsmischung unter Rühren längere Zeit erhitzt.
Nach beendeter Reaktion wird das Produkt abgetrennt und nach üblichen Verfahren von der Reaktionsmischung gewonnen, wie z.B. durch Filtrieren, Dekantieren,
Verdampfen, Chromatographie, UmkristaHisation usw.
Die erfindungsgemäi3en Ausgangssteroidverbindungen mit einer 17oi-(^-Halogenpropinyl)-gruppierung
werden aus den entsprechenden 17^-( 3-Hydroxy prop iny I)-verbindungen
hergestellt. Diese Umwandlung erfolgt in der Brom- und Chlor-Reihe
durch Behandlung der Hydroxyverbindung mit Thionylbromid oder Phosphorpentabromid
oder mit Thionylchlorid oder Phosphorpentychlorid in Anwesenheit einer tertiären Aminbase, wie die tertiären Alkylamine, Pyridin, Lutidin usw.
Die Reaktion erfolgt in jeder zweckmäßigen Reihenfolge oder Weise bei Temperaturen
von etwa 0-20 C, und zweckmäßig in einem organischen flissigen Reaktion
smedium, wie Äther, Benzol usw.
Die Brom- und Chlorderivate können auch hergestellt werden durch Behandlung
der Hydroxylverbindung mit Triphenylphosphin und Tetrabromkohlenstoff- oder
Tetrachlorkohlenstoff in einem organischen Reaktionümedium, wie Dimethylformamid
und Dioxari, boi etwa HO0Q. für ujnjfx« nimitnn, worauf sinh die
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BAD ORIGINAL
- 8 üblichen Gewinnungsverfahren anschließen.
In der Fluor-Reihe wird die Hydroxyverbindung mit einem Kohlenwasserstoffsulfonylfluorid,
wie Benzylsulfonylfluorid, Tosylfluorid und Mesylfluorid,
behandelt. Bei diesen Verfahren wird vorzugsweise auch ein inertes Kohlenwasserstofflösungsmittel,
wie Hexan,"Heptan, Benhol, Toluol, oder ein verätherter oder veresterter Alkohol, wie Dirnethoxyglykol, verwendet. Andere
geeignete Lösungsmittel sind Chlrcform und Nitromethan. Die Reaktion erfolgt
bei Temperaturen von 0 C. bis etwa 150 C. für 1 bis etwa 8 Stunden.
Die 17tfi-(3-Hydroxypropinyl)-steroidverbindungen, aus denen die 3-Halogenpropiny!derivate
hergestellt werden, werden ihrerseits nach verschiedenen Verfahren erhalten. In einem derartigen Verfahren wird ein Grignard-Reagenz"
durch Behandlung des Produktes aus der Reaktion von Propargylalkohol und Dihydropyran, nämlich 3-(Tetrahydropyran-2l -yloxypropin), mit Magnesium und
Äthylbromid in einem per se bekannten Verfahren hergestellt. Dieses Reagenz wird dann mit einem 17-0xosteroid umgesetzt, wodurch man das entsprechende
17tf-(3-TetrahydropyraTi-2l-yloxypropinyl)-'Steroidderivat erhält. Das so gebildete
Derivat wird dann in üblicher Weise, z.B. mit. einer Mineralsäure oder organischen Säure zur Hydrolyse der Tetrahydropyran-2'..yloxygruppe
in die Hydroxylgruppe hydrolysiert«
In einem anderen Verfahren zur Herstellung der 3-Hydroxypropiny!verbindungen,
das sich besonders bei der Östrogen-Reihe eignet, wird eine 17-0xoausgangsverbindung
in bekannter Weise, d.h. durch Behandlung mit Kaliumacetylid zur Bildung des 17o(-Äthinyl-1713-hydroxyderivates, äthinyliert. Vor der
weiteren Reaktion wird die 17ü-Hydroxy gruppe vorzugsweise, z.B. durch Bildung
der Tetrahydro nyran-21-yloxy- oder Tetrahydrofuran-2'-yloxyäthergruppe
geschützt. In der weiteren Reaktion wird die Athinylgruppe-durch
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Addition der Hydroxymethylgruppe als Ersatz für das saure Wasseristoffatom
ausgearbeitet· Dies erfolgt durch Bildung des Äthinyllithiumsalzes (durch
Behandlung des Äthiny!derivates bei Zimmertemperatur mit einer äquivalenten
Menge einer Äther lösung von Methyl-, Butyl- oder Ph eny Hit hium) und Behandlung
desselben mit einer äquivalenten oder leicht überschüssigen Menge Paraformaldehyd bei mildem Rückfluß in Äther und anschließende Hydrolyse
gemäß den Verfahren von Schaap (Rec.Trav.Chim.; 84, 1200 (I965) und den dort
genannten Literaturstellen.
Die Verfahren zur Herstellung der 3-Halogenpropinylausgangssteroide sind
vollständiger z.B. in der US-Patentschrift 3 029 261 besehrieben.
Bei der Herstellung der 17<<-(3-Halogenpropinyl)-ausgangsderivate in der
6,6-Difluorandrostan- und 19-nor-Androstan-Reihe können die oben genannten
Herstellungsweisen mit den entsprechenden ojo-Difluorandrost-^-en^,!?-
dionen und oio-Difluor-^-nor-androst-^-en^l^-dionen und den 18-Alkylderivaten
derselben durchgeführt werden. In der Praxis wird die 6,6-Difluorgruppe
in die Vorläufer-androst-4-en-3,17-dione und i9-nor-Androst-4-en-3,17-dione
oder die 18-Alkylderivate derselben eingeführt. Ein solches
Verfahren ist in der US-Patentschrift 3 2L9 673 beschrieben. Dabei wird ein
^-Acyloxy-S-fluor-o-ketosteroid (das bekannt ist oder gemäl3 der genannten ■
Patentschrift hergestellt werden kann) mit Schwefeltetrafluorid zur Bildung
des entsprechenden 3-Acyloxy-5«6,6-trifluorsteroids behandelt, das zur 3-Hydroxy-5,6,6-trifluorverbindung
hydrolysiert wird. Letztere wird in das entsprechende 3-Keto-5,6»6-trifluorderivat oxydiert, das dann mit einem
Dehydrofluorierungsmittel, wie Tonerde, zur Bildung der 3-Keto~,A -6,6-difluorverbindung
behandelt wird.
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Ein anderes Verfahren zur Herstellung dieser 6,6-üi.fluorvorläufersteroide ·
erfolgt durch zweimalige aufeinanderfolgende Bildung eines Enoläthers und Behandlung desselben mit Perchlorylfluorid. So wird das Ausgangs-anstro-
^-en-3,17-dion in seinen Enoläther umgewandelt und dieser mit Perchlorylfluorid
zur Bildung des 3-Keto- Δ -6-fluorderivates behandelt. Dasselbe
Verfahren wird mit dieser Verbindung zur Bildung der 3-Keto-A -6,6-difluorprodukte
wiederholt. Die Bildung des Enoläthers und die Fluorierungsbehandlung
sind übliche Reaktionen der Steroidtechnik.
In den bevorzugten Ausführungsformen werden die gewünschten, nicht-störenden
ausgearbeiteten Gruppen an den anderen wahlweisen Stellung des Moleküls vor
der neuen, erfindungsgemäßen Hauptreaktion eingeführt. Es wi-den vorzugsweise
solche Gruppen geschützt, die mit der Hauptreaktion konkurrieren oder
diese stören könnten oder die die Vorbereitungsveifahren für die Hauptreaktion
stören könnten. Ein solcher Schutz besteht z.B. in der Bildung der Ketal-
oder Enoläther der 3-Oxofunktion, die später in der Reaktionsfolge regeneriert
werden kann.
Bei der Östrogen-Reihe ergibt z.B. die Behandlung des l?o(-Äthinyl-3,17ßdiolderivates
mit einem entsprechenden Carbonsäureanhydrid, wie Essigsäureanhydrid, in Pyridin selektiv das 3-Acyloxy-17ß-hydroxyderivat. Die Verwendung
eines Säureanhydr ids in Anwesenheit der entsprechenden Säure·und eines Säurekatalysators,
wie p-Toluolsulfonsäure, liefert daö 3»17ß-Uiacyloxyderivat.
Dieser Diester kann dann selektiv, z.B. durch Verwendung von methanolischem
Kaliumbicarbonat,- zur Bildung des entsprechenden 3-Hydroxy-l?i3-acyloxyderivates
verseift werden. Auch die Verätherung kann nach deniblichen Verfahren
erfolgen. So liefert die Behandlung mit üihydropyran in Anwesenheit eines
Säurekatalysators, wie p-Toluolsulfonsäure, p-Toluolsulfonylchlorid, üinitrobenzplsulfonsäure
usw., das entsprechende Tetrahydropyran-2-yloxyderivat.
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Die Bildung des Monotetrahydropyranyläthers kann durch selektiven ochutz
der anderen Hydroxygruppen, z.B. durch rJRterbildung in oben beschriebener
gegebenenfalls
Weise/mit alkalischer Hyrolyse dieser Estergruppen nach Bildung des Äthers
erfolgen. Auch die 3-Methoxyderivate können durch Verwendung von Dimethylsulfat
und Kaliumhydroxyd in üblicher Weise gebildet werden.
Bei den anderen Reihen der erfindungsgemäßen Ausgangsverbindungen können
ähnliche übliche Veresterungs- und Verätherungsverf ahren angewendet werden.
Bei der Herstellung der .3i3t17ß-Diacylatausgangsmaterialien für das erfin- g
dungsgemäße Verfahren können z.B. die 3»17-uioxoverbindungen reduziert und
mit etwa 1 chemischen Äquivalent Acylierungsmittel acyliert werden. Dann wird die Produktmischung zur Abtrennung der 3Ö-Acylat-17ß-olverbindung chromatographiert.
Dieses Derivat wird dann zur 3ß-Acylat-17-oxoverbindung oxydiert.
Anschließend folgt man der Grignard-Methode zur Einführung der
Hydroxypropinylgruppe am C-17<< in oben beschriebener Weise einschließlich
der Zugabe des entsprechenden Acylierungsmittels vor der Aufarbeitung
zwecks Bildung der 3ß»17ß-Diacylat-17^-tetrahydropyranyloxypropijnylyerbindung.
Diese Verbindung wird dann in das entsprechende Halogenpropinylderivat
umgewandelt. ■ "
Die 3ßjl7ß-Diäther werden zweckmäßig gebildet, indem man zuerst die 3ß
Diäther herstellt und dann der Formaldehyd-Metnode zur Herstellung der 17o(-Hydroxypropinylverbindungen
in obiger Weise folgt.
Ist eine gemischte Ester-Ather-Verbindung gewünscht, dann wird der Monoäther
in ähnlicher Weise wie bei der Herstellung des Monoacylates hergestellt. Dann
folgt man dem beschriebenen Grignard-V erfahr en und endet mit der Acylierung
vor der Aufarbeitung. Das wie oben hergestellte Monoacylat kann auch am
äthinyliert und die C-17ß-Hydroxylgruppe veräthert werden. Dann
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Dann folgtL man dem beschriebenen Kormaldehydverfahren zur Herstellung der
entsprechenden 11^ -Hydraxypropinyl verbindung»
Die hier verwendete Bezeichnung "carboxylisehe Acylgruppe" und "carboxylisc
Aeyloxygruppe" bezieht sich auf Acyl- und Acyloxygruppen mit weniger als
12 Kohleostoffatom en, die gerade, verzweigkettig oder cyclisch sein können.
Diese Struktur kann weiterhin gesättigt, ungesättigt oder aromatisch und wahlweise durch funktionelle Gruppen, wie Hydroxygruppen, Alkoxyfgruppen mit
bis zu 5 Kohlenstoffatomen, Acyloxygruppen mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen,
Nitrogruppen, Aminogruppen, Halogengruppen usw., substituiert sein. Solche Ester umfassen somit das Acetat, Propionat, Önanthat, Benzoat, Trimethylacetat,
tert.-Butylacetat, Phenoxyacetat, Cvclopentylpropionat, Amino·
acetat, ß-Chlorpropionat, Adamantoat, Bicyclo-^2.2.2j/-octan-l-carboxylat,
Bicyclo-^^.^-oct^-en-l-carboxylat, ^-Methylbicyclo-^^.^-cot^-en-lcarboxylat
usw. Die hier verwendete Bezeichnung "niedrige Alkylgruppe" bezieht sich auf gerade oder verzweigtkettige Strukturen. Solche Alkylgruppe
umfassen Methyl, Äthyl, Isopropyl, η-Butyl, tert.-Butyl, n-Hexyl, n-Heptyl,
n-Octyl, Isooctyl usw. Die Bezeichnung "Cycloalkylgruppe" (vgl. R in den
obigen Formeln) umfai3t z.B. Cyclopentyl-, üyclohexylgruppen usw., die gewohn
lieh 3-Ö Kohlenstoffatomen enthalten. Die Bezeichnung "3-Halogenpropinyl"
umfaßt 3-Brcmpropinyl, 3-Chlorpropinyl und 3-Cluorpropinyl, vorzugsweise 3-Chlorpropinyl.
Die folgenden Versuche und Beispiele veranschaulichen die vorliegende
Erfindung, ohne sie zu beschränken.
BAD ORIGINAL
copy
D Ii'UW, 3 / 1 8 3 3
V e r s u c h
Durch Disjjergieren von 29 g Üstr-^-en-^.lV-dion in (MU ecm Dioxnn boi Zimmertemperatur
unter Rühren wurde eine Lösung hergestellt. Zu diener wurdnn 60
ecm Athylorthoformiat und 1,8 g p-Toluolsulfonsäurehydrat zugefügt. Die Zugabe
erfolgte absatzweise unter Rühren und bei Zimmertemperatur. Nach beendeter
Zugabe wurde die erhaltene Reaktionsmischung 3i5 Stunden bei Zimmertemperatur
stehen gelassen und dann in 2 1 Eiswasser gegossen. D-'inn wurde die gesamte
Mischung filtriert und ergab ein kristallines Material; dieses wurde aus Methylencnhlorid/Methanol, das einige Tropfen Pyridin enthielt, umkristallisiert
und ergab das gewünschte 3-Äthoxyöstra-3,5-dien-17-onprodukt.
k2 g Propargylalkohol wurden in 63 g 2,3-Dxhydxipyran unter Rühren dispergert.
Zur erhaltenen Lösung wurden unter ständigem Rühren bei Zimmertemperatur absatzweise 500 mg Phosphoroxychlorid zugefügt. Die Reaktionsmischung erwärmte
sich schnell und wurde von Zeit zu Zeit in Eis gekühlt. Diese Bedingungen
wurden 2 Stunden aufrechterhalten; dann wurde die Temperatur der Reaktionsmischung sich auf Zimmertemperatur stabilisieren gelassen, worauf man eine
wässrige Kaliumhydroxydlösung zugab. Dann wurde die Mischung mit Äther extrahiert
und die Ätherextrakte unter allmählicher Erhöhung der Temperaturen und
allmählich abnehmenden Drucken destilliert, wodurch man das 3-Tetrahydropyran-2'_yloxypropinprodukt
erhielt.
Unter wasserfreion Bedingungen wurden 3*2 g Magnesium, 11 ecm Äthylbromid und
I50 ecm abs, Äther zusammen bei Zimmertemperatur gemischt., Zur erhaltenen
Losung wurden bei Zimmertemperatur IX.) ;; dos wie obeh erhaltenen 3-Tetrahiydrop.-rnn-ii'
-ylox.Tprap.inprGdulctes fiingetiOof t „ Die Temperatur der tirhai. herisn ■
i-ru-ahum-; wurde auf de-a U Lotiepunkt gobivaenh; dann-flirdßn- 5 Hiiiutuj) tÜickt'lui.lDed in-
-mr.Je. cd': HiiTcning auf '?■ Lnmcrtempi:raLui- .u;;;/i ·
■.,,.. _■„ BAD
Q U 0 U /, J / 1 >i J ο
-IA-
kühlt und tropfenweise mit einer Lösung aus 21 g 3-Athoxyöstra-3,5-dien-17-on,
in 200 ecm Tetrahydrofuran dispergiert, gemischt. Nach beendeter Zugabe
wurde die Reaktionsmischung 2 Stunden bei Zimmertemperatur gerührt. Die erhaltene Lösung wurde in einem Eisbad abgekühlt und dann mit r/0 ecm Essigsäureanhydrid
gemischt. Diese Lösung wurde 16 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen und dann in eine Ammoriiumchlorid/Eis-Lösung gegossen und
diese mit Äther extrahiert. Die Ätherextrakte wurden getrocknet und konzentrierte
Das Konzentrat wurde Chromatographiert und ergab ein kristallines Produkt, das aus Äthylacetat/Hexan/Petroläther kristallisiert'wurde. Die Umkristallisatbn
aus derselben Lösungsraittelmischüng ergab das gewünschte 3-Äthoxy-17o6-(3-tetrahydropyran-2'
yloxypropinyl)-17ß-acetoxyöstra-3»5-dien als
Produkt.
18 g 3-Äthoxy-17«(-(3-tetrahydropyran-2l -yloxypropinyl)-l?ß-acetoxyöstra-3»5-dien
wurden in 750 ecm Methanol bei Zimmertemperatur gelöst. Dann wurden
20 g Oxalsäure in 150 ecm Wasser dispergiert und die erhaltene wässrige Oxalsäurelösung
bei Zimmertemperatur absatzweise zur methanol is ehe η Si.eroidlösung
zugefügt. Die erhaltene Reaktionsmischung wurde über Nacht bei Zimmertem-peratur
stehen gelassen, dann durch absatzweise Zugabe von Natriumhydroxyd neutralisiert
und die neutralisierte Mischung filtriert. Das Filtrat wurde unter
Vakuum eu einem Rückstand konzentriert. Dieser wurde mit einer Äther/Methylaichlorid-Mischung
extrahiert, die erhaltene Lösung wurde über Natriumsulfat getrocknet und zu einem Feststoff eingedampft« Dieser wurde auf einer Kolonne
von Kieselsäuregel ohroraatographiert, wobei mit Hexan/AtKyIacetat eluiert
wmiöj die so erhaltene Suds bans wurde aus Athylacet.at/Ilexan umkristallisiert
und ergab das 17?ji-(3-Hyfiro5ypi!.ti.-»pirv!/l)-I?ü-aceto3q5röstr-4-en-3-on-.produkt als
kristallinen i^eet=:- off.,
BAD ORIGINAL
ü 0 b B 4 'i / 1 H j'i -
Bei Zimmertemperatur wurde unter Rühren eine Mischling aus 20 ecm ab:,. Pyridin,
8 ecm frisch destilliertem Thionylchlorid und 90 ecm abs. Tetrahydrofuran
hergestellt. Zur erhaltenen Lösung wurden innerhalb von ?A Minuten
bei Zimmertemperatur ')fk g 17^-(3-Hydro>typropinyl)-17id-acetoxyöstr-4-en-3-on,
in 50 ecm wasserfreiem Tetrahydrofuran gelöst, zugefügt. Nach beendeter
Zugabe wurde die Reaktionsraischung 35" Minuten bei Zimmertemperatur {rerührt,
dann in Eiswasser gegossen und die erhaltene Mischung mit Äther/Methylenchlorid
extrahiert· Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Das getrocknete Material wurde zu einem öl eingedampft und dieses auf Kieselsäuregel Chromatographiert; so erhielt man das
gewünschte 17o(-(3-Chlorpropinyl)-17ti-acetoxyöstr-ii—en-3-on als Produkt.
Bei Durchführung der obigen Verfahren mit den entsprechenden 18-Alkylverbindungen
erhält man als Produkte 17«(-(Chlorpropiriyl)-17ß-acetoxy-18-methylbstr-4-en-3.-on,
17ei-( 3-Chlorpropinyl) -17ö-acetoxy-18-äthylöstr~4~en-3-on
und l^-(3-Chlorpropinyl}-17ß-acetoxy-18-n-propyl-cistr-J4—en-3-on.
Versuch 2 .
Zu einer Aufschlämmung von 1,0 g Natriumhydrid in 10 ecm trockenem Diäthylenglykoldimethyläther
wurde unter einer Atmosphäre von trockenem Stickstoff langsam 1,0 g 3-Methoxy-l/ib(-äthinyl-östra-l,3,5(10)-trien-17ß-ol in lü ecm
trockenem Diäthylenglykoldimethyläther innerhalb von 20 Minuten eingetropft.
Zu dieser Mischung wurde innerhalb von 10 Minuten 0,9 g 2-Chlortetrahydropyrar}
eingetropft.
Die Mischung wurde bei Zimmertemperatur weitere 30 Minuten gerührt und dann
vorsichtig unter Rühren zu einer Kiswassermischung zugegeben. Die organische
Phase wurde mit Diäthyläther extr&hiert, getrocknet und unter vermiiidertem
Druck eingedampft und ergab das 3-Methoxy»17^-äthinyl-17id-tetraliy(Jrc,;.yran-/).1-yloxyöstr-lf3»5(10)-trien,
das durch Umkristal!isation aus Ar(jtori/::.:.v;u)
0098 43/1833
weiter gereinigt werden kann.
Eine Lösung aus 2,5 g Phenyl lithium in 25 ecm Diäthyläther wurde bei Zimmertemperatur
gehalten, dann wurden 10 g 3-^ethoxy-17<X-äthinyl-r/i3-totrah.yriropyran-2'_yloxyöstr-l,3»5(
10)-trien zugefügt, um eino Lösung zu erhalten, die 3-MethcK,y-17()(-äthinyllithium-17i3-tetrahydropyran-2l_yloxyöstr-l,3,5(10)-trien
enthielt. Zu der erhaltenen Lösung wurden absatzweise unter Rühren 3 g
Paraformaldehyd zugefügt. Die Zugabe erfolgte bei, einer Geschwindigkeit, die
die Lösung unter mildem Rückfluß hielt. Nach beendeter Zugabe wurde die Mischung 20 Stunden gerührt, dann in Wasser gegossen und mit Äther extrahiert. Der Äther wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft
und ergab das 3^ethoxy-17^-(3-hydroxypropinyl)-17ß-tetrahydropyran-2'-yloxyöstr-l,3,5(10)-trien.
1 g 3-Methoxy~17(Y—(3-hydroxypropinyl)-17ß-tetrahydropyran-2l_yloxyöstral,3»5(10)-trien
wurde in 50 ecm wasserfreiem Äther bei Zimmertemperatur
unter Rühren dispergiert. Zur erhaltenen Lösung wurden bei 00C. absatzweise
1,5 ecm gereinigtes Thionylchlorid zugefügt, die erhaltene Mischung dann
6 Minuten bei 0 C0 stehen gelassen und mit wässriger Natriumbicarbonatlösung
und dann mit Wasser gewaschen. Das gewaschene Material wurde über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft und ergab des 3-Methoxy-17^-(3-Ghlorpropinyl)-17ß-tetrahydropyran-2'
-yloxyöstra-1,3»5(lu)-trien als
Produkt, das aus Äther/Äthylacetat umkristallisiert vatrde.
Zu einer Lösung aus 1 g 3-Methoxy-17ö('-(3-chlorpropin.yl)-17^-tetrahydropyran-2'-yloxyöstra-1,3»5(10)-trien
in 30 ecm Essigsäure wurde 0,5 ecm 2N-Salzsäure
zugefügt, die Mischung 5 Stunden bei Zimmorteiqperatur stehen gelassen, dann
mit Kiswasser verdünnt und mit Methylenchlorid extrahiert. Die Kxtrakte
BAD ORlGlNM-00 9 843/183 3
wurden mit Wasser neutral gewaschen,.über Natriumsulfat getrocknet und zur
Trockne eingedampft und ergaben das 3-Methoxy-17ö(-(3-chlorpropinyl)-Ö3tra-It3»5(Iu)
-trien-l^ß-ol, das aus Aceton/Hexan umkristallisiert wurde.
Versuch 3
1»5 g 17<^-(;3-Hydroxypropinyl)-östr-4-en-lr/ü-ol-3-ori wurden in 75 ecm Toluol
gelöst und die erhaltene Lösung mit 2 g Benzolsulfonylfluorid gfsmiseht.
Dann wurde die Temperatur der Reaktionsmischung K Stunden auf 80-90°C.
erhöhte Nach dieser Reaktionszeit wurde die Mischung abgekühlt und in ftiswasser
gegossen. Die organische Schicht wurde mit-einer Natriumbicarbonatlösung
und dann mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Das
Lösungsmittel wurde abgedampft und der Rückstand aus Äther umkristallisiert;
so erhielt man das l'^-(3-ii*luorpropinyl)-östr-iJ'-.en-17ß-ol-3-on.
Versuch
ly
5 g 17o(-(_3-Hydroxypropinyl)-17ß-acetoxyöstr-i(—en-3-on wurden absatzweise
zu einer Mischung aus 6 g Tripheny!phosphin, 2 ecm Tetrachlorkohlenstoff und
50 ecm Dimethylformainid unter Rühren bei Zimmertemperatur zugefügt. Die
erhaltene Mischung wurde auf 1100C. erhitzt und 15 Minuten auf dieser Temperatur gehalten, dann in iSiswasser gegossen und die wässrige Mischung mit
Methylenchlorid/Äther extrahiert. Die Extrakte wurden getrocknet und eingedampft
und ergaben das 17e^-(3-Chlorpropinyl)-17Ü-acetoxyöstr-^-en-3-on als
Produkt.
Versuch 5
Gemäß Versuch 1, 2 und 4 erhielt man 17jA-(3-Brompropinyl)-androst~4-en-17tö-ol-3-on,
indem man Thionylbromid anstelle von Thionylchlorid in Versuch 1 und
2 und Tetrabromkohlenstoff anstelle ven Tetrachlorkohlenstoff in Versuch
^ verwendete.. Durch Verwendung der entsprechenden iVusgangsverbindungen
erhält man die entsprechenden 18-Metnyl-, -Äthyl- und -Propy!derivate, Dia
0.09-8.4 3/1833' BAD ORIGINAL
-Ib-
Verfahren sind auch zur Herstellung der 17^-(Brompropinyl)-fierivato der
Ostrogen- und Östran-Roihe geeignet.
V ο r s u c h 6
Zu einer Suspension aus 1 g Ostr-')—en-3,17-dion in '/,5 ecm war;.r;orl.'reiem,
peroxydfreiem Dioxan wurden 1,2 ecm frisch dest. Äthylorthofonniat und
0,8 g p-Toluolsulfonsäure zugefügt, die Mischung bei Zimmertemperatur 15
Minuten gerührt und dann 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen gelassen.
Dnnn wurden 0,8 ecm Pyridin und dann Wasser bis zur Verfestigung zugegeben.
Der Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und luftgetrocknet und
ergab 3-Athoxy-östra-3»5-clien-17-on, das aus Aceton/Hexan umkristallisiert
wurde.
Durch eine auf 0 C, abgekühlte Lösung von 1 g 3-Äthoxyöstra-3,5-dien-17-on
in 25 ecm Dimethylformamid wurde 5 Minuten ein Ferchlorylfluoridstrom geleitet.
Nach langsamem Erreichen einer Temperatur von 20 C. wurde die Lösung in Wasser gegossen und mit Äthykcetat extrahiert. Diese Extrakte wurden mit einer gesättigten
wässrigen Natriumbicarbonatlösung und dann mit wasser neutral gewaschen,
über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Dann wurde
der Rückstand zur Trennung der 6a(-Fluor- und oß-Fluorisomeren auf Tonerde
Chromatograph ie rti Das vorherrschende ό/3-Fluor isomere wurde in 50 ecm Eisessig
gelöst; durch diese Lösung wurde 2k Stunden bei I5 C, ein trockener
Chlorwasserstoffstrom geleitet» Die Mischung wurde in kaltes Wasser gegossen
und dor gebildete Feststoff abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet;
so erhielt man 6^-Fluorö3-br-V-en-3,17-d.ion, das aus Aceton/Hexan umkristallisiert
wurde»
BAD ORIGINAL
009043/183 3
Zu einer Suspension aus 1 g 6^-Fluoröstr-^-en-3,17-dion in 7,5 ecm wasserfreiem,
peroxydfreiem Dioxan wurden 1,2 ecm frisch dest. Athylorthoformiat
und 0,8 g p-Toluolsulfonsäure zugefügt und die Mischung 15 Minuten bei Zimmertemperatur
gerührt und dann 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen gelassen.
Dann wurden 0,8 ecm Pyridin und anschließend Wasser bis zur Verfestigung
zugefügte Der Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und luftgetrocknet
und ergab das 3-Äthoxy~6-fluoröstr-3»5-dien-17-on, das aus Aceton/
Hexan umkristallisiert wurde.
Durch eine auf OC. abgekühlte Lösung aus 1 g 3-Ätboxy-6-fluoröstr-3,5-dien-17-on
in 25 ecm Dimethylformamid wurde 5 Minuten ein Perchlorylfluoridstrom
geleitet. Nach langsamem Erreichen einer Temperatur von 20 C. wurde die
Lösung in Wasser gegossen und mit Äthylacetat extrahiert. Die Extrakte wurden
mit gesättigter wässriger Natriumbicarbonatlösung und dann mit Wasser neutral
gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Juann
wurde der Rückstand auf Tonerde chrcmatographiert und ergab das 6,6-Difluoröstr-4-en-3,17-dion,
das ausAceton/Hexan umkristallisiert wurde.
In ähnlicher Weise wurden aus den entsprechenden Ausgangsverbindungen
6,6-Difluoran±OstJ+-en-3,17-dion, 6,6-Difluör-18-methylöstr-if-en-3,17-dion,
6,6-Difluor-18-methylandrost-4-en-3t17-dian, 6,6-Difluor-18-äthylöstr-^-en-3,17-dion,
o.o-Difluor-lS-äthylandrost-^-en^,17-dion, 6,6-Difluor-18-propylöstr-^-en-Sι17-dion
und 6,6-Difluor-l8-propylandrost-^-en-3,17-dion hergestellt.
BAD ORIGINAL 009843/1833
Versuch 7
jyine Lösung aus 2 g 6„6-Difluoröstr-zl—en-3,17-dion in 2ü ecm wasserfreiem
Tetrahydrofuran wurde auf -75 C. ein einem Bad aus Trockeneis und Aceton
abgekühlt und mit einer -vorher abgekühlten Lösung von 0,6 g Lithiumaluminiunitert.-butoxyd
in 20 ecm wasserfreiem Tetrahydrofuran behandelt. Nachdem die Reaktionmischung 15 Minuten unter Rückfluß gehalten worden war, wurde .sie
abgekühlt, in Eiswasser gegossen und einige Male mit Äthylacetat extrahiert.
Die Extrakte wurden mit Wasser neutral gewaschen, über wasserfreiem ftatrium-
^ sulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft und ergaben 6,6-Difluoröstr-;+~
en-3ß,17ß-diolo
Eine Mischung aus 3 g 6,6-Difluoröstr-4-en-3ß»17ß-diol, 10 ecm Pyridin und
0,9 ecm Essigsäureanhydrid wurde 15 Stunden bei Zimmertemperatur stehen
gelassen, dann in Eiswasser gegossen und der gebildete Feststoff abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet; so erhielt man 3ß,17i3-Diacetoxy-6,6-difluoröstr-^-en;
3ß-Acetoxy-6,6-difluoröstr-4-en-17ß-ol und 6,6-Difluor-17ßacetoxyöstr-4-en-3ß-ol9
die durch Chromatographie auf Tonerde getrennt wurden.
^ Eine Lösung aus 6 g 3ß-Acetoxy-6,6-difluoröstr-4-en—17ß-ol in 120 ecm Pyridin
wurde zu einer Mischung aus 6 g Chromtrioxyd in 20 ecm Pyridin zugefügt, die
Reaktionsmischung 15 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen, mit Äthylacetat
verdünnt und durch Celite-Diatomeenerde filtriert. Das /iltrat wurde
gut mit Wasser gewaschen,'getrocknet und zur Trockne eingedampft und ergab
3ß-Acetoxy-6,6-difluoröstr-i+-en-17-on, das durch Um kr istall isation aus' Aceton/
Hexan weiter gereinigt werden kann.
BAD ORiGINAL
00 9843/1833
Das so erhaltene Derivate wurde gemäß den Verfahren von Versuch 1, Absatz 3
und k-, behandelt und ergab das 3ß,17i3-Diacetoxy-6,6-difluor-l?^-( 3-hydroxypropinylj-östr-^—en,
das nach den Verfahren von Versuch 1 (Absatz 5)-». 3 und 5 in die entsprechenden 17ß(-(3-Halogenpropinyl)-derivate umgewandelt wurde.
So wurde auch 3ß»17ß-Diacetoxy-6,6-difluor-17ei-(3-halogenpropinyl)-androst-4-en·
hergestellt. ,
Durch Verwendung eines anderen Carbonsäureanhydrids im obigen Verfahren
erhielt man die entsprechenden Diacylate, z.B. die Propionate, JJenzoabe,
Pentanoate und Adamantoate, wie ·
3ß»17ß-Dipropio nyloxy-6,6-dif luor-17p( - (3-halo'genpr opinyl)-19-nor-andro st-Λ-βη,
ζ 3ß» 17ß-AcBtoxy-6,6-dif luor-17il-(3-halogenpropinyl)-IS-äthyl-östr-^-en,
3ß, 17ß-Dipropionyloxy-6,6-dif luor-17öi-( 3-halogenpropinyl)-androst-if-en,
3i3,17ß-Dibenzoyloxy-17oi-(3-halogenpropinyl)-östr-^-ent '
3ß,17ß-Diberizoyloxy-17i(-(3-nalogenpropinyl)-18-methylandrost-ii—en und
3ß, 17ß-Diadaraantoyloxy-17i(-( 3-halogenpropinyl)-18-inethylöstr-5( 10)-en.
Versuch 8
Lösung aus 1 g Natriumborhydrid in 3ocm Wasser wurde zu einer eiskalten
Lösung von 1 g 6t6-Difluoröstr-4-en-3,17-dion in 120 ecm Methanol zugefügt Λ
und die Mischung dann 16 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Das
überschüssige Reagenz wurde durch Zugabe von Essigsäure zersetzt und die
Lösung dann unter Vakuum auf ein kleines Volumen konzentriert und mit Wasser verdünnt. Das Produkt wurde mit Äthylacetat extrahiert und die Extrakte mit
V/asser gewaschen, getrocknet und eingedampft; so erhielt man o,6-Difluoröstr-4-en-3fl,17ü-diol,
das durch UmkristaMsabion aus Aceton/Hexän woiter
gereinigt v/ordon kann.
BAD ORIGINAL
0098437 1833
Zu einer Aufschlämmung aus 1,0 g Natriumhydrid in 10 ecm trockenem Diäthylenglykoldimethyläther
wurde unter einer trockenen S ticks to ff atmosphäre langsam 1,0 g 6,6-Difluoröstr-'/4—en-3ß,17ü-diol in 10 ecm trockenem Diäthylenglykoldimethyläther
innerhalb von 20 Minuten eingetropft. Zu dieser Mischung wurde*
dann innerhalb von 10 Minuten 0,9 g 2-ChlortetrahydroRyran eingetropft. Die
Mischung'Wurde bei Zimmertemperatur weitere 30 Minuten gerrührt und dann
vorsichtig zu einer Eis/Wasser-Mischung unter Rühren zugefügt. Die organische
Phase wurde mit Diäthyläther extrahiert, getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft; so erhielt man 3ß»17ß-Bis-(tetrahydropyran-2'_yloxy)-6,6-difluoröstr-4-en,
3ß-Tetrahydropyran-2'-yloxy-6»6-difluorb'str-^-en-^ß-ol
und 6,o-Difluor-17ß-tetrahydropyran-2'-yloxyöstr-^-en-Oß-ol, die durchChromatographie
auf Tonerde getrennt wurden.
ßurch Verwendung von Dähydiofuran im obigen Verfahren erhielt man die entsprechenden
Tetrahydrofuran-^' -yloxyderivateo
Eine Lösung aus 6 g 3ß-Tetrahydropyran~2l _yloxy-6,6-difluoröstr-4-en-17i3-ol
in 120 ecm Pyridin wurde zu einer Mischung aus 5 g Chrcmtrioxyd in 20 ecm
Pyridin zugegeben, die Reaktionsmischung 15 Stunden bei Zimmertenperatur
stehen gelassen, mit Äbhylacetat verdünnt und durch Celite-Diatomeenerde
filtriert. Das FiItrat wurde gub mit "Wasser gewaschen, getrocknet und zur
Trockne eingedampft und ergab 3ß-Tetrahydropyran-21_yloxy-6,6-di-fluoröstr-
^-en-17-on, das durch Umkristallisation aus Aceton/Hexan weiter gereinigt
werden kann.
BAD ORIGINAL
003843/18 3 3
. - 23 -
Zu einer Lösung aus 1 g Lithiumalurainiurahydrid in IuU ecm wasserfreiem
Tetrahydrofuran wurde kontinuierlich ein langsamer Strom von gereinigtem
Acetylen eine Stunde lang eingeletet. JJann wurde 1 g 3^-Tetrsih.ydropyran-2lyloxy-6,6-difluoröstr-4-en-17-on
in 10 ecm Tetrahydrofuran zugefügt und die
Reaktionsmischung k Stunden bei Zimmertemperatur gerührt. Dnnn wurden 8 ecm
Wasser zugegeben und die Mischung 30 Minuten gerührt, filtriert und das organische Filtrat eingedampft; so erhielt man 3ß-Tetrahydropyran-2'-yloxy-6,6-dif'luor-17o(-äthinylöstr-4-en-17ß-ol1
das aus Aceton/Hexan umkristallisiert wurde.
In ähnlicherweise wurde 3ß-Tetrahydrofuran-2l_yloxy-6,6-diflaor-17o<-äthinylöstr-^-en—l'7ß-ol
hergestellt.
Die so hergestellten 3ß-Te'trahydropyran-2l-yloxy-6,6-diluor-17i?(-äthinylöstr-4-»en-17ß-ol-
und 3l3-Tetrahydrofuran-21 -yloxy-6,6-difluor-17^-äthinylöstr-4-en-17ß-olverbindungen
wurden dann gemäß Verfahren von Versuch 2 (Absatz 3) behandelt und anschließend gemäß Versuch 2, 3» ^ oder 5 halogeniert, wodurch
man 3ß-Tetrahydropyran-2l_yloxy-6,6-difluor-17(K-(3-halogenpropinyl)-östr-ii—
en-17ß-ol und 3ß-Tetrahydrofuran-21 _yloxy-6,6-difluor-l7^-(3-halogenpropinyl)
östr-4-en-17i:)-oi erhielt.
Die so hergestellten 3ß-Monoäther können dann gemäI3 Versuch 7 zur Herstellung
gemischter Ester/Äther-Derivate acyliert werden. So erhielt man z.B.:
3ß-Tetrahydropyran-2' -yloxy-6f6-difluor-17^-(3-halogenpropinyl)-17ß-acetoxyöstr-4-en,
3ß-Tetrahydrofuran-2l-yloxy-6,6-difluor-17o(-(3-halogenpropinyl)-17ß-acetoxyöstr-2+-en,
3ß-Tetrahydropyran-2' -yloxy-6,6-dif luor-17o(-(3-halogenpropinyl) -17ß-acetoxyandrost-^-en,
• 0 0 9 8 Λ 3 / 1 8 3 3 BAD ORIGINAL
- 2k -
3ß-Tetrahydrof uran-2' -yloxy-6,6-dif luor-17d~{ 3-halO£enpropiny1}-1713-acetoxyandrost-4~en,
3ß-Tetrahydropy- ran-2« -yloxy-6,6-difluor-l7a(-(3-halogenpropinyl) -17ß-propionyloxyöstr-Λ-βη
f
3ß-Tetrahydrof uran-2'-yloxy-6,6-dif luDr-17e<-( 3-halogenpropiny 1)-17f3-propionyloxyöstr-4-en,
3ß-Tetrahydropyran~2'-yloxy-6,6-difluor-17(j(-( 3-halogenpropinyl)-17ß-propionyloxyandrost-^-en,
3ß-Tetrahydrofuran-2' -yloxy-6,6-difluor-17flC-(3-halogenpropinyl)-17ß-propionyl ■
oxyandrost-^-en,
3ß-Tetrahydropyi'an-2' ~yloxy-6,6-dif luor-l/^-( 3-halogenpropinyl) r—17ß-caproyl-
oxyöstr-i)— en,
3ß-Tetrahydrofuran-2 · -ylo3ty-6,6-dif luor-17a(-( 3~halogenpropinyl) —17ß-caproyloxyöstr-^-en9
3ß-Tetrahydropyran-2' »yloxy-69 6»dif luor-17<j(-( 3-halogenpropinyl) -!"flj-capropyloxyandrost-4-en,
3ß-Tetrahydrofuran-21 yloxy-6,6-difluor-17e(-( 3-halogenpropinyl)-l7ß-caproyloxyanstrost-^-en
usw«
Versuch9
Durch Behandlung von 3ß-Acetoxy-6,6-difluoröstr-^-en-17-on gemäß Absatz 5 von
Versuch 8 erhielt man 3ß-Acetoxy-6,6-difluor-17/>(-äthinylb'str-4-en-17ß-ol. Dieses
Derivat wurde dann gemäß Absatz 2 oder 3 von Versuch 8 veräthert, wodurch man
das entsprechende 3ß-Acetoxy-6,6-difluor-l'?b(-äthinyl-17ß-tetrahydropyran-2l -yloxyöstr-^-en
bzw« 3ß-Acetoxy-6,6-difluor-17e^-äthinyl-17ß-tetrah/drofuran-2' -yloxyöstr-^-en
erhielt·
Die obigen Verfahren können mit den anderen 3ß~Ausgangsacylaten, die oben beschrieben
wurden, durchgeführt werden.
BAD ORiGiNAL
C) Il 9 ß /* 3/1833
5g 17^-(3-Chlorpropinyl)-17ß-acetoxyöstr-'4-en-3~on, 25 g Zinkstaub und
ecm Eisessig wurden bei Zimmertemperatur unter Rühren zusammen gemischt und
die erhaltene Mischung dann 2 Stunden unter ständigem Rühren auf 5O0C. erwännt.
Nach dieser Zeit wurde sie durch Gelite filtriert, das Filtrat gesammelt
und unter vermindertem Druck auf ein kleines Volumen konzentriert.
Das Konzentrat wurde abgekühlt und zur Ausfällung eines festen Materials
mit Eiswasser verdünnt. Der Feststoff wurde abf nitriert und aus Aceton/Hexan
umkriatallisiert und ergab das l7fl(-Propadi8nyl-17i3-acetoxyöstr-4-en-3-on.
Beispiel 2
1 g 17i/-(3-Chlorpropinyl)-androst-4-en-17-ol-3-on wurde in 50 ecm Äthanol
bei Zimmertemperatur dispergiert. 3 g Kupfersulfat wurden in 20 ecm Wasser ■
dispergiert und zur erhaltenen wässrigen Lösung wurden 5 g Zinkstaub zugefügt.
Das aus dieser Suspension gebildete Zink-Kupfer-Pulver wurde absatzweise bei
Zimmertemperatur zur äthanolischen Steroidlösung zugefügt. Nach beendeter
Zugabe wurde die Reaktionsmischung zum Siedepunkt erhitzt und 16 Stunden unter Rückflußbedingungen gehalten. Dann wurde durch CeIite filtriert, das Filtrat
gesammelt und zur Trockne eingedampft und der Rückstand aus Aceton/Hexan umkristallisiert}
so erhielt man das 17oi-Propadienylandrost-ii-en-17-ol-3-on.
Beispiel 3
Durch Dispergieren von 2 g 3-Methoxy-17i(-(3-fluorpropinyl)-östra-l,3i5(10)-trien-l7ß-ol
in 10 ecm Benzol bei Zimmertemperatur unter Rühren erhielt man eine Steroidlösung. 5 g fein zerteiltes metallisches Natrium wurden' in 200 ecm
Benzol und 5 oem Isopropanol dispergiert und die erhaltene Dispersion absatzweise
bei Zimmertemperatur zur Steroidlösung zugefügt, Die Temperatur der
erhaltenen Mischung wurde zum Siedepunkt erhöht und unter einer Stiokstoffatmosphärs
24 Stunden unter Rückfluß gehalten» Nach beendeter Reaktion wurde
dae überschüssige Natrium vorsichtig rturch Filtrieren entfernt und die ver-
• 009843/1833
BAD ORIGINAL
bleibende Lösung mit 5 ecm Methanol und dann mit 5 ccm Wasser gewaschen. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, über Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockie eingedampft. Der Rückstand wurde aus Methanol/
Benzol umkristallisiert und ergab das 3-Methoxy-17e(-propadienylÖ3tra-l,3,5(lO)-trien-l?ii-ol
als Produkt.
Durch Dispergieren von 1 g 6,6-Difluor-17^-(3-chlorpropinyl)-östr-4-en-17ß-ol-3-on
in 200 ecm Aceton wurde eine Steroidlösung hergestellt. 6p ecm
^ einer frisch hergestellten Lösung von Chromochlorid (Rosenkranz et al,
J.Am.Chem.Soo. 72-f kO77 (195O)) wurden zur Steroidlösung zugefügt, und zwar
absatzweise bei Zimmertemperatur, wobei die gesamte Mischung unter einer Stickstoff atmosphäre gehalten wurde. 5 Minuten nach der Zugabe wurde das
Aceton unter vermindertem Druck entfernt und Wasser zur Einleitung der Ausfällungjsugefügt·
Der ausgefallene Feststoff wurde gesammelt und über Natriumsulfat
getrocknet und dann aus Aceton/Hexan umkristallisiert j so erhielt man
das 6,6-Difluor-17i(-propadienylöstr-4-en-17ß-ol-3-on als Produkt.
Beispiel 5
2 g 17^-(3-Bromprpiny!0-östr-5(10)-en-17ß-ol-3-on wurden in einer Mischung aus
50 ecm Methyläthylketon und 10 ecm Wasser bei Zimmertemperatur unter mildem
Rühren dispergiert. Dann wurden 5 g Aluminiumamalgam zugefügt. Die so hergestellte
Mischung wurde aim Siedepunkt erhitzt und 8 Stunden unter Rückfluß
gehalten, dann abgekühlt und in Wasser gegossen. Dann wurde die wässrige Mischung mit Äthylacetat extrahiert und die Extrakte getrennt und gewonnen.
Anschließend wurden sie über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann zur
Trockne eingedampft. Der nach dem Eindampfen verbleibende Rückstand wurde aus
Aöeton/Heitan umkrietallislert und ergab das 17^(-Propadienylöatr-5(10)-en-17ß-ol-3-on
als Produkt. ßAD Origwl
009843/1833
Erfindungsgemäß wurden die folgenden Reaktionen durchgeführt:
Durch Umsetzung von l'^-(3-i|1luorpropinyl)-17ß-acetox.y-18-methylandrost-4-en-3-on
und Zinkstaub mit Äthanol als flüssiges Reaktionsmedium und' Protonenspender
gemäß Verfahren von Beispiel JL erhielt man 17<^-Propadienyl-17ü-apetoxy-18-methylandrost-^—en-3-on
als Produkt. ■
Durch Umsetzung von 17<j(f-(3-Chlorpropiniyl)-l8-äth,ylöstr-^— en-17l;J-ol-3-on und
metallischem Kalium in Benzol und tert.-Butanol gemäß Verfahren von Beispiel 3
erhielt man 17d(-Propadienyl-l8-äthylöstr-4-en-17ß-ol-3-on als Produkt.
Durch Umsetzung von l'7i(-(3-Fluorpropinyl)-17ß-tetrahydrofuran-2l-yloxyöstrali3i5(10)-trien-3-on
und metallischem Calcium in wässrigem Dioxan bei einer Temperatur von 70 G. gemäß Verfahren von Beispiel 3 erhiel-^nan das entsprechende
17^-Propadienyl-17ß-tetrahydrofuran-2l -yloxyöstra-l,3,5( lü)-trien-3-ol
als Produkt.
Durch Umsetzung von 17o(-(3-Brompropinyl)-17ß-propionyl-oxy-l8-n-propylöstr-5(10)-en-3-on
und metallischem Magnesium in Tetrahydrofuran, das 10 i tert.-Butanol
enthielt, und Erhitzen zum Rückfluß gemäß Verfahren von Beispiel 3
erhielt man das 17o(-Propadienyl-17ß-propionyloxy-18-n-propylöstr-'i4-en-3-on
als Produkt.
Durch Umsetzung von 17<j(-(3-Chlorpropinyl)-18-isopropylöstra-l,3,5(10)-trien-3,17ß-diol
und metallischem Mangan in einem 9:1-Medium aus Isopropyläther und
Isopropanol gemäii Verfahren von Beispiel 3 erhielt man das entsprechende
17fl(-Propadienyl-18-isopropylöstra-l,3,5(lu)-trien-3,17ß-diol als Produkt.
00 9 8Λ 3 / 18 3 3
BADORIGiNAL
Durch Umsetzung von 3-Athoxy-l^-(3-fluorpropinyl)-17ß-propionyloxyöstra-I»3i5(lü)-trien
und Zinkstaub in einem Propionsäuremedium bei 50 G· gemäß
Verfahren von Beispiel 1 erhielt man das 3-Athoxy-l^(-propadienyl-17i3-propio··
nyloxy-l8-methylöstr-l,3,5(10)-trien als Produkt.
Durch Umsetzung von 17^-(3-BrompropinyJ.)-17W-butyryloxy-18-isopropylandrost-
^-en-3-on und Zinkstaub in einem Methanolmedium gemäß Verfahren von Beispiel
1 erhielt man das 17K~Propadienyl-17ß-butyryloxy-18--isopropylandrost-^·- en-3-"
on als Produkt.
Durch Umsetzung von 17^-(3-Chlorpropinyl)-17ß-acetoxy-18-methylöstr-'i»-en-
tbzw. Uly
3-on und und Vanadium-IIT-sulfat in einem wässrigen Acetonmediun unter einer Stickstoffatmosphäre gemäß Beispiel 4 erhielt man das entsprechende 17W-Propadienyl-17ß-acetoxy-18-methylöstr«4-en-3-on: als Produkt.
3-on und und Vanadium-IIT-sulfat in einem wässrigen Acetonmediun unter einer Stickstoffatmosphäre gemäß Beispiel 4 erhielt man das entsprechende 17W-Propadienyl-17ß-acetoxy-18-methylöstr«4-en-3-on: als Produkt.
Durch Umsetzung von 3-Methoxy-17<?C-(3-fluorpropinyl)-17i3-tetrahydropyran-2lyloxyöstra-l,3»5(10)-trien
und Chromoacetat in wässrigem Diäthylketon'und η-Hexan gemäß Verfahren von Beispiel 5 erhielt man das entsprechende 3-^ethoxy-17«i-propadienyl-17ß-tetrahydropyran-2l-yloxyöstra-l,3,5(lü)-trien
als Produkt.
Durch Umsetzung von 3-Athoxy-17o(-(3-chlorpropinyl)-l,3»5(lO)-trien-17i3-ol
und Natriumamalgam in n-Buttersäure gemäß Verfahren von Beispiel 2 erhielt man
das entsprechende 3-Äthoxy~17<<-propadienylÖstra-l,3t5(10)-trien-17i3-ol als
Produkt.
Durch Umsetzung von 3ß»17ß-Diacetoxy-6,6-difluor-17*("(3-chlorpropinyl)-androst-4-en
und Chromoacetat in Acaton und Wasser gemäß Verfahren von Beispiel ^f erhielt man das 3ß»17ß-Di®cetoxy-6,6-difluor-l/ii-propadienylandrost-4-
en als Produkt. __._ A
BAD ORIGINAL
009843/183 3
Gemäß den obigen Verfahren wurden die folgenden Verbindungen hergestellt,
wobei die Verwendung einer Säure als flüssiges Reaktionsmedium oder Protonenspender für die Atherderivate vermieden wurde; ·
3ß| 17ß-Bis-(tetrahydroypran-2' -yloxy)-6 ,ö-difluor-^^-propadienylöstr-^-en,
6,6-Difluor-17^-propadienyl-17ß-acetoxyöstr-1f-en-3-onr
6,6-Dif luor-17^(-propadienyl-l 7J3-propionyloxyandrost-^-en-3-on,
6,6-Dif luor-17j(-propadienyl-l 7ß-benzoyloxyö str-^-en-3-t>n,
6,6-Difluor-17e(-propadienyl-17ß-adaman toyloxyöstr-^-en-3-on,
3ß-Propionyloxy-6,'6-difluor-17<(-.propadienylandrost-4-en-l7ß-ol,
3ß, 17ß-B i s-(adamant oyloxy)-6,6-d if luor-17e(-prop adie nylös t r-^-en»
3ß-(ß^hlorpropionylox^-6,6-difluor-17|(-propadienyl-17ß-tetrahydrof uran-2'-yloxyandrost-4-βη,
3ß-Butyryloxy-6,6-difluor-17tf(-propadienyl-17ß-tetrahydropyran-2l-yloxyandrost-4-en,
3ß-Tetrahydropyran-2l-yloxy-606-difluor-17^-propadienyl-17ß-oaproyloxyöstr-^-en,
'
3ß-Tetrahydrof uran-21 -ylo3y-6 t6-dif luor-17o(-propad ienyl-17ß-caproyloxyöstr-^-en»
3ß-Tetrahydroypran-2'-yloxy-6,6-difluor-17^-propadienyl-17ß-heptanoyloxyandrost-^-en
und .
3ß, 17ß-D ipen tanoyloxy-5,5-dif luo r-17^-pro padienylöa tr-4-en.
Die Ausarbeitung vom C-3ß erfolgte nach der Hauptreaktion wie folgt:
Eine Lösung aus 1 g 17/-Propadienylandrost-/4-en-17ß-ol-3-on in 50 ecm Tetrahydrofuran
wurde innerhalb von 30 Minuten unter Ruhren zu einer Suspension
aus 1 g LithiumaluminiumhydrÜ in 50 ecm wasserfreiem Tetrahydrofuran zugegeben
und diese Mischung 2 Stunden zum Rückfluß erhitzt. Dann wurden vorsichtig 5 ocm.Äthylaoetai und 2 ecm Wasser zugefügt« Anschließend wurde -Natrium--*
' . QQ98 A3/1833 BAD ORIGINAL
sulfat zugegeben, die Mischung filtriert und der so gesammelte feststoff mit
heißem Äthylacetat gewaschen. Dann wurden die vereinigten organischen Lösungen
eingedampft und ergaben 17ci-Propadienylandrost-2f-en-3i3,17ß-diol, das durch
Umkristallisation aus Aceton/Hexan weiter gereinigt werden kann.
In ähnlicher Weise wurden die anderen,, erfindungsgemäß hergestellten 3-Oxo-
derivate mit einer 17«(-Propadienylgruppe z.B. zu den folgenden 3Ö-Hydroxylverbindungen
reduziert:
-Propadienyl-17ß-acetoxyöstr-5-en-3ß-ol,
17^-Pr°padienyl-17ß-propionyloxyandrost-4-en-3ß-ol, 17rf-Propadier\yl-17ß-benzoyloxyandrost-4-en-3ß-ol, 17i(-Propadi!8nyl-17ß-adamantoyloxyöstr-ii-en-3ß-ol, 6,6-Dif luor-17#(-propadienylöstr-4-en-3ß| 17ß-diol und 6,6-Difluor-17i/-propadienyl-17ß-03 -chlorpropionyloxy)-androst-if-en--3ß-ol
17^-Pr°padienyl-17ß-propionyloxyandrost-4-en-3ß-ol, 17rf-Propadier\yl-17ß-benzoyloxyandrost-4-en-3ß-ol, 17i(-Propadi!8nyl-17ß-adamantoyloxyöstr-ii-en-3ß-ol, 6,6-Dif luor-17#(-propadienylöstr-4-en-3ß| 17ß-diol und 6,6-Difluor-17i/-propadienyl-17ß-03 -chlorpropionyloxy)-androst-if-en--3ß-ol
2 ecm DihyJropyran wurden zu einer Lösung aus 1 g 17^-Propadienyl-17ß-caproyloxyandrost-4-en-3ß-ol
in 15 ecm Benzol zugefügt. Zur Entfernung von Feuchtigkeit wurde etwa 1 ecm abdestilliert} zur abgekühlten Lösung wurde dann 0,4 g
p-ToluolsulfonylChlorid zugefügt. Diese Mischung wurde 4 Tage bei Zimmertemperatur
stehen gelassen, dann mit wässriger Natriumcarbonatlösung und mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf neutraler Tonerde
chromatographiert, wobei mit Hexan eluiert wurde; so ertiielt man 3Ö-Tetrahydropyran-21
-yloxy-17o^-propadienyl-17ß-caproyloxyandrost-4-en, das aus
Pentan umkristalllsiert wurde.
BAD ORIGINAL
009843/1833
Zu einer Lösung aus 1 g ^^-Propadienylandrost-Jf-en^ß.^ß-diol in 20 ecm ·
•Benzol wurden 20 ecm Dihydrofuran zugefügt. Zur Entfernung von Feuchtigkeit
wurden 5 ecm abdesialliert und die Mischung dann auf Zimmerbanperatur abkühlen
gelassen. Zur abgekühlten Mischung wurde 0,2 g frisch gereinigtes p-Toluolsulfonylchlorid
zugefügt. Die Mischung wurde Zk Stunden bei Zimmertemperatur
gerührt und dann in einen Überschuß einer 5-^igen wässrigen Natriumbicarbonatlösung
gegossen. Das Produkt wurde mit Athylacetat extrahiert, die organische
Lösung mit Wasser neutral gewaschen, über wasserfreiem M-agnesiumsulf at
getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Dei/olige
Rückstand kristallisierte nach Zugabe von Äther und lieferte das 3ß»17ß-Bis-(tetrahydrof
uran-2 l-yloxy)-17fl(-propadiehylandrost-1f-en. ^
In ähnlicher Weise wurden die Tetrahydropyranyl- und Tetrahydrofuranyläther
der erfindungsgemäßen 17<j(-Propadienylverbindungen hergestellt, wie z.B.
3ß-Tetrahydropyran-2'-yloxy-17fl(-propadienyl-17ß-acetoxy-18-methylandrost-
^-en,
3ß-Te trahydrof uran-2 ·-yloxy-17ii-prpadieny 1-17ß-heptanoylo3Eyös tr-5( 10)-en,
3üf17ß-Bis-( tetrahydropyrane1 -yloxy)-17^'-propadienyl-18-äthylandrost-il-enl
3ß-TetrahydΓoypran-2'-yloxy-17j5l-'Propadienyl-17ß-adamantoyloxy-18-methylöstr-4-ent
und
3ß,17ß-Bis-(tetrahydropyran-2l-yloxy)-6,6-difluor-17#i-propädienyl-18-äthylandrost-^-en.
Beispiel 18 ·
Eine Mischung aus 1 g 17#(-Propadienyl-17ß-acetoxyöstr-^en-3ß-ol, k ecm Pyridin
xind 2 ecm Essigsäureanhydrid wurde bei Zimmertemperatur 15 Stunden stehen
gelassen, dann in Eiswasser gegossen und der gebildete Niederschlag abfiltriert,
mit Wasser gewaschen und getrocknet; so erhielt man 3ß»17ß-Diacetoxy-l^(-propadienylöstr-4-en,
das durch ürakristallisierung aus Aceton/Hexan weiter
gereinigt werden kann·
009843/1833 BAD 0R,G,m
In ähnlicher Weise wurden die entsprechenden 3ß-l!'Ster der anderen erfindungsgemäßen
17ci-P ro pad ienyl produkte durch Verwendung der entsprechenden Ausgangsverbindungen
und üblichen Acylierungsmittel hergestellt, wie z.B.:
3ί3-ΐrimethyl·*acetoxy-17ί(-propadienyl-17ß-aöetoxyöstr-ί^-βn,
3ß,17ß-Dipropionyloxy-17d(-propadienylandrost-il-en,
3ß-Butyryloxy-6,6-difluor-17ei-propadienyl-17ß-tetrahydropyran-2l-yloxyöstr-4~en, ·
3ß-Pentanolyoxy-17fl(-propadienyl-17ß-äcetoxyöstr-5( 10)-en,
3ß,17ß-Bis-(benzoyloxy)-17/-propadienylandrost-il-en und
3ß-Acetoxy-6,6-difluor-17^-propadienyl-17ß-PΓopionyloxyandrΌst-4-en.
Beispiel
20
Gemäß dem obigen Verfahren untei· Verwendung der 3-Hydroxylderivate aus Ausgangsverbindung
wurden die entsprechenden 0-3-substituierten Derivate der 17ci-Propadienylprodukte der Üstrogen-Heihe hergestellt. Die Ausgangsverbindung
kann nach der erfindungsgemäßen Hauptreaktion nach üblicher Hydrolyse
der schützenden Gruppe, z.B. einer Tetrahydropyran-2'-ylo^rgruppe, unter
Säurehydrolyse, gebildet werden. So wurden die folgenden 3-sut>statuierten
Verbindungen dieser Reihe hergestellt:
3-Acetoxy-17i(-propadienyl-17ß-tetrahydro pyran-2' -yloxyöstra-1,3,5( 10) -trien,
3,17ß-Diacetoxy-17#(-propadienylöstr-l, 3t 5( 10) -trien,
3,17ß-Bis-(benzoyloxy)-17i<'-propadienyl-18-äthylöetra-l,3,5(10)-trien und
3-C aproyloxy-17^-propadienyl-17ß-te trahydrof uran-2'-y loxy-18-propylö s tral,3,5(10)-trien,
Nach den obigen Verfahren wurden auch die folgenden 6,6-Difluor-17*(-propadienylandröst-^-ene
und 19-nor-Derivate hergestellt:
BAD ORIGINAL
0 098A3/1833
- 33 -3i3,1713-Üiacetoxy-6,6^ifluor-17<<-propadier\yl--18-n-proR5rlöstr-^-en,
'3ί8,17ß-Diace to3qy-6t 6-dif luor-17fli-pro padienyl-ie-raethylostr-^-en,
3f31, 7i3-Diacetoxy-6,6-dif luor-^oi-propadienyl-lS-äthylandrost-^-en,
3Ö, 17ß-Dipropiqnyloxy, 6,6-dif luor-17^-propadi enylö str-Λ-βη,
3i3,17ß-Dipropinyloxy-6,6-dif luor-17ei-propadier\yl-18-methylandro st-4-en,
313,17i3-Bis-( tetrahydropyran-2' -yloxy) -6,6-dif luor-^cf-propadienyl-ie-isopropylöstr-^-en,
■·
3ß, 17i3-Bis-( tetrahydro pyran-2· -yloxy) -6,6-difluor-17o(-propadienyl-androst-
313,17M-BIs- (te trahydrof uran-2' -yioxy) -6,6-dif luor-1 'M- propadienyl-18-äthylandroat-'t—en,
3ß,17ß-Bis-(tetrahydrofuran-2'-yloxy)-6,6-difluor-17^-propadienyl-18-äthylöstr-^-en,
6,6-Üifluor-17i(-propadienyl-17ß-propionyloxyöstr-4-en-3>-onf«
6,6-D if luor-17i(-propadienyl-l 7ß-butyryloxyö str-ii-en-3-on,
6,6-Difluor-17oC-propadienyl-17ß-pentanoyloxyöstr-^-en-3-ont
6,6 Difluor-17e(-propadienyl-17ß-pentanoyloxyandrost-^-en-3-on,
6,6-Üifluor-17()(-propadienyl-17ß-hexanoyloxyöstr-il—en-3-on,
6,6-Difluor-17#(-propadienyl-17ß-heptanoyloxyandrost-il'-en-3-on,
6,6-Dif luor-17o(-propadieny 1-17ß-caproyloxyöstr-^-en-3-on,
6,6-Dif luor-17j(-propadieny 1-17ß-benzoyloxyandro st-^—en-3-on,
6,6*Dif luor-17<(-propadienyl-17ß-adamantoyloxyöstr-^-en-3-on,
6,6-Difluor-17e(-propadienyl-17ß-(ü-chlorpropionyloxy)-Ö8tr-ii-en-3-on,
6, 6^Difluor-l7|f-propadienyl-17ß-trlmethylacetoxyandro8t-4-en-3-on und
6,6-Difluor-17<-prppadienyland«>8t-4-en-17ß-ol-3-on.
009843/183
Claims (1)
- P atentansprüohe".,-)Verfahren zur Herstellung von 17«C-Propadienylverbindungen der folgenden Formeln:...CH=C=CH,F' P...CH=C^CH,ORIGINAL INSPECTED0U98U/1833-35 -..CH=C=CH,in welchen R für ein Wasserstoffatom oder eine niedrige Alkylgruppe mit 1-32
Kohlenstoffatomen steht; R Wasserstoff, Tetrahydrofuran^^yl, Tetrahydropyran-2-yl oder eine carboxylische Acylgruppe mit.weniger als 12 Kohlenstoff-3 . Hatomen bedeutet; R für eine Oxogruppe oder die Gruppe D6n I steht, inΛ U mm»welcher R Wasserstoff, Tetrahydrofuran-2-yl, Tetrahydropyran-2i.yl oder eine carboxylische Acylgruppe mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen bedetet; R für Wasserstoff oder Methyl steht} und R^ Wasserstoff, eine niedrige Alkylgruppe mit 1-8 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe, Tetrahydrofuran-2-yl, Tetrahydropyran-2-yl oder eine carboxylische Acylgruppe mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man ein 17ef~(3-Halogenpropinyl)-steroid mit einem Reagenz aus der Gruppe von Metallen mit einem Oxydationspotential zwischen +3,0*4-5 und 0,7^ Volt und Salzen, die nach Ionisation Kationen mit einem Oxydationspotential zwischen -K),61 und +0,255 Volt bilden, behandelt, wobei das Halogenatom Brom, Chlor oder Fluor ist.0 098 A3/ 183 32,- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es in einem organischen flüssigen Reaktionsmedium und in Anwesenheit eines Protonenspenders durchgeführt wird.3·- Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es bei einer Temperatur, von etwa 20-120 C. durchgeführt wird.4.- Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als metallisches Reagenz Kalium» Calcium, Natrium oder Zink verwendet wird.5·- Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet., .daß als Metallsalzreagenz Chromochlorid verwendet wird.6.- Verfahren nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß als Metallreagenz ein Zinlc-Kupfer-Paar verwendet wird.7·- Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als 17</-(3-Halogenpropinyl)-steroid ein 17»(-( 3-Chlorpropinyl)-steroid verwendet wird. 8.- Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß 17e^-Propadienyl-17ß-acetoxyöstr-^-en-3-on aus 17«(-( 3-Chlorpropinyl)-l7ß-acetoxyöstr-1i-en-3-on hergestellt wird.P 9·- Verfahren nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß ein 6,6-Di-' fluor-17e(-propadienylöstr-4-en oder ein 6,6-Difluor-17o(-propadienylandrost-A-t»n als Stero idprodukt hergestellt wird.10·- Verfahren nach Anspruch 1 bis 7t dadurch gekennzeichnet, daß als Steroidprodukt 6,6-Difluor-17/-propadi8nyl-17ß-s,cetoxyöstr^-en-3-on hergestellt wird·009843/183311,- Verbindungen der Formel:in welcher R für Wasserstoff oder eine niedrige Alkylgruppe mit 1-3 Kohlen-2
stoffatomen steht; R Wasserstoff, Tetrahydrofuran-2-yl, Tetrahydropyran-2-yl oder eine carboxylische Acylgruppe mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen 1 H < •bedeutet} K für eine Oxogruppe oder die Gruppe B6n I steht, in welcher RWasserstoff, Tetrahydrofuran-^yylj Tetrahydropyran-2-yl oder eine carboxylischeifAcylgruppe mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen bedeutet} und R für Wasserstoff oder Methyl steht.12.- Verbindungen nach Anspruoh 11, dadurch gekennzeichnet, dai3 R für Wasser-3
stoff und R für eine Oxogruppe steht. .2
13·- Verbindungen nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß R fürIl
Wasserstoff und R für Wasserstoff steht.2
1^»- Verbindungen nach Anspruch 11 urtd 12, dadurch gekennzeichnet, daß R fürL
Acetyl und R für Wasserstoff steht.15·- Verbindungen nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß R füreine carboxylische Acylgruppe, mit weniger ale 12 Kohlenstoffatomen und R für Wasserstoff steht.009843/1833 .- 38 -16,- Verbindungen nach Anspruch 11 und 12, dadurch Rekennzeichnet, daf3 Rc für Wasserstoff und R für Methyl steht.17·- Verbindungen der Formel:... .CH=C=CH,in welcher R für Wasserstoff oder Methyl steht, und die 170-Acetat- und 18-Methylderivate derselben.Der Patentanwalt:0 0 9 8 Λ 3 / 1 8 3
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