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DE2017474B - Vorrichtung zum Einstellen eines dem Anlegen von insbesondere breiten und lan gen Werkstucken dienenden Anschlages - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen eines dem Anlegen von insbesondere breiten und lan gen Werkstucken dienenden Anschlages

Info

Publication number
DE2017474B
DE2017474B DE2017474B DE 2017474 B DE2017474 B DE 2017474B DE 2017474 B DE2017474 B DE 2017474B
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Germany
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm 7032 Sindelfingen Reinhardt
Original Assignee
Reinhardt Maschinenbau Gmbh, 7032 Sindelfingen

Links

Description

Die Erfindung betrilTt eine Vorrichtung zum Einstellen eines dem Anlegen von insbesondere breiten und langen Werkstücken dienenden, auf einem durch einen Antrieb über eine bestimmte Strecke verschieblichen Träger angeordneten Anschlages in bestimmter Distanz von einer Null-Marke, insbesondere an einer tüechbearbcitungsmaschinc.
Es ist bei Blechbcarbeitungsmaschinen. z. R. Schwenkbiegemaschine^ bekannt, für die Einstellung eines abzukantenden Bleches einen Anschlag auf einem verschieblichen Tracer vorzusehen. Der Trauer mit dem Anschlag wird vor dem funschieben des Bleches in bestimmte Entfernung von einer Null-Marke gebracht, worauf dann das Blech so weit eingeschoben wird, bis es am Anschlag anliegt. Dadurch ^" wird das Blech in eine solche Rclntivstclhnm zu einer liiegewangc dor Maschine gebracht, daß die vorzunehmende Abkantung genau an der dafür voniesehelien Stelle des Bleches erfolgt. Die bekannten Vorrichtungen zum Einstellen eines Anschlages habr-n den Wachteil, daß sie im wesentlichen nur für schmale Wet!..;',iicke geeignet sind und bei insbesondere braten und langen Werkstücken versagen, weil dann Verstellvvege für den Anschlag und dessen Träger erforderlich werden, die im Hinblick auf Antriebs- und Übertragungsmittel zu ungenau oder bei Erreichung der erforderlichen Genauigkeit nur unwirtschaftlich realisierbar vverdeu würden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, unter Vermeidung der geschilderten Mangel eine Vorrichtung zum Einstellen eines Anschlages zu schailen, deren Arbeitsbereich wesentlich größer als die Verschiebestrecke eines Anschlagträgers ist.
Di- Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Anschlagträger eine größere Länge als die Strecke s besitzt, über die er verschieblich ist. und daß auf dem Anschlagträger /1 Anschlagglied-.τ in gegenseitigem Abstand etwas kleiner als s in Verschieberichtung des Anschlagträgers angeordnet sind, von denen wenigstens /1— 1 in diesen versenkbar sind.
Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt liegt darin, daß man trotz relativ kurzem Verschiebeweg des Anschlagträgers Werkstücke bearbeiten kann, deren Länge um ein Vielfaches größer als dieser Verschiebeweg ist. Der kurze Verschiebevveg des Anscnlagträgers hat wiederum den Vorteil, daß man z. B. bei Verwendung einer Kugelrollspindel als Antrieb für den Anschlagträger diese Spindel in wirtschaftlicher Weise relativ kurz halten kann.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Blechbearbeitungsmaschine zusammen mit einer elektronischen Steuerungsanlage,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in Fi g. 1 und
F i g. 3 eine Draufsicht der die errindungsgemäße Einstellvorrichtung enthaltenden Blechbearbeitungsmaschine.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine Maschine 10 dar gestellt, welche zum Abkanten oder Umbiegen von plattenförmigen Werkstücken, insbesondere Blecl· dient. Die Maschine 10 besitzt zwei Seitenständer 12 14. die zur Führung einer dazwischen angeordneter Oberwange 16 dienen, die ihrerseits durch inncrhall der Seitenständer 12. 14 angeordnete, nicht dargestellte Hydraulikzylinder auf und ab bewegbar ist.
Etwa auf halber Höhe der Scitcnständer 12, 14 is an diesen, mittels einer (nicht dargestellten) Welk eine Biegewange 20 schwenkbar gelagert.
Die Verbindung der beiden Scitenständcr 12. 1 untereinander erfolgt durch eine in F i g. 2 sichtbare in Betrieb ortsfeste Unterwange 22. welche in Ruhe stellung der Maschine 10 von der Biegewange 2 verdeckt wird (Fig. I).
Durch wenigstens ein z. B. am Scitcnständer 12 an geordnetes Handrad 24 kann eine Verstellung de Üntcrwnngc 22 vorgenommen werden. Auch ein Verstellung der Biegewangc 20 ist möglich. Diese er folgt durch am Innern der Seitenständer 12, 14 an geordnete Handräder 26. Die Oberwange 16 und di Bicgcwangc 20 sind an ihren einander zugeordnete Abschnitten mit leicht auswechselbaren Formschic neu 28 bzw. 30 (F ig. 2) ausgestattet. Die cinandc benachbarten Kanten der Formschienen 28. 30 bi den eine Biegclinic 32 ( = Null-Marke), an welche ein von der Maschine 10 aufgenommenes und zu b< arbeitendes nicch abgekantet oder entsprechend ti Verschwenkung der liegewanne 20 um einen b stimmten Winkclbctrag gebogen wird (Fi g. 2).
Tn Fig. I ist ein Schaltschrank 34 dargestellt, ve
dein aus die Maschine 10 wahlweise manuell oder vollautomatisch gesteuert werden kann. Die vollautomatische Steuerung eriolgt dabei durch einen Lochbandleser 36. welcher im unteren Bereich des Schaltsehrankes 34 angeordnet ist. Zur Herstellung iles die Progran.me aufnehmenden Lochbandes ist weiterhin cm Lochbandstanzer 38 vorgesehen, mit velchem vorzugsweise gleichzeitig mit der Bearbeitung eines ersten Werkstückes das tür die spätere, serienmäßige Bearbeitung vieler Werkstücke erforliche Lochband gestanzt wird. Die Inbetriebnahme tier Maschine 10 kann auch durch einen in unmittelbarer Nähe an der Maschine vorgesehenen Fußsehalter 40 vorgenommen werden.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, sind hinter der Unterfange 22 zwei von den Seitenständern 12, 14 weggerichtete, horizontale Konsolen 42, 44 angeordnet, von denen in Fig. 2 lediglich eine sichtbar ist. Jede Konsole 42, 44 trägt eine von einem Faltenbalg 46 verdeckte Kugelrollenspindel 48, welche in Fig. 3 gestrichelt dargestellt ist, und zwar mittels an den Stirnenden der Konsolen angeordneter, ebenfalls vom Faltenbalg 46 verdeckter Lagerböcke 50.
Die auf den Konsolen 42, 44 angeordneten Kugelrollspindeln 48 werden über ein Winkelgetriebe 52 und eine gemeinsame Welle 54 von einem Elektromotor 56, welcher an der Unterwange 22 befestigt ist. angetrieben (F i g. 3). Jede stationär, aber drehbar zwischen den Lagerböcken 50 angeordnete Kugelrollspindel 48 dient zur Führung und Bewegung einer Gewindehülse 58. Je nach Drehrichtung des Elektromotors 56. über den die Kugelrollspindeln 48 angetrieben werden, wird die Gewindehiilsc 58 hin- oder hcrbeweat.
Die Gevvindehülse 58, welche in ihrer vorderen, linken Stellung dargestellt ist. besitzt einen nach oben abstehenden Fuß 60. der mit einem Anschlaglräger 62 verbunden ist. Der Verschiebeweg des Anschlagträgers 62 ist abhängig von der Länge der Kueelrollspindel 48. genauer gesagt von einer Strecke v, welche die Gewindehülse 53 zwischen ihren, von den Lagcrböckcn 50 begrenzten Endstellungen auf der Kugelrollspindel 48 zurücklegen kann, im Ausführung*· beispicl sind dies fSOO.O mm. so daß dadurch zwangläufig der Anschlagtau^ 62 ebenfalls innerhalb dieser Strecke ν hin- und herbeweglich ist.
Um ein Absenken des frei nach hinten abstehenden Anschlagträgers 62 (Fi g. 2) zu verhindern, ist dieser von einer im Boden verankerten Rollenlagerstütze 64 gehalten. Die Rollcnlagcrstütze 64 trägt auf ihrer balkcnförmigen LagcrfUichc 66 wenigstens zwei Rollen 68. durch welche die Verschiebung des Anschlagträgers 62 erleichtert wird.
An dem. in F i g. 2 linken Ende des Anschlncträgers 62 ist unterhalb von diesem, und zwar im Bereich von Obcrwangc J 6 und Unterwange 22 ein Auflagcwagcn 70 vorgesehen. Der Auflagcwagen 70 besitzt im Abstand zueinander angeordnete Rädchen 72. durch welche er auf Führungsschienen 74 hin- und herbeweglich ist. Die Bewegung f'cs Aufla::ewagcns 70 von der einen, vorderen (in l·" i g. 2 linken) in seine andere, hintere Stellung erfolgt vorzugsweise durch einen in F i g. 3 gestrichelt dargestellten Kettenantrieb 71.
Wie weiterhin aus F i g. 2 ersichtlich, sind am Anschlagträgcr 62 mehrere, z. B. vier in gleichmäßigem Abstand voneinander angeordnete Reihen von Anschlagclicclcrn 76 vorgesehen. Eine jede Reihe umfaßt eine L|Lier zum Anschlaglräuer 62 verlaufende Welle 78, in deren Mitte (Fig. 3), ein nach linien vom Anschlagträger 62 weggerichleier Hebel 80 angeordnet ist. Dieser starr mit der Welle 78 verbundene Hebel 80 steht gelenkig mit einer Betätigungseinrichtung 82 in Verbindung. Als Betätigungseinrichtung kann ein hydraulisches oder pneumatisches Kolben-Zylinder-Aggregat zur Anwendung gelangen. Auch eine elektromechanische Einrichtung, mit weleher der Hebel 80 hin- und herbewegt werden kann, liegt im Rahmen der Erfindung.
Die Betätigungseinrichtung 82 ist an einer senkrecht vom Anschlagträger 62 nach unten gerichteten Halteplatte 84 befestigt und steht über nicht dargestellte Druckschläuche mit einer hydraulischen oder pneumatischen Anlage in Verbindung.
Jede Welle 78 trägt als Ansch' ,zglieder 76 mehrere, ungleichschenklige Winkelpronle 86, deren größere Schenkel horizontal unterhalb des Anschlagträgers 62 liegen. Der kleinere Schenkel eine« jeden Winkelprofils 86 ist, wie Fig. 2 zeigt, um 90" nach oben gj.-ichtet und wirkt, da er durch eine Öffnung 88 im Anschlagträger 62 aus diesem herausragt, als Anschlaglinger 90. An Stelle der zahlreichen, eine Anschlagreihe 76 bildenden Anschlagfinger 90 kann auch eine durchgehende, von der Welle 78 verschwenkte Halteleiste vorgesehen werden, welche die gleiche Funktion wie die Anschlagfinger 90 ausübt. Bei schmalen Maschinen braucht unter Umständen jede »Reihe« nur ein einziges Anschlagglied 76 aufzuweisen.
Durch die Betätigung einer oder mehrerer hydraulischer oder pneumatischer Einrichtungen 82 können die entsprechenden Anschlagglieder 76 im Anschlagträger 62 versenkt werden. Auf dem Anschlagträger 62. und zwar an dessen den Seitenständern 12, 14 abgewandten Ende sind weitere Anschlagglieder 92 vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel aus mehreren, starr mit dem Anschlagträger 62 verbundenen und somit nicht versenkbaren Bolzen 94 bestehen. An Stelle der Bolzen 94 kann selbstverständlich auch eine durchgehende Leiste zur Anwendung gelangen. Die soweit beschriebene Vorrichtung zum Einstellen eines dem Anlegen von Werkstücken dienenden Anschlages funktioniert wie nachstehend beschrieben: Der verschiebbare Anschlagträger 62 hat im Ausführungsbeispiel. gemessen von einer vorderen Anschlaekante 96 bis zu den hinteren, starren Anschlaggliedern 92. eine Länge von 2000.1) mm. Die mnximal einstellbare Entfernung zwischen 'Jer Bicgclinic 32 und der Anschlajikantc 96 beträgt 50i).0 mm.
Die Anschlagkante 96 dient nur dann als Anschlag, wenn Bleche gebogen werden sollen, deren Abkantstelle weniger als 500,0 mm von der dann an der Anschlagkante 96 anliegenden, inneren Blcehkantc entfernt ist. Bei Biegeabständen über 500.0 mm ist die Anschlagkante 96 unwirksam. Es miil.1 jedoch darauf geachtet werden, daß beim Einschieben des Bleches dieses etwas angehoben wird und somit nicht
6" gegen die Anschlagkanle 96 anstößt.
Da der Vcrschicbcwc» des Trägers 62, wie bereits zuvor erwähnt, nur 500,0 m beträgt, lassen sich mit der erfmclungsgemäßcn Vorrichtung noch Bleche von maximal 3000 mm beispielsweise 2400.0 mm
r>5 bearbeiten. In diesem Falle liegt die äußerste Abkanistcllc des Bleches, gemessen von dessen innerer, in F i s. 2 rechts gelegener, parallel zur Bicaclinic verlaufender, an die Anschla£»rcilic 92 anstoßender
Kante aus 2400.0 mm entfernt. Der Abstand der Anschlagkante 96 von der ersten Reihe der versenkbaren Ansehlagfmgei 90 einerseits sowie zwischen den anderen Reihen andererseits betrügt jeweils z. H. 400.0 mm. Dieser Abstand, der also um 100.0 mm kleiner ist als der Verschieheweg (500.0 mm) des Anschlagträgers 62. gewährleistet, daß die zu bearbeitenden Bleche an jeder gewünschten Stelle abgekantet oder um einen bestimmten Winkelbetrag durch die Biegewange 20 gebogen werden können. Der Abstand /wischen den starren Anschlaggliedern 92 und der ihnen benachbarten Reihe der versenkbaren Anschlagfinger 90 beträgt im Aiisführungsbeispiel ebenfalls 400.0 mm.
FIs sei angenommen, daß die erste Biegostelle eines zu bearbeitenden Bleches beispielsweise 1130.0 mm von der inneren Kante entfernt ist. mit welcher das Blech zwischen der Biegewange 20 und der Unterwange 22 einerseits sowie Oberwange 16 andererseits, die auf Grund des vorhergegangenen Arbeitsschrittes noch im bestimmten Abstand oberhalb der beiden erstgenannten Wangen angeordnet ist. zuerst in die Maschine 10 eingeschoben wird. Da diener sogenannte Biegeabstand größer ist als die Strecke v. welche durch Verschiebung der Gewindehülse 58 bei der Rotation der Kugelrollspinilcl 48 vom Anschlagträger 62 zurückgelegt werden kann (500.0 mm), wird die in F i g. 2 linke Reihe der Anschlagglieder 76 mittels ihrer hydraulischen Betätigungseinrichtung 82 im Anschlagträger 62 versenkt. Dadurch kann nun das zu bearbeitende Blech bis zur. in Fi g. 2. zweiten Reihe der Anschlagglicder 76. weiche mittels ihrer Anschlagfinder 90 aus dem Anschlagträger 62 herausracen. geschoben werden.
Da. wie zuvor erwähnt, der Abstand zwischen den einzelnen Reihen 400.0 mm beträgt, kann das Blech 800.0 mm weit eingeschoben werden. Dieses Maß ist die Summe der beiden Abstände von Anschlagkante 96 zur ersten Reihe der Anschlagglieder 76 bzw. von dieser Reihe zur (herausragenden) zweiten Reihe der Anschlagglieder 76. Da aber die Biegelinie von der eingeschobenen Blechkante, wie erwähnt. 1130.0 mm entfernt liegen soll, verbleibt somit eine Differenzlänge von 1130.0 800.0 mm -■ 330.0 mm. Diese Differenzlänge wird durch Verschiebung de« Anschlagträsers 62 mittels der von der Kiigelroüspindel 48 betätigten Gewindehülse 58 erreicht.
Da das Maß für den Riegeabstand (1130.0 mm) aus der Konstruktionszeichnung zu entnehmen ist. kann somit die entsprechende Tiefe des Anschlages am Schaltschrank 34 beispielsweise so eingestellt werden, daß zunächst die erste Anschlagreihe 76 versenkt wird und anschließend das Differenzmaß von 330.0 mm an einem Codierschr.lter eingestellt wird. Bei einer praktischen Verwirklichung der Anschlagsteuerung kann vorgesehen werden, daß im behandelten Beispiel 1130.0 mm am Codierschalter eingestellt werden. Ein elektronischer Rechner bestimmt das Differenzmaß von 330.0 mm und versenkt automatisch die erste Reihe der Anschlagglieder 76.
Durch Betätigung eines entsprechenden Auslöseknopfes wird der die Kugelrollspindel 48 antreibende Elektromotor 56 eingeschaltet. Um die genaue Verschiebung des Anschlagträgers 62 um das Maß 330.0 mm zu erhalten, ist mit der vom Elektromotor 56 abgehenden Welle 54 ein nicht bezeichneter Impulsgeber verbunden. Dieser Impulsgeber besitzt vorzugsweise eine Lichtschranke mit zugeordneter, von der Welle 54 angetriebener Schlitzblende, die bei einer Umdrehung der Welle 54. welche z. B. genau einer Verschiebung des Anschlagträgers 62 um 10 mm entspricht. HK) Impulse auslöst. Diese Impulse gelangen aus dem Impulsgeber in ein im Schaltschrank 34 untergebrachtes elektronisches
ίο Zählwerk, welches vom Schaltschrank 34 einstellbar ist und auf diesen zurückwirkt. In das im Schaltschrank 34 vorgesehene Zählwerk ist also ebenfalls das erforderliche Maß von 330.0 mm eingegeben. Mit Beginn der Verschiebung des Anschlagträger; f»2 läuft das Zählwerk vom Wert 330.0 ausgehend rückwärts, und zwar so lange, bis der Wert 0.0 erreicht ist. worauf dann der Elektromotor 56. welcher vorzugsweise bereits bei einem Wert von 30.0 von einem Eil- auf Schleichgang zurückgeschaltet hat. endgültig abschaltet. Wenn das Zählwerk auf den Wert 0.0 zurückgezählt hat. ist der Anschlacträger 62 so weit verschoben, daß das nun einzuschiebend'. Blech, welches mit seiner vorderen Kante an der zweiten Anschlagreihe 76 anstößt, genau 1130.0 mm von dieser Blechkante entfernt, mittels der Biegewange 20 um die Biepelinie 32 (F ig. 2) gebogen wird.
Bei der Bearbeitung eines anderen Bleches, dessci Biegestellc beispielsweise 2350.0 mm von der in die Blechhearbeitiingsmaschine 10 einzuschiebenden Kante entfernt ist. werden durch das Einschalten der hydraulischen Anlage alle in F i g. 2 dargestellten Ansehlagglicder 76 mittels ihrer Betäticimgseinrichtungen 82 im Anschlagträger 62 versenkt. Da. wie bereits erwähnt, von der Anschlagkante 96 bis zu den in Fir. 2 letzten, starren Anschlaggliedern 92 ein Abstand von 2000.0 mm vorgesehen 'St. verbleibt noch eine Restlänce von 2350.0" 2000.0 mm - 350.0 mm. Diese Differenzlänge von 350.0 mm wird d'irch Ver-Schiebung des Anschlagträgers 62 mittels der Kugelrollspindel 48 in der zuvor beschriebenen Weise durch Leerzählen des eingegebenen Wertes von 350.0 des im Schaltschrank 34 untergebrachten Zählwerkes erhalten. Haben nun nach der Verschiebung des Anschlagträgers 62 die Anschlagglieder 92 den von der Bieselinie 32 gewünschten Biegeabstand von 2350.0 mm. so wird das Blech über die Karre 96 hinweg bis zu den starren Anschlaggliedern 92 eingeschoben. Durch Verschwenken der Bie:.:'\an ;c 20 um den gewünschten Winke'betrag entstein nun :;n der betreffenden Stelle (2350.0 mm von der an der Anschlagreihe 92 anliegenden Blechkr.nte entfernt] die gewünschte Abbiegung.
Wie bereits zuvor erwähnt, ist im Bereich eier Anschlagkante 96 und der ersten Anschlagreihe 7i des Anschlagträgers 62 ein Auflagewagen 70 vorgesehen. Dieser Auflagewagen dient dazu, das eingeschobene Blech dann zu unterstützen, wenn de; Anschlagträger 62 verhältnismäßig weit. z. B. urr 400 mm aus seiner vordersten Stellung in Richtum zur Rollenlagerstütze 64 verschoben wird. Wenn eir Profil zwischen Oberwange 16 und Lnt?rwange 2] bzw. Biegewange 20 eingeschoben wird, welche! bereits eine nach unten ragende Abkantung od. dgl aufweist, so wird der Auflagewaeen 70 durch der Kettentrieb 71 ebenfalls nach rechts (Fig. 2) verschoben.
Tllntt

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Einstellen eines dem Anlegen von insbesondere breiten und langen Werkstücken dienenden, auf einem durch einen Antrieb über eine bestimmte Strecke verschieblichen Träger angeordneten Anschlages in bestimmter Distanz von einer Null-Marke, insbesondere an einer Biechbearbeitungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagträger (62) eine größere Länge als die Strecke.? besitzt, über die er verschieblich ist, und daß auf dem Anschlagträger (62) η Anschlagglieder (76) in gegenseitigem Abstand etwas kleiner als s in Verschieberichtung des Anschlagträgers (62) angeordnet sind, von denen wenigstens («—1) in diesen versenkbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagglieder (76) in mehreren, zueinander parallelen Reihen in Ver-Schieberichtung des Anschlagträgers (62) hintereinander auf diesem angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagglieder (76) automatisch, insbesondere pneumatisch, hydraulisch oder elel 'romechanisch versenkbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem bestimmten Abstand von der Null-Marke angeordneten Anschlagglieder (76) aus mehreren, von einer gemeinsamen Welle (78) getragenen, in einer Reihe nebeneinanderliegenden Anschlagfingern (90) bestehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagglieder (76) aus in Verschieberichtung des Anschlagträgers (62) quer dazu ausgerichteten Halleleisten bestehen.
(S. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des motorisch verschiebbaren Anschlagträgers (62) von einer Rollenlagerstütze (64) gehalten ist.

Family

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3331341A1 (de) * 1983-08-31 1985-03-14 Peddinghaus, Rolf, Dipl.-Ing., 5828 Ennepetal Vorrichtung zum quertransport eines profilstabes fuer profilstab-bearbeitungsstrassen mit laengstransport-rollgang
DE19529570A1 (de) * 1995-08-11 1997-02-20 Reinhardt Gmbh Maschbau Werkstückanschlageinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3331341A1 (de) * 1983-08-31 1985-03-14 Peddinghaus, Rolf, Dipl.-Ing., 5828 Ennepetal Vorrichtung zum quertransport eines profilstabes fuer profilstab-bearbeitungsstrassen mit laengstransport-rollgang
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