DE2017311B2 - Zentrifuge zum Trennen von Fluidgemischen und dazugehöriges Verfahren - Google Patents
Zentrifuge zum Trennen von Fluidgemischen und dazugehöriges VerfahrenInfo
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Classifications
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-
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-
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Description
60
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentrifuge zum Trennen von Fluidgemischen in eine leichte Fraktion
und in eine schwere Fraktion mit einem ortsfesten Gehäuse, einer darin umlaufenden ersten zylindrischen
Schleudertrommel, einer Zuführleitung für das zu trennende Gemisch und Abführleitungen für die getrennten
leichten und schweren Fraktionen sowie einem innerhalb der ersten zylindrischen Schleudertrommel
angeordneten weiteren Drehkörper, der mit größerer Drehzahl als die erste zylindrische Schleudertrommel
umläuft. , . .
In herkömmlichen Zentrifugen ist ein einziger Hoblrotor angebracht, der sich mit hober Drehzahl in
einem ortsfesten Gehäuse dreht. In den Rotor wird ein Gemisch eingebracht und dort separiert, wenn
das Gemisch einer Rotationsströraung unterliegt, die im wesentlichen die gleiche Winkelgeschwindigkeit
hat wie der Rotor. Um eine möglichst jroße Zentrifugierwirkung zu erzielen, soll die Umfangsgeschwindigkeit des einzigen Hohlrotors so hoch wie möglich
gemacht werden. Die Umfangsgeschwindigkeit ist jedoch durch die mechanische Festigkeit des Materials, aus dem der Rotor hergestellt ist, begrenzt.
Außerdem wird auf das Gemisch in der Nähe der Rotorachse nur eine kleine Zentrifugalkraft ausgeübt,
so daß die Separierung in der Nähe der Rotonnittel
äußerst gering ist.
Beim Separieren von gasformigen Isotopengemischen hat man versucht, den Trennfaktor zu erhöhen,
indem man Strahlungswärme verwendet, um einen Temperaturgradienten in dem Gasgemisch in axialer
und radialer Richtung zu erzeugen und dadurch einen torusförmigen Gaswirbel zu erzeugen, der quer zur
Rotation der Trommel gerichtet ist. Aus der Praxis hat sich jedoch .ergeben, daß das Trennvermögen bzw.
die Trennleistung viel bedeutender ist als der Trennfaktor.
Durch die deutsche Auslegeschrift 1 136 943 ist ferner eine Gaszentrifuge bekannt, bei der im Innern der
ersten Schleudertrommel ein weiterer Drehkörper angeordnet ist, der mit größerer Drehzahl als die erste
zylindrische Schleudertrommel umläuft. Der Drehkörper erstreckt sich nicht zylindrisch über die ganze
axiale Länge der Schleudertrommel, so daß der periphere Druck des in der Schleudertrommel befindlichen
Mediums beeinflußt und eine ähnliche Wirkung erzielt wird wie durch einen Temperaiurgradienten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gaszentrifuge zu schaffen, die eine wesentlich
bessere Leistung als herkömmliche Zentrifugen hat.
Diese Aufgabe wird mit einer Gaszentrifuge der eingangs
genannten Art mit einem innerhalb der ersten zylindrischen Schleudertrommel angeordneten weiteren
Drehkörper gelöst, der mit größerer Drehzahl als die erste zylindrische Schleudertrommel umläuft
und der erfindungsgemäß zylindrische Seitenwände aufweist, die sich über die gesamte Länge der ersten
zylindrischen Schleudertrommel erstrecken. Dadurch wird das zu separierende Fluidgemisch auch von der
Mitte her über die ganze Länge der Schleudertrommel
in Rotation versetzt.
Es ist zwar durch die französische Patentschrift 1 507 066 ein als Zentrifuge bezeichnetes Gerät bekanntgeworden,
bei dem sich mehrere ineinander liegende zylindrische Rotoren gegenläufig drehen
und bei dem die inneren Rotoren mit jeweils größerer Drehzahl getrieben werden als die außenliegenden.
Dieses Gerät dient zur Untersuchung von Strahlungspartikeln in einem sich drehenden Gravitationsfeld,
wobei Abweichungen von der Stahlenbahn untersucht weiden sollen, die nach der Einsleinschen Relativitätstheorie
zu erwarten sind. Das bekannte Gerät arbeitet im Vakuum und der Stahleneintritt erfolgt durch ein
luftdichtes, jedoch strahlendurchlässiges Fenster.
20173Π
Durchdringendere Strahlen könnten auch durch die
Wände des Geräts eindringen und zur Verhinderung unerwünschter Strahlung im Gerät wird dieses bekannte Gerät mit einem Bleimantel versehen. Die Aufzeichnung der Strahlenverläufe der durch das Fenster
oder durch die Wände eindringenden Strahlen erfolgt auf finem Fotopapier, das im Inneren des Gerätes
angebracht ist. Dieses bekannte Gerät ist schon von der Aufgabe her grundsätzlich von der Ultrazentrifuge
gemäß der vorliegenden Erfindung verschieden, und iq allein der Betrieb des bekannten Gerätes im Vakuum
zeigt, daß es für eine Trennung von Substanzgemiscben weder gedacht noch brauchbar ist
Um klar zu stellen, auf welchen Prinzipien die Erfindung basiert und wie stark die Brennleistung da-
durch erhöht wird, wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 der Zeichnungen die nachstehende
theoretische Analyse gegeben. In dieser Analyse wird die Separierung eines Gasgemisches als Beispiel verwendet. ZO
F i g. 1 und 2 sind Diagramme, welche den Zunahmefaktor
L des Trennfaktors bzw. den Multiplikatiüiisfaktor
E der Trennleistung für verschiedene Werte des Verhältnisses y der Geschwindigkeit des
Innenrotors zu der des Außenrotors und des Verhältnisses <\ des Radius des Innenrotors zu dem des Außenrotors
zeigen. Die Diagramme beziehen sich auf ein Gemisch, das in einem Zwischenraum separiert wird,
der zwischen einem konzentrischen Innen- und Außenrotor gebildet ist, die sich mit hoher Drehzahl drehen. 3,0
Für eine stationäre laminare Strömung symmetrisch um die Achse des Innen- und Außenrotors gilt: Die
Geschwindigkeitskomponente in Radialrichtung V,.ist
gleich der Ge;chwindtgkeitskomponen.te in Axialrichtung
V1 und ist null. Der Druck P ändert eich nur
in Radialrichtung.
Vr = V, = 0,
= 0.
Für den Innenrotor mit der Länge Z und dem Radius r = R1 lautet die Gescbwindigkeitskomponente
in Tangentialrichtung
VH = V(r) = Vx =
Für den Außenrotor mit der Länge Z und dem Radius r = R2 lautet die Geschwindigkeitskomponente
in Tangentialrichtung
VH = V ir) = V2 = (J1
γ und // sind definiert dm .ä
υ = VJV2
η = R1 /K2 .
Die Bewegungsgleichung für ein kompressibles viskoses Fluid zwischen zwei konzentrischen Rotoren
lautet in Zylinderkoordinaten:
r-Komponente
(H
ti
dz
~dr
1 T-
«-Komponente
(dVe
Q \ΎΓ
r
dr
OVa
1 δΡ
.lzl*_ + K
er
dz
Z-Komponente
fdvz δκ
0 \-JT~ + K ~δΓ
r δβ
ΎΓ
δΡ γ ι δ
~δ7 - 7 -Ir (r ■ '·»»
δM
dz Y
wobei gilt:
= τζβ =
- ''L dz
1 a κ,-ι
r de]
(13)
(H)
I4S-
(15)
Dabei stehen ρ für die Dichte und» für die Zähigkeit.
Einzelheiten sind dem Buch von R. B. Bird, W.E.Stewart, E. N. K i g h t f ο ο t. »Transport
Phenomena« (1960), S. 71 bis 91, John Wiley& Sons, zu entnehmen.
Aus den Gleichungen (I) und (7) erhält man
Aus den Gleichungen (I) und (7) erhält man
d
dr
(r2
Setzt man für die Integrationskonstante C. so erhält man
| Aus den Gleichungen | aufgelöst nach | V(r) = | (D | und | (12) | I | Br. | ergibt | sich |
| d / V(r | )\ | r | |||||||
| dr \ r | / | r* ' | |||||||
|
A
Γ |
- + |
Wenn sich einer der Rotoren bezüglich des anderen Rotors in entgegengesetzter Richtung dreht, muß
das Vorzeichen von γ umgekehrt werden. Bei umgekehrtem Vorzeichen von γ gibt es eine Geschwindigkeitsumkehrstelle,
wo V(r) = 0 und die durch
30
35
A =
B =
55
(1 -
Die Gleichung für die Geschwindigkeitsverteilung eines Gases zwischen dem Innen- und Außenrotor
lautet deshalb:
■V3
+ Φι
bestimmt ist.
Die Rotationsgeschwindigkeit Vs[r) eines Gases in
einer herkömmlichen Zentrifuge, bei der sich ein einziger Hohlrotor mit dem Radius R2 mi' einer
Umfangsgeschwindigkeit von V2 = Ll2R2 dreht, lautet:
Für das Verhältnis von V{r) zu VJr) ergibt sich
Daraus folgt, daß bei der vorliegenden Gaszentri fuge mit zwei konzentrischen Rotoren eine Rotations
strömung zu erwarten ist, die größer ist als die, die ir einer herkömmlichen Zentrifuge mit. nur einem einzi
gen Hohlrotor erzielt wird, wobei das Verhältnis de beiden Anordnungen zueinander durch den in de
obigen Gleichung rechts vom Gleichheitszeichen ste henden Ausdruck gegeben ist.
Aus den Gleichungen (1) und (6) erhält man
6c
V (rf
— ο
dP_
dr
-_vj) J 1
Setzt man den Wert von V(r), den man au
Gleichung (15) erhält, und die Zustandsgieichung fü das ideale Gas ο = MP/R'T in die obige Gleichun
(16) ein. wobei ,Vf das Molekulargewicht. R' die Gaskor
017
stantc und T die absolute Temperatur sind, so erhalt man
άΡ _ MV\ Γ (r - 'if 'I1K2I
P ~ RT
(18)
Γ
Γ (;- -ζ)2-/«2
J Ld- ίΎ?
p
ln TT -
ln TT -
(I - V'/)2 ΙΟ2
In
(18'
Aus den Gleichungen (18) und (18') ergibt sich das Verhältnis des Drucks P1 an der äußeren Oberfläche des
Innenrotors zum Druck P2 an der Innenoberfläche des Außenrotors zu
ln T = 2RT L~r-7" + Ti^7)r
d - yif
- </2 J1
(19)
Bei einer herkömmlichen Zentrifuge mit einem Hohlrotor, der sich mit der Geschwindigkeit V2 dreht, kann
für das Verhältnis des Druckes P11. an der Wand des Rotors zum Druck Pcinder Mitte des Rotors geschrieben
werden:
K _ MVl Pc ™ 2KT-
Damit erhält man
Γη
'2)2 (1 - Vi)1
\us Gleichun" ("01 ist zu ersehen, daß das Druckverhältnis
in dem Zwischenraum zwischen zwei Rotoren im Vergleich zu dem Druckverhältnis in einer
herkömmlichen Zentrifuge groß ist.
Wenn eine Gasmischun« aus zwei Komponenten ί und i in einer Zentrifuge mil einem einzigen Hohlrotor
separiert bzw. entmischt wird, so ist der Gleichgewichtstrennfaktor
η „ definiert als das Verhältnis zwischen
dem Anhäufunes- bzw. Mengenverhältnis^ dcr ^wünschten Gaskomponente i in der Mitte des
Rotors bezogen auf die andere Gaskomponente; und dem Haufkkeits- bzw. Mengenverhältnis W
der gewünschten Gaskomponente i an dem Wandteil des Rotors bezogen auf die andere Gaskomponente /.
Für ein lias mit /wci Komponenten von verschiedenem
MolekuIar-iewichlWj- und M1. wobei Mj
> M, ist, gilt die folgende Gleichung, wobei die Umfangsgeschwindigkeit
des einzigen Rotors V2 ist:
= ex ρ
2RT
(21) Der Gleichgcwichtstrennfaktor rlD0 einer Gaszentrifuge,
in der ein Gasgemisch aus zwei Komponenten ι und j durch zwei konzentrische Rotoren sepanert
bzw. entmischt wird wird als Verhältnis zwischen
dem Anhaufungsverhaltnis W, der gewünschten Gaskomponente
i nahe der äußeren Oberfläche des Innenrotors bezogen auf die andere Gaskomponente; und
dem Anhaufungsverhaltnis W2 der gewünschten Gaskomponente,
die nahe der Innenoberfläche des Außenrotors vorliegt, bezogen auf die andere Gaskompo·
nente angesetzt.
60
W,
= In
ir
Pa
409540/14«
Aus Gleichung (19) erhält man
[M1 - M1)
2 R-T
123)
Somit gilt
L - ■ ι _ ,ι + ^r-
Zunahmefaktor des Trenn-
1I\«UI O.
Die Beziehung zwischen den beiden Gleichgewichtstrennfaktoren U00 und H110 kann deshalb geschrieben
werden:
«do = '4 · (24)
Die Abhängigkeit von L von der Änderung von ;■ und (/ ist in Fig. I gezeigt. Aus dem Diagramm sieht
wan, daß der erzielbare Gleichgewichtstrennfaktor um so größer wird, je größer der Wert von γ und/oder
je kleiner der Wert von I1 wird.
Das Trennvermögen bzw. die Trennleistung ti U
wird als Parameter zur Abschätzung der Leistung einschließlich des Entmischungsgrades und der Behandlungskapazität
der verschiedenen Zentrifugen verwendet. Einzelheiten sind der Literaturstelle »The
Theory of Isotope Separation as Applied to the Large-Scale Production of U23S« von Karl Cohen
(1951), McGraw-Hill-Vcrlag, zu entnehmen. In dem
Buch ist als ein Standardmodell für die Separierung bzw. Entmischen angeführt, daß, wenn G Mole eines
Gemisches, das τ Mole des gewünschten Materials enthält, durch Separieren von einem unteren Reservoir.
In
in dem sich M Mole eines Gemisches befinden, in
dem der Molbruchteil des gewünschten Materials N
beträgt, in ein oberes Reservoir übe gerührt werfen
in dem sich M' Mole eines Gemisch« beiderJ in
dem das gewünschte Material NJ (>#,-) beträgt, die
Trcnnleistung <) U wie folgt ausgedrückt werden kann:
25
35
iT -
£ i ° ^" 91eic.hun
NCU°mCnge a" Sewunschten1
/V1^(I - /V,)2
(25)
Dabei ist
de ί iewü schtei
de ί iewü schtei
gefördertemMΑ
. Wpnn nun Hn n'ic'™«,; κ -^
. Wpnn nun Hn n'ic'™«,; κ -^
undjI da, zwi chat dint T Γ°' Komponenten ,
SVormiaalsS Rotoren vorhanden .st.
TemoeS^ roS r Strom mit einer konstanten
V -^ - η hol S Γ"" d'C
stromdichte des eewün°, h?
In dieser Gleichung bedeutet Dic Nettomenge an gewünschtem Material, die in
ii den normalen Einheitsvektor der Fläche rfs. ^^oiumenelcmcntrf.^ befördert wird, beträgt
«, die Teilchendichtc des gewünschten Materials
NA dieAvogadro-Zahl. JlJLV^vm ji)NA]N.) l
rf ,. .„ R'T\ N'
TT VInPr0"\dsdh.
V1 die DifTusionsgeschwindigkeit des gewünschten p. J
Materials, D.ese Gleichung entspricht (T - NG) in der Glei-
D den Diffusionskoeffizienten, cnung (25), so daß die Trennleislung (Λ U) der in
ro den radialen Einheitsvektor. 55 auTSlÄiSÄ^112"11^1*·1 RolOren sich
_ ν N _ (W,- - Af1-) N1 (I - JV,)
Ί
In P rö äs
In P rö äs
dh V N1
(26)
Aus der Gleichung (18) setzt man den Ausdruck
VInP =
(
dr \ P
in die Gleichung (26) ein.
11 12
Man erhält
VIn/ = R,T j (I _ /2)2/J + 2 .---- ^2 r- + (1 _ t,fR, J
(1 - ruf
Wenn V In P gemäß Gleichung (27) in Gleichung (26) eingesetzt wird, ergibt sich
In Gleichung (28), wc» V Λ/,· variabel ist. lauten die Bedingungen, bei denen (Λί7)/, ein Maximalwert wird:
Dann wird
Setzt man nun für die Länge der beiden Rotoren, d. h. für den Innen- und Außenrotor des konzentrischer
Doppelrotors, z, wenn die obige Gleichung (29) über den ganzen Zwischenraum zwischen den Rotoren integrierl
wird, so erhalt man
(Ai/_)ee^[Jii^ü1_J.2.T J [± + ± + K.r]r.drjdh. ,30,
R1 = ,,R.
Das Integral des ersten Ausdrucks auf der rechten Seite lautet:
'' j
20173Π
Das Integral for den zweiten Ausdruck auf der rechten Seite lautet:
Somit ergibt sieb der Maximalwert der theoretischen Trennleistung, die in einer Gaszentrifuge mit zwei k<
zentriscben Rotoren erzielt werden kann, durch:
6(y- tf[\ -y>lY,,2\n ---\.
Der Maximalwert deF theoretischen Trennleistung, die in einer Gaszentrifuge erzieh werden kann, fn der d
gleiche Gasgemisch aus zwei Komponenten / und j in einem einzigen Hohlrotor mit der gleichen Umfarii
geschwindigkeit V2 in Drehung versetzt wird, lautet
ι <-max)s
,PD= 2R'f
Wenn die beiden Trennleistungen unter der Annahme verglichen werden, daß alle Eigenschaften der y
mischten Gase und die Temperaturbedingungen in beiden Fällen die gleichen sind, so ergibt sich
+ 6(;· - V)2II -
~E.
Dieser Ausdruck ist identisch mit £. dem Multiplikationsfaktor der Trennleistung.
Das bedeutet, daß man erwarten kann, daü der
Maximalwert der theoretischen Trennleistung, die in einer Gaszentrifuge mit zwei konzentrischen Rotoren
erzielbar ist. um einen Faktor von E größer ist als die. die in einer Gaszentrifuge erreicht werden kann, in
der ein einziger Rotor mit der gleichen Geschwindigkeil wie der Außenrotor rotiert.
F i g. 2 zeigt Werte von £ für verschiedene Werte von -/und ,,. Aus F i g. 2 sieht man. daß der Wert von E
groß ist. wenn ,. positiv und ,, etwa ' 5 beträgt und sich
bei einer Änderung von ·· in positiver Richli.ni! stark
Obwohl die oben angeführte Erklärung für eine
Zentrifuge mit nur einem einzigen Zwischenraum zwischen dem Innen- und dem Außenrotor gilt, kann
die obige Theorie auf eine Zentrifuge ausgedehnt werden. welche zwei oder mehr Zwischenräume hat.
die zwischen einer Vielzahl von konzentrischen Rotoren ausgebildet sind. Der Gleichgewichtstrennfaktor
it„.„ und die maximale Trennleistung {f>U)mexm, Tür
diesen Fall lauten '
~ W
l.2.(l
X "
l ..1.Cl
i}5)
65 Bei Verwendung der Gleichungen (23) und (321 sin
die folgenden Substitutionen erforderlich:
Als Abwandlung der vorliegenden Erfindung kam
der innerste Ro!or d r er Zentrifuge genau wie ein,
herkömmi.che Zentrifuge verwendet werdeiv Dc
Glcichgewichtstrennfaklor und die maximale Trenn
leistung einer derartigen Zentrifuge werden dadurcl großer Der Gleichgewichtstrennfaktor «„„ und di<
maximale Trennleistung (AL)11111, erhalt mir. gcrnü,
den folgcnden Ausdrucken:
„„,„ = u, ,„ χ </,..,.,, .ν... χ n„., „ ,^"r, 1 „.i>
v ·■ ,,>(/)„,„ = Σ. ML·* ι -ι .*· + " ■ <-™>
Dabei ist der Glcichgewichtstrennfaktor eier Innenseile
ilcs innersten Rotors
und die maximale Trennleistung an der Innenseite
des innersten Rotors ist
2R1T
Γ Mj - Af,) Kf
L 2RrT "
L 2RrT "
(XVII)
IO
Eine herkömmliche Gaszentrifuge mit einem Rotor von 400 mm Durchmesser aus hochfester Aluminiumlegierung,
die Kupfer und Magnesium enthält (Dural) oder aus einem verstärkten Kunststofimaterial, rotiert
mit 350 m/s, was die in der Praxis maximal zulässige Umfangsgeschwindigkeit ist Jetzt wird eine Gaszentrifuge
mit einem nicht hohlen Innenrotor von 80 mm Durchmesser aus dem gleichen Material wie
oben betrachtet, der in einem herkömmlichen Hohlrotor
angebracht ist und mit 700 m,s rotiert, was die in der Praxis maximal zulässige Umfangsgeschwindigkeit
ist. Bei der erfindungsgemäßen Gaszentrifuge ist ; = 2 und ,, = 0.2, so daß sich aus F i g. 1 L = 6
und aus Fig. 2 £ ■--. 20 ergibt. Das heißt", daß der
Irennfaktor der Gaszentrifuge mit Doppelrotor die sechste Potenz des FYktors der herkömmlichen Zentrifuge
ist und daß zusätzlich die Trennleistung der errindungsgeinäßen
Gaszentrifuge 20mal so groß ist wie die der herkömmlichen, so daß auf diese Weise
ein hervorragendes Ergebnis erzielt ist.
Wenn man deshalb ein Material wie Uranhexafluond sepaiieren will, das eine große Anzahl von herkömmlichen
Zentrifugen erforderlich machte, so kann die erfindungsgemäße Zentrifuge den Vorgang und die
Beibehaltung einer Zentrifugenkaskade vereinfachen. da die Anzahl der parallel angeordneten Zentrifugen
und die Anzahl der in Reihen angeordneten Stufen verringert werden.
Bei einem Reihenbetrieb der erfindungsgemäßen Zentrifuge wird ein Fluidgemisch. das in den innersten
Zwischenraum eingeführt ist. in eine schwere und eine leichte Fraktion separiert und die schwere Fraktion
dann aus der Zentrifuge heraus abgeführt. Nur die leichte Fraktion wird in den nach außen angrenzenden
Zwischenraum geleitet und dann die Separierung in eine leichte und eine schwere Fraktion wiederum
durchgeführt, wobei sich diese Stufen wiederholen, so daß ein kontinuierlicher Fluidstrom hintereinander
von dem innersten Zwischenraum zum äußersten Zwischenraum vorliegt. Bei einem Parallelbetrieb
der erfindungsgemäßen Zentrifuge wird das zu separierende Fluidgemisch parallel in jeden der Zwischenräume
eingeführt. Das Gemisch in jedem Raum wird durch die Innen- und Außenrotoren, welche jeden
Zwischenraum bilden, im Gleichstrom einer Zentrifugalkraft ausgesetzt und in die schwere und leichte
Fraktion separiert, wobei diese Fraktionen getrennt abgeführt werden. Die Zentrifuge kann noch auf eine
weitere Art betrieben werden, welche eine Kombination des Reihen- und Parallelbetricbs darstellt.
Obwohl bei dem oben beschriebenen Reihenbetrieb der Zentrifuge die schweren Fraktionen, die in jedem
Zwischenraum separiert werden, direkt aus der Zentrifuge heraus abgeführt werden, können diese Fraktionen
in den Zwischenräumen mit Ausnahme des innersten Zwischenraumes in jeden nach innen zu
angrenzenden Zwischenraum eingeführt werden, wo die schwere Fraktion in eine schwere Fraktion und
eine leichte Fraktion separiert wird. Diese letzten schwere und leichte Fraktion wird weiterhin in di(
nach innen bzw. nach außen benachbart liegender Zwischenräume eingeführt. Auf diese Weise wird automatisch eine Kaskade gebildet und die schwere unc
leichte Fraktion von dem innersten bzw. äußerster Zwischenraum separiert. In Abwandlung des Reibenbetriebs kann das Fluidgemisch in einen der Zwischenräume eingeführt werden. Eine der in dem Zwischenraum separierten Fraktionen, beispielsweise die leichte
Fraktion, wird in den nach außen angrenzender Zwischenraum geführt, wo sie in eine leichte und ein«
schwere Fraktion separiert wird, die wiederum in der nach außen bzw. nach innen benachbarten, d. h. der
ursprünglichen, Zwischenraum geführt wird. Die andere der in dem ursprünglichen Zwischenraum separierten Fraktionen, beispielsweise die schwere Fraktion, wird in den nach innen angrenzenden Zwischen
raum eingeführt, wo sie in eine leichte und eine schwere
Fraktion separiert wird, die wiederum in den nach außen angrenzenden, d. h. den ursprünglichen, bzw
den nach innen angrenzenden Zwischenraum eingeführt werden. Auf diese Weise wird die schwere Fraktion
in dem innersten Zwischenraum gesammelt unc daraus abgeführt, während die leichte Fraktion in derr
äuÜersten Zwischenraum gesammelt und daraus abgeführt wird.
Wenn die erfindungsgemäße Zentrifuge für ein Separieren bzw. 1-ntmischen von Isotopen eines Gases mil
großem Molekulargewicht, wie Uranhexafluorid. verwendet
werden soll, setzt man vorzugsweise ein leichtes Gas. wie Helium, dem Beschickungsstrom zu. Ohne
das leichte Gas tritt an dem Umfang des Innenrotor; ein extrem niedriger Druck auf. was dazu führt. daC
zwischen dem Innenrotor und dem Uranhexafluoric ein Schlupf auftritt. Die Zugabe des leichten Gases
beseitigt die Möglichkeit, daß die Zentrifugierwirkunt
auf diese Weise beeinträchtigt wird.
In jedem Zwischenraum kann eine kreisförmige Gegenströmung ausgebildet werden, die separierend
auf das Gasgemisch wirkt. Sowohl die leichten wie auch die schweren Fraktionen in jedem Rotor können
durch Aufnehmer bzw. Mulden mit Löchern in einem Pitot-Rohr oder durch Ausströmen der Komponenten
aus Löchern in Endplattcn des Rotors entnommen werden. Man erhält eine hohe Drehzahl bei jedem dei
konzentrisch angeordneten Rotoren durch Hochfrequenzmoloren und oder durch Turbinen für jeder
Rotor oder durch eine herkömmliche Leistungsübertragungsvorrichtung zum in Drehung Versetzen vor
einem oder mehreren Rotoren, beispielsweise durch ein Getriebe bzw. Zahnradvorgelege.
An Hand der übrigen Zeichnungen werden beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Zentrifuge
näher veranschaulicht.
F i g. 3 bis 7 zeigen im Längsschnitt verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Zentrifuge.
In den F i g. 3 bis 5 sind Zentrifugen mit zwei konzentrischen Rotoren gezeigt. Bei der Anordnung gcrnäf
F-" i g. 3 enthält ein ortsfestes Zentrifugengehäuse 1 einen Rotor 10 und eine Schleudertrommel 20. die
mit hoher Drehzahl um eine vertikale Achse des Gehäuses drehbar sind. Die obere und untere Welle 11
und 12 des Rotors 10 gehl durch die obere und untere
Hohlwelle 21 bzw. 22 der Schleudertrommel. Fun zylindrisches Eisenteil 41 am unleren Endedcr Welle 12
bildet zusammen mit einem Magnet 42. der das (iiscn-
teil umgibt, ein Magnetlager 40. Lagereinrichtungen
48, die an dem Gehäuse angebracht sind und sowohl als Lager wie auch als Abdichtungen dienen, tragen
die Wellen 21 und 22 des zweiten Rotors 20. Ein Hochfrequenzmotor 80 mit einer an der Welle 21 des zwei-
ten Rotors befestigten Rühreinrichtung 81 und einem in dem Oberteil des Gehäuses I vorgesehenen Stator
82 versetzt die Schleudertrommel 20 mit hoher Drehzahl in Drehung. Ein Zahnradsystero 49, welches die
Welle 21 der Schleudertrommel mit der Welle 11 des to
Rotors 10 verbindet, läßt de« Rotor 10 in gleicher Richtung wie die Schleudertrommel 20 mit einer Drehzahl
rotieren, die größer ist als die der Schleudertrommel. Man kann den Rotor statt durch die Zahnradeinrichtung bzw. das Getriebe auch durch einen weiteren
Hochfrequenzmotor rotieren lassen. In dem in F i g. 5 gezeigten Beispiel ist eine Rotoreinrichtung 83 am
Boden des Rotors angebracht und bildet zusammen mit einem Stator 84 einen Hochfrequenzmotor für das
Rotieren des Rotors.
Bei der in F i g. 3 gezeigten Ausführungsform wird ein zu separierendes Gemisch in das Gehäuse I durch
ein Rohr 8 eingeführt. Nachdem es durch einen Ringkanal, der zwischen der Hohlwelle 22 der Schleudertrommel
und der Welle 12 des Rotors ausgebildet ist. hindurchgegangen ist, wird das Fluidgemisch in einen
Zwischenraum zwischen dem Rotor 10 und der Schleudertrommel durch einen Führungsring 23 eingeführt,
der nach innen von einer Endplatte 25 der Schleudertrommel vorsteht. Der Ring führt das Fluidgemisch
an dem Rotor ent! -ng. Das Fluidgemisch kann einmal in den Zwischenraum durch Einstrahlen des Gemisches
durch AusströmöiTnungen 18. c<e strahlenförmig von einem engen Kanal 13 aus divergieren, der teilweise
durch den Mittelteil der V\dle 12. wie in Fig. 4 gezeigt,
geht, oder zum anderen durch ein Zuführrohr 58 zugeführt werden, das sich von dem Rohr 8 aus erstreckt,
das untere Ende des Rotors umgibt und mit Schlitzen oder vielen öffnungen 59 am ge.s;imten
Umfang versehen ist, wie es in F i g. 5 gezeigt ist.
In F i g. 5 wird der Rotor 10 von einem Magnetlager,
das aus einem Eisenteil 43 am oberen Ende des Rotors und aus einem Magnet 44 an der Schleudertrommel 20
besteht, und von einem Zapfenlager 40 gehalten. Die Schleudertrommel 20 wird von einem ringförmigen
Eisenteil 45 und einem Ringmagnet 46 getragen. Ein Hochfrequenzmotor 80 dreht eine Welle 29, die mit
dem Magneten 44 ein Stück bildet.
Damit insbesondere dann, wenn das Fluidgemisch gasförmig ist, eine solche Gasströmung eintreten kann.
wie sie durch die Pfeile 50 und 51 gezeigt ist, kann in der Zentrifuge eine bekannte, nicht gezeigte Einrichtung
angebracht werden, die einen Temperaturunterschied des Gases im Rotor erzeugt.
Das Fluidgemisch in dem Zwischenraum zwischen dem Rotor 10 und der Schleudertrommel 20 wird
gleichzeitig den Zentrifugalkräften der beiden Rotoren ausgesetzt. In F i g. 3 wird eine leichte Fraktion durch
feine Löcher 26 herausgedrückt, die in der Nähe des Umfangs der oberen Endplatte 24 ausgebildet sind.
Eine schwere Fraktion strömt durch feine Löcher 27 aus, die in der Nähe des Umfangs der unteren Endplatte
25 ausgebildet sind. Diese Fraktionen werden durch Rohre 2 bzw. 3. die in dem Gehäuse 1 vorgesehen
sind, abgezogen. Um zu verhindern, daß sich die leichte
und die schwere Fraktion in dem Raum zwischen dem Gehäuse I und der Schleudertrommel 20 wieder vermischen,
wird ein leichtes Gas. beispielsweise Helium.
durch eine Leitung 6 in den Raum zwischen den Ah dichtungen 4 und 5, die nach innen von der Innen wem
des Gehäuses I vorstehen, zugeführt. Die Abdichtun
äen und das Einführen des leichten Gases können dam weußelassen werden, wenn die leichte und die schwer
Fraktion wie in Fig. 5 gezeigt, durch Aufnehmers
b/w 55 mit Löchern 56 und 57 abgezogen Herder
Für diesen Zweck können Pitot-Rohre verwende werden. Die Ausführungsform von F i g. 5 hat eii
Abströmrohr 7
Die Figo und 7 zeigen Zentrilugen mit Jra kon
zentrischen Rotoren. In F i g. 6 werden durch die Rota
tion einer Welle 31 eines dritten Rotors 30. der voi
einem Hochfrequenzmotor 80 angetrieben wiru. dii
Wellen des ersten Rotors und der Scbleudertromme durch eine Getriebeübersetzung 49 in ϋΓεΙιυημ ver
setzt. .
Ein zu separierendes Gemisch wird in einen ·, „tei
Zwischenraum eingeführt, der zwischen dem Roh··· H
und der Schleudertrommel 20 wie bei dci Ausfuhr . -^s
form \on I- i g. 3 ausgebildet ist. Die Fluidstn·; ,.mj
in dem ersten Zwischenraum ist durch die Pk- '.. 6<
und 61 in F- i g. 6 gezeigt. Die schwere Fraktim , irc
aus der Zentrifuge durch Löcher 27 in der ; nd platte 25 der Schleudertrommel 20 und von da ..1 rcl
einen Aufnehmer 65 mn Löchern 67 abgefühn !im
mit der Schleudertrommel aus einem Stück besu i. ndi
Führung 66 mit einem Schlitz 64 längs dessen ges.ii'.-.er
Umfanes führt die leichte Fraktion in einen /v.. i'.er
Zwischenraum, wobei eine gleichförmige Stri-nuinj
längs der äußeren IJmfangswand der Schleuder
>m mefausgebildet wird. Die Fluidströmung in dem /*ei
ten Zwischenraum ist durch die Pfeile62 und 6.1 an
gedeutet. Die schwere und die leichte Fraktion v..· der
aus der Zentrifuge durch Rohre 2 und 3 über Löcher 3( und 37 abgezogen, die in den Endplatten 34 b/w M
des dritten Rotors 30 ausgebildet sind. In diesem l-allt
kann die durch das Rohr 2 abgezogene schwer* Fraktion dem ersten Zwischenraum wieder durch eint
Pumpe 68. die als eine Druckerhöhungseinnchtuni wirkt, zusammen mit einem Beschickungsmateria
zugeführt werden, wenn ein Ventil 91 geschloNser
und ein Ventil 92 voll geöffnet ist. Die Zentrifuge is
auf diese Weise so angeordnet, daß sie selbst eine Kas
kade bildet.
Die in F i g. 7 gezeigte Ausführungsform hat eben
falls drei konzentrische Rotoren. Bei dieser Ausfüh rungsform wird jedoch das Innere des Rotors 10' eben
falls als eine Zentrifuge verwendet. Das zu separicrcndt
Fluid wird in den Rotor 10' durch eine hohle Drchwelli
19 an dem oberen Ende des Rotors 10' zugeführt Die obere und untere Endplatte 14 bzw. 15 des Rotor:
10' und die unlere und obere Endplatte 24 bzw. 2f der Schleudertrommel 20 sind mit einer Vielzahl vor
Löchern 16, 17, 26 bzw. 27 verschen, als ob die Innenräume
der drei Rotoren als Einzclrotoren verwendet würden. Die schwere Fraktion und die leichte Fraklior
wird durch Aufnehmer 74 und 75 mit öffnungen 7( bzw. 77. die in dem dritten Rotor angeordnet sind, ab
gezogen. Die umlaufende Strömung besteht aus eineir durch Pfeile 70 und 71 gezxigtcn Abwärtsstrom unc
aus einem durch den Pfeil 72 gezeigten Aufwärtsstrom
Die vorstehend beschriebenen Ausfiihrungsformcr können in vielfältiger Weise abgeändert werden. Beispielsweise
kann der erfindungsgemäße doppelte Rotoi als ein Zentrifugenextraklor vom Gegenstromtyp verwendet
werden, in welchem eine leichte flüssige Komponente und eine schwere flüssige Komponente au;
20173Π
einem Gemisch einer leichten und schweren Flüssigkeit,
die in den ^traktor eingeführt wurde, extrahiert
werden. In diesem Fall kann es erwünscht sein, daß der AußennHor eine nicht zylindrische Form hat,
beispielsweise kann er konisch sein. Das in die Zentrifuge eingesetzte Gemisch kann irgendein Gemisch sein,
mit der Ausnahme eines Fcststoff-FeststolT-Gemisches,
wie vorstehend erwähnt. Es kann beispi
Gemisch durch die vorliegende Erfindu werden, bei welchem ein Feststoff in eine
schwimmt. Der hier verwendete Ausdroi misch« soll deshalb folgende Geroisch
Gas-Gas. Gas-Flüssigkeit, Flüssigkeil Flüssigkeit-Feststoff und Gas-Feststoff.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Zentrifuge zum Trennen von Floidgerajschen·
in eine leichte Fraktion und eine schwere Fraktion mit einem ortefesten Gehäuse, einer darin umlaufenden
ersten zylindrischen Schleudertrommel, einer Zuführleitung JBr das zu trennende Gemisch
und Abfübrleitungen for die getrennten leichten
und schweren Fraktionen sowie einem innerhalb ι ο
der ersten zylindrischen Schleudertrommel angeordneten weiteren Drehkörper, der mit größerer
Drehzahl als die erste zylindrische Schleudertrommel umläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß der weitere Drehkörper (10,10') zyündrisehe
Seitenwände aufweist, die sich über die gesamte Länge der ersten zylindrischen Trommel (20)
erstrecken.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Drehkörper durch einen im wesentlichen massiven Rotor (10) gebildet wird.
3. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehkörper durch einen hohlen Rotor (10') gebildet wird.
4. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuses
ein konzentrisch zu der Schleudertrommel (20) und dem Rotor (10, 1&') ein dritter hohlzylindrischer
Rotor (30) angeordnet ist.
5. Zentrifuge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen dem
Rotor (110) und der Schleudertrommel (20) einerseits und der Schleudertrommel (20) und dem dritten
Rotor (30) andererseits üurch Kanäle (64) verbunden werden, die die Schleudertrommel (20)
durchdringen.
6. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung
(23, 13) im Bereich des Außenumfangs des innersten Rotors (10) mündet.
7. Zentrifuge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung (13) für das
Fluidgeinisch durch den ersten Rotor (10) gefütirt
ist und in einer Ausströmöffnung (18) an seinem Umfang endet.
8. Zentrifuge nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung (19)
in den innersten, hohl ausgebildeten Rotor (10') mündet.
9. Verfahren zum Trennen eines Gemisches von Gasen von unterschiedlichem Molekulargewicht
in einer Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen
mit dem zu trennenden Gemisch ein Gas von einem Molekulargewicht eingeführt wird, das geringer
isit als das des Gemisches.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |