DE2016529C - Verfahren zum Messen der Unebenheit der Oberflache eines Gegenstandes - Google Patents
Verfahren zum Messen der Unebenheit der Oberflache eines GegenstandesInfo
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Description
In die Brennebene 4 des Objektivs 3 wird ein Punktbild 8 mit Hilfe des am Spiegel H reflektierten Lichtstiahlbündels
7 fokussiert. Das Punktbild 8 kann von der Punktbildgruppe 6 durch entsprechendes Kippen
des reflektierenden Spiegels 9 einen ausreichenden Abstand erhalten.
Eine Trockenplatte 10 (Hologramm) wird in einem Gebiet angeordnet, wo sich die Lichtstrahlbündel 5
und 7 räumlich überlagern, und wird belichtet. Nach der Entwicklung wird das Hologramm wieder in die
gleiche Lage gebracht und nun durch das Lichtstrahlbündel7 allein beleuchtet. Dann wird bekanntlich
nach dem Prinzip der Holografie das Lichtstrahlbündel 5 wiedergewonnen, so daß man die Punktbildgruppe
6 erhalten kann. '
Wenn der Luftkeil als Ganzes um einen Winkel Φ gedreht wird, wird die Punktbildgruppe 6 des Lichtstrahlbündels
5 um 2/Φ verschoben. Durch geeignete Wahl des Winkels Φ kann das /n-te Punktbild vollständig
in Übereinstimmung mit dem wiedergewon- ao nenen η-ten Punktbild gebracht werden. Dabei sind
m und η jeweils positive ganze Zahlen und bedeuten die Anzahl der Reflexionen zwischen den Gegenständen
1 und 2. Das heißt, bei einer Beleuchtung des Hologramms mit der durch die Drehung Φ ge- as
änderten Objektivinformation entsteht bei der Rekonstruktion die Differenzinformation, was bedeutet,
daß die Unvollkommenheiten des gesamten Meßsystems herausfallen. Andere Bilder mit Ausnahme
dieser beiden, die aus dem /η-ten Punktbild und dem wiedergewonnenen n-Punktbild bestehen, werden
an der Brennebene durch die Spaltblende 11 abgeschirmt. Wenn der Keil beobachtet wird, sieht
man die Interferenzstreifen. Das Bild der Interferenzsireifen
gibt die Konturen der Unebenheit zwischen den ebenen Oberflächen 1 und 2 an, wobei die Differenz
zwischen dem erhabenen und dem vertieften Teil der Oberflächen, die durch benachbarte Streifen
gegeben ist, durch
angegeben wird, wobei λ die Wellenlänge des verwendeten
Lichts ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach F1 g. 1 ist es unmöglich,
die Sichtbarkeit der Interferenzstreifen dadurch zu erhöhen, daß die Intensität beider Lichtstrahlen,
die miteinander interferieren, gleichgemacht wird.
Dies wird mit der Ausführungsform nach F i g. 2 erreicht. In den einen der beiden optischen Wege
wird eine Halbwellenlängenplatte 12 eingesetzt, wenn das Bild wiedergewonnen wird, so daß die Schwingungsebene
des Lichts um einen Winkel von 90' im Verhältnis zur Ebene des anderen Lichts gedreht
wird. In das optische System wird ein Polarisator 13 zur Beobachtung der Interferenzstreifen eingesetzt.
Er wird so gedreht, daß die Interferenzstreifen mit einem hohen Grad an Sichtbarkeit beobachtet werden
können. Wenn die Oberfläche 1 eine vollständig ebene Referenzoberfläche hat, kann sie durch einen
Gegenstand ersetzt werden, dessen Oberfläche gemessen werden soll, so daß die Gegenstände mit
der Referenzoberfläche verglichen werden können, ohne daß die Gegenstände in Berührung mit der
Referenzeberfläche kommen.
Claims (1)
- 2016 52S1 2I960 S 304 und 305 dargestellte InterferometerPatentanspruch: nach Fabry-Perot. Es verwendet einen Referenz-und einen Prüfstrahl, dessen Weg über den zu pru-Verfahren zum Messen der Unebenheit der fenden Gegenstand läuft. Bei der Überlagerung von Oberfläche eines Gegenstandes unter Verwen- 5 Referenz- *md Prüfstrahl entsteht em Interterenzbild. dung des Interferometers von Fizeau, bei dem Die beschriebenen Verfahren zum Prüfen einer sich zwischen der zu prüfenden Oberfläche und Fläche haben den Nachteil, daß eine völlig ebene einer gegenüberliegenden Referenzoberfläche ein Referenzebene benötigt wird, die nicht herstellbar is,. schwacher Luftkeil befindet und die Interferenz- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, streifen gemessen werden, die durch die an der io ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaf-Prüffläche und der Referenzfläche reflektierten fen, durch das die Genauigkeit der Messung von Lichtstrahlen gebildet werden, dadurch ge- Oberflächenunebenheiten gegenüber den herkornmk e η η ζ e i c h η e t, daß durch direktes Beleuch- liehen Jnterferometern wesentlich verbessert wird ten der beiden gegenüberliegenden Oberflächen Dies wird erfindungsgemaß dadurch gelost, dab eine Gruppe von Punktbildera (6) der Vielfach- υ durch direktes Beleuchten der beiden gegenuberreflexion des Lichtstrahlbündels (5) an den beiden liegenden Oberflächen eine Gruppe von Funktbildei<i Keilflächen (1, 2) auf die Brennebene (4) eines der Vielfachreflexion des Lichtstrahlbundels an den Objektivs (3) fokussiert wird, daß durch ein einen beiden Keilflächen auf die Brennebene eines Objekzweiten optischen Weg (7, 9) durchlaufendes tivs fokussiert wird, daß durch ein einen zweiten Lichtstrahlbündel (7) ein Punktbild (8) auf der ao optischen Weg durchlaufendes Lichtstrahlbundel ein Brennebene des Objektivs fokussiert wird, wel- Punktbild auf der Brennebene des Objektivs foku< ches von einem ausgewählten Punktbild der siert wird, welches von einem ausgewählten Punkt-Punktbildgruppe (6) einen gewissen räumlichen bild der Punktbildgruppe einen gewissen räumlichen Abstand hat, daß sodann in den Strahlengang der Abstand hat, daß sodann in den Strahlengang der beiden überlagerten Lichtstrahlbündel (5, 7) eine »5 beiden überlagerten Lichtstrahlbündel eine HoIo-Hologrammplatte (10) eingebracht, belichtet und grammplatte eingebracht, belichtet und entwickelt entwickelt wird und anschließend in der gleichen wird und anschließend in der gleichen Lage vom Lage vom Lichtstrahlbündel (7) allein beleuchtet Lichtstrahlbündel altein beleuchtet wird, so daß wird, so daß wieder die Punktbildgruppe (6) wieder die Punktbildgruppe gewonnen wird, und daß gewonnen wird, und daß durch geringes Ver- 30 durch geringes Verdrehen des von beiden Oberdrehen des von beiden Oberflächen (1,2) ein- flächen eingeschlossenen Keiles die beiden ausgeschlossenen Keiles die beiden ausgewählten gewählten Punktbilder in Übereinstimmung gebracht Punktbilder in Übereinstimmung gebracht werden. werden.Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird35 der Vorteil erzielt, daß infolge der Verwendung derHolografie die Empfindlichkeit des Meßverfahrensum ein Vielfaches gegenüber den herkömmlichen interferometrischen Verfahren verbessert ist, so daß auch sehr genau polierte Oberflächen mit sehr gerin-Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Messen 40 ger Unebenheit gemessen werden können. Außerdemder Unebenheit der Oberfläche eines Gegenstandes können Fehler im optischen System der Meßanord-unter Verwendung des Interferometers von Fizeau, nung das Meßergebnis nicht schädlich beeinflussen,bei dem sich zwischen der zu prüfenden Oberfläche Nachfolgend wird ein erfindungsgemäßes Aus-und einer gegenüberliegenden Referenzoberfläche ein führungsbeispiel an Hand der Zeichnung beschrieben,schwacher Luftkeil befindet und die Interferenz- 45 Es zeigtstreifen gemessen werden, die durch die an der F i g. 1 eine schematische Ansicht einer erstenPrüffläche und der Referenzfläche reflektierten Licht- Ausführung der Erfindung undstrahlen gebildet werden. F i g. 2 eine schematische Ansicht einer zweitenWie in »Optik in der Längenmeßtechnik«, 1966, Ausführung, die zur Verbesserung der SichtbarkeitS. 253 ff. dargestellt ist, entstehen bei vorhandenem 5° der Interferenzstreifen dient.Licht Interferenzstreifen, wenn eine völlig ebene Es sollen die einander gegenüberstehenden ebenenGlasplatte und ein völlig ebener Gegenstand zuein- Oberflächen der Gegenstände 1 und 2 vermessenander so angeordnet sind, daß zwischen ihnen ein werden. Sie haben spiegelartigen Charakter, wobeischmaler Luftkeil entsteht. Ist der Gegenstand völlig der Gegenstand 2, durch den das Licht hindurchgeht,eben, so sind die Interferenzstreifen linear und par- 55 halbdurchlässig ist. Die gegenüberliegenden Ober-allel zueinander. Gekrümmte Interferenzstreifen flächen von 1 und 2 sind unter einem Winkel ψweisen auf nicht völlig ebene Oberflächen hin. Wird geneigt, schließen also einen Luftkeil zwischen sichdie Glasplatte als völlig ebene Referenzoberfläche ein. Die gegenüberliegenden Oberflächen könnenbenutzt, kann aus dem Interferenzbild auf die Eben- auch gekrümmt sein.heit oder Unebenheit der Oberfläche des Gegen- 60 Die Meßeinrichtung ähnelt dem Michelson-Inter-standes geschlossen werden. ferometer. Eine Gruppe von Punktbildern 6 wird inBeim Interferenzmikroskop nach Michelson oder die Brennebene 4 eines Objektivs 3 infolge einer amLinnik wird diese Erscheinung ausgewertet. Refe- Luftkeil zwischen 1 und 2 auftretenden Vielfach-renz- und Prüfebene sind zwar räumlich getrennt, reflexion des Lichtstrahlbündels 5 abgebildet. Daszeigen jedoch die gleiche Wirkung wie zwei einen 65 Lichtstrahlbündel 5 ist die von einem halbdurch-Luftkeil bildende, sich berührende Oberflächen, wenn lässigen Spiegel durchgelassene Komponente. Dersie nicht exakt rechtwinklig zueinander stehen. Abstand zwischen den Punktbildgruppen beträgtÄhnlich arbeitet das in »Optik für Konstrukteure«, 2 t/»/, wobei / die Brennweite des Objektivs 3 ist.
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