[go: up one dir, main page]

DE2016540A1 - Kraftfahrzeugaufhängung - Google Patents

Kraftfahrzeugaufhängung

Info

Publication number
DE2016540A1
DE2016540A1 DE19702016540 DE2016540A DE2016540A1 DE 2016540 A1 DE2016540 A1 DE 2016540A1 DE 19702016540 DE19702016540 DE 19702016540 DE 2016540 A DE2016540 A DE 2016540A DE 2016540 A1 DE2016540 A1 DE 2016540A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sprung
openings
source
spring
unsprung
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702016540
Other languages
English (en)
Other versions
DE2016540C3 (de
DE2016540B2 (de
Inventor
Ming-Chih Sterling Heights; Finn Bernard John Troy; Mich. Yew (V.St.A.). P B60p
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE2016540A1 publication Critical patent/DE2016540A1/de
Publication of DE2016540B2 publication Critical patent/DE2016540B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2016540C3 publication Critical patent/DE2016540C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/048Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics with the regulating means inside the fluid springs
    • B60G17/0485Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics with the regulating means inside the fluid springs the springs being pneumatic springs with a flexible wall, e.g. with levelling valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/32Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
    • B60G11/48Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds not including leaf springs
    • B60G11/56Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds not including leaf springs having helical, spiral or coil springs, and also fluid springs
    • B60G11/58Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds not including leaf springs having helical, spiral or coil springs, and also fluid springs arranged coaxially
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/052Pneumatic spring characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

g ft Walther
1 BERLIN 19
W/Vh-2623 1.4.70
General Motors Corporation, D e t r ο i t/ Mich., V.St. A.
Kraftfahrzeugaufhängung .
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftfahrzeugaufhängung mit einer Hauptaufhängungsfeder und einer zu ihr parallelen in axialer Richtung ausdehnbaren Kammer zwischen der gefederten und ungefederten Masse und mit einem von deren Abstand voneinander abhängigen Ventil, das die Kammer mit einer (Jnterdruckquelle verbindet, wenn der Abstand zwischen gefederter und ungefederter Masse einen vorgegebenen Wert übersteigt.
Eine derartige Aufhängung ist beispielsweise durch die US-PS 3 031 2ü4 der Anmelderin bekannt.
Bei dieser bekannten Bauweise ist der Bereich des AbsfcaridaauBg;leiches begrenzt, da nur das Druokgefälle zwischen dem Druck in der Unterdruckquelle und dem. Aussenliftdruck zur Verfügung steht» Es ist daher eine verhältnismässig starke
"./..■ 00.9846/ 1073
BAD ORIGINAL
Unterdruckquelle bereitzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Aufrechterhaltung einer vorgegebenen Bodenfreiheit des Fahrzeugs in vorteilhafterer Weise zu ermöglichen und insbesondere eine starke Unterdruckquelle zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Ventil einen rohrförmigen Teil enthält, der koaxial zur Kammer liegt und mit der ungefederten Masse des Fahrzeugs verbunden ist, daas zwei Öffnungen in dem rohrförmigen Teil wahlweise mit axialen Abstand voneinander aufweisenden, mit einer Überdruckquelle bzw. einer Unterdruckquelle verbundenen Öffnungen in einem koaxial zum rohrförmigen Teil liegenden, mit der gefederten Masse verbundenen Glied verbindbar sind, so dass bei Überschreiten des vorgegebenen Abstands zwischen gefederter und ungefederter Masse die Kammer mLt der Unterdruckquelle und bei Unterschreiten mit der Überdruckquelle verbunden wird. Durch diese Ausbildung kann als Unterdruckquelle der verfügbare Atiaaugdruck der Antriebsmaschine den Kraftfahrzeugs verwendet werden und durch entsprechende Wahl der i)berdruck~ quelle ein ausreichender Bereich für die Regelung der Bodenfreiheit des Fahrzeug« erreicht werden. Die erf Lndimgagemäsr.e Anordnung hat den Vorteil, dass bei Ausfall der LuTtfeder durch die Hauptaufhangungufeder eine den Fährbetrieb noch ermöglichende Bodenfreiheit gewährleistet ist.
0098^6/1073 BAD ORIGINAL
Bei einer Ausfüihrungsform.^er Erfincluing,, ~bei der die geschlossene Kammer durch einen biegsamen Balg gebildet wird, der die als Schraubendruckfeder ausgebildete Hauptauf-Ii ängungsf ed er koaxial umgibt,'ist vorgesehen, dass 'der rohrförmige Teil des Ventils mit dem unteren Federsitz der Hauptaufhängungsfeder verbunden ist und sieb koaxial duren die Kammer erstreckt und in einer mit dem oberen Federsitz der Hauptaufhängungsfeder verbundenen Büchse verschieblich ist, in der die mit der tjberdruckquelle bzw. der Unterdruckquelle verbundenen Öffnungen vorgesehen sind.
, Bei einer, .andereη Ausfuhrungsf orm ist vorgesehen, .dass die geschlossene Kammer durch zwei teleskopartig ineinandergreifende Zylinder gebildet wird, die gelenkig mit der ungefederten bzw. der gefederten Masse des Fahrzeugs verbunden sind und der erste Zylinder den rohrförmigen Teil des vom Abstand zwischen der gefederten und ungefederten Masse abhängigen Ventils bildet und Öffnungen enthält, die wahlweise mit axialen Abstand voneinander aufweisenden Öffnungen im zweiten. Zylinder, die mit der Oberdruckquelle bzw«, der TJnterxlruckquelle verbunden sind, zusammenarbeiten,,
Bei beiden Ausführungsformen ist es zweckmässig, wenn die Öffnungen in dem rohrförmigen Teil des Ventils nach Grosse und Lage so gewählt sind, dass dynamische Relativbewegungen zwischen der ungefederten und gefederten Masse infolge von Fahrbahneinflüssen in der geschlossenen Kammer nur unbe-
■ -4-
009846/ 1.0>73
deutende Druckänderungen bewirken.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In der Zeichnung ist Pig. 1 eine Teilseitenansicht einer Hinterradaufhängung eines Kraftfahrzeugs mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, Pig. 2 ein vergrösserter Ausschnitt aus Pig. I und Pig. 3 ein Teilschnitt durch eine zweite Ausfüh-
rungsform der Erfindung.
Zu der gefederten Masse des Kraftfahrzeugs gehört ein Seitenträger 6 eines Rahmens, der in üblicher Weise im Bereich der Hinterachse einen nach oben auegebogenen Teil 8 enthält. An de* Seitenträger 6 sitzt eine Stütze 10, an die das vordere Ende eines Lenkers 2 angeschlossen ist, dessen rückwärtiges Ende an einer Stütze 12 gelenkig befestigt ist, welche sich nach unten von einem Achsgehäuse 14 erstreckt. Eines der Hinterräder 16 ist mit strichpunktierten Linien angedeutet. Zwischen dem Achsgehäuse 14 und dem bogenförmigen Teil des Seitenträgers 6 ist eine Pedereinheit 4 vorgeeehen.
Diese besteht aus einer Hauptaufhängungsfeder in Porm einer Schraubendruckfeder 20, die so ausgelegt ist, dass sie bei einer Normalbelastung einen vorgegebenen Abstand zwischen der gefederten und ungefederten Masse des Pahreeugs einstellt. Die Sohraubendruckfeder 20 stützt sich an einem unteren
-5-
009846/1073
Federsitz 13 ab, der starr mit dem Achsgehäuse 14 unmittelbar über der Stütze 12 befestigt ist, während ihr oberes Ende sich an einem oberen Federsitz 22 abstützt, der fest mit dem ausgebogenen Teil 8 des Seitenliä^gers 6 verbunden ist. Zwischen der Stütze 12 und einer Stütze 26 am ausgebogenen Teil 8 des Seitenträgers 6 ist ein üblicher Stossdämpfer 24 vorgesehen. Konzentrisch zur Hauptaufhängungsfeder 20 ist eine Luftfeder 28 angeordnet, die der Regelung der Bodenfreiheit des Fahrzeugs dient.
Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäss Fig. besteht die luftfeder aus in axialer Richtung nachgiebigen Balgen 28, die in radialer Richtung verhältnismäaaig steif sind und die Schraubendruckfeder 20 umgeben. Die oberen und unteren Stirnwände 27 bzw. 29 des Balges sind abgedichtet gegen die benachbarten Federsitze 18 bzw. 22 der Schraubendruckfeder 20 gehalten. Die Balge 28 bestehen aus einem biegsamen Polyurethan-Kun&tstoff und haben harmonikaähnliche Wellen,, die die axiale Änderung unter geringem Widerstand gestatten, jedoch eine verhältriamässig grosse radial· Steifigkeit ergeben. Im allgemeinen ist die Ausknlcklast für derartige gewellte Balge proportional der Scheibenweite des Balges oder mit anderen Worten der Tiefe der Wellen und dem Winkel der Scheiben Eur Horizontalen. Andererseite 1st. die axiale Nachgiebigkeit umgekehrt proportional dem Kubus der Scheibenweite. Es können
-6-
009846/107
also Balge dieser Bauart mühelos so ausgelegt werden, dass eine ausreichende radiale Steifigkeit erreicht wird, ohne die axiale Federkonstante zu beeinflussen, indem die Scheibenweite genügend vergrössert wird, so dass die kritische Ausknicklast unterhalb der Belastungen liegt, denen die Balge ausgesetzt werden. Die radiale Steifigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegen Ausbiegen ist für die Arbeitsweise einer derartigen Federeinheit ausschlaggebend, da verhindert werden muss, dass der Balg 28 gegen die Sohraubendruckfeder 20 hin zusammenfällt und damit deren Federkonstante beeinflusst. Andererseits muss ein Ausbeulen des Balges 28 mach auasen unterbunden sein, damit er nicht mit anderen Teilen der Aufhängung in 'Berührung kommt. Bei der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 2 befindet sich der Balg 28 ausserhalb der Schraubendruckfeder 20, wodurch sich maximale beaufschlagte Flächen für den Unterdruck ergeben, der eine zusätzliche Abstützkraft zwischen der gefederten und ungefederten Masse bewirkt.
Der Balg 28 wird wahlweise entweder mit einer Überdruckquelle 38 oder einer Unterdruckquelle 40 verbunden, wobei die Steuerung durch ein Ventil 30 erfolgt. Das Ventil enthält ein Rohr 32, dessen unterer Teil innerhalb de3 Balgs 28 liegt und mindestens einen Durchbruch 31 enthält, durch den die Verbindung zur Kammer innerhalb des Balgs hergestellt wird. Das untere Ende des Rohres 32 ist mit dem Federal t/. 18 verbunden, während das obere Ende durch Durchbrüche 34 und 3'.; in der Stirnwand 27 de* Balges bzw. dem iedereit« 22 n*oh uuaeeri
003846/1073
BAD ORIGINAL
tritt. „Mit dem Federsitz 22 ist eine Büchse 36 fest verbunde.n, in der das Rohr 32 versbhieblich geführt ist. An die Büchse sind durch Dichtungsringe 80,voneinander getrennte öffnungen. 4-6 und 48 gebildet, an die. Leitungen-42 bzw. 44 zur Überdruck- -quelle 38 bzw« nnterdruckquelle. 40 angeschlossen sind* Die Überdruckquelle und die Unterdruckquelle können an beliebiger Stelle des Kraftfahrzeugs angeordnet sein; die Unterdruckquelle kann der Ansaugkasten der Antriebsmaschine des Kraftfahrzeugs sein.; Im oberen Teil des Rohres. 32 im Bereich der Büchse 3.6 sind mit axialem Abstand, voneinander Öffnungen 50 und 51 vorgesehen, ,und . oberhalb dieser öffnungen ist das Rohr 32 durch einen Stopfen 53 abgedichtet verschlossen· . ,. *
Die Öffnungen 50 und 51 sind so angeordnet, dass bei übermässiger Belastung des Fahrzeugs die obere Öffnung 50 des Rohres 3? mit der öffnung 46 der Büchse 36 Verbindung erhält, so dass Überdruck über das Rohr 32 in den Balg 28 geleitet wird. Ist also die Belastung des "Fahrzeugs grosser als,die Normalbelastung, so wird die Hauptaufhängungsfeder 20 durch,das Fahrzeuggewicht zusammengedrückt, so dass sich der obere Federsitz 22 dem unteren Federsitz 18 nähert. Hierdurch gleitet die Büchse 36 am Rohr 32 nach unten, bis die Überdruckquelle zugeschaltet wird. Ist dagegen die Belastung des Fahrzeugs geringer als die Normalbelastung, so vergrösselrt die
-·-■'- "- - ·■ - - < ■■ ■- . .;■·· en Häuptaufhängungsfeder 20 den Abstand zwischen dem Federsitz7T8
und 22, so dass die Büchse 36 am Rohr 32 nach oben gleitet, bis
die Unterdruckquelle angeschlossen wird und über das Rohr 32 mit dem Balg 28 verbunden wird.
Bei Betrieb mit Unterdruck bewirkt der einwirkende 'Aussendruck, dass sich die Federsitze 22 und 18 aufeinander zu bewegen, wodurch eine Belastung der Hauptaufhängungsfeder 20 simuliert wird. Bei Betrieb mit Überdruck veranlasst dieser eine Entfernung der Pedersitze 22 und 18 voneinander. Durch diese Arbeitsweise ist der gesamte Regelbereich wesentlich vergrössert gegenüber den bisher bekannten Bauweisen, bei denen zur Regelung nur das Druckgefälle zwischen einem Überbzw. Unterdruck zum Aussenluftdruck ausgenutzt wird. Die erfinduhgsgemässe Bauweise ermöglicht daher eine geringe Auslegung der Überdruck- und Unterdruckquelle, da ein grösserer Druckbereich für den Betrieb zur Verfügung steht. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass bei Normalbelastung eine zentrierende Wirkung der die Regeling bewirkenden Kräfte vorliegt. So kann beispielsweise das Fahrzeug so ausgelegt werden, dass es mit einer gewünschten Bodenfreiheit läuft, wenn keine Regelkraft wirkt, so dass die Regeleinrichtung verhältnismässig wenig in Anspruch genommen wird. Es ergeben sich somit optimale Aufhängungseigenschaften, wenn die Regeleinrichtung unwirksam ist. Ferner kann ein ausreichender Regelbereich geschaffen werden, wenn als Unterdruckquelle lediglich der Ansaugdruck der Antriebsmaschine rerwendet wird. Ein weiterer Vorteil der erfindungagemäeeen Bauweis· ist darin zu sehen,
-9 009846/1073
dass die einzelnen Teile der Luftfeder weniger hoch beansprucht werden, da die Maximaldrücke der beiden Druckquellen . verhältnismässig gering gewählt werden können.
Bin weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Arbeitsweise liegt darin, dass die vereinigte Federkonstante für dynamischen Betrieb der Aufhängung mit der statischen Belastung des fahrzeuge ansteigt, wobei jedoch der Anstieg bei niedriger statischer Belastung gering ist, wie dies auch erwünscht ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die federkonstante der Luftfeder dem absoluten Druck in der Luftfeder proportional ist.
Um die Regeleinrichtung für die Bodenfreiheit nicht durch dynamische Belastungen zu beeinflussen, sind die öffnungen 50 und 51 und das Rohr 32 so bemessen und angeordnet, dass wesentliche Änderungen des Druckes in dem Balg 28 nicht eintreten, wenn sich das Rohr 32 in Bezug zur Büchse 36 infolge dynamischer Verlagerungen zwischen der gefederten und ungefederten Masse des Fahrzeugs infolge von Strasseneigenschaften einstellen. ·"**■■"■"
Ferner kann die Anzähl der ö-ffnungen und ihre Grrösse in verschiedenartigster Weise unterschiedlich ausgebildet werden, um eine gewünschte wahlweise Verbindung der Luftfeder mit den beiden Druckquellen zu erzielen.
Bei der abgewandelten Auaführungsform naoh Fig. 3 let der nachgiebige Balg 28 der ersten AuofUhrungsform durch zwei teleskopartig miteinander zusammenarbeitende Zylinder er-
- 10 -
009846/1073 BAD ORIGtNAU
201654C
- ίο -
setzt, die zugleich die Punktion des Ventils übernehmen.
Gleiche Teile beider Bauarten sind mit gleichen Bezugszeichen versehen worden. So der Lenker 2, der einen napfartigen unteren Federsitz 52 trägt, und der nach oben abgebogene Teil 8 des Seitenträgers 6, der einen napfartigen oberen Federsitz 54 trägt. Zwischen den beiden Pedersitzen 52 und 54 ist die als Schraubendruckfeder 20 ausgebildete Hauptaufhängungsfeder vorgesehen.
Die Luftfeder besteht bei dieser AuBführungsform aus einem eraten einseitig offenen Zylinder 60, dessen geschlossene Stirnwand 62 mit dem Lenker 2 über einen Zapfen 64 verbunden ist. Der erste Zylinder pasat in einen zweiten einseitig offenen Zylinder 66, dessen geschlossene Stirnwand 68 über einen Zapfen 7u mit dem gebogenen Teil 8 des Seitenträgers 6 verbunden ist. Die Zylinder 60 und 66 dieser Ausführungsform arbeiten darüberhinaus wie die Teile 32 und 36 der ersten AusfUhrungsform als Ventil für die Regelung der Bodenfreiheit, um diese auf einen konstanten Wert einzuregeh.
Der Zylinder 66 entspricht hierbei der Büchse 36 und hat demzufolge zwei senkrechten Abstand voreinander habende öffnungen 72 und 74, die über Leitungen 42 und 44 mit der Überdruckquelle 36 bzw. dor Utiterdruckqueile 40 verbunden aind. Der Zylinder fiü hat zwei senkrechten Abstand voneinander habende Öffnungen 76 und 7tf, die den öffnungen 50 und Si den Rohro;;
- 11 -
0098VG/ 107 3
bad k
-IX-
32 der ersten Ausführungsform entsprechen. Die Öffnungen 76 und 78 sind sd angeordnet, dass die obereÖffhung-o 76 mit der Öffnung TZ1 des' Zylinders 66 * züsammenarbeiteif und die Verbindung mieder tJberdruckquelle 38 herstellt, wenn die Belastung des Fahrzeugs grosser als die Normalbelastung ist," also die Häuptaufhangungsfeder 20 genügendzusammengedrückt wird, so dass der Zylinder 66 über den Zylinder 6ü nach unten'gleitet, um die erwähnte Verbindung'herzustellen. 1st das Fahrzeug' dagegen leichter belastet, so vergrössert sich der "Abstand" "
■ .,, -,,.-- en . . -..-.,■■ ...--.'.,■■'■'■ zwischen dein !Pedersi^zTFZ uhd 54, so dass der Zylinder 60 aus dem zyliiftdW austritt ΐΜ; bei' exner* bestimmtenr Belastung' v'' die^^iitör^^Öffhüng :78 mit der' Öffnühg 74 in ÜbereinstiMütig1 ": : · kommt γ ao'-daWs4 dHe Ünterdruckquelle· '40 ahgeschlbsseri wird;'' \;; Die Änsehliisse au" den beiden' Drückque'llen sind wie bei'der:* ; e-fst^ö Ausführungsform durch zwischen den 'Zylindern''60" und 66-'"* vorgiesieliene-Dichtungsringe 80' voneinander- "getrenntV ' ; ;
-zv.h .'· 1^ODn Aüsführungsbeispiel sind 'beide'Ausführüngsformen auf Htnterrädaufhängungen angewendet. Der Trimm d;es Fahrzeugs, d.h. die Einstellung des Winkels zwischen seiner'Längsachse'- ·' und der Fahrbahn, kann im wesentlichen durch Einstellung der Höhe an einer der beiden Achsen des Fahrzeugs vorgenommen werdeni. Es sind dann nur zwei Balge un-d verhältnismässig kleine Druck-' quellen erforderlich, so dass also kleines Gewicht und geringer i Kostenaufwand nötig sind. ^Gleiche Anordnungen können aber auoh
009846/1073
an den Vorderrädern des Fahrzeugs vorgesehen werden, wodurch
ein weiterer Bereich der Bodenfreiheit beherrscht werden kann.
0098A6/ 1073

Claims (4)

  1. - 13 Patentansprüche:
    ί Iy Kraftfahrzeugaufhängung mit einer Hauptaufhängungsfeder und einer zu ihr parallelen in axialer Richtung ausdehnbaren Kammer zwischen der gefederten und ungefederten Masse und mit einem von deren Abstand voneinander abhängigen Ventil, das die Kammer mit einer Unterdruckquelle verbindet, wenn der Abstand zwischen gefederter und ungefederter Masse einen vorgegebenen Wert übersteigt, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (30) einen rohrförmigen Teil (32^60) enthält, der koaxial zur Kammer (28,58) liegt und mit der ungefederten Masse (2) des Fahrzeugs verbunden ist, dass zwei Öffnungen (50 und 51, 76 und 78) in dem rohrförmigen Teil wahlweise mit axialen Abstand voneinander aufweisenden, mit einer Überdruckquelle (38)bzw. einer Unterdruckquelle (40) verbundenen Öffnungen (46 und 48, 72 und 74) in einem koaxial zum rohrförmigen Teil liegenden, mit der gefederten Masse (8) verbundenen Glied (36,66) verbindbar sind, so dass bei Überschreiten des vorgegebenen Abetandes zwischen gefederter und ungefederter Masse die Kainmenmit der Unterdruckquelle und bei Unterschreiten mit der Überdruckquelle verbunden wird.
    - 14-
    4 6/1073-
  2. 2. Kraftfahrzeugaufhängung nach Anspruch 1, bei der die geschlossene Kammer durch einen biegsamen Balg getCLdet wird, der die als Schraubendruckfeder ausgebildete Hauptaufhängungsfeder koaxial umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Teil (32) des Ventils $Ju) mit dem unteren Federsitz (18) der Hauptaufhängungsfeder (20) verbunden ist und sich koaxial durch die Kammer (28) erstreckt und in einer mit dem oberen Federsitz (22) der Hauptaufhängungsfeder verbundenen Büchse (36) verschieblich ist, in der die mit der Überdruckquelle (38) bzw. der Unterdruckquelle (40) verbundenen öffnungen (46 und 48) vorgesehen sind.
  3. 3. Kraftfahrzeugaufhängung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossene Kammer (58) durch zwei geleskopartig ineinandergreifende Zylinder (60 und 66) gebildet wird, die gelenkig mit der ungefederten bzw. der gefederten Maase (2 bzw. 8) des Fahrzeugs verbunden sind, und der erste Zylinder (60) den rohrförmigen Teil des vom Abstand zwischen der gefederten und ungefederten Masse abhängigen Ventils bildet und öffnungen (76 und 78) enthält, die wahlweise mit axialen Abstand voneinander aufweisenden öffnungen (72 und 74) im zweiten Zylinder (66), die mit der Überdruckquelle (38) bzw. der tfnterdruckquä3e (40) verbunden sind, zusammenarbeiten.
    - 15 -
    0 Ü 9 ü 4 B / 1 ü 7 1
  4. 4. Kraftfahrzeugaufhängung nach einem der
    Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5ü und 51, 76 und 78) in dem rohrförmigen Teil (32,60) des Ventils nach Grosse und Lage so gewählt sind, dass dynamische Relativbewegungen zwischen der ungefederten und gefederten Masse (2 und 8) infolge von Fahrbahneinflüssen in der geschlossenen Kammer (28, 58) nur unbedeutende Pruckänderungen bewirken.
    009846/1073
DE2016540A 1969-05-01 1970-04-01 Federung für Kraftfahrzeuge mit Niveauregelung Expired DE2016540C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US82073269A 1969-05-01 1969-05-01

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2016540A1 true DE2016540A1 (de) 1970-11-12
DE2016540B2 DE2016540B2 (de) 1973-08-02
DE2016540C3 DE2016540C3 (de) 1974-02-28

Family

ID=25231583

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2016540A Expired DE2016540C3 (de) 1969-05-01 1970-04-01 Federung für Kraftfahrzeuge mit Niveauregelung

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3552767A (de)
DE (1) DE2016540C3 (de)
FR (1) FR2046191A5 (de)
GB (1) GB1244718A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012214569B3 (de) * 2012-08-16 2013-10-31 Ford Global Technologies, Llc Luftfeder- und Dämpfereinheit mit Höhenverstellung

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5932356B2 (ja) * 1980-04-10 1984-08-08 株式会社昭和製作所 二輪車の車高調整装置
FR2544820B1 (fr) * 1983-04-22 1985-06-21 Caoutchouc Manuf Plastique Support moteur a depression
DE3323026A1 (de) * 1983-06-25 1985-01-03 Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München Federung fuer kraftfahrzeuge
KR100422551B1 (ko) * 2001-10-08 2004-03-11 현대자동차주식회사 자동차의 공기현가장치
US6957806B2 (en) * 2002-12-12 2005-10-25 The Modern Group Limited Airspring assembly
US7959174B2 (en) * 2004-11-18 2011-06-14 Tlc Suspensions, Llc Air spring/coil spring combination suspension system
US7380800B2 (en) * 2005-06-16 2008-06-03 Chrysler Llc Method and system for controlling a dual mode vehicle suspension system
DE102005052148B4 (de) * 2005-10-28 2009-02-12 Continental Aktiengesellschaft Pneumatische Niveauregelanlage
WO2009117617A2 (en) * 2008-03-20 2009-09-24 Tlc Suspensions, Llc Composite suspension system for a vehicle
DE102010012346B4 (de) * 2010-03-22 2021-01-07 Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH Luftfederanordnung mit integriertem Steuerventil
FR3025746B1 (fr) * 2014-09-16 2016-11-04 Renault Sa "jambe de force comportant un ressort pneumatique dont un piston est en appui sur l'extremite d'un corps d'amortisseur"
CN104912988B (zh) * 2015-06-30 2017-09-26 贵州精忠橡塑实业有限公司 一种车辆的悬挂系统及其设计方法
CZ202440A3 (cs) 2024-02-02 2025-08-13 Tatra Trucks A.S. Pérování vozidla
CH721638A1 (de) * 2024-03-07 2025-09-15 Loosen Arthur Fluidenenergiemaschine und Betriebsverfahren dafür

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012214569B3 (de) * 2012-08-16 2013-10-31 Ford Global Technologies, Llc Luftfeder- und Dämpfereinheit mit Höhenverstellung

Also Published As

Publication number Publication date
FR2046191A5 (de) 1971-03-05
US3552767A (en) 1971-01-05
DE2016540C3 (de) 1974-02-28
DE2016540B2 (de) 1973-08-02
GB1244718A (en) 1971-09-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69211715T2 (de) Dämpfendes und abgefedertes aufhängungssystem
DE2836662C2 (de) Luftfeder, insbesondere fur Kraftfahrzeuge
DE3878658T2 (de) Luftfederaufhaengung mit zweiseitiger isolierung.
DE3902743C1 (en) Active wheel or axle support
DE69006230T2 (de) Oberes Lager für Stossdämpfer in Aufhängungssystemen.
DE3812477C2 (de)
EP0099526B1 (de) Federelastische Aufhängung zur Lagerung insbesondere eines Fahrerhauses auf einem Fahrzeugchassis
DE2239444A1 (de) Radaufhaengung fuer zweiradfahrzeuge
DE2016540A1 (de) Kraftfahrzeugaufhängung
DE2806247C2 (de) Luftfedersystem für Fahrerhäuser von Nutzfahrzeugen
DE102016001594B3 (de) Fahrwerksystem für ein Kraftfahrzeug, Kraftfahrzeug
DE1505522B1 (de) Hydropneumatischer Einrohr-Teleskopstossdaempfer mit davon unabhaengiger,parallel geschalteter Gasfeder und selbsttaetig steuerbarem Daempfungsgrad,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3536867C2 (de) Federbein für eine Fahrzeugradaufhängung
DE1555263A1 (de) Hydropneumatische Aufhaengung
DE3876658T2 (de) Niveauregelung fuer kraftfahrzeuge.
DE2632444A1 (de) Vibrationen abschirmendes montageelement
DE3935755A1 (de) Aufhaengesystem fuer kraftfahrzeuge
DE102018210403A1 (de) Fahrzeug-Radaufhängung mit einem Verstellsystem für den Fußpunkt einer Aufbau-Tragfeder
DE112019003735B4 (de) Stoßdämpfer
DE69606903T3 (de) Luftgefederte Fahrzeugaufhängungsvorrichtung, vom Eingangskrafttrennungstyp, miteiner Luftkammer in der Nähe des unteren Dämpferendes
DE3630757C2 (de)
DE10301546B3 (de) Federbein mit höhenverstellbarem Federteller
DE69225225T2 (de) Fahrzeugaufhängung
EP0114623A1 (de) Hydraulischer Teleskopstossdämpfer für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für ein Motorrad
DE2325433A1 (de) Niveauregulierung fuer kraftfahrzeuge

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)