[go: up one dir, main page]

DE2015618C - Regeleinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe - Google Patents

Regeleinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe

Info

Publication number
DE2015618C
DE2015618C DE2015618C DE 2015618 C DE2015618 C DE 2015618C DE 2015618 C DE2015618 C DE 2015618C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
piston
control device
cylinder
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Nils Gunnar Jakobsberg Jonsson (Schweden)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Copco AB
Original Assignee
Atlas Copco AB
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe, dessen Pumpe von einem Druckluftmotor getrieben ist.
Bei solchen bekannten Getrieben, die beispielsweise bei hydraulisch angetriebenen Boh maschinen im Bergbau Anwendung finden, tritt das Problem auf, daß die charakteristischen Leistungskurven eines Druckluftmotors nicht mit denen einer Pumpe harmonieren. Einerseits läuft ein unbelasteter Druckluftmotor in hohe Drehzahlen, denen eine Pumpe nicht standhält, und auf der anderen Seite sinkt mit zunehmender Belastung, also einem steigenden Drehmoment, die Drehzahl des Druckluftmotors sehr schnell ab, während der Druck der von einer Verdrängerpumpe gelieferten Hydraulikflüssigkeit proportional ist dem an der Pumpe aufgewandten Drehmoment. Die Folge ist, daß sich eine Purrpe in einem Antriebssystem der eingangs genannten Art nicht ohne eine besondere Regeleinrichtung so betreiben läßt, daß sich ihre Liefermenge selbsttätig in Abhängigkeit von einem Druckanstieg der geförderten Hydraulikflüssigkeit verringert; diese Art Regelung ist dagegen gebräuchlich bei durch Elektromotoren angetriebenen hydraulischen Axialkolbenpumpen. Wegen der aufgezeigten Zusammenhänge läßt sich auch weder die Pumpe noch der Hydromotor in solch einem System mit optimaler Leistung betreiben, da maximaler Durchfluß und höchsten Druck nicht gleichzeitig auf dct F.inlaßseitc des Hydromotors auftreten und weil bei zunehmender Belastung ein unerwünscht starkei Druckanstieg und umgekehrt beim Schwinden dei Belastung ein zu starkes Ansteigen der Fördermenge in Kauf genommen werden müssen.
Bei einem bekannten hydrostatischen Getriebe, dessen Pumpe von einem Druckluftmotor angetrieben ist, wird das Drucköl der Pumpe zur Versorgung verschiedener Hydraulikzylinder benutzt. Die Fördermenge ist bei geringem äußeren Widerstand verhältnismäßig groß und fällt, wenn der Widerstand steigt. Die Bewegungen werden dabei sehr sehnen bis zu dem Punkt ausgeführt, wo sie auf Widerstand stoßen, in welchem Fall dann statt dessen die Kräfte auf Grund des steigenden Hydraulikdruckes groß werden. Es ergibt sich also entweder eine große Fördermenge oder ein großer Druck.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht demgegenüber darin, Vorkehrungen ζιί treffen, daß bei einem eingangs aufgeführten Antrieb die Pumpe und der Hydromotor des hydrostatischen Getriebes bei großer spezifischer Leistung betrieben werden können, d. h. es soll möglich sein, das Getriebe gleichzeitig mit möglichst hohem Druck und mit mögliehst großer Fördermenge zu betrc.ben.
Diese Aufgabe wird r^durch gelöst daß in der zum Hydromotor führenden Hydraulikdruckleitung des hydrostatischen Getriebes eine Drosselstelle angeordnet ist, i:nd der an dieser Drosselstelle entstehende Druckabfall auf ein den Druckluftstrom zum Druckluftmotor bestimmendes Schaltorgan derart /inwirkt, daß mit steigendem Druckabiall ein in der üruckluftleitung angeordnetes Zuflußbegrenzungsentil in Drossel- bzw. Schließrichtung betätigt vvird. wobei das Schaitorgan bei Erreichen eines bestimm-■:n Maximaldruckes in der Hydraulikdruckleitung zusätzlich mittelbar vom Hydraulikdruck im gleichen ■jinne wie vom Druckabfall an der Drosselstelle beaufschlagt wird.
Es ist bereits bekannt, zur Überwachung der Drehahl eines Hydromotors in dem Hydraulikkreis zwischen iJumjic und Hydromotor eine Drpsselstelle vorzusehen, wobei der an dieser Drosselstelle entstehende Druckabfall auf ein Schaltcrgan derart einvvirkt, daß mit steigendem Druckabfall die die Pumpe antreibende Kraftmaschine in Richtung Verringerung der Antriebsdrehzahl beeinflußt wird (französische Patentschrift 1 497 591).
Weiterhin ist es bekannt, die Drehzahl von Druckluftmotoren durch Zuflußbegrenzungsventile veränderlichen Querschnittes, die in der Luftzufuhrleitung angeordnet sind, zu variieren.
Es ist auch schoii bekann*, die Gaszufuhr zu einer Turbine durch ein Zuflußbegrenzungsv;ntil über ein hydraulisch betätigtes Schaltorgan und einen Dre'.i- oo zahlfühler an der Turbinenwelle derart zu steuern, daß die Turbinendrehzahl konstant bleibt (französische Patentschrift 844 707).
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Pumpe und der Hydromotor des hydrostatischen Getriebes im Verhältnis zum Druckluftmotor nicht überdimensioniert zu werden brauchen, da sie entgegen den sich normalerweise bei diesem Antrieb ergebenden Schwierigkeiten gleichzeitig sowohl mit maximalem Druck als auch mit maximalem Durchfluß, also mit optimaler Leistung betrieben werden können. Es ergeben sich dadurch niedrigere Herstellungskosten und ein niedrigerer Druckluftverbrauch.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung besteht das SchaUorgan aus einem doppeltwirkenden Steuerzylinder, mit einem Kolben mit beidseitig gleicher Kolbenfläche, deren eine vom hydraulischen Druck vor und deren andere vom Druck hinter der Drosselstelle beaufschlagt ist, und weiterhin aus einem zweiten Steuerzylinder besteht, der über ein erst bei Maximaldruck in der Druckleitung öffnendes Hilfsventil mit deren Druck beaufsc'nlagbar ist.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden nachstehend in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Schaltplan einer Regeleinrichtung gemäß der Erfindung, aus dem die Verbindung der Hauptteile des geregelten Antriebssystems untereinander hervorgeht,
F i g. 2 ein den Zusammenhang zwischen Druck und Durchfluß auf e'er Eingangsseite des in den Schaltplan nach Fig. 1 einbezogenen Hydromotors veranschaulichendes Diagramm,
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine praktische Ausführungsform eines in dem Schaltplan nach F i a. I angedeuteten ZuflußbegrenzungsventUs.
F i g. 4 im Schnitt ein iodifiziertes Detail aus Fig.3,
F i g. 5 einen Längsschnitt durch eine weitere praktische Ausführungsform eines Zuflußbegrenzungsventils.
In allen Zeichnungsfiguren sind identische oder funktionsgleiche Teile immer mit denselben Bezugszeichen versehen, bezugnehmend zunächst auf Fig. 1, ist dort ein Druckluftmotor 11, beispielsweise in der Bauart eines Flügelzellenmotors, angedeutet. Die Druckluftzufuhr zum Motor 11 erfolgt über eine Druckluftleitung 12, die Anschluß hat an eine nicht gezeigte Druckluftquelle. In der Druckluftleitung 12 liegt ein Zufiußbegrenzungsventil 13, welches je nach Stellung seines vbsperrgliedes die Druckluftzufuhr zum Motor 11 drosselt oder ganz abschließt. Zwischen dem Druckluftmotor 11 und einer Pumpe 14 besteht eine feste mechanische V^rbiniung, beispielsweise in Form einer Zwischenwelle 15. Die Pumpe 14 kann z. B. eine Flügelzellenpumpe sein. Sie saugt die hydraulische Druckflüssigkeit aus einem Tank 16 an und fördert sie über eine Hydraulikdruckleitung 17 zu einem Hydromotor 18.
In der Druckleitung 17 ist eine Drosselstelle 19 angeordnet, und es führen Verbindungsleitungen 20 und 23 von in Strömungsrichtung vor bzw hinter der Drosselstelle 19 gelegenen Anschlußpunkten an der Druckleitung 17 zu Zylinderkammern 21 bzw. 24 beidseits eines doppelt beaufschlagten Kolbens 25 in einem Zylinder 26. Die ganze Zylindereinheit wird im folgenden ?ls Steuerzy'linder 22 bezeichnet.
Der Kolben 25 des Steuerzylinders 22 wirkt über eine Kolbenstange 28 in Richtung zunehmender Drosselung bzw. Schließrichtunr· auf das Zufiußbegrenzungsventil 13, welches in öffnur.gsrichtung durch eine Feder 27 vorbelastet ist. Eine sich entgegengesetzt zur Kolbenstange 28 erstreckende weitere Kolbenstange 29 ist selbst als Kolben mit einer Kolbenfläche 31 ausgebildet, der mit einem Zylinder 30 als ein weiterer Steuerzylinder ties Zuflußbegrenzungsventils 13 zusammenwirkt. Der Zylinder 30 kann mittels eines Hilfsventil 32 einerseits an einen drucklosen Sammelraum für die Hydraulikflüssigkeit, beispielsweise den Tank 16, andererseits über eine Zwischenleitung 33 an die Verbindungslcitung 20. und damit an die Druckleitung 17, angeschlossen werden.
Das Hilfsventil 32 wird normalerweise durch eine Feder 34 in der in F i g. 1 gezeigten Stellung gehalten, in welcher der Zylinder 30 mit dem Tank 16
kommuniziert, also drucklos gehalten ist. Wenn jedoch der Druck in der Druckleitung 17 bis auf einen bestimmten Grenzwert ansteigt, weil z. B. der Hydromotor 18 bis zum Stillstand belastet wird, so genügt dieser hohe Druck, der über eine Steuerleitung 35 von der Druckleitung 17 an das Steuerorgan des Hilfsventil 32 gelangt, um dieses entgegen der Wirkung der Feder 34 umzuschalten, so daß nunmehr über die Leitungen 20 und 33 die Druckleitung 17
gerade Linie 37 schematisch angedeutet. Die Einstellung der Regeleinrichtung erfolgi vorzugsweise so, daß die Grenzlinien 36 und 37 jeweils etwas unterhalb des im Hinblick auf die Komponenten des hydraulischen Systems zulässigen Höchstdruckes bzw. der höchstzulässigen Durchflußmenge liegen. So kann z.B. der Grenzwert für den Druck in der Druckleitung 17, bei welchem das Zuflußbegrenzungsventil 13 schließt, 200 Bar betragen. Für die
selbst mit dem Zylinder 30 verbunden wird. Die KoI- io Betätigung des Zuflußbegrenzungsventils 13 durch benfläche 31 ist so groß gewählt, daß der Druck der den Steuerzylinder 22 genügt ein Druckgefälle von ί
bis 2°/o des Druckes in der Druckleitung 17 an der
Druckleitung 17 im Zylinder 30 ausreicht, um das Hauptventil 13 entgegen der Wirkung der Feder 27 zu schließen, so daß die Druckluftzufuhr zum Druckluftmotor 11 unterbrochen ist.
Statt des einen in F i g. 1 angedeuteten Hydromotors 18 können auch mehrere, sogar verschiedenartige Motoren angeordnet sein, beispielsweise ein hydraulischer Motor für den Drehantrieb und ein hydraulischer Vorschubmotor eines rotierend betriebe- ao
Drosselstelle 19. Die Kapazitätseinbuße durch die Drosselstelle 19 ist wegen dieser geringen Größen is Ordnung vernachlässigbar. Weil der Druckverlust an der Drosselstelle 19 so geringfügig ist, spielt es auch keine Rolle, ob der an den Zylinder 30 gelangende Druck vor oder hinter der Drosselstelle abgeleitet wird.
Ohne Regeleinrichtung ergäbe sich für Druck und
Fördermenge der Hydraulikflüssigkeit in der Druckleitung 17 bei einem aus einem Druckluftmotor, eine Pumpe und einem Hydromotor bestehenden Antriebssystem die in F i g. 2 mit 38 bezeichnete Kurve.
Höhe des eingestellten Grenzwertes aufrechterhalten, da nach dem Abschalten das Zuflußbegrenzungsventil 13 selbsttätig wieder öffnet, wenn der Druck in der Leitung 17 fällt.
In Fig. 2, wo der Zusammenhang zwischen Druck P und Druckflußmenge Q der Druckleitung 17 grafisch dargestellt ist, ist der Grenzwert für den Druck durch eine gerade Linie 36 schematisch ange-
nen Bohrwerkzeuges, insbesondere ein Kernbohrgerät mit einer Diamantbohrkrone. Die beiden Hydromotoren können dabei alternativ oder gleichzeitig angeschlossen sein. Wenn nur ein einzelner Vorschubmotor in Form eines herkömmlichen Kraftzylinders as wenn man von bestimmten Kennwerten der genannmit axial verschieblichem Kolben an die Drucklei- ten Linzelteile ausgeht. Mit Regeleinrichtung hinge tung 17 angeschlossen ist, so tritt die vorstehend be- gen werden sich Druck und Durchflußmenge des Hyschriebene Regeleinrichtung für das Zuflußbegren- dromotors 18 nur längs des voll ausgezogenen Teilzungsventil 13 auch dann in Aktion, wenn ein End- Stückes der Kurve 38 und dann ungefähr entlang der anschlag die Vorcchuhhewegung begrenzt. Im Be- 30 Grenzlinien Λή und 37 bewegen. Wenn die letzteren trieb wird der Druck in der Druckleitung 17 in der nicht ein wenig geneigt sind, ergibt sich kein stabiles
Antriebssystem. Praktisch ist die Neigung jedoch vorhanden, so daß die gestrichelt gezeichnete Linie 38 α zustande kommt. Die Neigung der Grenzwertlinien hat zur Voraussetzung, daß sich die Druckgrenze ein wenig mit der Durchflußmenge und deren Grenze wiederum ein wenig mit dem Druck verändert.
Wenn keine Regeleinrichtung gemäß der Erfin-
deutet. Der Druck kann diesen Grenzwert nicht 40 dung benutzt wird, muß ein Druckluftmotor geringeüberschreiten, rer Leistung genommen werden, so daß sich mit die-Wenn auf der anderen Seite der Motor entlastet sem die in F i g. 2 mit 39 bezeichnete Kurve ergibt, wird, wie es beispielsweise der Fall ist, wenn der Mo- bei der durch die geringe Leistung des Druckluftmotor für den Drehantrieb eines rotierend betriebenen tors sichergestellt ist, daß der hydraulische Druck Bohrgerätes mit dessen Werkzeug, also einem Bohr- 45 oder die Fördermenge ihre zulässigen Höchstwerte stahl oder einem rohrförmigen Bohrstrang, über ein nicht überschreiten. Weil nun aber die abgegebene Spannfutter verbunden ist und dieses Spannfutter Leistung des Hydromotors 18 sich nach den Produkt nicht fest greift, dann würde ohne eine Regeleinrich- von Druck und Liefermenge des hydraulischen tung der Druckluftmotor 11 und damit auch die Druckmittels bestimmt, erhielte man auf diese Weise Pumpe 14 hochdrehen. Aus der steigenden Drehzahl 50 nur eine Leistung, die kaum 25 °/· der unter Zuhilferesultiert ein verstärkter Durchfluß Q in der Druck- nähme der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung entleitung 17, was wiederum eine Beschleunigung des sprechend der Kurve 38 zur Verfügung stehenden Hydromotors 18 zur Folge hätte. Wollte man diese Leistung beträgt. In dem erfindungsgemäß geregelten Drehzahlsteigerung sich voll auswirken lassen, so Antriebssystem kann der Hydromotor 18 beispielswürden der Hydromotor 18 und die Pumpe 14 bis 55 weise ein Axialkolbenmotor der Bauart mit Taumelzum Zusammenbruch überdreht werden. Da jedoch scheibe und selbsttätig veränderlichem Durchfluß das Druckgefälle an der Drosselstelle 19 sich proportional zum Quadrat der Durchflußmenge ändert, entsteht bei einer bestimmten Durchflußmenge eine so
große Druckdifferenz am Kolben 25, daß diese aus- 60
reicht, um mittels der Kolbenstange 28 das Zuflußbegrenzungsventil 13 entgegen der Wirkung der Feder
27 in Schließrichtung der Druckluftleitung 12 zu betätigen.
Die Durchflußmenge Q hat somit durch die be- 65 zwei getrennte Leitungen "dargestellt sind. Über die schriebene Regeleinrichtung einen bestimmten obe- Leitungen 33, 35 gelangt einseitig an den Steuerkolren Grenzwert, welcher fast unabhängig vom ben 40 der Druck aus der Verbindungsleitung 20. Druck P ist. Der Grenzwert ist in Fig. 2 durch die Das Zuflußbegrenzungsventil 13 in der Druckluftlei-
sein, so daß sich dieser bei einem zu regelnden Druck in der Druckleitung 17 gerade unterhalb der Grenzlinie 36 vergrößert.
Die Schnittdarstellung nach F i g. 3 zeigt als Baueinheit das Zuflußbegrenzungsventil 13, den Steuerzylinder 22 und das Hilfsventil 32. Letzteres besitzt einen Steuerkolben 40, der vom Druck in den Leitungen 33, 35 beaufschlagt wird, die in Fig. 1 als
tung 12 ha«, im Beispielsfall die Form eines mit einem Sitz zusammenwirkenden Ventiltellers 41, der in Öffnungsrichtung unter dem Einfluß der Feder 27 steht und durch die Kolbenstange 28 in Drossel- bzw. Tchließrichtung verschoben werden kann. Die Kolbenstangen 28, 29 werden durch eine einzige zylindrische Stange dargestellt, die in einer Umfangsnut einen Sprengring 42 als Mitnehmer zwischen dem Kolben 25 und der Kolbenstange trägt. Der Kolben 25 ist bis zur einseitigen Anlage am Mitnehmer 42 leicht verschieblich auf der Kolbenstange 28, 29 geführt. Auf diese Weise wird erreicht, daß nur die Kolbenstange 28, 29, nicht auch der Kolben 25, axial verschoben wird, wenn in den Zylinder 30 Druckmittel eingeleitet wird, so daß das Zuflußbegrenzungsventil 13 sehr schnell schließen kann. Im Zylinder 26 ist ein fester Anschlag 43 für den Kolben 25 vorgesehen, welcher so gelegt ist, daß durch Bewegung des Kolbens 25 mit Bezug auf F i g. 3 nach links gegen den Anschlag 43 das Zuflußbegrenzungsventil 13 nicht ganz, sondern nur bis in eine bestimmte Drosselstellung schließt. Dessen ungeachtet kann jedoch das Zuflußbegrenzungsventil 13 bei jeder Stellung des Kolbens 25 durch die Wirkung des Steuerzylinders 29, 30, 31 ganz geschlossen werden, wenn in der Druckleitung 17 ein bestimmter Höchstdruck erreicht wird. Mit 45 ist eine drucklose Rückführleitung bezeichnet, welche durch das Hilfsventil 32 hindurch den Zylinder 30 und im übrigen auch einen Zwischenraum 46 entleert.
In F i g. 4 ist nur eine weitere Gestaltungsmöglichkeit des Kolbens 25 dargestellt.
In diesem Fall ist der letztere einstückig mit der Kolbenstange 18, 29 ausgebildet, und es ist im Kolben ein Einwegventil 44 vorgesehen, welches ein schnelles Verschieben des Kolbens 25 im Zylinder 26 gestattet, wenn der Zylinder 30 unter Druck gesetzt wird.
F i g. 5 bringt ein weiteres Ausführungsbeispiel iüi den das Zuflußbegrenzungsventil 13 betätigenden Steuerzylinder 22. In diesem Fall sitzt der Kolben 25 fest auf der Kolbenstange 28, 29, und es führt als Verbindungskanal eine Bohrung 47 längs durch die gesamte Kolbenstange von einer unter dem Druck der Druckluft stehenden Ventilkammer 49 des Zu-S flußbegrenzungsventils 13 zu einer mit dem entgegengesetzten Ende der Kolbenstange zusammenwirkenden Endkammer 48. Hierdurch wird der axiale Druck der Druckluft auf die Kolbenstange ausgeglichen. Der Kolben 25 wird wiederum entsprechend
ίο F i g. 1 beidseitig vom Druck der Druckleitung 17 vor bzw. hinter der Drosselstelle 19 beaufschlagt, wobei diesmal ein Hilfsventil 50 vorgesehen ist, welches in ähnlicher Weise wie das in Zusammenhang mit F i g. 3 beschriebene Hilfsventil 32 einen Steuerkolben 51 aufweist, der in Übereinstimmung mit dem oben beschriebenen Steuerkolben 40 unter dem Einfluß des Druckes in der Verbindungsleitung 20 steht. Wenn der eingestellte Grenzwert für den Druck erreicht wird, öffnet der Steuerkolben 51 einen Entla-
ao stungskanal 52, durch den Druckmittel aus der Zylinderkammer 24 zur drucklosen Rückführleitung 45 abfließt. Bei dieser Anordnung sollte die V-rbindungsteitung 23 mit einer Drosselstelle 53 versehen sein, damit die Regeleinrichtung auf das Erreichen
as des Druckgrenzwertes sehr schnell reagiert.
Weitere Ausgestallungen der vorstehend beschriebenen Ausführungen lassen sich unter anderem dadurch gewinnen, daß die den Ventilteller 41 vorbelastende Druckfeder 27 durch eine Luftfeder oder durch einen unter konstantem Luftdruck stehenden Kolben ersetzt wird, oder aur.h dadurch, daß als Kolben 25 eine Membran dient. Die Funktion der Feder 27 würde auch erfüllt durch eine in der Zylinderkammer 24 angeordnete Druckfeder, welche auf die Kolbenstange 28 und den Zylinder 25 wirkt. Schließlich ist die Erfindung auch nicht auf besondere Anwendung beschränkt, denn der Hydromotor 18 kann beispielsweise auch die Antriebseinheit eines hydraulisch angetriebenen Schlagwerkzeuges oder ein ir-
gendwelcher sonstigen Zwecken dienender Hydromotor sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309645/323

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Regeleinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe, dessen Pumpe von einem Druckluftmotor getrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der zum Hydromotor (18) führenden Hydraulikdruckleitung (17) des hydrostatischen Getriebes (14,18) eine Drosselstelle (19) angeordnet ist, und der an dieser Drosselsteüo entstehende Druckabfall auf ein den Druckluftstrom zum Druckluftmotor (11) bestimmendes Schaltorgan (Steuerzylinder 22) derart einwirkt, daß mit steigendem Druckabfall ein in der Druckluftieitung (12) angeordnetes Zuflußbegrenzungsventil (13, 41) in Drossel- bzw. Schließrichtung betätigt wird, wobei das Scha torgan bei Erreichen eines bestimmten Maximaldruckes in der Hydraulikdruckleitung (17) zusätzlich mittelbar vom Hydraulikdruck (Steuerzylinder 30 bzw. 50) im gleichen Sinne wie vom Druckabfall an der Drosselstelle beaufschlagt wird.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan aus einem doppeltwirkenden Steuerzylinder (22) mit einem Kolben (25) mit beidseitig gleicher Kolbenfläche, deren eine vom hvdraulischen Druck vor und deren andere vom Druck hinter der Drosselstelle ( 9) beaufschlagt ist, und weiterhin aus einem zweiten Steuerzylinder (30, 31) besteht, der über ein erst bei Maximaldruck in der Drucklcitun (17) öffnendes HMfsventil (32) mit deren Druck beaufschlagbar ist.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (25) des ersten Steuerzylinders (22) axial verschieblich auf dem das Zuflußbegicnzungsventil (13) betätigenden Kolben (29, 31) des zweiten Steuerzylinders (30) sitzt und die relative Verschieblichkeit nur nach der Seite der Betätigung des Zuflußbegrenzungsventils (13) durch einen Mitnehmer (42) begrenzt ist. so daß der Kolben (29, 31) des zweiten Steuerzylinders (30) in Drossel- bzw. Schließrichtung bewegbar ist, ohne den äußeren Kolben (25) mit-/unehmer.
4. Regeleinrichtung nach .Λ .spruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Weg des äußeren Kolbens (25) in Drossel- bzw. Schließrichtung des Zuflußbegrenzungsventils (13) durch einen festen Anschlag (43) begrenzt ist und der innere Kolben (28, 29, 31) über den Mitnehmer (42) bis zur Anlage des äußeren Kolbens (25) am Anschlag (43) nur bis zu einer bestimmten Drosselstel'ung des Hauptventils (13) mitnehmbar ist.
5. Regeleinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan aus einem doppeltwirkenden Steuerzylinder (22) mit einem zweiseitig beaufschlagbaren Kolben (25), dessen eine Seile vom hydraulischen Druck oberhalb und dessen andere Seite vom Druck unterhalb der Drosselstelle (19) beaufschlagt ist, sowie aus einem erst bei einem bestimmten Maximaldruck in der Druckleitung (17) umschaltbaren Hilfsventil (50, 51) bestehr, welches dann die der Betätigung des Zuflußbegrenzungsventils (13) entgegenwirkende Seite (24) des Steiierzylindcrs (22) ■ um Druck cntlusiut.
6. Regeleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zur entlasteten Seite (24) des Steuerzylinders (22) führende Druckleitung (17, 23) eine Drosselstelle (53) enthält.
7. Regeleinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Kolben (25) fest verbundene, sich nach beiden Seiten erstreckende Kolbenstange (28, 29) zur Betätigung des Zufiußbegrenzungsventils (13) dort in eine unter dem Druck der Preßluft stehende Ventilkammer (49) hineinragt und auf der anderen Seite dicht in einem abgeschlossenen Zylinder '48) geführt ist, der über einen Verbindungskanal (47) ebenfalls mit dem Druck der Ventilkammer (49) beaufschlagt ist.
8. Regeleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (47) eine Axialbohrung durch die Kolbenstange (28, 29) darstellt.
9. Regeleinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuflußbegrenzungsventil (13, 41) in Öffnungsrichtung federbelastet (Feder 27) ist.
K). Regeleinrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß der KolDen (25) beidseitig mit gleich großer Kolbenfläche ausgeführt ist.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2930219C2 (de) Schubumkehr-Steuervorrichtung für Strahltriebwerke
DE2557147C3 (de) Druckflüssigkeitsgetriebene Gesteinsbohrmaschine
EP2620657A2 (de) Ventilanordnung für eine mobile Arbeitsmaschine
DE1751817A1 (de) Regelvorrichtung fuer hydraulische Betaetigungsglieder
DE4020111C2 (de)
DE3516747C2 (de) Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe
DE2015618B2 (de) Regeleinrichtung fuer ein hydrostatisches getriebe
DE2015618C (de) Regeleinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe
DE1297992B (de) Hydraulische Servoeinrichtung
DE68905659T2 (de) Hydraulischer radialkolbenmotor mit veraenderbarem hubvolumen.
DE3611212C1 (de) Steuerung fuer Hydraulikzylinder als Antriebe fuer Kolbenpumpen
DE4235698C2 (de) Hydrostatisches Antriebssystem
DE1505693C3 (de)
DE2638279A1 (de) Steuerventil
DE1425821B1 (de) Hydrostatisches Getriebe
AT220488B (de) Hydraulische Steuereinrichtung zum Verstellen der Taumelscheiben in einem hydrostatischen Axialkolbengetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE4140860C2 (de) Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe
DE935511C (de) Hydraulischer Kraftheber mit durch eine staendig laufende Druckfoerderpumpe zu betaetigendem Zweiwege-Arbeitszylinder
DE3716163C2 (de)
DE1425821C (de) Hydrostatisches Getriebe
DE1955886C3 (de) Hydrostatisches Axialkolbengetriebe
DE1403320C (de) Hydraulisch wirkender Pumpenschutzschalter
DE2127506A1 (de) Hydrostatische Antriebseinheit für ein Kraftfahrzeug
DE2122454C3 (de) Steuervorrichtung für einen Hubkolben
DE19547687A1 (de) Hydraulischer Antrieb, insbesondere für ein Ruder eines Schiffes